BOD Classic und Pseudonym?

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Lisa_Sonnenblume
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Re:

von Lisa_Sonnenblume (03.12.2008, 15:32)
hawepe hat geschrieben:
Diesen Aerger kann man so oder so bekommen.

Beste Gruesse,

Heinz.


Hallo Heinz,

kann man sich davor schützen, wenn man "Personen und Handlung dieser Erzählung sind frei erfunden." im Impressum stehen hat?
LG,

Lisa

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Valerie J. Long
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Re:

von Valerie J. Long (03.12.2008, 15:42)
Das könnte mE gegen einen Zufallstreffer helfen.

Wenn der Text systematische und erkennbare Parallelen enthält, hilft kein Disclaimer der Welt weiter.

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Lisa_Sonnenblume
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Re:

von Lisa_Sonnenblume (03.12.2008, 16:45)
Hallo Valerie,

dann verstehe ich nicht, worüber wir Autoren schreiben sollten. Ich meine, ich habe mir ein Pseudonym zugelegt, habe alle Namen im Buch geändert ... aber ich schreibe über mein Leben, wie soll ich denn das machen? Natürlich kommen Personen im Buch vor, die wirklich existieren ... uff wie kompliziert :roll:
LG,



Lisa

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hawepe
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Re:

von hawepe (03.12.2008, 17:59)
Hallo Lisa,

Lisa_Sonnenblume hat geschrieben:
kann man sich davor schützen, wenn man "Personen und Handlung dieser Erzählung sind frei erfunden." im Impressum stehen hat?


Ich bin kein Jurist, aber nach meinen Kenntnissen aus diversen Foren und Mailinglisten reicht dieser Satz nicht aus. Wenn du Personen beschreibst, die es gibt und die als diese erkannt werden können, hilft dir das überhaupt nichts.

dann verstehe ich nicht, worüber wir Autoren schreiben sollten. Ich meine, ich habe mir ein Pseudonym zugelegt, habe alle Namen im Buch geändert ... aber ich schreibe über mein Leben, wie soll ich denn das machen? Natürlich kommen Personen im Buch vor, die wirklich existieren


Du kannst und mussst sie so verändern, dass sie nicht mehr erkennbar sind. Gerade wenn du unter Pseudonym schreibst, sollte das kein Problem sein.

Beste Grüße,

Heinz.

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Sylvia B.
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Re:

von Sylvia B. (17.12.2008, 21:33)
ok, ich schreibe auch unter pseudonym und verwende folgenden hinweis:
ähnlichkeiten mit personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

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Aston Martini
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Re:

von Aston Martini (10.01.2009, 17:54)
Bzgl. Copyright und Pseudonym kann man also zusammenfassend sagen, dass beim Coppyright-Hinweis das Pseudonym an Stelle des richtigen Namens ohne Nachteile aufgeführt werden kann, richtig?

julia07
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Re:

von julia07 (10.01.2009, 19:09)
Wenn man sich nicht sicher ist, ob man die Privatsphäre einer realen Person "verletzen" könnte, sollte man sich zuerst einmal fragen, wie man selbst reagieren würde, sähe man sich in deren Lage. :wink:

Ansonsten würde ich auf alles verzichten, durch das Fremde auf eine reale Person schließen könnten. Das jüngste Beispiel hierzu ist Maxim Billers "Esra". Hätte er nicht zu allen sowieso vorhandenen Ähnlichkeiten auch noch diesen einzigartigen Preis erwähnt, den eine seiner Protagonistinnen in einem bestimmten Jahr bekommen hat, wäre er vielleicht aus der Sache mit heiler Haut herausgekommen. Wenn jemand derart deutlich wird, kann man fast schon Absicht unterstellen und hier hat das Gericht meiner Meinung nach richtig entschieden.

In so einem Fall nutzt der berühmte Hinweis mit Sicherheit nichts, denn er wäre regelrecht lächerlich.

LG,
Julia

julia07
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Re:

von julia07 (10.01.2009, 19:12)
Aston Martini hat geschrieben:
Bzgl. Copyright und Pseudonym kann man also zusammenfassend sagen, dass beim Coppyright-Hinweis das Pseudonym an Stelle des richtigen Namens ohne Nachteile aufgeführt werden kann, richtig?

Das verstehe ich nicht. warum soll das ein Nachteil sein?
Solange irgendjemand weiß, wer hinter dem Pseudonym steht, das für den Autor steht, ist doch alles OK.
LG,
Julia

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Aston Martini
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Re:

von Aston Martini (10.01.2009, 19:47)
julia07 hat geschrieben:
Aston Martini hat geschrieben:
Bzgl. Copyright und Pseudonym kann man also zusammenfassend sagen, dass beim Coppyright-Hinweis das Pseudonym an Stelle des richtigen Namens ohne Nachteile aufgeführt werden kann, richtig?

Das verstehe ich nicht. warum soll das ein Nachteil sein?
Solange irgendjemand weiß, wer hinter dem Pseudonym steht, das für den Autor steht, ist doch alles OK.
LG,
Julia


Darum schreibe ich ja auch OHNE Nachteile ;-) Mit anderen Worten: Man ist nicht gezwungen bei Copyright-Hinweisen seinen richtigen Namen anzugeben bzw. man hat keine Nachteile zu befürchten, weil der richtige Name dort nicht auftaucht.

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