Diktiersoftware

Euer Forum rund um kreatives Schreiben, lesergerechtes Texten und spannende Plots.


hwg
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Re:

von hwg (09.07.2008, 18:22)
Heinz, da gucke ich aber! Parlamentsberichterstatter für den Rundfunk?

Ich war vier Jahre einmal so etwas ähnliches, allerdings im Solde von Nationalratsabgeordneten. Deren politische "Auslassungen" musste ich
publizistisch in Printmedien verwerten. Das an und für sich ansehnliche Honorar wurde von der Staatskasse berappt.

Als nach dem Wahlsieg der Konservativen und der Rechtsaußen-Partei "meine" Abgeordneten ihr Mandat zurücklegten und Jungpolitikern den Platz im Parlament zu Wien überließen, war ich diesen Job los und gar nicht einmal so unglücklich darüber, obwohl mein Bankkonto auf die vorübergehende Minderung der Eingänge "unwirsch" reagierte. Dafür habe ich dann Aufträge fürs "Erfinden" und Texten einer Parteipostille (der Sozialdemokraten) an Land gezogen.

Wer als Freelancer bestehen will, muss eben vielseitig sein. cheezygrin

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hawepe
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Re:

von hawepe (09.07.2008, 19:17)
Hallo Hans,

hwg (Moderator) hat geschrieben:
Parlamentsberichterstatter für den Rundfunk?


Nein, Print. Deshalb musste ich ja zeilengenau diktieren.

Beste Gruesse,

Heinz.

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PvO
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Re:

von PvO (10.07.2008, 09:36)
Schließe mich Lorenz an, hab auch die Version von Lotus getestet und nach schon recht kurzer Zeit rausgeschmissen. Ich bin aber überzeugt, dass das diktieren von Texten kommen wird, wenn die Zeit reif ist. Es ist noch gar nicht lange her, als ich einen Neunnadeldrucker mein Eigen nannte. Die Schwarweißgrafik ließ doch sehr zu wünschen übrig und heute hat man einen Farbdrucker, der Fotoqualität bringt und das noch zu erschwinglichen Preisen. Die Technik entwickelt sich und es ist nur eine Frage der Zeit.

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Rabert
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Re:

von Rabert (10.07.2008, 17:09)
Ich habe Schreibmaschine-Schreiben vor über 30 Jahren als Schulfach gehabt. Vier Jahre lang. Eine der nützlichsten Fähigkeiten, die ich je erlernen durfte. Ich schreibe schon lange wesentlich schneller auf der Tastatur als mit dem Stift.

Sprachsoftware ist bei weitem noch nicht ausgereift genug. Ich habe diese Dragon Software vor einiger Zeit auch mal getestet, und musste feststellen, dass ich inklusive Korrekturaufwand mit der Tastatur vielleicht doppelt so schnell war wie mit der Spracherfassung.

Gruß

Rabert

büchernarr

Re:

von büchernarr (10.07.2008, 17:26)
Hallo,
herzlichen Dank an Alle für Ihre Meinung und auch für die Hinweise zum Erlernen des Schreibmaschineschreibens und den Tipp, von Hand zu schreiben. Beides möchte ich meinen "krummen" Fingern nicht mehr antun. Die Beurteilung der Sprachsoftware hat mich überzeugt, ich werde dafür kein Geld ausgeben, es vielleicht aber einmal probieren, wenn mir eine solche Software kostenlos ins Haus flattert.
Eine mögliche Lösung für mein Problem ist mir selbst noch gekommen: "Langsamer denken". cheezygrin
Also, Danke und einen schönen Abend
Bernd

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Zoba
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Re:

von Zoba (10.07.2008, 17:53)
Hi,

nun ja, auch eine Lösung ist, den Text in eine Diktiergerät zu sprechen und dann später entweder selbst zu tippen oder schreiben zu lassen.
Gruß,

Zoba

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"In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat." - Carl von Ossietzky

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Ankh
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Re:

von Ankh (14.03.2009, 15:51)
Gibt es mittlerweile neue Erfahrungen dazu? Die Programme werden ja immer besser.

Hat jemand z. B. das neue Dragon NaturallySpeaking 10 oder Linguatec Voice Pro 12 ausprobiert? Die bei Amazon nachzulesenden Erfahrungen sind recht unterschiedlich.

...würde ein mittelschneller "Adler" gerne wissen. cheezygrin

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Rabert
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Re:

von Rabert (14.03.2009, 15:59)
Ich habe mir vor ein paar Wochen das neue Dragon Naturally Speaking 10 Preferred zugelegt, zusammen mit einem drahtlosen USB Headset mit DECT Technologie (Plantronics CS60USB). Ich bin aber leider noch nicht dazu gekommen das auszuprobieren. Sobald ich erste Erfahrungen damit gesammelt habe, werde ich berichten, kann aber noch ein wenig dauern. Zumindest ist die Software schon installiert ...

Gruß

Rabert

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Ankh
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Re:

von Ankh (14.03.2009, 22:22)
O.K., ich gedulde mich.

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Ankh
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Re:

von Ankh (10.11.2009, 23:25)
Hallo,
gehe ich recht in der Annahme, dass bei Nutzung solcher Software alle z.B. in OO angelegten Formatierungen wie Silbentrennung, Absätze ect. anstandslos automatisch "greifen" - genau wie beim Eintippen?

Weil wenn nicht, dann hätte man mit der Formatierung hinterher mehr Arbeit als wie mit der Software eingespart.

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hawepe
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Re:

von hawepe (11.11.2009, 08:18)
Hallo Ankh,

Ankh hat geschrieben:
gehe ich recht in der Annahme, dass bei Nutzung solcher Software alle z.B. in OO angelegten Formatierungen wie Silbentrennung, Absätze ect. anstandslos automatisch "greifen" - genau wie beim Eintippen?


Wie machst du denn das, dass Absätze beim Tippen automatisch eingefügt werden? ich muss da immer noch die Returntaste drücken. In Natural Speaking gibt es dafür den Befehl "Absatz", Via Voice kenne ich nicht.

Weil wenn nicht, dann hätte man mit der Formatierung hinterher mehr Arbeit als wie mit der Software eingespart.


Du kontrollierst hinterher nicht die Silbentrennung? Nun gut, wenn dir ein "Urin-stinkt" oder "Anal-phabet" gefällt ... cheezygrin

Beste Grüße,

Heinz.

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Birgit Fabich
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Re:

von Birgit Fabich (11.11.2009, 10:40)
Heinz :lol:
das beste wäre doch ein Stenograph,
der immer um einen rum ist und jeden Gedanken aufnimmt,
sauber abtippt und fertig
ich habe schon so manches ausprobiert und danke euch für die Hinweise, was das Sprachprogramm angeht,
die BEarbeitung hinterher bleibt immer, sehe ich ja auch beim nanowrimo,
wo man einfach schreibt ohne zu korrigieren, auch keine Rechtschreibfehler oder Groß und Kleinschreibung, um den FLOW nicht zu unterbrechen.
Ich würde mal sagen, alles hat seine Zeit,
das Skizzieren auf Papier,
das Schreiben in den PC,
das Diktieren auf den Block oder ins Band,
das Schreiben mit Füller oder anderem Schreibgerät...
geht super, um sich auch in andere Personen zu versetzen, wenn man das eine mit PC und die andere Person mit der Hand schreibt, geht sofort in den Charakter und sein Umfeld ein - müsst ihr mal testen
ich mache das manchmal, in dem ich etwa mit links schreibe oder auch in Sütterlin,
das bringt das Hirn in ganz andere Sphären angle:
Gruß Birgit
Mimi und der große Brand
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Ankh
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Re:

von Ankh (13.11.2009, 17:01)
Hallo Heinz,
ich meine z.B. das Festlegen von individuellen Absatzabständen. Silbentrennung muss ohnehin nochmal kontrolliert werden, das ist mir schon klar. Absatzabstände und Silbentrennung waren nur zwei Beispiele, es gäbe viele weitere, z.B. die festgelegte Art der Anführungszeichen. Es geht mir ganz grundsätzlich darum, dass das in OO festgelegte berücksichtigt wird. Was auch immer an Formatierung festgelegt ist im OO, sollte bei Nutzung der Software genauso berücksichtigt werden, wie beim manuellen Eintippen.

Dass das Ergbenis dann damit noch immer nicht perfekt ist, steht auf einem anderen Blatt und tut für meine Frage nichts zur Sache. In jedem Fall sollte das Programm eine Hilfe sein. Hätte ich hinterher aber nicht nur mit falschen Wörtern, sondern auch mit kompletter Nachformatierung zu tun, dann wäre es keine große Hilfe.

Wortgewandt
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Re:

von Wortgewandt (14.11.2009, 07:31)
Na das ist ja klasse: Ein Autor, der zum Schreiben zu faul ist.

Schreiben ist ein Handwerk und kann niemals von einer Software ersetzt werden. Im Übrigen gibt es einen, berechtigt, tiefen Graben zwischen dem gesprochenem und dem geschriebenem Wort.

lg

chnuppesaager

Re:

von chnuppesaager (14.11.2009, 08:58)
Tippen ist für mich angenehmer als diktieren/sprechen.

Besser 10 Fingersystem gut können als diktieren und von Software abhängig sein-


Grüße,

Ch.

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