Verlag gefunden

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hawepe
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Re:

von hawepe (15.12.2008, 07:56)
Hallo,

MW hat geschrieben:
es ist nicht so intuitiv wie word zu bedienen.


Wenn es intuitiv zu bedienen wäre, würden nicht so viele Menschen mehr oder weniger freiwillig Word-Kurse belegen. Da auf vielen PC Word installiert ist, kennen es viele Menschen wenigstens in Ansätzen und meinen, alle Programme müssten genauso aufgebaut sein.

Programme mit anderen Konzepten gelten dann als unintuitiv, obwohl sie manchmal genau das Gegenteil sind. Aber sie sind eben ungewohnt. Und so nehmen eben viele Menschen lieber weiterhin einen Schraubenzieher anstelle eines Hammers, um einen Nagel in die Wand zu schlagen.

Beste Grüße,

Heinz.

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hawepe
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Re:

von hawepe (15.12.2008, 08:06)
Hallo Gabi,

Bücherwurm hat geschrieben:
Im Internet steht unter "Anforderungen für Korrektoren", dass eine Fehlerquote von einem Fehler in 6000 Zeichen akzeptabel ist. Glücklicherweise arbeiten die meisten Korrektoren genauer.


Nach meinen Beobachtungen sind es meistens mehr als ein Fehler pro 6000 Zeichen. Zugegebenermaßen hängt es aber auch davon ab, wie streng man zählt.

Die Rechtschreibung ist nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite stehen die Zeichensetzung und die Silbentrennung, die Spielräume lassen. Eine Trennung wie "ei-ne" ist z.B. zulässig, sollte aber nach Möglichkeit vermieden werden. Oder um-zu-Satzteile. Nach der neuen Rechtschreibung müssen sie nicht mehr durch Komma abgetrennt werden, aber sie dürften; und wenn es das Verständnis fördert, sollten sie es unbedingt.

Die neue Rechtschreibung hat einerseits vieles vereinfacht, andererseits aber auch vieles sehr unübersichtlich gemacht.

Beste Grüße,

Heinz.

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constanze
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Re:

von constanze (15.12.2008, 08:29)
ja, fehlerhafte bücher (top 1: 20 pro seite, dass ich den verlag anschreiben musste, weil ein lesen kaum noch möglich war!)!

aber besonders kritisch anzumerken ist die MELODIE eines satzes. manchmal wird mit füllwörtern nur so um sich geworfen, mal ist der satz zu lang, mal ein komma zu viel....

wir sehen, ein gutes buch zu schreiben, das ist hartes handwerk, wenn man sich nicht ausschließlich auf einen lektor verlassen will!

morgengrüße,
constanze

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haekelschwein
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Re:

von haekelschwein (19.12.2008, 00:38)
MW hat geschrieben:
ich habe mir das programm "papyrus autor" zugelegt


Papyrus ist in der Tat ein tolles Programm, ich kenne es noch aus den seligen Atari-ST-Zeiten, bevor es eine Windows- und Mac-Version gab.

Im Gegensatz zu Word geht es auch bei längeren Texten nicht in die Knie, ist kleiner, schneller und einfacher bedienbar und frisst nicht plötzlich die Hälfte des Romans auf, wofür Word ja berühmt-berüchtigt ist.

Außerdem kommt es aus einem deutschen Softwarehaus und ist daher besser an die hiesigen Verhältnisse angepasst.

In einem Vergleichstest der renommierten Computerzeitschrift c't schnitt es besser ab als Word.

Ich selbst benutze allerdings Mellel, Pages und Scrivener, da diese Applikationen noch besser an den Macintosh angepasst sind als es ein plattformübergreifendes Programm wie Papyrus sein kann, und da sie noch stärker auf einen bestimmten Anwendungsbereich fokussiert sind.

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Judith
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Re:

von Judith (19.12.2008, 00:55)
Um nochmal auf mein "Verlag gefunden"-Thema zurückzukommen:

Heute habe ich den Umbruch meines Manuskriptes mit den Korrekturen und Verbesserungsvorschlägen bekommen. Mit allem bin ich nicht einverstanden, der Korrektor hat etwas Probleme mit der neuesten Regelung beim Auseinanderschreiben (die ja nach der vorletzten Reform nochmal reformiert wurde). Aber es ist wirklich erstaunlich, wie viele Fehler man auch nach mehrmaligem Korrigieren noch im Manuskript hat. :shock:: :( :oops:

Jetzt weiß ich, dass das Buch nicht - wie bei amazon angegeben - 180 Seiten haben wird (was mich schon gewundert hatte), sondern 157 Seiten. Und ich weiß jetzt auch, dass die Korrekturzeichen beim Wahrig auf Seite 20 stehen. :wink:

Ich habe heute die Anmerkungen des Korrektors durchgearbeitet, nun muss ich nochmal das komplette Manuskript durcharbeiten. Bis Seite 30 habe ich nochmal zwei Fehler gefunden. :?

Was ganz toll ist: Meine Protagonisten sind auf der Titelseite des Kinder- und Jugendbuchkatalogs des Verlags für Frühjahr 2009. Sieht richtig gut aus! cheezygrin

Grüßle,
Judith
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Judith
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Re:

von Judith (20.12.2008, 21:56)
Puh, fertig korrigiert. Und ich habe tatsächlich noch ein paar Fehler, Wortwiederholungen u.ä. gefunden. Nun hoffe ich, der Korrektor ist mit dem einverstanden, was ich im Manuskript und seinen Korrekturen herumgemalt habe ... :?

Grüßle und schönen vierten Advent,
Judith
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Irina

Re:

von Irina (20.12.2008, 23:20)
Hallo Judith,

na dann mal *Korkenknall* und viel Glück. :-)
Kann mich der Einschätzung Roland Langes hinsichtlich des Themas Verkaufspolitik nur anschließen. Ich denk bei großen Verlagen ist das nicht viel anders wie in der Musikbranche und entsprechend wird dann auch die Maschinerie sein.
Ein kleiner Verlag geht da vielleicht doch noch mit etwas mehr Idealismus und Kampfgeist heran, wenngleich auch die rechnen müssen.

Grüße, Irina

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Judith
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Re:

von Judith (21.12.2008, 00:43)
Hallo Irina,

ich glaube, die Verlagsgröße ist gar nicht so übel. Es ist keiner der ganz kleinen, aber doch alles sehr persönlich. Man achtet auch darauf, dass die Autoren sich wohl fühlen. Und was die Verkäufe betrifft: Ich habe gehört, dass von einem Buch aus der Reihe nach einem halben Jahr die ersten tausend Exemplare verkauft waren. Das ist immerhin mehr, als ich mit meinen BoD-Büchern in fünf Jahren Laufzeit erwarte. Nun hoffe ich natürlich, dass von meinen Hundeküssen die ersten tausend genauso schnell verkauft werden.

Grüßle,
Judith
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Bücherwurm
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Re:

von Bücherwurm (29.12.2008, 22:13)
Heinz hat geschrieben

Auf der anderen Seite stehen die Zeichensetzung und die Silbentrennung, die Spielräume lassen. Eine Trennung wie "ei-ne" ist z.B. zulässig, sollte aber nach Möglichkeit vermieden werden. Oder um-zu-Satzteile. Nach der neuen Rechtschreibung müssen sie nicht mehr durch Komma abgetrennt werden, aber sie dürften; und wenn es das Verständnis fördert, sollten sie es unbedingt.


Hallo Heinz,
meine Antwort kommt ein bißchen spät, ich war länger nicht im Forum "Erfahrungsberichte."
Um-zu-Satzteile mit Komma abzutrennen, wird mir im Duden Korrektor als Kann-Regel angezeigt. Ich korrigiere wie du grundsätzlich mit Komma.
Die Spielräume sind natürlich ein Problem. Ich bin sowieso der Meining, dass ein Buch, wenn von verschiedenen Korrektoren durchgesehen, jedes Mal anders korrgiert ist.

Grüße, Gabi
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Bücherwurm
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Re:

von Bücherwurm (29.12.2008, 22:18)
Liebe Judith,

ich könnte mir vorstellen, dass die LeserInnen der SMS Reihe auf jede Neuerscheinung warten ...

Ich wünsche dir jedenfalls, dass dein Buch schnell in die zweite Auflage geht. thumbbup

Grüße, Gabi
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Hunger auf Leben - Ein Mädchen kämpft gegen den Krebs

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Judith
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Re:

von Judith (29.12.2008, 23:25)
Hallo Gabi,

immerhin wird schon die erste Auflage vierstellig sein; das werde ich mit meinen BoD-Büchern nie erreichen.

Nun hoffe ich, dass der Verlag auch das Manuskript nimmt, das ich zurzeit schreibe ... thumbbup

Grüßle,
Judith
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Bücherwurm
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Re:

von Bücherwurm (30.12.2008, 23:32)
Hallo Judith,


... jetzt gibst du aber Gas ... thumbbup

Wird schon klappen.

Grüße, Gabi
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Hanna
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Re:

von Hanna (31.12.2008, 12:13)
immerhin wird schon die erste Auflage vierstellig sein; das werde ich mit meinen BoD-Büchern nie erreichen.

Hallo Judith
Wieso soll ein BoD-Buch keine vierstellige Verkaufszahl erreichen?
Eine Kollegin von mir hat das mit ihrem BoD-Buch gerade eben erreicht und wurde jetzt von Piper gekauft.
Ich wünsche Dir das gleiche Glück und grüsse Dich herzlich
Hanna

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Judith
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Re:

von Judith (31.12.2008, 13:05)
Hallo Hanna,

ich behaupte nicht, dass kein BoD-Buch das schaffen würde, sondern gehe speziell von meinen aus. Da ich überhaupt keine Werbung mehr mache, werde ich ohnehin nie große Umsatzzahlen erreichen. Die Nachtgeschichten haben sich seit September 2007 über zweihundert Mal verkauft, das ist nicht schlecht und ich bin zufrieden damit.
Die kunterbunten Geschichten werden die Verkaufszahl sicher nicht erreichen, weil ich jetzt noch weniger werbe. Seit dem Erscheinen Mitte September habe ich davon zwischen 40 und 50 Bücher verkauft. In der Zeit waren es von den Nachtgeschichten schon über hundert.

Grüßle,
Judith
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Hanna
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Re:

von Hanna (31.12.2008, 15:14)
Da ich überhaupt keine Werbung mehr mache, werde ich ohnehin nie große Umsatzzahlen erreichen.

Salü Judith
Was für Werbung hast Du denn (ausser in Deiner Webseite) gemacht?
Und warum machst Du jetzt keine mehr? Hat es sich nicht gelohnt?

Grüessli Hanna

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