Manuskript: Ein- oder beidseitig bedruckt

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Maya

Manuskript: Ein- oder beidseitig bedruckt

von Maya (27.08.2008, 08:16)
Hallo alle zusammen,

da ich dazu im Forum nichts gefunden habe, wage ich ein neues Thema zu starten:

Ist es üblich/erblaubt, sein Manuskript beidseitig bedruckt einzusenden?
Oder hat das einen negativen Beigeschmack?

Weil ökologisch/ökonomisch wäre ja die beidseitige Variante günstiger. Denn für mich macht es schon einen Unterschied, wenn ich statt 350 nur 175 Seiten bedrucken muss.

Hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen....

Gruß Maya

hwg
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Re:

von hwg (27.08.2008, 08:30)
Typoskriptblätter sind n u r einseitig zu beschreiben bzw. zu bedrucken!

Dabei sollte unbedingt die "Faustregel" 60 Anschläge inkl. Leertaste und 30 Zeilen pro DIN A 4 Seite eingehalten werden.

Zu beachten ist stets, dass links oder rechts ein genügend breiter Rand
für das Anbringen der Korrekturzeichen vorhanden ist.

Alle anderen Typoskriptformen wandern meistens unbeachtet in die
"warme Ablage".

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PvO
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Re:

von PvO (27.08.2008, 08:33)
Genau so ist es.

Maya

Re:

von Maya (27.08.2008, 08:35)
Ok, vielen Dank den beiden Herren. cheezygrin

Gruß Maya

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hawepe
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Re:

von hawepe (27.08.2008, 09:24)
Hallo,

hwg (Moderator) hat geschrieben:
Dabei sollte unbedingt die "Faustregel" 60 Anschläge inkl. Leertaste und 30 Zeilen pro DIN A 4 Seite eingehalten werden.


Das setzt natuerlich voraus, dass eine Schreibmaschinenschrift verwendet wird.

Zu beachten ist stets, dass links oder rechts ein genügend breiter Rand
für das Anbringen der Korrekturzeichen vorhanden ist.


Wobei ich Korrekturraender am rechten Rand bevorzuge. Sonst muss man beim Korrekturlesen aufpassen, nichts zu verwischen. Ausserdem verdeckt man beim Schreiben auf den Rand den Manuskripttext.

Beste Gruesse,

Heinz.

hwg
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Re:

von hwg (27.08.2008, 09:42)
Hallo Heinz,

man kann doch auch mit jeder genügend großen PC-Schrift die Möglichkeit schaffen, rund 1800 Anschläge pro Seite zu schreiben, oder?
Das erleichtert Redaktion bzw. Verlag doch den Umbruch wesentlich.

Ich habe gerade ein Typoskript vor mir liegen: Winzige Schrift, kein Zeilenabstand, keine Absätze, kein genügend breiter Rand links oder
rechts - eine Qual, das Korrigieren und Lektorieren!!!

Nicht alles, was aus dem PC kommt ist stets ideal! :lol:

Gruß Hans

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hawepe
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Re:

von hawepe (27.08.2008, 10:26)
Hallo Hans,

hwg (Moderator) hat geschrieben:
man kann doch auch mit jeder genügend großen PC-Schrift die Möglichkeit schaffen, rund 1800 Anschläge pro Seite zu schreiben, oder?


Das ist klar. Aber den Zusammenhang verstehe ich jetzt doch nicht :-(

Beste Gruesse,

Heinz.

hwg
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Re:

von hwg (27.08.2008, 11:27)
@ Heinz,

mein Beitrag bezog sich auf Deinen Hinweis auf Schreibmaschinenschrift.
Mit einer Schreibmaschine tut man sich eben leichter, die Vorgaben für
ein Typoskript zu erfüllen, besonders, wenn man sich jahrelang dieser
Schreibmethode bedient hat. :lol: Mit der Anschlagregelung auf dem PC
tue ich mir immer noch schwer, kein Wunder, ist doch die Breite der Buchstaben im Gegensatz zur Schreibmaschine unterschiedlich.

Gruß Hans

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Judith
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Re:

von Judith (27.08.2008, 13:05)
Hallo Maya,

auf der Seite http://www.literaturcafe.de/bf.htm?/ber ... rmseit.php kannst du ganz unten eine Normseiten-Vorlage herunterladen.

Wenn der Verlag von dir nicht ausdrücklich das ganze Manuskript anfordert, dann schickst du ohnehin nur 10 - 30 Seiten hin (je nach Verlag unterschiedlich). Somit ist es erstmal nicht so viel Papier.

Hans, das ist eine Schreibmaschinen-Schrift, nämlich Courier New.

Heinz, warum soll es nicht mit anderen Schriften (wie z.B. Arial) gehen, wenn man die Ränder etc. entsprechend eingibt?

Grüßle,
Judith
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LOFI

Re:

von LOFI (27.08.2008, 13:18)
Judith hat geschrieben:
warum soll es nicht mit anderen Schriften (wie z.B. Arial) gehen, wenn man die Ränder etc. entsprechend eingibt?


...weil dann bei festem Rand je nach Buchstabenvorkommen unterschiedliche Anschlagszahlen erreicht werden, oder verwechsele ich da was?

Maya

Re:

von Maya (27.08.2008, 13:42)
Judith hat geschrieben:
Hallo Maya,

auf der Seite http://www.literaturcafe.de/bf.htm?/ber ... rmseit.php kannst du ganz unten eine Normseiten-Vorlage herunterladen.


Vielen Dank Judith, das hilft mir wirklich weiter.
Ich hab schon einige Verlage mir rausgeschrieben und die verlangen leider fast alle ein komplettes Manuskript. :(
Also dann, auf an's fröhliche Ausdurcken...

Gruß
Maya

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hawepe
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Re:

von hawepe (27.08.2008, 14:35)
Hallo Judith,

Judith hat geschrieben:
Heinz, warum soll es nicht mit anderen Schriften (wie z.B. Arial) gehen, wenn man die Ränder etc. entsprechend eingibt?


Weil es dann vielleicht mal 57, dann wieder 64 oder 61 Zeichen sind. Okay, es gleicht sich im Mittel aus, wenn man die Breite richtig einstellt.

Aber wenn ich fremde Manuskripte auf den Tisch bekomme, weiss ich nicht, wie genau der Autor gearbeitet hat. Manche schummeln da sehr gerne, weil sie meinen, dass ein paar hundert Zeilen zu viel oder zu wenig auf diese Weise nicht auffallen.

Uebrigens muss man nicht unbedingt Courier New nehmen. Es gibt auch andere, schoenere Schriften, z.B. die Latin Modern Typewriter.

Beste Gruesse,

Heinz.

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Judith
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Re:

von Judith (27.08.2008, 23:40)
Hallo Maya,

das überrascht mich, dass die gleich alles wollen. Bisher habe ich nur in einem Fall erlebt, dass ein Verlag mir freistellte, ob ich Probekapitel oder alles schicken wollte, aber auch nur deshalb, weil es "nur" 122 Seiten waren.

Wenn wir schon beim Thema Normseiten sind:

bei der literaturcafe-Seite sind die Zeilen durchnummeriert. Macht ihr das auch?

Grüßle,
Judith
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Siegfried
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Re:

von Siegfried (27.08.2008, 23:54)
Judith hat geschrieben:
Wenn wir schon beim Thema Normseiten sind:

bei der literaturcafe-Seite sind die Zeilen durchnummeriert. Macht ihr das auch?


Nein ... bzw. nur, wenn ich einen Text in einer Gruppe zur Diskussion stelle, weil dann die zu besprechende Stelle von allen schneller gefunden werden kann. Ansonsten sind meine Papierausdrucke nur mit Seitenzahlen versehen - um den Leuten bei "180 heb auf" eine Chance zu geben .. cheezygrin

Grüße
Siegfried

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hawepe
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Re:

von hawepe (28.08.2008, 08:34)
Hallo Judith,

Judith hat geschrieben:
bei der literaturcafe-Seite sind die Zeilen durchnummeriert. Macht ihr das auch?


Nein. Eine Ausnahme sind nur Manuskripte, ueber die im Detail diskutiert werden soll, weil sich dann die entsprechenden Stellen leichter finden lassen.

Im Regelfall sind solche Numerierungen fuer Lektoren und Berufsautoren aber absolut ueberfluessig. Kommentare und Korrekturen werden in den Rand geschrieben.

Beste Gruesse,

Heinz.

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