Gelb.Geräuschlos.02.37 Uhr.

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pla.nk.ton
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Gelb.Geräuschlos.02.37 Uhr.

von pla.nk.ton (22.07.2008, 21:56)
Tiefe Nacht.
Stille.
Menschenleerer Bahnhof, in einem kleinen, vergessenen, verwunschenen Dorf.
Warte auf meinen Zug.
Möchte weg von hier.

Auf dem gegenüberliegenden Gleis steht eine verlassene Straßenbahn.
Bewegungslos, als wolle sie an diesem Fleck für immer verharren.
Als hätte sie diesen unheilvoll-anmutenden Bahnhof noch nie verlassen.
In ihrem Innern ist es komplett dunkel, kein Mensch befindet sich darin.
'Schläft wohl, die Bahn.' Schießt es mir durch den Kopf.
Auf der Anzeigetafel im oberen Bereich der einzelnen Waggons ist nur eine weiße Fläche erkennbar.
'Endhaltestelle befindet sich wahrscheinlich im Nichts.'
Ein weiterer skurriler Gedanke, der sich dreist, eigenmächtig, in meinen Kopf zu stehlen scheint.
'Fahrgäste, bitte alle aussteigen. Der Zug endet und sie verenden hier.' Denke ich erneut.
Wundere mich und erschaudere gleichzeitig über meine befremdlichen, unheimlichen Gedanken.

Es ist kühl geworden. Der allmählich ausklingende Herbst verkündet mit jedem Windstoß die baldige Ankunft des eisigen Winters.
Des toten Winters.

Ich bin leicht bekleidet.
Zu leicht, für diese Jahreszeit.
Kalte Luftstöße, die in regelmäßigen Abständen das zugige Bahngleis, insbesondere mich, heimsuchen, vermitteln mir das Gefühl, gar nichts am Leib zu tragen.

Mein Blick wandert erneut in Richtung des unheimlichen, schlafenden Zuges, am Bahnsteig gegenüber.
Einige Sekunden starre ich gedankenverloren auf dieses ruhende Fortbewegungsmittel.
Ärgere mich über das äußerst provokante Gelb.
Alle Straßenbahnen in dieser Region zeichnen sich durch dieses gehässige, boshafte Gelb aus.
Gelb.

Plötzliche Windstille.
Geräuschlos setzt sie sich in Bewegung.
Die dunkle, menschenleere Straßenbahn gleitet geschmeidig die Schienen entlang.
Geräuschlos.
Entfernt sich immer weiter, bis sie schließlich meinem Blickfeld entschwindet.
Dunkel. Menschenleer. Geräuschlos.
Geräuschlos.

Nicht fähig, überhaupt einen Gedanken zu fassen, starre ich, entsetzt, noch lange in die Richtung, in welcher diese merkwürdige Bahn entschwand.

Mein Bewußtsein kehrt allmählich wieder in meinen schon vor Kälte steifgewordenen Körper zurück.

Das, was sich soeben vor meinen Augen abspielte, hatte mich offenbar tatsächlich in einen leichten Schockzustand versetzt.
War ich doch mehrere Minuten, vielleicht waren es auch Stunden - jegliches Zeitempfinden scheint mir abhanden gekommen zu sein- weder zu einer Bewegung fähig, noch dazu in der Lage, überhaupt zu denken.
Angestrengt überlege ich mir eine möglichst plausible Erklärung für dieses sonderbare Ereignis.
Gelange zu dem Schluß, daß dies wohl mit einem technischen Defekt oder Ähnlichem zusammenhängen könnte.

Halbwegs beruhigt über die zufriedenstellende Erklärung, gelingt es mir, meine aufkeimende Furcht ein wenig zu mildern.
Besser gesagt, auzublenden.
Ignorieren.

Jedoch... diese Geräuschlosigkeit...

Ich beschließe, mir diese, dem gesunden Menschenverstand widersprechende Tatsache, mit den Windstößen erklärbar zu machen.

Natürlich, der Sturm.
Um diese Jahreszeit toben zuweilen heftige Stürme, die so manch andere Geräuschkulissen übertönen können.
Schließlich stürmte es vorhin.
Selbstverständlich hatte dieses Sturmbö alle anderen Nebengeräusche verschluckt.
Der Orkan trug alle anderen Geräusche mit sich hinfort.
So auch das Hinweggleiten dieser Bahn...

Es ist kälter denn je.
Entsetzlich kalt.
Zwar hat der Sturm in seiner Intensität wieder ein wenig nachgelassen.
Trotz allem erscheint mir dieser Herbstwind eisig.
Dringt durch das Gewebe meiner leichten Kleidung.
Erzeugt an fast allen Stellen meines Körpers eine Gänsehaut.
Die Arme fest um meinen Leib geschlungen, versuche ich, meine sich stetig reduzierende Körpertemperatur
aufrecht zu erhalten.

Ich blicke zur Bahnhofsuhr empor.
Zeigte diese nicht schon vor zwei Stunden die gleiche Zeit an?
02.37 Uhr.
Ich kann das Verstreichen von Zeitspannen schlecht einschätzen, wenn ich untätig dazu verdammt bin, zu warten.
Zumal ich den Sinn, den Fluß der Zeit wahrzunehmen, offensichtlich verloren habe.

Abermals krame ich wütend in meiner Handtasche herum.
Mein Handy befindet sich immer noch nicht darin.
Wie bereits vor... vier Stunden?
Allem Anschein nach habe ich es tatsächlich verloren.
Ironie des Schicksals.
In solchen Situationen muß man sein Handy verlieren.
Tatsächlich mal das Klischee erfüllen.

Leicht bekleidete Frau steht nachts alleine an einem gottverlassenen Bahnhof.
In einem gottverlassenen Kaff.
02.37 Uhr.
Es ist entsetzlich kalt, denn der Winter steht kurz vor der Tür.
Ein aberwitziges Ereignis raubt ihr vor Furcht beinahe den Verstand.
Und obendrein hat sie auch noch ihr Handy verloren.

Wenn ich meinen Freundinnen von diesem Vorfall erzähle, brauche ich meinen Vortrag nicht einmal auszuschmücken, um dem Inhalt meiner Erzählung mehr Dramatik und Spannung zu verleihen.

Allmählich werde ich unruhig.
Ehrlich gesagt, beunruhigt mich diese Situation schon geraume Zeit.
Sollte ich es wagen, intensive Gedanken über meine momentane Misere weiterzuverfolgen, würde mich blanke Panik erfassen.
Nicht denken.

02.37 Uhr.
Das Warten an diesem unheilverkündenden Bahnsteig scheint endlos.
Die Kälte frißt sich immer tiefer in meinen Körper, ergreift Besitz von meinen Gliedmaßen.
Als wolle sie dort Zeit meines Lebens verharren.
Auch nimmt die Windstärke allmählich wieder zu.

Ein grauenvoller Gedanke, den Rest der Nacht an diesem toten Ort zu verbringen, zumal die Zeit eingefroren zu sein scheint, verweilen doch die Zeiger der Bahnhofsuhr schon seit - was weiß ich wie vielen Stunden - auf 02.37 Uhr.
Endlos erscheint mir diese Nacht.
'Vielleicht ist dies das Jenseits.'
Ein weiterer, eigenartiger Gedanke, welcher, trotz der merkwürdigen, unheimlichen Situation nie meinem eigenen Kopf entspringen würde.
Offenbar macht mich diese endlose Warterei, gepaart mit der kaum mehr zu ertragenden Kälte, wahnsinnig.

Meine Bahn hätte schon längst eintreffen sollen.
Laut Fahrplan um 01.59 Uhr.
Nicht einmal eine Durchsage, welche mir beruhigenderweise verkündet, daß die Straßenbahn mit einer gewissen Verspätung eintreffe, ertönt durch die Lautsprecher.
Dies würde mir zumindest die Gewißheit verschaffen, daß weiterhin Zeit verstreicht.
Daß ich nicht der einzige Mensch sei.

Wie sehr ich mich doch in diesem Moment nach einer realen, menschlichen Stimme sehne! Oder gar nach dem Anblick eines anderen Menschen, um mir die Sicherheit zurückzugeben, ich sei doch nicht ganz alleine auf dieser Welt.
Nie zuvor fühlte ich mich so einsam.
Und nie zuvor verspürte ich eine solche Angst.

Nicht denken.

Ich zittere regelrecht vor Kälte.
Laufe verzweifelt den Bahnsteig auf und ab.
Meine Beine schmerzen schon, vom endlosen herumstehen, herumlaufen und dieser nahezu tödlichen Kälte.

02.37 Uhr.
Wenn sich dort wenigstens ein kleiner Aufenthaltsraum befinden würde.
Aber nicht einmal eine Sitzgelegenheit bietet sich an einem dieser drei Bahnsteige.
Wobei es mir in diesem Moment fern liegt, mich auch noch an den zugigen Bahnsteig zu setzen, da ich dann tatsächlich Gefahr laufen würde, zu erfrieren.
Meine Fußzehen und Hände spüre ich schon lange nicht mehr.

Doch tatsächlich ertönt in der Ferne ein Geräusch, das offenbar nicht dem Wind, welcher inzwischen Schmerzen an meiner Nase und den Ohren erzeugt, zuzuschreiben ist.
Ich lausche angestrengt in die Stille, die allmählich doch mit dem Rauschen eines herannahenden Zuges angereichert wird.

Erleichtert erblicke ich die näherkommenden Lichter des Zuges.
Noch nie war ich so glücklich über die Ankunft meiner Straßenbahn.
Mein Herz macht vor Freude und Erleichterung tatsächlich einige Sprünge.
Die Bahn verlangsamt ihre Geschwindigkeit und kommt allmählich zum Stillstand.
Ich stehe ziemlich weit hinten am Bahnsteig.
Nahezu euphorisch über die im Innern hell erleuchtete Bahn laufe ich, so schnell ich kann, auf den letzten Waggon zu.

Bevor der Zug sich entscheiden sollte, ohne mich seinen Weg fortzusetzen.
In dem Moment stört mich nicht einmal das boshafte, widerwärtige Gelb.
Auch stört mich die Abwesenheit anderer Menschen nicht weiter.
Für diese Uhrzeit {wobei ich jedoch keine Ahnung habe, wie spät es tatsächlich ist. 02.37 Uhr?} nichts Ungewöhnliches.
Ich betätige den automatischen Türöffner.
Ein Blick auf die Anzeigetafel, welche mir nur eine weiße Fläche offenbart, macht mich jedoch ein wenig stutzig.
Dennoch steige ich ein.
Nur ein Zufall, welchem keine tiefere Bedeutung beizumessen ist.

Die anheimelnde Wärme im Innern des Zugabteils wirkt nahezu wie ein Magnet auf meine vor Kälte ersteiften Glieder.

Die Tür hinter mir schließt sich nach wenigen Sekunden automatisch.
Erleichtert atme ich auf.
Entkomme ich nun doch offenbar diesem unheimlichen Bahnhof, in diesem verwunschenen Dorf.

Nichtsdestotrotz empfinde ich die Atmosphäre in der Bahn als äußerst beklemmend.
Ich ordne dies der Abwesenheit von Leben zu.
Der Geräuschlosigkeit.
Das Fehlen eines jeglichen Tons, als die Bahn ihre Fahrt fortsetzt.
Immerzu diese Geräuschlosigkeit.

Leise vor mich hinsummend durchschreite ich den Zug in seiner gesamten Länge.
Von Waggon zu Waggon.
Leere Sitze.
Aufgrund der Einsamkeit, welche ich verspüre, begebe ich mich in Richtung des ersten Abteils, in welchem sich der Zugfahrer befindet.
In solch einer Situation erfreue ich mich sogar über einen patzigen Zugfahrer.
An der Fahrerkabine angelangt, stelle ich fest, daß der Fahrer offenbar alle Vorhänge im Innern zugezogen hat.
Kein Blick ist zu erhaschen.
Ich fühle mich meinen Ängsten und dem Zweifel, der einzige, noch lebende Mensch zu sein, weiterhin ausgesetzt.

Klopfe zunächst bedächtig, dann mit etwas mehr Vehemenz gegen die Scheibe des Cockpits.
Vernehme meine eigene Stimme, 'Hallo? Ist da wer? Können sie mir sagen, wohin dieser Zug fährt?', die mir in dem Moment allerdings seltsam fremd und fehl am Platz erscheint.
Ich warte.
Jedoch erfolgt keine Reaktion aus der Zugführerkabine.

Die Kälte weicht zwar inzwischen nach und nach aus meinen Knochen.
Die Furcht, welche ich, ständig verdrängend, schon an diesem einsamen, kalten Bahnsteig verspürte, wird aus irgendwelchen Gründen allerdings verstärkt.
Stiehlt sich frech in mein Bewußtsein.
Pocht auf ihre Präsenz, meine Wahrnehmung ihrer Gegenwart.

Ich setze mich auf den nächstbesten Platz und versuche, vernünftige Gedanken zu fassen.
Ein schwieriges Unterfangen, erscheint mir doch alles so irreal.

Da ich momentan in dieser Bahn gefangen bin - was brächte mir eine Flucht aus dieser, indem ich die Scheibe einschlüge und ich mich aus dem fahrenden Zug stürze? - gebe ich mich meinem Schicksal vorerst hin.
Den Kopf gegen die Scheibe der geschmeidig dahingleitenden Bahn gelehnt - ich verspüre seltsamerweise keinerlei Erschütterung - versuche ich, ein wenig zu dösen.
Nicht denkend, dämmere ich allmählich dahin.

Tatsächlich bemerke ich nach einiger Zeit eine Geschwindigkeitsänderung des fahrenden Zuges.
Mein träger Körper will nach vorne kippen - ich befand mich also die ganze Zeit in entgegengesetzter Fahrtrichtung.
Die Bahn kommt zum Stillstand.

Ich weiß nicht, wie lange ich in diesem Dämmerzustand verharrte.
Allmählich erwachend, schaue ich aufmerksam aus dem Fenster, da sich das Außerhalb nun nicht mehr nur aus Finsternis zusammensetzt.

Ich blicke hinaus und sehe eine, mir unbekannte U-Bahnstation.
Frage mich, ob dieser Zug wohl die ganze Zeit durch einen Tunnel gefahren ist.
Dann vernehme ich - zum ersten Mal, seit ich in dieser Straßen -, bzw. U-Bahn sitze, zum ersten Mal seit Stunden überhaupt, die Ansage einer Dame - vom Band.
'Endstation. Der Zug endet hier. Bitte alle Fahrgäste aussteigen. Anschlußmöglichkeiten finden sie auf Gleis 5.'
Wieder keine reale, menschliche Stimme.
Schon zig-mal abgespielt und regelrecht ausgeleiert erscheint mir diese Ansage.
Eine unwirklich erscheinende Stimme einer nicht existenten Frau.

Matt und müde erhebe ich mich.
Begebe mich unsicher zum Ausstieg.
Das beklemmende Gefühl ist nicht von mir gewichen.
Nein, es ist stärker denn je, erscheint mir meine Umgebung immer fremder.
Unrealistischer.

Steige, leicht schwankend, die hohen Stufen hinab.

Für einen Moment überkommt mich so etwas wie Freude und Zuversicht, da ich einige Meter von meinem Waggon entfernt, eine Frau erblicke.
Mir den Rücken zugewandt steht diese vor einem Fahrplan.
Scheint ihn ausgiebig zu studieren.
Bewegungslos.
Meine aufkeimende Euphorie schon wieder ein wenig gedämpft, schreite ich auf diese Unbekannte zu.

Vielleicht ist sie genauso aufgeschmissen und verzweifelt wie ich.

Je mehr ich mich ihr jedoch nähere, umso suspekter erscheint sie mir.
So still steht sie da.
Das Fehlen jeglicher Bewegung.
Dann wird mir auch klar, weshalb mir jene Frau so seltsam leblos, regungslos erscheint.
Es ist nur eine Schaufensterpuppe.
Die Glasaugen scheinbar, debil dreinblickend, für alle Zeiten auf den Fahrplan gerichtet.

Entsetzt weiche ich einige Schritte zurück.
Drehe mich um und renne davon.
Will raus aus dieser verfluchten U-Bahnstation.
Weg von der gelben, geräuschlosen Bahn.
Weg von dieser unheimlichen Schaufensterpuppe.

Mehrere Treppen führen mich nach oben.
Panisch suche ich einen Ausgang.
Ich will wieder ins Freie.
Von mir aus in die gliederzersetzende Kälte dieser eigenartigen Nacht.

Treppauf.
Treppab.

Einen Weg nach draußen gibt es offenbar nicht.

Zerknirscht bewege ich mich wieder in die tieferen Ebenen.
Schaffe es irgendwie, Bahnsteig 5 zu finden, von welchem man vermeintlichen Anschluß erhalten soll.
Anschluß - wohin?

Setze mich auf eine der menschenleeren Bänke.
Warte.
Die Bahnhofsuhr zeigt 02.37 Uhr.
Erschaudere.
Trotz allem überrascht mich die Uhrzeit nicht.
Warte.
Wenigstens ist es hier nicht so kalt und dunkel, wie da draußen.
Wenigstens geht hier kein eisiger Wind.
Wenigstens.

Hier unten ist es noch viel stiller als da draußen.
Das Fehlen jeglicher Geräusche.
Geräuschlos.

Das gehässige Gelb naht.
Ebenso geräuschlos.
Und menschenleer.
Ich habe nichts anderes erwartet.

Die Anzeigetafel zeigt natürlich "weiß" an.

Dieses Mal ist die Bahn im Innern jedoch nicht erleuchtet.

Sie nähert sich, wird langsamer und kommt zum Stillstand.
Stillstand.

Resigniert erhebe ich mich von der Bank, begebe mich zum wartenden Zug.
Betätige den automatischen Türöffner.
Die Türen öffnen sich. Automatisch. Geräuschlos.
Nur für mich.

Ich weiß, daß ich einsteigen muß.
Das Bedürfnis, andere Menschen zu hören oder zu sehen, ist meiner Resignation gewichen.
Nehme erst gar nicht die Strapaze auf mich, den Zug zu durchschreiten, um mir der Existenz eines Zugfahrers gewiß zu werden.

Setze mich auf irgendeinen Platz.
Davon gibt es in dieser Straßenbahn genug.
Mir gegenüber die Schaufensterpuppe.
Leere Glasaugen, ins Leere starrend.

Nehme eine möglichst bequeme Haltung ein, da ich eine geraume Zeit unterwegs sein werde.

Der Meinige
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Re:

von Der Meinige (22.07.2008, 22:28)
In einem anderen Forum – in dem ich eigentlich zu Hause bin – würde man dir anraten, diesen anspruchsvollen Text in die (konstruktive) Werkstatt zu verschieben. Inhaltlich Klasse geschrieben, aber leider mit zum Teil (ich habe extra noch vorsichtshalber in deinem Profil nachgesehen, bevor ich das schreibe und denke daher, dass meine Kritik bei dir nicht falsch verstanden wird!) eklatanten handwerklichen Schwächen ...

Da es hier keine Textwerkstatt gibt und darüber hinaus die meisten vorgestellten – zum Teil sehr guten – Texte ohnehin ein Schattendasein fristen, kann und will ich nicht mehr dazu sagen, außer: mach weiter so; die paar störenden Kleinigkeiten sind nicht so wichtig. :wink:

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pla.nk.ton
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Re:

von pla.nk.ton (22.07.2008, 22:53)
hallo du, der meinige {bei deinem nick geht mir die anrede schlecht von den fingern ;o)},
danke für lob und kritik!
du bezeichnest diesen text sogar als anspruchsvoll...? dankeschön! *rotwerd*
die geschichte ist schon ein wenig älter, war also eine meiner ersten gehversuche. ich hatte bis jetzt nur noch nicht die muse, ihn etwas zu schleifen und manche schwachstellen auszubessern.
hab's einfach mal auf gut glück versucht, wollte wissen, wie der text hier ankommt.
ja, ich bin eigentlich auch in einem anderen literaturforum "zu hause", da gibt's sogar auch so etwas wie eine textwerkstatt. nur hab ich diese noch nie genutzt.
hmm... wer weiß, vielleicht kennt man sich ja sogar um ein paar ecken?

liebe grüße und nochmal vielen dank!

rebecca

Der Meinige
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Re:

von Der Meinige (22.07.2008, 23:09)
ja, ich bin eigentlich auch in einem anderen literaturforum "zu hause", da gibt's sogar auch so etwas wie eine textwerkstatt. nur hab ich diese noch nie genutzt.


Versuch's doch einfach: Es lohnt sich bestimmt!

hmm... wer weiß, vielleicht kennt man sich ja sogar um ein paar ecken?


Nicht dass ich es wüsste. Aber was noch nicht ist, kann ja vielleicht noch werden. :wink:

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hawepe
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Re:

von hawepe (23.07.2008, 08:16)
Hallo Rebecca,

pla.nk.ton hat geschrieben:
die geschichte ist schon ein wenig älter, war also eine meiner ersten gehversuche. ich hatte bis jetzt nur noch nicht die muse, ihn etwas zu schleifen und manche schwachstellen auszubessern.
hab's einfach mal auf gut glück versucht, wollte wissen, wie der text hier ankommt.


Ein faszinierender Text und einer der ganz wenigen, die mich in diesem Forum bislang gefesselt haben. Die meisten habe ich schneller vergessen als gelesen.

Ich wuerde ihn an deiner Stelle unbedingt bearbeiten. Es gibt einige Widersprueche, ungeschickte Formulierungen und Zeichensetzungsfehler, die das Lesungen unnoetig erschweren. Aber bei diesem Text, denke ich, lohnt sich eine vorsichtige Bearbeitung.

Beste Gruesse,

Heinz.

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Judith
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Re:

von Judith (23.07.2008, 12:06)
Hallo Rebecca,

ich habe den Text nicht ganz gelesen, aus Zeitmangel, aber der Schreibstil gefällt mir sehr gut. thumbbup Bleib dran!

Grüßle und viel Erfolg,
Judith
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pla.nk.ton
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Re:

von pla.nk.ton (26.07.2008, 20:56)
hallo,

@hawepe: danke für das lob. ich werde den text bei gelegenheit auf jeden fall überarbeiten. spätestens, wenn ich meine veröffentlichungspläne umsetze :o)

@judith: danke fürs lob, ich halt mich ran!

liebe grüße an euch beide

rebecca

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