1. Kapitel ...

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roma
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1. Kapitel ...

von roma (15.03.2009, 10:54)
... neu überarbeitet. Ich danke allen für die bisherige Kritik! Vor Allem Siegfried, der nicht locker läßt, aber bei näherem Betrachten der Geschichten immer richtig liegt.

Mein Entschluss das gesammte Kapitel ins Forum zu stellen ist reine Neugier. Maya wollte wissen wie die letzte Leseprobe weiter geht, jetzt erhält sie die Antwort.

Bin gespannt, ob bei ihr (aber auch alle Anderen) auch nach dem gesamten ersten Kapitel das Interesse geweckt ist, weiter zu lesen, oder den Schinken in die Ecke zu werfen.

Der Traum

Dienstag, 6. Aug. 2001

Schweißgebadet wurde Josch von einem schlimmen Traum aus dem Schlaf gerissen. Er lag mit starrem Blick im Dunkeln. Es war heiß - zu heiß. Seine Uhr zeigte einige Minuten nach Mitternacht. Behutsam trocknete er seine mit Schweißperlen übersäte Stirn mit einem Taschentuch und atmete tief. Seine Augen gewöhnten sich langsam an die Dunkelheit. Schlaftrunken blickte er sich im Zimmer um.
In drei Sekundenabständen schimmerte rotes Licht durch die Schlitze der halbgeschlossenen Rollläden ins innere des Raumes, in dem sich seine beiden Söhne ein Etagenbett teilten und tief schliefen. Neben ihm lag Monika, ihr Körper mit einer dünnen Seidendecke zugedeckt. Nur ihre Beine und die hälfte des Po`s waren abgedeckt. Der Anblick erregte ihn und er war im Begriff sie zu berühren, ließ es jedoch nach kurzem Zögern sein.
Diese Zeit war längst vorüber. Längst hatten sie sich auseinander gelebt, längst liebten sie sich nicht mehr, alles war nur noch Schein. Sie gab ihm die Schuld am Scheitern der Beziehung, doch Josch wusste, dass es anders war. Sie war es, die plötzlich ihr eigenes Leben, leben wollte und sie war es, die wenig später einen Anderen hatte. Er verspürte, wie sein Herz schneller und schneller zu schlagen begann, wie jedes mal, wenn er über dieses Thema nachdachte. Er verfiel in grenzenlose Wut, so als würde er jeden Moment explodieren.

Vor etwa einem Jahr nahm das Unheil seinen Lauf. Just von dem Zeitraum an, als Josch seinen Job verlor. Täglich stritten sie sich und die Provokationen Monikas wurden von Tag zu Tag heftiger. Sie ging manchmal soweit, dass ihm immer öfters die Hand ausrutschte.
Josch wusste, dass man Frauen nicht schlägt, aber sie hatte es verdient. Sie hatte ihn betrogen, sie zerstörte alles, an das er glaubte. Deshalb hatte sie es verdient. Und Monika hätte in seinen Gedanken noch viel härtere Strafen verdient, manchmal sogar den Tod. Und dennoch glaubte er damals immer noch an ihre gemeinsame Zukunft.
Es war wie ein Schlag ins Gesicht, als sie ihm vor genau einem Monat mitteilte, dass sie die Scheidung einreichen werde. Wieder kochte es in ihm und er verspürte, wie seine Hände zu zittern begannen, als sie sich auf seine Seite drehte. Ihr langes braunes Haar verdeckte einen Teil ihres Gesichtes. Sie war noch immer wunderschön.
In drei Wochen würden sie vor dem Richter stehen und dieser würde alles beenden, was so hoffnungsvoll begonnen hatte. Der Urlaub war das letzte gemeinsame Erlebnis vor dem bitteren Ende. Und dies nur der Kinder wegen.

Josch konnte sich nicht erinnern, aber seit einiger Zeit quälten ihn schreckliche Albträume. Es war immer derselbe Traum, in dem ihn eine mächtige Männergestalt verfolgte. Die Gestalt war viel größer als er, doch er konnte dessen Gesicht nicht erkennen.
Nacht für Nacht versuchte er dem Mann zu entfliehen, doch er hatte keine Chance. Der Unbekannte war schneller, und kurz bevor er ihn zu fassen versuchte, wachte Josch immer wieder auf. Genau wie heute, in dieser Nacht.
Wie in Trance starrte er zum Fenster und versuchte sich an das Gesicht zu erinnern. Vergebens, alles was er erkennen konnte waren dunkle Schatten. Plötzlich vernahm Josch lautes Getöse aus einem der anderen Zimmer, welches sich nach einiger Zeit in ein leises, flehendes Wimmern einer Frau wandelte. Es war ihm, als habe er diese Stimme schon irgendwann in seinem Leben gehört. Sie war ihm vertraut.
Josch setzte sich an die Bettkante, und versuchte wahrzunehmen, aus welchem der Zimmer sich die Geräusche ausbreiteten. Eine Tür wurde mit großer Wucht und in unmittelbarer Nähe zugeschlagen. Auf Zehenspitzen schlich er zur Zimmertür, öffnete sie einen Spalt und beobachtete im Hotelflur einen hageren Mann, der langsam und vor sich hinmurmelnd in Richtung Treppenabgang torkelte.
Sachte schloss er die Tür und begab sich auf leisen Sohlen zum Fenster. Josch hob den Rollladen so weit an, dass er freien Blick auf die Strandpromenade hatte. Der Hoteleingang befand sich zwei Stockwerke unter dem Zimmerfenster. Und da erblickte er den Fremden wieder. Dieser überquerte schwerfällig die Strasse in Richtung Strand, ehe er am Gehweg einen Augenblick verweilte und sich nochmals zum Hotel umdrehte. Es hatte den Anschein, als habe er irgendetwas vergessen. Suchend blickte er nach oben und plötzlich direkt in Josch`s Augen.
Ein anderes Gefühl von Wut stieg in ihm hoch. Es war nicht jenes, das sich so oft gegen seine Frau richtete. Es war eine schreiende Wut nach Vergeltung.
Nach wenigen Augenblicken wand der Fremde den Blick ab und begab sich in die Bar, die sich etwa hundert Meter entfernt befand und deren rot blinkende Leuchtreklame sämtliche Räume und Zimmer im näheren Umkreis beleuchtete.
Josch betrachtete die Strasse, auf der reges Treiben herrschte und das dunkle Meer. Das monotone Rauschen der Wellen und das Rascheln der Pinien, des gegenüberliegenden Parks, vermischte sich mit Kindergeheul und jener Stimme, die ihm so vertraut, jedoch nicht mehr flehend, sondern tröstend war. Wie in Trance lauschte er der Stimme und plötzlich befand er sich in mitten einer kleinen Küche und in einer völlig anderen Zeit.

Josch saß weinend auf dem Schoße seiner Mutter, die ihm zärtlich den Rücken streichelte und ihn beruhigte. Rund um ihn am Boden, lagen zerbrochene Teller und zerbrochenes Glas. Es war feucht und kalt in der Küche und der Regen prasselte laut ans Fenster, dessen verrußte Scheibe keine klare Sicht nach draußen bot. Schemenhaft erkannte er von Rauch und Dunst verschleiert, riesige Hochöfen aus rostigem Stahl. Das Rattern von Zahnrädern, die ineinander griffen und das knirschen von brechendem Stahl erfüllten die Umgebung.
Etwas Warmes tropfte in gleichmäßigen Abständen auf seinen linken Unterarm. Es war Blut. Wohlig warmes, dunkelrotes Blut. Er blickte hoch und sah das Gesicht seiner Mutter. Sie lächelte ihn an und senkte danach ihren Kopf. Das Blut triefte aus ihrer Nase und ihre Augen schwollen allmählich zu.
Josch stand auf, ging zum Fenster und blickte nach unten. Dort erkannte er in einem Gewirr von Geleisen duzende, schwarze Lokomotiven, die aus all ihren Öffnungen Dampf abließen und somit die Umgebung noch trister aussehen ließen, als sie es ohnehin schon war. Riesige, stählerne Bauwerke des Stahlwerks türmten sich in den trüben Himmel.
Mit schaudern blickte er auf die Strasse, die direkt unter dem Fenster verlief und erblickte einen Mann, dessen Gesicht er nicht erkennen konnte. Dieser hatte eine Flasche in der Hand und ging stark wankend am Gehsteig in Richtung Eingangstür.
Josch wich vom Fenster zurück. Unendliche Angst stieg in ihm auf, denn instinktiv wusste er, was in wenigen Augenblicken folgen würde. Wie vom Teufel besessen rannte er zur Wohnungstür und stürzte das Treppenhaus hinunter zur Toilette. Am gesamten Körper zitternd, verriegelte er die Tür und kauerte sich in die Ecke. Den Gestank von Kot und eingetrockneter Pisse nahm er nicht war, als er die Schritte vernahm die immer näher kamen.
Bald würden diese Schritte an der Toilettentür vorüberziehen und die letzten Stufen zur Wohnungstür hinauf stapfen. Er hielt den Atem an, um keine Geräusche von sich zu geben. Gleichzeitig traten Tränen aus seinen Augen, denn er wusste, was passieren würde. Mit unheimlicher Kraft presste er seine beiden kleinen Finger in die nicht viel größeren Öffnungen seiner Ohren. Er wollte nicht mit anhören, was nun geschah, doch es war jedes Mal vergebens. Das Gepolter und Geklirre, die Schreie und Hiebe schlangen sich erbarmungslos um seine Finger herum und bohrten sich über seine Gehöhrgänge direkt in sein Gehirn.

Ein stechender Schmerz in den Ohren ließ Josch aufschrecken. Dabei stieß er sich den Hinterkopf am Rollladen. Plötzlich war er wieder hier. Jetzt in dieser Zeit, jetzt in diesem Leben. Und nun wusste er auch, weshalb ihm die Stimme so vertraut war, die nach wie vor, aus einem der Nachbarzimmer wahrzunehmen war.
Es war die Stimme seiner Mutter, die ihn tröstete, als er noch klein war. Aber warum? Weshalb musste sie ihn trösten?
Josch hatte keine Ahnung, seine Erinnerung an früher war wie ausgelöscht! Die Geschichte seines Lebens begann erst mit etwa 12 Jahren. Davor war nichts, so als wäre er die ersten Jahre seines Lebens im Koma, oder gar tot gewesen.
Bisweilen berührte ihn dies nicht im Geringsten. Die Familie und der Job waren wichtiger als Kindheitserinnerungen und im Grunde vertraute er den spärlichen Erzählungen seiner Mutter.
Alles wäre in Ordnung gewesen. Er wäre aufgewachsen, wie jeder andere Junge in seinem Alter. Nur, warum waren diese anderen Jungen nicht in seinem Kopf gespeichert?
Seit einiger Zeit stellte er sich immer wieder diese Fragen und insgeheim wusste er, dass irgendetwas nicht stimmte. Etwas Schlimmes musste passiert sein, er spürte es im Innersten seiner Seele und er ahnte, dass die Träume etwas mit seiner Vergangenheit zu tun hatten.
Der fremde Mann, der ihn verfolgte, dessen Furcht einflößende Stimme und seit kurzem die Bilder des Raumes, in dem er sich als Kind befand, am Schosse seiner Mutter, die ihn tröstete. Alles war schon mal, oder bildete er sich alles nur ein?
Josch massierte sich die Schläfen, denn sein Kopf begann zu schmerzen, wie immer, wenn er aufgewühlt war. Die innerliche Unruhe ließ ihn manchmal beinahe explodieren. Er atmete tief durch und versuchte auf andere Gedanken zu kommen, um so den beklemmenden Druck in der Brust abzubauen. Irgendetwas schien sein bisher so normales Leben aus der Bahn zu werfen, eine ihm unbekannte Macht versuchte sich in sein Bewusstsein zu schleichen. Anders konnte er es sich nicht erklären. Er hätte nicht Nacht für Nacht diese schrecklichen Träume, würde sich nicht mit tausenden Fragen seiner Vergangenheit auseinander setzen und er wäre in dieser Nacht nicht aufgewacht um mit anzuhören, wie in einem der Nebenzimmer ein Mann seine Frau tyrannisiert und vermutlich missbraucht.
Wieder begann es in ihm zu brodeln und seine Unruhe wandelte sich in eine unermessliche Wut. Das Bild des Mannes, der das nächtliche Gepolter im Nebenzimmer verursachte erschien vor seinem geistigen Auge. Dieser würde bald wieder kommen um zu beenden, was er vor wenigen Minuten begonnen hatte. Josch war sich sicher, dass das Leid der Frau kein Ende nehmen würde, es sei denn…?
Josch starrte in die unaufhörlich blinkende Leuchtreklame der Bar und wusste plötzlich, was er zu tun hatte.

roma
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... gut, habs eingesehen...

von roma (16.03.2009, 16:46)
wohl kein Interesse mehr am Text! ist wohl zum in die Ecke werfen! :(

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noteingang
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Re: ... gut, habs eingesehen...

von noteingang (16.03.2009, 20:54)
roma hat geschrieben:
wohl kein Interesse mehr am Text! ist wohl zum in die Ecke werfen! :(


Hey so einen Text sinnvoll zu kritisieren dauert echt ganz schön viel Zeit, die sich nicht jeder sofort nehmen will. Du solltest etwas Geduld haben, in der Regel melden sich schon welche.

M-F Hakket
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Re:

von M-F Hakket (16.03.2009, 21:20)
Hi Roma,
ich nehme mal nur den ersten Absatz. Meine Anmerkungen haben keinerlei Berechtigung auf Korrektheit - es ist nur das, was mir auffällt.

Schweißgebadet wurde Josch von einem schlimmen Traum aus dem Schlaf gerissen. Er lag mit starrem Blick im Dunkeln. Es war heiß - zu heiß. Okay, hier frage ich mich: Was für ein Traum? Warum war es zu heiß, was ist los? Offensichtlich beantwortetst du die Fragen aber nicht. Man fühlt sich als Leser "scharf" gemacht, und wird dann enttäuscht. Seine Uhr zeigte einige Minuten nach Mitternacht. Behutsam trocknete er seine mit Schweißperlen übersäte Stirn mit einem Taschentuch und atmete tief. Äh, entschuldigung. Stell dir das bitte mal vor: Man wacht nachts auf, merkt, dass man Schweiß auf der Stirn hat, und "trocknet sie behutsam mit einem Taschentuch ab???" Ne, nicht wirklich. Seine Augen gewöhnten sich langsam an die Dunkelheit. Schlaftrunken blickte er sich im Zimmer um. Was war mit der Uhr? Leuchtziffern?
In drei Sekundenabständen schimmerte rotes Licht durch die Schlitze der halbgeschlossenen Rollläden ins innere des Raumes, in dem sich seine beiden Söhne ein Etagenbett teilten und tief schliefen. Neben ihm lag Monika, ihr Körper mit einer dünnen Seidendecke zugedeckt. Hier komme ich als Leser durcheinander. Du schreibst das so, als wären die Kids in einem eigenen Raum. Ich müsste spekulieren. Steht das Etagenbett im selben Raum? Das finde ich etwas unklar. Du schreibst: ... des Raumes, in dem ... also ein Extra-Raum? Dann schwenkst du direkt zurück zu dem Prot und Monika. Finde ich undruchsichtig. Nur ihre Beine und die hälfte des Po`s waren abgedeckt. Der Anblick erregte ihn und er war im Begriff sie zu berühren, ließ es jedoch nach kurzem Zögern sein. Erinnnere dich an den Anfang. Er hatte einen Albtraum. Starrer Blick! Schweißperlen auf der Stirn. Dann schaut er zu seiner Frau (?) und wird scharf? Du solltest diesen Gesinnungswandel zumindest kurz aufgreifen:
Der Anblick seiner Frau ließ ihn die schlimmer Bilder des Traumes vergessen ...



Soweit.
Tipp: Selbst wenn du ganz einfahe Szenen beschreibst, spiele sie ggf, wie ein Schauspieler durch. Ich glaube, es gibt keinen normalen Menschen, der sich nach einem Albtraum die Schweißperlen auf der Strin mit einem Taschentuch abtupft. cheezygrin

Gruß
Hakket

roma
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war wohl...

von roma (18.03.2009, 08:05)
... etwas ungeduldig!

Danke erst mal für die Kritik und die Verbesserungsvorschläge. Man lernt wohl nie aus! Vor allem, wenn dem Einen der Text gefällt, dem Anderen wiederum überhaupt nicht zusagt.
Es ist mit Sicherheit Geschmacksache, aber man kann hier im Forum aus allen Kritiken viel für seine Schreiberei mitnehmen. Viel mehr, als wenn man die Texte Freunden und Bekannten vorlegt. Diese bewerten nicht objektiv. Also, danke allen Kritikern, die sich die Zeit nehmen!!!!

An Siegfried, der wohl (verständlicher Weise) nicht mehr gewillt ist, eingestellte Texte zu lektorieren, sei von meiner Seite gesagt:
Solltest du über mein Posting stolpern und du die Zeit aufbringen meinen Text wieder auseinander zu nehmen, tu es!!!
Ich werde nicht in meiner Eitelkeit gekränkt zurückschießen und alles auf die künstlerische Freiheit abwälzen.

Servus, grüß euch!

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Bärentante
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Wohnort: bei Frankfurt/M.

Re: 1. Kapitel ...

von Bärentante (18.03.2009, 13:27)
Ich mach dann ein Stückchen weiter.

Neben ihm lag Monika, ihr Körper mit einer dünnen Seidendecke zugedeckt. Nur ihre Beine und die hälfte des Po`s waren abgedeckt.

Pos
Wenn der Körper zugedeckt ist, dann müsste im zweiten Satz stehen, was eventuell herausschaut. :wink:

Diese Zeit war längst vorüber. Längst hatten sie sich auseinander gelebt, längst liebten sie sich nicht mehr, alles war nur noch Schein.

Drei Mal "längst"
Der erste Satz passt nicht zu seinen Gedanken. Man kann auch Sex haben ohne sich zu lieben. :wink:

Er verspürte, wie sein Herz schneller und schneller zu schlagen begann,

Er spürte, wie sein Herz schneller zu schlagen begann ...

Er verfiel in grenzenlose Wut, so als würde er jeden Moment explodieren.

(unklarer Satz)

Vor etwa einem Jahr nahm das Unheil seinen Lauf.

... hatte das Unheil seinen Lauf genommen.

Just von dem Zeitraum an, als Josch seinen Job verlor.

Das war ein konkretes Datum, also kein Zeitraum, sondern ein Zeitpunkt.

dass ihm immer öfters die Hand ausrutschte.

immer öfter - streichen

Josch wusste, dass man Frauen nicht schlägt, aber sie hatte es verdient.

Öhm ... Das geht so nicht.

... dass sie die Scheidung einreichen werde. Wieder kochte es in ihm und er verspürte, wie seine Hände zu zittern begannen, als sie sich auf seine Seite drehte.
Unklar. Zittert er, weil er an die Scheidung denkt oder weil sie sich umdreht?

Der Urlaub war das letzte gemeinsame Erlebnis vor dem bitteren Ende. Und dies nur der Kinder wegen.

worauf bezieht sich "dies"?

Josch konnte sich nicht erinnern, aber seit einiger Zeit quälten ihn schreckliche Albträume.

Der erste Satzteil ist überflüssig.


So könnte man dann immer weiter machen. :wink:
Die Zeiten müssten noch überprüft werden.

Den Traum würde ich als Einstieg an den Anfang des Textes setzen. Real, bedrohlich.

Die Szenerie auf der Straße ist auch unklar. Es herrscht reges Treiben, also ist es laut. Aber er hört das Rascheln der Pinien ...
Liebe Grüße
Christel

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