Biographie schreiben

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nessa1405
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Re:

von nessa1405 (11.08.2008, 12:34)
Mamma mia (um bei ihrem aktuellen Projekt anzuknüpfen): Über Christine Baranski finden sich tausende von Informationen im Netz, darunter auch etliche Biografien ...


leider aber nicht soviel um damit ein Buch zu füllen

Wen außer dir und einigen wenigen dürfte es interessieren, was diese Frau erlebt hat?


Tja, das kann man im Vorfeld nicht wissen...Sicher kann es in die Hose gehen und es wird eine riesen Flop, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Versteh mich bitte nicht falsch, aber Fakt ist, dass sie - vermutlich - noch längere Zeit leben dürfte, du - vermutlich - als Unbekannte keine Chance bekommen dürftest, mehr über sie zu erfahren als ohnehin bereits bekannt ist


Da hast Du vollkommen Recht, genau das sind auch meine Bedenken, aber wie schon gesagt, ich kann es nur versuchen, ein nein hab ich schon, ein JA kann ich nur bekommen.
:wink:

Gruß Vanessa

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (11.08.2008, 12:46)
Nur rein interessehalber:

Nehmen wir an, das Management oder Christine Baranski stimmen deinem Projekt zu - wie willst du dann Christine Baranski befragen? Fliegst du für ein paar Wochen rüber nach USA, triffst dich dort mit ihr in einem Hotel oder bei ihr privat - oder willst du das per eMail erledigen, indem du ihr über Wochen immer wieder Mails mit Fragelisten schickst? Und schreibst du dann in Englisch, damit sie die Biographie inhaltlich abnimmt?

Ich finde deine Idee ja gut - aber muss man sich nicht auch Gedanken über das "Doing" machen?

Grüße
Siegfried

LOFI

Re:

von LOFI (11.08.2008, 12:56)
Hi,

meiner Erfahrung nach liegt die Schwierigkeit vor allem darin, überhaupt den richtigen Kontakt zu bekommen. Ich habe selber schon ein paar "Requests" an diverse Schauspieler(innen) (Agenturen dieser) gerichtet. Meist kam keine oder nur einmal eine Standardaus(absage), dass man sich zwar über meine Anfrage gefreut hätte, aber wegen Zeitmangels nicht weiter darauf eingehen könne. Also ich fände das Überwinden dieser Hürde den ersten wichtigen Erfolg.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (11.08.2008, 13:09)
LOFI (Moderator) hat geschrieben:
Meist kam keine oder nur einmal eine Standardaus(absage), dass man sich zwar über meine Anfrage gefreut hätte, aber wegen Zeitmangels nicht weiter darauf eingehen könne. Also ich fände das Überwinden dieser Hürde den ersten wichtigen Erfolg.


Dann geht es ausschließlich über den Weg des Studiums bereits vorhandener Literatur über C. Baranski. Womit es relativ einfach wird: Suchen, Lesen, Exzerpieren, Umschreiben.

Sollte kein großes Problem sein.

Grüße
Siegfried

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nessa1405
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Re:

von nessa1405 (11.08.2008, 13:20)
Hi Siegfried,

sicher, ich schreibe sie in englisch wie auch in deutsch und am besten wäre natürlich ein Gespräch vor Ort. Ich war schon einige Male in den Staaten, ein Teil meiner Verwandschaft lebt in New York von daher ist das nicht das Problem.

Und sollte ich wirklich das gleiche Problem wie LOFI haben, dann muss ich halt aus dem Material was machen, was ich bisher habe.

Gruss Vanessa

LOFI

Re:

von LOFI (11.08.2008, 13:26)
nessa1405 hat geschrieben:
Ich war schon einige Male in den Staaten, ein Teil meiner Verwandschaft lebt in New York von daher ist das nicht das Problem.


Hallo,

dann versuche doch mal, wenn du wieder in die Staaten reist, direkt bei der Agentur persönlich vorzusprechen; wenn du siese Chance hättest, wäre doch besser als zu schreiben.

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nessa1405
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Re:

von nessa1405 (11.08.2008, 13:42)
Das wird sicherlich wieder im nächsten Sommer sein....

Aber denkst Du, das die davon begeistert wären, wenn ich als jemand, der noch nichts veröffentlich hat und total unbekannt ist, einfach darein stiefle und sage :Hallo, ich würde gern eine Biographie über Christine Baranski schreiben, leider kann ich Ihnen keine meiner Arbeiten zeigen, weil ich noch nichts veröffentlicht habe, aber das wird doch kein Problen sein, oder????

Die lachen sich doch tot..... :P

LOFI

Re:

von LOFI (11.08.2008, 13:52)
nessa1405 hat geschrieben:
Das wird sicherlich wieder im nächsten Sommer sein....

Aber denkst Du, das die davon begeistert wären, wenn ich als jemand, der noch nichts veröffentlich hat und total unbekannt ist, einfach darein stiefle und sage :Hallo, ich würde gern eine Biographie über Christine Baranski schreiben, leider kann ich Ihnen keine meiner Arbeiten zeigen, weil ich noch nichts veröffentlicht habe, aber das wird doch kein Problen sein, oder????

Die lachen sich doch tot..... :P


Das ist kein guter Ansatz, ich meine, so zu denken.
Du musst es einfach versuchen. Hab doch keine Angst, dass die sich tot lachen. Und wenn, was solls. Also wenn du die Möglichkeit hast, rufe kurz vorher dort an, und frage, ob du mit deinem Anliegen vorbeikommen kannst.
Bereite dich etwas vor, so dass du genau weißt, was du die Leute fragen möchtest. Aber die Angst vor einer Absage bringt auch nichts. Wer nicht wagt ...

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hawepe
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Re:

von hawepe (11.08.2008, 13:54)
Hallo Vanessa,

nessa1405 hat geschrieben:
Die lachen sich doch tot..... :P


Da moechte ich dir lieber nicht widersprechen cheezygrin

Aber das gleiche Problem hast du auch bei schriftlichen Anfragen.

Grund sind aber nicht deine fehlenden Veroeffentlichungen, sondern dein offenbar fehlendes Konzept.

Ich habe viele Jahre lang fuer eine Fachzeitschrift ein Redaktionsbuero unterhalten. Pro Woche kam mindestens eine Anfrage wegen Seminar-, Diplom- oder Doktorarbeiten herein. In der Redaktion waren es noch sehr viel mehr Anfragen.

99 Prozent der Anfragen haben wir mit einer kurzen Standardablehnung beschienen, weil sie viel zu allgemein gehalten waren oder sichtbar darauf zielten, selbst zu erbringende Arbeiten auf andere abzuwaelzen.

1 Prozent bekamen zumindestens einen Teil der gewuenschten Auskuenfte. Bei ihnen ging es aber erkennbar nur noch darum, einige Luecken zu fuellen oder von uns Wertungen zu erhalten.

Uebertrage das auf deine Biographie und du weisst, wie du evtl. an fuer dich hilfreiche Anworten kommst.

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nessa1405
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Re:

von nessa1405 (11.08.2008, 14:04)
Jaja, das Konzept ist bisher echt noch ein Problem....

Vielleicht wäre es hilfreich, wenn ich denn dann ein gutes Konzept habe, dieses dort vorzulegen um sie davon überzeugen. Kann natürlich auch genau ins Gegenteil umschlagen....

Puh, ist wirklich alles garnicht so einfach....

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hawepe
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Re:

von hawepe (11.08.2008, 14:15)
Hallo Vanessa,

nessa1405 hat geschrieben:
Vielleicht wäre es hilfreich, wenn ich denn dann ein gutes Konzept habe, dieses dort vorzulegen um sie davon überzeugen. Kann natürlich auch genau ins Gegenteil umschlagen....


Natuerlich, das Risiko bleibt. Aber wenn du wirklich erstklassige Vorarbeit leistest, verringerst du es. Notfalls kannst du die Biographie dann sogar ohne Kooperation schreiben.

Schau einfach, was es bereits gibt. Interessanter als Buecher sind dabei z.B. Zeitungs- und Zeitschrifteninterviews, an die man meistens verhaeltnismaessig einfach kommt, Rundfunk- und Fernsehinterviews, die schwerer zugaenglich sind, Berichte aus Fan- und Fachzeitschriften usw.

Das alles kostet natuerlich Zeit und Geld, zahlt sich dafuer dann aber auch in einem Werk aus, das nicht nur bereits Gesagtes wiederkaeut und vermutlich unbemerkt in der Versenkung verschwindet.

Beste Gruesse,

Heinz.

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nessa1405
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Re:

von nessa1405 (11.08.2008, 14:32)
Super,vielen Dank ertsmal für die Infos.

Bevor ich diesen Schritt wirklich wage, poste ich meine bisherigen Sachen, um einfach die Meinung der "Erfahreneren" zu hören, bevor ich mich dann dort blamiere :?

Svea
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Re:

von Svea (14.08.2008, 12:29)
Hallo,

ich persönlich denke eher skeptisch! Da bin ich ganz ehrlich!

ABER: ich lasse mich auch sehr gerne überraschen und hoffe, daß Dir eine gute Biogrphie gelingt!

Über fremde Personen schreiben finde ich sehr schwer.

Ich schreibe gerade an einer Biographie über meine Oma und ihr Leben - und die Verbindung zu meiner Mutter. Also quasi 2 ineinanderübergehende Biographien ...

Das Thema alleine ist schon sehr sehr schwierig zu gliedern, da ich zum einen die persönl. Seiten darlegen muß aber auch bulgarische Zeitgeschichte und die russische Oktoberrevolution mit einbringen werde!

Sprich: Politik gemischt mit starken Frauen und Schichsalen noch und nöcher .... obwohl meine Mutter noch lebt und mir sehr hilft durch Informationen und Erklärungen ist es supoer anstrengend. Ich denke nicht, daß ich das Buch bis Ende des Jahres fertig haben werde!

LG

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nessa1405
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Re:

von nessa1405 (14.08.2008, 14:41)
Hört sich sehr interessant an! Machst Du das nur für Deine Familie oder denkst Du dabei an mehr?

Ich bin mir selber gegenüber skeptisch und wie schon gesagt, es ist viel Arbeit und braucht sehr viel Vorbereitung. Aber mehr, als es versuchen, kann ich nicht. Entweder es klappt, oder eben nicht!

LG Vanessa

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Re:

von Svea (14.08.2008, 21:24)
Hallo Vanessa!

:D

Tja, für wen mache ich es?!

In erster Linie für die Familie - es ist schon interessant, aus einer in Bulgarien damals bekannten Familie zu kommen! Politisch gesehen und alles! Mein Uropa war Offizier in der weißen Armee in Russland, mein Opa kämpfte im Balkankrieg, meine Oma und ihr 1. Mann halfen in Bulgarien den Partisanen. Meine Oma erlebte als Kind den Mord an meiner Uroma mit - da war sie 4,5 Jahre alt. Meine Oma kämpfte für sich, erlitt schlimme Zeiten und studierte damals Medizin. Sie erzog ihre Kinder demokratisch und offen, arbeitete damals super viel und war eben anders als die Frauen damals im Dorf!

Meine Ma "erbte" dieses strebsame und wurde eine der ersten Textilingeneurinnen dort, sie studierte, arbeitete nebenbei in hoher Position und hatte Chauffeur etc.... ;-) Und verschwand eines Tages hierher, weil sie raus wollte und frei sein wollte ...

Naja ... daraus kann man was basteln! Ich bin bei Kapitel acht und weiß im Moment nicht weiter ;-)

LG Svea

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