dpi-Größen für Bildband im Digitaldruck

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andihaller
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Re:

von andihaller (25.09.2008, 10:17)
hi johanna,

wie auch heinz schon geschrieben - unbedingt immer sich mit dem jeweiligen dienstleister absprechen. die kennen ihre geräte und wissen was sie dir anraten können.

mit der bildqualität bei bod war ich sehr zufrieden, für einen fotoband hätte ich aber gern hochglänzendes papier gehabt, das bietet bod leider nicht an.

viel erfolg
andi
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damo
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Re:

von damo (10.01.2009, 22:09)
andihaller hat geschrieben:
hi johanna,

wie auch heinz schon geschrieben - unbedingt immer sich mit dem jeweiligen dienstleister absprechen. die kennen ihre geräte und wissen was sie dir anraten können.

mit der bildqualität bei bod war ich sehr zufrieden, für einen fotoband hätte ich aber gern hochglänzendes papier gehabt, das bietet bod leider nicht an.

viel erfolg
andi


Was für Papier wird denn verwandt?

damo
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Re:

von damo (11.01.2009, 12:33)
Wie ist das jetzt genau mit der dpi-Anzahl für Farbbilder?

bod schreibt:

Abbildungen (z.B. Fotos und Zeichnungen) in Farbe müssen mit einer Auflösung von mindestens 200 dpi (besser: 300 dpi) eingebunden werden und sollten vorzugsweise als TIF-Datei abgespeichert sein. Abbildungen mit einer geringeren dpi-Zahl werden bei der Übermittlung Ihrer Druckvorlage in myBoD vom System nicht akzeptiert!


Kann ich dann auch Bild-Dateien haben, die mal 350 oder 430 dpi haben?

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hawepe
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Re:

von hawepe (11.01.2009, 12:52)
Hallo damo,

damo hat geschrieben:
Kann ich dann auch Bild-Dateien haben, die mal 350 oder 430 dpi haben?


Prinzipiell natürlich ja, aber mehr als die offiziell gewünschten dpi bringen keinen Qualitätsgewinn.

Wie die technische Seite abläuft, weiß ich nicht. Wenn die Bilder herunterskaliert werden, wäre das schlecht, weil das zwangsläufig mit Qualitätsverlusten verbunden ist. Ich gehe jedenfalls immer auf Nummer sicher und binde die Bilder in der gewünschten Auflösung ein.

Beste Grüße,

Heinz.

damo
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Re:

von damo (11.01.2009, 13:18)
heißt wohl, ich halte mich besser an das standardmaß 300dpi - nachher sehen sie mit eingebundenen 450dpi und downsampling vielleihct wirklich schlechter aus. :(

Mick Baxter
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Re:

von Mick Baxter (07.02.2009, 03:30)
hawepe hat geschrieben:
Hallo damo,

damo hat geschrieben:
Kann ich dann auch Bild-Dateien haben, die mal 350 oder 430 dpi haben?


Prinzipiell natürlich ja, aber mehr als die offiziell gewünschten dpi bringen keinen Qualitätsgewinn.

Das kommt auf die Auflösung des Druckers und das Motiv an.
Im SW-Bereich arbeiten die meisten Digitaldrucker mit 600 dpi. Das heißt, bei Fotos reichen dann schon 100–150 dpi, denn mehr Details können mit dem groben Raster, der mit 600 dpi Druckauflösung darzustellen sind, gar nicht gezeigt werden.
Denn man muß zwischen der Auflösung des Druckers und der Auflösung der Grafik-Datei unterscheiden. Im Offsetbereich werden Druckfilme bzw. -platten mit 2400 dpi ausbelichtet, also das Vierfache des Digitaldrucks. Bei Strichgrafiken kann die Auflösung bis zu der des Druckers reichen, im Halbton- bzw. Farbbereich muß aber berücksichtigt werden, daß die Druckraster viele Details schlucken. Nur bei Motiven, die scharfe Kanten und dünne Linien aufweisen, lohnt eine Auflösung, die die Rastergröße (angegeben in lpi = lines per inch, im Gegensatz zu dpi = dots per inch) übersteigt.

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hawepe
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Re:

von hawepe (07.02.2009, 13:14)
Hallo Mick,

Mick Baxter hat geschrieben:
Im SW-Bereich arbeiten die meisten Digitaldrucker mit 600 dpi. Das heißt, bei Fotos reichen dann schon 100–150 dpi, denn mehr Details können mit dem groben Raster, der mit 600 dpi Druckauflösung darzustellen sind, gar nicht gezeigt werden.


Auf dieses Spielchen sollte man sich nicht einlassen. In der Regel kennt man die Druckmaschine eben nicht. Und selbst wer sie erfragt, dürfte mit all den Einzelheiten zu Rasterung, Linien und Auflösungen nicht sehr viel anfangen können.

Es hat schon seinen Grund, warum die Book-on-Demand-Dienstleister klare Vorgaben veröffentlichen und diese beim Upload häufig kontrollieren. 99,99 Prozent der Autoren haben von solchen Details nämlich keine Ahnung, was übrigens überhaupt kein Vorwurf, sondern nur eine Tatsachenbeschreibung ist.

Beste Grüße,

Heinz.

Markus

Re:

von Markus (17.02.2009, 14:08)
hawepe hat geschrieben:
jpg ist ein verlustbehaftetes Bildformat. Selbst wenn du in höchster Qualitätsstufe speicherst, werden bereits Bildinformationen herausgerechnet. Ob das stört, kannst du immer nur im Einzelfall entscheiden.

Da jpg in höchster Qualitätsstufe an die Größe von tif-Dateien herankommen, gibt es aber keinen wirklichen Grund für die Umwandlung.


Dass mit TIF gespeicherte Bilder verlustlos und JPG's mit -wenn auch kleinem Verlust- speichern, stimmt, genau so, wie Heinz es schreibt.

Nur würde ich ein sehr gutes Nachtessen wetten, dass keiner sagen könnte, welches seitengrosse, gleiche Bild (zb 17x22cm) denn nun als jpg (Qualitätsstufe 9, also nicht maximal) oder Tif gespeichert ist.
Warum BoD das verlangt, ist mir ein Rätsel, vielleicht, dass nicht massenweise Bilder kommen aus irgendwelchen Kleinkameras, die standardmässig jpg speichern.

Ich arbeitet mal als Bildlieferant für eine grosse Zeitschrift. Alles war vorgeschrieben, Farbraum, pixel und eben TIFF.
Wenn man nun regelmässig hunderte von Bildern auf CD abliefern muss, oder gar übermitteln sollte, dann ist das schon ein wenig mühsam.

Ich habe mich dann sehr gut informiert und eigene Tests gemacht.
Habe A4 mit einem hochwertigen Papier und Drucker gedruckt, gleiches Bild (auch mit Flächen) als TIF und als jpg.

KEIN, wirklich kein Unterschied zu MERKEN, zu sehen bis jpg-Qualitätsstufe 7!!! (Photoshop)
Erst ab Stufe 6 konnte man es erkennen.

Rein theoretisch und rechnerisch war da natürlich ein Unterschied, und auch sichtbar in Photoshop, sofern man genug gross zoomte.

Aber kein Unterschied im Druck.

Nun gut, ich geh also hin, verlange eine Sitzung, erkläre alles und schlage vor, nur jpgs abzuliefern (Archivierung spielte keine Rolle).

Grosses Entsetzen der Grafiker, Layouter "das haben wir immer schon so gemacht, muss Tiff sein...".

Ich schlug vor, einen Experten zu fragen. Taten sie auch (für teures Geld :shock:: ), der schlug sich eher auf meine Seite, schlug aber vor, einfach einige hochwertige Probedrucke zu machen als Vergleiche.

Fazit: nach 1 Monat war alles vorbei, ich musste nur noch jpgs liefern.
Die Experten, Layouter usw sahen KEINEN Unterschied, die Grenze lag bei Stufe 8.
Deshalb war dann die endgültige Entscheidung: jpg, Photoshop-Qualiät 9.

Das deckte sich längst mit meinen Erfahrungen. Und übrigens war es sogar so, dass man das GLEICHE Bild mit jpg/9 10 mal speichern konnte ohne SICHTBAREN Unterschied!

Wenn man ein Bild natürlich x-mal bearbeiten will, dann ist klar TIF angesagt, aber generell für den Druck, auch bei vielen hochwertigen Zeitschriften wird heute auch jpg genommen.

Klar, viele nehmen halt auch TIFF, um einfach auf der sicheren Seite zu sein, und weil es oft gesagt und geschrieben wird.

Aber für die BoD - Fotoqualität würde ich wirklich viel wetten, dass man das nicht sieht im gedruckten Buch.

Mein Rat: mit BoD-Fun ausprobieren!

Wenn das nicht möglich:
bei wenigen Bildern TIF nehmen (einfach für das gute Gefühl cheezygrin ) und in allen anderen Fällen: mir glauben und jpg nehmen. :D

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hawepe
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Re:

von hawepe (17.02.2009, 15:26)
Hallo Markus,

Markus hat geschrieben:
Dass mit TIF gespeicherte Bilder verlustlos und JPG's mit -wenn auch kleinem Verlust- speichern, stimmt, genau so, wie Heinz es schreibt.

Nur würde ich ein sehr gutes Nachtessen wetten, dass keiner sagen könnte, welches seitengrosse, gleiche Bild (zb 17x22cm) denn nun als jpg (Qualitätsstufe 9, also nicht maximal) oder Tif gespeichert ist.
Warum BoD das verlangt, ist mir ein Rätsel, vielleicht, dass nicht massenweise Bilder kommen aus irgendwelchen Kleinkameras, die standardmässig jpg speichern.


Wieviele Autoren wissen überhaupt, dass im JPG-Format nur verlustbehaftet gepeichert werden kann? Und wieviele derjenigen, die das wissen, überlegen sich, dass dieser Effekt bei jedem speichern eintritt?

Ich würde den Anteil auf eine niedrigen einstelligen Prozentsatz schätzen :-(

Die Kette ist doch meistens so: Die Bilder werden mit einer Digitalkamera im JPG-Format aufgenommen, und das häufig schon nur in einer mittleren Qualität, um Speicherplatz zu sparen. Dann werden auf dem PC die Farben korrigiert. Mit einigem Glück erfolgt die Speicherung in einer hohen Qualität. Bloß irgendwann fällt dann auf, dass eigentlich besser nur ein Ausschnitt benötigt würde, der dann erneut in hoffentlich höherer Qualität gespeichert wird.

Selbst wenn immer mit der Qualitätsstufe 9 bzw. 90 Prozent gespeichert wird, liegt man jetzt bereits bei nur noch 73 Prozent vom Ursprung.

Ganz nebenbei müsste man den Autoren auch noch erklären, dass Photoshop mit einheitenfreien Werten von 1 bis 10 arbeitet, dagegen Gimp mit Prozenten von 0 bis 100 Prozent. Und das weder 100 prozent noch 10 verlustfrei bedeuten, sondern lediglich geringe Verluste.

Schade, dass sich nicht kontrollieren lässt, wieviele Forenteilnehmer bisher alles genau gelesen und wieviele längst ausgestiegen sind.

Grosses Entsetzen der Grafiker, Layouter "das haben wir immer schon so gemacht, muss Tiff sein...".


Wenn Kunden mich fragen, erbitte ich auch immer TIF. Das ist einfacher, weil es Erklärungen spart, und gibt mir den Spielraum, unproblematisch Bildkorrekturen vornehmen zu können.

Lies dir mal hier im Forum durch, was alles schon zu Bildern geschrieben wurde. Das Wissen ist extrem gering. Warum also unter diesen Bedingungen zu JPG raten? Wer wirklich Ahnung hat, der weiß auch so, was ratsam ist und was nicht.

Wie gesagt, du hast völlig recht. Aber ich gehe da einfach pragmatisch ran und nehme die Autoren, wie sie sind.

Beste Grüße,

Heinz.

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Judith
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Re:

von Judith (17.02.2009, 22:27)
Hallo Heinz,

ich habe alles durchgelesen, nicht viel Ahnung von Computern, versuche aber immer mit möglichst wenigen Bearbeitungsschritten auszukommen, wenn ich drucken will. Beispiel: Ich möchte einen Ausschnitt. Der Ausschnitt ist nicht ideal, soll noch ein Stück weg. Dann gehe ich einen Schritt zurück und schnipple nicht vom ausgeschnittenen noch was ab, sondern vom Original.

Wenn ich sowas sogar weiß, dann würde ich mal auf zwei Prozent tippen. :wink:

Grüßle,
Judith
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Markus

Re:

von Markus (17.02.2009, 23:29)
Judith hat geschrieben:
Hallo Heinz,

ich habe alles durchgelesen, nicht viel Ahnung von Computern, versuche aber immer mit möglichst wenigen Bearbeitungsschritten auszukommen, wenn ich drucken will. Beispiel: Ich möchte einen Ausschnitt. Der Ausschnitt ist nicht ideal, soll noch ein Stück weg. Dann gehe ich einen Schritt zurück und schnipple nicht vom ausgeschnittenen noch was ab, sondern vom Original.

Wenn ich sowas sogar weiß, dann würde ich mal auf zwei Prozent tippen. :wink:

Grüßle,
Judith


Schön, Judith,
gut machst Du das ... im Zweifelsfall finde ich mehr Ausschnitt auch besser cheezygrin

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