schule des schreibens

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Rabert
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Re:

von Rabert (28.08.2008, 10:57)
Bevor ich richtig Geld ausgäbe für so einen Lehrgang würde ich erstmal so etwas lesen. Oder vielleicht das hier.

Gruß

Rabert

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (28.08.2008, 14:16)
Lally hat geschrieben:
Wenn die Schule des Schreibens beibringt, wie man dreidimensionale Charaktere kreiert, wie man eine spannende Geschichte erzählt, wie man seinen Stil perfektionieren kann, dann wäre das was für mich.


Siehst du, genau an diesem Punkt scheiden sich hier die Geister dieses Threads.

Ich kenne aus vielen elenden Diskussion die Aussagen jener, die dem Genialitätsgedanken anhängen:


Grundregel Nummer 1: Schreiben kann man nicht lernen - man kann es oder man kann es nicht

Grundregel Nummer 2: Wenn man es nicht kann, sollte man das mit dem Schreiben sein lassen. Oder sich mühsam aneignen - dann aber nur durch langwieriges Selbststudium (auf Neudeutsch heißt so etwas Trial And Error). Keinesfalls sollte man die Hilfe Dritter in Anspruch nehmen, denn dadurch würde man sich seinen eigenen individuellen Erzählstil zerstören. Außerdem: Wer sind schon erfolgreich veröffentlichte Autoren mit hohen Auflagenzahlen wie Stephen King, Ken Follett oder Andreas Eschbach, die sich erdreisten, unbedarfte Anfänger mit Tipps und Tricks zum Schreiben zu versorgen. Haben die etwa die Schreibweisheit mit Löffeln gefressen?

Grundregel Nummer 3: Schreibseminare - egal ob lokal oder als Fernstudium - sind Teufelswerk und sollten auf jeden Fall gemieden werden. Denn diese Arbeitskreise haben immer eine Leitung, die sagt, was richtig oder falsch ist. Dabei gibt es kein Richtig oder Falsch beim Schreiben. Und schon gar nicht irgend welche Regeln. Was hat ein James Joyce mit seinem "Ulysses" schon von Regeln gehalten!

Grundregel Nummer 4: Schreiben lernt man nicht aus Büchern über das Schreiben. Egal, was andere einem auch erzählen oder empfehlen - Bücher über das Schreiben zwängen die eigene Schreibindividualität in vorgefertigte Korsetts und töten jede Kreativität und Spontaneität. Schreibbücher sind Gift für den eigenen Genius.

Grundregel Nummer 5: Lerne dein Schreiben aus dir selbst, lass dir nichts von anderen sagen und schreib keinesfalls zielgruppenorientiert. Ein literarischer Text, ob kurz oder lang, ist Ausdruck deiner künstlerischen Ader. Der Leser hat sich dir anzupassen, du hast nicht für den Leser zu schreiben.

Grundregel Nummer 6: Plane nicht. Verfolge keine Konzepte. Schreibe aus dem Moment heraus. Nur so bleibt dein Schreiben authentisch.

"... gut, dass wir mal darüber gesprochen haben ..."


Wie gesagt: Das sind die Kernthesen aus vielen, vielen Diskussionen zum Thema: Wie lerne ich literarisches Schreiben?, wie sie mir immer wieder begegnet sind.

Interessanterweise gibt es einen Autoren, der inzwischen mehrere erfolgreiche Bücher auf dem Markt hat, der jahrelang genau so wie oben angeführt mit mir diskutiert hat. Dann sollte sein erster Roman veröffentlicht werden, und nach monatelangen Gesprächen mit seinem Lektor denkt dieser Autor heute deutlich anders.

Seine Litanei heißt heute so:

1. Schreiben ist Arbeit und verlangt Disziplin. Wer nur nach Lust und Laune schreibt, wird es niemals zum Schriftsteller bringen

2. Schreiben setzt Lesen voraus. Ein Buch pro Monat ist Minimum.

3. Die Verwandtschaft ist als Kritiker ungeeignet

4. Vergiss deine eigene Lebensgeschichte. Persönliche Authentizität ist nichts weiter als ein Totschlagargument und überzeugt keinen Leser

5. Schreibe immerzu. Produziere lieber Ausschuss als gar nichts

6. Einfach drauflos Schreiben ist untauglich. Ein schöner Anfang, eine gute Szene trägt keinen Roman über 200 Seiten

7. Kenne die Möglichkeiten der verschiedenen Erzählperspektiven

8. Erstelle einen guten Plot, damit du beim Schreiben immer weißt, wohin du willst. Ändere den Plot, wenn beim Schreiben was nicht funktioniert.

9. Halte deine Geschichte konsistent in Logik und bei den überprüfbaren Fakten. Schreibe nur über jenes, wo du dich auskennst.

10. Dein Text hat beim Lektor und beim Leser nur eine Chance. Ist der Anfang deines Textes schlecht, hast du verloren.

11. Kern deines Romanes ist mindestens ein zentraler Konflikt der Hauptperson. Formuliere diese/n Konflikt(e) für dich in einem Satz. Beschreib den Inhalt mit maximal 60 Wörtern.

12. Erzähle das Wesentliche, erzähle interessant, erzähle spannend, entwickle starke Figuren.

13. Show, don't tell

14. Schreibe lebensechte Dialoge

15. Überarbeite, überarbeite, überarbeite. Das, was man als Autor aufs Papier gebracht hat, muss nicht zwangsläufig mit dem übereinstimmen, was man im Kopf hat. Der erste Entwurf ist eine Rohfassung und muss im Detail auf Ablauf, Handlung, Logik, Sprache, Botschaft geprüft werden.



Wie gesagt: Das kommt nicht von mir. Mich hat allerdings die Änderung seines Standpunkte sehr überrascht. Aber vielleicht muss man erst an einen professionellen Lektor eines renommierten Publikumsverlages geraten, um seinen selbstgewählten Elfenbeintum zu verlassen.


Grüße
Siegfried

LOFI

Re:

von LOFI (28.08.2008, 14:39)
Hi,

Grundregel 3-6 kann ich gut nachvollziehen. Grundregel 1 hingegen, da mag was Wahres daran sein, aber verallgemeinern würde ich es nicht.

Und nur weil es Ergebinsse endloser Diskussionen sind, müssen diese "Regeln" noch lange keine Allgemeingültigkeit haben.
LG

Lorenz

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Zoba
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Re:

von Zoba (28.08.2008, 14:49)
Hi Siegfried,

Siehst du, genau an diesem Punkt scheiden sich hier die Geister dieses Threads.


Ich denke, daß du das nicht ganz richtig siehst.

Die Geister scheiden sich beim Thema "Qualität" des "Unterrichts", außerdem bei "Qualität i.V.z. Kosten".

In den USA und Großbritannien gibt es hochqualifizierte und hochqualifizierende Workshops und Studiengänge für Autoren, welche recht regelmäßig von selbst hervorragenden Autoren gehalten werden. Dies ist eine völlig andere Nummer, als das was hier angeboten und teuer bezahlt wird!

Ich habe noch keinen hier berichten sehen, der an einem solchen Schreibkurs teilgenommen und von einem Süskind, Grass oder meinetwegen Reich-Ranicki unterrichtet wurde oder sich auch nur im Rahmen eines Workshops mit einem solchen unterhalten durfte.

Das ist aber die Kategorie Unterricht, die im anglo-amerikanischen Sprachraum zum positiven Bild von Schreibunterricht beiträgt.

Ich sehe den hier erwähnten Kurs genauso kritisch wie einige andere hier. Nicht etwa weil - wie du unterstellst - das Schreiben genialisch ohne Unterricht erfolgen sollte (zefix, selbst Leonardo nahm Unterricht und war ein Universalgenie!), sondern weil ich es für eine Geldschneiderei ohne echten Nutzen halte. In Deutschland hat sich in den letzten 20 Jahren aufgrund der langjährig schlechten Grundsituation der Lehramts- und Soziologiestudenten eine ausufernde, qualitativ geringwertige Privatunterrichtsszene etabliert, die nur darauf aus ist, sich den eigenen Geldbeutel zu füllen, ohne die Ware fürs Geld zu liefern. Was gerade besonders in Mode kommt, wird auch bedient. Jetzt eben auch das Schreiben.

Rabert ist im Übrigen recht zu geben, bevor man 300 Ömmen an so eine Schreibschule abdrückt, sollte man in sich gehen, und überlegen, ob man bereits wenigstens einen Grundstock an Wissen in diesem Bereich erlesen hat. Für 300 Euro kann man problemlos alle (!) qualitativ erstklassigen und wichtigen Werke über das Schreiben in mindestens einer Sprachkultur kaufen, angefangen bei einem guten Lexikon, einem erstklassigen Thesaurus und einer aktuellen Grammatik, bis hin zu Werken wirklich engagierter Autoren und Theoretiker und meine Wette ist, daß man bei etwas Selbstdisziplin mehr davon hat, als von so einem 08/15-Kurs.

Den hier mehrfach schon erwähnten Stephen King habe ich übrigens auch gelesen (unter anderem, es stehen rund 500 Bücher allein zum Thema Schreiben in meinem Schrank), "On Writing" ist genial. Genial einfach und genial zielgerichtet. Im Gegensatz zu Vielen hier, sehe ich keinen Grund King ständig wörtlich zu nehmen. Die Essenz die er rüberbringt hat jedoch Hand und Fuß und stößt einen mit der Nase ins Wichtigste. Aus seiner Biographie läßt sich mindestens so viel ziehen, wie aus den Kapiteln zum Schreiben an sich.

Sicher wäre es sehr wünschenswert, wenn deutsche Autoren so wie es englischsprachige schon lange tun, ihrem Status lehrend entsprechen würden und das regelmäßig. Deutsche Maler und Musiker haben ja nun nicht dieses Problem mit der Lehre, sie tun es.

Aber wie die anderen Kritiker hier halte ich Billiglösungen nicht grade für das wirklich Beste. Und diese Kritik hat schon eine Berechtigung, denke ich. angle:
Gruß,

Zoba

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Rabert
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Re:

von Rabert (28.08.2008, 14:59)
Zoba hat geschrieben:
Rabert ist im Übrigen recht zu geben, bevor man 300 Ömmen an so eine Schreibschule abdrückt, sollte man in sich gehen, und überlegen, ob man bereits wenigstens einen Grundstock an Wissen in diesem Bereich erlesen hat.

Wenn 300 € reichen würden wäre das ja noch fast akzeptabel. Aber die in diesem Thread eingangs angesprochenen Lehrgänge kosten über 2.000 € ! :shock::

Schaut man sich dann die Werbung von solchen Instituten an, wird einem ziemlich marktschreierisch genau ein Eindruck vermittelt: Buchst du meinen Kurs, wirst du ein/e erfolgreiche(r)/gute(r) Schriftsteller(in). Wer's glaubt ...

Gruß

Rabert

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Zoba
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Re:

von Zoba (28.08.2008, 15:05)
Hi Rabert,


:shock::

Ups.

Ich dachte ich hatte was von etwas mehr als 300 Euro gelesen. Nun ja, genau DAS meine ich ja. 2000 Euro für einen Kurs, den sich voraussichtlich ein paar ehemalige Lehramtsstudenten aus den Fingern gesogen haben oder von einer der vielen Fernakademien abgekupfert haben? Uh huh.

Für 2000 Euro kann man sich wirklich eine erstklassige Bibliothek zum Thema zusammenstellen UND einen echten Profilektor für gelegentliche Manöverkritik bezahlen. Davon hat man garantiert mehr, als von einem solchen Kurs.
Gruß,



Zoba



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ChrisK
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Re:

von ChrisK (28.08.2008, 17:23)
Nuja, ich hab mir mal ein paar Lektionen dieses Fernkurses angeguckt. Die waren wirklich gut gemacht, da kann man überhaupt nicht meckern, und da man ja einen Tutor/Lektor hat, der sich um einen kümmert, finde ich das Preis/Leistungsverhältnis ganz okay, WENN man es denn ausnutzt.
Hier liegt für mich der Hase im Pfeffer, denn der Kurs (bzw. der, dessen Lektionen ich angeschaut habe) basiert letztlich auf Schreib-Übungen. Meine Erfahrung aus ziemlich vielen Workshops, die ich gegeben habe, ist, dass niemand, der sich mit dem Schreiben befasst, ab einem gewissen Level noch Texte "zur Übung" verfassen möchte. Die meisten Menschen wollen (verständlicherweise) lieber an Ihren eigenen Projekten und Texten arbeiten. Dann werden die Kurs-Lektionen eben nur noch oberflächlich gelesen und die Übungen werden nicht mehr gemacht. Letztlich kenne ich keinen Kurs-Teilnehmer dieser Schreibschule, der tatsächlich über die ganzen zwei Jahre hinweg die Leistungen tatsächlich in Anspruch genommen hat.

Gruß
Chris

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (28.08.2008, 18:22)
Zoba hat geschrieben:
Den hier mehrfach schon erwähnten Stephen King habe ich übrigens auch gelesen (unter anderem, es stehen rund 500 Bücher allein zum Thema Schreiben in meinem Schrank), "On Writing" ist genial. Genial einfach und genial zielgerichtet.


Ich antworte mal mit dem Satz, den ich sonst bei so etwas immer zu hören bekomme:

"Wer ist Stephen King, dass er sich erdreistet zu behaupten, wie Schreiben funktioniert?" :twisted:

Ich diskutiere diese Thematik in bestimmten Foren seit etwa 15 Jahren. Und bis heute gibt es die eine immer wiederkehrende Aussage:

"Schreiben kann man nicht lernen. Schon gar nicht aus Schreibbüchern. Erst recht nicht durch wie auch immer geartetete Kurse. Man sieht ja, was für ein Einheitsbrei an Trivialität herauskommt bei diesen ganzen Creative Writings in den USA."

Oh, ich habe meine Lektionen diesbezüglich gelernt! cheezygrin :twisted: cheezygrin

Grüße
Siegfried

P.S.:
Zoba hat geschrieben:
Ich habe noch keinen hier berichten sehen, der an einem solchen Schreibkurs teilgenommen und von einem Süskind, Grass oder meinetwegen Reich-Ranicki unterrichtet wurde oder sich auch nur im Rahmen eines Workshops mit einem solchen unterhalten durfte.


Frage in die Runde: Gibt es hier Leute, die schon mal einen Schreibkurs bei der Bundesakademie für kulturelle Weiterbildung Wolfenbüttel gemacht haben?

Hier ein paar der Dozenten:
Stefan Ulrich Meyer, Köln, Programmleiter beim Fackelträger Verlag.
Klaus N. Frick, Karlsruhe, Sciencefiction-Redakteur "Perry Rhodan"
Kathrin Lange, Söhlde, Autorin von Sciencefiction-, Fantasy- und historischen Romanen.
Petra Hermanns, Frankfurt/M., Literaturagentin
Werner Irro, Hamburg, freier Lektor, zuvor bei Rowohlt und der Edition Solitude
Christoph Biemann, Köln, Die Sendung mit der Maus
Burkhard Spinnen, Münster, Schriftsteller, Gastprofessur am Deutschen Literaturinstitut Leipzig 1997/00
Regula Venske, Hamburg, Krimi-Autorin
Jens Schleicher, Köln, seit zwölf Jahren u. a. als Dialogautor und Chefautor für "Verbotene Liebe" und andere Serienformate tätig.
Hans Joachim Alpers, Bordelum, Sciencefiction-Autor und - Übersetzer

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Zoba
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Re:

von Zoba (28.08.2008, 18:45)
Hi Siegfried,

Oh, ich habe meine Lektionen diesbezüglich gelernt!


Wie du jedoch siehst, ist das ja hier nicht der Fall :P

Ich glaube nicht, daß hier irgendwer meint, daß es ganz ohne Theorie und Basiswissen geht. Wie ich ja schon sagte, auch Genies pflegen zu lernen, vielleicht schneller als andere, aber ohne das Gerüst des Handwerks kommen auch sie nicht weiter.

Die Frage ist halt, wie und wo man lernt. Ich halte die Lektüre eines Typen wie Stephen King jedenfalls für sinnvoller, als den teuren Lehrgang des Ex-Lehramtsstudenten Otto Müller oder Hans Maier, der selbst außer eventuell kleinen Ratgebern noch nichts veröffentlicht hat.

Kings Ratschlag zu lesen und lesen und lesen ist definitiv einer der besten überhaupt.
Gruß,



Zoba



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Bücherwurm
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Re:

von Bücherwurm (29.08.2008, 14:20)
@ der Meinige

Weil der Verlag beim ersten Buch Druckkostenbeteiligung verlangt, das Zweite macht er auf eigene Kosten. Da kommen dann Manuskripte an, die teilweise sehr gut und interessant geschrieben sind. Aber auch solche, die richtig Arbeit machen ... :roll:

Natürlich kann jemand das Erzählen guter Geschichten nicht in einer Schreibschule lernen. Im günstigsten Fall bekommt man brauchbare Tipps und Bemerkungen in den eingreichten Texten, die weiterhelfen. Auch Hinweise zu Schwächen in Grammatik oder Zeichensetzung, die ich damals erhielt, helfen weiter.
In Amerika sind übrigens Schreibschulen viel selbstverständlicher als bei uns.
Grüße, Gabi
Titel bei BoD:
Hunger auf Leben - Ein Mädchen kämpft gegen den Krebs
Anna und das Traumland
Kinderbuch

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Rabert
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Re:

von Rabert (29.08.2008, 14:47)
Bücherwurm hat geschrieben:
In Amerika sind übrigens Schreibschulen viel selbstverständlicher als bei uns.

"Creative Writing" kann man dort sogar in den Oberstufenklassen vieler Schulen als Fach wählen.

Gruß

Rabert

Lally
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Re:

von Lally (29.08.2008, 16:02)
ChrisK hat geschrieben:

Meine Erfahrung aus ziemlich vielen Workshops, die ich gegeben habe, ist, dass niemand, der sich mit dem Schreiben befasst, ab einem gewissen Level noch Texte "zur Übung" verfassen möchte. Die meisten Menschen wollen (verständlicherweise) lieber an Ihren eigenen Projekten und Texten arbeiten.


Das würde beispielsweise auf mich zutreffen. Aber es gibt Leute, die sich mit einem MS auseinander setzen. Damit meine ich aber keine Lektoren, sondern eine Gruppe von Autoren, die gegen Bezahlung ein MS durch lesen und ihre Tipps dem Autor mitteilen, bzw. sie feilen mit dem Autor an seinem Manuskript, wobei sie frei entscheiden, ob sie sich mit diesem oder jenem MS beschäftigen möchten.

Ich selbst habe bisher J. N. Frey. Wie man einen verdammt guten Roman schreibt. und E. George. Wort für Wort oder Die Kunst, ein gutes Buch zu schreiben. Trotzdem finde ich, dass ich mich, was bestimmte Punkte angeht, kaum verbessert habe. Aber vielleicht ist es tatsächlich besser, wenn ich mich mit meinem MS an einen Lektor wende, statt die Schule des Schreibens zu besuchen.

Versailles
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Re:

von Versailles (30.08.2008, 10:46)
Hallo Lally,

sondern eine Gruppe von Autoren, die gegen Bezahlung ein MS durch lesen und ihre Tipps dem Autor mitteilen
oder du stellst deine Texte hier im Pool vor oder du schliesst dich einer Autorengruppe vor Ort an. Da haben alle Mitglieder die gleichen Interessen, sprich: sie möchten ein faires Feedback für ihre Arbeiten. Und es wäre wohl nicht so kostenintensiv, denke ich.

LG
Amalia
DIE COMTESSE ab sofort als "EDITION BOD"
www.comtesse-heloise.de

Autorenphoto von J. Nemeth, Photostudio Kannengiesser, 58095 Hagen (2007)

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