Flyer

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Judith
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Re:

von Judith (29.06.2008, 12:16)
Claudia, das ist die Lösung! thumbbup :lol:

Kann ich die Kosten für den Türsteher dann von der Steuer absetzen?

Grüßle,
Judith
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Claire
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Re:

von Claire (30.06.2008, 07:28)
@ Judith

Klar, als Werbungskosten! cheezygrin
LG Claudia
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Birgit Fabich
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Re:

von Birgit Fabich (30.06.2008, 14:45)
von der hall of books ----- bis zur hall of fame
ist es wahrscheinlich nur ein kleiner Schritt ! ?
thumbbup Claire
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Claire
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Re:

von Claire (30.06.2008, 14:51)
Genau! Vielleicht könnte man den Türsteher stundenweise auch noch als lebenden Flyer nutzen. Man nehme einen Schutzanzug, bedrucke ihn und schon ist der wandelnde Flyer fertig. :lol:
LG Claudia

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Judith
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Re:

von Judith (01.07.2008, 01:00)
Oder Körperfarbe. Fällt mehr auf. :lol:
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Claire
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Re:

von Claire (01.07.2008, 09:17)
Ja, aber da tun sich schon wieder sittenmäßige Fragen auf. Geht das als Kunst durch oder als sittenwidriges Verhalten? Außerdem: Wer möchte nachher schon die Sauerei im Badezimmer haben? Ich glaube kaum, dass man einen Türsteher so einfach durch eine Waschstraße jagen kann. Oder etwa doch????? :lol:
LG Claudia

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Birgit Fabich
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Re:

von Birgit Fabich (01.07.2008, 09:52)
klar, es gibt doch auch Fahrradwaschstraßen, da wäre also die Marktlücke-
Türsteherwaschstraße
müssten wir mal mit Ingenieuren besprechen,
wir müssen wahrscheinlich mehr Trendsetter werden und nicht hinterm Markt herlaufen
Also MUT zum ... cool5
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Claire
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Re:

von Claire (02.07.2008, 06:38)
@Birgit

wir müssen wahrscheinlich mehr Trendsetter werden und nicht hinterm Markt herlaufen


Das ist des Rätsels Lösung!

Türsteher, wandelnde Flyer, Waschstraße für Türsteher haben wir jetzt. Wie wär's noch mit einem Autoverleih, damit man zu jedem Anlass den passenden Wagen hat. Beim Verlag vorfahren mit einer Rostlaube (Mitleid erregen, um bessere Bedingungen zu bekommen), bei Lesungen kommt dann der Luxusschlitten zum Einsatz (ein Star muss mehr Honorar bekommen, außerdem ist der Aufmerksamkeitsfaktor höher).
LG Claudia

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Zoba
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Re:

von Zoba (02.07.2008, 09:54)
Hi,

ich denke nicht, daß visuelle und schriftliche Werbung, zumindest in den Varianten, die uns zur Verfügung stehen (finanziell nun mal begrenzt) wirklich zu etwas führen.

Der Mensch der heutigen Zeit ist werberesistent geeicht, er ist von Werbung genervt, er hat gelernt, Werbung auszublenden, ja man kann sogar sagen, Werbung ist negativ belegt in unseren Köpfen.

Dagegen mit begrenzten finanziellen Mitteln anzurennen, ist steile Bergaufarbeit und zeitigt eher nicht die Erfolge, die wir uns erwarten würden.

Selbst die großen Auftraggeber mit den teuren Großagenturen sind die meiste Zeit damit beschäftigt, den Trends hinterherzurennen und landen in vielen Fällen trotz Millionenetats auf der Nase.

Betrachte ich mein eigenes Verhalten, dann bleiben Flyer & Co links liegen, aufdringliche Werbestrategien betrachte ich als invasiv (und schon mal als Grund, das Produkt ganz zu meiden!) und ob am PC oder Fernseher, bei Werbung schalte ich mindestens innerlich ab.

Stattdessen verlasse ich mich sehr auf den Rat jener Bekannten und Freunde, die ich mitsamt ihrem Geschmack und Urteil zu schätzen gelernt habe, Mundpropaganda funktioniert bei mir bestens. Und ganz ausgezeichnet kommt es bei mir an, wenn ich Produkte betasten, begucken, aussuchen und vergleichen kann. Letzteres funktioniert auch durchaus aus der Ferne. Hierfür ist zurückhaltende Präsenz nötig, Aufdringlichkeit treibt mich sofort in die Flucht. Beobachte ich mein Umfeld, so sieht es dort ähnlich wie bei mir aus.

Diese Dinge sollte man meiner Meinung nach bei der "Wahl der Waffen" innerhalb der eigenen Werbestrategie beachten und umzusetzen versuchen.
Gruß,

Zoba

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"In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat." - Carl von Ossietzky

LOFI

Re:

von LOFI (02.07.2008, 10:09)
Zoba hat geschrieben:
ich denke nicht, daß visuelle und schriftliche Werbung, zumindest in den Varianten, die uns zur Verfügung stehen (finanziell nun mal begrenzt) wirklich zu etwas führen.



Hi,

ich verteile seit kurzem Flyer hier in Norwegen, und in Deutschland, was sich in einer signifikanten Erhöhung meiner Verkaufszahlen niederschlägt. Denn genau dies ist zu verzeichnen, seitdem die Flyer verbreitet wurden. Zufall? Glaube ich nicht. Eine Wirkung wird es schon geben.

LG

Lorenz

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Zoba
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Re:

von Zoba (02.07.2008, 10:28)
Hi LOFI,

ich sagte ja auch nicht, daß sie generell nichts bewirken. Das kommt sicher auch noch auf die eigene Zielgruppe und die Häufigkeit an, mit der die Leute mit Flyern zu tun bekommen. Ich muß hier wenigstens 10-15 jeden Tag aus dem Briefkasten holen, noch mal so viele aus den Windschutzscheiben pflücken und weitere aus den Einkaufstüten entfernen. Und besser als garkeine Werbung sind Flyer sicher, das ist nur logisch, anderenfalls bräuchte auch niemand je Spam zu versenden.

Die Frage ist, um wieviel stärker die Verkaufszahlen ansteigen würden, wenn andere Wege genutzt würden bzw. die Mundpropaganda richtig intensiv liefe.
Gruß,



Zoba



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LOFI

Re:

von LOFI (02.07.2008, 10:37)
Hi,

ja, wenn ich einen Profi Salesman oder Manager hätte (kost aber watt :( ), dann würde der wohl über meine Aktionen lächeln.
Aber das Problem ist oft, dass die Flyer den ein oder anderen Leser überzeugen, und sie das Buch kaufen; aber was passiert dann? Es bleibt die Frage, ob sich das Schneeballsystem zuverlässig fortsetzt und ob der Leser das Buch wirklich weiterempfielt.
Zum anderen kommt es auch oft vor, dass die Leute schwärmen: "Och, tolle Geschichte wie romantisch etc...das muß ich haben." Und was passiert dann? Nischt.

LG

Lorenz

hwg
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Re:

von hwg (02.07.2008, 10:53)
Also, ich betrachte Werbung als einen Grundpfeiler der Informationsgesellschaft. Und in dieser lebt ja auch jeder Autor.
Schließlich will er sein Werk verbreitet wissen. Deshalb verstehe ich eine grundsätzliche Ablehnung von Werbung, wie ich sie oft zu hören bekomme, überhaupt nicht.

Ein Autor, der sich gedruckt sehen will, tendiert wahrscheinlich eher zur Printwerbung. Wer könnte sich auch schon einen TV-Spot leisten?

Ein gut gemachter Flyer ist eine der vielen finanziell einigermaßen noch leistbaren Möglichkeiten. Ansprechen wird er in der Regel ohnehin nur an Lesestoff interessierte Leute, denke ich. Deshalb benötigt so ein Flyer auch keine sehr aufwändige Produktion wie bei Reiseprospekten oder Kleidungsstücken, es kommt eher auf den textlichen Inhalt an.

Text und Layout in von der Norm abweichenden Form können bei Leuten, die l e s e n können und wollen, eher Interesse an dem Buch wecken als "Prospekte", die sich an marktschreierischer Farbenvielfalt orientieren.

So sehe ich jedenfalls eine erfolgsorientierte Vorgangsweise und kann diese aus meinem Erfahrungshorizont auch bestätigen. Und auch ein gut gemachter Flyer kann zur ebenfalls wichtigen Mundpropaganda führen.

g.c.roth

Re:

von g.c.roth (02.07.2008, 11:15)
Hallo,
entweder man setzt Flyer bei einer bestimmten Zielgruppe ab, wo man weiß, die wollen diese Infos, oder man streut sie breit aber dann zu Tausenden.

Ich habe Kunden, die waren von ihrer Flyeraktion enttäuscht, weil sie a) viel zu wenig verteilt haben und/oder b) an die falschen Adressen.
Ich habe aber auch Kunden, die damit sehr erfolgreich sind. Von einem weiß ich, dass sein Angebot so gut angenommen wurde, dass er gar nicht mehr alle Interessenten bedienen konnte, weil die Nachfrage so groß war.

Es kommt auch immer drauf an, wie man ein Werbemittel einsetzt. Wobei natürlich bei Büchern es ungleich schwieriger ist, als bei einer neuen Antifaltencreme.

Zur Finanzierung größerer Mengen empfehle ich auch, sich einen Partner für die Werbung zu suchen, der keine Konkurrenz ist aber eine Ergänzung. Da halbieren sich die Kosten - wird von einigen schon erfolgreich praktiziert.
LG Grete

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Zoba
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Re:

von Zoba (02.07.2008, 11:32)
Hi,



@hwg: Deshalb verstehe ich eine grundsätzliche Ablehnung von Werbung, wie ich sie oft zu hören bekomme, überhaupt nicht.


Kennst du die neuesten Studien zur Aufnahme von visueller Werbung? Ich mußte mich vor kurzem für einen Kunden damit beschäftigen, der Adsense in seine Seite eingebaut hatte und über die Resultate sehr enttäuscht war.

Die Abneigung Werbung gegenüber zieht sich zwischenzeitlich breit durch die ganze Bevölkerung und ein großer Teil der Abwehrmechanismen sind völlig unbewußt (geworden). Ein Mensch der in den 50ern oder 60ern groß wurde reagiert völlig anders auf Werbung, als jemand der wesentlich jünger ist. Bei allen jedoch ist es wesentlich schwerer geworden, mit reiner Werbung einen Stich zu landen.

Was mich persönlich betrifft, ich könnte auf Werbung der üblichen Form auch verzichten. Für das absolut meiste bin ich der völlig falsche Adressat und bei vielem entscheidet nicht die Werbung über einen Kauf, sondern allein der Preis (ich habe zB noch nie in meinem gesamten Leben ein Markenwaschmittel gekauft, ich kaufe das, das am billigsten ist und meine Wäsche ist dennoch sauber).

@LOFI: ja, wenn ich einen Profi Salesman oder Manager hätte


Eine gute Bekannte hat zB statt Werbung zu machen, die Kioskbesitzer in ihrem Kiez davon überzeugt, ihre Bücher zu den anderen Angeboten zu stecken. Die Bücher verkauften sich genauso gut wie die anderen, nach einiger Zeit waren sie häufig so schnell ausverkauft, daß die Kioske nachbestellten, bevor sie eh die Runde gemacht hätte. Ein halbes Jahr später berichteten einige der Kiezzeitungen über ihre Werke, heute ist sie bei einem normalen Verlag und kümmert sich nur darum, zu schreiben.

Läßt sich sicher nicht für jeden realisieren und sicher auch nicht überall, aber es war eine ausgezeichnete Methode für sie und völlig werbefrei.

Ich zB gehe regelmäßig mit einem Stand auf Veranstaltungen, die auch mit dem Thema meiner Sachbücher zu tun haben. Die Sachbücher liegen dort neben dem Eigentlichen völlig unaufdringlich mit am Stand, die Leute stolpern quasi beim Kramen drüber. Ich bin bis Ende der Veranstaltung (meist 1-2 Tage) jedesmal ausverkauft und bekomme in den Wochen danach hohe Nachbestellungen, auch über Ebay verzeichne ich dann immer hohe Kaufzahlen. Nicht nur das, seit ich dies mache sinken die Verkaufszahlen nie auf Null, sondern steigern sich von Mal zu Mal im vorhandenen Grundniveau.

Ist auch sicher nicht für jedes Genre und jede Art Buch machbar, aber auch dies funktioniert eben gerade mit Zurückhaltung und keiner direkten Werbung sehr gut.

Es gibt sicher noch andere solche Wege und Methoden, die vielversprechend sind.
Gruß,



Zoba



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