Gespräche im Buchhandlung

ISBN, VLB, Barsortiment, E-Book-Verleih und Buchhandel: Alles rund um den Buchvertrieb.


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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (17.12.2008, 12:22)
Offen gestanden, ich habe diesen Weg noch nicht ausprobiert! Von Käufern meines Buches "Klänge aus dem Schneckenhaus" weiß ich, dass ihnen gesagt wurde, die Lieferzeit könne einige Wochen betragen.

Ob ich mit dem neuen Buch hausieren gehen soll, weiß ich noch nicht, da meine Kosten-Nutzen-Erwägung diesbezüglich noch nicht abgeschlossen ist.

Grundsätzlich rate ich den Interessenten, meine Bücher bei amazon oder libri zu bestellen, das klappt dann gut und schnell. Die "Klänge" sind sofort lieferbar und trudeln meist einen Tag nach der Bestellung beim Käufer ein, das neue Buch steht mit "einigen Tagen Lieferzeit" bei amazon.

Maryanne
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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hawepe
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Re:

von hawepe (17.12.2008, 12:35)
Hallo Judith,

Judith hat geschrieben:
Was man auch noch bedenken muss: Wenn die Buchhandlung den Käufer nicht kennt, das Buch bestellt und der Käufer es nicht abholt, bleibt sie vielleicht drauf sitzen.


Nichts spricht dagegen, um eine Anzahlung zu bitten. Wenn man es den Kunden erklärt, dürften die meisten für diese Bitte Verständnis aufbringen.

Beste Grüße,

Heinz.

Hanna
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Re:

von Hanna (17.12.2008, 13:01)
Grundsätzlich rate ich den Interessenten, meine Bücher bei amazon oder libri zu bestellen, das klappt dann gut und schnell. Die "Klänge" sind sofort lieferbar und trudeln meist einen Tag nach der Bestellung beim Käufer ein, das neue Buch steht mit "einigen Tagen Lieferzeit" bei amazon.[

Mein zweites Buch "Der Kamelhengst" wurde leider vom KNV nicht angenommen. Deshalb tun sich die schweizer Buchhändler offenbar schwer mit der Bestellung. Wie ich bereits einmal in diesem Forum geschrieben habe, weigerte sich Orel Füessli , das Buch für einen Kunden zu bestellen. Mit dem Argument, Novum sei nicht ihr bevorzugter Verlag. Es würde viel zu lange dauern, bis das Buch käme.
Ich habe mittlerweile herausgefunden, dass es bei exlibris.ch und bei Amazon portofrei bestellbar ist. Thalia.ch bietet es zwar an, verlangt aber Porto.

Die Büchervermarktung wird für mich wohl ewig ein Buch mit sieben Siegeln sein. :?

Mensch ärgere dich nicht über Dinge, die du nicht beeinflussen kannst! cool5
Liebe Grüsse Hanna

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Lisa_Sonnenblume
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Re: Gespräche im Buchhandlung

von Lisa_Sonnenblume (17.12.2008, 18:59)
Dalma Lee hat geschrieben:
Lisa_Sonnenblume hat geschrieben:
Siegfried hat geschrieben:
Lisa_Sonnenblume hat geschrieben:
Nun frage ich mich, was ist los hier? Haben diese Leute noch keine Nachrichten gesehen, dass wir in eine Weltwirtschaftskrise stecken?
Und wo bleibt bitte der Service? Ganz zu schweigen, dass diese Buchhändlerin potenzielle Käufer mir so abschreckt???


Ich verstehe das Problem nicht.

Die erste Buchhandlung kann das Buch nicht ordern, weil der Grossist den Verlag nicht führt. Okay, akzeptabel. Für eine Order über Umwege ist der Umsatz vermutlich zu gering.

Die zweite Buchhandlung weist den Käufer ausdrücklich darauf hin, dass es zehn Tage oder mehr dauern kann, bis das Buch eintrifft. Das ist doch ein guter und vor allem ehrlicher Service. Jedenfalls besser, als ein "haben wir nicht, müssen wir bestellen, wann es kommt, weiß ich nicht, müssen Sie mal anrufen". Ich kann da nicht unbedingt eine Service-Wüste erkennen.

Oder sind dir die zehn Tage zu lang?

LG
Siegfried


Hallo Siegfried,

absolut nicht. Aber ich hatte eben das Gefühl, dass die Frau mir das Buch ausreden will dozey:



Hast du die Verkäuferin darauf angesprochen, warum sie so eine "starke" Reaktion gegenüber einem BOD-Buch hatte? cheezygrin


Hallo,

Nee, ich wollte eigentlich den Augenblick genießen ... mein Buch bestellen cheezygrin
LG,

Lisa

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Lisa_Sonnenblume
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Re:

von Lisa_Sonnenblume (17.12.2008, 19:01)
haekelschwein hat geschrieben:
Ich kann Lisas Irritation nachvollziehen. Die einzig angemessene Reaktion auf die Bestellung eines konkreten BOD-Buches ist: "Ja gerne besorge ich Ihnen das, es kann allerdings etwas länger dauern, da dieses Buch erst auf Bestellung gedruckt wird!". Alles Andere ist mangelnder Kundenservice.

Ein Roman ist schließlich kein austauschbares Produkt, nach dem Motto: "Dieses Modell ist schwer zu besorgen, kaufen Sie doch einfach ein anderes, die Buchstaben sind ohnehin überall gleich, nur die Reihenfolge unterscheidet sich!"

Eine Ausnahme wäre lediglich, wenn es sich um ein Sachbuch zu einem gängigen Thema handelt, und es dem Besteller mehr um das Sachgebiet als um das konkrete Buch geht - dann wäre es durchaus akzeptabel, wenn die Buchhändlerin ein anderes Werk empfähle.


Manche Buchhändler vergeben sich die Chance, gerade in solchen "schwierigen" Fällen mit Service zu glänzen. Irgendeinen Bestseller verkaufen kann auch jedes Einkaufszentrum und jeder Onlineshop. Aber wenn man seinem Kunden zeigt, dass man als Buchexperte mehr zu bieten hat als die Masse, gewinnt man ihn als Stammkunden, der dann auch seine "normalen" Buchkäufe dort tätigen wird.


Hallo Haekelschwein,

kannst du Gedanken lesen :lol: Denn genauso habe ich auch gedacht :lol:
LG,



Lisa

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Lisa_Sonnenblume
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Re: Gespräche im Buchhandlung

von Lisa_Sonnenblume (17.12.2008, 19:02)
Valerie J. Long hat geschrieben:
Lisa_Sonnenblume hat geschrieben:
2) Hugendubel
Ich gebe der Frau die ISBN Nr und sie sagt:
Oh nein, das ist ein BoD Buch!!!

Das klingt im ersten Moment allerdings nach Vorurteil. Als Autor darf man sich da innerlich schon getroffen fühlen... bis ich so ein Experiment wage, muss ich mich seelisch-moralisch erst einmal stärken.

Lisa, Kopf hoch!
book:

Hallo Valerie,

ja, du hast Recht, ich muss lernen mit sowas umzugehen :wink:
LG,



Lisa

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Lisa_Sonnenblume
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Re:

von Lisa_Sonnenblume (17.12.2008, 19:05)
andie hat geschrieben:
Hallo Lisa,

abgesehen von der Servicefreundlichkeit und anderen Widrigkeiten, könnte es vielleicht sein, dass du dein Buch verfrüht bestellen wolltest?
Wie mir scheint, ist dein Werk so neu, dass es noch nicht überall gelistet ist. Wenn man deinen Titel oder deinen Autorennamen bei Libri und Buchhandel.de eingibt, dann bist du noch gar nicht auffindbar. Das kann nämlich eine ganze Weile dauern nach dem Veröffentlichungstermin. Also, hab noch ein wenig Geduld und prüfe die Vertriebswege später erneut (vielleicht auch durch Verwandte und Freunde), wenn du ganz sicher gelistet bist. Ich habe einige Wochen gewartet (und übrigens gute Erfahrungen mit dem örtlichen Buchhandel gemacht).

Einen herzlichen Glückwunsch zur Veröffentlichung und zur Thematisierung eines wichtigen Themas - muss ich noch sagen! Vielleicht kaufe ich das Buch ja und berichte dir dann von meinen Erfahrungen (aber erst nächstes Jahr).

LG, Andrea


Hallo Andrea,

nee, sie hatte mein Buch schon gefunden ... du hättest ihr Gesicht sehen sollen blink3 "och nee, muss ich mir das jetzt antun" so hat sie reagiert!
LG,



Lisa

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Lisa_Sonnenblume
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Re:

von Lisa_Sonnenblume (17.12.2008, 19:07)
skipteuse hat geschrieben:
Ja.
Also meine Erfahrung sind da ganz unterschiedlich. Doch es stimmt, in der Regel bildet sich erst einmal eine Stirnfalte bei dem jenigen, wenn in den PC schaut und mir mit mehr oder weniger zerknirschtem Blick erklärt, was ich bereits wei: Dass es ein BoD Titel ist, "was etwas länger dauern kann"... Einige Male musst eich es auch bereits an- oder im Voraus bezahlen, was ich aber genrell als Buchkäufer nicht schlimm finde.

Barbara


Hallo Barbara,

genau. Ich meine, haben wir (BoD Autoren) nicht schon schwer genug?
Ich hoffe, dass wenn jemand mein Buch kaufen will, dann lieber online ...
LG,



Lisa

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Birgit Fabich
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Re:

von Birgit Fabich (18.12.2008, 11:10)
Hallo,
so viele Menschen es gibt, so viele Möglichkeiten gibt es.
Meine Bücher werden im Lokalradio beworben,
das Cover war in den Tageszeitungen und Anzeigenblättern zu sehen
und so kommen Menschen auf die Idee,
es in der Buchhandlung zu bestellen, bzw sich anzuschauen.
Manche Buchhandlungen, die nicht in der VLB Liste schauen,
sondern nur in die Liste ihres Großhändlers, schicken die Kunden unverrichteter Dinge fort.
(manche Leser suchen dann im Internet und bestellen direkt bei mir),
die anderen Buchhandlungen bestellen entweder direkt bei mir oder
bestellen es bei ihrem Großhändler, der kümmert sich dann drum,
weil der Großhändler in der VLB nachschaut!
Ich schicke dann die Bücher direkt zum Buchhandel, manchmal auch zum 'Verteiler'.
Das Problem, was ich am Anfang anders eingeschätzt habe,
ist das die Mühlen der Bekanntheit langsam mahlen... also Geduld ihr Lieben,
Qualität und Geduld werden sich durchsetzen.
Gruß Birgit
Mimi und der große Brand
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DavidLiese
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Re:

von DavidLiese (19.12.2008, 13:42)
Hm, also ich habe meine ersten Buchexemplare ab diese Woche montag verkauft, hauptsächlich an Bekannte und in der Schule.

Gestern dann plötzlich ein Anruf einer Dame, die das Buch unbedingt vor Weihnachten noch kaufen wollte, in der Buchhandlung habe man es aber nicht bestellen können (ist wohl nicht VLB-gelistet).

Heute morgen habe ich mich zu beiden lokalen Buchläden aufgemacht (wir sind ziemlich auf dem Land) - beide hatten von meinem Buch schon gehört, der eine, kleinere hat sich von mir sogleich drei Bücher auf Kommission geben lassen, der andere, größere, gar 11 Bücher, mit dem Kommentar: "Kann ja wohl nicht sein, dass hier jemand ein Buch veröffentlicht, und wir haben es nicht ;) ".

Also - ich kann mich nicht beschweren, bis jetzt lief es bei mir super!

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Conny
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Re:

von Conny (19.12.2008, 18:41)
Also, bisher hab ich auch nur gute Erfahrungen im Buchhandel gemacht. Die Mayersche Interbook hat mein Buch in Trier vorrätig, nachdem ich die Chefin dort mal nett gefragt habe. Dann gibt es noch einen kleinen Buchladen, wo ich auch nachgefragt hatte, die jedoch auch aus einem anderen Barsortiment bestellen. Dann hat der Buchhändler seine Einwilligung gegeben, dass ich einfach meine Bücher so vorbeibringen darf, und er verkauft sie für mich. Klappt super, und er hat auch schon nachgeordert.
Mittlerweile hat dann noch eine Logos- Filiale mein Buch, weil ich meine Freunde, die ein Buch kaufen wollten, immer dorthin geschickt habe. Die Buchhändler haben sich wohl gedacht, dass sie sich mein Buch besser in den Laden legen, wenn schon dauernd danach gefragt wird cheezygrin .

Also, ich bin bisher dort noch nirgends auf taube Ohren gestossen. Es soll ja auch Positivbeispiele geben ...

LG, Conny
"Ein Text ist nicht dann vollkommen, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann."
Antoine de Saint- Exupéry

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Lisa_Sonnenblume
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Re:

von Lisa_Sonnenblume (20.12.2008, 00:10)
Conny hat geschrieben:
Also, bisher hab ich auch nur gute Erfahrungen im Buchhandel gemacht. Die Mayersche Interbook hat mein Buch in Trier vorrätig, nachdem ich die Chefin dort mal nett gefragt habe. Dann gibt es noch einen kleinen Buchladen, wo ich auch nachgefragt hatte, die jedoch auch aus einem anderen Barsortiment bestellen. Dann hat der Buchhändler seine Einwilligung gegeben, dass ich einfach meine Bücher so vorbeibringen darf, und er verkauft sie für mich. Klappt super, und er hat auch schon nachgeordert.
Mittlerweile hat dann noch eine Logos- Filiale mein Buch, weil ich meine Freunde, die ein Buch kaufen wollten, immer dorthin geschickt habe. Die Buchhändler haben sich wohl gedacht, dass sie sich mein Buch besser in den Laden legen, wenn schon dauernd danach gefragt wird cheezygrin .

Also, ich bin bisher dort noch nirgends auf taube Ohren gestossen. Es soll ja auch Positivbeispiele geben ...

LG, Conny


Hallo Conny,

ich bin mir sicher, dass viele (sogar fast alle) Buchhändler supernett und freundlich sind ;) vielleicht kann ich auch bald hier in Frankfurt am Main eine nette Buchhändlerin finden cheezygrin
LG,



Lisa

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haekelschwein
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Re:

von haekelschwein (20.12.2008, 01:06)
In Frankfurt kenne ich persönlich nur die Buchhandlung in der Liebfrauenstraße (von der Zeil abgehend), die einen ganz positiven Eindruck auf mich machte, obwohl ich natürlich nicht weiß, wie man dort zu BoD steht.

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Lisa_Sonnenblume
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Re:

von Lisa_Sonnenblume (20.12.2008, 01:19)
Ach ja, die "katholische" Buchhandlung ... super, vielleicht nach Jahren bez. Kirchesteuer werden sie mir 100 Bücher abkaufen :wink:
LG,



Lisa

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haekelschwein
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Re:

von haekelschwein (20.12.2008, 01:33)
Genau, nimm doch Deinen Kirchensteuerbescheid mit und sage "Manus manum lavat". cheezygrin

Aber da gibt es keineswegs nur religiöse Bücher, ebenso andere Sachbücher und, was Dich beträfe, im EG auch Belletristik. Allerdings könnte es Dir passieren, dass Dein Werk aufgrund des Titels bei Kochbüchern einsortiert wird. cool5

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