Entwicklung von Verkaufszahlen

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Birgit Fabich
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Re:

von Birgit Fabich (12.02.2009, 09:54)
Julia cheezygrin
ich schieb mit thumbbup
und wie heißt es so schön book:
I will turn the world oder etwa wie Brain... cool1
Mimi und der große Brand
Geschichten für ....
www.blix-derneueselbstverlag.de
www.geschichtenfuer.blogspot.com

FraRa
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Re:

von FraRa (12.02.2009, 11:02)
Will ja nicht die Kampflaune um die Verkaufszahlen trüben, aber ich bemerke, dass ich beim Schreiben nunmehr im Kopf anfange, stärker an den Verkauf zu denken. Stärker jedenfalls als vor dem "Büchermachen".
Ich sehe darin auch eine Gefahr für die Integrität der Texte.
Solange die Verkäufe nicht dem Lebensunterhalt dienen (müssen). will ich meinen Kopf verkaufsfrei halten.
Was nicht heißt, dass ich mich um Marketing, Rezensionen usw. versuche zu kümmern. Aber die print-on-demand-Möglichkeit hat für mich auch die Frage "Warum schreibe ich?" neu aufgeworfen.
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skipteuse
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Re:

von skipteuse (12.02.2009, 11:06)
Hi Frank!

Das ist ja spannend ...
Mirgeht es eigentlich nicht so, höchstens mal bei der Auswahl der Texte/ Projekte. Wenn ich schreibe, schreibe ich - zumindest glaub ich das - relativ frei ... Immer o ein bisschen: nachmirdieSintflutStimmung- außer bei meinem ersten Roman jetzt, aber da hab ich nicht ans Verkaufen gedacht ... Wär natürlich schade, wiederum monieren das ja viele an den "deutschen Autoren" --- hm ...

Gruß, barbara

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schreiberlein
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Re:

von schreiberlein (12.02.2009, 11:19)
Wenn ich nicht integer bleiben möchte, würde ich mir ein anderes Hobby aussuchen. Natürlich freue ich mich über jedes verkaufte Buch und natürlich mache ich, wenn ich eine Möglichkeit dazu habe, Werbung.

Aber ich habe mir ja gerade deswegen die Klinkenputzerei bei Verlagen erspart, damit ich unabhängig und frei Schnauze schreiben kann. Für mich ist das immer noch ein Hobby, das ich leidenschaftlich betreibe. Aber das gilt auch für meine Malerei und für mein Basteln an der Homepage. Geld verdiene ich woanders.

Speedy
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Re:

von Speedy (12.02.2009, 11:54)
Wenn man die Schriftstellerei als Hobby betreibt, kommt es ohnehin nicht so sehr auf die Verkaufszahlen an. Natürlich möchte man schon gelesen werden und freut sich über jeden Verkauf, doch im Vordergrund steht schon irgendwo das Bedürfnis, sich selbst auszudrücken.

Wenn man dann aber solch einen Hit landen kann, wie es Matthias gelungen ist, dürfte die Freude um so größer sein.

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Jacey
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Re:

von Jacey (12.02.2009, 12:23)
Hallo,

bin ja noch ganz neu hier im Forum, aber mir hat dieser Beitrag schon unheimlich geholfen.... Hab mich in vielem wieder erkannt und so einige Fragen und Gedanken in meinem Kopf klären können.

Bin eigentlich nur durch Zufall zum Schreiben gekommen und hatte mir über Verkaufszahlen und so gar keine Gedanken gemacht.

Ich war einfach nur froh ein eigenes Buch geschaffen zu haben, was ich auch jetzt manchmal noch gar nicht realisieren kann, und hab mich sehr über die Vorbestellungen und das tolle Feedback gefreut.

Jetzt ist es seit 3 Wochen auf dem Markt und auf einmal kamen die Fragen in mir auf, ist das normal wie sich das entwickelt, oder müßte mehr dabei herauskommen? Ich hatte ja gar keine Ahnung und Vergleich...

Aber wenn ich das jetzt hier so lese scheint es bisher ganz gut zu sein, habe in der Zeit schon über 40 verkauft...

Aber man muss schon versuchen viel Werbung zu machen! :wink:

Bin mal gespannt, wie es sich so weiter entwickelt, aber ehrlich gesagt, freue ich mich auch viel mehr über das schöne Feedback von wildfremden Menschen, als über den Betrag der meinem Konto gutgeschrieben wird....

Wünsch Euch Allen hier weiter viel Erfolg und finde es super, daß bei vielen hier der Spaß am Schreiben und nicht die Verkaufszahlen im Vordergrund stehen....

LG
Jacey

Stefan Lamboury

Re:

von Stefan Lamboury (12.02.2009, 12:34)
Anfangs waren die Verkäufe recht gut, verkaufte Exemplare 30. Seitdem nichts mehr trotz Presse, Buchvorstellungen und ähnliches.

Schönen Gruß

Stefan Lamboury

http://stefanlamboury.npage.de/willkommen_79769456.html

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mberghoefer
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Re:

von mberghoefer (12.02.2009, 13:33)
Speedy hat geschrieben:
Wenn man die Schriftstellerei als Hobby betreibt, kommt es ohnehin nicht so sehr auf die Verkaufszahlen an. Natürlich möchte man schon gelesen werden und freut sich über jeden Verkauf, doch im Vordergrund steht schon irgendwo das Bedürfnis, sich selbst auszudrücken.

Wenn man dann aber solch einen Hit landen kann, wie es Matthias gelungen ist, dürfte die Freude um so größer sein.


Ist das schon ein Hit? Inklusive der von mir selbst gekauften Exemplare (von denen die Hälfte verschenkt wurde), sind in sechs Wochen jetzt knapp 400 Bücher "über die Theke" gegangen, und ich schätze mal, dass so fünf bis zehn pro Woche in der nächsten Zeit dazu kommen. Allein die Eintrittskarten zu den im Buch beschriebenen Fussballspielen kosteten ein Vielfaches von dem, was durch dieses Buch eingenommen wurde (und in diesem Jahr noch eingenommen werden kann).

Wenn man schreibt um davon zu leben, dann müsste man das m.E. wirklich gezielt angehen. Und ich glaub, wenn ich mir so ansehe, was auf den Bestsellerlisten steht, bzw. wovon so geschrieben/geredet wird: Auf die Qualität des Inhalts kommts dabei nicht unbedingt an. Scheint mir eher so, dass man Medienpräsenz braucht, dann ist das schon dreiviertel der Miete. Wenn auf dem Cover steht: "Boris Becker hasst dieses Buch" oder "Stefan Raap hat´s nicht gelesen!" und dieses Cover hier und da inne Zeitung auftaucht, dann werden damit wahrscheinlich schon mehr Bücher verkauft als es Lesungen oder so schaffen könnten. Aber vielleicht bin ich da zu fatalistisch, kenn mich ja schließlich nicht aus. Ich les nur und schreib nur, und zwischendurch verdien ich meinen Lebensunterhalt mit was völlig anderem.

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Re:

von PvdO (12.02.2009, 14:55)
und zwischendurch verdien ich meinen Lebensunterhalt mit was völlig anderem.

Das geht uns wohl allen so. In Deutschland können nur sehr wenige vom schreiben leben, selbst Bestsellerautoren schaffen das nicht auf Dauer.
Ich verkaufe ja nun schon ein paar Jahre und eins ist Fakt: der Verkauf ist definitiv zurückgegangen. Da hat das tägliche Gelaber in den Medien über die Rezession mit Sicherheit seinen Anteil dran. Die Leute sparen an dem, was nicht unbedingt nötig ist.
Seit 2007 auch in Amerika präsent

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Alexandra_Sperling
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Re:

von Alexandra_Sperling (12.02.2009, 20:33)
Hi zusammen,

mberghoefer hat geschrieben:
Allein die Eintrittskarten zu den im Buch beschriebenen Fussballspielen kosteten ein Vielfaches von dem, was durch dieses Buch eingenommen wurde (und in diesem Jahr noch eingenommen werden kann).


Und Du bist zu den Spielen natürlich nuuuuuur aus Recherchegründen gegangen und hattest keinerlei Spaß gell? cheezygrin

PvdO hat geschrieben:
Da hat das tägliche Gelaber in den Medien über die Rezession mit Sicherheit seinen Anteil dran. Die Leute sparen an dem, was nicht unbedingt nötig ist.


Hmmm... das Konjunkturbarometer sagt aber was völlig anderes und auch die Stimmen des Einzelhandels stehen eher auf "Shop till U drop". Die einzigen, die grad wirklich nix verkaufen sind die Autohersteller - und bei denen zieht ja vielleicht bald die Politik...

Viele Grüße,
Alex
--
Gestreift macht Schlank - Von der Gemeinheit, dass nicht mal Diät-Schokolade beim Abnehmen hilft und Karotten nicht glücklich machen...
ISBN: 978-3837056181
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skipteuse
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Re:

von skipteuse (13.02.2009, 12:05)
Also, das Gefühl hab ich auch ...

Ist zwar nicht wie vor Weihnachten, aber mein erstes Hundebuch: Columbo - Ein Hund für alle "Felle" verkauft sich nun alle paar Wochen/Tagen gleich 20er Packen-weise - ach, das dürfte ruhig bei allen Büchern so sein. angle:

LG, Babs

Dozen-Roses

Artikel

von Dozen-Roses (13.02.2009, 12:33)
Eine gute Presse kann auch etwas wert sein. Mein Spiekeroog-Reisebuch verkauft sich seit dem Artikel in der Silvesterausgabe im Spiekerooger Inselboten ziemlich gut, obwohl die Zeitung alle 14 Tage neu rauskommt. Aber ich denke, die liegen auch irgendwo aus, bei der Gemeinde oder in irgendwelchen Wartezimmern. Keine Ahnung ... Und die meisten Bücher gehen über eine reale Buchhandlung über den Tisch, denn bei Amazon spiegeln sich die Verkäufe nicht in der Statistik wieder.

In einer Tageszeitung, die morgen schon von gestern ist, ist man schnell vergessen. Im Inselboten, den es nicht online gibt, lebe ich ein wenig länger. Lach ... cheezygrin

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skipteuse
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Re: Artikel

von skipteuse (13.02.2009, 12:53)
Dozen-Roses (Moderator) hat geschrieben:
In einer Tageszeitung, die morgen schon von gestern ist, ist man schnell vergessen.. cheezygrin


da geb ich dir z. Z. echt recht ...

Super, der Inselbote macht seinem Namen alle Ehre und überbringt die Nachricht von deinem Buch ,-)

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PvO
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Re:

von PvO (14.02.2009, 08:59)
Die einzigen, die grad wirklich nix verkaufen sind die Autohersteller

Kann es sein, dass wir auf unterschiedlichen Planeten leben? Die Autobranche verkauft so viel Autos, wie lange nicht mehr. Bei den Kleinwagen gibt es bereits Engpässe, die in längeren Wartezeiten ausufern.
das Konjunkturbarometer sagt aber was völlig anderes

Das war vor Weihnachten. Momentan sind die Läden leer und die Verkäufer langweilen sich.

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Alexandra_Sperling
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Re:

von Alexandra_Sperling (14.02.2009, 15:22)
Huhu,

PvO hat geschrieben:
Die einzigen, die grad wirklich nix verkaufen sind die Autohersteller

Kann es sein, dass wir auf unterschiedlichen Planeten leben? Die Autobranche verkauft so viel Autos, wie lange nicht mehr. Bei den Kleinwagen gibt es bereits Engpässe, die in längeren Wartezeiten ausufern.


Siehst, kaum haben sie zu Ende gejammert, schon sellen sie wieder wie die Verrückten. So schnell kann man gar nicht gucken. Wenn die Kauflust der Deutschen dermassen niedrig wäre (weil sie, wie in den Medien behauptet, aufgrund der Kinanzkrise kein Geld hätten) könnten sie auch keine Autos kaufen. Selbst die Motivation durch die 2500 Euro Verschrottungsprämie könnte dann nicht greifen...

das Konjunkturbarometer sagt aber was völlig anderes

Das war vor Weihnachten. Momentan sind die Läden leer und die Verkäufer langweilen sich.[/quote]

Also auf DEM Planeten lebe ich wirklich nicht. Sogar die Zahlen des Ifo-Instituts zum Thema Einzelhandel ziehen nach Einbruch im Januar schon wieder an (laut Radiomeldung, gesehen hab ich sie nicht selbst. Wenns also net stimmen sollte und ich in einer Radio-Induzierten rosa Seifenblase sitze höre ich wohl den richtigen Sender, der meine Stimmung hebt und keine Untergangsszenarien zeichnet). Und wenn mans mal ganz unstatistisch sieht und einfach in einer größeren Stadt nach nem Parkplatz suchen geht... viel Spaß ;-)

So fürchterlich siehts also doch net aus und wir sind von der Krisenbedingten Verteilung von Essensmarken noch ein, zwei Tage entfernt ;-)

Viele Grüße,
Alex
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