Preisgünstige Druckerei - Schaltungsdienst GmbH

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roland_lange

Preisgünstige Druckerei - Schaltungsdienst GmbH

von roland_lange (04.09.2007, 07:10)
Hallo Selbstverleger,

habe gerade die Lieferung meines Buches "Ein Pferd aus Sagaland" bekommen (offizieller Verkaufsstart 1. Oktober). Da ich mich als Kleinverleger (im Versuchsstadium) nicht an BoD-Norderstedt binden kann/will, habe ich die komplette Abwicklung in die eigenen Hände genommen und bin bei der Suche nach einer (Digital-)Druckerei auf die Schaltungsdienst GmbH in Berlin gestoßen. Die Preise sind top und die Qualität für ein digital gedrucktes Softcover ist auch in Ordnung. Man muss sich nicht schämen für das Buch :oops:
Also, falls jemand auf der Suche nach einer Druckerei ist, einfach mal beim Schaltungsdienst vorbeischauen (http://www.schaltungsdienst.de). Und falls jemand schon Erfahrungen mit dem Verein hat, würden mich die natürlich auch interessieren.

Gruß
Roland

AndréLinke
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Re:

von AndréLinke (04.09.2007, 11:07)
danke für den tipp! magst du erzählen, wie viel du bezahlt hast, bei welcher auflage, bei welchem buchformat, bei wie vielen seiten?

roland_lange

Re:

von roland_lange (04.09.2007, 12:09)
Hallo André,

das Buch hat Taschenbuchformat (12x19 cm), Papier 90gr 1,5 Vol. Werkdruck gelblich-weiß 1/1-farbig, Umschlag 280gr Chromosulfat, 4/0-farbig, 188 Seiten.
Auflage: 110 Stück (man fängt ja klein an), Preis/Stück ca. 4,50 Euro (auf den Cent genau habe ich es nicht im Kopf) incl. MwSt., Versand und Einschweißen in Umweltfolie.

Gruß
Roland

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Judith
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Re:

von Judith (04.09.2007, 12:30)
Hallo Roland,

die Preise hören sich gut an! Das Dumme ist nur, dass man dann alles selbst verkaufen/verschicken muss. dozey:

Viel Erfolg damit wünscht
Judith
Du willst mehr wissen? Bitte hier - meine Website.

roland_lange

Re:

von roland_lange (04.09.2007, 12:54)
Hallo Judith,

stimmt, man hat die ganze Arbeit am Hacken. Aber ich habe mir das bewusst so ausgesucht und kann, da ich diese Selbstausbeutung im Bereich Musik schon geraume Zeit betreibe, auf einen kleinen Kundenstamm blicken. Und, um ehrlich zu sein, die Autorenmarge von Dienstleistern, wie BoD ist mir zu niedrig und der Ladenverkaufspreis muss regelmäßig zu hoch angesetzt werden (für meinen Geschmack). Da mache ich halt lieber alles selbst. Aber das ist sicher nicht jedermanns Sache und daher nicht als Empfehlung zu verstehen.
Sollte es dennoch "Verrückte" geben, die diesen Weg gehen, bin ich für Fragen und/oder Tipps dankbar.

Gruß
Roland

MisterThirdAct
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Re:

von MisterThirdAct (12.10.2007, 13:23)
roland_lange hat geschrieben:
Hallo André,

das Buch hat Taschenbuchformat (12x19 cm), Papier 90gr 1,5 Vol. Werkdruck gelblich-weiß 1/1-farbig, Umschlag 280gr Chromosulfat, 4/0-farbig, 188 Seiten.
Auflage: 110 Stück (man fängt ja klein an), Preis/Stück ca. 4,50 Euro (auf den Cent genau habe ich es nicht im Kopf) incl. MwSt., Versand und Einschweißen in Umweltfolie.

Gruß
Roland



Hallo Roland!

Du hast also einen eigenen Kleinverlag? Was sind für Dich die Vorteile, was die Nachteile? Ich kenne selber jemanden,der einen Ein-Mann-Verlag für Kinderbücher hat und sich mitunter ziemlich schwertut, in größere Verlagshäuser aufgenommen zu werden.

Gruß

Dean

hwg
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Registriert: 24.04.2007, 16:39

Re:

von hwg (12.10.2007, 13:39)
Guten Tag Roland!

Der von Dir genannte Preis ist tatsächlich günstig und deckt sich mit meinen Erfahrungen aus österreichischen Buchdruckereien kleinerer und mittlerer Größe. Lediglich Druckkonzerne sind mitunter viel kostspieliger und oft gar nicht an Kleinauflagen interessiert.

Außerdem spiegelt Deine Auflage vernünftigen Realitätssinn. Erfahrungswerte von Eigenverlegern zeigen, dass Auflagen von über 300 Exemplaren zumindest kommerziell ein zu großes Wagnis sind (von rühmlichen Ausnahmen abgesehen).

Außerdem hast Du den Vorteil, den Verkaufspreis eines Bandes selbst festzulegen, wobei Du Dich keinesfalls "unter Wert" verkaufen solltest! :lol:

Mein Herz schlägt für kreative Eigenverleger. Ich kenne persönlich viele dieser Wagemutigen - und manche bestehen schon seit Jahrzehnten und erwirtschaften - auch über den regionalen, wohlmeinenden Buchhandel -
mitunter einen ganz ordentlichen Gewinn, den sie in neue Bücher stecken.

Nicht verschweigen will ich, dass es bei etlichen auch schief geht und sie
entweder aufgeben oder sich einem mehr oder minder dubiosen Anbieter (Druckkostenzuschussunternehmen) "unterwerfen" und dabei wegen der "Lockangebote" meistens einen noch größeren Verlust einfahren.

Viel Erfolg!!! Gruß Hans

roland_lange

Re:

von roland_lange (12.10.2007, 14:26)
Hallo Dean,

tja, was soll ich groß herumlamentieren? Die Nachteile sind schnell aufgezählt und hinlänglich bekannt. Du nennst ja z.B. das Problem, in einen "großen" Verlag aufgenommen zu werden. Das Problem besteht sicher nicht, weil man Miniverleger ist, sondern man wird Miniverleger, weil man u.a. keinen Bock mehr hat, den "Großen" die Bude einzurennen. Die Verweigerungshaltung der "Großen" kann natürlich mit der Qualität dessen zusammenhängen, was man anzubieten hat, muss aber nicht. Aber Ursachenforschung möchte ich hier auch nicht betreiben.
Also, Nachteile: Man verkauft (wahrscheinlich) nicht viel, man kommt an die großen Fressnäpfe nicht oder nur bedingt ran, man muss einen großen Drang zur Selbstausbeutung (i.d.R. Arbeitskraft) haben. Man sollte einen möglichst stressarmen Hauptberuf mit geregelter Arbeitszeit haben, damit nach Feierabend noch Lust zur Ausbeutung bleibt ;-)
Vorteile: Man kann tun und lassen, was man will bei der Buchproduktion. Man kann schreiben, wie man will. Man kann die Preise bestimmen, wie man will und man fährt die ganzen Gewinne ein und muss nicht teilen (wenn man nicht gerade Fremdautoren produziert.)
Voraussetzung: Bescheidenheit, ein gewisses Maß an Neugier (z.B. auf neue Techniken), Kreativität über das Schreiben hinaus, im regionalen Umfeld die richtigen Leute kennen und so weiter, und so weiter ...
Ich persönlich habe mich noch nie damit anfreunden können, nur Bücher zu schreiben und nur Schriftsteller zu sein. Ich war immer neugierig auf das, was "am anderen Ufer" passiert. Solange das Geld reicht, mache ich viele Dinge einfach nur zum Spaß, bin daher kaum als Beispiel oder gar "Vorbild" für irgendwen oder irgendwas zu gebrauchen.
Abgesehen davon schreibe ich, wenn ich denn was schreibe, nicht nur für meinen eigenen Verlag, sondern natürlich immer auch mit Blick auf die Publikumsverlage. Gewisse Projekte allerdings, von denen ich heute schon weiß, dass sie auf jeden Fall ihre Leser finden werden (mehr werde ich nicht verraten), mache ich natürlich selbst.
Fazit: Schreiben und Verlegen ist für mich eine absolut geile Angelegenheit. Aber ich hänge nicht daran, wie der Fixer an der Nadel. Wenn es mal irgendwann nicht mehr geht (z.B. wegen permanenten Misserfolges), dann lasse ich es eben. Das Leben hat noch anderes zu bieten, z. B. die elektrische Eisenbahn, die ich nie hatte, auf die ich aber immer noch scharf bin.
Und zum Schluss: Bitte häng' das, was ich hier geschrieben habe nicht zu hoch auf. Mir sind die Vor- und Nachteile des Selbstverlegens, bzw. des Führens eines Miniverlages ziemlich sch...egal. Mir ist nur wichtig, dass ich Spaß bei der Sache habe. Und den habe ich - mein Wort drauf!

Gruß
Roland

MisterThirdAct
Beiträge: 24
Registriert: 31.05.2007, 11:20

Re:

von MisterThirdAct (25.10.2007, 19:08)
[quote="roland_lange"]
Also, Nachteile: Man verkauft (wahrscheinlich) nicht viel, man kommt an die großen Fressnäpfe nicht oder nur bedingt ran, man muss einen großen Drang zur Selbstausbeutung (i.d.R. Arbeitskraft) haben. Man sollte einen möglichst stressarmen Hauptberuf mit geregelter Arbeitszeit haben, damit nach Feierabend noch Lust zur Ausbeutung bleibt ;-)
Vorteile: Man kann tun und lassen, was man will bei der Buchproduktion. Man kann schreiben, wie man will. Man kann die Preise bestimmen, wie man will und man fährt die ganzen Gewinne ein und muss nicht teilen (wenn man nicht gerade Fremdautoren produziert.)



Hallo Roland,

das interessiert mich doch sehr. Wieviel Zeit und Geld (ohne jetzt konkrete Beträge zu nennen) musst Du denn durchschnittlich in Deinen Verlag investieren? Nimmst Du mit Deinen Büchern denn soviel ein, dass Du Deine Unkosten abdecken kannst?
Und wie ist das mit den Preisen? Dieser Schaltungsdienst scheint ja gute Preise anzubieten. Kannst Du den Endpreis Deiner Bücher selbst bestimmen?
Und schließlich: Wie ist das finanztechnisch bei der Steuerabrechnung? Bist Du als Autor Freiberufler und als Verleger Selbstständig?

Gruß

Dean

roland_lange

Re:

von roland_lange (25.10.2007, 19:43)
Hallo Dean,

mit dem Verlag stehe ich erst am Anfang. Daher habe ich noch gar keine Richtwerte, die ich guten Gewissens unter die Leute bringen könnte. Es ist sicher, wie mit vielen Dingen im Leben, die man sich aufbaut. Es entwickelt sich und man weiß nicht, wo es arbeitsmäßig und finanziell hinführt.
Bisher habe ich noch recht wenig Zeit (und Geld) investiert. Eine Gewerbeanmeldung für knapp 30 Euro und ein 10er-Pack ISBN-Nummern incl. Strichcode-Dateien für insgesamt ca. 130 Euro, das war es zunächst. Zeitlich ist schon etwas mehr draufgegangen, aber da achte ich nicht so genau drauf, wie auf mein Konto. cheezygrin Um eine Hausnummer zu nennen - ich investiere im Durchschnitt pro Tag etwa zwei bis drei Stunden in den Verlag, wobei die meiste Zeit nach einer gewissen Startphase für das "Büchermachen" und in meinem Fall auch das "Bücherschreiben" draufgeht.
Die Technik zum Büchernmachen (Hard- und Software) war schon vor Verlagsgründung vorhanden, also kein verlagsbezogener Kostenfaktor. Mein erstes selbstgemachtes Buch ( noch unter anderer Verlagsflagge - eine Anthologie, resultierend aus einem Schreibwettbewerb und zum großen Teil von der Sparkasse gesponsert) hat mit knapp 300 verkauften Exemplaren genügend Geld in die Kasse gespült, um ein weiteres Buch zu machen (diesmal im eigenen Verlag), das dann hoffentlich wieder genug Geld in die Kasse spült, um ein weiteres Buch zu machen usw. usw. ...
Wichtig für mich, eine möglichst kleine Auflage komplett zu verkaufen (was im regionalen Rahmen bei einer Auflage von etwa 100 Stück über kurz oder lang fast immer gelingt) und den Preis so zu kalkulieren, dass der Gewinn zwischen 30 % und 50 % liegt. Das kann man aber wirklich nur dann erreichen, wenn man die anfallenden Arbeiten komplett selbst übernimmt und man mit niemanden teilen muss. Dazu gehört dann eine Druckerei, die mit ihren Druckpreisen eine Buchpreis-Kalkulation zulässt, mit der man besagte Prozente einfahren kann und der Buchpreis immer noch vertretbar ist. Die Buchpreis-Kalkulation führe ich komplett selbstbestimmt durch (natürlich abhängig von den Kosten, die ich habe). Mit BoD Norderstedt und ähnlichen Anbietern funktioniert das natürlich nicht so. Dafür bekommt man da einige Arbeiten abgenommen und man hat das bessere Vertriebsnetz, obwohl - ob das die Verkaufszahlen in jedem Fall erhöht, sehe ich nicht unbedingt.

Ja, finanztechnisch rechne ich mit dem Finanzamt als Selbstständiger ab (neben meinen Einkünften als Arbeitnehmer). Als Autor bin ich Freiberufler - auch richtig. Das beschert mir in den ersten Jahren meist satte Rückzahlungen, da meine Einkünfte von den absetzbaren Ausgaben (z.B. Arbeitszimmer im eigenen Haus, anteilige Nebenkosten, Renovierungskosten etc, neuer PC und andere Nettigkeiten) aufgefressen werden. Irgendwann solltest du aber Gewinne versteuern, sonst nennt das Finanzamt die ganze Sache plötzlich Liebhaberei. Und ab da weiß ich dann auch nicht, wie es sich weiterentwickelt :roll:

So, ich höre hier erstmal auf. Wenn du mehr wissen willst, sag es nur. Ich antworte bestimmt!

Gruß
Roland

MisterThirdAct
Beiträge: 24
Registriert: 31.05.2007, 11:20

Re:

von MisterThirdAct (27.10.2007, 23:29)
Hallo Roland,

erstmal Danke für Deine Ausführungen. Du sagst, daß die Technologie fürs Büchermachen schon vorhanden war. Heißt das, Du läßt selbst nicht bei Schaltungsdienst drucken und hast eine eigene Druckerei?
Was mich auch interessiert: Brauch man eigentlich einen Verlag, um seine eigenen Bücher auf den Markt zu bringen? Kann man nicht einfach zu einer günstigen Druckerei gehen um sich 500 Exempl. drucken lassen,damit man einen für die Kunden aktzeptablen Preis erzielen kann? (Ich meine die magische Grenze von 9,99€ für einen normalen Roman)

Gruß

Dean

roland_lange

Re:

von roland_lange (28.10.2007, 08:41)
Hallo Dean,

sorry, da habe ich mich vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt. Die von mir angesprochene Technologie bezieht sich auf einige Selbstverständlichkeiten, wie ein einigermaßen leistungsstarker PC (die aktuellen Standards reichen voll aus), dazu die Gestaltungssoftware für das Layout (Quark XPress, Indesign, Acrobat-Distiller etc. - ich lehne in diesem Zusammenhang das Arbeiten mit Word und anderen Textprogrammen ab). Natürlich gehört ein Bildbearbeitungsprogramm dazu und für (mindestens) eine Internetpräsentation die nötige Software für das web-Design. Wie viel und in welcher Ausführung bei dir vorhanden ist, kann ich natürlich nicht sagen.
Mit diesen Werkzeugen bringst du, die nötige eigene Kreativität oder das Vorhandensein der entsprechenden "Fachleute" vorausgesetzt, das Buch in die Dateiform, die die Druckerei deines Vertrauens für den Buchdruck benötigt.
Zu deinem zweiten Punkt. Nee, man braucht keinen eigenen Verlag. Allerdings solltest du überlegen, ob du auf eine ISBN-Nummer verzichten kannst/willst, ebenso, wie auf die Listung im VLB oder bei Amazon. Das bekommst du zwar auch ohne Verlagsgründung, wie z.B. bei BoD, bist dann aber faktisch ein Selbstverleger (BoD ist nicht etwa ein Verlag, bei dem du verlegst, sondern der Dienstleister, der dir als Selbstverleger unter die Arme greift). Ob du als Selbstverleger mit einmaliger ISBN-Nummer noch eine Gewerbeanmeldung haben musst, kann ich dir nicht genau sagen. Wahrscheinlich nicht. Letztendlich bleibt auch immer die Frage, welche Ziele du mit einem eigenen Verlag verfolgst. Bleibt es bei der Produktion des/der eigenen Buch/Bücher, kann man wohl auf den eigenen Verlag verzichten. Ob man dadurch auch Geld spart, sei dahingestellt.
Ein Punkt aber noch am Rande. Mit einem Gewerbeschein in der Tasche kannst du bei manchen Anbietern günstiger einkaufen ;-)
Übrigens - 9,99 Euro sollte nicht unbedingt die magische Grenze sein, auch nicht bei Taschenbüchern. Die Fessel hatte ich mir auch auferlegt, sie ist aber oft nicht zu halten - ob mit oder ohne angemeldeten Verlag. Es sei denn, du willst keine oder nur ganz kleine Gewinne erzielen. Ich denke aber, wenn der Preis unterhalb der magischen Preisgrenze liegt, wird ein Buch nicht automatisch mehr verkauft.

Gruß
Roland
Zuletzt geändert von roland_lange am 28.10.2007, 08:54, insgesamt 1-mal geändert.

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PvO
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Re:

von PvO (28.10.2007, 08:52)
Quark XPress
Kann mir mal einer erklären, was ich mir genau unter diesem Programm vorstellen muss?
Danke.

roland_lange

Re:

von roland_lange (28.10.2007, 09:02)
Quark XPress ist ein Layout-/Publishing-Programm, mit dem man jedwede Art von Druckwerken designen kann, und zwar in der Art und Weise, dass es den handelsüblichen Standards und den Anforderungen der Druckereien und den Anforderungen an ein professionelles Druckwerk entspricht. Die Anforderungen hier im Einzelnen aufzulisten, würde sicher den Rahmen sprengen.
Nur so viel: Quark XPress ist ein Profi-Programm, das im gestaltenden Gewerbe zu den Standard-Programmen gehört und in der Vorgänger-Version 5.01 für lau, bzw. für unter 10 Euro zu bekommen ist (bei Pearl noch bis Ende November). Ehemaliger Preis: ca. 1500,- Euro
Das Programm ist auf jeden Fall zu empfehlen und genügt auch in dieser alten Version allen Ansprüchen (zumindest denen, die handelsübliche Bücher mit überwiegend Text gestalten).

Gruß
Roland

P.S. ich arbeite selber mit InDesign. Das kommt aber aufs Gleiche raus.

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hawepe
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Re:

von hawepe (28.10.2007, 12:35)
Hallo Roland,

roland_lange hat geschrieben:
Quark XPress ist ein Layout-/Publishing-Programm, mit dem man jedwede Art von Druckwerken designen kann, und zwar in der Art und Weise, dass es den handelsüblichen Standards und den Anforderungen der Druckereien und den Anforderungen an ein professionelles Druckwerk entspricht.


Das entscheidende Woertchen ist kann.

Mit Word und Co. kann man keine typographischen Anspruechen genuegenden Druckvorlagen erstellen, aber mit Quark, Indesign und LaTeX kann man sehr wohl auch Druckvorlagen erstellen, die keinerlei typographischen Anspruechen genuegen.

Gute Werkzeuge erleichtern zwar die Arbeit, aber sie ersetzen kein Fachwissen. Bevor man sich in Riesenkosten stuerzt, wuerde ich deshalb auch das von dir empfohlene nicht mehr aktuelle aktuelle, aber dafuer preiswerte Quark XPress 5.x oder das kostenlose LaTeX empfehlen.

Beste Gruesse,

Heinz.

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