Die Geschichte eines Mädchens - Buch zu Depressionen!

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Silvia Kirschner
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Die Geschichte eines Mädchens - Buch zu Depressionen!

von Silvia Kirschner (21.01.2009, 09:56)
Titel: Die Geschichte eines Mädchens - Buch zu Depressionen!
Autor: Silvia Kirschner

Verlag: BOD
ISBN: 9783837063486
Seiten: 88
Preis: 9,95 Euro

Der Autor über das Buch:

Die Autorin Silvia Kirschner, geboren 1980 in Oberösterreich, erzählt in dem aktuellen Werk "Die Geschichte eines Mädchens" eine wahre, ihr zugetragene Leidensgeschichte, die sich besonders durch den kulturellen Wert ihrer Botschaft auszeichnet. Die dreifache Mutter berichtet mittels einfühlsamen Erzählungen und berührenden Tagebuchausschnitten über tiefgründige Details & Auswirkungen der leider immer häufiger auftretenden Bevölkerungskrankheit: der Depression.
Erhältlich im guten Buchhandel vor Ort oder im Internet um nur Euro 9,95!
Alle Infos zum Buch auf der Internetseite der Autorin > http://jugend-und-depressionen.blogspot.com!


Klappentext:

Mit Tränen, die vor Kummer nicht ans Tageslicht kommen, mit Gefühlen, die im Dunkeln verschlossen bleiben, hat Maria zu kämpfen. Von Kindheit an muss sie immer wieder düsteren Stimmungen widerstehen. Maria verdrängt diese, um ihrer Familie und ihren Freunden weiterhin das immer lustige und einfallsreiche Mädchen vorzuspielen, das alle so lieben. Doch die Schauspielerei zehrt an ihren Kräften. Immer öfter wird sie nun auch von körperlichen Problemen heimgesucht, deren Ursachen unklar bleiben.
Der wahre Grund: Maria leidet an chronischen Depressionen. Schließlich versucht sie den Druck auf ihrer Seele zu kompensieren und es kommt so, wie es wohl kommen musste: sie fügt sich selbst Verletzungen zu...


Inhalt:

Mein Name ist Silvia Kirschner, ich bin 28 Jahre und stolze Mama von drei kleinen Mädchen (1, 4 und 6 Jahre). Im Herbst 2008 ist mein Buch „Die Geschichte eines Mädchens – Wie eine Jugendliche ihre Depressionen überwindet“ erschienen. Ich habe darin die Leidensgeschichte einer sehr guten Freundin von mir niedergeschrieben, die schon als Kind unter Depressionen litt, welche dann im Jugendalter vollständig zum Ausbruch kamen. Sie durchlebte unvorstellbar schwere Zeiten, machte Erfahrungen mit Psychotherapie, Antidepressiva, Homöopathie uvm., um diese schwerwiegende Krankheit nach beinahe 7 Jahren überwinden zu können und die immer wiederkehrenden Selbstverletzungen zu vermeiden.

Besonders in der jetzigen Jahreszeit sind sehr viele Menschen depressiv und leiden unter teilweise extremsten Stimmungsschwankungen. Die Suizidrate in den Wochen um Weihnachten und Neujahr steigt jedes Jahr immer wieder besonders rapide an. Nicht davon zu sprechen, dass generell immer mehr Menschen an Depressionen erkranken – ein großer Teil weiß meist noch nicht einmal, dass dieses Wirrwarr der Gefühle und Gedanken eine ernst zu nehmende Krankheit ist. Eine weitere erschreckende Tatsache ist leider, dass Selbstmord die zweithäufigste Todesursache bei Jugendlichen ist.

Leider ist diese schlimme Krankheit „Depression“ immer noch ein großes Tabu-Thema. Durch das Andeuten von Charakterschwäche und Sätzen wie „Du musst dich einfach nur zusammenreißen!“ oder „Das ist ja alles gar nicht schlimm!“ fühlen sich Betroffene immer wieder sehr verletzt und unverstanden. Und genau an diesem Punkt möchte ich mit meinem Buch ansetzen.
Es zeigt durch viele persönliche Tagebucheinträge, wie sich die Protagonistin, das von Depressionen heimgesuchte Mädchen Maria, verhält, welche Gedanken und Gefühle sie quälen und wie sich dies dann auch in körperlichen Taten auswirkt. Man fühlt mit ihr mit und selbst hartgesottene Männer gaben mir die Rückmeldung, dass sie bei vielen gelesenen Zeilen lebhaft und beinahe zitternd nachempfinden konnten, was es nun tatsächlich heißen kann, wenn jemand von Depressionen spricht.

Ich möchte mit meinem Buch betroffenen Menschen Unterstützung bieten. Sie sollen beim Lesen dieser Zeilen sehen: ich bin nicht allein. Denn das ist nach meinen Recherchen oft das größte Problem. Viele unter Depressionen Leidende fühlen sich absolut unverstanden und haben zu viele Hemmungen, mit ihrem Problem Hilfe aufzusuchen, weil sie sich für verrückt halten.

Zusätzlich soll es für die zweite Gruppe von Lesern, nämlich den passiv Betroffenen, eine Hilfestellung geben, damit sie besser verstehen können. Verstehen, dass es sich bei Depressionen um eine echte ernste Krankheit handelt, die ohne Hilfe leider oft einen tödlichen Ausgang, nämlich durch Suizid, hat. Verstehen, was in der geliebten Person, die unter dieser Krankheit leidet, womöglich vorgeht. Verstehen, wie man fühlt und denkt. Meist können alle diese Dinge gar nicht in Worte gefasst werden und hier bietet mein Buch eine handfeste Unterstützung.

Nebenbei ist „Die Geschichte eines Mädchens“ auch für Menschen, die nicht aktiv oder passiv von Depressionen betroffen sind, sehr ansprechend und auch wichtig, weil es einerseits eine spannende und mitfühlende Lebenserfahrung schildert, die auf wahren Begebenheiten basiert, und andrerseits erweitert es besonders durch die vielen Tagebuchausschnitte, die im Buch eingebaut sind, den persönlichen Mitgefühls- und Erfahrungshorizont.

An dieser Stelle ist es mir ein persönliches Anliegen, hier zu erwähnen, dass ich bewusst den niedrigen Buchpreis von 9,95 gewählt habe, damit es wirklich für jeden „leistbar“ ist und sich somit die Chance, jemandem mit meinen Zeilen helfen zu können, vielleicht noch mehr vergrößert.
Nicht zuletzt wegen dem am Ende der Geschichte gegebenen Lichtblick, dass diese Krankheit definitiv überwunden werden kann, sollte die Allgemeinheit unbedingt von der Existenz dieses Buches erfahren!

Jeden, der mich in meinem Projekt "Tabu's gegen Depressionen brechen" unterstützen möchte, würde ich bitten, den Link meiner persönlichen Seite

http://jugend-und-depressionen.blogspot.com

an alle Bekannte und Freunde weiterzumailen. Die Zahl der Erkrankten ist schon viel zu groß - die Dunkelziffer noch viel größer...

Ich danke euch und wünsche euch allen von herzen nur das Beste!

Silvia Kirschner

LOFI

Re:

von LOFI (21.01.2009, 10:17)
Hallo Silvia,

das dürfte wirklich viele Betroffene interessieren. Es ist wichtig, dass zu den ganzen Fachbüchern der klinischen Psychologie viele Bücher und Texte von Seiten der Betroffenen kommen. Denn diese Bücher finden Anklang, vor allem, weil Betroffene, die das lesen, sich selbst wiedererkennen werden. Das ist ein wichtiger Schritt im Prozess des "Verstanden werdens". Das Durchbrechen der Anonymisierung dieser Symptomkreise erfodert in der Tat viel Mut.

Viel Glück und Erfolg mit diesem Buch.

VG
Lorenz

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skipteuse
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Re:

von skipteuse (21.01.2009, 15:59)
Liebe Silvia!

Meine herzlichsten Grüße sowie Erfolgswünsche zum Buch,

Barbara

rbader
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Re:

von rbader (22.01.2009, 00:32)
Liebe Silvia

Das ist so ein wichtiges Thema, und ich finde es phantastisch, dass du darüber ein Buch geschrieben hast und dass dieses eindeutig gut angenommen wird. Dazu, und auch zu deiner gelungenen HP, möchte ich dir gratulieren.

[Edit]

Schönen Gruß
Ruth
Zuletzt geändert von rbader am 10.02.2009, 00:24, insgesamt 2-mal geändert.

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Silvia Kirschner
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Re:

von Silvia Kirschner (22.01.2009, 08:18)
liebe ruth,

danke für deine zeilen :o)
ich finde das ja echt total interessant, dass sich da bei euch in australien so viel auf dem gebiet depressionen tut! ich finde es immer wieder toll, wenn sich "angesehene Personen", sprich schauspieler, politiker etc. quasi "outen", weil es ja in wahrheit immer noch nicht als krankheit akzeptiert wird, sondern als schwäche abgestempelt ist. traurig, aber wahr.
ich wünsch mir echt, dass "berühmte" menschen durch ihre äußerungen in der öffentlichkeit die sichtweise der bevölkerung positiv verändern können, damit sich betroffene mehr trauen, über ihre krankheit zu sprechen. ich denke, allein damit, dass sich jemand darüber reden traut, ist schon viel gutes bewirkt worden...

gerade erst kürzlich bin ich über dieses buch, von dem du schreibst (mit der depression inform eines hundes) zufällig drübergestolpert. ich selber habs noch nicht, aber ich habs auf meine amazon-wunschliste gegeben und lass es mir bald schenken ;o) es soll ja wirklich sehr gut verarbeitet sein - das thema depression.

zum schluss hätt ich noch eine persönliche frage an dich, wenn ich die stellen darf (weil ich halt so neugierig bin) hihi
sag mal, du wohnst in australien - bist du dorthin ausgewandert? denn für eine australierin kannst du meiner meinung nach viel zu gut deutsch ;o)
dieses land hat mich persönlich immer schon gereizt - mein ziel ist, wenn meine drei kleinen mädls alt genug sind - also in 20 jahren oder mehr... ;o) - eine laaaange reise durch australien zu machen... *träum*

ich schick dir liebe grüße!
silvia

rbader
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Re:

von rbader (22.01.2009, 11:58)
Hallo Silvia

[Edit]

Schönen Gruß
Ruth

LOFI

Rezension zum Buch

von LOFI (09.03.2009, 08:59)
Ein authentischer Bericht aus zwei Perspektiven

Die Autorin Silvia Kirschner berichtet in ihrem Buch über den ca. achtjährigen Leidensweg eines depressiven Mädchens vom Teenageralter bis zur jungen Frau. Dabei beschreibt die junge Maria in Tagebuchausschnitten ihre Erlebnisse, Gedanken und Gefühle während ihrer schlimmsten Zeit; Dinge, die sie nicht mit ihren Eltern besprechen möchte und kann, trägt sie lange mit sich selbst herum und vertraut diese nur nach und nach ihren Freundinnen an. Es ist ein Auf und Ab der Gefühle und Stimmungen. Einzig ihre Schulkameradinnen spielen dabei als emotionale Bezugspartner eine stützende Rolle und helfen ihr immer wieder über besonders schwierige Momente hinweg. Eine weitere Bezugsperson, die das Ende der Geschichte wesentlich prägt, stellt ihr erster Freund dar, der bis zuletzt an eine Genesung Marias glaubt.

Die authentischen Tagebuchaufzeichnungen sind gekonnt in eine auktoriale Gesamtgeschichte eingebettet und dienen gleichsam als Momentaufnahmen innerhalb der berichteten Krankheitsentwicklung. Von den ersten unergründbaren Traurigkeitszuständen der Betroffenen über depressive Schübe mit Selbstverletzungsgedanken bis hin zu ernstzunehmenden Todessehnsüchten wird ein sehr persönliches aber auch realistisches Verlaufsbild der Depressionssymptomatik wider gegeben. Dieses Buch entspricht somit einem persönlichen Erfahrungsbericht. Wer reißerische Höhepunkte in der Handlung vermutet, irrt allerdings. Die Langatmigkeit und Eintönigkeit der Tristesse, die nun einmal in dieser Symptomatik liegt, wird dem Leser vielleicht etwas Geduld abverlangen. Aber gerade da heraus, wird der Leidensdruck der depressiven Persönlichkeit sehr deutlich. Den Verlauf einer lang andauernden Depression so zu beschreiben, dass der Leser nicht das Interesse verliert, erfordert deshalb ein gewisses Geschick, welches die Autorin bewiesen hat.

Das Buch empfehle ich nicht als Fachbuch über Depressionen, sondern als Erfahrungsbericht zum Reflektieren über das Krankheitsbild. Menschen, die selbst darunter leiden, können sich nach meinem Erachten vor allem in den Tagebucheintragungen wiederfinden.

Fazit: Eine gelungene Darstellung eines individuellen Krankheitsverlaufs mit fachlichem Analyse- und Wiedererkennungswert.

Lorenz Filius

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