Eine spezielle E-Mail Adresse?

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Rabert
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Re:

von Rabert (09.03.2009, 11:12)
Das was hinter dem "@" steht ist eine sogenannte Domain, die du selbst besitzen muss, oder die jemand anderes besitzt und dir eine email-Adresse auf diese Domain zuteilt.

Du kannst z.B. mit www.strato.de, www.puretec.de, und vielen anderen prüfen ob die Bezeichnung die gerne hinter dem "@" stehen haben möchtest schon vergeben ist. Wenn nicht, kannst du so eine Domain auf deinen eigenen Namen registrieren lassen, was dich aber ab ca. 20 Euro je Jahr kostet, wenn du damit auch einen email-Account betreiben möchtest.

Praktisch alle im Duden stehende Wörter sind auf die Domain-Endung .de bereits vergeben, aber es gibt noch viele andere Endungen, die aber teilweise deutlich teuerer sind. Die oben angegebenen Links zeigen dir glaube ich auch, welche Domain-Endungen mit deiner Wunschbezeichnung noch frei sind, falls welche frei sind.

Wenn du unbedingt eine email-Adresse mit einer Domain haben möchtest die schon vergeben ist, kannst du den Inhaber fragen ob er dir einen email Account einrichtet. Das kostet ihn in aller Regel nichts außer ein paar Minuten einrichten der Adresse. Es kann dann allerdings sein, dass er auch deine emails mitlesen kann.

Gruß

Rabert

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Rabert
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Re:

von Rabert (09.03.2009, 11:15)
Badrianos hat geschrieben:
Kann mir jemand sagen wie dies bei anderen
Webadressen (.com oder .eu) ist?
Kann man den Besitzer einer solchen Seite auch einsehen?

Ja.

Ein kurzes (und unvollständiges Verzeichnis) mit anonymen Domains findest du bei http://www.anonyme-domains.de/. Solche Domains sind aber deutlich teuerer als "normale" Domains. Der weltweite größte Provider für anonyme Domains ist m.W. www.katzglobal.com.

Gruß

Rabert

Traum88
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Re:

von Traum88 (09.03.2009, 11:32)
Ich habe sowas über http://www.namecheap.com/ dort gibt es eine "private registration" oder "WhoisGuard" für best. Domains z.B. .com Zumindest im zweiten Jahr kostet das etwas extra, ist aber nicht teuer. Sehe grade, 2,88 USD im Jahr.

Dennoch, denk an das Impressum! Wenn Du in Deutschlad lebst, kommst du daran nicht vorbei. Mit Pseudonymen kenne ich mich nicht aus, aber einen Künstlernamen kann man sich ja in den Ausweis eintragen lassen. Ggf. mußt Du das dann auch an Deinen Briefkasten schreiben.

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hawepe
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Re:

von hawepe (09.03.2009, 16:12)
Hallo Rabert,

Rabert hat geschrieben:
Ein kurzes (und unvollständiges Verzeichnis) mit anonymen Domains findest du bei http://www.anonyme-domains.de/. Solche Domains sind aber deutlich teuerer als "normale" Domains.


Nett ist der Tip auf deren Seite, keinen Dienstleister mit fehlenden oder eingeschränkten Kontaktmöglichkeiten zu wählen, weil die Gefahr groß sei, an einen unseriösen Anbieter zu geraten.

Bloß was ist mit einer Website mit eingeschränkten Kontaktmöglichkeiten? Deutet die nicht ebenfalls auf mangelnde Seriosität?

Beste Grüße,

Heinz.

Badrianos
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Re:

von Badrianos (10.03.2009, 01:15)
@ Traum88 + Rabert
Danke euch für die Hinweise.

@ Traum88
"Dennoch, denk an das Impressum"

Impressum ist klar. Ich dachte eigentlich Pseudo-Name und Nennung des Verlages würden reichen.

Wenn einer kommt und denkt er hätte berechtigtes Interesse könnte er sich doch an den Verlag wenden wegen des realen Namens.

Gruß

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hawepe
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Re:

von hawepe (10.03.2009, 09:03)
Hallo Badrianos,

Badrianos hat geschrieben:
Impressum ist klar. Ich dachte eigentlich Pseudo-Name und Nennung des Verlages würden reichen.


Da wird der Verlag dir allerdings ein paar sehr unfreundliche Töne zukommen lassen oder gar eine Abmahnung.

Was würdest du denn sagen, wenn ich im Impressum meiner Seite einfach dich als Verantwortlichen angebe?

Wenn einer kommt und denkt er hätte berechtigtes Interesse könnte er sich doch an den Verlag wenden wegen des realen Namens.


Warum sollte er? Er schickt die Abmahnung oder Rechnung an die im Impressum angegebene Adresse.

Meine Bemerkung zur fehlenden oder ungenügenden Kontaktmöglichkeit bezog sich genau darauf, dass du über entsprechende Anbieter eine Homepage anonym einstellen kannst. Da diese Anbieter im Ausland sitzen, haben deutsche Kläger praktisch keine Chance, an deine Daten zu gelangen, wenn du die Impressumspflicht verletzt.

Bloß wirkt deine Homepage dann eben auf viele Besucher unseriös.

Einen Ausweg bieten nur Treuhänder. Zu dem Thema gab es hier mal vor längerer Zeit eine Diskussion. Wie das abläuft und was es kostet, weiß ich aber nicht.

Beste Grüße,

Heinz.

Traum88
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Re:

von Traum88 (10.03.2009, 10:36)
Ich denke auch, dass es ohne ein sauberes Impressum nicht geht und damit sind die "private registrations" sinnlos.

Was man machen kann, statt den Verlag anzugeben, ist, einen Bekannten zu fragen.
Ich mache das für eine Bekannte, deren Internetauftritt ich allerdings auch kontolliere. Sie hat Angst vor Nachstellungen, wie wir jetzt rausfanden sogar berechtigte Angst. Es ist eine kleine Site und ich weiß, was sie dort schreibt, weil ich es in der Regel aktualisiere. Das war aber auch schon die große Ausnahme.

Badrianos
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Re:

von Badrianos (10.03.2009, 18:40)
Hallo Heinz,

hawepe hat geschrieben:
Badrianos hat geschrieben:
Impressum ist klar. Ich dachte eigentlich Pseudo-Name und Nennung des Verlages würden reichen.

Da wird der Verlag dir allerdings ein paar sehr unfreundliche Töne zukommen lassen oder gar eine Abmahnung.


habe mich eventuell falsch ausgedrückt?
Es gibt doch etliche Veröffentlichungen unter einem Pseudo.
Unter Pseudo zu veröffentlichen bedeutet doch keinen zwangsläufigen Gesetzesbruch. Vielmehr habe ich vielleicht einfach kein Interesse
unter meinem realen Namen zu veröffentlichen, weil:
1) Mein realer Name ein sehr geläufiger Name ist, der mehrfach in gleicher Kombination -Vorname u. Nachname- vorzufinden ist.
2) ich kein Interesse habe aus beruflichen Gründen im Impressum zu erscheinen.

hawepe hat geschrieben:
Wenn einer kommt und denkt er hätte berechtigtes Interesse könnte er sich doch an den Verlag wenden wegen des realen Namens.

hawepe hat geschrieben:
Warum sollte er? Er schickt die Abmahnung oder Rechnung an die im Impressum angegebene Adresse.


Das macht ein potentieller Abmahner aber doch auch so. Egal ob ich mit realem Namen im Impressum auftauche oder nicht. Die wenigsten Autoren werden doch ihre Anschrift ins Buch drucken. Der Verlag steht im Impressum ( so verstehe ich die BOD-Anleitung) und der Verlag kennt
meine Adresse und meinen Namen, falls es Probleme gibt.
Da ist es für den Verlag doch absolut gleichgültig, ob ich unter Pseudo oder realem Namen veröffentliche. Ich verstehe jetzt die Aufregung nicht.

Habe ich irgend etwas falsch verstanden?

Gruß

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hawepe
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Re:

von hawepe (10.03.2009, 19:41)
Hallo Badrianos,

Badrianos hat geschrieben:
Habe ich irgend etwas falsch verstanden


Ja cheezygrin

Gesetzlich ist ein Impressum mit ladungsfähiger Anschrift sowie Telefon und Mailadresse für eine schnelle Kontaktaufnahme vorgeschrieben. Wem das, aus welchen Gründen auch, nicht behagt, muss sich dann eine andere Lösung einfallen lassen.

Dazu gehört die Möglichkeit, sich jemanden zu suchen, der seinen Namen samt Anschrift usw. hergibt. Da das Risiko für Freunde nicht kalkulierbar ist, bleiben nur Treuhandunternehmen, die dann nach außen als Ansprechpartner auftreten.

Schreibst du einfach einen Verlag rein, dann ist alleine er verantwortlich. Er kann dann zwar versuchen, sich sein Geld von dir wiederzuholen, aber wenn du kein Geld hast, hat er Pech gehabt.

Außerdem: Kennst du www.whois.net? Auch wenn dein Name nicht im Impressum steht, heißt das noch lange nicht, dass nicht jeder Kundige an deinen Namen nebst Anschrift kommt.

Beste Grüße,

Heinz.

Badrianos
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Re:

von Badrianos (10.03.2009, 20:27)
hawepe hat geschrieben:
Hallo Badrianos,

Badrianos hat geschrieben:
Habe ich irgend etwas falsch verstanden


Ja cheezygrin

Gesetzlich ist ein Impressum mit ladungsfähiger Anschrift sowie Telefon und Mailadresse für eine schnelle Kontaktaufnahme vorgeschrieben. Wem das, aus welchen Gründen auch, nicht behagt, muss sich dann eine andere Lösung einfallen lassen.



Hallo Heinz,

reden wir jetzt von einer Website oder einem Buch? Oder gilt deine Aussage sowohl für Buch als auch Website?

In einem Buch finde ich doch fast nie eine ladungsfähige Anschrift.
Ich finde doch idR nur den Verlagsnamen (mit Stadt) sowie den Namen des Autors.

Du machst mir gerade Bauchweh. Habe heute mein erstes Buchprojekt abgeschickt und mich eigentlich an die Anleitung der BOD-Hilfe-PDF's gehalten (so denke ich zumindest). Website habe ich allerdings aus dem Impressum gelassen (da mir anonyme Website zu kompliziert). Dafür habe ich eine E-Mailadresse, die du vermutlich als nicht seriös bezeichnen würdest, angegeben.

Gruß

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hawepe
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Re:

von hawepe (10.03.2009, 21:16)
Hallo Badrianos,

Badrianos hat geschrieben:
reden wir jetzt von einer Website oder einem Buch?


Website.

Dafür habe ich eine E-Mailadresse, die du vermutlich als nicht seriös bezeichnen würdest, angegeben.


Ob und welche Mailadresse jeder angibt, ist seine Sache. Ich kenne PR-Agenturen, die sich keine eigene Adresse leisten können, sondern mit AOL-, T-Online- oder GMX-Adressen mailen.

Aber seitdem ich erlebt habe, wie die mit großem Makretingeinsatz gestarteten kostenlosen Mailadressen berlin.de und epost.de plötzlich kostenpflichtig bzw. eingestellt wurden, bin ich endgültig geheilt.

Beste Grüße,

Heinz.

Traum88
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Re:

von Traum88 (10.03.2009, 21:44)
hawepe hat geschrieben:
Aber seitdem ich erlebt habe, wie die mit großem Makretingeinsatz gestarteten kostenlosen Mailadressen berlin.de und epost.de plötzlich kostenpflichtig bzw. eingestellt wurden, bin ich endgültig geheilt.

Exakt und auch grade ähnlich gelaufen bei lycos-eMailadressen. Außerdem kann man nicht steuern, was die sich als Spamfilter ausdenken. Bei AOL kamen lange Zeit best. eMails nicht an. Der Absender erhielt aber auch keinen Hinweis.


Noch mal zum Impressum der Website. Da gehört der rein, der für die Site verantwortlich ist. Der Verlag zeigt Dir im günstigsten Fall den Vogel und schickt eine erboste email.


Das Impressum im Buch ist sehr, sehr spannend, das habe ich mich auch schon gefragt, wer da haftet.
Nimm mal gewaltverherrlichende oder zu erotische Inhalte mit FSK18. Wer haftet da? Eigentlich müßte der Verlag abgemahnt werden und haften. Was sagen die Verträge mit BoD dazu? Gab es schon mal Ablehnungen wegen sowas? Erotik scheint ja ziemlich populär zu sein bei BoD.

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hawepe
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Re:

von hawepe (11.03.2009, 08:20)
Hallo,

Traum88 hat geschrieben:
Exakt und auch grade ähnlich gelaufen bei lycos-eMailadressen.


Oder im vergangenen Jahr mit compuserve.de :-(

Nimm mal gewaltverherrlichende oder zu erotische Inhalte mit FSK18. Wer haftet da? Eigentlich müßte der Verlag abgemahnt werden und haften. Was sagen die Verträge mit BoD dazu?


BoD ist kein Verlag, sondern ein Dienstleister. Ich bin kein Rechtsanwalt, aber wenn BoD verklagt werden könnte, dann könnte es auch die Post. Der eine druckt Verbotenes, der andere bringt Verbotenes zu den Empfängern.

Beste Grüße,

Heinz.

Traum88
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Re:

von Traum88 (11.03.2009, 10:31)
hawepe hat geschrieben:
BoD ist kein Verlag, sondern ein Dienstleister.


aha, warum muß man dann als Autor (nicht als Verlag) angeben "Herstellung und Verlag: Books on Demand GmbH, Norderstedt" ? Ich denke, Du irrst.

BoD fungiert für Autoren als Verlag. Ich wette, die Haftung liegt bei BoD, wenn etwas im Buch ungesetzlich ist.

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hawepe
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Re:

von hawepe (11.03.2009, 17:51)
Hallo,

Traum88 hat geschrieben:
aha, warum muß man dann als Autor (nicht als Verlag) angeben "Herstellung und Verlag: Books on Demand GmbH, Norderstedt" ? Ich denke, Du irrst.


Dann lies dir einfach mal das Verlagsgesetz durch. Selbst wenn man es mit Blick auf den Digitaldruck schöpferisch anwendet, liegen zwischen dem, was BoD und die anderen Dienstleistern bieten, und dem, was im Verlagsgesetz von Verlagen gefordert wird, einfach Welten.

BoD fungiert für Autoren als Verlag. Ich wette, die Haftung liegt bei BoD, wenn etwas im Buch ungesetzlich ist.


Wie gesagt, lies dir das Verlagsgesetz durch.

Im übrigen habe ich vorhin bemerkt, dass das im Grunde sogar völlig egal ist, weil diese Rechtsfragen im Autorenvertrag, Paragraph 10, Absätze 1 und 2, eindeutig geregelt sind.

Beste Grüße,

Heinz.

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