Wer traut sich...

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hwg
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Wer traut sich...

von hwg (01.02.2009, 15:11)
...innerhalb eines Tages eine Mini-Story hier einzustellen, in der nur drei Personen die humorvolle und/oder spannende Handlung herbeiführen. Dabei sollte die Zeichenanzahl inklusive Leertaste von 2000 nicht überschritten werden.
Es gibt außer Anerkennung jedoch nichts zu gewinnen! :lol:

Gruß Hans

Hanna
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Re:

von Hanna (01.02.2009, 16:50)
Wahre Liebe
Der vierundneunzigjährige alte Mann weint herzerweichend. Seine um vier Jahre jüngere Frau liegt mit gebrochenen Rippen und zerschlagenem Nasenbein im Spital. Ein Ausrutscher auf dem Glatteis.
„Wenn sie doch nur bald wieder heim käme“, jammert er bei seiner Tochter. Ich fühle mich entsetzlich einsam ohne sie. Über sechs Jahrzehnte leben wir nun schon zusammen. Was tut man da nicht alles für einander. Mit vor Rührung zitternder Stimme erzählt er, dass er seinem geliebten Frauchen klammheimlich einen nagelneuen Glaskeramikherd gekauft habe.
„Stell dir nur ihre Freude vor, wenn sie heimkommt!“
„Das ist wirklich lieb von dir“, Vater, lobt seine Tochter ihn. „Was bist du doch für ein guter Mann.“

Drei Wochen sind verstrichen. Bei der Tochter meldet sich das Telefon.
„Mutter? Was ist los?“
„Könntest du nicht mal vorbeikommen und mir beim Herd helfen?“, piepst sie leise ins Telefon, wohl damit Vater es nicht hört.
„Ja aber, du kochst doch schon drei Wochen damit!“
„Schon, aber irgendwie scheine ich immer die falschen Knöpfe zu drehen, ich mache einfach ständig alles falsch!“, weint sie plötzlich!“
„Aber Papa kann dir doch helfen?“
„Kann er eben nicht, sagt er, bitte komm!“

Eilig meldet sich die Tochter bei der Arbeit ab. Organisiert jemanden für den Hund und nimmt die zwanzig Meilen unter die Räder.
Als sie die Wohnung betritt, sitzt der alte Mann am Küchentisch. Sein geliebtes Frauchen hockt verstört auf dem Sofa und zittert mit den Händen.
„Also Vater, komm ich zeig dir wie er funktioniert, “ anerbietet sich die Tochter, „du kannst es dann anschliessend Mutter beibringen.“
Der Alte grinst hämisch und schlägt sich auf die Hühnerbrust.
„Gar nichts zeige ich der! ICH weiss schon wie der Herd geht. Soll die doch endlich mal lernen, eine Gebrauchsanleitung zu lesen.

1'524 Zeichen - Schreibdauer 45 Minuten.
Hanna

Gerhard
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Ich trau mich mal

von Gerhard (01.02.2009, 17:02)
Es muss ja nichts für den Pulitzer-Preis sein. Ist auch ca. 350 Zeichen länger als erlaubt.

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Die Feier

Den Flaschen auf dem Tisch nach zu urteilen, war der Abend schon sehr weit forgeschritten. Begonnen hatte das Ganze mit ein paar Bier, doch die waren schnell vernichtet. Jochen erinnerte sich, dass in seiner Bar noch Nachschub vorhanden war. Was soll man einem Mann in fortgeschrittenem Alter auch schenken? Also schenkt man Alkohol. Vielleicht auch in der Hoffnung, dass er durch einen vorzeitigen Leberschaden, der Rentenkasse nicht mehr so lange auf der Tasche liegen würde.

»Die hat mir der Amtsleiter zum Geburtstag geschenkt«, lallte Jochen und zog einen Rotwein aus seiner Bar. »Und die hab ich vom Verein bekommen,« fügte er hinzu und hielt eine Flasche Weißwein in die Luft.

»Machen wir mit dem Roten weiter«, meinte Hans mit glasigen Augen, »dann der Weiße.«

»Wein auf Bier, das rat ich dir«, zitierte Jochen und hatte Mühe den Wein in die Gläser zu gießen. »Wir haben also die richtige Reihenfolge gewählt.«

»Wir achten eben auf die Gesundheit«, lallte Leopold, nahm sein Glas in die Hand und hatte sichtlich Mühe, es an den Mund zu führen. Die Koordination zwischen Hand und den Muskeln des Schluckens funktionierte auch nicht mehr so, wie noch vor einigen Stunden. Sie versagte aber völlig, als er auf das Bild starrte, dass schon seit vielen Jahren über dem Sofa hing. Es zeigte eine alte Kirche im Winter. Sie war eingeschneit und einige Menschen waren gerade auf dem Weg zum Gottesdienst.

Leopold hatte sich für das Bild nie wirklich interessiert. Er mochte solche, in seinen Augen, kitschigen Bilder nicht, aber nun war er mehr als nur verwirrt.

»Sag mal,« begann er zaghaft und er schien plötzlich wieder nüchtern, »wenn ich mich recht erinnere, brannte nie Licht in der Kirche auf dem Bild.«

»Da brennt auch nix«, lallte Jochen und nahm einen kräftigen Schluck Rotwein.

»Aber jetzt brennt da Licht.«

»Oh«, meinte Hans lachend, »dann sollten wir mit dem feiern aufhören. Wenn Lichter in Kirchen brennen ...« ein langer Schluck Rotwein folgte.

»Verdammt noch mal, da brennt Licht und diese Leute waren bisher auch nicht auf dem Bild.« Leopold war sichtlich aufgeregt.

Nun wandten sich auch die anderen dem Bild zu und Erstaunen war auf ihren Gesichtern zu erkennen. Jochen rannte zum Schrank und suchte nach alten Fotos des Wohnzimmers auf dem das Bild zu sehen war. Er fand eines und zeigte es mit kreidebleichem Gesicht seinen Freunden.
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Herzliche Grüße
Gerhard

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Die Welt ist anders, als sie uns erscheint. "Auf der Suche nach der Realität" , ISBN 978-3833493294

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Hanna
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Re: Ich trau mich mal

von Hanna (01.02.2009, 17:18)
Hallo Gerhard
Da trifft man sich wieder :D
Gratuliere Dir zu Deiner Geschichte. thumbbup

Ich hoffe, die Kritiker sind gnädig mit meinem kleinen Erguss.
Habe mit Schrecken festgestellt, dass ich Satzzeichen vergessen habe und dass der zeitliche Ablauf nicht ganz logisch ist. Aber vielleicht merkt's ja keiner :lol:

Grüessli Hanna

Gerhard
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Re:

von Gerhard (01.02.2009, 17:25)
Hallo Hanna, thumbbup

jetzt hat es mich wieder gepackt und ich führe mal deine Geschichte weiter.

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Die Frau, Hilde mit Namen, sprang erbost auf. Doch ein kleiner Schmerz hielt sie zurück genauso schnell und erbost zum Schrank zu laufen und die Gebrauchanweisung des Herdes zu holen. Aber sie kochte vor Wut über ihren Mann. Wie lange waren sie nun schon verheiratet? Aber noch immer glaube er, sie könne keine Gebrauchsanweisung lesen, dabei war sie es immer, die ihm ein neues Gerät erklären musste. Aber immer stellte er es so dar, dass er die Leuchte war. Aber, vielleicht brauchen Männer das, dachte sie.

Triumphierend hielt sie den Stapel Gebrauchsanweisungen in die Höhe. »Dann such mal die richtige raus, mein Lieber.«

Sie reichte ihm den Stapel der Heftchen und Heinrich begann zu blätterten. Englisch, Französisch, Spanisch, Japanisch. Dann fand er die russische Version und erinnerte sich, wie er 44 in russicher Gefangenschaft versucht hatte einen Herd in Gang zu setzen. Er blätterte nachdenklich in der russischen Gebrauchsanweisung und konnte tatsächlich noch einige Worte lesen.

»Na, fein,« meinte Hilde, »du kannst gerne auch die russische nehmen. Dann musst du es mir aber auch übersetzen.«

Hanna lachte, als sie das hämische Grinsen auf dem Gesicht ihrer Mutter sah.

Heinrich blätterte weiter und fand dann tatsächlich auch die deutsche Version der Gebrauchsanleitung.

»Na also, da ist sie doch«. Noch weitaus triumphierender hielt er seinen Fund in die Höhe.

»Na dann lies mal vor,« lachte Hilde.

Heinrich schlug das Heftchen auf und begann zu lesen. »Sie müssen nehmen Schlauch, drehen auf drei, dann stellen Karaffe auf Platte. Wenn Licht an Platte an, sie müssen überstülpen Deckel. Dann es geht schneller.«

Der Rest ging im schallenden Gelächter von Hilde und Hanna unter.
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Herzliche Grüße

Gerhard



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Hanna
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Re: Ich trau mich mal

von Hanna (01.02.2009, 17:44)
Die Feier

Den Flaschen auf dem Tisch nach zu urteilen, war der Abend schon sehr weit forgeschritten. Begonnen hatte das Ganze mit ein paar Bier, doch die waren schnell vernichtet. Jochen erinnerte sich, dass in seiner Bar noch Nachschub vorhanden war. Was soll man einem Mann in fortgeschrittenem Alter auch schenken? Also schenkt man Alkohol. Vielleicht auch in der Hoffnung, dass er durch einen vorzeitigen Leberschaden, der Rentenkasse nicht mehr so lange auf der Tasche liegen würde.

»Die hat mir der Amtsleiter zum Geburtstag geschenkt«, lallte Jochen und zog einen Rotwein aus seiner Bar. »Und die hab ich vom Verein bekommen,« fügte er hinzu und hielt eine Flasche Weißwein in die Luft.

»Machen wir mit dem Roten weiter«, meinte Hans mit glasigen Augen, »dann der Weiße.«

»Wein auf Bier, das rat ich dir«, zitierte Jochen und hatte Mühe den Wein in die Gläser zu gießen. »Wir haben also die richtige Reihenfolge gewählt.«

»Wir achten eben auf die Gesundheit«, lallte Leopold, nahm sein Glas in die Hand und hatte sichtlich Mühe, es an den Mund zu führen. Die Koordination zwischen Hand und den Muskeln des Schluckens funktionierte auch nicht mehr so, wie noch vor einigen Stunden. Sie versagte aber völlig, als er auf das Bild starrte, dass schon seit vielen Jahren über dem Sofa hing. Es zeigte eine alte Kirche im Winter. Sie war eingeschneit und einige Menschen waren gerade auf dem Weg zum Gottesdienst.

Leopold hatte sich für das Bild nie wirklich interessiert. Er mochte solche, in seinen Augen, kitschigen Bilder nicht, aber nun war er mehr als nur verwirrt.

»Sag mal,« begann er zaghaft und er schien plötzlich wieder nüchtern, »wenn ich mich recht erinnere, brannte nie Licht in der Kirche auf dem Bild.«

»Da brennt auch nix«, lallte Jochen und nahm einen kräftigen Schluck Rotwein.

»Aber jetzt brennt da Licht.«

»Oh«, meinte Hans lachend, »dann sollten wir mit dem feiern aufhören. Wenn Lichter in Kirchen brennen ...« ein langer Schluck Rotwein folgte.

»Verdammt noch mal, da brennt Licht und diese Leute waren bisher auch nicht auf dem Bild.« Leopold war sichtlich aufgeregt.

Nun wandten sich auch die anderen dem Bild zu und Erstaunen war auf ihren Gesichtern zu erkennen. Jochen rannte zum Schrank und suchte nach alten Fotos des Wohnzimmers auf dem das Bild zu sehen war. Er fand eines und zeigte es mit kreidebleichem Gesicht seinen Freunden.
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[/quote]
Hat denn keiner der besausten Blödmänner gemerkt, dass es der Widerschein der brennenden Kerze auf der Konsole war?
Uebrigens Gerhard, die Fortsetzung ist goldig thumbbup
Grüessli Hanna

Richymuc
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Re:

von Richymuc (01.02.2009, 18:08)
Fluch brechen
"Ein Märchen"
Es war einmal eine Königstochter Namens Hanna mit einem großen Problem: Auf ihr lag ein Fluch - alles was sie in die Hand nahm, schmolz sofort wie Butter in der Sonne. Der König Gerhard rief seine Zauberer und Gelehrten zusammen

um das Problem zu lösen. Tatsächlich fanden die heraus, dass, wenn die Königstochter Hanna nur einmal etwas in die Hand nehmen würde, das nicht schmolz, sie von dem Fluch für immer befreit sei.
König Gerhard ließ im ganzen Land verkünden, das derjenige die Hand seiner Tochter erhalte (und den Rest vermutlich auch), dem es gelänge, etwas derartiges zu finden.
Es dauerte nicht lange, bis sich kilometerlange Schlangen vor der Königsburg bildeten. Doch was immer die Männer der Königstochter in die Hand drückten, schmolz dahin - Goldbarren, Titanstäbe, ja sogar Diamanten. Da kam eines Tages ein junger Mann Namens Hans ins Schloss und sagte: " Prinzessin Hanna, greift in meine Hosentasche, dort werdet Ihr etwas finden, das bestimmt nicht schmilzt...". Die Prinzessin tat, wie ihr geheissen - und tatsächlich blieb alles in ihrer Hand wunderbar hart und fest.
Der Jüngling erhielt von König Gerhard die Tochter zur Frau und wenn sie nicht gestorben sind ...
Was er in der Tasche hatte? M&Ms natürlich, die schmelzen im Mund und nicht in der Hand!
Oder was habt Ihr gedacht, ihr Ferkel...
www.richymuc.de
Der Satirische Kreuzfahrt-Flüsterer ISBN 978-3-8370-9816-7
Feindschaftsbuch ISBN 978-3-8370-9803-7
Das erotische Freundschaftsbuch ISBN 978-3-8391-0037-0
NEU: http://www.youtube.com/watch?v=t25CNmrKaZ4

Hanna
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Re:

von Hanna (01.02.2009, 18:54)
Oder was habt Ihr gedacht, ihr Ferkel...


Ähm...wieso eigentlich Ferkel? Hihi! :?
Hallo Richymuc
Es ehrt mich alte Dame, dass Du der Prinzessin meinen Namen gibst. Dabei habe ich wieder was gelernt: Nämlich dass M&Ms nur im Mund schmelzen.
Liebe Grüsse Hanna

Gerhard
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Re:

von Gerhard (01.02.2009, 18:59)
Lieber Richard,

Oder was habt Ihr gedacht, ihr Ferkel...


:shock::

Also ääääährlich, nee, wissen se, an was DU immer denkst. Du bist ja ein ganz schlimmer. Ich bin schockiert .... tztztztz ... Na ja, Männer eben :wink:
Herzliche Grüße

Gerhard



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noteingang
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Re:

von noteingang (01.02.2009, 19:12)
Wenig humorvoll wohl, mir war gerade danach. Habe das nun in etwa 1 Stunde geschrieben, da mögen noch Fehler drin sein, ich bitte dahingehend um Verzeihung. (sind leider 2600 Zeichen)

Erst ein jäher stechender Schmerz in meinem Unterleib lässt mich wieder zu Bewusstsein kommen. Etwas schweres liegt auf mir, ich weiß nicht wo ich bin, mein Kopf pochert dumpf und das Schwarz um mich herum kreiste wie in einem Karussell. Ich rieche einen nach Alkohol stinkenden Atem, höre stöhnen.
Schiere Panik steigt in mir auf, ich will aufstehen doch kann ich mich kaum bewegen, ein eiserner Griff hält mich fest. Die Schmerzen in meinem Unterleib sind so stark, dass ich mich krümmen muss. Ich will schreien doch bemerke ich jetzt die Hand auf meinen Mund.
»Psst, es ist gleich vorbei...bleib einfach still.«
Er ist es. Nein! Das kann nicht sein. Es kann doch einfach nicht sein, das alles ist nur ein schrecklicher Alptraum.
»Bleib ruhig, lass es zu.« Wieder stöhnen, es ist seine Stimme. Wie kann er nur?!
Mein ganzer Körper verkrampft, ich schreie, will mich mit aller Kraft aus der Umklammerung befreien. Die Schmerzen in meinem Unterleib werden nur schlimmer. Dann beiße ich in die Hand, ich schmecke Blut und die warme Flüssigkeit läuft mir in den Mund. Ich beiße mit aller Kraft, schlage wild um mich, vergesse in diesem Momente jegliche Schmerzen, trete, beiße, kratze.
Ein Schmerzensschrei - Das Gewicht von mir verschwindet. Dann trifft mich ich ein Schlag am Kopf. Die Welt ist für Augenblicke taub, ich höre eine Stimme, doch verstehe ich nichts, ich vernehme nur ein extremes Rauschen. Ich sehe Sterne in der Dunkelheit um dann auf einmal einen Schmerz zu spüren, der mir fast das Bewusstsein raubt. Tränen schießen mir in die Augen und ich krümme mich vor Schmerzen, wimmere leise und ziehe meine Beine an mich heran um sie zu umfassen.
»Bist du das? Was hast du getan?« Ich kann diese Worte kaum aussprechen, meine Hand gleitet zu meinem Unterleib, der höllisch schmerzt.
Er ist es, ein Auge bekomme ich nicht mehr auf, das ist zugeschwollen, aber durch das andere erkenne ich ihn. Er sitzt am Rand des Bettes auf dem ich liege. Keine Ahnung wo ich bin. Er sitzt da gebeugt und weint leise.
»Es tut mir so unendlich Leid. Was habe ich da gerade getan.«
Trotz Schmerzen erhebe ich mich so gut es geht, und stürze auf ihn. Ich schlage auf seinen Kopf, so stark und oft ich kann. Schreie dabei wie eine Verrückte, er wehrt sich nicht und rollt sich zusammen. Ich schlage immer wieder zu, so fest es nur geht bis mir schwarz vor Augen wird, ich einfach zusammen sinke und nur noch das boshafte Lachen einer weiteren Person vernehme.
Zuletzt geändert von noteingang am 01.02.2009, 21:26, insgesamt 1-mal geändert.

Thesken

Re:

von Thesken (01.02.2009, 20:13)
Sorry, aber da der Thread jetzt schon sehr lange auf Eis liegt, habe ich meine Geschichte hier gelöscht. Mir ist irgendwie unwohl dabei, eine komplette Kurzgeschichte im Netz stehen zu haben ...

(Nichts gegen euch, nicht dass ich jetzt gesteinigt werde.)

Liebe Grüße,
Theresa
Zuletzt geändert von Thesken am 05.04.2009, 02:23, insgesamt 1-mal geändert.

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cosmopolit
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Re:

von cosmopolit (01.02.2009, 21:05)
Fehlversuch
Zuletzt geändert von cosmopolit am 02.02.2009, 06:48, insgesamt 1-mal geändert.
Erwachsen wirst du nicht mit dem alter,sondern erst dann wenn du die Fehler zuerst bei dir suchst. http://uae-alfred.blogspot.com/

Hanna
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Re: Wer traut sich...

von Hanna (01.02.2009, 21:10)
hwg (Moderator) hat geschrieben:
...innerhalb eines Tages eine Mini-Story hier einzustellen, in der nur drei Personen die humorvolle und/oder spannende Handlung herbeiführen. Dabei sollte die Zeichenanzahl inklusive Leertaste von 2000 nicht überschritten werden.
Es gibt außer Anerkennung jedoch nichts zu gewinnen! :lol:

Gruß Hans

Hallo Thesken, hallo Noteingang
Eure beiden Stories sind super spannend , dramatisch und gut zu lesen. thumbbup
Hans hat aber vorgegeben, nicht mehr als 2000 Zeichen zu verwenden. Wie es scheint, werden es jetzt immer mehr. Eigentlich schade. Gerade diese Einschränkung macht den Reiz aus, finde ich.
@Hans
Wie ernst hast Du es eigentlich gemeint mit der Zeichenvorgabe?
L.G. Hanna

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noteingang
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Re: Wer traut sich...

von noteingang (01.02.2009, 21:28)
Hanna hat geschrieben:
Hans hat aber vorgegeben, nicht mehr als 2000 Zeichen zu verwenden. Wie es scheint, werden es jetzt immer mehr. Eigentlich schade. Gerade diese Einschränkung macht den Reiz aus, finde ich.


Tut mir leid, war gerade so im Flow, dass ich mich nicht weiter um die Zeichenmenge gekümmert habe. HAbe gerade mal geschaut ob es sinnvoll zu kürzen ist, aber komme nun auf 24xx Zeichen, und kann leider nicht ohne wirklich die Aussage zu verwässern weiterkürzen.

Hanna
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Re: Wer traut sich...

von Hanna (01.02.2009, 21:44)
Tut mir leid, war gerade so im Flow, dass ich mich nicht weiter um die Zeichenmenge gekümmert habe. HAbe gerade mal geschaut ob es sinnvoll zu kürzen ist, aber komme nun auf 24xx Zeichen, und kann leider nicht ohne wirklich die Aussage zu verwässern weiterkürzen.

Hallo Noteingang
Leid muss es Dir nicht tun.:D Mir gefällt Dein Text. Und es ist ja schliesslich ein Spiel. Und das soll es auch bleiben. Wollte mich nur nochmals nach den vorgegebenen Regeln erkundigen. Vielleicht hat Hans sie ja mittlerweile gelockert. :lol:
Liebe Grüsse Hanna

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