WDG Oberrat Brack - Armes Deutschland

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WDG
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WDG Oberrat Brack - Armes Deutschland

von WDG (12.12.2008, 15:31)
Bibliographische Angaben

Oberrat Brack
Armes Deutschland - Realsatirischer Heimatkrimi
. Ein unziemlich deutscher Roman
Autor: WDG
ISBN: 978-3-86858-132-4
Einband: Paperback
Format: 11,5 x 18,5 cm
Seiten: 298
Preis: 19,90 EUR

http://www.amazon.de/Oberrat-Brack-Deut ... F8&s=books
http://www.shaker-media.eu/de/Online-Ge ... 132-4&ID=2

Autor

Über den Autor WDG ist nicht viel zu sagen. Es würde nun wirklich keinen Unterschied machen, ob er Hilfsarbeiter im Schlachthof wäre oder in Philosophie habilitierte oder ein Unternehmen leiten würde. Es ist auch herzlich gleichgültig, ob er denn nun 20 Jahre oder 80 Jahre alt ist. Er hat dieses Buch geschrieben, unabhängig davon, was auch immer sein Alter, seine Profession oder sein Werdegang ist. Oder würden Sie dieses Buch lieber lesen, wenn Sie wüßten, es wäre von einer 16jährigen Jungfrau geschrieben? Nein? Ja?

Zum Inhalt

In Berlin werden alle sechs Abgeordneten eines Wehr-Unterausschusses ermordet. Der zwangsemeritierte Kriminal-Oberrat Justus Brack, der von einem nur noch im Hintergrund agierenden Politiker zu potentiell staatsgefährdenden Taten gerufen wird, soll die Morde eigenständig in Konkurrenz zum BKA aufklären. Das Ergebnis ist völlig unglaubwürdig und doch gleichzeitig absolut erschreckend. Während der Ermittlungen taucht Brack in die bundesdeutsche Realität außerhalb der Hochglanzmedien ein. Deutschland wird gegen den Strich gebürstet. Ein ziemlich deutscher Roman.

Leseprobe 1 bis 6 vom 21.12.08


Danksagung


Der Autor möchte nicht verabsäumen, derer dankbar zu gedenken, die dieses Buch mit sanfter Überredung im Sommer 2005 zur Realisation brachten. Wer damit gemeint ist, weiß es.
Auch möchte er die böswilligen oder ahnungsfreien Trottel nicht vergessen zu erwähnen, ohne die dieser Roman viel eher publiziert worden wäre.
Wer damit gemeint ist, weiß es auch!
In rechtsempfindsamen Zeiten wie den unseren fühlt man sich gezwungen, darauf hinzuweisen, daß die durchaus kontroversen Meinungen der fiktiven Personen deren eigenen fiktiven Meinungen sind, und nicht unbedingt die des Autors. Aber es sind Ansichten, die die heutigen Zeitenläufe zwangsweise hervorrufen. Der Staatsgewalt zum Trotz. Diese Geschichte ist ja auch nur ein Roman und ausschließlich der etwas wirren Phantasie des Autors entsprungen. So ein Irrsinn, wie geschrieben, kann in diesem unserem wohlgeordneten Lande ja auch gar nicht geschehen! Wie denn auch! Deswegen wären ebenfalls Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen rein zufällig.
Unabsichtliche Fehler sind immer seine Fehler, absichtliche auch. Die eine oder andere Unglaubwürdigkeit kann wahr sein, muß aber nicht.
Es wäre nie die Absicht des Autors gewesen, sich über die geistig Unterversorgten dieser Welt lustig zu machen, würden eben diese nicht immer wieder direkten oder indirekten Einfluß auf sein Leben nehmen und ihn in schöner Regelmäßigkeit zu seinen täglichen Wutanfällen verhelfen. So betrachtet er seine Sottisen als einzig möglich legale Not- und Gegenwehr. Dieser Roman ist dadurch so was von politisch inkorrekt, daß man das Geblöke der professionellen Gutmenschen bis in den Andromedanebel hören wird!
Gutmenschen. Nicht gute Menschen! Es ist schon ein leichter Unterschied!
Ungefähr so, wie zwischen Pikas und Aspik.
Der "Gutmensch" fordert in der und von der Öffentlichkeit. Der gute Mensch tut es einfach! Und redet nicht darüber.
Wir haben ein gewaltiges Deppenproblem in allen gesellschaftlichen Bereichen. Und weil uns das in Bälde das Genick brechen wird, sollte man den Irrsinn in unserem Absurdistan für die Nachwelt festhalten. Außerhalb der offiziellen Propagandamaschinerie. Damit ist auch der dümmlichen selbst ernannten Nomenklatura der Krieg erklärt. Für die anständigen Deutschen.
Es liegt in der Natur der Sache, daß ein Anständiger weiß, was unanständig ist. Während ein Unanständiger noch nicht einmal wissen will, was anständig ist!
Sie glauben das nicht? Ein neuer Gipfelpunkt der Perversion erreicht, daß einer hungernden Welt Lebensmittel entzogen werden, um weiter Auto fahren zu können. Stichwort: Biosprit! Die Lebensmittelpreise werden explodieren, und Pkws nebst Fahrer werden demoliert werden. Und alle machen mit. Weiter so, Deutschland! Prima, USA!
Noch schlimmer wäre es, wir hätten kein Deppenproblem. Denn das würde bedeuten, daß Bösartige und Übelwollende das Sagen hätten!
Auch könnte der geneigte Leser den Eindruck bekommen, daß den Autor an dem heutigen Deutschland so ziemlich alles stört. Richtig, genau so! In den letzten 35 Jahren wurde alles, was falsch zu machen war, mit einer geradezu pathologischen Beharrlichkeit auch falsch gemacht! Unmöglich?
Erinnern Sie sich einfach an Ihre Kindheit. Ohne Verklärung. War es damals besser oder schlechter?
Unsere ist leider nicht die Bestmögliche aller Welten, denn die Irren haben den Schlüssel zur Anstalt geklaut. Wir sind drinnen, die sind draußen.
Wir erleben gerade den Beginn eines Raubzuges gehirnsprengender Dimension, und wir alle sind die Opfer. Merkwürdigerweise leiden wir unter einer genetischen Duldungsstarre während der Ausplünderung. Wie eine Sau, die von einem Eber besprungen wird!
Dieses Buch wurde geschrieben, um des Autors Frage an seinen Opa zur Nazizeit in der Wiederholung zum heutigen radikalen asozialen Gesellschaftsumbau zu vermeiden: »Und was hast Du dagegen getan, Opa?« »Nichts, mein Junge, ich war auch zu feige!«
Nicht weiter schlimm, denn wie viele Helden werden pro Generation geboren? Wer aber die Feigheit anderer aus der sicheren Distanz der Geschichte anprangert, ist ein großmäuliges Arschloch! Und wer etwas Nichtvorhandenes eigenbrustschlagend bekämpft, auch. Und davon haben wir mehr als reichlich. Sie kennen das: Was machst Du denn da? Ich verjage Löwen. Aber hier gibt es keine Löwen. Da kannst Du mal sehen, wie erfolgreich ich bin!

Also gehen Sie doch freundlicherweise einfach davon aus:
Dieser Roman ist so frei erfunden, wie es irgend geht, und nichts davon ist wahr. Oder nahezu fast nichts … Oder so.

Der Autor benutzt auch weiterhin die gute alte deutsche Rechtschreibung der Dudengesellschaft, da er sich nicht ausgerechnet von Beamten, die ja für ihre lebendige, wache und kraftvolle Sprache berühmt sind, vorschreiben lassen will, Sprachwurzeln auf ein unterirdisches Tellerrandniveau einzuebnen.
Oder deftige Konsonanten- und Vokalorgien zu feiern.
Flussschifffahrt mit Seeelefanten!

*


Über den Autor


ist nicht viel zu sagen. Es würde nun wirklich keinen Unterschied machen, ob er Hilfsarbeiter im Schlachthof wäre oder in Philosophie habilitierte oder ein Unternehmen leiten würde. Es ist auch herzlich gleichgültig, ob er denn nun 20 Jahre oder 80 Jahre alt ist. Er hat dieses Buch geschrieben, unabhängig davon, was auch immer sein Alter, seine Profession oder sein Werdegang ist. Oder würden Sie dieses Buch lieber lesen, wenn Sie wüßten, es wäre von einer 16jährigen Jungfrau geschrieben? Nein? Ja?

Seine Oma sagte stets bei von ihm gemachten Dummheiten: Junge, erst denken, dann reden und dann handeln.

Leider darf man feststellen, daß in diesem Lande nur extrem wenige denken, ganz viele reden, und die, die dann handeln sollen, weder darüber nachdenken noch streitreden. So wird unser Volk in einer »Demokratie« vor vollendete Tatsachen gestellt. Ohne gefragt worden zu sein! Bundeswehr, Notstandsgesetze, Verschenken von 1/3 Deutschlands, Raketenbeschluß, Teilvereinigung, Lisboa II, Angriffskriege, Deutschmarkvernichtung, Europaverfassung und endlos so weiter! Der mündige Bürger – der Souverän! - steht unter Kuratel von Geistesschwachen. Was der mündige Bürger sagen darf, will er nicht denken. Und ein paarmal umgekehrt.

Da halten die Linken den Autor für einen Rechten, und die Rechten ihn für einen Linken. Als ob ein Gehirn nur rechts oder links funktioniert. Es ist ja immerhin ein seltenes Ereignis, wenn ein Gehirn überhaupt funktioniert! Er, der Autor, hat nämlich seine Lektion in Demokratie viel zu gut gelernt! Glaubt er! Er erlaubt sich den Luxus des unabhängigen Denkens. Auch wenn die Meinungsbildung von einem einzigen Käseblatt in Anspruch genommen wird. Mit Schlagzeilen wie „Tante grillt taube Nichte“.
Unsere Pseudodemokraten mit dem fatalen Hang zur Diktatur werden lauthals toben über soviel Frechheit. »Denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit.« Ein Zitat einer mehrfach gewendeten »Demokratin«!
Der Autor hat es einfach satt, von Menschenähnlichen sein Leben bestimmen zu lassen, deren einzige Qualifikation darin besteht, sich bei der Bevölkerung solange einzuschleimen, bis die Bevölkerung sie aus einem Ruhebedürfnis heraus endlich wählt!
In diesem Roman wird nachgeholt, was seit vielen Jahren nicht mehr opportun ist: Deutschland wird gegen den Strich gebürstet, und alle so schön verdeckten Unzulänglichkeiten und absichtsvolle Fehler stehen nackt und erbärmlich da!
Andere Länder können damit leben, Deutschland nicht.
Gegen diese unverschämte Camouflage des Nachkriegsprimus hilft nur eine rigorose Entblätterung der professionellen Lügner und Scheinheiligen aus allen Schichten und Ständen.

Auch wünscht der Autor nicht, in die moderne Marketingmaschinerie hineingezogen zu werden. Er verkauft eine Idee, nicht sich! Er lehnt es ab, sich zu prostituieren, indem er drei Finger vor dem Mund hält und nuschelt: »Mit den Dritten beißt sich schlechter!«
Dichtervorlesungen vom Trapez hängend unter der Zirkuskuppel haben für ihn durchaus nichts Verlockendes oder Reizvolles. Das überläßt er lieber den überaus gelenkigen Kollegen. Auch betrachtet er Talkshows mit ungebildeten und unerzogenen Moderatoren und -Innen mit äußerstem Mißtrauen.
Er mag auch keine Verträge, die nicht mehr vom Käufer und Verkäufer abgeschlossen werden sondern von Juristen, die bemüht sind, die jeweils andere Seite zu besch … ummeln.
Jeder Vertrag, der über eine einseitig geschriebene DIN-A4-Seite hinaus geht, dient nur dem Betrug! Sehen Sie sich mal Ihren Handy- oder Autokaufvertrag an. Wenn Sie mit allem einverstanden sind… Schön für die Gegenseite.

Nein, der Autor nimmt ebenfalls nicht für sich in Anspruch, immer Recht zu haben. Er darf und wird sich irren, wie andere auch.
Aber diese Irrtümer betreffen immer nur sein Leben. Und nicht das Leben eines 80-Millionenvolkes.
Der Autor hat immer solange recht, bis man ihm das Gegenteil nachweist. Das akzeptiert er dann aber auch.
Doch es wird nicht nur das ihm zugeneigte Publikum sein, welches ihn kennenlernen möchte.

Denn wenn Operninszenierungen, Karikaturen und Papstworte Terrorfurcht und Mordversuche hervorrufen, und das für die Ewigkeit Gedruckte explizit zeigt, in welchem Zustand sich diese Bundesrepublik namens Absurdistan im Jahre des Herrn 2005 befindet, verweigert der Autor lieber den Kontakt mit dem ihm abgeneigten Publikum.

So bleibt es bei dem Kürzel: WDG.

*


Prolog

52° 31' 22" nördlicher Breite, 13° 22' 13" östlicher Länge, ungefähr da, wo heute der Kanzlerbunkerlow steht, legten vor zirka 8.184 Jahren südwärts ziehende Emigranten eine Rast ein. Sie sahen sich in dem sumpfigen und verholzten Gelände um, guckten sich an und nölten: »Hier siedeln doch nur welche, die nicht ganz dicht sind!« Diese Aussage beinhaltet zwei brillante Erkenntnisse. Erstens, daß intelligente Emigranten nicht nach Berlin gekommen und geblieben sind, und zweitens, wer hat je behauptet, daß die Berliner ganz dicht wären?
Alleine das Bohey um den Berliner Bären. Bären überall, weil es ja schließlich auch »Berlin« heißt. Das ist niedlich, das ist historisch!
Aber eben nur für die Herrschaften, deren IQ nicht höher als die durchschnittliche Jahrestemperatur Berlins ist. Und die beträgt ungefähr 9 Grad Celsius.
Nach ernst zu nehmenden Wissenschaftlern geht der Name »Berlin« auf die slawische Silbe »berl« zurück.
Und die bedeutet »sumpfig« oder »Sumpf«!
Womit die oben angeführte, flapsige Aussage angesichts des vorgefundenen Sumpfes: »Hier siedeln doch nur welche, die nicht ganz dicht sind!« der unbekannten intelligenten durchziehenden Emigranten posthum bestätigt wird. Schon vor vielen Jahrzehnten setzte sich diese Erkenntnis in dem Gassenhauer durch:
»Du bist verrückt, mein Kind, Du mußt nach Berlin!
Wo die Verrückten sind, da gehörst Du hin!«

Der »gesunde Menschenverstand«, langweilig aber wohltuend, ist etwas, was man in der deutschen Politik, der deutschen Wirtschaft und in dem deutschen Erbbeamtentum seit Berliner Zeiten nicht mehr antrifft, weil dauerhaft abwesend.
Vor Entsetzen geflohen?
Immer wieder war Berlin Treffpunkt und Rückzugsraum derjenigen, die für ihre jeweiligen Vater- und Mutterländer einfach zu verrückt waren und vor die Wahl gestellt wurden, entweder geschlossene Anstalt bei ihnen oder offener Vollzug in Berlin. Und alle wählten Letzteres. Denn sie waren zwar verrückt, aber eben nicht blöd.

Auch unsere allseits verehrten Staaten- und Schlachtenlenker, die im »Sumpf« seit 1900 überschnappten, legen den Wunsch nahe, die Geschichte hätte sich eine andere deutsche Hauptstadt ausgesucht.
Badenweiler zum Beispiel. 47° 48' 6.12« nördlicher Breite, 7° 40' 19.92" östlicher Länge.

*
Zuletzt geändert von WDG am 15.03.2009, 15:33, insgesamt 9-mal geändert.
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büchernarr

Re:

von büchernarr (12.12.2008, 15:38)
Hallo WDG,
und wärest du 100, dein Text liest sich (meine Meinumg) interessant, obwohl du die Nichtraucher (ich bin starker Raucher) doch einigermassen verteufelst.
Viel Erfolg mit deinem Buch wünscht
Bernd

WDG
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Re:

von WDG (12.12.2008, 15:45)
@büchernarr

Jaja, "Was Du nicht willst, was man Dir tu, das füg auch keinem andern zu!"
Nein, ernsthaft, ich will die Nichtraucher nicht verteufeln.
Aber ich lasse auch deren Verteufelungen nicht zu!
Danke für die guten Wünsche!
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franziska rechperg
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Re:

von franziska rechperg (12.12.2008, 20:57)
Hallo lieber Autor, wer auch immer Du bist!

Du hast Mut und bringst die Dinge genau auf den Punkt. thumbbup Eine bessere Zusammenfassung aller Argumente gegen die intoleranten Nichtraucher habe ich bisher selten, wenn gar nicht, gelesen. :lol:
Ich bin selber Nichtraucherin, habe mir aber Deinen Text auf der Zunge zergehen lassen! :lol: Du kennst doch sicherlich die Geschichte von des Kaisers neue Kleider? :twisted:
Wenn man von der Mainstream-Meinung abweicht, dann muss man mit Ärger rechnen. cool1 cool1 Doch dieser Virus der Dummheit und Kurzsichtigkeit grassiert in ganz Europa, nicht nur in Deutschland. Wovon will man mit dieser Anti-Raucher-Hetze eigentlich ablenken? Wer Deine Ausführungen aufmerksam verfolgt, der muss sich wohl oder übel diese Frage stellen. Ich stelle sie mir schon lange!

Es grüßt Dich eine überzeugte Nichtraucherin, die jedoch nicht bereit ist, die Raucher zu verteufeln.
Franziska Rechperg
www.franziskas-buchwelt.de

WDG
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Re:

von WDG (14.12.2008, 15:35)
Eigentlich wollte ich morgen die nächsten Seiten einstellen.
Aber falls kein Interesse besteht......?
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Bücherwurm
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Re:

von Bücherwurm (14.12.2008, 18:29)
Hallo unbekannter Autor,

ich habe in deinem Text alles Mögliche gelesen, aber nichts über das Thema Rauchen. Hab ich Tomaten auf den Augen? blink3


Grüße, Gabi
Titel bei BoD:
Hunger auf Leben - Ein Mädchen kämpft gegen den Krebs
Anna und das Traumland
Kinderbuch

WDG
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Re:

von WDG (14.12.2008, 18:52)
Bücherwurm hat geschrieben:
Hallo unbekannter Autor,

ich habe in deinem Text alles Mögliche gelesen, aber nichts über das Thema Rauchen. Hab ich Tomaten auf den Augen? blink3


Grüße, Gabi


Gruß zurück an Gabi!
Nein, Deine Augen arbeiten prachtvoll.
Ich, der unbekannte Autor, - WDG ist wirklich mein Namenskürzel -, hatte diese Passage gelöscht.
War ein Fehler, weil es durch Beiträge zu Irritationen wegen des fehlenden Textes kommt.
Steht wieder drin.
Mea culpa!
Ich wollte ursprünglich so ein Zwei-Tage-Fortsetzungsroman einstellen.
Einfach zur Unterhaltung der Foristen.
Also, wenn die höchstmögliche Kb-Textgröße überschritten wird, muß ich leider den Anfang löschen.

Gruß und Dank an alle Leser.
WDG
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cosmopolit
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Re:

von cosmopolit (14.12.2008, 19:09)
Ich ziehe den Hut
Treffender geht es nicht.
Natürlich die Meinung eines Rauchers.
Erwachsen wirst du nicht mit dem alter,sondern erst dann wenn du die Fehler zuerst bei dir suchst. http://uae-alfred.blogspot.com/

WDG
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Re:

von WDG (14.12.2008, 19:24)
franziska rechperg hat geschrieben:
....... Wovon will man mit dieser Anti-Raucher-Hetze eigentlich ablenken? Wer Deine Ausführungen aufmerksam verfolgt, der muss sich wohl oder übel diese Frage stellen. Ich stelle sie mir schon lange!

Es grüßt Dich eine überzeugte Nichtraucherin, die jedoch nicht bereit ist, die Raucher zu verteufeln.


Diese und ähnliche Fragen werden im Laufe des Romans angerissen und zum Teil beantwortet!
Mainstream kommt nie vor!
Dafür die andere Sicht der Dinge. Muß nicht immer richtig sein, regt aber zum Nachdenken an.

Viel Spaß, morgen mehr, falls nichts dazwischen kommt.
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franziska rechperg
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Re:

von franziska rechperg (14.12.2008, 20:08)
Den Begriff "Mainstream" habe i c h ins Spiel gebracht. :twisted: Ich meine damit die öffentliche Meinung der Presse. Ist eben meine Sicht der Dinge.
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Siegfried
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Re:

von Siegfried (14.12.2008, 22:43)
franziska rechperg hat geschrieben:
Eine bessere Zusammenfassung aller Argumente gegen die intoleranten Nichtraucher habe ich bisher selten, wenn gar nicht, gelesen.


Wirklich?

Ich mag es nicht, wenn man mich - ein lebenslanger Nichtraucher - als zunehmend verblödend hinstellt. Das hat mich bei der Lektüre des Texte schon mal ganz gewaltig geärgert.

Ich halte den Text weder argumentativ noch dialektisch für besonders gut - ganz im Gegenteil. Denn was wird da gesagt?

Nichtraucher kämpfen aus Gesundheitsgründen gegen den Konsum von Zigaretten in der Öffentlichkeit. Weil es nun aber andere Schadstoffe gibt, wie etwa Dieselabgase oder Feinstaub, ist die Einschränkung des Rauchens an öffentlichen Orten Unsinn (es wird ja nicht gefordert, den anderen Schadstoffen den Kampf anzusagen, nein, die anderen Schadstoffe dienen als Argument, weiter qualmen zu können und Nichtraucher zu "beglücken").

Wie soll man bitte ein schädigendes Element beseitigen, so lange man immer darauf hinweisen kann, dass es ja ein anderes schädigendes Element gibt?

Jede Regelung, die den Ausstoß von Dieselabgasen einschränken soll, kann mit gleicher Argumentationstechnik widerlegt werden: "Da sollen die Dieselabgase aus Gesundheitsgründen reduziert werden, aber die Zigaretten hauen sie sich dutzendweise ins Gesicht!"

Oder: "Wir hier sollen uns beim CO2-Ausstoß einschränken, aber in Indonesien und Brasilien fackeln sie die Urwälder ab und in China geht alles ungefiltert in die Atmosphäre!"

Warum gibt es so scharfe Gesundheitskontrollen beim Trinkwasser? Wir könnten uns doch auch direkt aus Flüssen, Wassergruben oder Pfützen bedienen. Wenn andere - etwa in Afrika oder Asien - keine Rücksicht auf ihre Gesundheit nehmen, können wir uns den Aufwand doch auch sparen.

Ich wünsche dem Autor WDG alles Gute mit seinem Buch - und hoffe, dass er eine ganze Gruppe von Kettenrauchern mit qualmenden Zigaretten im Mundwinkel am Bett seines neugeborenen Kindes vorfindet. Ich erkläre mich auch persönlich bereit, das Baby mit Zigarettenrauch einzunebeln, wenn es denn gewünscht wird.

(Gleiches Angebot an alle, die sich mit der Haltung von WDG solidarisch erklären - aber vermutlich werden jetzt alle aufschreien, und genau das ist es: Toleranz gegenüber Rauchern einfordern, aber wenn es um das eigene Fell geht, plötzlich strikt intolerant werden :twisted: )


LG
Siegfried

Nachtrag: Wenn Kinder Dieselabgase und Feinstaub einatmen, dann wäre es nur logisch und konsequent, ihnen auch das Rauchen zu erlauben. Keine Altersgrenze für den Bezug von Zigaretten! Dito für harten Alkohol! :twisted:

WDG
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Re:

von WDG (15.12.2008, 07:16)
franziska rechperg hat geschrieben:
Den Begriff "Mainstream" habe i c h ins Spiel gebracht. :twisted: Ich meine damit die öffentliche Meinung der Presse. Ist eben meine Sicht der Dinge.


Aber ja doch. Steht ja auch in Deinem Posting.
Du wirst sehen, daß ich mich um Mainstream und Presse nicht schere.
Speziell, wenn der "Main"stream hier in Deutschland von dem Besitzer eines Buchklubs vorgegeben wird.
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Speedy
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Re:

von Speedy (15.12.2008, 07:35)
Bevor die Diskussion um WDG´s Buch hier zu einer Nichtraucherdebatte ausartet, möchte ich kurz mal betonen (ich kenne das Buch), dass es sich die Handlung wirklich nicht nur darum dreht. Es ist nur eines von vielen Themen, die WDG in seinem Krimi anreißt und auch mal kritisch hinterfragt. Das setzt nun nicht voraus, dass man immer unbedingt einer Meinung mit dem Autor sein muss, doch es regt zumindest einmal zum Nachdenken und zum unvoreingenommenen Herangehen an die unterschiedlichsten Probleme an.

Nachdem ich mich nun schon als Leser des Oberrat Brack geoutet habe, möchte ich nun auch noch meine Meinung zu diesem Buch äußern.
Mir hat es ausgesprochen gut gefallen, denn es bietet einen wirklich abwechslungsreich Mix aus spannender Unterhaltung, herrlichen Slappstickeinlagen und immer wieder nachdenklichen Passagen über den inneren Zustand unseres Landes. Nur Vorsicht, wer es politisch korrekt mag, wird sich bei der Lektüre nicht wohl fühlen, denn politisch korrekt ist das Buch nun wirklich nicht.
Oder um es in einem kurzen Satz zusammen zu fassen: unbedingt lesen!

WDG
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Re:

von WDG (15.12.2008, 08:11)
Siegfried hat geschrieben:
......

Ich mag es nicht, wenn man mich - ein lebenslanger Nichtraucher - als zunehmend verblödend hinstellt. Das hat mich bei der Lektüre des Texte schon mal ganz gewaltig geärgert.

Ich halte den Text weder argumentativ noch dialektisch für besonders gut - ganz im Gegenteil. Denn was wird da gesagt?
.......


Hallo Siegfried, niemand stellt Dich irgendwie dar. Ich kenne Dich doch gar nicht.
Dieser kleine Satz: "Und der Staat verbietet das Rauchen. Aber nicht die Zigaretten." stellt das Heuchlerische der Diskussion klar.
Auch möchte ich weder argumentativ noch dialektisch noch prophylaktisch oder syphillitisch tätig werden.
Der Roman dient der Unterhaltung, nicht der Ereiferung.
In diesem Sinne beste Grüße.
Die noch fehlenden Milliarden holen wir uns einfach von den Obdachlosen!

Speedy
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Re:

von Speedy (22.12.2008, 11:45)
Nur Adolf, der Dobermann, war mit sich und seiner Leistung rundherum zufrieden. Es war echt das erste Mal, daß er alleine Auto fahren durfte. Und er fand, soo schlecht hatte er seine Sache gar nicht gemacht.


Einfach köstlich. Als ich die Passage las musste ich einfach laut loskichern, was mir einige verständnislose Blicke einbrachte.

@WDG: Wie sieht es bei Dir aus, hast Du alle Deine Ideen bereits in diesem Buch verarbeitet oder gibt es eventuell Pläne für einen weiteren Roman, vielleicht sogar eine Art Fortsetzung mit einem neuen Fall für Oberrat Brack? Würde mich freuen.

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