Interessante Neuentdeckung:

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FoolsGarden
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Interessante Neuentdeckung:

von FoolsGarden (07.12.2008, 16:20)
Ich habe gestern diesen Artikel zu der Internetseite triboox.de gelesen, wo es u.a. heisst:
"Autoren können hier ihre Manuskripte online stellen, so dass Leser diese kommentieren und bewerten können. Die Texte sind jederzeit auf der Plattform abrufbar, bleiben dabei aber vor ungewollter Vervielfältigung geschützt und können mühelos Verlagen zur Verfügung gestellt werden. Verlage und Literaturagenten erhalten Zugang zu interessanten, noch unveröffentlichten Texten, können die besten und gefragtesten Arbeiten herausfiltern, Trends beobachten und frühzeitig an neue Talente gelangen. Aber auch Lektoren, Korrektoren oder Illustratoren können bei triboox ihr professionelles Wissen anbieten und nach Aufträgen suchen."

Was meint Ihr dazu? Findet Ihr nicht auch, dass dies ein innovative Idee im Buchmarkt ist? Würdet ihr eure Texte auf so einer Seite veröffentlichen? Das Feedback, dass man da eventuell bekommt, könnte ja schon interessant sein.

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Susanne Hottendorff
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Re:

von Susanne Hottendorff (07.12.2008, 16:26)
Hallo FoolsGaden!

Ich habe bei tribooxs.de reingeschaut. Nun ist diese Plattform nicht die erste ihrer Art.
Ich habe bei all diesen Plattformen immer das Gefühl, jeder kann auch Ideen klauen, kann Texte und Autoren schlecht machen, nur um ihm/ihr zu schaden!
Ich habe noch nie gehört, dass jemand durch so eine Plattform bekannt wurde oder ein Skript publiziert hat. Oder kennt jemand eine Person?

book:

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hawepe
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Re: Interessante Neuentdeckung:

von hawepe (07.12.2008, 16:34)
Hallo,

FoolsGarden hat geschrieben:
Was meint Ihr dazu?


Gähn ...

Findet Ihr nicht auch, dass dies ein innovative Idee im Buchmarkt ist?


Das wieviele Portal verspricht hier die Entdeckung durch Lektoren und Verlage?

Würdet ihr eure Texte auf so einer Seite veröffentlichen? Das Feedback, dass man da eventuell bekommt, könnte ja schon interessant sein.


Warum sollten die Kommentare dort qualifzierter als in Literatur- und Autorenforen sein? Und warum sollten Autoren, die jeden Fehler damit begründen, dass es sich um ihre künstlerische Individualität handele, ausgerechnet dort für Kritik aufgeschlossener werden?

Beste Grüße,

Heinz.

Edit: Kaputtes Quoting repariert.
Zuletzt geändert von hawepe am 07.12.2008, 17:09, insgesamt 1-mal geändert.

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Tabiro Malex
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Re:

von Tabiro Malex (07.12.2008, 16:40)
Insbesondere, wenn die Qualität deiner Werke ein Niveau erreicht hat, das für "große" Verlage interessant ist, dürfte in dem Punkt

... jeder kann auch Ideen klauen ...


wahrscheinlich Gefahr bestehen. Ganz besonders dann, wenn man nicht nur einen Auszug veröffentlicht!

VG
Tabiro
Zuletzt geändert von Tabiro Malex am 07.12.2008, 17:05, insgesamt 1-mal geändert.
Unglaublich, wie schnell du die neue Rechtschreibreform angewendet, hasst.

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Susanne Hottendorff
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Re:

von Susanne Hottendorff (07.12.2008, 16:58)
Ich denke, ich werde mich dort mal anmelden und mich umsehen und umlesen.

Dann berichte ich wieder! Versprochen.
Schließlich hat jeder eine Chance verdient, auch eine neue Plattform! Bedenken belieben.

book:

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hawepe
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Re:

von hawepe (07.12.2008, 17:11)
Hallo Tabiro,

Tabiro Malex hat geschrieben:
Ganz besonders dann, wenn man nicht nur einen Auszug veröffentlicht!


Und man sollte bedenken, dass für viele Wettbewerbe und Verlage im Internet veröffentlichte Manuskripte "verbrannt" sind.

Beste Grüße,

Heinz.

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Tabiro Malex
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Re:

von Tabiro Malex (07.12.2008, 17:23)
Hallo Heinz!

Möglicherweise geht es Richtung offtopic:
aber in diesem Zusammenhang frage ich mich, ob dieser Punkt

Und man sollte bedenken, dass für viele Wettbewerbe und Verlage im Internet veröffentlichte Manuskripte "verbrannt" sind.


Grundlage der derzeitigen, gähnenden Leere in unserer Rubrik "Lektorat" sein kann. Generell werden dort (sinnvollerweise) lediglich Auszüge veröffentlicht - die Bereitschaft dazu hat in den letzten Wochen aber leider deutlich abgenommen!

VG
Tabiro
Unglaublich, wie schnell du die neue Rechtschreibreform angewendet, hasst.

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hawepe
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Re:

von hawepe (07.12.2008, 17:37)
Hallo Tabiro,

Tabiro Malex hat geschrieben:
Grundlage der derzeitigen, gähnenden Leere in unserer Rubrik "Lektorat" sein kann. Generell werden dort (sinnvollerweise) lediglich Auszüge veröffentlicht - die Bereitschaft dazu hat in den letzten Wochen aber leider deutlich abgenommen!


Ich denke, das hat andere Gründe.

Kritiken zu schreiben, die über ein "Toll" oder ein paar Hinweise zur Rechtschreibung und Zeichensetzung hinausgehen, sind extrem arbeitsaufwendig. Und wenn man als Kritiker dann hinterher auch noch angemacht wird, wie es leider sehr häufig der Fall ist, und man sich verteidigen muss, dass man nicht alles sehr gut fand - ja, dann erlahmt die Bereitschaft sehr schnell, derartig viel Arbeit in eine Kritik zu investieren.

Zudem kann ein solches Forum nicht die Lektüre geeigneter Lehrbücher ersetzen. Und wenn immer wieder und wieder Texte mit den gleichen Fehlern gepostet werden, lässt die Bereitschaft zur Hilfe ebenfalls nach.

Das sind übrigens keineswegs spezifische Probleme des Autorenpools, sondern ist in vielen Foren zu beobachten.

Beste Grüße,

Heinz.

hwg
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Re:

von hwg (07.12.2008, 17:45)
Hallo Heinz,

Deine Ansicht über den Umgang mit der Lektoratsrubrik hier deckt sich völlig mit meiner. Nur über diverse 'Gusto und Ohrfeigen' mancher Teilnehmer endlos zu debattieren, erscheint - mir jedenfalls - als wenig zweckmäßig. Außerdem reagiere ich mit ausführlicher "Kritik" zu einem Text nur dann, wenn mir Name und Anschrift des Autors bekannt sind.

Gruß Hans

holz

Re:

von holz (07.12.2008, 17:58)
für dienstleister und verlage allerdings kostenpflichtig.

suche auch eher in literaturzeitungen.
interessante autoren kenne ich zur genüge, fehlt nur das geld...
Zuletzt geändert von holz am 07.12.2008, 18:28, insgesamt 1-mal geändert.

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Tabiro Malex
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Re:

von Tabiro Malex (07.12.2008, 18:16)
Hallo Heinz!

Kritiken zu schreiben, die über ein "Toll" oder ein paar Hinweise zur Rechtschreibung und Zeichensetzung hinausgehen, sind extrem arbeitsaufwendig. Und wenn man als Kritiker dann hinterher auch noch angemacht wird, wie es leider sehr häufig der Fall ist, und man sich verteidigen muss, dass man nicht alles sehr gut fand - ja, dann erlahmt die Bereitschaft sehr schnell, derartig viel Arbeit in eine Kritik zu investieren. ...


Dieser Punkt ist für mich als Hobby-Schreiber sehr ärgerlich; nachvollziehbar ist er allemal. Leider ist es zutreffend, dass oftmals eher Textkritiken kritisiert werden anstatt eine weitere zu erstellen.

Wenn ich hier einen Textauszug veröffentliche, muss es doch für mich als Beitragsstarter auf der Hand liegen, dass Schwachstellen benannt werden, die über das Maß der Rechtschreibung und Zeichensetzung hinausgehen. Gerade das sollte doch die Intention sein, hier einen eigenen Text besprechen zu lassen.
Es hat den Anschein, als stände ich mit dieser Ansicht auf der Seite der Minderheit.

Dass immer wieder aufwändig erstellte Kritiken kritisiert werden, schadet nicht nur dem Ersteller der ursprünglichen Textkritik (bzw. seiner Motivation) sondern letztlich uns allen!

VG
Tabiro
Unglaublich, wie schnell du die neue Rechtschreibreform angewendet, hasst.

g.c.roth

Re:

von g.c.roth (07.12.2008, 21:20)
@ Tabiro:
Dass immer wieder aufwändig erstellte Kritiken kritisiert werden, schadet nicht nur dem Ersteller der ursprünglichen Textkritik (bzw. seiner Motivation) sondern letztlich uns allen!


Grundlage der derzeitigen, gähnenden Leere in unserer Rubrik "Lektorat" sein kann. Generell werden dort (sinnvollerweise) lediglich Auszüge veröffentlicht - die Bereitschaft dazu hat in den letzten Wochen aber leider deutlich abgenommen!


Damit hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen - mir jedenfalls geht es so. Aber das Problem ist fast so alt wie das Forum.

@ Fools Garden:
Komplette Manuskripte, die man als Buch veröffentlichen möchte, würde ich nicht ins Netz stellen.
Auszüge ja, in ein Autorenforum mit geschützter Abteilung "Lektorat" , um eine Kritik zu erhalten, die mich in die Lage versetzt, meinen Text mit anderen Augen zu lesen und von einer anderen Warte aus anzugehen - um meinen Text auszuprobieren, um ihn umzuschreiben und zu gucken, wie er danach wirkt, um Betriebsblindheit aufzudecken, um einfach zu erfahren, ob das, was ich mit meinem Text ausdrücken will, überhaupt ansatzweise bei meiner Zielgruppe ankommt.

Einen unfertigen Text in die Menge zu werfen um zu gucken, wer was dazu zu bemerken hat, halte ich für masochistisch und pure Zeitverschwendung.

LG Grete

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (07.12.2008, 23:40)
Tabiro Malex hat geschrieben:
Wenn ich hier einen Textauszug veröffentliche, muss es doch für mich als Beitragsstarter auf der Hand liegen, dass Schwachstellen benannt werden, die über das Maß der Rechtschreibung und Zeichensetzung hinausgehen. Gerade das sollte doch die Intention sein, hier einen eigenen Text besprechen zu lassen.
Es hat den Anschein, als stände ich mit dieser Ansicht auf der Seite der Minderheit.


Hast du hier schon mal eine Textbesprechung miterlebt?

Ich habe mir mehrfach die Mühe gemacht, einen Text nach mehr als Rechtschreibung und Zeichensetzung zu bewerten. Die virtuellen Prügel spüre ich noch heute. Daher verkneife ich mir jetzt solche Art von Textarbeit für andere. Es lohnt sich nicht, Arbeit in einen fremden Text zu stecken, um dann im Forum dafür niedergemacht zu werden. Ich vermute, die Mehrzahl hier möchte gar keine Textarbeit. Nicht umsonst werden in letzter Zeit verstärkt Texte mit Bewertung nach Schulnotenprinzip vorgestellt, was aus meiner Sicht völlig unnütz ist (durch eine Note 2 oder 5 lernt man nicht, was am Text gut oder schlecht ist). Von daher beteilige ich mich an solchen Bewertungen auch nicht.

LG
Siegfried

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Tabiro Malex
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Re:

von Tabiro Malex (08.12.2008, 00:14)
Hallo Siegfried!

Hast du hier schon mal eine Textbesprechung miterlebt?


Ja, das habe ich mehrfach!


Siegfried schrieb:
Ich habe mir mehrfach die Mühe gemacht, einen Text nach mehr als Rechtschreibung und Zeichensetzung zu bewerten. Die virtuellen Prügel spüre ich noch heute. Daher verkneife ich mir jetzt solche Art von Textarbeit für andere.


Genau das meine ich, wenn ich sage, dass Kritiken an einer Textkritik unpassend sind. Es steht jedem User frei, eine eigene Textkritik zu erstellen, die sich von deiner oder der eines anderen unterscheidet.

Und ich wiederhole mich, wenn ich erneut feststelle, dass nicht mehr stattfindende Textarbeit auch der Qualität des Forums schadet!

Dass ihr euch nach diesen Erfahrungen die Mühe einer Textanalyse nicht mehr macht, bedaure ich sehr!

VG
Tabiro
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hawepe
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Re:

von hawepe (08.12.2008, 09:06)
Hallo Tabiro,

Tabiro Malex hat geschrieben:
Dass ihr euch nach diesen Erfahrungen die Mühe einer Textanalyse nicht mehr macht, bedaure ich sehr!


Die machen wir schon noch, aber nicht mehr im Forum. Ich kann hier natürlich nicht für andere sprechen, das müssen sie schon selbst tun, aber mich kann man jederzeit per PN anschreiben.

Beste Grüße,

Heinz.

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