Buch Title gesucht

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Fanagusin
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Buch Title gesucht

von Fanagusin (01.03.2009, 20:03)
Hallo,

wie der Title schon verrät such ich noch einen Namen/Title für mein Buch.
Ich hoffe ihr könnt mir bei meiner suche helfen!

Worüber schreibe ich?

meine geschichte spielt in drei Welten, ähnlich wie in den Harry Potter Romanen aber mit einer Zeitlichen verschiebung. Also in einer Welt ist das Jahr 2009 währen in der andern noch das Finstere Mittelalterherscht. in der dritten gilt eine andere Zeit die viele eigenschaften der beiden andern Welten hat.

Worum geht es?

Es geht um eine Familie die durch verschiedene Umstände in allen drei Welten verwante hat, die während eines Krieges zwischen 2 dieser Welten sich entscheiden muss auf welcher Seite sie steht.


Was erwarte ich von euch?

Ich erwarte nichts von euch! Ich möchte dies hier nutzen, ich will die Meinung anderer über mein Werk hören. Natürlich freue ich mich chon auf eure fragen und Komentare, denn ich bin noch ein kleines Lam in diesem Bereich.

Reicht das um mir zu helfen?

ich glaube nicht daher werde ich nach und nach "unkorigierte" passagen hier veröffentlichen. Ich bitte daher eventuel auftretene rechtschreibefehler und gramatikfehler ruhen zulassen, wenn ein paar saätze schief vormuliert sind weist mich plz darauf hin und ich werde sie in kürze gerade biegen.

So genug meiner worte, ich wünsche viel spass beim lesen!

[EDIT]
bitte last euch von dem geschriebenen nicht abschrecken, bei mir hat sich irgent wie fest gesetzt das ich in Foren meistens alles klein schreibe, aber in meim Buch ist das nicht der Fall.

[edit]
12 dina 4 seiten copy & past mal schauen obs klapt.

geil das geht. nun gut da bleibt mir nur einens zusagen @admin/mod thx das macht mir das posten leichter

@rest 12 seiten text kann man schaffen ich editire gerne (ist ja nicht zu übersehen) fals ihr das lieber in kleineren stücken hätet
Zuletzt geändert von Fanagusin am 01.03.2009, 21:43, insgesamt 1-mal geändert.

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Fanagusin
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Prolog

von Fanagusin (01.03.2009, 20:09)
Prolog

Liebe Leserinnen und Leser.

Einige Autoren befassen sich in einem Prolog mit dem, was sie bewegt oder geben hier schon ein paar Infos zu ihrem Buch preis. Ich möchte hier aber auf etwas anderes hinweisen, auf etwas, das man erst merkt, wenn man sich damit befasst. Keine Angst, um das festzustellen, brauchen sie keinen Abschluss. Ich werde hier jetzt im Prolog einige Absätze reinbringen. An dieser Stelle bitte ich sie, ja sie, einen Moment innezuhalten und über das nachzudenken, was sie gerade gelesen haben. Wenn sie das nicht tun wollen, mein Gott was soll schon passieren? Ich als Autor kenne sie höchstwahrscheinlich nicht einmal.

Warum? Sie wollen wissen, warum sie ich sie bitte, nachzudenken? Nun gut, wenn sie es wissen wollen, ich habe mir im Laufe der Zeit in der ich das Buch geschrieben habe, gemerkt, dass viele Wörter ihre Bedeutung verlieren oder sich ihr Wert verändert. Viele engagieren sich auf verschiedenste Weisen im Natur- und Tierschutz. Das möchte ich hier auch nicht schlecht machen, aber wer kümmert sich um den Erhalt und den Schutz ihrer Sprache?

Sie kennen keinen? Ich kenne da welche, zwar nicht persönlich, aber sie bewahren einen schon fast vergessen Teil meiner Muttersprache, in dem sie zum Beispiel in „Plattdeutsch“ singen. Keltisch, Römisch oder andern schon vergessenen Sprachenzähle ich dazu. Irgendwann ist das, was ich hier schreibe und das, was sie sprechen, vergessen. Wollen sie das?

Ich will das nicht, also habe ich etwas getan, was mich dazu bringt, zu sagen: „ Jetzt hast du etwas getan, um deine Sprache nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.“ Jetzt fragen sie sich bestimmt, was? Ach kommen sie, sie halten es doch gerade in der Hand oder es liegt direkt vor ihnen. Dieses Buch soll meine Version der deutschen Sprache festhalten. Meine Version der Sprache? Ja sie haben richtig gelesen: Meine Version! Da ich nicht davon ausgehen kann, dass sie aus der selben Stadt kommen wie ich. Dieses "Meine" steht also für alle, die mich kennen. Dabei ist es egal, ob sie mich mögen oder nicht. Ebenso ist es egal, ob ich durch dieses Werk bekannt werde oder nicht. Jetzt haben sie aber genug überlegt. Jetzt komm ich zu dem, was meines Erachtens in den Prolog gehört: „Warum schreibe ich ein Buch?“

Ja, das ist eine gute Frage, die ich auch beantworten kann. Ich schreibe das Buch, weil es mir Spaß macht. Oh man, jetzt habe ich schon soviel geschrieben, nur um eine Frage zu beantworten. Aber sind wir doch mal ehrlich, soll ein Prolog so aus sehen?

Prolog

Ich habe dieses Buch geschrieben, weil es mir Spaß macht.

Wenn ihnen das mehr zusagt als das, was ich oben geschrieben habe, wenn dem wirklich so ist, dann streichen sie den Teil doch einfach durch. Oh ja, sie lesen richtig, ich bitte sie, meine Meinung, oder das, was sie für richtig halten, stehenzulassen. Schon komisch oder? Die meisten Autoren hoffen ja, dass mit ihren Werken ordentlich umgegangen wird, aber ich möchte sie nicht bitten, das Buch so zu lassen, wie es jetzt ist. Nein, ich möchte, dass man über das nachdenkt, was man gerade liest. Dazu gehört meiner Ansicht nach auch, mal etwas durchzustreichen. Natürlich gibt es Personen, die Bücher wie einen Schatz behandeln, aber genau diese möchte ich bitten, dies zu tun.
Jetzt haben sie schon soviel gelesen, aber sie sind immer noch nicht mal mit der ersten Seite des ersten Kapitels fertig. Gut, dann kann ich sie beruhigen. Das Buch beginnt auf der nächsten Seite.

Viel Spass und gute Unterhaltung beim Lesen.

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Fanagusin
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Re:

von Fanagusin (01.03.2009, 21:39)
Das Halbblut



An einem sonnigen Morgen bringt Anke Kampfgarden ihre Kinder, Christopher und Sofie, in den Kindergarten. Christopher trug eine blaue Jeanshose, dazu braune Schuhe und ein grünes Hemd. Seine Schwester hatte einen roten knöchellangen Rock und dazu schwarze Schuhe und ein pinkfarbenes T-Shirt an. Christophers Sachen trugen keine Beschriftungen oder Bilder, ihre Sachen hingegen waren mit roten und weißen Herzen bestickt. Sofie geht erst seit 2 Monaten in den Kindergarten, während Christopher schon seit 2 Jahren dorthin geht. Am Kindergarten im Ligusterweg 115 angekommen, bringt die Mutter ihre Kinder bis zur Tür des Kindergartens. Dieser ist in einem altem Haus, mit spitzem Dach. Dort angekommen geht Christopher rein, während Sofie anfängt zu weinen und sich an ihrer Mutter fest zuhalten, die eine weiße Hose, Bluse und Schuhe trug. So läuft es jeden Tag ab seitdem Sofie im Kindergarten ist. Anfangs hatte er noch gewartet, aber mittlerweile nervte es ihn nur noch wenn Sofie weinte.
In der Dinosauriergruppe, die sich im 1. Stockwerk befand, wurde er schon von seinem Freund Tim erwartet, der heute in einem grünen Armeedress gekleidet war. Beide rannten sofort in die Bauecke und bauten eine Burg, die sie am Vortag schon angefangen hatten zu bauen. Sie bauten in Ruhe und redeten über das vergangene Wochenende, während Sofie von der Erzieherin Ursula abgeholt wurde, damit ihre Mutter zur Arbeit fahren kann. Ursula war eine gutgebaute, im dritten Monat schwangere, dreißig Jahre alte Frau, die immer schwarz trug. Sofie mag den Kindergarten nicht so gerne, da sie ihren Plüschbären Lord nicht mit nehmen darf, da dieser über einen Meter groß ist. An ihm hängt sie sehr weil Christopher ihn gewonnen hatte aber da er ihn nicht haben wollte ,tauschte er ihn gegen Sofies Supersoocer 360. Diese konnte mit 3 drei Strahlen in gleichzeitig über 5 Meter schießen, nahm man nur einen, schaffte sie 12 Meter.
Herbert Kampfgarten, Vater von Sofie und Christopher, ruft besorgt im Kindergarten an, da er im Radio hörte, dass ein Kinderschänder, der schon vor einem Jahr probiert hat Christopher zu entführen, aus dem Gefängnis ausgebrochen sei. Herr Kampfgarten ist Sicherheitsbeamter bei einer Privaten Sicherheitsfirma, die den Kinderschänder hinter Schloss und Riegel gebracht hat, da er sich in einem Kaufhaus vor den Polizisten versteckt hat, blöderweise vor der dem Sicherheitsraum. Direkt neben seinem Steckbrief, den er nicht gesehen hatte. Herrn Kampfgarten wurde mitgeteilt, dass es seinen Kindern gut geht und das man die Kinder heute nicht draußen spielen lassen wollte, da sich in der Außenanlage des Kindergarten eine Baustelle befindet.
Sofie spielt mit Andrea, einer Praktikantin, Uno. Andrea ist nur für drei Wochen da, um einen Einblick in den Beruf der Erzieherin zu bekommen. Beide spielen oft Uno, von dem Spiel kann Sofie nicht genug bekommen. Heute kann sie sich aber nicht auf das Spiel konzentrieren. Christopher baut immer noch an der Burg mit Tim, beide sind leicht gereizt, da andauernd Teile zusammenbrechen. Andreas, ein Knabe aus Sofies Gruppe hatte die Burg sogar ganz zerstört, weil Sofie ihn nicht mit Uno spielen lassen wollte. Er hatte aber schnell gelernt, dass Tim schnell sauer wird. Tim hatte ihm nämlich als Rache eine Backpfeife verpasst. Beide bekamen daraufhin auch Ärger mit den Erzieherinnen. Beide vergaßen ihren Streit schnell und spielten bis zum Mittagessen in Ruhe weiter. Zum Mittag gab es Kartoffelpüree mit Erbsen und Möhren, Sofies und Christophers Lieblingsessen. Im Kindergarten ist es Brauch, dass alle Gruppen gemeinsam essen in der Turnhalle. Sofie, Tim und Christopher sitzen wie immer an einem kleinen Tisch, als die Tür aufging. Ein bärtiger Mann mit kurzem Haar betritt den Raum. Dieser Mann schaut sich kurz um und geht dann zielstrebig auf die Praktikantin zu, dabei holt er eine Pistole raus. Nun hält er sie gut sichtbar auf Andrea. „Wer sich bewegt ist tot, ich habe keine Lust mich zu wiederholen.“ Spricht er über das Geschrei der Kinder hinweg.
Am späten Nachmittag kurz vor Arbeitsschluss erhalten Herr und Frau Kampfgarden einen Anruf von der Polizei, die ihnen mitteilt, dass der Kinderschänder ihre Kinder und 25 weitere in seiner Gewalt hat.
Währenddessen probieren die Erzieherinnen die Kinder zu beruhigen und den Mann mit der Pistole zu entwaffnen. Aber der Mann lässt niemand an sich ran, er streift scheinbar ziellos in der Turnhalle um her.
Christoph, Tim und Sofie gehen dicht an der Wand der Turnhalle um in die hintere Ecke zu gelangen, was sehr schwer ist, da alle andren das selbe probieren. Sie schubsen sich gegenseitig und probieren der Person, die etwas weiter weg von dem Bewaffneten ist, den Platz weg zunehmen.
Als die Tür zur Turnhalle auf geht, dreht sich der Entführer um und schießt los. Ein kleines Wesen mit spitzen Ohren trat ein. Es war einen Meter groß, hatte gelb blaue Augen und trug einen grauschwarzen Nadelstreifenanzug. Hinter dem Wesen stand ein Mann im Bademantel darunter trug er einen pinken Badeanzug und einen schwarzen Lederschuh und an dem andern einen graugrünen Verband. Sein Haar war braun und zu zwei Zöpfen zusammen gebunden. Beide fingen hinter den Ohren an und gingen über die Schultern, bis sie sich zwischen den Schulterblättern zu einem vereinen. Der Mann mit der Waffe schoss zwei weitere Magazine auf die beiden Gestalten ab. „Krepiere, du bist nur ein Albtraum. Du bist nicht real.“ Schrie er dabei. „Wann begreifst du es? Ich habe dir gesagt, dass ich dich hole, wenn die Zeit reif ist mein Sohn.“ Antworteten die beiden Gestalten wobei sie sich parallel vor den Kindern verneigten. “Ich bin nicht dein Sohn du Krüppel!“ bekamen die beiden als Antwort. Kaum waren seine Worte verklungen, gingen die Gestalten in Flammen auf.
Die Eltern von Christoph fahren so schnell sie können von ihrer Arbeit zum Kindergarten und sehen, dass dieser lichterloh in Flammen stand. Anke ging bei dem Anblick in die Knie und fing an zu weinen. Vielen der andern Eltern der Kinder des Kindergartens erging es ähnlich. Erst als die anrückende Polizei und Feuerwehr sich einen Weg durch die Gaffer bahnte um zum Kindergarten und zu den verzweifelten Eltern durchzukommen, beruhigten sich einige Erwachsene. Was aber nicht hieß, dass sie zur Vernunft gekommen sind. Fünf kräftig gebaute Männer rannten wie vom Wolf gebissen auf das brennende Haus zu und riefen die Namen ihrer Kinder, bloß konnte man die Namen nicht verstehen da die Polizei mit Lautsprechern die sich auf ihren silbergraublauen Autos befanden eine Durchsage machten. „Hier spricht die Polizei, Herr Schmidt. Lassen sie die Kinder frei.“ Nach einer kurzen Pause von einem andern Wagen kam eine zweite Durchsage. „Hier gibt es nichts zu sehen, bitte gehen sie nach Hause.“ Keiner der Schaulustigen machte Anstalten zu gehen. Erst als ein paar Polizisten die Handschellen aus ihren Halterungen am Gürtel befreiten, gingen die ersten weg. Ein paar Feuerwehrmänner und Polizisten waren den Männern hinterhergerannt und probierten sie zu stoppen. Dies gelang den Beamten erst nur weil sie sich auf sie warfen. Nun begann die Polizei damit die Eltern zu beruhigen und zu betreuen.
Die Feuerwehr probiert das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Das Feuer brennt unvermindert weiter, trotz des ganzen Wassers das aus den Wasserschläuchen kommt. Als eine Gruppe von Kindern mit einer Erzieherin rausgerannt kamen, bekam die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Nach dem die Kinder und Erzieher von Wasserstrahlen flankiert wurden, wurden sie direkt nach einer kurzen Untersuchung in ein nahes Krankenhaus gebracht und dort genauer untersucht. Es wurden keine ernsthaften Verletzungen festgestellt, nur Prellungen und ein paar Schürfwunden mussten versorgt werden. Nachdem die Feuerwehr fast den Brand gelöscht hatte, hatte die Polizei alle Eltern in einen Bus des Nahverkehrs gesetzt, der diese direkt zum Krankenhaus fuhr. Dort angekommen liess der Busfahrer die Erwachsenen erst mal nicht raus, dies führte zu lautem Geschrei und Handgemengen.
Alle Eltern wurden in die Aula des Krankenhauses gebeten um ihre Kinder zu empfangen. Natürlich ging dies hier auch nicht ohne warten, aber diesmal blieben die Eltern ruhig, da die Polizei vier Streifenwagen zur Überwachung der Eltern abgestellt hatte. Die Kinder und die Eltern fielen sich weinend in die Arme, als die Söhne und Töchter von den Ärzten entlassen wurden. Nur Sofie wollte nicht zu ihren Eltern, sie schaute sich ständig um und ging sehr langsam, so als würde sie etwas suchen. Sie wollte wieder hoch aber die Erzieherinnen ließen sie nicht, erst wurde sie geschoben aber als sie versuchte wegzulaufen, nahm ein Arzt sie auf den Arm und liess sich von einer Erzieherin zeigen wer die Eltern des Mädchens waren. Der Arzt setzte sie 5 Meter vor ihren Eltern ab und flüsterte ihr was ins Ohr. Sofie ging nun zu ihren Eltern, nach einem kurzem Moment schaute sie beide mit entschlossenem Blick an und rannte wieder weg. Bevor man sie festhalten konnte, war sie auch schon aus der Reichweite der Eltern entkommen. Alle die das mit angesehen haben schauten sich fragend an. Weder die Eltern noch die Krankenschwestern, Ärzte und Erzieherinnen konnten sich dieses Verhalten erklären. Sofie reagierte nicht auf die Rufe ihrer Eltern, noch störte es sie, dass sie sich mehrmals der Länge nach auf den Boden legte. Tim sah dies und rannte ihr hinterher, wobei er sich um einiges geschickter anstellte als Sofie. Als er sie eingeholt hatte, hielt er sie fest. Gab ihr einen Kuss auf die Wange und brachte sie zurück zu ihren Eltern, in dem er sie mit aller Kraft vor sich her schob. Dass Sofie probierte sich aus seinem Griff zu befreien störte ihn nicht, seine Eltern waren in der Zwischenzeit bei den Kampfgardens angekommen und warteten dort gelassen auf ihren Sohn. Sofie weinte nun laut, und liess sich dabei auf die Knie fallen. Tim hatte immer einen kleinen Plüschhund in seinem Rucksack, den seine Eltern immer im Auto aufbewahrten. Den gab er jetzt Sofie, den sie sich auf ihr Gesicht drückte, aber trotzdem nicht aufhörte zu weinen. Tim probierte sie zu trösten schaffte es aber nicht, mit leichtem Grinsen im Gesicht holte er aus dem Rucksack ein Paket Taschentücher hervor. Dieses bot er Sofie an, zog es aber weg als sie danach greifen wollte. Nun hielt er ihr beide Hände hin, in der linken die Taschentücher und die rechte leer. Sofie vergaß scheinbar für einen Augenblick warum sie weinte, schaute Tim mit rot unterlaufenen Augen an und gab ihm seinen Plüschhund im Tausch gegen die Tempos, wieder. Dabei konnte sie sich ein Grinsen nicht verkneifen, was aber nur dazu führte das sie im nächsten Augenblick noch fester anfing zu weinen. Tim verging nun auch das Lachen und schaute sich um. Es traf ihn wie ein Blitz, nun wusste er was Sofie so traurig stimmt. Er wollte gerade aufspringen, als Sofie ihn diesmal auf die Wange küsste und ihn festhielt. Christophers Eltern erkundigten sich im selben Moment, mit etwas Panik in ihren Stimmen, wo ihr Sohn sei. Die Erzieherin meinte, dass er noch mit aus dem Kindergarten gekommen sei, ihn aber seit dem nicht mehr gesehen hätte. Was kein Wunder bei der Panik und Hektik war, die während des Brands herrschte. Eine Krankenschwester, mit einer Namensliste, die in der Nähe stand, erkundigte sich wie das vermisste Kind aussah. Sie überlegte kurz und zog dann mit verzweifelter Mine ihre Liste zurate. Nach dem sie mehrmals eine Liste durch geschaut hatte, blickte sie entsetzt auf, denn bis zu diesem Zeitpunkt ist es keimen aufgefallen, dass jemand fehlte.
Christopher war nicht mit ins Krankenhaus gekommen wie sich nach einigen Gesprächen mit Ärzten, Krankenschwestern und Kindern rausstellte. Tim und Sofie gaben gute Informationen wo er zu finden sein könnte, Sofie meinte das er es nicht geschafft habe unter einem brennenden Holzbalken hindurch zu kriechen der ihm den Weg versperrte. Tim meinte hingegen, dass Christopher zwar mit raus gekommen sei aber dann aus irgendeinem Grund zurück ins Haus gegangen sei. Sofort wurde die Polizei alarmiert, doch diese sagte, dass es zu gefährlich sei die Ruine des Kindergartens zu durchsuchen. Nachdem dies die Runde gemacht hatte ging keiner nach Hause, sondern alle warteten vor dem Krankenhaus. Nachdem eine Erzieherin mit den Kindern außer Hörweite war, wurde nochmals geschildert was man bisher über Christophs verschwinden wusste. Alle sprachen ihr Bedauern aus und machten Vorschläge was man machen könnte. Nach dem alle Vorschläge an gehört waren, erklärten viele Männer sich bereit die Ruine auf eigene Faust noch am heutigen Abend zu durchsuchen. Viele Mütter waren dagegen, deswegen wurde diskutiert und gestritten aber als die ersten Kinder zurückkamen kehrte sofort Ruhe ein. Ohne ein Wort zu sagen, ging eine groß Anzahl von Männern zum Parkplatz. Dort zwängten sie sich in zehn Autos und fuhren in erhöhtem Tempo vom Parkplatz des Krankenhauses, welches nahe einer Grünanlage stand. Ein wirklich schöner Platz zum Erholen war diese Anlage, nur die Erzieher und Mütter hatten kein Auge dafür, nur die Kinder spielten scheinbar so als wäre nichts gewesen.

Christopher lag in einem Hohlraum der sich in der Ruine des Kindergartens befindet.
Dieser war gerade groß genug um ein Kind darin einzusperren, nur eine langsam sich nach unten drückende Metallstange macht den kleinen Raum gefährlich. Davon bekommt der eingesperrte Junge nichts mit, denn er liegt da wie tot auf dem noch warmem von Ruß geschwärztem Boden. nur eine kleine rußfreie Stelle vor dem Mund liess darauf schliessen, dass noch Leben im Körper war. Die Stange bewegt sich langsam auf den Brustkorb von Christopher zu, was von leisem Quietschen und Knacken begleitet wird. Leise Schritte näherten sich dem Ort der Zeugnis grauenhafter Geschehnisse war.
Ein Mann in grauen Kleidern, die aus dem Mittelalter stammen könnten, stand vor der Ruine. Er schüttelte den Kopf. Nachdem er sich vergewissert hatte, dass er alleine war ,murmelte etwas vor sich hin. Kurz darauf lag Christopher vor ihm. Jetzt begutachtete er den Knaben. „Warum hast du denn dieses Amulett in deiner Tasche?“ sprach dieser ohne zu beachten, dass es keine Antwort geben konnte. Nun ging er langsam zu einem Haus nahe dem Kindergarten, und trug den Bub hinein.
An dem Kindergarten angekommen sprangen die Männer aus den Autos und suchten sofort nach Christopher. Sie riefen seinen Namen und liefen in alle Richtungen. Nach einer Stunde sammelten sich alle und schauten sich an. Ohne das ein Wort fiel begannen sie die Reste des Kindergartens zu durchsuchen. Am Anfang räumten sie kleine Teile beiseite und suchten nur am Rande der Ruine aber bald schon wurden die Schuttteile größer und schwerer. Nach kurzer zeit kamen ein paar Arbeitskollegen von Herrn Kampfgarden und halfen tatkräftig mit bei der Suche. Es wurden mit jedem größeren Teil, dass weggeschafft wurde kleine und große Hohlräume frei, in jedem keimte so neue Hoffnung auf die Suche erfolgreich zu beenden. Nach und nach wurden die suchenden Personen müde und schliefen ein. Die andern probierten sich wachzuhalten, indem sie gemeinsam ein Lied singen. Ein paar Anwohner die sie fragten warum sie laut singend die Ruine nochmals durchsuchten, erfuhren so von der Situation. Wer nicht bei der Suche helfen konnte oder wollte, sorgte dafür, dass Taschenlampen, Getränke und andere nützliche Dinge herangeschafft wurden. Je länger sie suchten um so mehr Leute brauchten sie für die Schuttteile. Die Zahl der Suchenden Personen war mittlerweile auf 100 gestiegen, als ein Bus der Freiwilligen Feuerwehr vorfuhr.
Ein Mann mit Lautsprecher stieg aus und sprach: „Bitte verlassen sie die Ruine!!!!! Sie ist einsturzgefährdet! Sie werden angezeigt wenn sie nicht sofort aufhören.“
Herbert wollte schon auf den Feuerwehrmann losgehen als sich ihm ein Rentner mit Krückstock in den Weg stellte. Der alte war in ein graues Gewand gehüllt, das aus dem Mittelalter stammen könnte. Christophers Vater wollte ihn einfach wegschubsen, kam aber nicht dazu, da der Alte ihm seinen Stock zwischen die Beine warf. Herbert legt sich auch prompt hin, wobei er seinen ohnehin schon dreckigen Anziehsachen weitere Dreckspritzer und Risse hinzufügte. Etwas verwundert was gerade geschehen war kamen ein paar Männer die bisher im Schutt gesucht hatten Herbert zu Hilfe. Ein paar halfen ihm auf. Als Herbert dem Alten einen verpassen wollte, wich dieser nur um Haaresbreite aus. Nun kam ein junger Feuerwehrmann auf die kleine Gruppe zu, während die andern Feuerwehrmänner ihre Ausrüstung anlegten und die privaten Suchkräfte zum Aufhören bewegten. Bei einigen ging es sehr schnell da sie schon lange die Hoffnung aufgegeben haben den Knaben zu finden, aber bei einigen anderen war das nicht so einfach, diese wollten die Hoffnung nicht aufgeben und waren daher nur schwer davon zu überzeugen das den Profis zu überlassen. Der Alte sprach ganz ruhig mit einem Grinsen im Gesicht: „Ich möchte ihnen doch nur helfen, ich habe meinen Enkel angerufen,“ dabei klopfte er dem Feuerwehrmann auf die Schulter, „er ist bei der Feuerwehr und kann so mit dem Bergungswerkzeug hier anrücken. Wenn sie tun, was er sagt, steigt die Chance, dass wir ihren Sohn finden. Tun sie es nicht geht er mit seinen Männern wieder, es liegt also ganz bei ihnen ob die Profis bleiben oder gehen. Ich muss wohl nicht erwähnen das er dies hier freiwillig tut.“ Herbert machte Ansätze, etwas zu sagen, bloß kam er nicht soweit, da zwei seiner ehemaligen Arbeitskollegen ihn einfach wegzerrten mit den Worten: „Hast du nicht gehört?“
Die Feuerwehrmänner stellten keine Fragen, und gingen sofort an die Arbeit als die Passanten Platz gemacht hatten. Sie durchsuchten das ganze Haus und fingen sogar schon an es auszuräumen. Alle andern Helfer sorgten nun dafür das der Schutt aus dem Haus nicht im Weg lag oder gingen nach Hause. So kam es das sich mehrere große Haufen auf dem Grundstück des Kindergartens bildeten. Nur der Vater des vermissten Buben probierte das Kommando zu übernehmen deshalb wurde er von, 2 Arbeitskollegen im Bus angekettet damit er die Arbeiten nicht stört. Nachdem er nicht mehr fluchte kam er sogar dazu zu schlafen. Er träume von den Erlebnisse die er mit Christopher hatte, im allgemeinen war es für ihn ein erholsamer Schlaf. Gegen 5 Uhr am nächsten Morgen wurde Herbert geweckt von dem Alten der die Feuerwehrleute geholt hatte. „Entschuldigen sie mein Verhalten von gestern. Wollen sie einen Schluck Wodka?“ sprach er. „Ja, danke“ antwortete Herbert, nachdem er den ihm angebotenen Alkohol getrunken hatte, sprach der Alte etwas leiser und hielt nun einen größeren Abstand zu ihm: „Wir haben die Such- und Bergungsarbeiten eingestellt.“ Herbert schaute den Alten fassungslos an. Er machte den Mund auf um etwas zu sagen doch da sprach der Alte weiter: „Wir haben in einem Hohlraum ihren Sohn vermutet und auch etwas gefunden.“ Der Alte machte eine Pause und wartet darauf, dass sein Gesprächspartner irgendetwas sagen würde oder eine Reaktion zeigte. „Eventuell bin ich nicht der Richtige um ihnen das zu sagen, aber lieber von mir als durch die Zeitung. Wie fange ich am besten an? Am besten so, in dem Hohlraum haben wir angesengte Kleidung gefunden, also haben wir dort weiter gesucht. Nach einiger Zeit haben wir dann eine Leiche gefunden. Es tut mir wirklich Leid,“ jetzt grinste er leicht, „aber ich kann es nicht ändern. Herbert schien den Ernst der Lage nicht zu begreifen und fing an leise zu lachen. Der Alte stand auf und legt ihm den Schlüssel für die Handschellen in die Hand während er sprach: „Mehr kann ich für sie nicht tun, sie finden den Leichnam im Karsona Krankenhaus.“ Als der Alte gegangen war und er nun alleine und gefesselt in dem Bus saß, wurde ihm klar, dass der Alte nicht gescherzt hatte. Nun merkte er auch den Schlüssel in seiner Hand, diesen schaute er erst mit ernsten Blick an dann liess er den Schlüssel fallen. Schluchzend mehr zu sich selbst als zu irgendwem anders sprach er nun: „Vater du hattest recht ich hätte mich bei der Abschlussprüfung mehr anstrengen sollen, dann wäre ich heute ein mächtiger Zauberer.“ Mit einem leisen Rauschen erschien nun ein alter Mann mit spitzem Hut einem Umhang und einem feinen Anzug, über seinem Arm, an hatte er einen abgetragenen babyblauen Bademantel mit vielen verschiedenen aufgenähten Flicken. „Mein Sohn, du weisst doch, dass du über uns nicht öffentlich reden darfst, oder hat dir das deine Frau auch ausgetrieben? Warum rufst du mich überhaupt?“ sprach dieser mit ernstem Blick. „Vater? Ich habe versagt!“ sprach Herbert ruhig wobei man ihm ansehen konnte das ihm das schwerfiel. Mit einem giftigen Blick fragte er: „Das nächste mal ruf mich wenn du ein triftigen Grund hast, du weisst ja ich bin ein vielbeschäftigter Mann.“ Sein Sohn sprach nun schluchzend: „Warum tust du so stolz, kannst du nicht trauern?“ „Ich versteh nicht warum, ich wüsste nicht wieso. Ist denn etwas passiert?“ gab der alte als Antwort zurück. „Du verdammter Narr, hast du mir nicht versprochen auf Christopher aufzupassen? Es ist ja nicht so als hätte ich geglaubt das du Zeit für ihn hättest, aber das du dein Wort nicht hältst hätte ich nicht gedacht. Mein Sohn ist tot.“ griff ihn der Vater an. „Was? Ich war für ihn da das weist du und was heißt hier tot?“ keifte er seinen Sohn nun an. Mit einem sehr angriffslustigen Ton in der Stimme wiedersprach Herbert: „Du warst in den letzten Jahren nicht auf einer unserer Feiern. Und nun ist Christopher tot, verbrannt in seinem Kindergarten.“ „Tot?! Aber das kann doch nicht sein ich habe doch einen Schutzzauber auf ihn gelegt. Das Feuer dürfte ihm nichts angetan haben, das weist du doch, du warst doch dabei als ich den Zauber wirkte. Gib mir etwas Zeit und ich werde schauen was ich tun kann.“ Ohne ein weiteres Wort zu sagen löste sich sein Körper auf.
Jetzt wo Herbert ganz alleine war fing er an zu weinen, es interessierte ihn nicht was die andern von ihm dachten. Eine Jugendliche hörte sein Schluchzen und ging in den Bus hinein. Sie sah ihn im hinteren Bereich sitzen, sein Gesicht in den Händen vergraben. Er bemerkte sie nich und trat jetzt gegen den Sitz vor ihm. Der Sitz wackelte stark und gab ein lautes Geräusch von sich das ähnlich wie einen brechende Schieferplatte anhörte. Die junge Dame, die in einem langen dunkelblau schimmernden schwarzen Polyestermantel und braunen Stiefeln, diese waren dunkelbraun welches fast schwarz war bis kurz über ihren Fußknöchel darüber waren die Stiefel in einem hellbraunen Ton gehalten bis zur Krempe, diese war schwarz wie die Nacht und zwanzig cm breit, trat einen Schritt zurück. Erst jetzt bemerkte der Mann die Dame und betrachtet sie eine Zeit lang, wie sie im mittleren Teil des Busses stand. Ihre Hände hatte sie links und rechts auf eine Sitzlehne gelegt und blicke Herbert in die Augen. Dieser sprach mit gespielter Ruhe: „Sie brauchen mich nicht mit ihren himmelblauen Augen anschauen, egal was ihnen meine Freunde gezahlt haben ich benötige ihr Dienste nicht. Ich bin glücklich Verheiratet und...“ weiter kam er nicht denn beim Gedanken an seine Kinder musste er anfangen zu weinen. Es kostet ihn all seine Kraft nicht gleich wieder loszuheulen. Er hatte nicht bemerkt wie das Mädchen an ihn rangetreten war, trotzdem er sie scheinbar die ganze Zeit angeschaut hatte. Sie gab ihm eine Backpfeife mit der rechten Hand wobei sie ihm zwei Kratzer auf der Wange zufügte, die von ihrem silbermatten Ring stammen. Jetzt machte sie auf den Spitzen ihrer Stiefel kehrt, wo bei ihr Mantel sich für kurze Zeit so weit anhob, dass ihr knielanger Rock zum Vorschein kam. Dieser hörte eine handbreit über ihren Stiefeln auf. Welche Farben der Rock hatte oder aus welchem Stoff er war konnte man nicht erkennen. Als ihre Drehung geendet hatte blickte sie noch einmal auf Herbert. Sie holte tief Luft und sprach dann ganz ruhig mit einer elfengleichen Stimme: „Sie haben wohl keine Menschenkenntnis.“ Sie warf ihr goldgelbes glatt gekämmtes Haar welches ihr bis unter beide Schulterblätter ging zwei schneeweiß gefärbte Strähnen hatte sie erst in sich selbst verflochten und dann am Hinterkopf zu einem dicken Zopf verflochten. Dieser Zopf ging ihr zur Mitte der Schulterblätter. „Wohl keine Wiederworte gewöhnt was? Ich bin keine Hure.“ Entgegnete sie nach einer kurzen Pause knapp. Geschickt öffnete sie ihre Mantelknöpfe die sie alle geschlossen hatte mit der linken Hand bis auf den letzten bei diesem hielt sie inne.
Nach einer kurzen Pause in der sie sich umschaute, drückte sie mit Leichtigkeit Herbert in die waagerechte. Wobei sie ihn gut beäugte und ihn mit der rechten Hand die sie weit vor ihrem Körper hielt, in der Stellung.
Mit der linken öffnete sie den letzten dunkelblauen mit unterschiedlichen weißen Zeichen bemalten Knöpfe. Erst jetzt sah Christophers Vater was sie an hatte.
Sie trug einen knielangen glatten Rock, der vorne aus einem blaugrünen großen Trapez welches links und rechts von einem weißen Dreieck zu einer geraden Fläche abschloss. Viele Muster waren mit Hilfe von schwarzem Garn hinein gestickt. Ein leichtes Glänzen, das sich wie durch Zauberhand durch den Stoff bewegt liess vermuten, dass es noch weitere Muster gab die in der Farbe des Stoffes genäht waren. Ihr Top glich eher einer Mittelalterlichen Rüstung als einer Bluse, aber trotzdem war es scheinbar keines von beidem. Das Top hatte den Schnitt einer Plattenrüstung, machte aber jede Atembewegung ihres Brustkorbes mit. Er war in den selben Farben gehalten wie der Rock bloß fehlten die schwarzen Verzierungen. Aber das Glänzen zog sich in ähnlicher Struktur durch den Stoff. Am Kragen war weiße Spitze angenäht und gab somit der Kleidung den letzten Schliff.
Herbert blickte verwirrt auf den Stoff, sein Blick wanderte den schönen schlanken Körper der jungen Frau entlang. Als er in ihr Gesicht blickte, gefror ihm fast das Blut in den Adern. In diesem Moment fielen Herbert die Augen zu.

Anke und Sofie waren etwas verdutzt am Krankenhaus stehengeblieben, erst als die Autos außer Sicht waren ging Sofie spielen. Aber im Gegensatz zu andern Kindern lachte sie dabei nicht sondern grinste wenn überhaupt nur. Als sie gefangen wurden beim Fangen spielen probierte sie zu erst einige Kinder zu fangen. Was aber nicht klappte, da sie wie immer die langsamste war schaffte sie es nicht. So vergingen zehn Minuten, plötzlich blieb Christophers Schwester stehen, blicke auf ihre Schuhe.
Erst blickten nur wenige Eltern auf Sofie aber als sie sich auf ihre Knie fallen liess, hörten alle Gespräche auf selbst die Kinder waren ruhig. Die älteren Kinder schienen zu ahnen was die Eltern vermuteten. Sofie war plötzlich wie ausgewechselt. Anstatt zu grinsen wurde ihr Blick ernst und eiskalt. Sie schaute auf und suchte mit den Augen ein Kind aus. Ohne jegliche Vorwahrung sprang sie auf rannte auf das Kind zu schlug schnell einen Hacken und bekam Tim zu fassen, der wie an gewurzelt stehen blieb. Er schaute sie ganz erstaunt an und fing an zu weinen. Sofie sah ganz verwirrt erst zu Tim dann zu ihrer Hand dann zu ihrer Mutter, bei ihr blieb ihr blick hängen denn sie weinte ebenfalls. Tim rannte jetzt zu seiner Mutter und drückte sein Gesicht in ihren weißen Faltenrock. Seine Mutter, Sofies und eine Erzieherin kümmerten sich um Tim, nur Sofie verstand noch nicht was sie getan hatte. Alle Kinder blickten auf sie und schwiegen, denn alle kannten diese Taktik von Christopher. Seine Schwester hatte zwar oft probiert es ihm nachzumachen aber nie geschafft, bloß das was sie gerade getan hatte glich Christoph so sehr das man meinte er selbst hätte es getan. Keiner sagt ein Wort nur Tim der sich langsam beruhigte war zu hören. Selbst die Tiere waren stumm als hätten sie begriffen was Sofie eben getan hatte.
So standen alle fast fünf Minuten still da, erst als Christin langsam auf Sofie los ging und sie an die Hand nahm, kam wieder Bewegung in die Kinder. Die beiden gingen zu einem kleinen elyptischen Sandkasten der nahe eines Holodiscus discolor ist. Dieser war von Pyracantha coccinea flankiert der bis auf den kleinen Eingang den Sandkasten umrundeten. Tim, der sich mittlerweile wieder beruhigt hatte, spielte jetzt wieder fangen. Alle andern Kinder spielten mit fangen oder andere Spiele. Die Eltern munterten Anke auf und redeten über viele andere Sachen.
So vergingen zwei Stunden ohne das irgendetwas passierte. Christin rannte wie von der Biene gestochen über den Platz. Erst als sie von einer Erzieherin eingefangen wurde beruhigte sie sich. Ohne ein Wort zusagen zeigte Christin auf die Hecke hinter der sie bis vor kurzem noch mit Sofie gespielt hatte. Sofort rannten die Erzieherinnen und einige Eltern auf den angezeigten Punkt zu. Dort angekommen sahen sie wie Sofie ganz still halb im Sandkasten halb auf einem hölzernen Spielgerät lag. Christin, die mit gerannt war, drängte sich durch die Erwachsenen die wie Salzsäulen dort stand und Sofie beobachteten. Christin hatte aus dem Krankenhaus eine Decke geholt und deckte sie damit zu. Ein Arzt war ihr hinterhergelaufen und kam nun zu der Gruppe. Er musste lachen als er die beiden kleinen Mädchen dort sah. Dafür handelte er sich böse Blicke, ein paar fiese Sprüche und einen Schlag von Sofies Mutter ein. Sie wurde sofort von Tims Mutter und einigen andern zurückgehalten. Sie wehrte sich stumm da ihr zu solch einem Verhalten nichts einfiel. Der Arzt ging jetzt auf Christin zu die ihn mit großen Augen anschaute. Er ging in die Hocke, und frage sie in aller Seelenruhe: „Hallo, wie heißt denn deine Freundin?“ Christin antwortet: „Sofie,“ und rannte weg. Anke hatte sich beruhigt und ging nun auf den Arzt zu der Sofie richtig zudeckte und dabei vorsichtig untersuchte. Ohne sich um zudrehen sagte er: „Ihr geht es gut, sie ist bloß eingeschlafen, es ist das beste wenn sie in ein warmes Bett kommt.“ Die Mutter schaute leicht verwirrt: „Danke ich werde sie nach Hause bringen.“ Der Arzt drehte sich um und schaute ihr in die Augen, leicht grinsend sprach er: „Ihr rechter Haken ist gut, soll ich ein Taxi rufen?“ Anke nahm ihr Kind in den Arm und schaute zu Boden: „Nein ich wohne hier um die Ecke.“ Nun sammelten die Eltern ihre Kinder ein und fuhren nach Hause, nur Anke und eine Erzieherin gingen zu Fuß. Sie liefen durch den Park nahe dem Krankenhaus denn das Haus der Familie Kampfgarden stand auf der andern Seite des Parks.
Das Haus war mit schwarzen Schieferplatten verkleidet und zwei Stockwerke hoch, das Dach war mit roten Dachpfannen belegt, alle Fenster waren mit Gittern versehen. Die Erzieherin nahm jetzt Sofie in den Arm während Anke die schwere Eichentür zu ihrem Haus aufschloss. „Wo ist denn ihr Zimmer?“ frage die Erzieherin. „Oben, das rechte Zimmer“ gab Anke knapp zurück. Die Erzieherin ging die hölzerne Treppe hoch die direkt neben der Haustür begann. Die Stufen der Treppe waren so groß das zwei erwachsene Personen in Laufrichtung problemlos voreinander stehen konnten. Das Geländer war aus hellem Holz geschnitzt, jeweils am Boden und am andern Ende der einzelnen Holzpalisaden waren kunstvolle Ornamente eingelassen. Der erste Teil der Treppe brachte einen gerademal in einen Meter Höhe, dann ging man nach links, jetzt war man über dem kleinen Flur der bis hier neben der Treppe wie eine kleine Schlucht verläuft. Jetzt stand man vor zwei Türen , beide sahen genau gleich aus, bloß das die rechte nach rechts auf ging die linke nach links. Eine Türklinke suchte man vergeblich da die Türen aus abgerundeten Stahlrohren bestehen, es waren kleine Quadrate zwischen den Rohren, diese waren gerade groß genug um durchzugreifen aber zu klein um einen Dackel hindurchzulassen. Ohne zu wissen in welche Richtung die Tür auf ging drückte die Frau gegen die rechte Tür. Mit leisem Quietschen ging sie auf. Sofies Zimmer war groß, nur ein Bett und ein Schrank standen dort drin. Das Bett stand ganz rechts in der Ecke unter einem großen Dachfenster, der Schrank war auf der anderen Seite an der Wand in der Ecke.
Als Sofie im Bett lag fiel der Erzieherin ein pechschwarzer Vorhang auf der in der Mitte der linken Wand hing. Dieser passte nicht irgendwie gar nicht in das rechteckige Zimmer das sehr farbenfroh gestaltet war. Als sie ihn zur Seite zog dachte sie, sie schaut in einen Spiegel. Am Rand waren kunstvolle Verzierungen angebracht, die Personen zeigten die kämpften. An einigen Stellen waren Figuren nur teilweise zu sehen, was eindeutig bewies, dass der Rahmen schon alt war. Trotz allem strahlte der Rahmen eine Macht aus. Erst als ihr klar wurde das in der Wand ein Ovaler Durchbruch der den Blick in ein genau spiegelverkehrtes eingerichtetes Zimmer ermöglichte machte sie sich auf den weg zur Haustür.
Etwas verwundert über die Einrichtung der Zimmer ging sie in ihren Gedanken vertieft die Treppe runter, dabei bemerkte sie nicht wie ein kleines Geschöpf , mit spitzen Ohren, an ihr vorbei huschte und in Sofies Zimmer verschwand. An der Haustür angekommen suchte sie nach der Mutter. Sie entdeckte eine offene Tür, die wie alle andern Türen im Erdgeschoss aus Eibenholz waren, leicht offen stand. In das Holz der Türen war, je nach dem Raum den sie verbargen, fein ausgearbeitete Schnitzerein eingelassen. An der Küchentür waren zwei Personen abgebildet die ein Essen zubereiteten, eine andere zeigte zwei Schwerter die sich kreuzten und die Tür, durch die die Pädagogin ging zeigte einen Kamin in dem ein Feuer brannte. Davor war eine Sitzgruppe, auf einer Lehne saß ein Vogel der vom Aussehen ein Papagei sein könnte.
Die Mutter war in einem babyblauen Sessel, dieser stand vor einer weißen Wand, die Armlehnen schienen zusammengerollte Decken zu sein, die Lehne war wie der Rest aus glattem Leder und groß. Auf dem Schoss der Mutter lag ein Buch mit Bildern drin. Je näher man an die Mutter ging um so deutlicher wurde das diese schlief. Sie hatte zwar den Blick auf das Buch gerichtet und ihre Harre versperrten die Sicht in ihre Augen aber ihre gleichmäßige Atmung und nicht verkrampfte Haltung ließen keinen andern Schluss zu. Die gelernte Pädagogin nahm vorsichtig das Buch von ihrem Schoss und legte es auf einen hellbraunen achteckigen türgroßen Tisch, der vor dem Sessel stand. An den andern Seiten des Tisches war eine gepolsterte Sitzbank aufgestellt. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren verließ sie das Haus.
Am nächsten Morgen wurde Anke von ihrem Mann geweckt der sich nicht gewundert hatte das sie im Sessel geschlafen hatte. Sie suchte sofort das Buch welches sie noch am Vortag zu Rate gezogen hatte. Es stand wieder auf Holzbrett neben den andern Familienfotoalben, alle waren in schwarzes Leder eingeschlagen und trugen nur auf dem Rücken eine Aufschrift. Die Schrift war verschnörkelt aber gut lesbar in goldenen Lettern. Ihr Blick ging wieder auf ihren Mann der sie mit einem ausdruckslosen Gesicht ansah, in den elf Jahren Ehe hatte sie diesen Ausdruck nur zwei mal gesehen und jedesmal war eine schlechte Nachricht der Grund dafür gewesen. Aber diesmal wollte sie keine schlechten Nachrichten hören, ein zaghaftes Grinsen im Gesicht ihres Gesicht ihres Gatten weckte einen kleinen Hoffnungsschimmer in ihr.
Er kniete vor ihr nieder schloss sie in die Arme und hielt fast fünf Minuten so still ohne ein Wort zu sagen oder eine andere Regung zu zeigen. Erst als sie ihn von sich weg drückte begann sie wieder zu weinen, ihr Man hingegen lächelte. „Weine nicht Schatz, noch haben wir keinen Beweis, dass er tot ist.“ Sprach er ganz Ruhig. Er hasste es sie anzulügen insbesondere wenn er es besser wusste. Aber im Moment war es ihm wichtiger seine Frau ein letztes Mal lächeln zu sehen.
Als er ihr erzählte das seine Oma eine Halbling war hatte sie das letzte mal gelacht, dieser kurze Moment hatte sich in der letzten Stunde im Krankenhaus in sein Gedächtnis fest gesetzt. Dies war gerade mal ein halbes Jahr her, aber die Nachricht die er ihr überbringen musste war so schlecht das er sie vorher noch einmal lächeln oder gar Lachen sehen wollte. Er war kurz nachdem ihn das wundersame Mädchen verlassen hatte direkt ins Krankenhaus gefahren, um sich dort zu erkundigen ob es sein Sohn war den sie gefunden hatten. Die Ärzte hüllten sich anfangs in ein Netz aus Schweigen, so war er gezwungen zu warten. Er war fast drei Stunden im Flur vor dem Ärztezimmer auf und ab gegangen. In dieser Zeit war er alleine, selbst die Krankenschwestern schienen ihn zu meiden, immer wenn er eine sah verschwand sie hinter einer platanenbraunen Holztür ohne ihm die Chance zu geben eine Frage zu stellen.
Erst der Arzt der durch die weiße Doppeltür kam erlöste ihn. Er beschrieb das Lebewesen welches ihnen gebracht wurde. Herbert wurde alleine schon vom zuhören schlecht, denn wenn das sein Sohn sein sollte würde wäre er einen qualvollen Tod gestorben. Selbst jetzt da wo er seine Frau Gemahlin vor sich weinen sah, konnte er die Bilder im seinem Kopf nicht vertreiben.
Diese Bilder zeigten ihm seinen Sohn wie er bei lebendigem Leibe verbrannte, bis nur noch verkohlte Kleidung und gegrilltes Fleisch übrig war.
Seine Frau riss ihn aus seinen Gedanken in die Wirklichkeit zurück, indem sie ihn plötzlich an sich drückte und lächelte. Er hatte es geschafft, dieses Lächeln war einer der Gründe warum er sie geheiratet hatte, aber auch wegen der Ähnlichkeit zu seiner Urgroßmutter, die er sehr gern gemocht hatte. Seine Urgroßmutter war es auch gewesen die in ihrer Jugend mit ihren Freunden dieses Haus gebaut hatte. Er wohnte jetzt seit 30 Jahren in dem Haus und noch immer waren ihm einige Räume verschlossen.
„Schatz, wecke Sofie auf, wir müssen ins Krankenhaus.....“ wieder stockte Herbert der Atem, es lief ihm ein kalter Schauer über seinen Rücken. Anke schaute ihn immer noch an, anfangs lächelte sie noch aber dann begriff sie was er versucht hatte zu sagen. Ihr Gesicht wurde leichenblass, ihr Griff lockerte sich. Auf einmal schloss sie ihre Augen und dicke Tränen liefen ihre Wangen herunter. Sie wollte etwas sagen doch ihre Stimme versagte.
Eine leises Flötenspiel erklang, Herbert erschreckte und drehte sich um. Er sah noch wie ein kleines braunes Geschöpf in Richtung Haustür ging.
Eine raue Stimme sprach etwas aber was konnte er nicht verstehen, die zweite Stimme erkannte er sofort und die dritte war ihm nicht fremd aber zu wem sie gehörte vermag er nicht zu sagen, geschweige denn zu sagen was gesprochen wurde.
Die braune Gestalt betrat das Wohnzimmer, etwas unbeholfen blickte sie sich um. Dabei wedelten seine großen zur Seite abstehenden Ohren hin und her. Es sprach mit rauer Stimme: „Herr Gundalf Kampfgarden und König Ileya wünschen euch zu sprechen Herr,“ bei jedem Wort änderte die Gestalt ihre Form nur die Ohren blieben gleich.
„Steh auf, mein Sohn, du hast königlichen Besuch.“ Sprach Herberts Vater. Herbert beäugte seinen Vater genau. Er hatte seinen feinsten Umhang angelegt, dazu trug er einen schwarzen Frack mit einer Fliege. Selbst seine Schuhe glänzen in Zimmerlicht. Die Ringe die er trug waren mit Diamanten besetzt. All das liess ihn sehr reich und vornehm wirken, im Gegensatz zu der zweiten Person die einen alten grauschwarzen Umhang mit Kapuze angelegt hatte.
Der Umhang ging bis zum Boden und die Kapuze war tief ins Gesicht gezogen. Am Rand der Kapuze waren blaue Muster eingenäht.
„Das soll eine Königin sein?“ warf Anke in den Raum, die wie Herbert beide Gestalten beobachtet. Die kleine braune Gestalt war bei diesem Satz durch die Wand hinter dem Sofa gegangen. Keiner erschrak deswegen. „Was glaubst du denn zu wissen Weib? Ich werde wohl eine Königin von einer Bettlerin unterscheiden können.“ griff Gundalf Anke an.
„Beruhige dich, mein Sohn. Sie kennt mich noch nicht, genau so geht es Sofie.“ sprach die weibliche Person in dem Umhang. Dies sprach sie mit aller Seelenruhe und Würde wie sie kein Mensch haben konnte. Alle sahen sie an, einige Sekunden verharrte sie an der Stelle, dann drehte sie sich um und marschierte Richtung Haustür.
Anke sprang auf und rannte der Königin nach, aber an der Wohnzimmertür war Schluss. Sie wurde im hohen Bogen durch den Raum geschleudert und landete sanft im Sessel.
„Lass sie, sie ist .... nun ja sie ist eine Elfe. Vielleicht etwas zu Stolz aber ihr gehört dieses Haus vergiss das bitte nicht, Anke.“ Sprach Gundalf beschwichtigend als er ihr die Hand reichte. Anke nahm diese dankend an lies aber giftige Blick erst zu ihrem Mann, der wie versteinert auf dem Boden kniete, dann zu seinem Vater durch den Raum schweifen. Gundalf setze sich auf das Sofa und genoss jede Sekunde die er wartete, dabei beobachtete er wie Anke vor Herbert auf und abging. Herbert hingegen war gelähmt vor Angst, denn er hatte gelernt das die Elfen nur dann kommen wenn größte Not herrschte.
„Mama.“ Schrie Sofie plötzlich, Anke und Herbert sprangen auf und wollten durch die Tür rennen. Im Gegensatz zu ihren Erwartungen hinderte sie keine Zauber daran das Wohnzimmer zu verlassen. Beide rannten den kurzen Weg zur Haustür und griffen ins Geländer um die 180grad Kurve zur Treppe zu schaffen. Anke rannte vor Herbert in Sofies Zimmer, dort rutschte sie auf einem schwarzen Stück Stoff aus. Sie schlenderte ein kurzes Stück, ehe sie mit voller Wucht gegen die Wand krachte, Herbert probierte abzubremsen schaffte es aber nicht. Er landete kurz hinter seiner Frau auf dem Boden.
Sofie stand mit dem Rücken an der Wand neben ihrem Bett und weinte. Vor ihr stand eine Person in einem feinen Abendkleid aus einem seidenartigen Stoff. Der Stoff glänzte in allen Farben des Regenbogens, dort wo er nicht glänzte war er rosenrot. Ihr blondes Haar trug sie zu einem langen Pferdeschwanz zusammengebunden. Sie bot der Kleinen die Hand, und kniete sich dabei hin. Sofie zögerte hörte aber auf zu weinen. Jetzt schaute sie erst zu ihren Eltern, die wie versteinert die Frau anstarrten, dann zu der Frau. Sie machte zwei schnelle Schritte nach vorne drückte dabei die Hand zur Seite und griff der Frau an die spitzen Ohren. Diese wuchsen wie beim Menschen bloß mit dem Unterschied das sie einen Knochen anstatt eines Ohrläppchen hatten, dieser formte das Ohr nach unten hin rund. Ein zweiter Knochen befand sich über der Ohrmuschel und war noch teilweise mit dem Schädel verwachsen. Dieser formte das Ohr oben zu einem Dreieck. Sie tastete an dem rechten Ohr erst mit einer Hand rum dann mit beiden. Zu Sofies Überraschung und auch der ihrer Eltern liess die Elfe es zu, dass Sofie sie betastete. Sofie grinste, als die Elfe sie mit Leichtigkeit hochhob und auf den linken Arm absetze den sie angewinkelt hatte. Dabei war sie aufgestanden und schaute dem Kind in die Augen. Der Körper der Elfe glich dem eines Models. Kein Gramm zuviel aber trotzdem machte sie keinen abgemagerten Eindruck. Dass sie viel Kraft hatte bewies sie Anke jetzt deutlich, denn sie ging mit federndem Schritt aus dem Zimmer. Anke bekam das nicht mit dieser Leichtigkeit hin wie die Elfe und auch nicht mit der Eleganz. Etwas erzürnt darüber das sie gerade ignoriert wurde stand sie auf und half ihrem Mann auf die Beine. Dieser fasste sich mit schmerzverzerrtem Gesicht ans Steißbein und blickte dabei seine Frau fragend an.
Beide gingen leicht humpelnd aus Sofies Zimmer, die Treppe runter und dann zurück ins Wohnzimmer.
Dort saß die Elfe im Sessel, davor kniete Sofie und spielte mit ihren Haaren, Gundalf verneigte sich vor der Elfe und begab sich wieder zu dem Sofa um sich hinzusetzen. Anke blieb im Türrahmen stehen, während ihr Mann sich an ihr vorbeidrängelte und ebenfalls niederkniet. Anke war ganz verdutzt, denn sie kannte das Gesicht der Elfe aus einem alten Fotoalbum das sie sich gerne ansah wenn sie alleine war. Alle Personen in dem Buch sahen jung und schön aus, und halfen beim Aufbau des Hause das sie jetzt bewohnte. Ihr wurde richtig schlecht bei dem Gedanken das dies alles von Elfenhand erschaffen war.
„In einem seit ihr euch alle ähnlich, Anke, ihr habt alle erst Angst vor mir. Aber wenn ihr begreift das ich euch nichts tue benehmt ihr euch anders.“ Sprach die Elfe ganz ruhig während sie Sofie beobachtet. „Was wollt ihr?“ brach es aus Anke heraus, wobei sie zu Sofie ging und sie in Augenschein nahm. „Mir wurde verschiedenes berichtet was mich hierher geführt hat, um denen zu helfen dessen Ahnen mir einst halfen.“ Gab sie knapp als Antwort zurück, wobei sie immer noch Sofie beobachtete. Die Kleine hatte jetzt damit begonnen an ihren Ohren rumzufummeln. Anke hatte nach ergebnisloser Suche zur Königin aufgesehen und erblickte gerade noch rechtzeitig eine kleine Elfe die sich hinter dem Sessel verkroch. Sie rieb sich die Augen und schaute nochmals an die Stelle wo gerade noch die kleine Elfe gestanden hatte.
Etwas verwundert blickte sie jetzt die Königin an, die sie scheinbar ignorierte da sie die ganze Zeit immer nur Sofie anschaute. „Herbert, geh und hol mal bitte ein paar Aspirin aus dem Bad“ sprach sie leise, wobei sie sich an den Kopf fasste. Sie erhob sich ging von Sofie weg und brach im selben Moment zusammen.
Herbert, Gundalf und Anke waren einem Zauber verfallen den die junge Elfe gewirkt hatte. Nun trat sie hinter dem Sessel hervor, und blickte verwundert Sofie an. Sofie war scheinbar ganz vertieft in ihre Gedanken das sie nichts von dem gemerkt hatte was gerade geschehen war. Die kleine Elfe hatte blaues, bauchnabellanges Haar das etwas heller war als ihre Augenfarbe. Sie war etwa einen Kopf größer als Sofie, hatte aber ein reiferes Auftreten.
In ihrem Haar hatte sie eine handgebundene Schleife, die ihr Haar daran hinderte ihr ins Gesicht zu wehen. Links und rechts von ihren Ohren waren zwei vergoldete Haarspangen, die jeweils einen kleinen Zopf nach unten hängen lassen. Wovon einer hinter der Schulter runterging während der andere vorne blieb. Ihr Pony ging ihr bis zu den Augenbrauen, die ebenfalls den Blauton der Haupthaare hatte. Ihre kleine runde Nase und der kleine Mund ließen die Elfe nicht älter als Sofie wirken. Ihre Ohren waren nicht wie bei der Königin nach oben hin spitz sondern standen weit wie Segelohren vom Kopf ab. Diese liefen zu einem schmalen gleichseitigen Dreieck, welches scheinbar mit der Grundseite am Kopf festgewachsen war.
Ihre Kleidung schien ein weißes Laken zu sein, welches elegant um ihren zarten Körper gewickelt war. Er war gerade so hoch an ihrem Brustkorb, dass er ihre Brüste verdeckte und gerade so tief, dass es den Anschein hatte, dass sie einen Minirock trug. Um ihre Hüfte war ein dunkelblauer Stoffstreifen gewickelt, der die Bekleidung zusammenhält. Zwei knielange und hüftbreite Stoffe gingen von dem Gürtel aus runter, einer ging über ihren Po, der andre vorne. An den Rand der Stoffbahn war ein blauer Streifen eingelassen der etwas heller war als ihre Augen. Ihre Schultern waren wie ihre Füße nackt und wie der Stoff ohne eine Spur von Dreck.
Der Stoff aus dem ihre Kleidung war schien fast der gleiche zu sein wie der den die Königin trug, bloß schien er schwerer und stabiler zu sein, aber beide Stoffe machten jede Bewegung der Elfen mit ohne zu verrutschen.
Etwas müde drein blickend lehnte sie sich gegen den Sessel auf dem die Königin saß, und ließ sich mit dem Rücken an dem Sessel runterrutschen. Sofie hörte auf an ihren Ohren rumzufummeln und schaute zur Königin auf. Etwas verwirrt blicke sie die kleine Elfe an, die scheinbar nicht bemerkte das sie jetzt von Sofie beobachtet wurde. Sofie stand auf und ging langsam auf die kleine Elfe zu, dabei bewegt sie sich so als würde sie eine Katze nicht erschrecken, aber streicheln wollen.
Um so näher sie der Elfe kam um so ungeschickter bewegte sie sich, was sie aber keines falls störte. Die Königin stand leise auf und ging in einem leichten Bogen um den Sessel, dort bückte sie sich und hob etwas auf. Sofie nahm davon keine Notiz, selbst als das Kleid der Königin sie im Gesicht streife liess sie sich nichts anmerken. Die erwachsene Elfe ging zu Anke hob sie hoch als würde sie ein Kopfkissen anheben und setze sie zu Herbert und Gundalf auf das Sofa. Erst weckte sie Gundalf mit einem Schwenker ihrer Hand vor seinen Gesicht. Danach machte sie Herbert und Anke auf die gleiche Weise wach, und gebot Allen mit einem Blick ruhig zu sein. Sofie war inzwischen vor der kleinen Elfe angekommen, die vor Erschöpfung eingedöst war. Sie strich ihr durch das blaue Haar und drückte dann auf die kleine Nase. Als keine Reaktion folgte war sie offenbar der Meinung das es sich um eine Puppe handelte. So kam es das sie an der Kleidung der Elfe rumfummelte, was zur Folge hatte das diese sich im Schlaf bewegte und probierte Sofie in den Arm zunehmen. Sofie war davon ganz überrascht und ging ein paar kleine Schritte zurück. Sie blieb stehen und wartet, bis die kleine Elfe sich nicht mehr bewegte. Jetzt rannte sie los um vom Sofa eine babyblaue Decke zu holen. Diese war ihr aber zu schwer, weshalb sie die Decke halb tragend halb ziehend transportiete. Als sie bei der Elfe angekommen war probierte sie, sie zuzudecken, was aber selbst nach mehreren Versuchen scheiterte. Kraftlos von ihrer Arbeit setze sie sich hin, und beobachtete wie die Decke sich wie durch Zauberhand richtig auf die schlafende Elfe legte. Sofie erschrak nicht sondern beobachtete genau was passierte. Erst als die Decke richtig lag gähnte sie. Da die Decke zu groß für die Elfe war legte sie sich etwas an den Rand der Decke und liess sich von ihr zudecken. Kaum war sie zugedeckt da schlief sie auch schon.
Anke stand auf und ging auf die beiden schlafenden Kinder zu und kniete vor ihnen nieder. „Trotz all meiner Macht kann ich nicht sagen ob dein Sohn lebt, was aber nicht zur Folge hat, dass er tot ist. Wenn du es gestattest werde ich euch zum Krankenhaus geleiten.“ Sprach Ileya ohne wen direkt anzuschauen oder irgendwem das Gefühl zugeben angesprochen worden zu sein. „Es wäre mir eine Ehre euch dabei zu haben, aber ihr solltet kein Abendkleid tragen. Es wäre etwas unpassend.“ Gab Sofies Mutter knapp zurück, wobei sie Sofie in den Arm nahm. „Eventuell habe ich etwas passendes für sie, eure Hoheit, wenn ihr mir flogen würdet.“ Die Königin blickte zu ihrer kleinen Zofe, und ging dann neben Anke in die Hocke und hob die Elfe vorsichtig auf. Der Elfe war das scheinbar selbstverständlich, und ging mit dem zarten Körper sanft um. Anke ging vor und die Elfe folgte ihr. Herbert war ebenfalls auf gestanden und wollte den beiden folgen. Gundalf aber liess die Tür durch einen kurzen Ruck mit seinem Zauber zuschnellen. „Das ist wohl eher eine Angelegenheit der Damen, und Sofie wird nichts geschehen. Darien wird ihr nichts tun.“ Sprach er während er seinen kirschholzbrauen Zauberstab zurück in seinen Anzug steckte. „Darien?? Ist das die kleine?“ fragte Herbert, währen er probierte die Tür aufzubekommen. „Darien ist die kleine Elfe die Sofie zugedeckt hat. Und bevor du fragst sie gehört nicht zu der selben Elfenrasse wie Ileya, die Königin ist eine Hochelfe und die kleine ist eine Waldelfe. Schweige jetzt bis wir im Krankenhaus waren.“ Erklärte ihm sein Vater. Herbert riss an der Tür und presste sich im nächsten Moment mit aller Kraft dagegen. Gundalf liess ihn. Er wusste wie es war wenn man jemanden verlor, oder es zu mindestens glaubte.
Anke ging hoch in Sofies Zimmer und legte Sofie in ihr Bett. „Geben sie mir die Kleine.“ Forderte nun Anke die Elfe auf. „Sie wird doch Sofie nichts antun, oder warum haben sie sie mitgebracht?“ Ohne zu zögern übergab sie ihr die kleine Elfe, und holte eine kleine hölzerne Truhe aus einer verborgenen Tasche ihres Kleides. Die Truhe war zwar klein aber sehr bunt geschmückt, und leuchtete bläulich. „Darien heißt sie, deine Kleine wird jemanden brauchen an den sie sich wenden kann. Es ist lange her seitdem ich dieses Haus betreten habe, viel zulange. Ich werde später mehr davon berichten frage jetzt nicht!“ gab die Königin zum ersten mal kleinlaut bittend wieder. Anke blickte ihr in die Augen, diese zeigten ihr, dass die Elfe in Sorge war. Sie behielt es, nach einem kurzem Augenblick doch dann für sich. Anke legte Darien in das selbe Bett wie Sofie, so das sie sich an schauen würden wenn sie jetzt wach werden. Sofie bewegte sich leicht im Schlaf, was die Elfe nicht tat, sie lag in einer entspannten Position da und schlief. Anke lächelte, und deckte beide zu, wobei sie ein leises Schlaflied summte. Die beiden Mädchen lagen nun unter einer Decke und bewegten sich nicht.
Ein greller Blitz schoss durch den Raum und traf die beiden Kinder, Anke wirbelte herum und griff in ihre Hüfttasche. Anke hielt einen silbergrauen 11 Zoll langen Zauberstab in der Hand und richtete ihn auf die elfische Würdenträgerin. Sie hielt jetzt anstatt der kleinen Truhe zwei Rosen in der Hand. Diese wuchsen ihr aus der Hand und trugen prachtvolle Blüten, eine blaue die andre goldgelb. „Den wirst du nicht brauchen, ich wollte mich nur vergewissern.“ Sprach die Elfe behutsam. Anke machte den Mund auf, schloss ihn dann aber wieder, weil ihr eine Legende von Elben und Elfen in den Sinn kam. Dort stand geschrieben das diese Völker nur das sagten was sie einen wirklich wissen lassen wollten. Sie senkte den Zauberstab steckte ihn aber nicht weg. Nun drehte sich die Elfe um und ging gemächlich aus dem Zimmer. Anke ging ihr hinterher. Mit einer leichten Handbewegung deutete sie an das Ileya ihr folgen sollte.
Herbert und sein Vater saßen im Wohnzimmer und ließen mit ihren Zauberstäben Wasser auf einander zu schiessen, erst in letzter Sekunde probierte sie das Wasser daran zu hindern sie zutreffen. Gundalfs Kleidung war noch staubtrocken, während Herbert schon einige Berührungen mit dem Wasser aufweisen konnte.
„Das sollte wohl erst mal reichen, vergiss nicht das du Besuch hast.“ Sprach sein Vater. Herbert war außer Atem, Gundalf senkte seinen Zauberstab und steckte ihn weg. Sein Sohn hingegen beschwor nochmals einen Drachen aus Wasser herauf und schickte ihn gegen seinen Vater. Kurz bevor er Gundalf erreichte machte er kehrt und sauste auf Herbert zurück. „Wie oft habe ich dir gesagt das du dich nicht auf die Fertigkeiten verlassen sollst die du mit dem Zauberstab hast.“ Sprach Herbert in einen Ton der verdeutlichte das er sauer war aber auch Verständnis hatte. Der Wasserdrache flog dicht an Herberts Kopf vorbei und drehte jetzt ein paar Runden über seinem Kopf. „Ich weiß aber du hättest mir ruhig sagen können das meine Oma eine Elfe ist und nicht eine Elbe.“ sprach Herbert leicht gehetzt wobei er den Drachen beobachtete. Der Drache tauchte plötzlich ab und riss Herbert seinen Zauberstab aus der Hand.
Anke und Ileya traten nun ins Zimmer. Anke hinter der Elfe, die jetzt eine von Ankes Hosen trug und dazu eine Bluse. Anke trug jetzt einen Rock und ein T-Shirt welches farblich zu dem Outfit der Elfe passte. Anke grinste bis über beide Ohren, und lies mit einem Wink ihres Zauberstabes den Drachen verschwinden. Der Zauberstab aber hingegen schwebte zurück zu seinem Besitzer. Ileya zupfte an der Bluse herum wie ein kleines Kind das nasse Kleidung an hatte. Nun mussten auch Herbert und Gundalf grinsen, denn das war ein Anblick den man nicht jeden Tag zu Gesicht bekam. „Lassen sie das die Bluse sitzt so Richtig, außerdem könnte sie kaputt gehen.“ Sprach Anke mit einen unterdrückten Lachen auf den Lippen. Herbert, Gundalf und Anke setzen sich auf die Couch während sich die Königin auf den Sessel setzte.
„Ich bin gekommen weil sich ein Wesen in dieser Welt aufhält das hier nicht hingehört. Sprach die Elfe wobei sie keine Gefühle zeigte, „es ist ein Wesen aus der Zeit längst vor der der Menschen, selbst wir Elfen kennen keinen Weg diese zu vernichten. Ich kann nicht wie früher eine Gruppe losschicken die dieses Wesen jagt, da sich die Einstellung der Menschen gegenüber mir und meinem Volk geändert hat.“ Anke und Herbert erschraken, Gundalf hingegen riss die Augen weit auf und wollte etwas sagen konnte aber aus irgendeinen Grund nicht. „Es ist so wie du denkst Gundalf Elbenprinz, es nutzt die Dunkelheit in den Herzen der Menschen, Elfen, und der andern Wesen. Dieses Wesen hat keinen eigenen Körper es lebt wie ein Parasit. Erst kurz bevor der Wirt stirbt lässt es von ihm ab.“ „Um uns das zusagen bist du hier her gekommen?“ schrie Anke los. „Nein, ich bin gekommen weil euer Leben in Gefahr ist. Es ist eine Art Revolution im Gange, viele Fürsten wurden mit ihren Familien umgebracht. Die kleine Elfe die Prinzessin der Waldelfen, sie konnten wir aus den Trümmern eines Dorfes bergen, ihr Name ist Darien. Ich möchte sie euch anvertrauen da ich auch um mein Leben fürchten muss, dann ist es nicht ratsam ein Kind in seiner Nähe zu wissen. Ich weiß das sie kein Ersatz sein wird aber noch ist nichts gewiss. Ich werde euch so gut beistehen wie ich kann, aber Sachleistungen mein ich damit nicht.“ Die Erwachsen nickten, und saßen wie versteinert da. „Mir scheint als wärt ihr nicht ganz aufnahmefähig.“ Murmelte die Elfe und schnippte einmal mit den Fingern. Sofort erschienen drei metallene Schalen, gefüllt mit einer schneeweißen Flüssigkeit. Feine Verzierungen kamen zum Vorschein, kurz darauf kochte die Flüssigkeit. Anke, Herbert und Gundalf atmeten den Dampf der Flüssigkeit ein, während die Verzierungen langsam verschwanden mit der Schale und dem Inhalt. Dies dauerte etwa zwanzig Minuten, in der Zeit sagte niemand ein Ton.
„Danke, was war das gerade?“ stocherte Anke nach. „Der Trank hat keinen Namen, aber ich werde dir erklären wie er wirkt. Dieser weckt lebenserhaltende Funktionen im Körper, solange sie noch funktionieren. Deshalb wirkt er nicht bei Toten oder anderen körperlichen Leiden, aber dafür sehr gut bei seelischen Beschwerden jeglicher Art. Leider hält die Wirkung nur ein paar Stunden.“ Erklärte Ileya hilfsbereit. Gundalf erhob sich und ging aus dem Wohnzimmer mit den Worten: „Wird wohl Zeit die Prinzessinnen zu wecken, es ist ja schon bald sechzehn Uhr.“ Anke schaute ihren Mann kurz an worauf dieser seinem Vater folgte. „Sagen sie Hoheit, ist Gundalf ein Prinz?“ fragte sie wissbegierig. Die Königin grinste, und antwortet leise: „Ja, aber er hat die Thronfolge schon vor langer Zeit abgelehnt, aber das heißt nicht dass seine Nachfahren von dieser Folge gestrichen sind. Es ist so, Gundalf ist bisher mein einziges Kind, aleine deswegen seid ihr und eure Familie noch in der Liste. Aber nach den Gesetzen meines Reiches würde derjenige auf den Thron steigen der will und meiner Sippe entsprungen ist. Dies weiterzuerzählen könnte dir und deiner Familie ernsthafte Schwierigkeiten bereiten, da ihr einen Elfenthron besteigen würdet. In dieser Welt sind wir Elfen als habgierig verschrieen, was zur Folge hat das wir und unsere Verwandten wegen ihrer bloßen Existenz verurteilt werden und in der Welt der Magier die du auch kennst ist es auch nicht besser.“
Ein Lachen aus dem Flur liess Anke keine weitere Zeit fragen zustellen, sie schaute erst zum Flur und dann zu ihrem Gast. „Geh, dein Kind ist wichtiger als die Sachen die du jetzt von mir erfahren könntest.“ Gab die Elfe von sich während sie die Tür aufschwingen liess. Sofies Mutter ging nun mit eiligen Schritten ins Zimmer ihrer Tochter. Dort lag sie wach im Bett und betrachtete die kleine Waldelfe. Diese hatte im Schlaf den Arm über Sofie gelegt und hinderte sie somit am Aufstehen. Anstatt sauer oder gar ängstlich zu sein schaute Ankes Tochter neugierig die Elfe an, die sie wohl für eine Art Kuscheltier hielt. Sofie spielte mit den blauen Haaren, in dem sie diese auf ihre Finger aufwickelte. Dabei streiften einzelne Strähnen den Prinzessinnen durch Gesicht, erst reagierte Sofie auf die Kitzeleinheiten dann Darien. Sofie wischte sich die Haare aus dem Gesicht, während Darien sich um drehte und dabei aus dem Bett flog. Sofie schrie vor Schreck auf und zog in aller Eile die Haare von ihrem Finger. Darien landet unsanft auf dem Fußboden und wachte auf. Sie setzte sich aufrecht hin und rieb sich am Hinterkopf und Steißbein. Was aber die Mädchen gemeinsam hatten war, das sie leise ein paar Tränen vergossen. Herbert und Gundalf grinsten über beide Ohren während Anke an ihnen vorbeirannte. Erst nahm sie Sofie auf den Arm und bot dasselbe der blauhaarigen Elfe an. Diese zögerte erst, aber nachdem sie Anke und Sofie beobachtet hatte und scheinbar für ungefährlich ein stufte, ging sie auf das Angebot ein. Anke hatte mühe beide gleichzeitig zu halten, weswegen sie sich auf das Bett setzte. Während sich beide beruhigten warf Anke den Männern böse Blicke zu. Beide beruhigten sich schnell, Sofie löse den Griff ihrer Mutter und liess sich zu Boden gleiten. Dort ging sie ein paar Schritte rückwärts und setzte sich hin. Die junge Elfe hingegen blieb still sitzen und schaute aus dem Fenster. Erst als Anke sie auf den Boden stellte ging sie leichtfüßig durch das Zimmer. Immer dicht gefolgt von Sofie die sich im Gegensatz zu ihr schwerfällig bewegte, aber trotzdem keinen Laut verursachte. Nachdem Darien das Zimmer und die einzelnen Personen begutachtet hatte setze sie sich mitten im Zimmer auf den Boden. In ihren Taschen wühlend beobachtete sie Sofie wie diese mit einem Stück Holz spielte. Sofie blickte kurz auf und bemerkt das sie beobachtete wurde. „Tribuet mihi huic! “ sprach Darien höflich, Sofie aber hingegen schaute jetzt wieder auf das Stück Holz. Ihre Eltern und Gundalf schauten verwirrt drein denn sie verstanden kein Wort. „Taxus le semperverde“ kam vom Bett auf dem die Königin plötzlich saß. Diese stand nun auf und hockte sich vor Sofie hin. „Das Instrument scheint dir zu gefallen, aber benutzen wirst du es nicht können. Nur die Waldelfen können es spielen, selbst den Hochelfen gelingt es nicht. Wenn du es Darien gibst wird sie dir bestimmt irgendwann mal was darauf vorspielen.“ Sprach sie, wobei sie Sofie sanft ein paar Tränen aus dem Gesicht wischt. Sofie wollte Ileya das Instrument geben, bloß die Elfe hielt sie am Arm fest. „Nein, kleine Prinzessin, das müsst ihr schon selber geben.“ Flüsterte die Königin, während sie Sofies Hand um das Instrument schloss. Das kleine Mädchen blickte zu seiner Mutter auf, die ihr zunickte. Sofie ging nun vorsichtig auf die Waldelfe zu, und legte das flötenähnliche Instrument in die ihr dargebotene Hand. Aus Angst tapste Christophers Schwester ein paar Schritte zurück, wobei sie von der kleinen Elfe beobachtet wurde. Darien wartet bis das Menschenmädchen einen kleinen Abstand aufgebaut hatte, und untersuchte das Instrument dann sorgfältig. Als sie es danach an den Mund setze, spielte sie eine wunderbare Melodie. Ohne Pause spielte sie fast eine Halbe Stunde ehe sie ihr Spiel unterbrach. „Ich glaube sie euch jetzt mein Enkel, die Kleine hat eine Lernfähigkeit die selbst für mein Volk sehr selten ist. Sie hat in nur zwei Wochen das Bogenschießen erlernt und so ist es auch bei andern Sachen.“ Erklärte die Königin. „Wenn ihr das sagt wird es wohl stimmen.“ Sagte Darien leicht stotternd, dabei schaute sie mitteilslos drein. Sofie grinste während die Erwachsen staunten. Darien wurde in ein paar Sachen von Christopher gesteckt, wogegen sie sich anfangs gewehrt hatte.
Herbert fuhr seinen Wagen vor, und liess die andern einsteigen. Trotz das das Krankenhaus auf der andern Seite des Parks war, liefen sie nicht. Im Krankenhaus wartete bereits ein Arzt auf sie, und geleitete die Familie nach einer kurzen Begrüßung zu einem Zimmer. „Ich halte es für besser wenn die Kinder draußen bleiben, schon schlimm genug das so was schreckliches passiert.“ Gab der Arzt zu bedenken. Ohne eine Reaktion zu zeigen gingen die Erwachsenen nach einander rein. Als das Menschenmädchen auch rein gehen wollte hielt die kleine Elfe sie davon ab. Die Elfe legt Sofie die Hand auf die Schulter: „Ich habe schon einige Tote gesehen glaub mir es ist kein schöner Anblick. Aber mal eine andere Frage wie hältst du das in der Kleidung nur aus?“ sprach Darien gerade mal so leise das Sofie es hören konnte. Sofie fing an zu grinsen, und zupfte an der Kleidung der Elfe herum.
Als die Erwachsen aus dem Zimmer kamen stürmten die Kleinen auf sie zu. „Ich kann euch mit Sicherheit sagen, das die Person die da auf dem Totenbett liegt tot ist. Wer es war entzieht sich jedoch meiner Kenntniss, aber das hier ein mächtiger Zauber gewirkt hat steht außer Frage. Euer Sohn lebte unter einem elfischen Zauber der selbst dann noch existiert wenn er tot ist, aber davon konnte ich nichts spüren.“ Sprach die Königin, was die andern nur noch bleicher werden liess. Gundalf führte seine Familie aus dem Krankenhaus in den Park, dort nahmen sie einen abgelegen Weg. „Ich verstehe dich also richtig, das was da im Krankenhaus liegt ist nicht mein Enkel?“ frage Sofies Opa, worauf er ein stummes Nicken zur Antwort bekam. „Dann lebt er also noch?“ schloss Anke daraus. „Nein, es heißt nur das er nicht im Krankenhaus war und auch nicht im Kindergarten als ihr ihn durchsucht habt.“ Liess die Elfe über ihre Lippen kommen. „Ich werde in drei Jahren wiederkommen bis dahin werde ich probieren genaueres heraus zu finden. Mehr kann ich nicht tun.“ Inzwischen waren sie am Haus der Kampfgardens angekommen. Die Elfen kamen noch mit rein , als sie wieder ihre Kleider an hatten, über gab Ileya Anke ein Paket. Sie verabschiedete sich von Gundalf, Herbert, Sofie und Anke. Bei Darien blieb sie kurz stehen. „Es ist besser du bleibst hier.“ Sprach sie wobei sie sich mit jedem Wort etwas mehr auflöste bis sie komplett verschwunden war.
Die kleine elfische Prinzessin wollte ihr nachkommen, aber das verhinderte Gundalf mit einem gezieltem Zauber. „Sie hat gesagt das wir für dich sorgen sollen, und ich muss dir wohl nicht erklären das es nur zu deinem Schutz ist. Bis sie dich holen kommt oder diese Welt für dich zu gefährlich ist wirst du
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Kris. K.
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Re:

von Kris. K. (16.03.2009, 20:39)
Hallo Fanagusin,
ich bin noch nicht lange hier dabei und traue mich mal einen Kommentar zu schreiben. Zunächst mal, finde ich es (wage)mutig einen so langen Text hier einzustellen. Ich habe ein ähnliches Problem, das ich den Leuten einen möglichst großen Einblick in meinen Stil geben will habe aber wenigstens eine größere Schrift für meinen Auszug im bereich Lektorat gewählt. Ganz ehlrich, ich bin nicht gut im Kritisieren, bin eher eine die streichelt wenn Prügel angebracht wäre, Keine Sorge ich merke jetzt einige Sachen an und überlass es dir es nicht überzubewerten den wie gesagt, bin selbst keine ach so große Expertin.
Punkt eins ganz Knapp: Weniger Text, größere Schrift (jaja du hast erklärt das du grundsätzlich alles klein schriebst aber beim gottverdammten Henker von Ronald- Mac Donald, man kann die größe hier automatisch einstellen!) Langer Text UND kleine Schrift schrecken grundsätzlich geneigte Leser ab. Mich, dich ich mich ob gerechtfertigt oder nicht für engagiert halte hat es auch etwas scheu gemacht, konnte es nur groß überfliegen sonst wären mir die Glubbscher geplatzt. Nun gut, sowas läst sich ja schnell ändern.
Punkt Zwei: Ich bin selbst ein Rechtschreibmuffel, ja sogar fast so sehr das es an legstenie grnezt aber das merkst du wenn du meinen Beitrag liest. Dier sind böse Schnitzer unterlaufen, die allerdings über bloße Rechtschreibung, Grammatik ja sogar Satzstellung hinaus gehen. Inhaltlich nur einige kleine Beispiele:
Du wiederhohlst ständig Wörter:
Sofie GEHT erst seit zwei Monaten....während Cristopher schon seit ... dorthin GEHT.
Diesmal blieben die ELTERN ruhig, da......zur überwachung der ELTERN abgestellt hatte.
Beide rannten sofort in die BAUecke und BAUTEN dort eine burg, die sie am Vortah schon angefangen hatten zu BAUEN. Vorallem bei dem letzten Satz musste ich lauthals lachen. ich danke dir den sonst habe ich nicht viele Gründe zum fröhlich sein cheezygrin Aber du merkst wo das Problem ist. Wie wärs mit: Beide rannten sofort in die Spielecke und arbeiteten dort an ihrer Klötzchenburg weiter, die sie scon am Vortag begonnen hatten. Das ist abwechlungsreicher und lenkt den Leser nicht mit Lachen ab. Wenn du ein Wort zweimal in einem Satz oder sogar im folgenden benutzen willst überlege dir vorher welche andere Wörter dafür passen und nimm dann eines davon. So wird das auch was. :P
Nächster Punkt: Welche Sau interesiert es das du die Kleidung der Kinder so genau beschreibst? Wenn dir so daran gelegne ist, dann schreib nicht. Er trug das. Sie hatte das an,- das sind aufzählungen, wirken nicht nur platt sondern sind es auch. Verpack es ein wenig wie: Christopher trug robuste Jeanshosen ( Farbe ist unrelevant weil Leser davon ausgehen das Jeanshosen erst mal blau sind, wenn es eine auffälligere Farbe ist kann man si erwähnen) brauen, fleckige Turnschuhe und ein Grünes Hemd das schon bessere tage gesehen hatte. Seine Schwester sah in ihrem roten knöchellangen Rock, ihrem rosa Hemdchen und den Schwarzen Turnschuhen wie ein süßer Marienkäfer aus. Das das eine bestickt und das andere nicht bestickt ist ist zuviel des guten, halte es doch für den Anfang einfach.
Noch etwas wichtiges. DIE ZEITEN. Anfangs macht jeder Rechtschreib und Grammatikfehler, ja auch Fehler in den Zeiten. Aber wie das hier geschrieben wurde- da kann nicht mal mehr ich drüber wegsehen, beim besten Willen nicht. Man kann nicht mehr weiterlesen wenn in 80 % aller Sätze du in den Zeiten in und her springst. Benutze am besten nur die Vergangenheitsform, das ist die geläufigste.
Nur ein Beispiel: Dort angekommen GEHT Christopher rein, während Sofie ANFÄNGT zu weinen und sich an IHRER MUTTER FESTZUHALTEN VERSUCHT ( Satzbaumalör und zwar ein großes), die eine weiße Hose, Bluse und Schuhe TRUG. (Ich sehe hier mal drüber weg, das schon wieder vollkommen unnötig Kleidung beschriebn wird, auch das jeder weiß das die mutter schuhe trägt, wenn dann hättest du da eine Farbe dazuschreiben müssen. Hier handelt die Mutter, es ist eine aufgregende Situation und dann beginnst du mit diesem Ffden sie trug das und das und das- DAS TUT WEH!)
Gut, ich könnte noch stundnelang so weitermachen, denke aber ich lass es erst mal dabei bewenden. Denke ich war ehrlich und zugleich biestig genug und du hast was zum nachdenken. Ich bezweifle nicht, das aus diesem Text noch was werden kann wenn du dich ordentlich reinhängst und mehr als nur meine kleinen aber grundsätzlichen Rataschläge beachtest. Nur übung macht den Meister und so einer ist noch nie vom Himmel gefallen smart2 , also halb so wild. Hütte dich nur das deine Beschreibungen nicht zu Geschwaffel werden, das passiert schnell. thumbbup Wenn du das alles in ein paar Wochen nocheinmal überarbeitet hast würde ich es trotzdem wagen es nocheinmal zu lesen den selbst in dem größten Haufen Kameldung steckt eine Vision und somit Potential. Hoffe ich konnte dir helfen.

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Kris. K.
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Re:

von Kris. K. (16.03.2009, 20:49)
Ach ja verdammt, vor lauter Genörgel habe ich ja die Titelvorschläge Vergessen. Das Buch handelt also von drei Welten, bzw Zeitebenen.Ähm was könnte man den da nehemn. Vielleicht, da es um Verwandschaften geht: So was wie WELTENBUND oder WELTENBLUT! Das fände ich persönlich gut.
BLUTWELTEN?
oder ZEITKINDER
oder TEMPUS wenn man auf latein Steht.
oder wenn man es einafch möchte: WELTENZEIT,
KINDER DER ZEITEN/ DER WELTEN oder ZEIT DES BLUTES,
Naja simple Vorschläge aber es muss und darf nicht immer so kompliziert sein.
Kannst ja reinschreiben ob dir was gefällt

Mick Baxter
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Re:

von Mick Baxter (16.03.2009, 21:36)
Kris. K. hat geschrieben:
Punkt eins ganz Knapp: Weniger Text, größere Schrift (jaja du hast erklärt das du grundsätzlich alles klein schriebst aber beim gottverdammten Henker von Ronald- Mac Donald, man kann die größe hier automatisch einstellen!) Langer Text UND kleine Schrift schrecken grundsätzlich geneigte Leser ab.

Man kann allerdings bei neueren Browsern als User die Schriftgröße mit einem Tastendruck vergrößern/verkleinern.
Was mich eher abschreckt sind die zahlreichen Schreibfehler im Eingangsposting.

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Gitte
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Titel gesucht

von Gitte (16.03.2009, 21:52)
Hallo Fangusin,
ich muß Kris und auch Mick recht geben. Du solltest wissen, dass ich eine bin, die nicht gleich jeden Fehler analysiert und akzeptiert, dass jeder von uns hier und da mal eine "Gurke" reinhaut. Das passiert im Eifer des Gefechtes aber, und jetzt sei mir bitte nicht böse, bei deinem Text komme ich schon ziemlich ins Grübeln. Das, was Kris dir geschrieben hat ist genau jenes, was ich dir auch sagen möchte - müssen wir ja nicht "doppelt moppeln"
Ich fürchte, du wirst keinen Titelvorschlag erhalten. Ich persönlich wüßte beim besten Willen nicht, wie ich dir helfen könnte.
Nichts für ungut und trotzdem viel Spaß beim Schreiben.

Gitte grüßt

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Fanagusin
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Re:

von Fanagusin (20.03.2009, 22:37)
@all thx für eure antworten.

@Gitte Das erste Kpt ist mir nicht geklückt das gebe ich zu, da dieses überhaupt mein erster versuch war was zuschreiben. ich hatte auch nicht erwartet das man mir nur durch das lesen des ersten Kapitels einen title nen kann. ihr habt genau das getan was ich mir erhofft habe.

@Mick Baxter Bitte verzeih mir , aber ich bin Legasteniker. Ich sitze an manchen posts stunden und trotzdem sind extrem viele Rechtschreibefehler drin. ich will dies nicht als entschuldigung benutzen, sehe aber keinen andern weg andern Menschen klar zumachen wie es ist an einem Satz ca 10 min zusitzen. dabei kommt es nicht auf die Wortanzahl an.

@Kris K. Bevor ich das hier online gestellt habe hat ein freund sich das ganze durch gelesen und mir einige Fehler korrigiert aber er hat mich mit keiner silbe darauf aufmerksam gemacht das ich die zeit wechsle. und um erlich zusein habe ich mich auf ihn verlassen und den text als vorzeigbar gehalten. sicher war mir klar das er nicht Fehler ist. aber das man so große mängel drin findet überrascht mich. ok jetzt weis ich es ja, und kann es überarbeiten.

@all ich habe mal probiert das zweite kpt nach den kreterien zubeabeiten die ihr mir hier genannt habt. ich hoffe das es besser ist wie das erst. das erste muss ich im moment etwas hinten anstellen da meine Ausbildung jetzt etwas zuwendung braucht. wenn alles wie geplannt läuft wird ende mai das erste kpt überarbeitet sein.

eine frage bleibt mir jatzt aber noch: Der Prolog, kann man ihn so stehen lassen oder ist er zuweit weg vom eigendlichen prolog.
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Kpt 2

von Fanagusin (20.03.2009, 22:40)
Xandmar




Am nächsten Tag wurde Gundalf unsanft auf dem Schlaf gerissen, wobei er einen Dolch unter dem Kissen hervorschnellen liess. „Intentio est semper bonus, provectus amicus.“ Sprach ein Elf. „Vergib mir Salanties, ich war jetzt ein halbes Jahrhundert nicht mehr in Xandmar und noch länger ist es her, dass ich es sprach.. Aber sprecht was willst du von mir?“ gab Gundalf müde wieder. „Mir scheint als hättest du deine Muttersprache verlernt, aber ich kann ja auch in der Sprache der Menschen sprechen. Unser Freund Cain ist seit gestern wieder in Xandmar, aber diesmal ist es anders er hat sich ein Weib genommen. Zwei Chint hat er mit gebracht. Dass was ich von deinem Enkel hörte ist hart, aber wenn ich was für dich tun kann sag mir Bescheid.“ Verkündete Salanties. „Es gibt wirklich etwas das du für mich tun kannst! Sofie meine andere Enkelin soll in acht Jahren zur Krönungsfeier, bis dahin soll ich sie zu einer Elfe erzogen haben. Ich würde mich freuen wenn du mir dabei helfen könntest, bloß kann ich sie nicht von hier wegbringen.“ Erklärte Gundalf. „Das wird schwer, wie du wohl weisst, darf dir keiner dabei helfen. Aber wenn hier und da mal ein paar Bücher verschwinden und später wieder auftauchen.“ Überlegte Salanties. Nachdem er sich verneigt hatte löste er sich schon in Luft auf. Der alte Mann legte sich noch mal hin und probierte weiter zu schlafen, aber er kam nicht dazu. Sofie konnte nicht schlafen und geht runter ins Wohnzimmer. Sie geht so leise sie kann, vor der Tür des gewünschten Zimmers angekommen, drückt sie diese langsam auf.
Gundalf grinst sie an während er das Licht anmacht, dass er vor kurzem erst gelöscht hat. „Du siehst traurig aus, komm her und erzähl mir mal was mit dir los ist.“ Spricht dieser während seine Enkelin langsam auf den Sessel zugeht und auf ihn draufklettert. „Wo ist mein Bruder?“ kommt ihr über ihre Lippen. „Weisst du wo deine Oma ist Sofie?“ fragt ihr Opa, woraufhin sie den Kopf schüttelt. „Sie ist an einem schönen Ort, dort ist sie glücklich. Kannst du dir einen solchen Ort vorstellen?“ Sofie nickte nur. „Dein Bruder scheint bei ihr zu Besuch zu sein. Aber leider kennt niemand den genauen Weg dort hin. Deshalb kann ihn keiner holen gehen oder ihn anders zu erreichen ist auch nicht möglich. Aber noch hab ich Hoffnung, dass er zurückkommt.“ Sofie ist eingeschlafen, ihr Opa legt sie deswegen auf sein Schlaflager.
Am Morgen wurde Darien als erste wach, sie spielt ein leises Lied auf ihrem Instrument und weint dabei. Nach langer Zeit spielt sie lauter, wovon die übrigen Hausbewohner wach werden. Gundalf und Herbert sorgten trotz der frühen Stunde für ein leichtes Frühstück. „Wenn die uns jeden Tag so wach macht, brauch ich keinen Wecker mehr.“ Offenbart Sofies Vater mit einem Lächeln. „So wie sich das Lied anhört ist sie traurig. Sie ist diejenige die eurer Leben bereichern, es aber auch zu einer Qual machen kann. Anke kümmerst du dich bitte um sie.“ Meint Gundalf. Anke geht rauf zu der Quelle der Musik. Sofie folgte ihr, oben angekommen tröstete Anke das Mädchen. Anke ,Herbert und Sofie probieren Darien in ihre Familie zu intrigieren.
Nach ein paar Monaten fühlt sich Darien fasst wie zuhause, gemeinsam mit Sofie ging sie in einen neuen Kindergarten. Auch wenn sie sich oft nicht verstehen, spielen sie fast immer zusammen. Sofie lernt von ihrer neue Schwester wie man sich schnell und sicher aber auch lautlos bewegt, aber auch wie man tanzt. Im Gegenzug bringt Sofie ihr bei wie die Spiele ihrer Welt funktionieren.

In derselben Zeit bringt Cain seinen Sohn, Frau und den jungen Prinzen in eine Stadt. Die beiden Jungen streiten andauernd, was dazuführt, dass die Stimmung am Boden ist. „Wenn ihr euch auf dem Weg nach Hargand noch ein einziges mal streitet, werfe ich euch einem Drachen zum Frühstück in die Höhle. Ihr habt die Wahl entweder ist jetzt Ruhe oder ich sorge dafür.“ Keift Cornasu Cain die Knaben an. Sein Sohn Fenalis rennt weinend zu seiner Mutter während Christopher schweigend hinter den dreien herzieht. Er hat schnell gelernt, dass Cain ihn zwar am Leben lässt, ihn aber hart bestraft, wenn er nur den kleinsten Fehltritt macht. Der Weg der Gemeinschaft führt über eine weite, mit leichten Hügel versehene Graslandschaft. Im Osten sind die Berge Karhary als braunweiße Masse zusehen, im Süden eine elfische Stadt aus der sie vor erst vier Stunden aufgebrochen waren. Im Norden war ein Wald zu sehen und im Westen war nichts außer dem saphirblauen Himmel und dem grünen Rasen zusehen. Ihr Ziel liegt zwischen dem Wald und dem Gebirge, es ist nur durch schmale Rauchfahnen zu erkennen. „Christopher komm oder willst du die Nacht hier auf der Steppe verbringen?“ ruft ihm Patalya zu. Sie ist die einzige der Gruppe die sich um Gundalfs Enkel kümmert, wofür dieser ihr dankbar ist. Die Sonne ist bereits am untergehen als Cain zwei der zehn Pferde von ihrer Last befreit. „Hier werden wir nächtigen, stört Patalya nicht habt ihr Blagen das verstanden?“ gibt Cain mies gelaunt von sich, worauf diese nur nickten. Fenalis Vater baut zwei gleichgroße Zelte auf, während seine Frau Patalya das Essen zubereitet. Christopher geht in ein kleines Tal, welches verschiedene Blumen beherbergte und legte sich auf den Rücken. Hier ist er nah genug am Lager, um von Cain keinen Ärger zu bekommen aber weit genug weg von Fenalis, der ihn immer ärgert. Der junge Prinz beobachtete die Sterne die nach und nach am dunkelblauen Himmel auftauchten, was ihm sehr gut tat. Das Laufen hat ihn sehr angestrengt, deshalb schläft er auch ein. Er hat noch nicht lange geschlafen, als ein Schrei ihn aus dem Schlaf reisst. Patalya und ihr Mann rennen zu ihrem Sohn, während Christopher gemütlich denselben Ort aufsucht. Fenalis ist von einer Schlange umschlungen, die ihm direkt in die Augen blickt. Sein Vater hat einen Dolch hervorgeholt und bewegt sich langsam auf die Schlange zu. Das Tier hat sein Vorhaben schon längst bemerkt und drohte den Jungen zu beißen, auch wenn die Menschen Schlangen für blöd halten so ist diese Schlange ein Beispiel für ihre Intelligenz. Sie bewegt ihre Giftzähne an die ungeschützte Haut wenn sie bedroht wird und sie bewegt ihren Kopf immer etwas hin und her damit sie nicht von einem Messer getroffen werden konnte. „Mein Sohn beweg dich nicht.“ Ruft ihm seine Mutter zu, wobei Cain zur Sicherheit ein paar Schritte zurückgeht. Christopher kommt genau von der andern Seite wie Fenalis Mutter, die Schlange beachtet ihn erst gar nicht aber als er nur noch ein paar Meter von ihr entfernt ist, beginnt sie wieder mit einer drohenden Haltung. Christopher setzt sich im Schneidersitz hin, was das Tier irritiert. Die Schlange lässt von ihrem bisherigen Opfer ab und verschwindet im Gras. Patalya und Cornasu rennen zu ihrem Sohn, und Cain untersuchte ihn ob er auch wirklich nicht gebissen wurde. Fenalis bekam keinen Ärger für sein Handeln. Was aber keiner der vier bemerkt ist wie jene Schlange sich neben dem alleinsitzenden Buben aufbaut. Erst als sie diesen mit ihrem schuppigen Kopf streift, schaut der Jüngling ihr ins Gesicht. So verharren beide eine lange Zeit, bis die andern drei dies bemerken. In dem Wissen das irgendein Geräusch die Schlange erzürnen kann, kommt Cain ihr immer Näher, aber irgendetwas stimmt nicht. Das Tier bewegt sich keinen Millimeter von seiner Position selbst als der Knirps vor Müdigkeit zusammensackt. Als dann plötzlich doch Bewegung in das Wechselblut kommt, greift sie ihr ursprüngliches Opfer nicht an, denn ihr neues Ziel war Cain. „Lat stoon, Lat stoon! Sös kas douw nit meer goon!” sprach der Prinz in klaren Worten, bevor er nun seine Augen schließt. Aus irgendeinem Grund liess die Schlange von ihrem Ziel ab und verschwand im Gras.

„Oh, du bist Wach?“ fragt eine Mädchen. „Du solltest dich nicht viel bewegen, dein Körper braucht noch etwas Ruhe. Wie heißt du?“ Nach einer längeren Pause sprach sie weiter. „Wie ich es mir gedacht habe, scheinst du einiges vergessen zu haben. Das ist auch nicht verwunderlich so wie du aussahst.“ Dann erhob sie sich von dem Bett in dem ein in Mull gewickeltes Kind liegt. Sie zieht einen schneeweissen Vorhang zur Seite, dann dreht sie sich noch einmal um und flüstert „Somnus tranquilla minor princeps.“ Durch den gesprochen Zauber schläft der Patient ein.
„Bleiben sie stehen er braucht Ruhe, wenn sie ihn jetzt körperlich belasten wird er zum Krüppel werden.“ Schreit eine männliche Stimme hinter dem Vorhang, welche Christopher aus dem Schlaf geholt hat. „Cain ich kenne ihre Gründe nicht, aber hier habe ich, als Heiler, das Sagen und bin für das Wohlergehen der Verletzten verantwortlich.“ „Dann geben sie mir Bescheid wann ich ihn hier rausholen kann. Seine Ausbildung muss in naher Zukunft beginnen sonst ist er zu alt.“ Spricht der Angesprochene. „Halt still, ich nehme dir den Verband vom Kopf dann kannst du auch wieder etwas sehen. Und dann muss ich unbedingt ein paar Sachen mit dir klären Junge, ehe Cain dich wiederbekommt. Nehme aber zur Kenntnis, dass ich dir nichts Böses will.“ Flüstere die Weibliche Stimme, die Christopher schon vorher gehört hatte. Er nickt kurz, und liess es zu, dass der Verband um seinen Kopf von ihr gelöst wird. Kurz bevor sie seinen Verband ganz gelöst hat, nimmt sie seine Hand und bedeutet ihm ohne ein Wort zusagen, dass er die letzte Stoffbahn selber abnehmen muss. Langsam zieht der Prinz seinen Verband ab, aber im Gegensatz zu seiner Erwartung ist sein Zimmer verdunkelt worden. „Ich habe das Licht gelöscht, da es dich erblinden lassen könnte. Mein Name ist Dromatra ich bin eine Heilerin, aber ich nehme an, dass dich das nicht interessiert. Du bist hier in Trasum, als man dich zu uns brachte warst du mehr tot als lebendig, aber dank meiner Hilfe und die meines Mannes ist es uns gelungen dich am Leben zu halten. Aber das ist nicht der Grund warum ich mit dir reden muss.“ Sie macht eine Pause, in derder Junge probiert aufzustehen. „Nein bleib im Bett, es ist besser so glaub mir.“ „Ich fühl mich aber gut!“ hält er dagegen, gehorcht ihr aber. „Ich weiß ehrlich nicht so recht wie ich anfangen soll. Du hast fast eine Mondesrunde geschlafen. In dieser Zeit ist mit dir etwas geschehen, es ist im Grunde nichts schlimmes. Du musst nur lernen damit umzugehen. Bitte mach jetzt genau was ich dir sage.“ Nach kurzer Pause spricht sie weiter. „ Du findest links von deinem Bett einen Nachttisch, auf diesem ist eine kleine Truhe. Nimm sie in die Hand und öffne sie!“ „Wie soll ich etwas öffnen was ich nicht sehe?“ spricht Christopher dem sein reiferes Auftreten noch nicht aufgefallen ist. „Folge deinen Instinkten.“ Bekommt er als Ratschlag zurück, und so tastet er den Tisch ab und sucht die Truhe. Nach kurzer Zeit hält er diese in der Hand und tastet sie ab. Nach und nach kann er die feinen Konturen und Verzierungen darauf erkennen, und findet fast spielend einen kleinen Hebel der die Truhe öffnet. „Sie ist offen, aber warum haben sie das Licht angemacht? Sie wollten doch das ich sie im Dunkeln öffne“ protestiert er nun. „Tatsache ist aber, mein Junge, dass die Fackeln die dieses normalerweise erhellen immer noch aus sind. Schau dich doch mal um, dann wirst du merken, dass ich Recht habe.“ Er zögerte kurz, gehorcht ihr dann aber doch. Ein Banner, auf dem ein roter Drache in weißem Grund zu sehen ist, hängt links und rechts von einer metallenen Tür. Links und rechts davon, steht ein Stuhl, jeweils in der Ecke. An der linken Wand von der Tür steht eine kleine korpulente Frau, sie trägt ein rotes Kleid, ansonsten war in dem Zimmer nichts außer dem Bett und dem Nachttisch und auf der rechten Seite ein weißer Vorhang. „Wie ist es möglich, dass ich alles so klar sehe? Wenn es doch hier drin stockfinster sein müsste.“ Fragt er nun mehr zu sich selbst als zu seiner Gesprächspartnerin. „Ich kann dir alles genau erklären wenn du mir zuhörst, denn ich habe vor Jahrhunderten das selbe erlebt wie du jetzt. Aber bereits morgen wirst du entlassen, was bedeutet das ich nicht viel Zeit habe. Willst du wissen was mit dir passiert ist?“ murmelt sie, wobei sie nicht seine Zustimmung abwartet. Während sie weiter spricht nickt er einmal deutlich. „Es gibt einen magischen Trank, man nennt ihn das Gift der Untoten. Dieser hat mehrere Eigenschaften. Solange man ihn nicht trinkt vermag er die schlimmsten Verletzungen zu heilen, aber schon ein halber Becher führt zum Tod. Ich kann dir zwar nicht sagen wie und wieso er dir verabreicht wurde, aber eines ist gewiss du wirst dich noch verwandeln. Jetzt ist es dir nicht möglich deine neuen Fertigkeiten gezielt einzusetzen, aus dem Grunde ist es wichtig das dein Freund Cain deine Veränderung nicht bemerkt. Ich werde dir ein paar Sachen zukommen lassen die du unbedingt mit dir führen solltest, wer weiß wozu der alte dich zwingen wird wenn er weiß was du wirst. Aber kommen wir zurück zur Verwandlung, diese wohl zum interessantesten Part deines Lebens gehören wird. Wie genau diese abläuft weiß ich nicht, aber sie wird bald folgen, sorge nur dafür das du alleine bist, die Personen die dabei sein sollten werden sterben. Da du dich in dieser Zeit nicht unter Kontrolle hast.“ Sein Gesicht ist kreidebleich geworden und schaut jetzt wieder in einen komplett abgedunkelten Raum. Das Spiel mit seiner neuen Gabe hat ihn mehr Kraft gekostet als er erwartet hat und schläft ein.

„Augenscheinlich geht es ihm doch gut. Ich verlange seine Entlassung, ihr habt genug Zeit mit ihm vergeudet. Denkt ihr nicht ich weiß nicht das ihr mich aufhalten wollt? Aber ihr habt Angst, Angst vor dem was ich euch antue wenn ich meinen Willen nicht bekomme.“ Brüllt Cornasu irgendwen vor der Tür an. Eine rauhe Stimme entgegnet diesem draufhin, „Ihr könnt ihn heute Abend holen aber jetzt nicht.“ Jetzt fliegt die Tür auf und Cain tritt ein. „Steh auf, zieh dich an und komm mit. Du hast fünf Minuten.“ Spricht er mit bösem Blick. Christopher schaut ihn verwirrt an macht aber was ihm aufgetragen ist. Seine Arme schmerzen bei jeder Bewegung und ein Verband am rechten Bein verfärbt sich rötlich. Bei jedem Schritt kommen ihm Tränen in die Augen, was seinen Lehrmeister aber nicht im geringsten interessiert. Ein Mensch in pechschwarzem Mantel tritt in den Raum und beobachtetet den Knaben. Als der Schüler den Raum verlassen hat stellt der Mann im Mantel sich Cain in den Weg. „Sie müssen ja jede menge Spaß daran haben, ihn leiden zu sehen. Bei jedem Schritt schmerzt es Christopher und seine Wunde am Bein blutet wieder. Wenn sie ihn gegen mein Bitten mitnehmen dann lassen sie ihn wenigstens für heute noch ruhen. Er könnte sonst zu einem Krüppel werden.“ Flüstert dieser. „Ich habe deine Meinung immer geschätzt, aber du hast keine Ahnung wer er ist oder?“ äußert Cain. „Nein, aber du wirst es bestimmt für dich behalten, wie so vieles.“ Spottet sein gegenüber. „Beruhige dich Timiwan, ich habe vieles in der Vergangenheit falschgemacht, das weiß ich. Aber das was ihn betrifft werde ich dir gegenüber offenbaren.“ Will er seinen alten Freund beruhigen. „Es ist mir ein Rätsel wie ihr den Orcs entkommen seit, aber eines kann ich dir vorher sagen, wenn man sie nicht zurück treibt wird es einen Krieg geben.“ Meint Timiwan mit trauriger Stimme. „Wenigstens darüber sind wir uns einig. Aber nun lass mich gehen ich werde dir zur Abendstunde in meinem Haus alles erklären.“ Lässt er ihn wissen. Als sie sich verabschieden, kommt Fenalis und stützt Christopher beim gehen leicht. Der Alte zwängt sich an Timiwan vorbei und läuft den beiden Kindern hinterher. Vor dem Haus des Heilers führt Cain die beiden Kinder quer durch das Dorf, an einem zerfallenem Brunnen vorbei. Die meisten Häuser sind alt und kurz vor dem Verfall. Die ersten beiden Meter in der Höhe sind mit Holz verkleidet, darüber ist nur eine Etage nach alter Fachwerkskunst gebaut worden. Wegen starkem Regen ist kein Mensch auf den Wegen des Dorfes unterwegs.
Die drei gehen zu einem alten, aber noch gut erhaltenen Haus dem die Tür fehlt. Vor diesem Haus steht ein junger Mann mit einen Breitschwert in der Scheide, zudem trägt er ein Kettenhemd und Reiterstiefel. Als er die drei bemerkt geht er strammen Schrittes auf sie zu und überreicht dem Alten einen Brief. Während dieser ihn liest begutachtet der Krieger die Kinder. „Wer wird sie ausbilden?“ fragt er mit einer knabenhaften Stimme die nicht zu seinem Aussehen passt. „Ich werde sie ausbilden, was mir nach diesem Brief des hiesigen Patriarchen auch gestattet wird.“ Gibt der Alte ihm als Antwort wieder, wobei er ihm den Brief zum lesen anbietet. Der junge Krieger schlägt den Brief aus der Hand und lässt ihn zu Boden segeln. „Gut, ich muss noch mit dem Jungen sprechen, wegen dem Vorfall mit den Orcs. Bringen sie ihn mir noch vor Sonnenuntergang in mein Quartier und sorgen sie schnell für eine Tür. Bei Regen ist selten einer draußen aber im Schutz der Nacht verschwinden Dinge aus Häusern.“ Befiehlt er dem Greis, während dieser den Brief aufhebt. Ohne einen weiteren Wortwechsel verschwindet er. „Fenalis, geh schon mal rein, ich werde ihn kurz zu dem Hauptmann bringen.“ Befiehlt er seinem Sohn. Fenalis löst sich aus dem Griff von Christopher, und dreht sich noch einmal zu ihm um. „Nun mach schon, ich habe nicht ewig Zeit. Du wirst noch genügend Gelegenheiten haben mit ihm zusprechen.“ Fährt Cain den Knaben an. Der Vater packt den andern Jungen und schleift ihn hinter sich her. Wieder an dem Brunnen angekommen lässt er seinen Zögling los, und zeigt auf ein steinernes Haus. „Ich werde hier warten, aber dich zu den Kriegern bringen werde ich nicht.“ Spricht Cain unter Tränen. Der Junge schaut ihn verwirrt, und geht einen kleinen Schritt auf den Alten zu.
Die Hand die ihm eine Ohrfeige verpasst, kommt völlig unerwartet und lässt den Knaben in einer Pfütze aufkommen. Nun schluchzt der Kleine, bleibt aber ansonsten regungslos liegen. Als er einen leichten Tritt in die Rippen bekommt, schaut er den Alten an. „Mir ist egal wer du bist, oder was aus dir wird. Für mich wirst du mich immer ein kleiner Nichtsnutz sein.“ Herrscht dieser nun den am Boden liegenden an. Der Bube weint, stemmt sich aber wieder auf die Beine.
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Kris. K.
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Re:

von Kris. K. (20.03.2009, 23:16)
Hallo Fanagusin,
also ich habe nicht gewusst, dass du Legastheniker bist. Auch mir fällt es schwer meine Texte so zu korrigieren, das sie erträglich sind und darum kann ich deine Schwierigkeiten bis zu einem gewissen Grad verstehen. Es ist wahnsinnig mutig von dir deine Texte hier reinzustellen obwohl du weißt, dass du dir zumeist negative Antworten anhören musst weil die Ansprüche hier verhältnismäßig hoch sind. Für jemanden mit solchen Problemen dich diesen Hürden hier zu stellen- das beweißt wie sehr du deine Texte liebst und das mehr als andere, die eine Seite innerhalb von einer Stunde schreiben und korrigieren und das Thema damit abgeschlossen ist. Manche werden mir nicht zustimmen wenn ich sage das du hier reingehörst. Diese Leute fürchten das Niveau, Gramatikalisch und inhaltlich gesehen, würde absinken wenn Leute wie wir unsere Texte hier reinstellen. Aber du hast einen Bezug zu deinen Sachen die andere wohl nicht immer nqachvollziehen können. Ich bin stolz auf dich das du trotzdem weitermachst, dich der Kritik stellen und dich verbessern willst und werde deine Texte jetzt immer noch kritisch aber ein wenig in bezug auf diese Legasthenikergeschichte nachsichtiger lesen. Also nur weiter so. thumbbup

PS- schon wieder so ein langer Text ( Xandmar) :roll:
Noch ein PS: Ich finde den Prolog zu abgehoben und eigentlich nicht zum Thema gehörend. Jeder will am Anfang die Leser ansprechen aber das hier ist ein wenig ermüdend. Wenn du unbedingt ein Stück des Prologes reinbringen willst, dann den kurzen, der mir "Ich habe dieses buch geschriebn weil...." anfängt. book:
Drittes PS: Wie fandest du den meine Textvorschläge darüber hast du nix geschrieben dozey:
Gruß Kris Kesselring

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Fanagusin
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Re:

von Fanagusin (20.03.2009, 23:49)
Hi

ich schätze mal du wirst nach dem nächsen Satz an den Kopf fassen. Ich weis seit dem ich in die dritte Klasse gehe das ich Legasteniker bin, habe aber immer die konfrontation gesucht und trotzdem Texte vorgtragen/geschrieben die meine Lehrer an den rand der Verzweiflung getrieben haben. Mittlerweile brauch ich dass einfach, also hat das bei mir nicht viel mit Mut zutun. es ist eher so das ich wissen will wo ich stehe. für mich ist das eine art Übung um mich zuverbessern.......


WARUM VERTEIGE ICH MICH EIGENDLICH? Ich werde gelobt! Danke!

Deinen vorschlag habe ich gelesen, am liebsten würde ich sogar kopieren und ihn einfügen. Aber ich finde die Textstelle im Document nicht!! Was mich jetzt auch Glücklich stimmt, da ich lieber meine eigene Worte verwenden möchte. Nimm mir das bitte nich übel, aber wenn ich ihn übernehme füllt sich das bei mir so an als wenn du mit mir daran schreiben würdest. auch wenn ich das hier jetzt so Radikal schreibe meine ich es nicht so: Das soll mein Buch werden, es ist ein Teil von mir. Ich lasse mir dabei gerne helfen aber mein Ziel ist es in erster line meine Wörter zu verwenden.

SRY, wenn dass jetzt etwas erschreckt aber in den kurz Geschichten die ich schon fertig geschrieben habe leiden unter einem Fremdeinfluss. Dass gefällt mir nicht, daher werde ich diese niemals weiter geben. Ich denke das viele Autoren so machen.

[selbstvermerk]

Ich sollte auf hören mich zuverteidigen wenn ich mich erkläre!!!!

[selbsvermerk ende]
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Rabert
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Re:

von Rabert (21.03.2009, 00:07)
Fanaqusin, es gibt mittlerweile recht gut arbeitende Spracherkennungsprogramme, die nicht nur vorlesen, sondern auch nach Diktat schreiben. Manche davon kann man für deutlich weniger als 50 Euro kaufen. Für Legastheniker sind diese Programme ein Gottesgeschenk.

Sie sind nicht perfekt, aber sie machen nach einer Einübungszeit wesentlich weniger Fehler als ein händisch schreibender Autor mit Lese-/Schreibschwäche.

Gruß

Rabert

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Fanagusin
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Re:

von Fanagusin (21.03.2009, 00:28)
hi


ich besitze so ein Programm bereits aber ich habe damit meine Probleme. da ich noch zuhause wohne, und kein eigenes Zimmerhabe hätte ich immer ungewohlte mit hörer. Zudem würde meine Familie mir tierisch auf den nerv gehen. Was ich dem rechner für einen scheiss erzähle vorallem da er nicht antwortet. Ich habe tierischen spass dran das ganze am pc/laptop zuschreiben, da ich dabei in ruhe Musik hörn kann. Was noch viel wichtiger ist das ist die einzige zeit ie ich wirklich für mich habe.

ich teile mir mit meinem älterem Bruer ein zimmer und der rennt ständig gzwungener massen durch meinen tiel des zimmers. probier dann mal in ruhe jmd ewas zudiktiren.
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Rabert
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Re:

von Rabert (21.03.2009, 00:44)
Ja, das leuchtet ein.

Gruß

Rabert

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Fanagusin
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von Fanagusin (26.03.2009, 21:21)
Hallo,

ich bin beim stöbern hier im Forum auf einen für mich interessanten Beitrag gestossen. Dieser geht un Rückblicke aber auch um die Zeit, dabei ist mir auf gefallen das ich alles außer mein erstes kpt in der gegenwart schreibe.


geht dass auch?
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