Danksagung - ja oder nein?

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


julia07
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Re:

von julia07 (18.01.2009, 08:46)
büchernarr hat geschrieben:
... Sinnvoll scheint es mir aber, die betroffenen Personen vorher zu fragen, ob sie mit einer Nennung ihres Namens in einem öffentlichen Buch zustimmen. Habe da schon von Problemen gehört.

Dem stimme ich voll zu, allerdings halte ich diese Vorgehensweise nur für zwingend erforderlich, wenn man die vollen Namen verwendet. Der Vorname alleine wird kaum Völkerscharen auf die richtige Fährte bringen, wenn er nicht gerade einzigartig ist. :wink:
Ich verwende grundsätzlich nur den Vornamen. Die so Genannten wissen sowieso, dass nur sie gemeint sind und andere geht es im Prinzip nichts an, wer exakt dahinter steht.
Für mich geht es um die Nettigkeit, dass ich als Autorin auch meinen fleißigen Helferlein danken möchte.

LG,
Julia

Johanna
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Re:

von Johanna (18.01.2009, 13:18)
Hallo Ruth,

ich könnte mir als netten Mittelweg auch vorstellen, dass du eine allgemeine Danksagung bzw. Widmung voranstellst und hinterher besonders verdienten Helfern ein Buch mit einer persönlich geschriebenen
Widmung, die auch den Dank für die Hilfe enthält, zukommen lässt (falls das finanziell vertretbar ist).

Ich finde das als Anhang nicht so gut, weil man das erst ganz zum Schluß findet. Das mindert irgendwie die Bedeutsamkeit für mich.

Schöne Grüße

Johanna

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hawepe
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Re:

von hawepe (18.01.2009, 13:21)
Hallo Johanna,

Johanna hat geschrieben:
Ich finde das als Anhang nicht so gut, weil man das erst ganz zum Schluß findet.


Wer sagt denn, dass es hinten stehen muss? Je nach Umfang lässt sie sich auch auf der Impressumsseite oder noch besser im Vorwort unterbringen.

Beste Grüße,

Heinz.

Johanna
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Re:

von Johanna (18.01.2009, 13:54)
Hallo Heinz

ich habe nicht gesagt, dass es "hinten stehen muss". Das bezog sich auf Ruths Aussage:

rbader hat geschrieben:
...Wo genau der entsprechende Text hinpasst, das müsste ich auch nach euren Hinweisen nochmals überdenken. Ich dachte wirklich, dass das am besten am Ende des Buchs steht. Aber in die Einleitung könnte ich es eventuell auch einbinden. Nur für sich an den Anfang stellen, das käme mir nicht so gut vor.....


Und ich sage ja auch, dass es mir vorne schöner erscheint!

Gruß Johanna

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hawepe
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Re:

von hawepe (18.01.2009, 13:57)
Hallo Johanna,

Johanna hat geschrieben:
Hallo Heinz

ich habe nicht gesagt, dass es "hinten stehen muss". Das bezog sich auf Ruths Aussage: [...]

Und ich sage ja auch, dass es mir vorne schöner erscheint!


Entschudlige, da habe ich dich gründlich missverstanden :-(

Beste Grüße,

Heinz.

rbader
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Re:

von rbader (19.01.2009, 01:58)
Hallo alle miteinander

Ja, ja, Heinz, das war meine eigene Engstirnigkeit, zu meinen, die Danksagung gehöre unbedingt ans Ende. Dank der verschiedenen Rückmeldungen habe ich jetzt aber eingesehen, dass es viel sinnvoller ist, diesen Text an den Anfang zu stellen.

Falls sich irgendjemand fragt, warum ich das unbedingt ans Ende stellen wollte: Ich machte mir Sorgen, dass die Danksagung von der Einleitung ablenken könnte, die inhaltlich einfach so anders ausgerichtet ist, dass irgendwelche Dank-Statements da nicht gepasst hätten.

Nun habe ich einen separaten Text geschrieben, und ich glaube, es könnte so klappen. Und ich habe einfach nur die Vornamen erwähnt (danke für deinen bestätigenden Kommentar dazu, Julia). Da kann doch eigentlich niemand was problematisch dran finden. Denn die, die genannt werden, werden sich eindeutig erkennen, aber niemand sonst (außer ihr ganz direktes Umfeld) wird wissen, wer gemeint ist. Prima.

Wenn ich eine Version des Textes habe, mit der ich selbst vollkommen zufrieden bin, stelle ich sie hier noch mal ein, um zu schauen, ob's da aus eurer Sicht etwas zu beanstanden gibt.

Erstmal herzlichen Dank für eure Hilfe. Weiß ich wirklich zu schätzen.

Schönen Gruß
Ruth

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Silvia Kirschner
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Re:

von Silvia Kirschner (22.01.2009, 19:13)
hallo ruth,

ich habs so gemacht, wie du dich auch entschieden hast: ich hab die leute nur mit dem vornamen erwähnt.
ich hab auch ewig lange darüber nachgedacht und mein erster impuls war der, dass ich sehr vielen leuten danken wollte. umso mehr ich darüber nachgedacht hab, umso weniger sind es dann geworden, weil ich draufgekommen bin, dass bei einigen fast ein "zwang" dahinterstand - so nach dem motto, wenn ich mich bei meiner mutter bedanke, muss ich es auch bei meinem vater (oder umgekehrt).
daher hab ich die danksagungen sehr reduziert, sie dafür aber völlig ehrlich geschrieben. ich ging zwar das risiko ein, dass mancheiner vielleicht auch gern erwähnt worden wäre (auch wenn er nichts zum buch beigetragen hat), aber das wars mir wert.
da ich alles an meinem buch allein gemacht hab, fiel meine danksagung mehr auf persönliche unterstützungen aus, also dass mich jemand immer ermutigt hat, weiterzumachen und so.
und aus dieser sicht waren die wenigen, die drinstanden sehr berührt und auch stolz.

:roll: ich weiß, es sollte selbstverständlich sein, aber gerade bei den danksagungen lese es dir hundert mal durch, damit ja nirgendswo ein kleiner fehler ist - darüber ärgerst du dich sonst nach veröffentlichung am allermeisten!!

alles liebe, silvia

rbader
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Re:

von rbader (23.01.2009, 00:26)
Hallo Silvia

Vielen Dank für deinen Kommentar zu diesem Thema.

Silvia Kirschner hat geschrieben:
umso mehr ich darüber nachgedacht hab, umso weniger sind es dann geworden, weil ich draufgekommen bin, dass bei einigen fast ein "zwang" dahinterstand - so nach dem motto, wenn ich mich bei meiner mutter bedanke, muss ich es auch bei meinem vater (oder umgekehrt).


Oje, da hast du bei mir einen wunden Punkt getroffen, nicht in Bezug auf genau diese Personen, sondern was eben dieses Empfinden einer Verpflichtung betrifft. Darüber muss ich wirklich nochmal gut nachdenken.

Ich habe jetzt eine Version der Danksagung, mit der ich erstmal zufrieden bin. Aber ich werde sie nochmal liegen und "gären" lassen. In ein paar Wochen mag sie mir ganz anders erscheinen.

Schönen Gruß
Ruth

Pliekolus
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Re:

von Pliekolus (05.02.2009, 11:25)
Hallo Ruth,

ich habe bei Pliekolus in der ganzen Aufregung den Dank vergessen gehabt. Mein Man war total verknatzt, als er das bemerkte. Da ich noch andere Fehler feststellte, gab es schnell einen 2. Auflage mit Dank und plötzlich haben alle leute, die im Dank standen, das Buch gekauft und stolz rumgezeigt und sogar verschenkt.

Mir hat der Dank nicht wehgetan. Den anderen aber sehr viel gegeben. Die Leute, die im Dank stehen, fühlen sich plötzlich ein wenig prominent und wollen auch, dass ganz viele andere Leute das mitkriegen. Also kaufen die mit Dank bedachten Leute meine Bücher und verschenken sie haufenweise.

Ich würde es an deiner Stelle machen. EInfach alle Namen nennen, die dir irgendwann mal etwas zum Buch gesagt haben. Je mehr, desto besser. Du wirst sehen, wie diese Leute über sich hinauswachsen. Den Dank habe ich dann auch auf meine Webseite gestellt und die Leute finden ihren Namen jetzt über google, was sie noch mehr begeistert ;-)

VG Jacqueline

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skipteuse
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Re:

von skipteuse (05.02.2009, 12:16)
Liebe Ruth!

Ich finde eine Danksagung schön und persönlich, selbst wenn du - um die namensproblematik zu umgehen - es vielleicht etwas allgemeiner formulierst, nach dem Motto: "all denene, die ..." Evtl. kann man Andeutungen erwähnen, die nur der Empfänger auf sich beziehen kann, wie "das Aufmuntern nach der ersten Korrektur", den liebevoll, auch nachts dargereichten Kaffee" etc. so was in der Art.

Ich habe zwar keine Danksagung (habe ich schlichtweg nicht dran gedacht), aber eine Widmung in "Meine Berliner Kindheit" geschrieben; das kam sehhhhhr gut an ... ;-)

Lieben Gruß von Barbara

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Corvinus
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Re:

von Corvinus (05.02.2009, 20:11)
Mhmm, schwierige Frage. Mein Zweiteiler "Devian & Corvina" enthält eine Danksagung an die Grafikerin, welche mir das Cover zur Verfügung gestellt hat. Zusätzlich noch im zweiten Teil eine Danksagung an eine andere Grafikerin, die sich mit ein paar wundervollen Illustrationen an dem Buchprojekt beteiligte. Von daher - nehme ich mal an, dass es auch auf den Zusammenhang einer solchen Danksagung / Widmung ankommt.
Zahlreich sind die Dinge derer ich nicht bedarf...

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