Preis fürs Erstlingswerk?

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PrairieMoon
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Re:

von PrairieMoon (10.06.2008, 15:01)
Lilian hat geschrieben:
1,5 cm pro Rand sind ausreichend, um das Buch gut lesen zu können. Nur unten sollte man 2 cm wegen der Seitenzahlen lassen.

Wie sieht das erfahrungsgemäß mit dem Innenrand aus? Braucht der nicht auch tendentiell den einen oder anderen mm mehr, damit man das Buch hinterher nicht so "aufbrechen" muß?

Wenn ein neues Kapitel nicht gerade auf den letzten 5 Zeilen anfängt, nie eine neue Seite anfangen, sondern den Kapitelanfang mit zwei Leerzeilen auf der alten Seite einrücken.

Okay, an der Stelle sind wir dann wahrscheinlich zu sehr nach den "Vorgaben" von der BoD-Website gegangen... Da kann man wohl wirklich noch einiges an Seiten einsparen.

Und dann auch mal überlegen, ob man nicht die eine oder andere Passage streichen kann. Ich weiß natürlich nicht, über was ihr geschrieben habt, aber es gibt immer die eine oder andere Idee innerhalb eines Textes, die man auch mit einer Zusammenfassung "überbrücken" kann.

Ja, ich denke das werden wir dann auch nochmal machen (müssen)...

Da man als bod-Autor die meisten seiner Leser eh persönlich kennt, kann man denen auch erklären, warum man ein größeren Format gewählt hat und worauf der hohe Preis resultiert. :D

Wir hoffen aber auch auf "Fremdleser" ;)

Corvinus hat geschrieben:
Selbst wenn man die Marge bis auf die Schmerzgrenze runterschraubt ( so auf 30 bis 50 Cent ) sind die Bücher einfach im Verkauf und in Hinblick auf die gebotene Qualität zu teuer.

Gut, wir haben uns jetzt nicht vorgestellt, gleich auf Anhieb (oder überhaupt) den großen Reibach zu machen. Uns geht es eigentlich darum, mal zu sehen, was andere Leute über unsere Geschichten denken, und unser Hobby mal ein bißchen auszuweiten.

Danke euch auf jeden Fall allen schon mal für eure Antworten! :)

greetz,
~PrairieMoon~
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Lilian
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Re:

von Lilian (10.06.2008, 17:57)
PrairieMoon hat geschrieben:
Wie sieht das erfahrungsgemäß mit dem Innenrand aus? Braucht der nicht auch tendentiell den einen oder anderen mm mehr, damit man das Buch hinterher nicht so "aufbrechen" muß?


Dachte ich auch immer und habe zu Beginn einen größeren Rand eingeräumt. Dann habe ich mir mal die Mühe gemacht, Bücher von "großen" Verlagen zu vermessen. Manche haben noch nicht mal 1,5 cm als Innenrand. Ich habe welche mit 0,65 cm Außenrand gefunden. Das muss dann doch nicht sein, aber in jedem Fall sind 1,5 cm genug. Bei den Paperbacks sieht das auch ganz gut aus.

Okay, an der Stelle sind wir dann wahrscheinlich zu sehr nach den "Vorgaben" von der BoD-Website gegangen... Da kann man wohl wirklich noch einiges an Seiten einsparen.


Da war auch ein Blick in die Bücher "großer" Verlage hilfreich. Dort stellte ich erstaunt fest, dass einige Buchblöcke sogar so gesetzt sind, dass auf den letzten 5 Zeilen noch ein neues Kapitel angefangen wurde, was dann allerdings nicht besonders hübsch aussieht ...

Wir hoffen aber auch auf "Fremdleser" ;)


Wir natürlich auch, aber für die gibt es dann einen Hinweis auf der Webseite ;)

LG Lilian
I'm running into the water to drown in your soul.

http://www.juli-selbstverlag.de.vu

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Corvinus
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Re:

von Corvinus (10.06.2008, 18:18)
Mit den Rändern kann man schon etwas rumprobieren. Hab im letzten Buch 1,4 cm innen und 1,2 cm außen genommen und musste feststellen, dass es optisch und technisch sehr gut zu handhaben ist. Unter Umständen und unter Berücksichtigung der richtigen Schriftart und -größe den Zeilenabstand ein klein wenig verringern ( aber nur minimal ) und den oberen und unteren Rand ebenfalls anpassen. Da kann man dann schon ein paar Seiten einsparen. Mit Kapitel-Neuanfängen ist eben Geschmackssache. Soweit das Buch keine 40 Kapitel hat bevorzuge ich selbst jeweils eine neue Seite zu beginnen.

Ein Buch krampfhaft zu kürzen indem man Textpassagen streicht, na ja, dann ist das Werk wohl doch noch nicht so ganz fertig. Denn wäre es fertig, ließe sich nix mehr wegstreichen...

Aber ich denke nicht, dass in dem Fall BOD-Fun wirklich zu empfehlen ist. Durch den Verzicht auf die ISBN und somit auch Listung im VLB schneidet man sich letztlich doch ins eigene Fleisch. Zuweilen die 1,99 Euro pro Monat auch im Fun Tarif anfallen und zu zahlen sind. Zumindest sofern sich seit meinem letzten Besuch auf der BOD Homepage nix geändert hat. Find ich ganz gut, wenn man mal eben so ein paar Exemplare zur Probe haben will. Dann im Fun veröffentlichen, ein paar Stück bestellen und gleich wieder löschen.

Ansonsten wirklich den Classic nehmen. Das garantiert zwar auch nicht, dass auch nur ein Exemplar mehr über den Ladentisch geht, aber die Wahrscheinlichkeit ist dann doch um einiges höher.

In dem Fall muss ich aber auch mal beiläufig anmerken, dass es als BOD Nutzer eh schon nicht so einfach ist als Buchautor wirklich wahrgenommen zu werden. Veröffentlicht man aber dann noch im Fun ohne ISBN und Eintrag im VLB, nimmts wohl gar keiner mehr wirklich ernst ( Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer die Regel ).

LG
Zahlreich sind die Dinge derer ich nicht bedarf...

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hawepe
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Re:

von hawepe (11.06.2008, 08:51)
Hallo,

PrairieMoon hat geschrieben:
Wie sieht das erfahrungsgemäß mit dem Innenrand aus? Braucht der nicht auch tendentiell den einen oder anderen mm mehr, damit man das Buch hinterher nicht so "aufbrechen" muß?


Ja, nennt sich Bindekorrektur. Heute verzichten viele Verlage auf sie, weil der Ehrgeiz dahin geht, moeglichst die gesamte Produktion mit Hilfskraeften abzuwickeln.

Die Groesse der Bindekorrektur haengt von der Bindung, dem Papier und dem Leser ab. Mit knapp der Haelfte bis zu einem Drittel der Buchrueckenbreite liegt man aber eigentlich immer recht gut.

Okay, an der Stelle sind wir dann wahrscheinlich zu sehr nach den "Vorgaben" von der BoD-Website gegangen... Da kann man wohl wirklich noch einiges an Seiten einsparen.


Natuerlich kann man viele Seiten einsparen, wenn man einem Buch den typischen Book-on-Demand-Look verleiht ;-)

Andernfalls ist es schwer. Kapitel sollten eben immer auf einer neuen Seite beginnen, weil damit die Zaesur auch optisch signalisiert wird. Und in belletristischen Werken sollten die Zeilen nicht laenger als 65 Anschlaege sein.

Book on Demand ist nun einmal nicht fuer umfangreichere Buecher geeignet. Bei 200 Seiten fallen die hoeheren Preise noch nicht allzu sehr auf, aber bei 600 Seiten kann man es eben nicht mehr vertuschen.

Beste Gruesse,

Heinz.

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PrairieMoon
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Re:

von PrairieMoon (11.06.2008, 13:11)
Hey^^

hawepe hat geschrieben:
Hallo,

PrairieMoon hat geschrieben:
Wie sieht das erfahrungsgemäß mit dem Innenrand aus? Braucht der nicht auch tendentiell den einen oder anderen mm mehr, damit man das Buch hinterher nicht so "aufbrechen" muß?


Ja, nennt sich Bindekorrektur. Heute verzichten viele Verlage auf sie, weil der Ehrgeiz dahin geht, moeglichst die gesamte Produktion mit Hilfskraeften abzuwickeln.

Die Groesse der Bindekorrektur haengt von der Bindung, dem Papier und dem Leser ab. Mit knapp der Haelfte bis zu einem Drittel der Buchrueckenbreite liegt man aber eigentlich immer recht gut.

Mit 5mm mehr Innenrand als Außenrand sind wir aber denke ich ganz gut dabei, oder? So haben wir nämlich jetzt die aktuelle Seite formatiert...

Natuerlich kann man viele Seiten einsparen, wenn man einem Buch den typischen Book-on-Demand-Look verleiht ;-)

Andernfalls ist es schwer. Kapitel sollten eben immer auf einer neuen Seite beginnen, weil damit die Zaesur auch optisch signalisiert wird. Und in belletristischen Werken sollten die Zeilen nicht laenger als 65 Anschlaege sein.

Book on Demand ist nun einmal nicht fuer umfangreichere Buecher geeignet. Bei 200 Seiten fallen die hoeheren Preise noch nicht allzu sehr auf, aber bei 600 Seiten kann man es eben nicht mehr vertuschen.

Aber was wäre die Alternative für "Hobby-Autoren" wie uns? Außer vielleicht, das Manuskript an einen großen Verlag zu schicken, aber wie hoch ist da schon die Wahrscheinlichkeit, daß es auch genommen wird...

greetz,
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hawepe
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Re:

von hawepe (11.06.2008, 22:47)
Hallo,

PrairieMoon hat geschrieben:
Mit 5mm mehr Innenrand als Außenrand sind wir aber denke ich ganz gut dabei, oder? So haben wir nämlich jetzt die aktuelle Seite formatiert...


Der Innenrand sollte immer schmaler als der Aussenrand sein. Als wohlproportioniert gelten Seiten, bei denen der untere und aeussere Rand doppelt so breit wie der innere und der obere Rand sind. Im unteren Rand finden dann noch die Seitenzahlen Platz. Und zum inneren Rand ist noch die Bindekorrektur zu addieren.

Aber was wäre die Alternative für "Hobby-Autoren" wie uns?


Ich gebe zu, dass es schwierig ist. Geht es nur um ein paar Seiten, laesst sich mit einer Schrift, die wenig Durchschuss braucht, einiges gewinnen. Auch eine Verlaengerung der Zeilenlaenge auf bis zu 70 Zeichen kaeme in Frage.

Aber bei wirklich umfangreichen Werken bringt das viel zu wenig. Ich wuerde dann doch lieber auf zwei Baende ausweichen.

Beste Gruesse,

Heinz.

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PrairieMoon
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Re:

von PrairieMoon (12.06.2008, 22:04)
Hallo,

hawepe hat geschrieben:
Der Innenrand sollte immer schmaler als der Aussenrand sein. Als wohlproportioniert gelten Seiten, bei denen der untere und aeussere Rand doppelt so breit wie der innere und der obere Rand sind. Im unteren Rand finden dann noch die Seitenzahlen Platz. Und zum inneren Rand ist noch die Bindekorrektur zu addieren.

Das höre ich ehrlich gesagt zum ersten Mal, dass der Innenrand nur halb so breit sein soll wie der Außenrand... Aber okay, ich muß auch zugeben, dass ich bislang nie wirklich auf die Abemssungen geachtet hab, wenn ich ein Buch gelesen habe... Vielleicht war ich deshalb immer davon überzeugt, dass Innen- und Außenrand etwa gleich breit sein sollten, und am Innenrand kommt eben noch die Bindekorrektur dazu...

greetz,
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Re:

von franziska rechperg (12.06.2008, 22:35)
PrairieMoon hat geschrieben:
Uff... Das ist ja noch mehr als bei BoD... :(


Ja, das habe ich auch festgestellt, weil ich mich aufgrund der vielen Empfehlungen, Shaker Media betreffend, gleich auf den Preiskalkulator gestürzt habe. :D :( Da ich mit BOD, was den Service angeht, nicht unzufrieden bin, sehe ich keinen Grund, beim nächsten Buch zu Shaker Media zu wechseln. Wenn die mal so viele Kunden haben wie BOD, wer weiß, wie die dann arbeiten...
Dann lieber die Variante mit BOD-FUN als Test!
thumbbup
Es gibt den Spruch "Never change a winning team!"

Viele Grüße
Franziska Rechperg
www.franziskas-buchwelt.de

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Corvinus
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Re:

von Corvinus (13.06.2008, 06:58)
Also ich hab es in meinen Büchern so gehalten, dass ich den Innenrand grundsätzlich 2 bis 3 mm größer als den Außenrand gemacht habe. Hat immer super funktioniert und sieht vom Gesamteindruck her auch wirklich toll aus.

Was das Verröffentlichen selbst angeht, so ist das eine Sache über die man besonders gut nachdenken sollte. Als BOD Autor wird man noch immer etwas belächelt, aber im Gegensatz zu Kleinstanbieter wie ShakerMedia oder Lulu... nun ja, ich denke da ist BOD doch noch immer die bessere Wahl.
Der BOD Fun Tarif ist aber lediglich mal was zum ausprobieren. Ernsthaft veröffentlichen kann man ohne ISBN und Eintragung im VLB nicht wirklich...

LG
Zuletzt geändert von Corvinus am 13.06.2008, 12:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re:

von hawepe (13.06.2008, 07:48)
Hallo,

PrairieMoon hat geschrieben:
Das höre ich ehrlich gesagt zum ersten Mal, dass der Innenrand nur halb so breit sein soll wie der Außenrand...


Es gibt zu dem Thema einen ganzen Stapel Fachliteratur. Online ist davon aber kaum etwas verfuegbar. Spontan fallen mir nur zwei Veroeffentlichungen von Markus Kohm ein. In beiden geht es zwar eigentlich um LaTeX, aber die Grundlagen sind davon ganz unabhaengig.

Hier die Links zu den PDF-Dateien: DTK und scrguide_deutsch.

Beste Gruesse,

Heinz.

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Judith
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Re:

von Judith (13.06.2008, 12:08)
Bei 1-2-Buch habe ich gefunden:
Der Innenrand sollte etwas breiter als die Hälfte des Außenrands sein (genauer: Verhältnis 3:5). Beispiel: Wenn Sie den Außenrand auf 1,5cm setzen, geben Sie für den Innenrand 0,9cm an.

Auch bei BoD gibt es irgendwo ähnliche Angaben. Und im Internet findet man schon auch einiges. Gib mal bei google folgende Wörter ein: buchblock verhältnis innenrand außenrand

Grüßle,
Judith
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