Einschleichen

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


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Claire
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Re:

von Claire (28.12.2008, 21:50)
Ich habe mich mal bei Bookcrossing angemeldet und ganz offiziell zwei meiner Bücher "ausgesetzt". Bin mal gespannt, wo die noch so landen. Ich kann es jederzeit nachsehen. Bis die offiziellen Aufkleber aus Amiland kamen, dauerte es zwar knapp zwei Wochen, aber die Bücher sind seit kurz vor Weihnachten "on tour".
LG Claudia
Jede Katze ist ein kleiner Druide! Sie leben im Hier und Jetzt. Wir sollten uns ein Beispiel daran nehmen! Wir müssen ja nicht unbedingt schnurren.

Richymuc
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Re:

von Richymuc (12.01.2009, 17:21)
Hallo,

als Forenneuling will ich ja nicht gleich aufbegehren, aber ich frage mich was soll diese Aktion bringen? Besser gleich dem Buchhändler die Bücher schenken, das geht einfacher oder?
Wenn sie ihm gleich aus der Hand gerissen werden, wird er sicher nachbestellen.

Nur so ein Gedanke...
Gruß Richard
www.richymuc.de
Der Satirische Kreuzfahrt-Flüsterer ISBN 978-3-8370-9816-7
Feindschaftsbuch ISBN 978-3-8370-9803-7
Das erotische Freundschaftsbuch ISBN 978-3-8391-0037-0
NEU: http://www.youtube.com/watch?v=t25CNmrKaZ4

LOFI

Re:

von LOFI (12.01.2009, 18:20)
Hi,

Richymuc hat geschrieben:
als Forenneuling will ich ja nicht gleich aufbegehren

Wenn du damit dein Recht auf freie Meinungsäußerung hier meinst, nur zu. cheezygrin

Richymuc hat geschrieben:
aber ich frage mich was soll diese Aktion bringen? Besser gleich dem Buchhändler die Bücher schenken, das geht einfacher oder?
Wenn sie ihm gleich aus der Hand gerissen werden, wird er sicher nachbestellen.


Das wäre schön. Wenn das die Runde machte, würden viele Buchhändler sich vor solchen Geschenken nicht mehr retten können. :lol:
Die Erfahrung zeigt jedoch, dass nur sehr wenige sich darauf einlassen. Und so wird es schon als mittelgrosser Erfolg gesehen, wenn man mal ein Referenzexemplar da lassen darf.

VG
Lofi

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hawepe
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Re:

von hawepe (12.01.2009, 18:26)
Hallo Richard,

Richymuc hat geschrieben:
aber ich frage mich was soll diese Aktion bringen?


Spaß?

Für mich ist es einfach nur ein lustiger Gedanke, wenn ein Kunde ein Buch bezahlen möchte, dass der Buchhändler gar nicht in seinem Bestand führt.

Wenn der Buchhändler es nicht merkt, weil er Kassensystem und Warenwirtschaft nicht miteinander verbunden hat, kann es bei einer Buchprüfung allerdings Ärger geben. Aber den hat dann ja nicht der Autor, sondern der Buchhändler cheezygrin

Beste Grüße,

Heinz.

Chaoshexchen
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Re:

von Chaoshexchen (21.01.2009, 11:51)
Irgendwie finde ich den Gedanken lustig, obwohl die Händler, die ich gefragt habe, immer auch freiwillig ein paar Exemplare zum Test in Kommission nehmen und dann einfach mal schauen. Manche konnten durchaus die Bücher verkaufen, manche auch nicht. Es waren nicht immer nur Buchhändler, sondern auch ein Kiosk, Kantine etc. - Versuch macht kluch. smart2

Ich habe gestern mal neugierigerweise den Shopblogger gefragt, wie er damit umgehen würde. Nun ist er kein Buchhändler sondern ein Spar-Markt, aber trotzdem sehr interessant seine Antwort. :P

Ich habe auch schon Bücher über Bookcrossing unterwegs ausgesetzt - leider ohne irgendwelche Rückmeldungen.

Liebe Grüße
Claudia

dougal
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Das lässt mir keine Ruhe

von dougal (22.01.2009, 18:17)
Hallo BoL-Schreiber!

ich bin vom Shopbloggerbeitrag hierher gekommen und habe mich gefragt:

"Wieso eigentlich nicht Lesung in einem Supermarkt abhalten und so für sein Buch/Werk werben?"

Ja das ist ein bisschen komisch, weil man nun keiner grossartige Kultur an so einem Ort erwartet. Aber es ist ein Ort der von manchen Supermarktketten mit Dorfplatz gestaltet wurde.

Was ist eure Meinung zu dieser Idee?

gruss

Luis

LOFI

Re: Das lässt mir keine Ruhe

von LOFI (22.01.2009, 18:28)
dougal hat geschrieben:
Ja das ist ein bisschen komisch, weil man nun keiner grossartige Kultur an so einem Ort erwartet.


Auch kulturell Interessierte gehen zuweil schon mal in den Supermarkt um ihr Verlangen nach Speis und Trank zu vertreiben. cheezygrin

Hi,
ehrlich gesagt befremdlich. Jemand der im Supermarkt einkauft, geht dort hin um einzukaufen und bringt selten Zeit mit, sich spontan eine Lesung anzuhören.
VG
Lofi

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Rabert
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Re:

von Rabert (25.01.2009, 23:27)
Mir ist diese Idee gekommen als ich in diesem Forum immer wieder gelesen habe, dass man als selbstvermarktender Autor insbesondere in den großen Buchhandlungen fast nie eine Chance bekommt seine Bücher anbieten zu können. Diesen großen Buchhandlungen tun 5cm Regalfläche ganz gewiss nicht weh, und ich nehme denen durch das "Einschleichen" nur das wirtschaftliche Risiko.

In kleinen Buchhandlungen, in denen der Buchhändler noch selbst an der Kasse steht, werde ich immer fragen. Wahrscheinlich auch in den großen, anfangs zumindest, nur um die Theorie zu bestätigen - aber vielleicht täusche ich mich ja auch, und werde dort mit offenen Armen empfangen.

Wir werden es sehen.

Schöne Grüße aus einem Starbucks Cafe im sonnigen Florida,

Rabert

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MonteCristo
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Re:

von MonteCristo (29.01.2009, 08:27)
Ein weiterer Gedanke, der mir beim Lesen dieses Threads kam:
Warum nicht einfach unbemerkt ein paar Flyer in z.B. Fernsehzeitschriften / Zeitungen etc. einschmuggeln?
Nicht ganz so auffällig, als wenn ein ganzes Buch im Regal "liegen gelassen" wird. Und man hätte die Gewissheit, daß diese Werbemaßnahme auch beim Leser ankommt bzw. nicht vorher aussortiert wird.
Das Thema macht mir irgendwie richtig Spaß! cheezygrin

MfG Andre
Doch letzten Endes ist's geschafft:
Der Knoten ist ins Hirn gedacht!

hwg
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Re:

von hwg (29.01.2009, 08:44)
Also, die Idee mit der "Zeitungsbeilage" ist ja nicht schlecht, allerdings reagieren die Verlage darauf recht böse.

Während man Prospekte in einer Buchhandlung oder einem Lokal durchaus auch ungefragt hinterlegen kann (ist zwar nicht die höfliche
Art ) - schließlich wäre es ja auch möglich (bei evtl. 'bösen' Rückfragen), sie dort 'vergessen" zu haben -, begeht man bei unerlaubten Zeitungsbeilagen ein strafbares Delikt, indem man sich an fremdem Eigentum "vergreift". Immerhin muss normaler Weise für Werbebeilagen bezahlt werden...

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MonteCristo
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Re:

von MonteCristo (29.01.2009, 10:59)
hwg (Moderator) hat geschrieben:
Also, die Idee mit der "Zeitungsbeilage" ist ja nicht schlecht, allerdings reagieren die Verlage darauf recht böse.

Während man Prospekte in einer Buchhandlung oder einem Lokal durchaus auch ungefragt hinterlegen kann (ist zwar nicht die höfliche
Art ) - schließlich wäre es ja auch möglich (bei evtl. 'bösen' Rückfragen), sie dort 'vergessen" zu haben -, begeht man bei unerlaubten Zeitungsbeilagen ein strafbares Delikt, indem man sich an fremdem Eigentum "vergreift". Immerhin muss normaler Weise für Werbebeilagen bezahlt werden...


Ou ha, das war mir tatsächlich nicht bekannt - 'Strafbares Delikt'... 'Vergreifen an fremdem Eigentum'... das hört sich ja schon richtig nach Aktenzeichen XY an! cool5
Ein Hoch auf die deutsche Rechtsprechung!
Doch letzten Endes ist's geschafft:

Der Knoten ist ins Hirn gedacht!

LOFI

Re:

von LOFI (29.01.2009, 11:05)
hwg (Moderator) hat geschrieben:
Also, die Idee mit der "Zeitungsbeilage" ist ja nicht schlecht, allerdings reagieren die Verlage darauf recht böse.

Während man Prospekte in einer Buchhandlung oder einem Lokal durchaus auch ungefragt hinterlegen kann (ist zwar nicht die höfliche
Art ) - schließlich wäre es ja auch möglich (bei evtl. 'bösen' Rückfragen), sie dort 'vergessen" zu haben -, begeht man bei unerlaubten Zeitungsbeilagen ein strafbares Delikt, indem man sich an fremdem Eigentum "vergreift". Immerhin muss normaler Weise für Werbebeilagen bezahlt werden...


Hi, so ist es.

Denn man nutzt ungefragt das Produkt eines anderen als Werbeträger und nutznießt die Attraktivität des Produktes für seine Zwecke. Und das ist verständlicherweise nicht nur in DE verboten.

VG
Lofi

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MonteCristo
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Re:

von MonteCristo (29.01.2009, 11:17)
LOFI (Moderator) hat geschrieben:
hwg (Moderator) hat geschrieben:
Also, die Idee mit der "Zeitungsbeilage" ist ja nicht schlecht, allerdings reagieren die Verlage darauf recht böse.

Während man Prospekte in einer Buchhandlung oder einem Lokal durchaus auch ungefragt hinterlegen kann (ist zwar nicht die höfliche
Art ) - schließlich wäre es ja auch möglich (bei evtl. 'bösen' Rückfragen), sie dort 'vergessen" zu haben -, begeht man bei unerlaubten Zeitungsbeilagen ein strafbares Delikt, indem man sich an fremdem Eigentum "vergreift". Immerhin muss normaler Weise für Werbebeilagen bezahlt werden...


Hi, so ist es.

Denn man nutzt ungefragt das Produkt eines anderen als Werbeträger und nutznießt die Attraktivität des Produktes für seine Zwecke. Und das ist verständlicherweise nicht nur in DE verboten.

VG
Lofi


Korrigiert mich, sofern ich falsch liege, aber:
Das, was du da grad angesprochen hast, Lofi, nennt sich meines Wissens nach "Ambush-Marketing". Und das ist in Deutschland nicht verboten.

MfG Andre
Doch letzten Endes ist's geschafft:

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skipteuse
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Re:

von skipteuse (29.01.2009, 11:59)
He Andre, ist denke - das ist in der Tat verboten, denn der Verlag ja theoretsich Einbußen, da man sich die Mediakosten "sparen würde"... Wo kein Kläger auch kein Angeklagter, aber damit wäre ich - vor allem als Wiederholungstat - echt vorsichtig ... :)

Die idee mit dem Supermarkt oder so, find ich ganz lustig - wobei ich nicht sicher bin, ob die Leute - wie Lofi schon einwandt - Zeit und Muße haben ... vielleicht etwas leichtes, wie Connys "kudnenkoller" oider so ... ;-)

Barbara

PS. Ein paar Werbeflyer in einer Buchhandlung habe ich auch schon mal neben - tausend anderen - "vergessen". Inzwischen führen sie mein Buch, aber ein anderes ... ;-)

julia07
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Re:

von julia07 (29.01.2009, 19:55)
Also,
ich bin berufsbedingt sehr oft in Arztpraxen und Kliniken unterwegs. Da vergesse ich regelmäßig meine Lesezeichen in den ausliegenden Zeitschriften ... :wink:
LG,
Julia

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