Nur mal so, als Idee...

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


Tom
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Nur mal so, als Idee...

von Tom (29.01.2009, 00:32)
Hallo allerseits,

Ich stöbere hier viel in diesem Forum, und lese immer wieder, dass es scheinbar schwierig ist, Print On Demand Bücher im Buchhandel unterzubringen. (Eigene Erfahrungen habe ich ja noch nicht, aber das lese ich oft im Netz, und nicht nur in diesem Forum.) Andererseits lese und höre ich oft, dass viele Leser immer noch lieber in Buchhandlungen kaufen als via Internet, weil sie dort besser in den Büchern stöbern können usw. Nun zu meiner Idee, die mir gerade spontan in den Sinn kam:

Warum organisieren sich POD Autoren nicht mal, um in verschiedenen größeren Städten Buchtage / Buchmärkte zu veranstalten? Ich denke da an eine Art Ausstellung für einen Tag oder ein Wochenende, bei der die Autoren gemeinsam ihre Bücher präsentieren? Wenn sich alle teilnehmenden Autoren die Kosten für so eine Ausstellung teilen würden, müsste das doch erschwinglich sein, oder? Es gibt ja nun jede Menge Autoren, die bei BoD, Shaker, Lulu usw. veröffentlicht haben.

Wenn so viele Autoren gemeinsam so was organisieren würden, könnte man sicher auch von verschiedenen Kontakten profitieren. Einer kennt vielleicht jemanden, der entsprechende Räumlichkeiten für den Tag günstig anbieten oder sogar umsonst zur Verfügung stellen kann, einer kennt einen, der günstig Flyer dafür drucken kann, einer kennt jemanden bei der Zeitung, der das Event im redaktionellen Teil groß ankündigen kann usw.

Wer keine Kontakte dieser Art beisteuern kann, könnte vielleicht einfach leckere Kuchen backen, um die Heerscharen von Lesern anzulocken, die Flyer verteilen, usw. Aufgaben lassen sich ja immer und für jeden finden. :wink:

Ich denke, so eine Veranstaltung könnte, wenn sie gut organisiert ist, auf POD Autoren und deren Bücher aufmerksam machen. Ein Buchmarkt, bei dem man in aller Ruhe in den Büchern stöbern und die dazugehörigen Autoren gleich mal kennenlernen kann, würde doch sicher die Neugier einiger Leser wecken. Und wenn es dann auch noch lecker Kaffee und Kuchen gibt...

War jetzt nur mal so eine spontane Idee zu später Stunde. Wenn es Blödsinn ist, erschlagt mich! cheezygrin Ansonsten: Brainstorming please!
Zuletzt geändert von Tom am 29.01.2009, 01:02, insgesamt 1-mal geändert.
Neid ist eine häßliche, aber zumindest sehr aufrichtige Art der Anerkennung.

Viele Grüße vom Tom

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Lisa_Sonnenblume
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Re: Nur mal so, als Idee...

von Lisa_Sonnenblume (29.01.2009, 01:00)
Tom hat geschrieben:
Hallo allerseits,

Ich stöbere hier viel in diesem Forum, und lese immer wieder, dass es scheinbar schwierig ist, Print On Demand Bücher im Buchhandel unterzubringen. (Eigene Erfahrungen habe ich ja noch nicht, aber das lese ich oft im Netz. Nicht nur in diesem Forum.) Andererseits lese und höre ich oft, dass viele Leser immer noch lieber in Buchhandlungen kaufen als via Internet, weil sie dort besser in den Büchern stöbern können usw. Nun zu meiner Idee, die mir gerade spontan in den Sinn kam:

Warum organisieren sich POD Autoren nicht mal, um in verschiedenen größeren Städten Buchtage / Buchmärkte zu veranstalten? Ich denke da an eine Art Ausstellung für einen Tag oder ein Wochenende, bei der die Autoren gemeinsam ihre Bücher präsentieren? Wenn sich alle teilnehmenden Autoren die Kosten für so eine Ausstellung teilen würden, müsste das doch erschwinglich sein, oder? Es gibt ja nun jede Menge Autoren, die bei BoD, Shaker, Lulu usw. veröffentlicht haben.

Wenn so viele Autoren gemeinsam so was organisieren würden, könnte man sicher auch von verschiedenen Kontakten profitieren. Einer kennt vielleicht jemanden, der entsprechende Räumlichkeiten für den Tag günstig anbieten oder sogar umsonst zur Verfügung stellen kann, einer kennt einen, der günstig Flyer dafür drucken kann, einer kennt jemanden bei der Zeitung, der das Event im redaktionellen Teil groß ankündigen kann usw.

Wer keine Kontakte dieser Art beisteuern kann, könnte vielleicht einfach leckere Kuchen backen, um die Heerscharen von Lesern anzulocken, die Flyer verteilen, oder sonstiges. Aufgaben lassen sich ja immer und für jeden finden. :wink:

Ich denke, so eine Veranstaltung könnte, wenn sie gut organisiert ist, auf POD Autoren und deren Bücher aufmerksam machen. Ein Buchmarkt, bei dem man in aller Ruhe in den Büchern stöbern und die dazugehörigen Autoren gleich mal kennenlernen kann, würde doch sicher die Neugier einiger Leser wecken. Und wenn es dann auch noch lecker Kaffee und Kuchen gibt...

War jetzt nur mal so eine spontane Idee zu später Stunde. Wenn es Blödsinn ist, erschlagt mich! cheezygrin Ansonsten: Brainstorming please!


Klar kann man das organisieren, ist aber mit viel Arbeit verbunden :wink: Ich wäre für Frankfurt am Main u.U. dafür bereit thumbbup
LG,

Lisa

Tom
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Re: Nur mal so, als Idee...

von Tom (29.01.2009, 01:11)
Lisa_Sonnenblume hat geschrieben:

Klar kann man das organisieren, ist aber mit viel Arbeit verbunden :wink: Ich wäre für Frankfurt am Main u.U. dafür bereit thumbbup


Ohne Fleiß kein Preis! cheezygrin

Man könnte ja Reihum in verschiedenen Städten solche Veranstaltungen machen. Evtl. könnten die, die zu weit entfernt wohnen, ihre Bücher dann treuhänderisch ihren Autorenkollegen zur Präsentation überlassen.

Beispiel: Autor xy aus Berlin schickt dir seine Bücher, wenn die Buchparty in Frankfurt am Main steigt, und du kümmerst dich mit darum. Legst sie neben deinen Büchern mit aus, hast sie im Auge, und schickst die nicht verkauften Exemplare danach wieder an Autor xy zurück. Wenn der Buchmarkt dann ein paar Monate später in Berlin steigt, läuft es umgekehrt. Dann kümmert sich Autor xy darum, deine Bücher auch in Berlin mit zu präsentieren und ggf. an dich zurückzusenden. (So wäre auch gewährleistet, dass bei jeder Veranstaltung ein breites Angebot mit vielen Büchern die Leser lockt. Und nebenbei ist für Leser der Reiz da, Autoren aus der eigenen Umgebung kennenzuernen.)

Natürlich ist das organisatorisch ein ziemlicher Aufwand, aber ich könnte mir vorstellen, dass es auch eine gute Chance ist. Vor allem, wenn auch die Presse darüber berichtet. Soweit ich weiß, wäre das in dieser Art ja mal was ganz Neues, und über neue Ideen berichten Zeitungen gern.

Mit Arbeit isses schon verbunden, aber wie heißt es so schön: Vor den Bestseller hat der liebe Gott den Schweiß gestellt. cheezygrin cheezygrin
Neid ist eine häßliche, aber zumindest sehr aufrichtige Art der Anerkennung.



Viele Grüße vom Tom

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hawepe
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Re: Nur mal so, als Idee...

von hawepe (29.01.2009, 07:58)
Hallo Tom,

Tom hat geschrieben:
Warum organisieren sich POD Autoren nicht mal, um in verschiedenen größeren Städten Buchtage / Buchmärkte zu veranstalten? Ich denke da an eine Art Ausstellung für einen Tag oder ein Wochenende, bei der die Autoren gemeinsam ihre Bücher präsentieren?


Diese Idee ist im Forum vor einiger Zeit bereits sehr ausführlich diskutiert worden. Aber sie endete wie die Idee vom letzten Herbst, eine Heftchen-Reihe zu starten oder einen Kalender zu produzieren, und die vorweihnachtliche Spenden-Initiative im Nichts :-(

Der Knackpunkt ist immer, dass jemand sich verantwortlich fühlen und alles in die Hand nehmen muss.

Da ich früher schon einige kleine Events mitorganisiert habe, weiß ich dummerweise, was das heißt. Einfach mal so nebenbei lassen sich solche Veranstaltungen nicht verwirklichen.

Beste Grüße,

Heinz.

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cosmopolit
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Re:

von cosmopolit (29.01.2009, 09:34)
HEINZ:
Da ich früher schon einige kleine Events mitorganisiert habe, weiß ich dummerweise, was das heißt. Einfach mal so nebenbei lassen sich solche Veranstaltungen nicht verwirklichen.

Das ist vollkommen richtig,deshalb KANN so etwas auch nur klappen wen der Organisator bezahlt wird,kein Taschengeld sondern richtig bezahlt.Er soll ja richtig arbeiten und nicht einen Hobby nachgehen.
Zweitens muss ja Geld vorher da sein,oder soll der Organisator auf seinem Namen in Vorkasse gehen?Miete,Strom und alles was dazugehört.
So bin ich wieder bei der Idee das über einen Verein zu machen,der Verein bezahlt die Ausgaben und nimmt sich vertraglich einen Organisator. So macht der Verein keinen Gewinn,sonder bezahlt die anstehenden Ausgaben.
Um einen Verein schmackhaft zu machen zahlt jeder der bis xy eintritt eine Summe per Monat.Alle die denken,lass das erst mal laufen und schauen wie es geht,und dann eintreten wollen wenn der Verein sich etabliert hat,müssen eine Aufnahme Gebühr entrichten.
Ist nur auf die Schnelle eine Idee.
Erwachsen wirst du nicht mit dem alter,sondern erst dann wenn du die Fehler zuerst bei dir suchst. http://uae-alfred.blogspot.com/

Stefan Lamboury

Re:

von Stefan Lamboury (05.02.2009, 21:42)
Tom ja es ist schwierig, meine Bücher liegen inzwischen in einer Imbissbude, sowie bei einem Friseur aus. Dort kann man meine Bücher kaufen, ich erhalte den vollen Verkaufspreis. Also 8 €, weder der Friseur noch der Besitzer der Imbissbude verdienen an den Büchern, trotzdem verkaufen sich die Bücher nicht wirklich.

Schönen Gruß

Stefan Lamboury

http://stefanlamboury.npage.de/willkommen_79769456.html

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (06.02.2009, 03:36)
Stefan Lamboury hat geschrieben:
Tom ja es ist schwierig, meine Bücher liegen inzwischen in einer Imbissbude, sowie bei einem Friseur aus. Dort kann man meine Bücher kaufen, ich erhalte den vollen Verkaufspreis. Also 8 €, weder der Friseur noch der Besitzer der Imbissbude verdienen an den Büchern, trotzdem verkaufen sich die Bücher nicht wirklich.


Das musst du mir mal erklären:
Du bietest deine Bücher in einer Imbissbude und bei einem Friseur an - und obwohl du deinen Verkäufern nichts dafür zahlst, verkaufen sich deine Bücher nicht. Diese Logik verstehe ich nicht. Was hat das Nichtbezahlen von Provisionen (oder wie man es auch nennen will) mit den schlechten Verkaufszahlen zu tun?

Umgekehrt hätte ich es ja verstanden: Du verkaufst deine Bücher in der Imbissbude und beim Friseur, und obwohl du den beiden eine Provision vom 30% zahlst - und die beiden von daher ein Interesse daran haben sollten, das Buch ihren Kunden anzupreisen -, läuft das Buch nicht.

Aber deine Aussage ist ja genau anders herum. Ich bin verwirrt. Klär mich auf, wieso die Verkäufe anziehen sollten, weil du dem Imbissbudenbesitzer und dem Friseur keine Provision zahlst.

LG
Siegfried

Mellchen
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Re:

von Mellchen (06.02.2009, 06:05)
Ich glaube ja nicht, dass ich als Neuling Euch "alten Hase" etwas erzählen kann, aber es gibt doch sämtliche Online-Anzeigenanbieter, bei denen man kostenfrei Links und andere Hinweise auf Bücher einstellen kann.
Ich hatte dies bei meinem ersten Buch so gemacht, bei zweiten nicht. Und die Unterschiede waren durchaus merklich, wenn das erste auch kein Bestseller georden ist ;-]
Hinzu kommt, dass es bei Google die Möglichkeit gibt, kostenfrei eine Site zu erstellen, auf die dann mit einem Link in sämtlichen Foren hingewiesen werden kann.
Die Idee mit dem BOD-Büchermarkt finde ich grundsätzlich schön, allerdings ist es tatsächlich eine Frage der Organisation und vor allem der Übernahme von Verantwortung.
Im Grunde würde es wohl darauf hinauslaufen, dass jeder "Einheimische" sämtliche Bücher geschickt bekommt, dann mit einer Warenladung in die jeweilige Räumlichkeit fährt, das Ganze organisiert, die Bücher im Rahmen der Preise und Möglichkeiten verkauft, hinterher schweißgebadet alles wieder einräumen muss, die übrig gebliebenen Bücher zurück sendet und darauf hofft, dass, trotz verschwindend geringer Verkaufszahlen, seine Bücher in der nächsten Stadt von nächsten Verantwortlichen ebenso verkauft und/oder behütet werden.
Tipps wie, "Stellen Sie sich ruhig an eine Imbissbude und halten sie eine Lesung.", halte ich für ziemlich überflüssig. Denn auch wenn wir bestimmt alle unsere Leistungen mit unserer Schreiberei erbringen, leben können wir offensichtlich davon nicht. Also bleibt bei aller Arbeit kaum Zeit, sich noch für Lesungen an Imbissbuden zu stellen. Würde bei minus 15 Grad wahrscheinlich auch furchtbar nerven.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Ausdrucken der Coverforderseiten als Flyer eine Menge bringen kann, wenn sie dort ausgelegt werden, wo sich die Zielgruppe aufhält.
So, genug für einen Neuling.
Habt alle einen schönen Tag,
LG Mellchen

Klaus D. Klimke

Re:

von Klaus D. Klimke (06.02.2009, 08:05)
@all
So alt, wie die Idee auch sein mag. Sie ist auf jeden Fall immer wieder weitere Überlegungen wert.
Es gibt die Frankfurter Buchmesse, es gibt die Leipziger Buchmesse; warum nicht auch, zumindest erst einmal auf regionaler Ebene, von BoD-Autoren organisierte kleine Buchmessen?
Worauf ich hinaus will:
Tatsache ist doch, dass zur Zeit so ziemlich jeder für sich selbst dahinbröselt. Folge: magere Verkaufszahlen, niedriger Bekanntheitsgrad usw usw..
Wenn wir die Kraft erst einmal regional bündeln würden, wäre das eine gute Startposition für weitere größere Aktionen.
Roller, Fahrrad, Moped, Auto. Jeder hat mal klein angefangen.
By the way: Wir kennen das doch alle: große Firmen und Organisationen sind meist träge. Kleinere sind flexibler und direkter. Das schließt natürlich eine spätere Überregionalität nicht aus.
@ Alfred
Nix gegen Vereine. Aber allein der daran hängende Rattenschwanz an Organisation kann sich zur Lebensaufgabe entpuppen, die keine weiteren anderen Aktivitäten mehr zulässt als eben nur noch "die Vereinsarbeit". Ich weiß wovon ich da rede.
@all
Organisieren wir also doch erst einmal regionale Autorentreffen, auf denen man sich beschnuppern, Erfahrungen und Ideen austauschen und alles weitere für eine Veranstaltung besprechen und organisieren kann. Das übt und ist von Auge zu Auge ist mit Sicherheit konstruktiver, als blind durch Foren zu tapsen:
"Ja, ähm. Ich kenn' die doch gar nicht." "Wer weiß, was das für welche sind?"
Also ran an die Frikadellen
Mach ich doch einfach mal den Anfang:
Wer an einem Treffen in der Region Hamburg interessiert ist, möge sich bei mir melden. Das Wann Wo und Wie kann man dann ja bekakeln.
Gruß von
Klaus

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hawepe
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Re:

von hawepe (06.02.2009, 08:47)
Hallo Klaus,

Klaus D. Klimke hat geschrieben:
So alt, wie die Idee auch sein mag. Sie ist auf jeden Fall immer wieder weitere Überlegungen wert.
Es gibt die Frankfurter Buchmesse, es gibt die Leipziger Buchmesse; warum nicht auch, zumindest erst einmal auf regionaler Ebene, von BoD-Autoren organisierte kleine Buchmessen?


Weil jemand die Initiative ergreifen und das verantwortlich in die Hand nehmen muss.

Nix gegen Vereine. Aber allein der daran hängende Rattenschwanz an Organisation kann sich zur Lebensaufgabe entpuppen, die keine weiteren anderen Aktivitäten mehr zulässt als eben nur noch "die Vereinsarbeit".


Abgesehen davon, dass es rechtliche Probleme gäbe, einen Verein für wirtschaftliche Tätigkeiten zu installieren, mag eben vermutlich kein Pool-Autor das gesamte rechtliche und finanzielle Risiko z.B. einer Autorenmesse tragen. Von daher liegt die Überlegung nahe, eine Rechtsform zur Reduzierung dieses Risikos zu suchen. Und ob Verein, GmbH oder GbR, die Beschäftigung mit sich selbst ändert sich nicht.

Wer an einem Treffen in der Region Hamburg interessiert ist, möge sich bei mir melden.


Das solltest du besser noch mal unter Termine und Ankündigungen posten. Hier geht es bestimmt verloren.

Beste Grüße,

Heinz.

julia07
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Re:

von julia07 (06.02.2009, 20:29)
Stefan Lamboury hat geschrieben:
Tom ja es ist schwierig, meine Bücher liegen inzwischen in einer Imbissbude, sowie bei einem Friseur aus. Dort kann man meine Bücher kaufen, ich erhalte den vollen Verkaufspreis. Also 8 €, weder der Friseur noch der Besitzer der Imbissbude verdienen an den Büchern, trotzdem verkaufen sich die Bücher nicht wirklich

Stefan, ich glaube, wenn man/frau diesen Weg geht, dann sollte das Buch wenigstens einen Bezug zu dem Verkaufsetablissement haben. Falls es um Dein Buch "Leben und Tod" geht, finde ich weder den Frisör noch die Imbissbude förderlich.
Ansonsten sehe ich es wie Siegfried. Solange Du Deinem "Unterhändler" keinen Cent Verdienst zubilligst, wird der höchstens auf Amazon verweisen cheezygrin

LG,
Julia

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Bücherwurm
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Re:

von Bücherwurm (07.02.2009, 22:26)
Guten Abend an alle,

ich bin Mitglied beim Autorenstammtisch Köln. Wir sind kein Verein, unsere Teffen sind offen für alle, die schreiben oder schreiben wollen. Letztes Jahr haben wir uns einen Pavillion gekauft, für die Büchermärkte in Müllenbach (Marienheide). Die Büchermärkte finden an jedem dritten Wochenende im Monat statt. Das Bücherfest ist immer im Juni, um den Geburtstag des Joh. Gutenberg herum.
Wir sind im Durchschnitt 8 AutorInnen, die regelmäßig am Stammtisch teilnehmen.
In Müllenbach waren bis auf eine Ausnahme bisher nur zwei, ein Autor und ich, und das seit vier Jahren.
Wenn überhaupt etwas aus der Idee werden soll, müssten sich die AutorInnen aus den jeweiligen Regionen treffen und kennenlernen.
Ob dann in der jeweiligen Region etwas veranstaltet wird oder alle Regionen zusammen etwas machen bleibt abzuwarten. Jedenfalls würde sich, bei jeweils einem oder einer Vositzenden pro Region die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen.

Beste Grüße, Gabi
Titel bei BoD:
Hunger auf Leben - Ein Mädchen kämpft gegen den Krebs
Anna und das Traumland
Kinderbuch

M-F Hakket
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Re:

von M-F Hakket (07.02.2009, 23:31)
Die Idee hate ich auch schon mal.

Warum nicht lauter kleine Verlage im Umkreis (Norddeutschland) abklappern, für ein Wochenende eine Örtlichkeit mieten, vorher Presse informieren und los gehts.
Die Örtlichkeiten wären sogar (hier in BRV) vorhanden. Hier gibt es jedes Jahr einen riesigen, gemeinnützigen Büchermarkt (Antiqariats basiert), mit Kaffee und Kuchen usw. Wird sehr gut besucht. Die Leute kommen sogar aus Hamburg und Bremen und Hintertupfingen. blink3

Aber wir hier schon gesagt, es ist nicht leicht, das zu organisieren. Es ist ja nicht nur die Verantwortung für die Organisation.
Es müsste ja so laufen, dass die Autoren, die nicht vor Ort sein können, einige Bücher an den Organisator schicken.
Wer übernimmt dann die Verantwortung für die ganzen Bücher? Wieviele Leute müsste man zusätzlich einstellen, um über das ganze bedruckte Papier zu wachen?
Wer schickt das alles wieder zurück?
Wie und wer und wo werden die Autoren bezahlt?
Etc.

Die Idee finde ich grundsätzlich sehr gut.
Es sollte aber verd.... gut durchgeplant sein.

Gruß
Hakket

hwg
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Registriert: 24.04.2007, 16:39

Re:

von hwg (08.02.2009, 08:11)
Wenn ein Autor "artfremde" Betriebsinhaber findet, die seine Bücher ohne dafür eine Provision zu verlangen, den Kunden anbietet, so kann das durchaus Erfolg haben. Vor allem in Orten, wo die nächste Buchhandlung weit entfernt ist. Mir gut bekannte Autoren verkaufen ihre Bände über Gaststätten, Trafiken (Zigarettenläden), Tankstellen und dergleichen.
Ein Problem kann nur dann auftauchen, wenn ein konzessionierter Buchhändler sich zu einer Anzeige bzw. Klage aufrafft...

Jakob W.
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Registriert: 13.04.2007, 15:58

Re:

von Jakob W. (08.02.2009, 13:47)
Eine interessante Idee.
Ich denke man sollte erstmal Resonanz einholen; in welcher Stadt gibt es viele BoD-Autoren? Wo gäbe es die Gelegenheit soetwas ohne hohen Kostenaufwand zu bewerkstelligen? Wieviel würde so eine Veranstaltung kosten? Wer kann mitkommen und Zeit bringen?

Wenn man auf solche Fragen eingeht und nicht drumherum redet. Das würde mehr bringen.


Beste Grüße,
Jakob
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