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Rainer Paul
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Re:

von Rainer Paul (18.12.2008, 08:51)
Hallo Sylvia,
hast du dich bei der örtlichen Feuerwehr mal erkundigt, ob es zum angegeben Zeitpunkt tatsächlich einen Brand gegeben hat??

Jedes in Deutschland erscheinende Buch muß bei der Deutschen NationalBibliothek in Frankfurt oder in Leipzig physisch abgeliefert werden.
Dein Buch ist dort in der Ausgabe vom 9.3.2006 und der 10-stelligen ISBN verzeichnet. Die Suche nach der 13-stelligen bringt kein Ergebnis.
Das dein Buch zwar bei buchhandel.de noch gelistet ist, liegt u.U. daran, dß niemend die Meldung dorthin zurückgezogen hat. (Meine erste Ausgabe des Quittenbuchs ist auch noch gelistet, obwohl seit 2001 nicht mehr lieferbar)
Daß das Buch bei Amazon nur von einem Zweitanbieter geliefert werden kann und zwar zum fast dreifachen Preis macht stutzig.

Stimmt das mit dem Feuer?
Lieferbar über buchhandel.de aber nicht über amazon.de?

Ärgere dich nicht,
LG von Rainer
www.puca-prints.de: Bücher, die Appetit machen!

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Sylvia B.
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Re:

von Sylvia B. (18.12.2008, 12:39)
hallo rainer und danke,
seinerzeit hat mir meine freundin und autorenkollegin mitgeteilt, dass das feuer tatsächlich stattgefunden hat. sie meinte damals, es hätte auch in der zeitung gestanden.
im grunde genommen war das damals eine aufregende zeit. und es ging holla die bolla. mir ist ja jetzt kein großer materieller schaden entstanden. und es tat mir ja auch leid, als mir mitgeteilt wurde, dass der schaden nicht von der versicherung getragen wird. wenn dann dann vielleicht noch einige exemplare überlebt haben und die jetzt verbillelt werden, soll es mir auch egal sein. diese 10er isbn war auf der rückseite aufgedruckt und auch auf der 2.seite. was mich natürlich stutzig gemacht hat ist, dass seid kurzem diese 13er ziffer auftaucht. wird eine isbn nicht logischer weise aufgedruckt? wenn dem so ist, dann muss das buch doch nachgedruckt werden. und ich meine, dass müsste doch der autor erfahren. gerade dann, wenn vom autor ein eindeutiger hinweis abgegeben worden ist.
für mich war die angelegenheit auf jeden fall eine wichtige erfahrung.
und da für mich vertrauen der anfang von allem ist-wie auch bei den banken haha- steht für mich die erkenntnis, dass ein autor nur bedingt die fäden seiner bücher aus der hand geben sollte.

@hawepe:
den zusatz wollte ich nicht gestrichen sehen, aber ist es denn nicht üblich, dass der verlag seine rechte beschreibt?
der verlag hat natürlich das nutzungsrecht, aber ich denke, der autor hat ein recht auf information, wie mit seinem geistigen eigentum verfahren wird. danke für dein interesse an meiner sache
deine antwort auf judiths beitrag verstehe ich nicht, was meinst du damit?
oder meinst du die beschreibung zu meinem buch:"wonni will fussballspielen"? als ich das seinerzeit gelesen habe, sind mir die gesichtszüge entglitten und für einen moment war ich meiner muttersprache verlusstig. aber versuch macht klug

@siegfried, darf ich dich "gehirn" nennen? hahaha
das ist ja mal eine berechnung. ein autor sollte in der tat nicht nur schreiben und lesen können, sondern auch rechnen hahaha
klasse, ich bin schwer beeindruckt und darf euch allen sagen, dass ich mich jetzt schon wohl fühle in diesem forum.

@valerie auch ein dank an dich.
aber wie ich schon gefragt habe: muss die 13er isbn dann nicht auch auf dem buch stehen? reicht dann ein aufkleber auf die alte nummer?

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Sylvia B.
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Re:

von Sylvia B. (18.12.2008, 12:48)
@siegfried:
habe mich tatsächlich vertippt, eine 5 zuviel. habe ein problem mit zahlen und rechnen aber dafür war ich in religion sehr gut hahaha

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Rainer Paul
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Re:

von Rainer Paul (18.12.2008, 13:19)
Hallo Sylvia,
Bücher mit alter 10er ISBN bekommen heute zusätzlich eine 13er Nummer, die bei schon vorhandenen Exemplaren natürlich nicht nachträglich aufgedruckt oder -gestempelt wird.

"diese 10er isbn war auf der rückseite aufgedruckt und auch auf der 2.seite. was mich natürlich stutzig gemacht hat ist, dass seid kurzem diese 13er ziffer auftaucht. wird eine isbn nicht logischer weise aufgedruckt? "

Wenn die 13er Nummer aufs Buch gedruckt ist, dann wurde dein Buch neu produziert.
Aber das erfährst du nur, wenn du eins kaufst.

LG
Rainer
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hawepe
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Re:

von hawepe (18.12.2008, 13:24)
Hallo Sylvia,

sylviab hat geschrieben:
diese 10er isbn war auf der rückseite aufgedruckt und auch auf der 2.seite. was mich natürlich stutzig gemacht hat ist, dass seid kurzem diese 13er ziffer auftaucht. wird eine isbn nicht logischer weise aufgedruckt? wenn dem so ist, dann muss das buch doch nachgedruckt werden. und ich meine, dass müsste doch der autor erfahren.


Es ist zwar üblich, die ISBN aufzudrucken, aber gerade kleinere Verlage haben die mit der Umstellung verbundenen Probleme gerne verdrängt. Noch darf meines Wissens zwar die 10-stellige ISBN weiterverwendet werden, aber bei dem Wissensstand mancher Kleinverleger kann es schon sein, dass es Aufkleber gab und diese auch toleriert wurden.

Wenn tatsächlich 1000 Exemplare gedruckt und die vernichteten nachgedruckt wurden, wäre wohl eine Information vorgeschrieben gewesen, aber nicht, wenn in Teilauflagen gedruckt wurde. Das Drucken von Teilauflagen ist keineswegs unüblich.

steht für mich die erkenntnis, dass ein autor nur bedingt die fäden seiner bücher aus der hand geben sollte.


Wichtiger sind Verträge, in denen alles eindeutig geregelt ist.

den zusatz wollte ich nicht gestrichen sehen, aber ist es denn nicht üblich, dass der verlag seine rechte beschreibt?


Diese Zeilen brauchen überhaupt nicht im Buch zu stehen. Rechtlich sind sie irrelevant. Aber sie schrecken eventuell Gelegenheitstäter ab.

der verlag hat natürlich das nutzungsrecht, aber ich denke, der autor hat ein recht auf information, wie mit seinem geistigen eigentum verfahren wird.


Wie gesagt, wahrscheinlich hätte die Verlegerin dich informieren müssen. Aber auf mehr hat man keinen Anspruch.

deine antwort auf judiths beitrag verstehe ich nicht, was meinst du damit?


Die Homepage ist äußerst unprofessionell, wobei ich das sowohl auf das Äußere als auch auf den Inhalt beziehe. Schau dir die beiden Vertragsentwürfe an und vergleiche sie mit den Vertragsentwürfen z.B. auf www.bod.de.

Beste Grüße,

Heinz.

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Sylvia B.
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Re:

von Sylvia B. (18.12.2008, 13:43)
ja rainer, das ist auch so meine überlegung. ich werde eine freundin bitten, ein buch zu erstehen. dann schaun wir mal, was passiert. aber mal so grundsätzlich: muss denn so etwas sein? nun muss ich von meinen büchern nicht leben. es macht spaß gedanken in worte zu fassen und wenn dann eine veröffentlichung ins haus steht, dürfte jeder autor sich geschmeichelt fühlen. war ich auch, bin ein eitler mensch. und leipzig war damals auch eine wichtige erfahrung. als autor an dem verlagsstand zu stehen, zu lesen. da ist man vorher ganz schön aufgeregt, schmeißt sich in schale, legt volle kriegsbemalung an und wird dann vom schlag getroffen. ich fühlte mich so deplaziert und kam mir vor, wie eine dorfpommeranze. und an einem gleis an irgendeinem hauptbahnhof zu lesen dürfte sogar einen größeren lustgewinn bereiten. ich hatte mir diese ganze angelegenheit ein wenig beschaulicher vorgestellt. aber buchhandel ist wirklich ein sehr hartes geschäft. wie gut, dass ich davon nicht leben muss.
meine überlegung ist eh, erst zwei andere Bücher über BOD zu veröffentlichen und dann mit Briefe an Lieschen neu und sauber überarbeitet einzusteigen. und auf jeden fall, die fäden in der hand zu lassen.

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Rainer Paul
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Re:

von Rainer Paul (18.12.2008, 15:03)
Gut Sylvia,
das sind Vorsätze, die sich realisieren lassen, nicht erst bis in Neue Jahr warten: jetzt anfangen.
Eine Freundin hat mir vor vielen Jahren mal gesagt: "Wenn alles zusammengekracht ist, einfach den ersten Stein aufheben."
Ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Übergang nach 2009 wünscht
Rainer
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