Rezensionen?

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (13.01.2009, 13:55)
Hallo Conny,
was ist denn Niveau? Und was meinst du mit Wellenlänge?
Ich gehe (niveaulos) mal davon aus, dass Rezensionen in der Tagespresse und in Fachzeitschriften qualitätiv niveauvollen Ansprüchen genügen, wenngleich sie nicht die Wellenlänge des Lesers treffen müssen.

Ich habe mir neulich anhand einer Rezension in der Tageszeitung ein Buch gekauft und mich durch das Buch gequält, es hat mir nicht gefallen und ich war enttäuscht, bzw. meine Erwartungen waren nicht erfüllt.

Also mit Nebelbegriffen wie "Niveau" kann ich leider nix anfangen.

maryanne
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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Conny
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Re:

von Conny (13.01.2009, 14:14)
Hallo Maryanne!

Ich sprach (vielleicht hätte ich das deutlicher machen sollen) von Rezensionen bei Amazon, nicht von Kritiken in der Zeitung. Und mit Niveau oder Wellenlänge meine ich, dass man oft schon an den dort verfassten Kritiken erfassen kann, ob der Schreiber die "gleiche Sprache" spricht wie du, und ob demnach die Kritik für dich verwertbar ist oder nicht.
Ich hoffe, dass das, was ich meinte, jetzt besser rübergekommen ist.

LG, Conny
"Ein Text ist nicht dann vollkommen, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann."
Antoine de Saint- Exupéry

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Mac Bach
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Rezensionen?

von Mac Bach (13.01.2009, 14:38)
Hallo, Haifischfrau,

scheint mir nach eigener Erfahrung fast unglaublich - ich meine, wie Du das geschafft hast, Dein Buch in mindestens zehn Printmedien vorstellen zu lassen. Noch dazu offensichtlich in Berlin. Verrätst Du mir, wie Du das gemacht hast? Ich schaffe es hier nicht einmal, einen Lesungstermin in einer mittleren Buchhandlung zu bekommen, von Thalia und Dussmann ganz zu schweigen.( die dafür zuständigen "Event- Manager" nehmen nur Promis.)

In großer Bewunderung
Mac Bach
Das Gedicht ist wahrscheinlich das einzige kulturelle Produkt, das zur Profitmaximierung völlig ungeeignet ist. Das ist Freiheit. Wunderbar.

Hans-Magnus Enzensberger

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (13.01.2009, 15:32)
Hallo MacBach,
die Printmedien waren NICHT in Berlin (abgesehen von zielgruppenspezifischen Zeitschriften); also nix mit Bewunderung!
In Berlin kriegt man nur schwer einen Fuß auf den Boden. Alle Lesungen habe ich selber organisiert, keine einzige über Buchhandlungen (das habe ich auch nicht versucht, da die Zielgruppe zu speziell ist).

Ich überlege jetzt, ein bisschen mit meinem Lyrikband hausieren zu gehen, aber so etwas liegt mir nicht und ich fürchte, dass es vertane Zeit wäre.

Eine Rezi in der Zeitschrift MUT ist schon eine größere Sache, darüber war ich wirklich sehr erfreut, dgl. in einer wichtigen Fachzeitschrift.

Du kannst mir gerne eine PN schicken und erzählen, wo du wohnst usw. (Berlin ist ja ein etwas größeres Dorf)

Schöne Grüße
maryanne
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

AF Verlag

Re:

von AF Verlag (13.01.2009, 16:40)
Haifischfrau hat geschrieben:
Jens, vielleicht irrst du? Warum sollte ein bod-Buch nicht in den Medien rezensiert werden, im Bus nicht darüber gesprochen werden?

Mein erstes Buch bei bod wurde in mindestens 10 Printmedien, darunter
Tageszeitungen, Fachzeitschriften und einer Monatszeitschrift (MUT) rezensiert. Bei Amazon stehen ebenfalls Rezensionen, die allesamt KEINE
Freundschaftsdienste sind. Und jede Rezi hat zum Verkauf des Buches beigetragen. Und ich bin da nicht die Einzige.

Nach meiner Auffassung rückst du damit bod-Autoren in einen negativen Blickwinkel. Schade.

Gruß
Maryanne

die durchaus Rezensionen liest - ebenso wie Heinz nicht nur die positiven
zur Kaufsentscheidung herbeizieht


Hallo Maryanne,

Ich kenne dein Buch nicht und auch dich als Autorin nicht, habe nichts darüber in den Printmedien gelesen, auch nicht bei Amazon.
Und BoD Autoren/innen sind schon vor mir im negativen Blickwinkel gelandet.
Aber ich habe nichts gegen BoD - oder DKZ Autoren/innen. Jeder muss selbst darüber entscheiden, wo er sein Werk veröffentlicht.
Wenn ich etwas schreibe, dann von der Allgemeinheit, und nicht von Einzelfällen. Warum man dann immer alles auf sich beziehen muss, ist mir ein Rätsel dozey:
Fakt ist, dass Rezensionen aus Freundschaft nicht gerade Aussagekräftig sind, aber das kann auch anderen Büchern passieren, die im klassischen Sinne erschienen sind.
Die Geschmäcker sind verschieden und dass ist auch gut so.

book: Literarische Grüße und auch hier wird der Rückzug erklärt...

Jens

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (13.01.2009, 17:44)
Hallo Jens,
nun, wenn allgemein über bod-Autoren geschrieben wird, fühlt man sich als bod-Autor durchaus angesprochen.
Wenn du weder in den Medien noch bei Amazon oder google etwas über mich gefunden hast, spricht das nicht unbedingt für dich als Rechercheur!
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book

Der Aussage, dass Rezensionen rein aus Freundschaft nicht das Gelbe vom Ei sind (um es mal in meinen Worten zu sagen), stimme ich zu. Andererseits ist ohne Vitamin B bzw. wohlwollende Unterstützung wohl selten jemand berühmt geworden.

Gruß
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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Lisa_Sonnenblume
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Re: Also

von Lisa_Sonnenblume (15.01.2009, 00:45)
LordKotz hat geschrieben:
und gebeten es statt der Bold oder wie die "Zeitung" da heißt zu lesen.


Du meinst die Blöd-Zeitung, oder?
LG,

Lisa

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LordKotz
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Genau

von LordKotz (15.01.2009, 10:53)
die meinte ich^^
Wenn Du es mit selbstherrlichen Arroganzlingen zu tun hast, lächle einfach in dem Wissen, dass Arroganz die Karikatur des Stolzes ist.
www.oliver-wehse.de

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