Covergestaltung/Kosten

Euer Forum für Diskussionen zum Thema Self-Publishing und Buchveröffentlichung.


Habt Ihr Euer Buchcover selbst gestaltet?

selbst gestaltet
31
72%
durch Grafiker o. Ä. gestalten lassen
12
28%
 
Abstimmungen insgesamt: 43

M-F Hakket
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Re:

von M-F Hakket (18.01.2009, 17:46)
Ich mache die Cover auch grundsätzlich selbst. Einige Sachen kann ich nicht, z.B. gute Zeichnungen. Dafür bräuchte ich einen Grafiker und das kostet. :cry:
Und ich gebe Heinz recht: Das Programm ist nicht entscheidend. Hat man keine Idee, nützt auch das beste Programm nichts. Die Idee ist entscheidend. Klar geht nicht alles mit jedem Programm, aber da ist weniger manchmal sogar mehr.

Gruß
Hakket

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MW
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Re:

von MW (18.01.2009, 18:05)
@ andreas, du findest unter www.agd.de einen haufen designer zu diesem thema (punkt: designer finden). ich würde immer einen in deiner nähe suche, da der persönlche austausch sehr wichtig ist!

@ heinz: die kosten eines buchs werden in der regel die meisten wohl eh nicht einspielen. hier muss man - glaube ich - für sich selbst entscheiden, wie professionell man rüberkommen möchte und - klar - was mir der spaß wert ist :-(
andererseits: auch ein i-phone kostet unsummen - ohne, dass ich einen wirtschaftlichen nutzen davon habe. entweder will man das ding haben (dann muss ich das geld auf den tisch legen) oder einem reicht auch ein nokia der ersten generation zum telefonieren :-) - ich habe übrigens keien von beiden und stecke das geld lieber in die werbung ;-)

und du hast natürlich recht: nur wenige designer tummeln sich in foren herum und geben tipps. das liegt aber vor allem daran, denke ich, dass man mal nicht "eben so" einen rat geben kann. ich muss ja ziemlich genau wissen, wen der kunde womit wie ansprechen möchte, welches gesamtbudget da ist und welche sonstigen maßnahmen zur vermarktung ergriffen werden, um die kuh vom eis zu bringen und synergien zu nutzen.

LG
aktuelles sachbuch: "design kalkulieren"
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artwork: www.designers-inn.de
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julia07
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Re:

von julia07 (19.01.2009, 00:11)
Eisbär hat geschrieben:
An Volkshochschulen kann man für 30-50 Euro Kurse belegen, die einem den Umgang mit Photoshop erläutern. Das ist zwar nicht umsonst, aber doch deutich billiger als irgendwelche Grafiker. Für Leute, die bisher keine Erfahrung mit Grafiksoftware haben, ist so ein Kurs bestimmt eine gute Einstiegshilfe.

Glaubst Du allen Ernstes, dass Du den Nutzen eines VHS-Kurses mit dem eines ausgebildeten Grafikers vergleichen kannst? :shock::
Und nimm es mir nicht übel, nur weil jemand mit PS umgehen kann, kann er/sie noch lange kein brauchbares Cover entwerfen.
Ein gutes Cover entsteht zunächst zwischen den Ohren und für die Umsetzung findet sich immer jemand :wink:

LG,
Julia

PS: "Umsonst" bedeutet übrigens "vergebens" und nicht kostenlos cheezygrin

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (19.01.2009, 03:54)
julia07 hat geschrieben:
PS: "Umsonst" bedeutet übrigens "vergebens" und nicht kostenlos cheezygrin


Julia, du hältst aber auch den Finger drauf! thumbbup

LG
Siegfried

julia07
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Re:

von julia07 (19.01.2009, 06:46)
Vor vielen Jahren habe ich einmal in einer Debatte zu einer der zahlreichen Bildungsreformen folgende Forderung vernommen:
"Bildung muss umsonst bleiben!" cheezygrin

In diesem Sinne, allen einen erfolgreichen Tag!

LG,
Julia
Zuletzt geändert von julia07 am 07.02.2009, 17:40, insgesamt 1-mal geändert.

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hawepe
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Re:

von hawepe (19.01.2009, 08:22)
Hallo Marco,

MW hat geschrieben:
@ heinz: die kosten eines buchs werden in der regel die meisten wohl eh nicht einspielen. hier muss man - glaube ich - für sich selbst entscheiden, wie professionell man rüberkommen möchte und - klar - was mir der spaß wert ist :-(


Klar, wenn ich die Arbeitszeit einrechne, bleibt die Kostendeckung ein Traum. Dass kann ich nur als Hobby oder Werbung verbuchen. Aber direkte Kosten, d.h. an andere zu bezahlende Posten, möchte ich doch schon mittelfristig ausgeglichen sehen.

ich habe übrigens keien von beiden und stecke das geld lieber in die werbung ;-)


Wo gibt es denn Werbung für 20 Euro (so viel hat mein aktuelles vertragsfreies Handy gekostet) cheezygrin

und du hast natürlich recht: nur wenige designer tummeln sich in foren herum und geben tipps. das liegt aber vor allem daran, denke ich, dass man mal nicht "eben so" einen rat geben kann. ich muss ja ziemlich genau wissen, wen der kunde womit wie ansprechen möchte, welches gesamtbudget da ist und welche sonstigen maßnahmen zur vermarktung ergriffen werden, um die kuh vom eis zu bringen und synergien zu nutzen.


Und viele haben Angst, dass ihnen Aufträge verlorengehen könnten, wenn sie Tips geben. Mein Eindruck ist allerdings, dass eher das Gegenteil zutrifft. Wer kein Geld hat oder ausgeben will, vergibt so oder so keinen Auftrag. Und die anderen stellen bei fachkundigen Tips eher fest, dass sie doch die Finger davon lassen und einen Profi beauftragen.

Beste Grüße,

Heinz.

Andreas T.
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Re:

von Andreas T. (19.01.2009, 09:49)
Goodbye!
Zuletzt geändert von Andreas T. am 30.07.2009, 10:42, insgesamt 1-mal geändert.

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Peter Druffel
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Re:

von Peter Druffel (02.02.2009, 19:30)
Hallo,

ich hab das Cover meines Buches selbst gestaltet. Hat mich etwa 5 Std Zeit gekostet. Etwas anstrengend fand ich das Einbinden der Farbprofile die BOD vorschreibt...

LG

Peter
"Ich achte die Bücher, wie auch das was sie nicht wissen" Taliesin

Meine Heimseite: www.peter-druffel.de

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Corvinus
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Re:

von Corvinus (06.02.2009, 21:30)
Bin da auch ein Stück weit geteilter Meinung. Für meinen Fantasy-Zweiteiler "Devian & Corvina" hab ich mir eine 3D Vorlage von Gaby Hylla erstellen lassen. Im Gegenzug fand sie Erwähnung im Impressum des Buches und erhielt ein kostenloses signiertes Exemplar. Heute nimmt sie wohl auf Grund des mittlerweile höheren Bekantheitsgrades auch ein paar Euro für eine 3D-Vorlage. Ist aber auch okay so.

Für mein Sachbuch und RealLife Roman hab ich Fotovorlagen von pixelquelle.de verwenden dürfen. Letztlich geht es nur darum, alles ins richtige Format rücken und beschriften zu können. Ein paar Grundkenntnisse im Bereich Bildbearbeitung sollte man also schon haben.

Kommt halt doch immer auf den Einzelnen an...
Zahlreich sind die Dinge derer ich nicht bedarf...

Andreas T.
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Re:

von Andreas T. (07.02.2009, 12:26)
Goodbye!
Zuletzt geändert von Andreas T. am 30.07.2009, 10:34, insgesamt 1-mal geändert.

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hawepe
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Re:

von hawepe (07.02.2009, 12:53)
Hallo Andreas,

Andreas T. hat geschrieben:
Wenn man sich einmal durch die Buchcover der BoD- oder PoD-Autoren durchscrollt, dann entdeckt man allerdings in der Mehrzahl Design-Grausamkeiten aller Schattierungen.


Wenn das wenigstens immer von den Autoren gestaltete Cover wären. Leider handelt es sich allzu häufig auch um Cover von Grafikdesignern.

Wirklich gute Buchdesigner sind teuer und meistens mit Arbeit bis über die Ohren eingedeckt. Und sie können sich meistens kaum noch der angefragten "Freundschaftsdienste" erwehren.

Das größere Problem ist meiner Meinung nach allerdings die fehlende Selbstkritik. So unkritisch wie die eigenen Texte werden in der Regel natürlich auch die Cover gesehen. Oder hast du hier im Forum schon häufiger negative Kritiken an Bucheinbänden von Pool-Teilnehmern gelesen? Schelcht sind nämlich immer nur die anderen, fremden Autoren, aber niemals man selbst oder jene, die man kennt.

Beste Grüße,

Heinz.

g.c.roth

Re:

von g.c.roth (07.02.2009, 13:03)
Was uns in dieser Diskussion am meisten weiter bringen würde, wären konkrete Namen, Adressen oder Links von Fachleuten die gut sind, aber trotzdem den besonderen Umständen eines PoD-Autors Rechnung tragen und sich hier nicht an üblichen Marktpreisen orientieren. Da Qualität nun mal ihren Preis hat - und das, weil sie mit richtiger Arbeit und Arbeitszeit verbunden ist - wäre das allerdings wirklich eine reine Freundlichkeit und ein aussergewöhnliches Entgegenkommen.


dozey: Da ich hier ja keine Werbung machen darf:
ich bin so ein freundlicher Mensch cheezygrin
Einfach mal auf meiner Seite gucken, dort gibts einige Beispielcover.

LG Grete angle:

Andreas T.
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Re:

von Andreas T. (07.02.2009, 13:24)
Goodbye!
Zuletzt geändert von Andreas T. am 30.07.2009, 10:33, insgesamt 1-mal geändert.

g.c.roth

Re:

von g.c.roth (07.02.2009, 13:38)
Aber gerade solche Werbung bringt uns hier doch weiter! Wer sollte etwas dagegen haben?


Naja, für Mitglieder, die ihre Dienstleistungen anbieten möchten, hat Heiner extra ein Forum bereit gestellt. Nur, wenn dort keiner guckt ... :?

LG Grete

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Birgit Fabich
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Re:

von Birgit Fabich (07.02.2009, 17:28)
Möchte mich Julia anschließen,
billig ist im Endeffekt immer doppelt bezahlt...

Die Idee für meine Cover habe ich,
mein Fotograf setzt sie um und
meine Schriftsetzerin hat den Entwurf gemacht und
da es sich um eine Reihe handelt,
bei der es auf Wiedererkennungswert ankommt, bleiben einige Bestandteile gleich
- also 'nur beim ersten Mal' die viele Arbeit,
wir gestalten die Fotos schon jetzt passend für das Design,
Photoshop musste noch nicht viel zum Einsatz kommen,
weil wir die Bilder im Original nach Wunsch machen konnten (außer vielleicht spiegeln)
da kann das Schießen eines Fotos schon mal 2 Stunden bis 4 Tage dauern.

Ich gebe Marco unbedingt Recht, wenn das Cover nicht absolut perfekt ist für das, was ich rüberbringen will, kann ich alle Exemplare einstampfen.
und damit komme ich wieder zu meinem Anfangssatz -
billig ist doppelt bezahlt...
oder wie ein Spruch lautet, den mir ein netter Mensch mal mit der Post geschickt hat - Eile ist ein schlechter Ratgeber (Perinader)
Gruß Birgit
Mimi und der große Brand
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