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Rudolf
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Re:

von Rudolf (27.12.2008, 00:23)
Ich habe einmal das Manuskript, das ich bis jetzt skizziert habe über Privat E-Mail verschickt, weil es 10 Seiten eines Taschenbuches sind. Das alter der Frau Seifert muss irgendwie abgestimmt werden, mit dem Sohn oder Enkelsohn der aus Kanada oder USA nach Deutschland kommt und auf die Suche geht nach dem Wertgegenstand den die Entrümpelungsfirma haben müsste. Frau Seifert müsste einen Mann gehabt haben, der im Krieg gefallen ist, aus der Ehe gingen z.b. 1 oder 2 Söhne hervor. Um eine Aktionsszene glaubhaft zu erzählen kann es nicht der Sohn sein also müsste es der Enkelsohn sein b.z.w 2 Enkelsöhne. Das Alter ist also sehr wichtig.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (27.12.2008, 01:35)
Kellermann hat geschrieben:
Bei Lyrik sieht das anders aus. Auch da benötige ich Gefühl, aber vor allem Satzbau- und Versmaßwissen usw.


Darf ich dir dazu mal ein paar Fragen stellen?

Was hältst du von der modernen Lyrik? Ist das noch Lyrik oder nicht, gerade weil bei Lyrikern seit den 1950ern das Bewusstsein - und wohl auch das Vermögen - für die lyrische Form immer mehr zurückgegangen ist? Rühmkorff und Gernhardt (Rutschky über Gernhardt: "Stifter einer gänzlich profanen Literatur") sind zwar populär, aber nicht unbedingt die Speerspitze der aktuellen deutschen Lyrik (Peter von Matt zur formalen Lyrik seit 1945, also seit Paul Celan: "Die poetische Routine des Reims entspricht grausig der Routine des Ermordens"). Oder ist moderne Lyrik nicht bereits zur Karikatur ihrer selbst verkommen?

LG
Siegfried

Rudolf
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Re:

von Rudolf (27.12.2008, 08:45)
Mal ganz kurz bevor ich es vergesse, einen Interessante Seite die ich gefunden habe, interessant für Autorinnen kann ich mir vorstellen. Habe sie gefunden, weil sich im weiteren Bekanntenkreis so ein Schicksal anbahnt und das Mädchen warnen wollte, aber leider erfolglos.

Europas größter Plattform im Kampf gegen Bezness

http://www.1001geschichte.de/

Dazu noch http://www.algerien-forum.de/thema.php?id=23578

Diese Bücher würden sich selbst schreiben. book:

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cosmopolit
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Re:

von cosmopolit (27.12.2008, 09:17)
Siegfried schrieb folgendes:
Der Satz hat mich extrem überrascht. Warum bist du (Cosmopolit) der Auffassung, als Autor (!) nicht mit Worten spielen zu können?

Ganz einfach:Ich bin der Überzeugung das nur weil ich etwas schreibe mich noch lange nicht als Autor bezeichnen würde.Habe mein Leben lang Bautagebücher geschrieben deshalb bin ich kein Autor.Das gleiche würde ich auch über manche andere sagen.Ich betrachte es als vermessen,weil man ein bisschen Kleingeld hat ein Buch drucken zu lassen,und sich danach vollmundig Autor nennt.Also ist für mich erst mal wichtig Meinungen einzuholen,ob man jemanden damit anspricht. Sollte das nicht der Fall sein muss ich nicht auf Teufel komm raus etwas veröffentlichen.Dann muss ich auch sagen das hier im Forum teilweise für mich sehr interessante Diskussionen ablaufen.Also erst lernen.
Erwachsen wirst du nicht mit dem alter,sondern erst dann wenn du die Fehler zuerst bei dir suchst. http://uae-alfred.blogspot.com/

Kellermann
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Re:

von Kellermann (27.12.2008, 10:56)
edit
Zuletzt geändert von Kellermann am 06.01.2009, 10:44, insgesamt 2-mal geändert.

hwg
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Re:

von hwg (27.12.2008, 11:16)
Verstehen kann ich nur, was ich bereits mehr oder minder gut kenne.
Neues erfordert eben eine ausführliche Beschäftigung damit, um zu einer "Erkenntnis" zu gelangen. Ob diese "richtig" oder "falsch" ist,
lässt sich nur im Erfahrungsaustausch erahnen. Mit "moderner" Lyrik
verhält es sich nicht anders wie mit jeder anderen Art von bisher ungewohnten künstlerischem Schaffen, denke ich.

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cosmopolit
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Re:

von cosmopolit (27.12.2008, 11:25)
Siegfried schrieb folgendes:
(Rutschky über Gernhardt: "Stifter einer gänzlich profanen Literatur")
Dann will ich mich mal outen.
Gernhardts" profane Literatur" finde ich ganz toll.(WÖRTERSEE)
Erwachsen wirst du nicht mit dem alter,sondern erst dann wenn du die Fehler zuerst bei dir suchst. http://uae-alfred.blogspot.com/

Rudolf
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Re:

von Rudolf (27.12.2008, 13:08)
Ich sehe, dass es gar nicht so einfach ist, zu definieren warum und wieso ein Buch gefällt. Ich bin begeistert über die Bücher die Ich mir gekauft habe, um das Schreibhandwerk zu begreifen, aber sie überwältigen mich, da ich so die Sache noch nie gesehen habe, aber es gibt so viele Möglichkeiten, das ich wahrscheinlich am Ende zu dem Schluss kommen werde, ich weiß jetzt alles, aber auch nichts. Wenn ein Buch geschrieben ist kann man es im Nachhinein analysieren, aber auch Dinge hinein Interpretieren die der Autor, würde man ihn fragen, vielleicht ganz anders sehen würde. Vielleicht hat er aus dem Bauch heraus entschieden. Vielleicht gibt es Naturtalente die instinktiv alles richtig machen. Gibt es einen Bestseller Autor der von sich behauptet er hätte das Handwerk nicht gelernt, sonder einfach nur geschrieben?

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (27.12.2008, 13:16)
hwg (Moderator) hat geschrieben:
Verstehen kann ich nur, was ich bereits mehr oder minder gut kenne.
Neues erfordert eben eine ausführliche Beschäftigung damit, um zu einer "Erkenntnis" zu gelangen. Ob diese "richtig" oder "falsch" ist,
lässt sich nur im Erfahrungsaustausch erahnen. Mit "moderner" Lyrik
verhält es sich nicht anders wie mit jeder anderen Art von bisher ungewohnten künstlerischem Schaffen, denke ich.


Es tut richtig gut, so etwas hier zu lesen! thumbbup

LG
Siegfried

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (27.12.2008, 13:22)
Rudolf hat geschrieben:
Ich bin begeistert über die Bücher die Ich mir gekauft habe, um das Schreibhandwerk zu begreifen, aber sie überwältigen mich, da ich so die Sache noch nie gesehen habe, aber es gibt so viele Möglichkeiten, das ich wahrscheinlich am Ende zu dem Schluss kommen werde, ich weiß jetzt alles, aber auch nichts.


Vielleicht kannst du jetzt nachvollziehen, dass ich mitunter Probleme habe, mit dem einen oder anderen hier im Forum über Texte (oder Textarbeit) zu diskutieren - und mir dann Bezeichnungen wie "Beißer" gefallen lassen muss. cheezygrin

LG
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Re:

von Rudolf (27.12.2008, 13:32)
LordKotz hat geschrieben:
Hier fehlt mir der Zusammenhang. Ich weiß nicht wie der Bruch nun plötzlich auf die Finanzsorge zustande gekommen ist.
Zumal im vorangegangenen nirgends darauf eingegangen wird. Vielleicht wäre hier ein Übergang Sinnvoll.


Die Finanzierungsorgen sind in diesem Fall wichtig da sich die Gemeinde um den Nachlass kümmert und ein Entrümpelungsunternehmen beauftragt die Gemeinde sucht nach Möglichkeiten die Kosten der Beerdigung zu mindern und sucht auch in der Wohnung nach verwertbaren. Diese Personen werden mit in den Konflikt hinein gezogen wenn der Sohn b.z.w. die Enkel der Verstorbenen nach den Sachen suchen. Ich verstehe aber ich wollte das man es so nicht zerlegt, es hat für mich einen Sinn die Verstorbene hat große Wertsachen konnte sie aber nicht veräußern obwohl sie es nötig gehabt hatte. Sie wollte es auch nicht ihren Kindern geben um sie nicht zu einer Kriminellen Handlung zu verleiten. Doch durch einen Brief den sie von der Gemeinde bekommen erfahren sie von den Dingen einen Brief den die Mutter hatte. der Aufbau hatte also einen Sinn es ging eigentlich nur darum sollte ich Willi einbauen oder nicht. Ich habe dir im einem E-Mail die Geschichte noch ein bisschen weiter erzählt.

Rudolf
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Re:

von Rudolf (27.12.2008, 13:52)
Siegfried hat geschrieben:
und mir dann Bezeichnungen wie "Beißer" gefallen lassen muss

Für den Beißer entschuldige ich mich, aber du fällst dermaßen mit der Tür ins Haus dass man sich so fühlt, als wäre man so eben gebissen worden.
Ich habe ja schon geschrieben, dass ich in nachhinein froh bin dass du es gemacht hast.
Zuletzt geändert von Rudolf am 27.12.2008, 14:12, insgesamt 1-mal geändert.

Rudolf
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Re:

von Rudolf (27.12.2008, 14:01)
Rudolf hat geschrieben:
und jetzt muss ich in nachhinein gestehen, dass Siegfried eigentlich der geduldigere war, den mit seinem Sachverstand hätte ich an seiner Stelle gesagt, was will dieser Arsch eigentlich von mir und ich hätte ihn, mit seinen Problemen allein gelassen.

Ich habe ja schon geschrieben das ich in nachhinein froh bin das du es gemacht hast.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (27.12.2008, 14:49)
Rudolf hat geschrieben:
[[...] aber du fällst dermaßen mit der Tür ins Haus dass man sich so fühlt, als wäre man so eben gebissen worden.


Kannst du das mal konkret benennen, wo ich mit der Tür ins Haus gefallen bin?

LG
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Re:

von Rudolf (27.12.2008, 15:07)
Das ist die erste Empfindung wen du die Bühne zum ersten mal betrittst. Man kann im ersten Moment nicht damit umgehen.

Man macht sich auf eine Normale Diskussion gefasst, vielleicht bin ich der erste der so mit dir spricht? Ich schätze deine Kompetenz mittlerweile sehr, aber du schreckst auch bestimmt viele damit ab. Es will jemand etwas wissen und du erschlägst in mit deinem Fachwissen förmlich.
Ein Beispiel bei jeder Frage bekommt ein Schüler von seinem Lehrer eine Antwort die den Schüler spüren lässt wie blöd er ist, wie lange wird der Schüler noch Fragen an den Lehrer stellen?
Zuletzt geändert von Rudolf am 27.12.2008, 15:45, insgesamt 1-mal geändert.

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