Kennt jemand einen wirklich günstigen POD Verlag?

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Corvinus
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Re:

von Corvinus (11.08.2008, 03:53)
Ich nicht ... von daher hast du sicher Recht, dass es mit meinen Kenntnissen hier nicht allzu weit her ist.


Sag ich doch. Also warum dann mysteriöse Rechnungen aufstellen, die sich in der Form sowieso nicht belegen lassen und auch weit an der Realität vorbeigehen.

Und nun bitte ich um deine Gegenrechnung, wie deine Kalkulation für einen PoD-Verlag aussieht. Bin gespannt!


Sorry, aber warum sollte ich? War das meine Frage? Ich glaube nicht.

Ich kann mich nur wiederholen: PoD-Herstellung basiert nun mal primär auf der Seitenzahl.


Falsch! Die Onlinekalkulatoren rechnen primär über die Seitenzahl. Real macht der Unterschied zwischen 300 Seiten Din A5 ( mehr macht es dann letztlich nämlich nicht aus ) und 340 Seiten in einem kleineren Format keinen Euro aus.

Wenn man natürlich unbedingt viele kleine Seiten haben will, darf man sich nicht über die höheren Kosten beschweren!


Sorry, 13,5 x 21,5 ist genau das richtige Format. Und 8'er Schrift auf Din A4 wäre wohl auch nicht so der Bringer. Also erübrigt sich dieser Kommentar von selbst.

* * *

Nun ja, ansonsten meinen Dank für die Liste. Der Rest wurde zwar mit viel Mühe zusammengeschrieben, ging aber wiederholt an der Frage vorbei.

In diesem Sinne...
Gruß Corvinus
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hawepe
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Re:

von hawepe (11.08.2008, 09:24)
Hallo,

wenn man in einem oeffentlichen Forum Fragen stellt, sollte man vorher lernen, auch mit unwillkommenen Antworten umgehen zu koennen.

Heinz.

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Corvinus
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Re:

von Corvinus (11.08.2008, 10:39)
Hallo Heinz...

Es war nicht meine Absicht hier für Unwill zu sorgen. Und ganz sicher wollte ich auch niemanden persönlich angreifen ( das sei hier nochmals ausdrücklich gesagt ).

Aber ich bin selbst seit Jahren in verschiedenen Foren aktiv. Teils auch selbst als Mod. Leider machen viele Foris im Lauf der Zeit aber immer wieder den selben Fehler. Anstelle sich auf die eigentliche Fragestellung des Users zu konzentrieren wird mit allzu überschwinglicher Oberlehrermentalität die persönliche Meinung am Thema vorbeidiskutiert.

Ja Heinz, ich gebe Dir recht. In einem öffentlichen Forum sollte man andere Meinungen auch akzeptieren können. Aber die sollten sich dann eben auch allein auf das Thema und die Frage beziehen. Dann ist das okay. Ansonsten ist es Oberlehrermentalität auf die wohl jeder gut und gerne verzichten kann. Zuweilen wenn Einwände nach eigener Aussage nicht auf fundierten Kenntnissen beruhen.

Nun denn, und wenn man zum Thema selbst nichts beizutragen hat, sollte man es vielleicht ganz einfach lassen. Solche Kommentare wie: Ja, genau das meine ich auch. Auf ihn mit Gebrüll und musste mal gesagt werden... erhöhen zwar den Index der geleisteten Beiträge um 1, tragen aber ebenfalls nichts zum Thema bei.

smart2 Also nochmal... Sorry für den Fall, dass sich jemand auf den Schlips getreten fühlt. War nicht so gemeint. Ein Stück weit mehr Thementreue wäre aber nicht schlecht. Ansonsten vielen Dank für den Teil der Antworten die sich mit meiner Frage auseinandergesetzt haben Danke...

LG Corvinus
Zuletzt geändert von Corvinus am 11.08.2008, 10:59, insgesamt 1-mal geändert.
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hawepe
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Re:

von hawepe (11.08.2008, 10:58)
Hallo Corvinus,

Corvinus hat geschrieben:
Leider machen viele Foris im Lauf der Zeit aber immer wieder den selben Fehler. Und diese häufen sich mit der Anzahl der bereits geleisteten Beiträge. Anstelle sich auf die eigentliche Fragestellung des Users zu konzentrieren wird mit allzu überschwinglicher Oberlehrermentalität die persönliche Meinung am Thema vorbei diskutiert.


Was ist oberlehrerhaft? Was ist am Thema vorbei?

Was ich dafuer halte? Was du dafuer haeltst? Was Siegfried dafuer haelt?

Natuerlich hat jeder Fragesteller seine Erwartungen, und wenn diese nicht erfuellt werden, ist der Frust unter Umstaenden gross. Zumindest ich versuche meine Antworten so zu formulieren, dass sie auch der schweigenden Mehrheit helfen, die sich nicht traut, selbst zu fragen.

Das hilft dir jetzt natuerlich auch nicht weiter, und eigentlich muesste der Thread aufgesplittet werden, aber leider ist das in diesem Forum nicht ueblich.

Um noch kurz auf deine Frage zu antworten: Nein, fuer deine Preisvorstellungen lassen sich nach meiner Erfahrung keine Dienstleister finden, wenn du nicht massiv auf eigene Leistungen setzen willst.

Beste Gruesse,

Heinz.

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Corvinus
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Re:

von Corvinus (11.08.2008, 11:16)
Um noch kurz auf deine Frage zu antworten: Nein, fuer deine Preisvorstellungen lassen sich nach meiner Erfahrung keine Dienstleister finden, wenn du nicht massiv auf eigene Leistungen setzen willst.


Okay, das nenn ich eine Antwort auf meine Frage. Doch was ist gemeint mit: massiv auf eigene Leistungen setzen...???

Gut, ich möchte keine 2000 Exemplare bei mir im feuchten Keller auf Halde lagern. Aber genau das ist ja auch nicht Sinn und Zweck eines POD Produkts. In dem Fall könnte ich mich natürlich, wie es eine Kollegin zuvor schon meinte, an die hiesigen Druckereien wenden und für 2 bis 3 Euro pro Stück drucken lassen. Eigenverlag angemeldet und ISBN besorgt ist schnell. Aber wie schon erwähnt, ist nicht Sinn und Zweck der Sache...

Aber gut, vielleicht ist ja eben gerade dies der Grund warum sich noch immer mit BOD und ähnlichen Anbietern kein Blumentopf gewinnen lässt. Die Bücher sind schlichtweg zu teuer. Aber das ist ein Thema, welches bereits einen eigenen Thread hat...

LG
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hawepe
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Re:

von hawepe (11.08.2008, 11:35)
Hallo Corvinus,

Corvinus hat geschrieben:
Doch was ist gemeint mit: massiv auf eigene Leistungen setzen...???


Den Vertrieb komplett selbst zu uebernehmen. Wenn man auf einen Schlag 200 bis 300 Buecher abnimmt, erhaelt man bei verschiedenen Print-on-Demand-Dienstleistern sehr attraktive Preise.

Eine einzelne ISBN ist allerdings recht teuer. Meines Wissens werden dafuer ueber 70 Euro faellig. Ueber Verlagsdienstleister ist es also meistens guenstiger.

Die Arbeit der Barsortimenter muesste man selber uebernehmen, weil die natuerlich auch verdienen wollen. Stattdessen muesste man die Buchhandlungen selbst ansprechen und ggfs. beliefern.

Da ich bisher noch nie einen Kunden hatte, der nicht spaetesten bei diesen Ueberlegungen doch fuer Komplettpakete votiert hat, habe ich keine konkreten Zahlen.

Beste Gruesse,

Heinz.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (11.08.2008, 12:31)
Corvinus hat geschrieben:
Also warum dann mysteriöse Rechnungen aufstellen, die sich in der Form sowieso nicht belegen lassen und auch weit an der Realität vorbeigehen.


Ich nehme mal das "Börsenblatt des Deutschen Buchhandels". Dort werden in einem Interview vom Mai 2008 von einem Vertriebsleiter klare Zahlen genannt, was die Rabatte für den Buchhandel angeht:

Der Online-Anbieter Amazon erhält 55%

Weltbild aus Augsburg liegt mit Amazon auf Augenhöhe bei 55%;
da Weltbild mit Hugendubel aus München, Weiland aus Lübeck, Schmorl und von Seefeld aus Hannover, Wohlthat aus Berlin und noch einigen anderen Buchhändlern mehr zur Buchhandelsholding DBH verschmolzen ist, dürften diese Buchhändler ähnliche Rabatte erhalten.

Die Buchhandelskette Thalia aus Hamburg bekommt 50%

Die Buchhandelskette Osiander aus Tübingen bekommt 45%


Wie gesagt: Das aus einem Artikel des Börsenblattes des Deutschen Buchhandels. Ist der interviewte Vertriebsleiter völlig weltfremd, weil diese Zahlen deiner Meinung nach weit an der Realität vorbei gehen?

Grüße
Siegfried

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Re:

von Corvinus (11.08.2008, 12:43)
Belassen wir es doch einfach dabei sich auf die Ursprungsfrage zu beziehen. Einverstanden? Alles andere bringt doch nichts, denn mathematisch bleiben 50% von was auch immer stets die Hälfte. Ob es sich dabei nun um ein kleines Taschenbuch für 8 Euro handelt oder um einen hochwertigen Fotoband für 60 Euro...

Ist der interviewte Vertriebsleiter völlig weltfremd, weil diese Zahlen deiner Meinung nach weit an der Realität vorbei gehen?


Hat ja keiner behauptet. Diese Zahlen sind auch mir durchaus bekannt, auch wenn sich diese eher am oberen Limit orientieren. Nur der Gesamtzusammenhang in den Du dies gestellt hast ist nicht in der Form gegeben. Aber egal...
Zuletzt geändert von Corvinus am 11.08.2008, 12:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re:

von Siegfried (11.08.2008, 12:53)
Corvinus hat geschrieben:
Belassen wir es doch einfach dabei sich auf die Ursprungsfrage zu beziehen.


Ursprungsfrage:

Corvinus hat geschrieben:
Ein Verkaufspreis von 19,95 Euro wäre das Höchste der Gefühle, mehr ist in diesem Genre für ein solches Buch einfach unrealistisch. Kennt jemand von Euch noch 2 oder 3 gute Anbieter?


Nein.

Corvinus hat geschrieben:
Nur der Gesamtzusammenhang in den Du dies gestellt hast ist nicht gegeben. Denn wie gesagt, 50% bleiben noch immer die Hälfte. Ob von 8 Euro oder 60 Euro ist dabei völlig irrrelevant.


Wie du meinst.
Der "Gesamtzusammenhang" besteht eigentlich nur darin, den 50%igen Handelsrabatt für den Buchhandel im geplanten Laden-VK zu berücksichtigen. Wenn ein Hardcover in der Herstellung inkl. Versand, Barsortimenteranteil usw. 10 Euro kostet, dann liegst du mit deinem Buch bei einem Laden-VK von 20 Euro - eben weil die "irrelevanten" Buchhandelsrabatte den Preis pushen.

Im Übrigen hast du gesagt:

Corvinus hat geschrieben:
Also warum dann mysteriöse Rechnungen aufstellen, die sich in der Form sowieso nicht belegen lassen und auch weit an der Realität vorbeigehen


Meine Rechnung ist alles andere als mysteriös, sondern simple Mathematik. Und deinem Wunsch nach Belegen konnte ich auch entsprechen. Was also kann jetzt noch unklar sein - damit du mir weiterhin Dummheit am Klingeldeckel unterstellen kannst?

Grüße
Siegfried

(EoD)

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Re:

von Corvinus (11.08.2008, 13:37)
Was also kann jetzt noch unklar sein - damit du mir weiterhin Dummheit am Klingeldeckel unterstellen kannst?


Muss ich nicht verstehen. Oder? Hab ich das? Denke nein.

Der "Gesamtzusammenhang" besteht eigentlich nur darin, den 50%igen Handelsrabatt für den Buchhandel im geplanten Laden-VK zu berücksichtigen.


Ist mir schon klar. Habe ich aber auch nicht bestritten. Oder?

Aber ohne die Realkosten zu kennen ist und bleibt es eine Milchmädchenrechnung. Und diese Realkosten hängen nicht zuletzt von der Druckereiausstattung, dem Investitionsvolumen und den Personalkosten der jeweiligen Druckerei zusammen. Und natürlich der Abnahmemenge, wobei gerade diese im POD Verfahren keine so große Rolle spielen sollte. Als wenn der Buchpreis ausschließlich und allein vom Buchhandelsrabatt abhängen würde.

Mal ehrlich, dann dürfte es kaum ein Hardcoverbuch im Laden um die 12 bis 15 Euro geben. Aber gerade davon gibt es reichlich. Und ich meine damit keine Altauflagen oder Mängelexemplare, sondern ganz reguläre Neuerscheinungen die im Übrigen auch von großen Verlagen mittlerweile im POD Verfahren mit Kleinstlagermenge hergestellt werden.

LG
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Judith
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Re:

von Judith (11.08.2008, 22:46)
Corvinus hat geschrieben:
[...]sondern ganz reguläre Neuerscheinungen die im Übrigen auch von großen Verlagen mittlerweile im POD Verfahren mit Kleinstlagermenge hergestellt werden.


Darf ich fragen woher du das weißt?
Falls es so ist, dann kann ein großer Verlag evtl. auch eine Mischkalkulation machen.

Grüßle,
Judith
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Corvinus
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Re:

von Corvinus (11.08.2008, 23:42)
Judith hat geschrieben:
Darf ich fragen woher du das weißt?


Ein Bekannter von mir ist in einem größeren Verlagshaus im Bereich Logistik angestellt. Und die realisieren wohl Kleinstauflagen auch schon ab und an mal auf diese Art und Weise.

Judith hat geschrieben:
Falls es so ist, dann kann ein großer Verlag evtl. auch eine Mischkalkulation machen.


Die Verlage die ich meine sind keine DKZS Verlage. Von daher - leider nicht...

LG Corvinus
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Judith
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Re:

von Judith (12.08.2008, 01:07)
Hallo Corvinus,

das hat nichts mit Druckkostenzuschuss zu tun. Aber wenn Titel A mit 50.000 Auflage satte Gewinne bringt, dann kann man Titel B mit 100 Auflage mal durchschleusen und sozusagen mit den Gewinnen von A durchfüttern.

Grüßle,
Judith
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Corvinus
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Re:

von Corvinus (12.08.2008, 02:12)
...was aber kein Verlag freiwillig tun würde. Warum auch?

LG
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ChrisK
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Re:

von ChrisK (12.08.2008, 09:07)
Corvinus hat geschrieben:
...was aber kein Verlag freiwillig tun würde. Warum auch?

Entschuldige, aber haargenau so kalkuliert ein klassischer Buchverlag. Die erfolgreichen Titel sind die "Lokomotiven" die die weniger erfolgreichen "Waggons" mitziehen.
Gruß
Chris

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