Empfiehlt es sich vorweg einen Lektor mein Werk bearbeiten

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ascot
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Re:

von ascot (31.10.2008, 12:55)
PvO hat geschrieben:
Eine reine Geldfrage. Hast du das Geld übrig, mache es. Aus kaufmännischer Sicht müsste man das ablehnen. Wenn man ein BOD machen will, sollte es zwingend notwendig sein.


Das Geld habe ich, aber schraenkt es die Lektoren der Verleger nicht sehr ein bzw koennte das ja auch negativ ausgelegt werden?

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hawepe
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Re:

von hawepe (31.10.2008, 13:01)
Hallo,

ascot hat geschrieben:
Das Geld habe ich, aber schraenkt es die Lektoren der Verleger nicht sehr ein bzw koennte das ja auch negativ ausgelegt werden?


Wieso sollte es sie einschränken? Und wie sollten sie es negativ auslegen? Sie nehmen doch nur das eingereichte Manuskript und/oder Exposé zur Kenntnis.

Klar sein muss dir nur, dass du bei Annahme des Manuskriptes natürlich bestimmte Erwartungen erfüllen musst. Wenn du die nur durch den Lektor erfüllen kannst, wird es natürlich anstrengend, weil der Verlag mit Sicherheit auch noch Wünsche und einen eigenen Lektor hat.

Beste Grüße,

Heinz.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (31.10.2008, 15:59)
Gigger hat geschrieben:
heißt das, dass du das Buch auch von keinem Bekannten lektorieren lässt oder nur nicht von einem professionellen Lektor?


Meide Freunde und Verwandte, wenn du einen kritischen Lektor brauchst.

Und das aus zwei Gründen:

a) sind sie überhaupt in der Lage, einen Text im Sinne eines Lektorats zu betrachten?

b) sind sie Willens, im Fall der Fälle dir gegenüber eine niederschmetternde Kritik zu äußern auf die Gefahr hin, dass alle persönlichen Beziehungen daran zerbrechen?

LG
Siegfried

PvdO
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Re:

von PvdO (31.10.2008, 16:12)
aber schraenkt es die Lektoren der Verleger nicht sehr ein bzw koennte das ja auch negativ ausgelegt werden?

Eindeutig nein.
Man sollte mal eins klrastellen, wer es nicht gelernt bzw. studiert hat, kann kein Lektorat machen. Hier wird allzuoft Lektorat mit Korrektorat verwechselt. Zu einem Lektorat gehört ungleich mehr, als nur die Rechtschreibung und Grammatik zu korrigieren. Und Verwandte und Freunde sind denkbar ungeeignet, wie schon erwähnt wurde.
Seit 2007 auch in Amerika präsent

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cosmopolit
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Re:

von cosmopolit (04.11.2008, 20:40)
Also hier unten das Zitat von JULIA
(Wenn ich allerdings ein grottenschlechtes Manuskriptr habe, das erst einmal überhaupt lesbar gemacht werden muss ... dann ist der Gang zum Lektor sicher dringend nötig)
Mein Coment:Es schreiben genug Leute tolle Geschichten,aber um daraus ein Buch zu machen gehört mehr dazu und deswegen muss es nicht GROTTENSCHLECHT sein.
Weit übers Ziel raus geschossen.Es sind wohl nicht alle so perfekt wie Julia (zum Glück)
Erwachsen wirst du nicht mit dem alter,sondern erst dann wenn du die Fehler zuerst bei dir suchst. http://uae-alfred.blogspot.com/

julia07
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Re:

von julia07 (08.11.2008, 15:10)
Hallo cosmopolit,
cosmopolit hat geschrieben:
... das Zitat von JULIA ...

Mein Coment:Es schreiben genug Leute tolle Geschichten,aber um daraus ein Buch zu machen gehört mehr dazu und deswegen muss es nicht GROTTENSCHLECHT sein.
Weit übers Ziel raus geschossen.Es sind wohl nicht alle so perfekt wie Julia (zum Glück)

Warum bist Du denn so pampig?

Klar, es "muss" nicht, aber es "kann" grottenschlecht sein.
Ich habe mit keinem Wort gesagt, dass ich irgendwie "perfekt" wäre. Wenn ich so eine Meinung von mir hätte, würde ich meine Bücher nicht bei BoD veröffentlichen, sondern tatsächlich bei einem "richtigen" Verlag anklopfen. Dazu fühle ich mich aber noch nicht gut genug - ich bin noch am Üben!

Wenn Du Dir aufmerksam die Beiträge anderer zu der Eingangsfrage durchliest, wirst Du feststellen, dass meine Meinung durchaus nicht arrogant, sondern realistisch ist. Warum Du Dich da auf den Schlips getreten fühlst und gleich beleidigend reagiert, ist mir schleierhaft. In einer ordentlichen Diskussion sollte auch ein ordentlicher Ton gepflegt werden.

Mit freundlichen Grüßen,
Julia

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hawepe
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Re:

von hawepe (08.11.2008, 15:21)
Hallo Julia,

julia07 hat geschrieben:
Warum Du Dich da auf den Schlips getreten fühlst und gleich beleidigend reagiert, ist mir schleierhaft. In einer ordentlichen Diskussion sollte auch ein ordentlicher Ton gepflegt werden.


Wer so von sich überzeugt ist, dass er immer alle anschreien und alles fett schreiben muss, versteht es vermutlich nicht anders :twisted:

Beste Grüße,

Heinz.

Scouty
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Re:

von Scouty (08.11.2008, 17:17)
ascot hat geschrieben:
PvO hat geschrieben:
Eine reine Geldfrage. Hast du das Geld übrig, mache es. Aus kaufmännischer Sicht müsste man das ablehnen. Wenn man ein BOD machen will, sollte es zwingend notwendig sein.


Das Geld habe ich, aber schraenkt es die Lektoren der Verleger nicht sehr ein bzw koennte das ja auch negativ ausgelegt werden?


Wenn du vorab einen Lektor privat beauftragst, musst du das ja nicht zwingend dem Verlag mitteilen, der anschließend das Manuskript prüfen soll. Von daher: Nein.
Es gibt allerdings einen Unterschied, ob du von einem Profi dein Manuskript komplett bis zur Druckreife bearbeiten lassen willst (was sich dann empfiehlt, wenn du bspw. bei BoD selbst publizieren willst) oder ob es "nur" verlagskonform bearbeitet werden soll. D.h., dass dabei weniger akribisch am Inhalt rumgefummelt wird, was ja oft ein subjektives oder dem Markt angepasstes Unternehmen ist, und sich mehr auf das Handwerkliche konzentriert wird. Sauberer Schreibstil, nette Dialoge, schlüssige Handlungsabläufe, RS, Gr., Zs usw.

Aus eigener Erfahrung ein Beispiel: Ich hatte ein Manuskript in Arbeit, in dem die Protagonistin eine Frau von 25 Jahren mit zwei kleinen Kindern. war. Irrelevant für die Story. Als es später im Publikumsverlag bejaht wurde, sollte die Prot über 30 und kinderlos sein, weil zu der Zeit Single-Frauen in dem Alter gerade "gut liefen".
Die Alterung und der Familienstand mit allen, was daraus folgte, wurde anschließend zwischen dem Verlagslektor und Autor vorgenommen.
Das kann man aber vorher oft nicht ahnen. Von daher gibt es schon Unterschiede. Sowohl von den Anforderungen wie in dieser Folge auch vom Preis.
Und ich kann nicht wirklich empfehlen, die intensive Variante von einem selbstfinanzierten Lektor ausführen zu lassen, auf die Gefahr hin, dass das Manuskript später doch nicht beim Verlag ankommt (Garantie dafür gibt es nämlich keine) oder in einem neuerlichen Aufwand wieder umgeformt wird, weil der V. eben andere Vorstellungen hat. Damit wären wir nämlich beim rausgeworfenen Geld.
Im BoD-Alleingang kannst du dir das natürlich aussuchen und so handhaben, wie du Kleingeld hast.

Viel Erfolg
Scouty

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MW
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Re:

von MW (08.11.2008, 17:49)
wenn du dir einen lektor "leisten" kannst, würde ich das auf jeden fall machen. ich habe z.b. das "(un)glück", dass ich zwei studierte germanistinnen in der familie, eine literatur- und kulturwissenschaftlerin als freundin und einen drehbuchautor mit 25 jahren berufserfahrung als freund habe. … und alle diese armen menschen müssen sich meine bücher zur brust nehmen, bevor ich etwas einem verlag schicke.

soll heißen: nutze alle möglichkeiten aus, die den stoff wachsen lassen und dein buch optimieren. der markt ist hart umkämpft und jeder noch seine kleine feinschliff könnte das i-tüpfelchen sein, weshalb ein verlag "ja" oder "nein" sagt. LG
aktuelles sachbuch: "design kalkulieren"
www.designkalkulieren.de

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