Grandiose Erfindung entdeckt: Google :-)

Euer Forum für Diskussionen zum Thema Self-Publishing und Buchveröffentlichung.


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Conny
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Re:

von Conny (12.01.2009, 22:36)
Wisst ihr, was ich mich frage? Warum so manches Mal hier jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird ...
Darauf gibt mir Google aber keine Antwort ... :wink:
"Ein Text ist nicht dann vollkommen, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann."
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FraRa
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Re:

von FraRa (12.01.2009, 23:47)
Wer allerdings vor jedem Foreneintrag die Vermeidbarkeit seines Forenbeitrages strengstens prüft, wird womöglich keinen Forenbeitrag mehr verfassen.
Dieses Profil bitte löschen.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (12.01.2009, 23:55)
mberghoefer hat geschrieben:
Siegfried hat geschrieben:
Wenn ich Fragen lese wie "Kennt jemand den XYZ-Verlag", dann wundere ich mich schon, warum der Fragesteller nicht Google bemüht.



Genau deshalb gibt es ja den journalistischen Grundsatz, zu einer Information immer zwei unabhängige Quellen zu suchen.

Wenn ich mich über den XYZ-Verlag schlau machen will, besuche als erstes dessen Homepage. Und dann suchen drei, vier oder fünf Seiten, wo Informationen zum Verlag gegeben werden, etwa in Foren (interessant, weil dort Rede und Gegenrede zu finden sind) oder Kommentare in Zeitungen oder Literaturzeitschriften.

Leider machen sich immer weniger diese Mühe (nicht nur hier, ich kenne das auch aus anderen Diskussionsforen, etwa bei "www.wer-weiss-was.de" Da ist das ganz extrem!).

Dabei gibt es doch diesen netten Satz:
Google is your friend! cheezygrin

mberghoefer hat geschrieben:
Deshalb: Wenn mich jemand was fragt, dann fühl´ ich mich geehrt. Da verweise ich nicht auf Google ok - es gibt wohl Ausnahmen. Fragen wie "weiss jemand wie am 2.April 1965 der Dollar zur Mark stand?". Aber selbst bei Fragen wie "welche Image-Software würdet ihr empfehlen?" ist doch fraglich, ob einem die Foren-Suche hier wirklich weiter hilft. Die Antwort die man findet kann längst überholt sein.


Ersteres ist ein Fakt, zweiteres eine Meinung - das ist ein Unterschied.


Conny hat geschrieben:
Wisst ihr, was ich mich frage? Warum so manches Mal hier jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird ...
Darauf gibt mir Google aber keine Antwort ... :wink:


Das ist in meinen Augen auch keine einfache Frage - und darum geht es ja eigentlich in dieser Diskussion.

LG
Siegfried
Zuletzt geändert von Siegfried am 13.01.2009, 00:01, insgesamt 3-mal geändert.

rbader
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Re:

von rbader (12.01.2009, 23:55)
@Conny: Da kann ich nur sagen: Touché.

Meine eigenen Gedanken zu diesem Thread entsprechen am ehesten denen, die Hakket artikuliert hat. Mehr werde ich dazu nicht sagen. angle:

Im übrigen finde ich diesen Thread sehr unterhaltsam, bin aber auch erstaunt, dass ihr alle die Zeit und Leidenschaft habt, euch auf diese (und ähnliche) Diskussion(en) einzulassen. Schon das Lesen wurde mir fast zu lang; ich bemühe mich nämlich seit ein paar Tagen, meine Forumanwesenheit mal etwas unter Kontrolle zu halten, damit mein Schreiben nicht zu kurz kommt.

Mit herzlichem Gruß an all die ungeduldigen Frager und euch geduldige Antworter (Beantworter? Äh, wie heißt das nun? Aber bitte keinen neuen Thread starten, gell :wink: )

Ruth

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (13.01.2009, 00:11)
Hakket (Moderator) hat geschrieben:
Stimmt. cheezygrin
Und stimmt nicht. cheezygrin

Klar, rationell betrachtet ist es völlig klar: Wenn ich was Spezielles wissen will, kann ich mal googlen. Sollte man auch tun, ist ja nicht schwer.

Aber sind wir immer und überall so logisch?


Hakket, es geht nicht um logisches Handeln, es geht darum, dass der Suchende eine relativ leicht zu beschaffende Information arbeitsmäßig auf andere abwälzt. Wenn z.B. jemand diese Frage stellt "Was ist der XYZ-Verlag?", dann muss ich für eine vernünftige Antwort Recherche betreiben. Rein theoretisch könnte der Frager das selbst machen.

Oder wenn jemand eine Frage hat "Schreibt man dieses Wort in diesem Fall groß oder klein?", dann muss ich evtl. auch erst zum Duden greifen und nachschlagen. Ich mache also die Arbeit des Fragenden, und das bei Fragen, die leicht selbst geklärt werden könnten.

Besonders schlimm finde ich Fragen, auf die man mit dem Standardsatz antworten könnte: "Geh zu deinem Bücherschrank, zieh drei Bücher heraus und schau nach, wie es die Profis machen". Warum macht der Frager es nicht so? (Da hätte ich jetzt gerne eine wirklich schlüssige Antwort darauf! cheezygrin )

Es geht um einfache Fragen und nicht um schwierige Dinge wie "Wie heißt das Futur II Passiv von 'verwünschen'?". Da verstehe ich dann den Frager, weil man so etwas nicht mal eben aus dem Duden schütteln kann. cheezygrin

LG
Siegfried

julia07
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Re:

von julia07 (13.01.2009, 00:51)
Siegfried hat geschrieben:
... Besonders schlimm finde ich Fragen, auf die man mit dem Standardsatz antworten könnte: "Geh zu deinem Bücherschrank, zieh drei Bücher heraus und schau nach, wie es die Profis machen". Warum macht der Frager es nicht so? (Da hätte ich jetzt gerne eine wirklich schlüssige Antwort darauf! cheezygrin )

Vielleicht hat "er" gar keine Bücher im Schrank, cheezygrin
vielleicht liegt das daran, dass "er" dann keine Ausrede mehr dafür hat, es genau so zu machen, wie "er" das schon vorher für sich beschlossen hat,
vielleicht sind manche Fragen ja auch eher rhetorischer Art, oder
vielleicht ist "er" tatsächlich nur "naturfaul" und daran gewöhnt bedient zu werden :wink:

LG,
Julia

Versailles
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@ ruth (rbader) und Hakket

von Versailles (13.01.2009, 09:22)
Hi
ebenfalls touché thumbbup

Es war trotzdem faszinierend, mitzulesen und dabei teile ich vor allem diesen Ansatz:
Dem platten Text der Frage, kontextunabhängig interpretiert, genügt eine banale Antwort. Google-mäßig.

Doch aus einer Nachricht (auch einer fragenden) wird erst durch Interpretation eine Information. Die Frage verrät etwas über den Frager wie über seine Ansicht zu den Befragten.

Im Kontext dieses Forums bedeutet die Frage vielleicht implizit: "Kennt jemand von euch Autoren den Verlag, und was für Erfahrungen habt ihr damit gemacht?"


Am heissesten aber fand ich deine Antwort, Hakket. So oder anders, aber alles irgendwie richtig oder falsch oder wie. Da bist du herrlich um die Klippen geschifft und hast doch den Nucleus getroffen cheezygrin

Liebe Grüße euch allen
Amalia
DIE COMTESSE ab sofort als "EDITION BOD"
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Duval
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Re:

von Duval (14.01.2009, 21:45)
Hm, manchmal wundert es mich, wie man hier Neulinge behandelt.

Die werden angeschnauzt sie sollen die Forensuche bemühen, oder man verweist auf irgendeinen Link.
Dabei ist es doch so: Klar könnte man 90% aller Fragen via Google selber beantworten, aber darum gehts gar nicht. Es geht darum, dass einem Neuling mit laufendem Buchprojekt tausend Fragen durch den Kopf schwirren. Er/Sie möchte eben auch ein bisschen Zuspruch, etwas Wärme… etwas Beratung abseits von klinischen Links und oberlehrerhaftem Getue.
Ich verweise darauf, wie als hier jemand eine sehr spezifische InDesign-Frage hatte. Klar hätte ich damals sagen können: "steht doch alles bei Tante Google, schau doch selber nach du fauler Hund". Aber ich als InDesign-Profi im Hauptberuf, hatte dieser Person damals gerne meine Hilfe angeboten, und sogar angeboten man könne mich anskypen wenn es gar nicht weiter geht.

Fazit: Wir sind ein Forum, wo man doch alles fragen darf, egal was, denn wir sind Menschen. Ohne dummes Blablabla als Antwort, dass dies doch schon hundertmal Thema war. Denn es werden immer wieder neue Autoren geboren.

Ein Neuling braucht keine Anschnauzerei, er ist schon genug verunsichert mit seinem Buchwerk.

Lofi mit seiner unendlichen Geduld möchte ich lobenswert erwähnen. Ihn kann man alles fragen - egal was - er hilft bis zum geht nicht mehr. Und dafür bin ich ihm extrem dankbar. Ihm habe ich sogar Fragen die mir öffentlich peinlich waren per PN gestellt. *lächel* Weil ich genau wusste, dass ein paar Oberlehrer sich wieder darüber echauffiert hätten.

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Zoba
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Re:

von Zoba (15.01.2009, 10:30)
@Duval thumbbup
Gruß,

Zoba

-----------
"In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat." - Carl von Ossietzky

büchernarr

Re:

von büchernarr (15.01.2009, 10:42)
Hallo,
die "Oberlehrer" sind halt etwas schwierig zu nehmen, aber OFT doch sher hilfreich.
Grüße
Bernd

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Bärentante
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Re:

von Bärentante (15.01.2009, 10:47)
Selbstverständlich ist dieses Forum dazu da, angehenden Autoren und Neulingen zu helfen. Aber ...

wenn gerade in einem Thread drei Tage lang intensiv diskutiert wurde, wie eine Lesung abzuhalten sei und dann kommt ein Neuer und fragt, wie man denn eine Lesung ...

wenn hier jemand reinschneit und fragt, wie man denn ein Buch bei BoD veröffentlichen könne ...

oder sofort den "richtigen" Verlag finden ... :wink:

Irgendwann geht halt jedem mal die Geduld aus. Ich lese diese Threads nur noch an. Das ist nicht sehr kollegial, aber man hat ja auch sonst noch etwas zu tun. Unser Ratgeber war für diese Fragen gedacht, aber der ist ja leider nicht zustande gekommen.
Liebe Grüße
Christel

hwg
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Re:

von hwg (15.01.2009, 10:47)
Jeder ist, so wie er ist,
doch niemand hier den "Neuling" frisst.

Die Goldwaage ist nicht gefragt,
auch wenn wer etwas "schärfer" sagt.

Hier soll Verständnis ja regieren,
was nicht gefällt - einfach negieren! :lol:

hwg
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Re:

von hwg (15.01.2009, 10:49)
Kann man von einem Neueinsteiger erwarten,
dass er alle bisherigen Beiträge durchliest?
Ich würde, wäre ich erst kurz hier, das auch
nicht schaffen.

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Bärentante
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Re:

von Bärentante (15.01.2009, 11:02)
hwg (Moderator) hat geschrieben:
Kann man von einem Neueinsteiger erwarten,
dass er alle bisherigen Beiträge durchliest?


Nein! Aber auch bitte keine Beschwerde darüber, dass man "nur" mit einem Link auf eine Frage reagiert oder anmerkt, doch mal die Suchfunktion zu nutzen. :wink:
Liebe Grüße
Christel

hwg
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Re:

von hwg (15.01.2009, 11:08)
Auch wieder wahr! :D
Auf die Suchfunktion hier
vergesse ich auch immer
wieder... dozey:

Gruß vom Hans und vom
Bücherwürmchen. Uns
geht's gut! thumbbup

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