Buchhändler boykottieren BOD Autoren

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Mondwolf
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Re:

von Mondwolf (14.03.2009, 22:57)
Haifischfrau hat geschrieben:
Hi Mondwolf, diese Idee hatte ich auch schon (aber noch nicht umgesetzt) - hast du denn schon konkrete Erfahrungen gemacht, ob sich dieses Verfahren lohnt? Welche Kneipen?


Hallo Haifischfrau!
Lege die Buchpostkarten in Musikkneipen mit jungem Publikum aus. Da ich einen Umzugsratgeber geschrieben habe, denke ich mir das gerade junge Leute öfter um- bzw. ausziehen...

habe den Klappentext auf die Rückseite der Postkarten drucken lassen mit Online Bestelladressen. Funktioniert!
Umzugsratgeber "Schwäbischer Single Umzug"
-Geld, Zeit und Nerven sparen.
ISBN: 978-3-8370-3257-4
Buchseite: www.umzugsbuch.com
-----
Twitter: www.twitter.com/mowol
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YouTube Buchclip: http://tinyurl.com/ncyq3h

Detlef Schumacher
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Re:

von Detlef Schumacher (15.03.2009, 09:56)
Hallo Hans, du hast recht.

Gruß Detlef

frangsen
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Re:

von frangsen (15.03.2009, 14:57)
Dass Buchhändler POD-Bücher boykottieren, glaube ich nicht. Solche Bücher würden sie ja auch ohne weiteres beschaffen, wenn der Kunde dies wünscht.

Wenn man es schafft, das Interesse des Buchhändlers zu wecken, wird der vermutlich bereit sein, dem Autor auch ein wenig unter die Arme zu greifen - und wenn nicht, eben nicht, unabhängig von der Art des Verlags oder der Veröffentlichungsweise.

VGe
frangsen

Stefan Lamboury

Re:

von Stefan Lamboury (15.03.2009, 15:09)
@frangsen bei uns schon, oder warum sonst landen Lesezeichen im Papierkorb nachdem man die Erlaubnis bekommen hatte die Lesezeichen dort auszulegen? Warum werden denn sonst die Lesezeichen aufeinmal an Ecken ausgelegt wo sie so gut wie kein Kunde findet?

Kannst du mir die Fragen beantworten?

Schönen Gruß

Stefan Lamboury

http://stefanlamboury.npage.de/mein_buch_41709352.html[/url]

frangsen
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Re:

von frangsen (15.03.2009, 15:20)
Bin kein Psychologe.

Vielleicht traute der Händler sich nicht, Dich zunächst abzuweisen. Vielleicht fand er das Buch zunächst interessant, dann aber doch nicht mehr. Vielleicht findet er es immer noch interessant, aber seine eigenmächtig handelnden Angestellten nicht. Ich weiß es nicht. (Und vielleicht hat er in der Tat ganz generell etwas gegen POD-Bücher. Das -wie gesagt- vermute ich allerdings nicht.)

Viele Grüße
frangsen

seacat
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Re:

von seacat (16.03.2009, 12:31)
Hallo,

eine gute Möglichkeit, sein Buch unter die Leute zu bringen ist http://www.bookcrossing.de. Man legt sein registriertes Buch in Kneipen, Bahnhofshallen etc. aus. Jeder darf es mitnehmen und lesen. Danach wird es wieder in die Freiheit entlassen. Durch die Registriernummer lässt sich verfolgen, wo es gerade gelandet ist (wenn es nicht gerade ein Fiesling für sich behält). Ich denke, das ist ein Eigenexemplar wert.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man am besten dann für sein Buch Werbung macht, wenn gerade ein Pressebericht darüber erschienen ist. Danach war die örtliche Bibliothek sehr interessiert, weil einige Leser nachfragten, ob sie mein Buch schon im Sortiment haben. Zuerst war die Bibliothekarin skeptisch, weil sie den Verlag nicht kannte. Aber nachdem sie es gelesen hatte, war sie überzeugt davon.

Ich denke, dass Werbepostkarten alleine nicht ausreichen. Man muss den Leuten ein Buch in die Hand drücken und nach einer Woche wiederkommen. Das erfordert Mut, aber es ist der einzige Weg zu überzeugen.

Stefan Lamboury

Re:

von Stefan Lamboury (16.03.2009, 12:44)
@seacat, das habe ich versucht, an dem Tag an dem mein Werk in der Zeitung vorgestellt worden ist, bin ich nachmittags in die Stadt gegangen und habe in Buchläden, Büchereien usw. nach Lesungsmöglichkeiten gesucht. Antwort nicht einer wollte mir eine Lesung geben. Erst der Inhaber des Logos hat mir die Möglichkeit zu einer Lesung gegeben. In unserem Ort haben nur Bestsellerautoren die Chance eine Lesung in einem Buchladen zu bekommen aber kein Jung- oder No Name Autor.

Schönen Gruß

Stefan Lamboury

http://stefanlamboury.npage.de/willkommen_79769456.html

Martin
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Re:

von Martin (17.03.2009, 07:44)
@Stefan Lamboury
In unserem Ort haben nur Bestsellerautoren die Chance eine Lesung in einem Buchladen zu bekommen aber kein Jung- oder No Name Autor.

Ich glaube, dass es leichter ist in Cafés oder kleinen Gaststätten eine Lesung zu organisieren als in Buchläden oder Büchereien. Bei kleineren Buchläden spielt dann auch das Platzproblem eine Rolle, aber ich glaube, dass man schon auf einen sehr aufgeschlossenen Buchhändler oder einen persönlichen Bekannten zurückgreifen muss.
Auf eigenen Erfahrungen kann ich nicht zurückgreifen, ich habe bisher noch nie in einem Buchladen gelesen.
:twisted:

(andere Möglichkeit wäre natürlich einen Bestseller zu schreiben ...)
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http://rosacouch.blogspot.com

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hawepe
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Re:

von hawepe (17.03.2009, 09:06)
Hallo Martin,

Martin hat geschrieben:
Ich glaube, dass es leichter ist in Cafés oder kleinen Gaststätten eine Lesung zu organisieren als in Buchläden oder Büchereien. Bei kleineren Buchläden spielt dann auch das Platzproblem eine Rolle,


Die wichtigere Frage ist meistens, wer organisiert? Einen geeigneten Veranstaltungsort zu finden, ist in der Regel die geringste Herausforderung. Aber eine Lesung muss bekanntgemacht werden, und das erfordert wirklich Klinkenputzen und kostet Geld.

Beste Grüße,

Heinz.

Martin
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Re:

von Martin (17.03.2009, 09:31)
@hawepe
Irgendwie kommen wir vom Thema ab.
:lol:

Die wichtigere Frage ist meistens, wer organisiert?

Tja, eine berechtigte Frage, wenn der Veranstaltunsgort nicht will, dann bleibt das wohl am Autoren hängen.

Einen geeigneten Veranstaltungsort zu finden, ist in der Regel die geringste Herausforderung.

Das klang bei Stefan anders.

Aber eine Lesung muss bekanntgemacht werden, und das erfordert wirklich Klinkenputzen und kostet Geld.

Da magst du schon Recht haben, aber es ist auch eine Frage was man hineinstecken will... Ich habe schon aufwändige Werbeaktionen gesehen, die wenig Erfolg zeigten und erfolgreiche Lesungen, die auf Mundpropaganda basierten.

Die ROSA COUCH, die ich ja veranstalte, kommt eigentlich ziemlich billig weg...sprich: Mich kostet es nichts.
Ein bisschen Werbung im Internet mehr mache ich nicht. Dem Veranstaltungsort kostet es auch nicht die Welt. Soweit ich das mitbekommen habe übernimmt der Pressemensch meine Texte fast eins zu eins und der Grafiker erstellt die Poster für nix. Nur die Farbkopien derselbigen kosten etwas ... man kommt also schon kostengünstig davon ... book:
Willkommen in der Dunkelheit

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hwg
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Re:

von hwg (17.03.2009, 09:38)
Wer organisiert?
Es gibt doch in jeder Gemeinde einen Kulturreferenten im Rathaus, mehrere Vereine und auch Unternehmen, an die sich einzelne Autoren oder Autorenkreise wenden können. Bei uns sind diese Ansprechpartner meistens gerne bereit, Leseabende durchzuführen, was auch die Bereitstellung von der Lokalität über das Versenden von Einladungen, das Affichieren von Plakaten miteinschließt. Man muss einfach nur an diese Leute herantreten und mit konkreten Vorschlägen aufwarten und darf nach einer vielleicht skeptischen ersten Antwort nicht gleich die Flinte ins Korn werfen.

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Sylvia B.
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Re:

von Sylvia B. (17.03.2009, 10:04)
also, ich habe gestern abend nägel mit köpfe gemacht. bin ich doch zu meiner regelmäßig stattfindenden sportstunde in ahaus. eine ganz liebe freundin von mir macht sich im laufe der woche auf die socken und fragt mal nach. allerdings kann sie sich, obwohl sie eine aufmerksame person ist, an keinen entsprechenden zeitungsartikel erinnern. am logo bin ich gestern abend auch vorbei gekommen und habe keine ankündigung gefunden. aber ich habe noch in erinnerung, dass Du, Stefan, eine lesung in der st.josef gemeinde hattest. leider war gestern abend kein mitglied der kirchengemeinde anwesend, die mir dazu eine auskunft hätte geben können. aber gut ding will weil haben und ich denke auch nicht, dass es an BoD liegt. ahaus ist eine kleinstadt mit überwiegend katholischen bewohnern. meine vorsichtige überlegung, nicht unbedingt die zielgruppe, die Du mit deinen besonderen texten erreichen wirst. könnte es vielleicht daran liegen? bei meiner freundin ist die angelegenheit in guten händen. warten wir es ab. :wink:
www.forentroll.com
www.sylvia-b.de
Sylvia B. ist Mitautorin in der Schriftstellergemeinschaft

›Ein Buch lesen‹ www.ein-buch-lesen.de
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hawepe
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Re:

von hawepe (17.03.2009, 10:36)
Hallo Martin,

Martin hat geschrieben:
@hawepe
Irgendwie kommen wir vom Thema ab.


Wieso? Die Frage Lesungen hat doch Stefan als Starter des Threads selbst aufgeworfen.

Einen geeigneten Veranstaltungsort zu finden, ist in der Regel die geringste Herausforderung.

Das klang bei Stefan anders.


Stefan hat das sehr allgemein formuliert. Ob er nach einem Veranstaltungsort oder nach einem Veranstalter gefragt hat, geht für mich aus seinen Formulierungen keineswegs hervor.

Ich habe jahrelang sehr viele Lesungen (mit)organisiert. Viele Autoren verwenden den Begriff Veranstaltung synonym für sehr unterschiedliche Dinge. Lädt der Buchhändler zur Lesung ein, ist er in der Regel auch hauptverantwortlich dafür, dass die Lesung bekanntgemacht wird. Lädt der Autor zur Lesung in der Buchhandlung ein, ist vor allem er verantwortlich.

Aber eine Lesung muss bekanntgemacht werden, und das erfordert wirklich Klinkenputzen und kostet Geld.

Da magst du schon Recht haben, aber es ist auch eine Frage was man hineinstecken will...


Völlig richtig. Aber was hat der Buchhändler davon, eine Lesung mit einem unbekannten Autor zu veranstalten? Warum soll er Arbeit und Kosten übernehmen? Weil der Autor den Aufwand und die Kosten scheut? (Das ist jetzt keine Kritik an Stefan, sondern eine ganz grundsätzliche Frage.)

Beste Grüße,

Heinz.

Speedy
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Re:

von Speedy (17.03.2009, 10:56)
Buchhandlungen boykottieren BOD-Bücher? Das widerspricht meinen persönlichen Erfahrungen. Bei mir ist es eigentlich so, dass sich die meisten meiner Bücher viel besser im Buchhandel verkaufen als über das Internet.

Was Lesungen betrifft, so muss ich gestehen, dass ich einfach nicht der Typ dafür bin. Deshalb kommt für mich keine Lesung in Frage. Dabei hatte ich gerade erst eine Anfrage von einem Gastwirt, dem ich gestern dankend absagen musste.

Stefan Lamboury

Re:

von Stefan Lamboury (17.03.2009, 11:51)
@sylvia, die Lesung gab es nicht im Jungendheim, sondern im Logo. Ursprünglich sollte die Lesuung im Jungendheim stattfinden wurde dann aber einen Monat vorher ins Logo verlegt. Das ist das Problem bei Zeitungsartikeln, sie werden gelesen, und drei Tage später sind sie wieder vergessen.

Was meine Zielgruppe angeht, für Jugendliche sind meine Texte häufig nicht geeignet. Denn wie ich es schon mal sagte, ich beschäftige mich häufig mit sehr heiklen Themen Vergewaltigung, Missbrauch, Mord.

Schönen Gruß

Stefan Lamboury

http://stefanlamboury.npage.de/willkommen_79769456.html

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