Ausweisung MwST / Kleinunternehmenregelung

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Didl
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Ausweisung MwST / Kleinunternehmenregelung

von Didl (23.07.2008, 10:03)
Hallo,
in Bezug auf den Verkauf von eigenen Büchern in Onlineshops der eigenen Website bin ich darauf gestoßen, dass man in dem Shop als Kleingewerbler keine MwST ausweisen darf, wie auch auf den Rechnungen. Man sollte einen Vermerk auf Rechnung und im Shop aufnehmen wie :

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Kleinunternehmer nach §19. Ein Vorsteuerabzug nach § 15 I Nr. 3 UstG der Steuer auf den Erwerb kommt nicht in Betracht, da bei Anwendung des § 19 UStG ein Vorsteuerabzug generell ausgeschlossen ist. SHOPNAME darf auf den Rechnungen keine MwSt. ausweisen.

Hat hier jemand mehr Ahnung? Die meisten werden ja Kleinunternehmer sein und keine Umsatzsteuer abführen. Viele von Euch verkaufen Bücher über die Website. Wie sieht es bei Euch denn damit aus? AGB?
Möchte nicht, dass der Abmahner klingelt...
Im Netzt gibt es sowohl die Ansicht, dass MWsT ausgewiesen werden muss wie auch den Hinweis auf totales Verbot, was denn nun?
Finanzamt anfragen=schlafende Hunde wecken...
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lverlag
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Re:

von lverlag (23.07.2008, 10:13)
Moin!

Sofern Du zur Kleinunternehmerbesteuerung gem. § 19 UStG optierst, genügt ein einfacher Hinweis auf der Rechnung, dass gem. § 19 UStG keine Umsatzsteuer ausgewiesen wird. Diesen Hinweise kannst Du auch so in die AGB mit aufnehmen.

Den Hinweis bezüglich Vorsteuerabzug würde ich mir ersparen da er ein wenig verwirrend ist. Der Vorsteuerabzug für Käufer des Buches ist nicht verboten...es gibt lediglich keine Umsatzsteuer zum Ábziehen, da Du keine ausweist ;-)

Insofern besteht kein Zweifel, ob man USt ausweisen muß oder nicht. Hast Du gegenüber dem Finanzamt die Anwendung des § 19 UStG erklärt, darfst Du keine USt ausweisen.

Und wenn Du den Fall meinst...'Ich hab das gar nicht beim Finanzamt gemeldet, weil ich verkauf ja nur ein paar Bücher'...dann wird das nicht von den Steuergesetzen erfaßt. Entweder Du bist umsatzsteuerlicher Unternehmer und unterliegst somit der Steuerpflicht, oder aber Du beantragst eine Besteuerung gem. § 19 UStG.

Das soll nun keine konkrete Rechtsberatung sein, was ja gar nicht erlaubt wäre ;-) Das Thema ist außerdem viel zu komplex für eine Forumsdiskussion. Empfehlenswert wäre ein Besuch bei einem Steuerberater. Da lassesn sich in einem einstündigen Gespräch die wichtigsten Puntke abhandeln und Du hast Klarheit thumbbup

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Didl
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Re:

von Didl (23.07.2008, 10:19)
Sofern Du zur Kleinunternehmerbesteuerung gem. § 19 UStG optierst, genügt ein einfacher Hinweis auf der Rechnung, dass gem. § 19 UStG keine Umsatzsteuer ausgewiesen wird. Diesen Hinweise kannst Du auch so in die AGB mit aufnehmen.


Das werde ich tun, ist klar, aber:

Laut PreisauszeichnungsV ist man verpflichtet, den Endpreis mit MwST auszuweisen. Müsste so dann ja auch auf einer Homepage oder in einem Shop erfolgen.
Laut Finanzämtern darf man aber auch in einem Shop keine MwSt (die 7% bei Büchern ausweisen) eben wegen dieser Ausnahmeregelung. Verwirr!
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lverlag
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Re:

von lverlag (23.07.2008, 10:25)
Didl hat geschrieben:
Sofern Du zur Kleinunternehmerbesteuerung gem. § 19 UStG optierst, genügt ein einfacher Hinweis auf der Rechnung, dass gem. § 19 UStG keine Umsatzsteuer ausgewiesen wird. Diesen Hinweise kannst Du auch so in die AGB mit aufnehmen.


Das werde ich tun, ist klar, aber:

Laut PreisauszeichnungsV ist man verpflichtet, den Endpreis mit MwST auszuweisen. Müsste so dann ja auch auf einer Homepage oder in einem Shop erfolgen.
Laut Finanzämtern darf man aber auch in einem Shop keine MwSt (die 7% bei Büchern ausweisen) eben wegen dieser Ausnahmeregelung. Verwirr!


Diese Auszeichnungspflicht trifft natürlich nur dann zu, wenn Du auch zum Ausweis der Umsatzsteuer verpflichtet bist. Aber als Kleinunternehmer entfällt genau diese Verpflichtung. Deshalb dürftest Du einen solchen Hinweis keinesfalls anbringen.

Ob Du nun dazu gezwungen bist bei jedem Preis den Hinweis auf § 19 UStG zu geben, weiß ich nicht genau. Sofern möglich würde ich das tun. Damit bist Du auf der sicheren Seite. Spontan würde ich aber vermuten, dass ein Hinweis in den AGB genügen sollte. Aber, wie gesagt, bin ich mir diesbezüglich nicht 100% sicher.

hwg
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Re:

von hwg (23.07.2008, 10:26)
In Österreich sind diesbezüglich selbst Steuerberater unterschiedlicher Ansicht.

Für Autoren .die selbst verlegte Bücher verkaufen, besteht hier jedenfalls keine Mehrwertsteuerpflicht, sie können sich jedoch beim Finanzamt freiwillig dafür veranlagen lassen.

Manche machen es deshalb, damit sie bei Einkäufen für ihre Autorentätigkeit die Mehrwertsteuer rückerstattet bekommen. Es gilt daher abzuwägen, ob sich das (finanziell) auszahlt. In den meisten Fällen jedoch nicht, wie meine Erfahrung gezeigt hat.

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Corvinus
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Re:

von Corvinus (23.07.2008, 10:29)
Da müssen aber auch erstmal wieder ein paar Exemplare verkauft sein, dass sich die Kosten für den Steuerberater rentieren. Aber dem was Iverlag schreibt, bleibt kaum etwas hinzuzufügen. Bin ja beruflich in diesem Bereich tätig und kann da nur aus eigener Erfahrung sprechen...
;-)
Da Du als Kleinunternehmer die Umsatzsteuer in der Regel ja nicht ausweist ( ...denn das ist ja irgendwo der Sinn des Ganzen ), kann ein gewerblicher Käufer diese auch nicht als Vorsteuer beim Finanzamt geltend machen. Würdest Du die Umsatzsteuer versehentlich doch ausweisen, so musst Du diese auch ans Finanzamt abführen. (siehe §14c UStG)

Führe dies in Deinen AGB so an, dass Du als Kleinunternehmer nach §19 UStG keine Umsatzsteuer ausweist. Und damit hat sich der Fall in aller Regel...
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Didl
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Re:

von Didl (23.07.2008, 10:40)
Hi Corvinus,
dass mit dem Hinweis ist mir schon klar. Es stellt sich jedoch die Frage, ob ich im Shop nur Endpreise, Enpreise + Zusatz incl. MwST oder aber MwST originär ausweisen muss.
Bin irritiert, da ich auf diesen Artikel gestoßen bin. Demzufolge müßte jeder von uns, der über eine Homepage paar Bücher vertickt auch die MwST ausweisen. Korrekt?
http://www.legalershop.de/pressemitteilungen/veroeffentlichungen/preisauszeichnungspflicht-beim-kleinunternehmer
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hawepe
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Re:

von hawepe (23.07.2008, 10:50)
Hallo Didl,

Didl hat geschrieben:
Demzufolge müßte jeder von uns, der über eine Homepage paar Bücher vertickt auch die MwST ausweisen. Korrekt?


Nein, in dem von dir verlinkten Beitrag steht das doch auch so drin. Du musst lediglich angeben, dass die MWSt. bereits enthalten ist.

Letzteres galt lange Zeit als wettbewerbsverzerrend und abmahnfaehig, wurde aber irgendwann mal geaendert. Lediglich gesondert ausweisen darfst du sie nicht. Fuer einen Teil der Kunden bist du damit natuerlich unattraktiv.

Beste Gruesse,

Heinz.

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Corvinus
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Re:

von Corvinus (23.07.2008, 11:01)
Dem kann ich mich nur anschließen.

Wenn Du zum Beispiel einen Internetshop als Kleinunternehmer nach §19 UStG betreiben willst, musst Du natürlich die Endpreise angeben. In dem Fall ist aber der Preis tatsächlich inklusive MwSt. Du weist diese in dem Fall nur nicht gesondert aus.

Beispiel bei 7% UStG: Buchpreis 10,70 Euro

- Kleinunternehmer erhält 10,70 Euro und das wars. Das heißt ja nicht, dass er seine Einnahmen nicht am Ende auch versteuern müsste. Aber dies ist eben eine andere Sache.

- Normalunternehmer erhält 10,70 Euro und muss 0,70 Euro an das Finanzamt abführen. Nun möge man das für ungerecht halten, aber Normalounternehmer kann sich dafür die UStG die er selbst im Zuge seines Unternehmens zahlt vom Finanzamt zurückholen. Das kann der Kleinunternehmer nach §19 UStG nicht.

Beispiel dafür:

- Kleinunternehmer kauft sich im Zuge seiner Tätigkeit ein Auto für 18.000 Euro inklusive MwSt. Schön, denn das wars...

- Normalounternehmer kauft sich im Zuge seiner Tätigkeit ein Auto für 18.000 Euro inklusive MwSt und erhält gut 2874 Euro vom Finanzamt als Vorsteuer zurück. Das kann der Kleinunternehmer nach §19 UStG nicht.

Viele verkaufen im Übrigen nur so wenig Exemplare selbst, dass sich eine Anmeldung als Nebengewerbe, also Kleinunternehmer nach §19 UStG nicht einmal rentiert. Ich empfehle in dem Fall eher eine private Autorenseite "ohne gerwerblich kommerziellen Hintergrund" Dies stünde dann so auch im Impressum der Seite und auf AGB's kannst Du in dem Fall auch verzichten.

Soll es wirklich ein richtiger Internetshop sein, dann siehe oben... ;-)

LG
Zuletzt geändert von Corvinus am 23.07.2008, 11:05, insgesamt 5-mal geändert.
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Re:

von lverlag (23.07.2008, 11:01)
Didl hat geschrieben:
Hi Corvinus,
dass mit dem Hinweis ist mir schon klar. Es stellt sich jedoch die Frage, ob ich im Shop nur Endpreise, Enpreise + Zusatz incl. MwST oder aber MwST originär ausweisen muss.
Bin irritiert, da ich auf diesen Artikel gestoßen bin. Demzufolge müßte jeder von uns, der über eine Homepage paar Bücher vertickt auch die MwST ausweisen. Korrekt?
http://www.legalershop.de/pressemitteilungen/veroeffentlichungen/preisauszeichnungspflicht-beim-kleinunternehmer


Der Text ist m.E. ein wenig verwirrend geschrieben.

Die Preisangabeverordnung verpflichtet Verkäufer dazu den Endpreis zu nennen, also diejenige Summe, die ein Käufer letzlich zu zahlen hat. Als Kleinunternehmer wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen, weshalb diese nicht vom Kunden zu zahlen und damit auch nicht auszuweisen ist.

Und den von Heinz gebrachten Hinweis, dass Du damit für einige Kunden unattraktiv wärst, kann ich nicht nachvollziehen. Die Kleinunternehmerregelung hat lediglich für private Endkunden einen Vorteil, da diese die Umsatzsteuer nicht an Dich zahlen müssen, die sie selbst nicht beim Finanzamt geltend machen könnten. Für Unternehmer ist es gehüpft wie gesprungen, da diese letzlich immer nur mit dem netto-Wert des Buches belastet würden. Als Verkaufsargument zählt die Kleinunternehmerregelung deshalb immer nur gegenüber Endkunden...wobei diese das aber meist gar nicht kapieren, was es oftmals schon wieder überflüssig macht damit zu werben ;)

edit: Nu hab ich es kapiert...Heinz ging wohl davon aus, dass der Kleinunternehmer die USt trotzdem einkalkuliert, diese als Kleinunternehmer nicht ausweist und nicht abführt. Aus meiner Sicht wäre es sinnvoller die USt dann erst gar nicht einzukalkulieren...denn letztlich würde man damit nur die eigene Marge erhöhen. Heinz möge mich verbessern, falls ich mich irre :D

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Corvinus
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Re:

von Corvinus (23.07.2008, 11:23)
Stimmt, für Unternehmer ist die Umsatzsteuer lediglich ein durchlaufender Posten. Er führt sie an das Finanzamt ab und bekommt gezahlte Vorsteuer zurück. An der Umsatzsteuer lässt sich also nichts verdienen.

Bei größeren Rechtsgeschäften ist der Umsatzsteuerausweis für den Unternehmer mitunter aber sehr wichtig, da er mit dieser kalkuliert.

Mal wieder ein Beispiel: smart2

Unternehmer kauft im Autohaus ein fettes Auto für 60.000 Euro inklusive MwSt. Und wo ist der Vorteil? Er macht den Vertrag mit dem Autohaus, bekommt eine ordnungsgemäße Rechnung nach §§ 14 ff UStG und daraufhin vom Finanzamt innerhalb 4 Wochen 9580 Euro. Und schon ist die Anzahlung geleistet. Ist übrigens ganz legal und Standartvorgehensweise...

Nun sind das jedoch noch Peanuts im Vergleich zu Rechtsgeschäften in Millionenhöhe. Man kann also sehr wohl mit der UStG kalkulieren und diese zum eigenen Vorteil nutzen.

Um aber wieder aufs eigentliche Thema zurückzukehren. In dem Fall stellt sich wirklich die Frage, welcher Verkaufsumfang hier angestrebt wird und ob eine Anmeldung im Nebenerwerb überhaupt sinnvoll ist.
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hawepe
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Re:

von hawepe (23.07.2008, 12:18)
Hallo André,

lverlag hat geschrieben:
Heinz möge mich verbessern, falls ich mich irre :D


Ich habe fuer meine freiberufliche und gewerbliche Taetigkeit auf die Kleinunternehmerregelung verzichtet und erhebe fuer alle meine Dienstleistungen und Waren Umsatzsteuer, die ich allerdings an das Finanzamt abfuehren muss.

Vorher darf ich jedoch die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer), die ich selbst fuer Waren und Dienstleistungen bezahlt habe, abziehen. Voraussetzung ist aber, dass diese Steuer auf den Rechnungen gesondert ausgewiesen ist. Fehlt dieser Ausweis, darf ich sie nicht abziehen.

Bei privaten Kaeufen ist mir das egal, aber wenn ich als Freiberufler oder Gewerbetreibender etwas kaufe, lege ich grossen Wert darauf, dass die MWSt. extra ausgewiesen wird.

Ich hoffe, es ist jetzt verstaendlich, worum es geht.

Beste Gruesse,

Heinz.

julia07
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Re:

von julia07 (23.07.2008, 12:21)
So wie in den letzten Beiträgen erklärt, hat mir das mein Steuerberater auch erklärt.
Ergänzen sollte man hier vielleicht aber noch, dass das nicht nur den Verkauf über Homepages etc. angeht, sondern prinzipiell jeden Buchverkauf, als auch das einzelne Buch an Privat über Quittung. Da muss man auch darauf achten, dass der VK unten in der Zeile steht, die den Gesamtbetrag ausweist. So ist klar, dass man nicht umsatzsteuerpflichtig ist und man kann sich den (erklärenden) Zusatz sparen.
Mich betrifft das zwar nicht, da ich wegen meines Hauptberufs umsatzsteuerpflichtig bin und somit auch mit jedem anderen Business dieser Pflicht unterliege.

LG,
Julia

Versailles
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Re:

von Versailles (23.07.2008, 15:20)
Hallo zusammen,

ich habe die Kleinunternehmeregelung gewählt und weise diese auf Rechnungen und Quittungen aus (also: gemäß §19 UStG keine MwSt.). Das reicht.
Dadurch ergibt sich zwar ein kleiner, finanzieller Vorteil, der aber durch die Belastung der nicht abzugsfähigen Vorsteuer beim Einkauf von Büchern (bei BoD) und anderen Dingen (Versandmaterial, Porto etc.) sehr schnell wieder ausgeglichen wird.

Es ist richtig, dass das Finanzamt zwar konkrete Fragen beantwortet, aber keine Entscheidungshilfe gibt (das macht der Steuerberater) und jegliches, kommerzielles Handeln sollte zusätzlich mit einem Gewerbeschein abgesichert sein. Der kostet nicht allzu viel.

Sofern man den Buchverkauf im Nebengewerbe betreibt (man hat einen Brotberuf, der einen ernährt und daneben das professionell betriebene Hobby), gibt man am Ende des Jahres die Einnahmen-Ausgaben-Auflistung nebst Belegen zusammen mit der Einkommenssteuererklärung seinem Steuerberater oder - wer sie selbst erstellen kann - beim Finanzamt ab.

So stellt es sich mir dar und so bin ich im vergangenen Jahr gut auf der Steuerschiene "gefahren"

Liebe Grüße
Amalia
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Re:

von Didl (23.07.2008, 15:28)
Ja das ist alles so korrekt, aber für eine freiberufliche Autorentätigkeit bedarf es keinen Gewerbescheines. Denn mit Gewerbeanmeldung erfolgen zudem div. Pflichten. Wenn man in Massen seine Bücher verkauft oder sogar die von anderen ist es andersartig zu sehen, sodann muss ein Gewerbeschein und eine Anmeldung vorliegen. Nicht aber für den Eigenvertrieb selbst erschaffener Bücher (so wurde es mir von kompetenter Seite gesteckt).

Hier gibts es auch noch viel Interessantes zum Steuerthema für Autoren:
http://www.esv.info/download/hinweise/autorenhonorar-steuer.pdf
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