Prolog - komplett überarbeitet neuer Versuch

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noteingang
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Prolog - komplett überarbeitet neuer Versuch

von noteingang (25.02.2009, 20:39)
So habe den alten Prolog relativ über den Haufen geworfen und noch einmal alles relativ umgeschrieben.

Feedbacks wären nett, sollte jemand nicht zu Ende lesen, gar kein Problem, ist natürlich relativ viel Text, obwohl das nicht einmal 2% des fertigen (naja braucht noch Arbeit) Kurzromans sind.


Alles nur ein Traum

„Mama, Mama!“, das Kind schrie diese Worte, klopfte dabei unentwegt auf die scheinbar leblos auf dem Sofa liegende Frau. Dann zog es an ihrem Pullover, so sehr, dass der Stoff zu reißen begann.
„Toni lass mich schlafen, nur noch ein paar Minuten,“ gab sie lallend von sich ohne ihre Augen zu öffnen. Ihr Atem stank nach Alkohol und die rechte Hand umschloss eine Flasche, die die Frau wie ein Kuscheltier an sich drückte.
„Mama ich will dir was zeigen, komm schon.“ Das Kind lies den Pullover los und rannte zur Tür, drehte sich dann um und schaute auf seine Mutter. Ein Lächeln, welches kurze Momente seine Gesichtszüge umspielte, verschwand kurzerhand wieder. Toni lies sich zu Boden fallen und saß nun wie ein Häufchen Elend vor der Tür. Er senkte seinen Kopf und zuckte mit den Schultern.
„Mama komm doch bitte,“ flüsterte er kaum hörbar.
Der Junge verfolgte nun sichtbar widerwillig eine Sendung im Fernsehen, immer wieder unterbrochen durch Blicke auf die, auf dem Sofa liegende Frau. Lediglich ein leises Schnarchen zeugte davon, dass sie nur schlief. Es war schon recht spät, kein Sonnenstrahl bahnte sich mehr durch das Fenster und der Film, der gerade Tonis geteilte Aufmerksamkeit hatte, war sicher nicht für sein Alter geeignet. Der Junge stand auf und ging zum Sofa. Er beobachtete seine Mutter minutenlang. Dann streichelte er zärtlich über ihren Kopf und langte daraufhin nach der Flasche. Doch der Griff seiner Mutter war zu fest, und so musste Toni sehr langsam jeden einzelnen Finger lösen, die sich mit aller Macht an der Flasche festklammerten. Aber der Junge war hartnäckig und so gelang es ihm die Umklammerung zu brechen.
Mit dem Kleinod seiner Mutter bewaffnet machte er es sich im Schneidersitz auf dem Boden gemütlich. Toni hielt die Flasche wie einen Schatz vor sich, musterte ausgiebig jede Kleinigkeit an dieser. Er schraubte langsam, als wolle er kein Geräusch verursachen, den Verschluss auf und roch dann an der Öffnung. Mit einem vor Ekel verzogenem Gesicht drehte er seinen Kopf beiseite. „Bäh, das riecht ja scheußlich.“
Dennoch, er setzte das Mundstück an, hatte Mühen das Gewicht der Flasche zu halten, und trank einen Schluck, woraufhin der Junge sich schüttelte, dann noch einen Größeren, gefolgt von einem starken Schütteln des kleinen Körpers. Toni verschloss die Flasche und lies sie achtlos auf dem Boden stehen. Er stand auf, ging zum Sofa und streichelte ihren Kopf, strich Haare aus dem Gesicht seiner Mutter und küsste ihr auf die Stirn. Dann setzte er sich auf eine noch kleine freie Ecke des Sofas und schaute Fernsehen, bis er einschlief. Ein Spiel, woran der Toni in nächster Zeit immer mehr Gefallen finden sollte, begann hier.

Rauschgift - Januar 1995

Schneegrau, der Blick aus dem Fenster ernüchtert. Hier und dort liegen Weihnachtsbäume am Straßenrand. Alte, trockene Tannen, deprimierende Überreste eines noch deprimierenderen Festes. Tote Bäume auf unweißem Schnee, umzingelt von Menschen in regem Treiben. Die Fensterscheibe beschlägt aufgrund meines Atems, versperrt die Sicht, verschleiert den Trübsinn dort unten. Oder ist es der Trübsinn hier oben? Die Scheibe lediglich ein Spiegel zum Hindurchschauen?
Ich friere. Die Heizung ist aufgedreht, meine Hände sind ganz unbemerkt, intuitiv, dort hingewandert. Doch diese Kälte kann keine Heizung der Welt wärmen. Weihnachten ist lediglich ein zynischer Abgesang auf längst verschwommene Werte. Zynismus ist hierbei die Religion, der Religionslosen, der metaphysische Schrei nach einer Ersatzdroge, das habe ich mal gehört und es gefällt mir.

Ich kehre dem Fenster den Rücken zu. Mein Zimmer liegt im wahrsten Sinne des Wortes vor mir. Der Boden ist zugemüllt. Schränke dienen nur der Zierde, oder sind fiese Erfindungen der Gewissenspolizei. Und wieder ein Stachel, ich habe aufgegeben diese herauszuziehen. Mein Bett befindet sich unter einer Tonne Zeug. Ich schlief die letzten Nächte auf meiner Isomatte, die zwischen undefinierbaren Dingen auf dem Boden liegt; einer grauen bedrohlichen Masse an Dingen. Das provisorische Bett sieht ein wenig aus wie ein Schlauchboot auf einem dunklen Ozean. Das mittägliche Aufstehen gleicht somit eher einem Freischwimmen, das rettende Ufer ist mein Sofa, welches in perfektem Abstand zum Fernseher steht. Das Tor in eine andere Welt, welches mir meine Freundin öffnet. Ihr Name ist Programm, ein Heimcomputer, der AMIGA heißt. Die Bedienung meiner Geliebten verläuft über nabelschnurartige Verbindungskabel, zärtlich liebkosend ist meine Hand der Schlüssel für diese andere Welt. Meine Freundin ist somit die einzige Frau, die Männer oder Jungen wie ich gut verstehen und mal zärtlich, mal ruppig behandeln. Sehr schön ist auch, dass sie Rückmeldungen gibt, ob man es ihr richtig besorgt. Ein Spiel lügt keine Erfolge vor, betrügt mit anderen, wenn sich Missfallen und Routine einschleichen. Aber selbst mein Computer belohnt nur Könner und Macher. Nur wer etwas in dieser Welt schafft, bekommt ein positives Feedback.
Aber ich betrüge meine Freundin immer häufiger. Die virtuelle Welt vor meinen Augen ist nicht so spannend wie eine andersartige Welt hinter meinen Augen. Ich weiß gar nicht so recht wann ich begonnen habe alles Mögliche an rauschverursachenden Dingen in mich hineinzustopfen oder hineinzuatmen. Am liebsten ist mir ein flotter Dreier, vernebelt das Virtuelle genießen, ein wirklich funktionierendes Ventil für die, die dieser Welt nichts abgewinnen können.

Meine Therapeutin nennt das Depressionen, meine Mutter, „zu viel Zeit um auf schlechte Gedanken zu kommen“ und meine Freunde, „durchgeknallt“. Ich nenne mich einfach Toni. Meine Mutter gab mir im Vollrausch den Namen, anders ist das nicht zu erklären. Meinen Erzeuger habe ich noch nie getroffen. Wenn man Überlieferungen trauen kann, ist er ein italienischer Gastarbeiter und nachdem er meine Mutter geschwängert hatte, verschwand er schnell und wurde fortan nicht mehr gesehen. Sein Name ist Giuseppe, anscheinend habe ich etwas von ihm geerbt, denn ich fliehe auch gerne vor Problemen. Meine Mutter, oder auch nur einfach Helga, suhlt sich seit dem Verschwinden meines Vaters vornehm in Apathie, gewürzt mit Tabletten und einem allabendlichen Schlaftrunk. Die Sofa-Insel-Weltanschauung habe ich wohl von ihr, ich könnte schwören Helga ist auf ihrem Zweisitzer festgewachsen oder es ist eine anderweite lebensbejahende Mensch-Möbel-Symbiose entstanden. Es mag schon fast einem Klischee entsprechen, dass meine Mutter Sozialhilfe bekommt und ich mein nichtvohandenes Taschengeld mit Drogenverkäufen aufbessere. Aber hey, so bin ich halt! Und wenn mir einer mit Klischee kommt, dann gibt es klischeehaft auf die Fresse!

Meine Drogen besorge ich mir bei Mark, er sagt immer: „Junge, solange du noch nicht achtzehn bist, kannst du machen, was du willst, die können dich mit einer Tonne Koks erwischen und sperren dich nur paar Monate ein.“ Ich glaube ihm einfach, zwar durfte ich schon unzählige Sozialstunden leisten, und bin, wenn man es genau nimmt, vorbestraft, aber so richtig an den Eiern haben sie mich noch nicht zu fassen bekommen.
Mark besorgt mir das Zeug und bleibt sonst vornehm im Hintergrund. Ich wiederum verrichte die Dreckarbeit, zum Beispiel mir in der Kälte vor meiner Stammdisco den Arsch abfrieren. Mein Angebot erstreckt sich von allerlei bunten Pillen, weißem Pulver über kleine Löschpapierschnipsel bis hin zu braunen harzigen Stücken. Diese netten Dinge koste ich ganz selbstlos für meine Kunden, doch mische ich sie vornehmlich mit legalen Drogen. Somit scheide ich als Produkttester aus, da ich die reine Wirkung eines Stoffes kaum erahnen kann.
„Ist Hammer!“, oder, „das haut dich weg, echt ey, bis zu den Sternen“, reichen auch als Verkaufsargumente völlig aus. Mein Problem, oder besser eines meiner Probleme ist, dass ich bald achtzehn werde. Ich erklimme dann idealerweise eine Stufe in der Hierarchie. Potenzielle Nachfolger für meinen Job gibt es eher schon zu viele. Aber jeder, der nicht ganz doof ist, weiß natürlich auch, dass Mark oder wie die Hintermänner auch heißen mögen, keine Zwischenschaltstelle braucht, die nur Profit kostet. Somit umgibt sich mein Dealer gerne mit recht jungen Menschen, sozusagen möglichen Nachfolgern von mir. Er selbst geht schätzungsweise auf die dreißig zu.
Anfangs fand ich das ja toll, bei Mark abzuhängen, zu kiffen, Speed zu ziehen und Filme zu schauen, obgleich sich sein Videoarchiv lediglich auf Pornos und Horrorfilme beschränkt. Mittlerweile gehe ich nur noch zu ihm um Stoff zu holen, die Hälfte seiner Kumpels – vor allem die neuen - ist mir unbekannt. Mark ist nicht direkt ein Freund, eher ein Geschäftspartner. Und eigentlich geht der mir tierisch auf den Sack. Wie oft ich schon daran gedacht habe, seine Bude einfach abzubrennen und ihm dann, wenn er halb verkohlt raus rennt, richtig schön in seine bis dahin hart gekochten Eier zu treten. Dann würde ich auf ihn pissen und netterweise seine noch brennenden Klamotten löschen. Im Kern bin ich doch ein guter Mensch. Ich amüsiere mich köstlich, wenn ich daran denke, wie er durch einen verkohlten Nasenstumpf versucht, sein geliebtes Koks zu ziehen. Scheiß auf Mark!
Ich habe zwar wenig Lust, aber leider muss ich meinen Vorrat für heute Abend auffüllen, somit bleibt mir nichts anderes übrig als meinen Geschäftspartner aufzusuchen. Ich betreibe Katzenwäsche stopfe schnell Essbares in mich hinein und breche auf. Bei Mark ist es wie immer, einige unbekannte Körper verteilen sich auf alles halbwegs bequeme in seinem Wohnzimmer. Es wird Dosenbier getrunken, Haschisch geraucht und Speed gezogen. „Vorbereiten auf heute Abend“, wie es heißt und nebenher hat der Mob eine faszinierende Beschäftigung. Einer von den ganz Kleinen vertrug wohl nicht so viel, wie er zu zeigen versuchte, und liegt nun, sein Kopf in einer kleinen Kotzpfütze platziert, auf dem Boden. Die anderen Anwesenden finden es wirklich extrem spannend den Übermütigen vollzukritzeln. Erst fangen sie mit Kugelschreibern an, dann sind es Textmarker, bis jemand auf die glorreiche Idee kommt, dem Jungen Pentagramme in die Arschbacken zu ritzen, mit einem Messer wohlgemerkt. Mark stachelt die Kleinen an, der Herr der Knöpfe, oberkörperfrei sitzt er da und wedelt mit einer Bierdose, wie mit einem Zepter: „Schneid ihm zwei neue Arschbacken.“ Alle bepissen sich schrecklich vor Lachen. Ich raucht was, ziehe eine Line Speed, trinke ein Dosenbier der Marke 'Extrabillig' und finde es zunehmend witzig. Der Splatterfilm, der gerade nebenher läuft und sicher nichts für die meisten Anwesenden ist, zeigt just in diesem Moment eine nette Filetierszene. Somit wird hier der Beweis erbracht, Filme fördern Gewalt! Aber dann klingelt die Eieruhr. Ich habe fast meinen Termin bei meiner Therapeutin vergessen. Seitdem ich nicht mehr zur Schule gegangen bin, und mich andauernd krankschreiben lasse habe, hat meine Mutter, also Helga, die Auflage bekommen, dass ich einmal die Woche da auftauche. Ich mache das Spiel trotz Widerwillen mit.

Es ist wirklich scheiße kalt und wie immer bin ich einige Minuten zu früh da. Ich stehe also vor der Tür von Frau Doktor Schulze, fingere mit verfrorenen Fingern eine Zigarette aus einer Schachtel und brauche gefühlte Stunden, das scheiß Feuerzeug anzubekommen. Die Schultern hochgezogen und zitternd nehme ich tiefe Züge und überlege mir angemessene tödliche Unfälle für meine Therapeutin. Verdammt, noch neun Minuten und die Hure lässt mich auch nie vorher rein.
Frau Dr. Schulze öffnet um Punkt siebzehn Uhr fünfundvierzig die Tür, schaut hinaus und erblickt mich. „Hallo Toni, schön, dass du pünktlich bist. Komm herein, bei der Kälte ist das sicher angenehmer.“
Ich gehe wortlos durch die Tür an ihr vorbei, ziehe meine Jacke aus und hänge sie an die Garderobe, reibe dann meine Hände demonstrativ vor ihr, um damit meine Missachtung darüber zu zeigen, dass sie mich immer vor der Tür warten lässt. Vorher klingeln bringt gar nichts, die alte Schachtel, stellt diese Möglichkeit einfach aus. Und ein Wartezimmer gibt es wohl nur für Privatpatienten. Meine Therapeutin zeigt in den mir schon bekannten Raum hinein.
„Setz' dich Toni.“ Meine typische Verhaltensweise ist ein trotziges Dahinschlurfen und mich hinzusetzen, um dann die Arme vor mir zu verschränken. Demonstrativ drehe ich meinen Kopf nach links und schaue aus dem Fenster, dem einzigen Lichtblick hier.
Frau Dr. Schulze setzt sich mir gegenüber auf einen bestimmt viel bequemeren Sessel als meinen. Auch ohne sie anzusehen, weiß ich, was sie nun tut. Meine Therapeutin hält ihre Hände hoch, ihre Finger und Daumen berührten sich dabei, als ob sie aus Luft ein Dreieck bauen will. Das bedeutet wohl 'Running Gag' in Gebärdensprache.
„Also ...“, beginnt sie wie immer, ....Toni, wo waren wir letztes Mal stehen geblieben?“
Ich zucke mit den Schultern. Der Ausblick aus dem Fenster ist wirklich trostlos, eine graue Häuserfront ohne jegliche Fenster, die sind wohl auf den anderen Seiten. Die Chance visuell zu flüchten ist nicht gegeben, das hat die blöde Kuh echt gut eingerichtet. Oft träume ich von der Wand, wie ich Löcher hinein schlage, damit man dahinter das Leben sieht. Manchmal sind es echt spannende Dinge, an anderen Tagen wache ich schweißgebadet auf. Ich schaue nun zu meiner Therapeutin. Ob das eine Perücke ist? - denke ich mir – echte Haare können doch nicht so scheiße aussehen.
„Also muss ich wohl in meine Unterlagen sehen.“ Sie setzt ihre Brille auf und liest einige Augenblicke.
„Das könnten sie ja auch vorher machen, sie sind wie immer schlecht vorbereitet, sehr geehrte Frau Schulze.“ Mein Kopf macht wieder die bekannte Bewegung nach links zum Fenster und ich stelle mir einfach Bilder auf der Wand vor. Manchmal habe ich das Gefühl, das ist wie ein Zeitlupenkopfschütteln.
„Heute haben wir also einen zynischen Tag?“
Ich schüttle den Kopf diesmal schnell: „Tag ist unpassend, ich bin immer so Frau Schulze. Das wissen sie doch?"
[....]
Zuletzt geändert von noteingang am 17.03.2009, 21:12, insgesamt 3-mal geändert.

Jacklo
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Re:

von Jacklo (27.02.2009, 20:36)
Ich bin ja neu hier und weiß nicht so recht wie sich das hier mit kritk verhält. Dieser text ist mir nun aufgefallen, weil er irgendwie recht ähnlich zu dem ist, was ich schreibe. Ich habe ihn nu ganz gelesen.

Mich stört folgendes: wenn toni so ein "rebell" ist, weshalb spricht der dann so hochtrabend? das zwickt sich etwas. Das liest sich etwas unauthentisch, jungen in der szene reden viel derber ob die solch gedankengänge haben ist für mich fraglich. Dann stellt sich die frage, was willst du damit bezwecken?

Also prinzipiell würde ich weiterlesen, finde es eigenentlich recht gut geschrieben und auch paar nette sprachbilder. Aber ich werde das gefühl nicht los, dass es nicht passt.

Ich hoffe mal, dass du meine worte nicht zu negativ aufnimmst.

just my 2 cents

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noteingang
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Re:

von noteingang (27.02.2009, 21:23)
Hallo Jacklo,

danke für dein Feedback. Also bezüglich derb. Ich denke, man kann kaum Geschichten schreiben, die von extremen Menschen handeln und denen auch zu extreme Wörter in den Mund legen. Und der Protagonist ist ja nicht wie alle anderen. Zudem glaube ich nicht, dass jemand in jedem 2ten Satz das F oder das S Wort lesen will. Aber ich verstehe deinen Einwand und muss da mal drüber nachdenken.

Grüße

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Judith
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Re:

von Judith (28.02.2009, 00:38)
Zunächst gefällt es mir gut, aber dann ist mir zu viel Beschreibung ohne direkte Handlung. Aber die Sprache und "den Ton" finde ich schon passend.

Grüßle,
Judith
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noteingang
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Re:

von noteingang (28.02.2009, 10:44)
Judith hat geschrieben:
Zunächst gefällt es mir gut, aber dann ist mir zu viel Beschreibung ohne direkte Handlung. Aber die Sprache und "den Ton" finde ich schon passend.

Grüßle,
Judith


Hallo Judith,

naja es soll ein Entwicklungsroman sein und ohne, gerade zu Anfang, Beschreibungen, funktioniert das in meinen Augen nicht. Gerade anfangs soll man ja einen EInblick in die Gedankenwelt bekommen. Und so richtig konventionell ist es wohl nicht. So einen richtigen Spannungsbogen wie in einem Krimi gibt es nicht, das stimmt wohl, Spannung soll eher durch das Interesse an den handelnden Personen und deren Entwicklung verursacht werden.

grüße

Jacklo
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Re:

von Jacklo (28.02.2009, 13:58)
noteingang hat geschrieben:
Hallo Jacklo,

danke für dein Feedback. Also bezüglich derb. Ich denke, man kann kaum Geschichten schreiben, die von extremen Menschen handeln und denen auch zu extreme Wörter in den Mund legen. Und der Protagonist ist ja nicht wie alle anderen. Zudem glaube ich nicht, dass jemand in jedem 2ten Satz das F oder das S Wort lesen will. Aber ich verstehe deinen Einwand und muss da mal drüber nachdenken.

Grüße


wenn man doch aber über menschen schreibt die so sprechen?

Also meine personen in meinem roman sprechen so wie man es erwarten kann, sie kommen aus der gosse und sprechen wie jemand aus der gosse. ich schreibe aber auch in der dritten perspektive.

Der erzähler ist recht normal aber wenn jemand denkt oder spricht wird dies eben auf authentische weise geschrieben. Da könnte auch das größte problem liegen weshalb schreibst in der ichperspektive?

Gerade bei solchen themen bietet sich doch an in der drittenperson zu schreiben dann muss auch nicht in jedem satz f**** vorkommen.

In meinen augen beißt sich das irgendwie.

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noteingang
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Re:

von noteingang (28.02.2009, 15:32)
Jacklo hat geschrieben:

wenn man doch aber über menschen schreibt die so sprechen?

Also meine personen in meinem roman sprechen so wie man es erwarten kann, sie kommen aus der gosse und sprechen wie jemand aus der gosse. ich schreibe aber auch in der dritten perspektive.

Der erzähler ist recht normal aber wenn jemand denkt oder spricht wird dies eben auf authentische weise geschrieben. Da könnte auch das größte problem liegen weshalb schreibst in der ichperspektive?

Gerade bei solchen themen bietet sich doch an in der drittenperson zu schreiben dann muss auch nicht in jedem satz f**** vorkommen.

In meinen augen beißt sich das irgendwie.


Hallo Jacklo,

nun stellt sich für mich die Frage. Sind alle drogensüchtigen pubertären gleich asozial? Und drückt sich deren gesellschaftlicher Stand unmittelbar in der Sprache aus?

Mir ist wichtig, das liest man später, dass der Protagonist einen gewissen Intellekt besitzt, gerade weil es wichtig ist, seine Welt erklären zu können. Ich spiele gerade damit, dass der Protagonist teilweise ganz nett und logisch seine Gründe beschreibt, im Endeffekt er nur kompliziert beschreibt, was einfach ist. Das ist ein stilistisches Mittel meines Textes. Intelligenz schützt vor Drogen nicht, nur die eigenen Erklärungen sind eventuell ausgefeilter. Ich denke niemand will lesen 'Ich nehme Drogen weils geil is!' Und wie ein Professor spricht Toni ja auch nicht, ich glaube es ist ein ganz guter Kompromiss.

Danke dennoch für deine Meinung.

Grüße

Jacklo
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Re:

von Jacklo (01.03.2009, 13:23)
noteingang hat geschrieben:

Hallo Jacklo,

nun stellt sich für mich die Frage. Sind alle drogensüchtigen pubertären gleich asozial? Und drückt sich deren gesellschaftlicher Stand unmittelbar in der Sprache aus?

Mir ist wichtig, das liest man später, dass der Protagonist einen gewissen Intellekt besitzt, gerade weil es wichtig ist, seine Welt erklären zu können. Ich spiele gerade damit, dass der Protagonist teilweise ganz nett und logisch seine Gründe beschreibt, im Endeffekt er nur kompliziert beschreibt, was einfach ist. Das ist ein stilistisches Mittel meines Textes. Intelligenz schützt vor Drogen nicht, nur die eigenen Erklärungen sind eventuell ausgefeilter. Ich denke niemand will lesen 'Ich nehme Drogen weils geil is!' Und wie ein Professor spricht Toni ja auch nicht, ich glaube es ist ein ganz guter Kompromiss.

Danke dennoch für deine Meinung.

Grüße


Nein, die müssen nicht alle asozial sein. Ich komme aus der szene und habe eine recht harte kindheit hinter mir. Habe mein abitur dann auf der abendschule nachgemacht und ich weiß wie der hase läuft. Mich stört die sprache hier aber jemand normales stört vielleicht dauerndes scheiße oder f****. Ich habe es doch richtig verstanden toni ist gerade 17? Der ist philosophischer als viele erwachsene. Ich wil ja nur sagen das es mich stören würde. Ich kenne die ganze geschichte ja nicht.

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noteingang
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Re:

von noteingang (01.03.2009, 14:28)
Jacklo hat geschrieben:

Hallo Jacklo,

Nein, die müssen nicht alle asozial sein. Ich komme aus der szene und habe eine recht harte kindheit hinter mir. Habe mein abitur dann auf der abendschule nachgemacht und ich weiß wie der hase läuft. Mich stört die sprache hier aber jemand normales stört vielleicht dauerndes scheiße oder f****. Ich habe es doch richtig verstanden toni ist gerade 17? Der ist philosophischer als viele erwachsene. Ich wil ja nur sagen das es mich stören würde. Ich kenne die ganze geschichte ja nicht.


Ich sehe das etwas anders. Bin ja zum Teil Soziologe, und bei uns hieß es immer, mache nie den Fehler von dir auf andere zu schließen. Ich möchte nicht abstreiten, dass bei dir in deiner Szene anders gesprochen wurde. Oder dass es Szenen gibt, die viel derber sprechen.

Aber das Eine schließt doch das Andere nicht aus oder? Ich halte es für zu klischeehaft, wenn der Drogenabhängige Pubertäre auch noch einen Wortschatz hat, der flach und derb ist. Gerade das besondere der Person ist doch zum Teil, dass er nicht so klischeehaft sein soll.

Nun meinst du sicher, du hast es aber anders erlebt, naja dein Wortschatz besteht auch nicht nur aus besagten Wörtern, und du schriebst, du kommst doch aus der Szene. Ich kann das natürlich nur aus Beobachtungen wiedergeben, aber soweit ich das in meinem Leben mitbekam, ist nicht jeder drogensüchtige Pubertäre gleich in seiner Ausdrucksweise extrem einfältig. Und wenn es doch so ist, dann ist Toni halt eine völlig unauthentische Kunstfigur.

Grüße

Jacklo
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Re:

von Jacklo (01.03.2009, 19:29)
hi nochmal, wir müssen das nicht breittreten, du hast deine gründe und ich habe nur angemerkt was mir da komisch vorkommt. Wenn du es ganso haben willst, ist dein recht.

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Re:

von noteingang (02.03.2009, 12:20)
Jacklo hat geschrieben:
hi nochmal, wir müssen das nicht breittreten, du hast deine gründe und ich habe nur angemerkt was mir da komisch vorkommt. Wenn du es ganso haben willst, ist dein recht.


Hallo

Gut dann beenden wir das hier einmal. Ich will es so haben, wenn du meinst das ist unauthentisch, dann ist es dein gutes Recht. Ich bitte ja hier um Kritik zu bekommen und nehme das auch an, aber gerade in diesem Fall denke ich da einfach anders. Gerade weil ich eben nicht nur hochsprachlich schreibe, sondern schon einige "derbe Ausdrücke" reinrutschen. Ich versuche das aber ähnlich zu der Handhabung von Adjektiven, lieber wohldosiert.

Eventuell magst du ja einen Textteil von dir rein stellen, dann sehe ich, obs mir gefällt ;)

Grüße

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Re:

von frauGeier83 (05.03.2009, 15:09)
Hallo Noteingang,

also, ich hab mir den Text jetzt durchgelesen, und was mir als erstes in den Sinn kam ist, ober "der Toni" eigentlich in dieser Welt, in die er sich selber befördert hat, leben will. Mir kommt es nämlich so vor, als wüsste er, dass es nicht gut ist, was er macht, aber irgendwie sieht, dass es sich so halt einfacher leben lässt. Mich würd jetzt natürlich interessieren, wie er weiter wächst.
Der Charakter bietet jedenfalls genug Raum für Spekulationen.

Du hast dir da ziemlich harten Stoff vorgenommen.
Was ich gut finde ist, dass du nicht von deiner gewählten Sprachebene abweichst. Natürlich würde man Gossensprache erwarten, aber ich finde, dass der Stil den du gewählt hast, gut passt. Nicht jeder verträgt die harte Sprechweise.

Was ich mir wünschen würde, wenn ich das ganze Buch haben würde, wäre, dass die Gefühle des Toni als Kind noch etwas besser ersichtlich wären. Was geht in ihm vor, als er seine Mutter im Suff sieht? Was bewegt ihn genau, wie sie zur Flasche zu greifen?

Was mir besonders ins Auge gefallen ist, dass bei mir sofort das "Kopfkino" aktiviert wurde. Und das ist eigentlich schwer bei mir zu schaffen.

Jedenfalls, fällt mein Gesamturteil Positiv aus. Und ich hoffe, dass du dem treu bleibst, was du mit diesem Prolog und (ich denke) erstem Kapitel versprichst.

Simone
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noteingang
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Re:

von noteingang (05.03.2009, 17:31)
frauGeier83 hat geschrieben:
Hallo Noteingang,

also, ich hab mir den Text jetzt durchgelesen, und was mir als erstes in den Sinn kam ist, ober "der Toni" eigentlich in dieser Welt, in die er sich selber befördert hat, leben will. Mir kommt es nämlich so vor, als wüsste er, dass es nicht gut ist, was er macht, aber irgendwie sieht, dass es sich so halt einfacher leben lässt. Mich würd jetzt natürlich interessieren, wie er weiter wächst.
Der Charakter bietet jedenfalls genug Raum für Spekulationen.

Du hast dir da ziemlich harten Stoff vorgenommen.
Was ich gut finde ist, dass du nicht von deiner gewählten Sprachebene abweichst. Natürlich würde man Gossensprache erwarten, aber ich finde, dass der Stil den du gewählt hast, gut passt. Nicht jeder verträgt die harte Sprechweise.

Was ich mir wünschen würde, wenn ich das ganze Buch haben würde, wäre, dass die Gefühle des Toni als Kind noch etwas besser ersichtlich wären. Was geht in ihm vor, als er seine Mutter im Suff sieht? Was bewegt ihn genau, wie sie zur Flasche zu greifen?

Was mir besonders ins Auge gefallen ist, dass bei mir sofort das "Kopfkino" aktiviert wurde. Und das ist eigentlich schwer bei mir zu schaffen.

Jedenfalls, fällt mein Gesamturteil Positiv aus. Und ich hoffe, dass du dem treu bleibst, was du mit diesem Prolog und (ich denke) erstem Kapitel versprichst.

Simone


Hi Fraugeier83,

wir haben das ja eben schon im Chat besprochen aber dieses noch. Ich beginne jedes Kapitel mit einer 3ten Person Neutralen Erzähler Präteritum Perspektive (Siegfried hat da etwas hilfreiches zu Erzähtypen gepostet). Somit kann ich dort die Gefühle nicht einbauen, das verbietet die Erzählperspektive. Ich wollte dieses Show don't tell auf die Spitze treiben. Und einen handwerklichen Kniff vollziehen, damit man gerade den Kontrast zur Rückblende erkennt. Die Rückblende wird Präteritum und Neutral erzählt, gerade diese Distanz ist gewollt und soll so eben die Distanz verdeutlichen. Ob das so 100% rüberkommt. Aber Intention dieser Vorgehensweise ist eine psychologisch motivierte. SInd die Eltern alkoholiker, kann man selbst auch Alkoholiker werden, aber es muss nicht. Eine Prognose aus einer Situation geben ist fast unmöglich, aber aus einem Zustand herleiten, weswegen etwas passiert ist, wäre psychologisch. Hier denkt man sich, Toni ist so, weil....
Würde ich mit Gefühlen schon in Kapitel 1 anfangen, würde es mir vorkommen, als ob ich zeige, Toni erlebt dies und wird so.... Genau das will ich verhindern.

Der Aufbau der Geschichte funktioniert so:

Kapitel

3te neutrale Perspektive zeigt eine Situation im Präteritum etwas über die Person.
1ste Person Präsens handelt in einer fortlaufenden Geschichte

Jedes Kapitel wechselt die ich-erzähler Person, je 3 mal, sind 12 Kapitel, wie ein Kreis/Jahr..

Das tue ich einmal, um dem Leser ein wenig über den Hintergrund zu vermitteln aber auch, um darauf einzustimmen, wer denn gleich der Ich-Erzähler ist.

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noteingang
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Re:

von noteingang (18.03.2009, 13:41)
Hi mag nicht noch jemand einige konkrete Verbesserungsvorschläge geben? Bisher kam ja nur recht Allgemeines.

Denke schon mal, falls sich jemand die Mühe macht.

Grüße

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CM87
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Re:

von CM87 (20.03.2009, 07:33)
Toni wirkt auf mich als Leser trotz der ganzen Negativ-Elemente auf jeden Fall sympathisch. Beinahe leide ich mit ihm. Ich denke das Zimmer, in dem er sich anfangs befindet macht recht gut auf einfache Weise die Gestalt seines gesamten Lebens deutlich, das größtenteils aus Chaos besteht. Toni macht den Eindruck eines intelligenten Jungen, der aus welchen Gründen auch immer abgerutscht ist am Berghang des Lebens und nun nicht selbst die Kraft aufbringen kann, um sich wieder hochzuziehen. Dass er selbst weiß, sein Leben könnte anders sein, macht die Situation nur noch schlimmer und lässt ihn resignieren.

>Ich zucke mit den Schultern. Der Ausblick aus dem Fenster ist wirklich trostlos, eine graue Häuserfront ohne jegliche Fenster, die sind wohl auf den anderen Seiten. Die Chance visuell zu flüchten ist nicht gegeben, das hat die blöde Kuh echt gut eingerichtet. Oft träume ich von der Wand, wie ich Löcher hinein schlage, damit man dahinter das Leben sieht. Manchmal sind es echt spannende Dinge, an anderen Tagen wache ich schweißgebadet auf. Ich schaue nun zu meiner Therapeutin. Ob das eine Perücke ist? - denke ich mir – echte Haare können doch nicht so scheiße aussehen.<


Auch diese Szene und die Gedankengänge von Toni könnten auf sein Leben umgelegt werden. Der oft wiederkehrende >Ausblick aus den Fenstern< mag ein Blick in ein anderes Leben sein, hinaus aus seinem chaotischen, dreckigen Müll-Zimmer, das sein Leben repräsentiert.

>... graue Häuserfront ohne jegliche Fenster, die sind wohl auf den anderen Seiten.<


Könnte die eigene Aussichtslosigkeit sein, die Tonis unterschwelligen Willen im Keim erstickt, sich aufzurappeln. Die Fenster auf den anderen Seiten machen aber klar, dass er eben weiß, es gibt eine andere Form des Daseins, eine Möglichkeit, diese zu erreichen, nur fehlen ihm die Perspektive, der Weg dorthin.
Dass er spontan der Therapeutin die Schuld daran gibt (in der aktuellen Szene) mag ein Teil der Art sein, wie er mit seinem derzeitigen Leben umgeht. Die ganze Unzufriedenheit manifestiert sich in diesen Gedanken, in dem er die anderen beschuldigt, zumindest mitverantwortlich dafür zu sein, wie sein Leben aussieht. Wobei er aber (zumindest bis hier) die Therapeutin (und ich vermute es spiegelt die generelle Art seines Verhaltens wieder) nie verbal attackiert. Eigentlich spricht er ganz normal mit ihr, regt sich nicht darüber auf, dass er immer in der Kälte warten muss, äußert sich nicht zu ihren Haaren und damit, dass er ihr auch zu recht vorwirft, nicht vorbereitet zu sein, wird gezeigt, dass die Frau Therapeutin Toni möglicherweise als ein Klischee sieht und die Arbeit mit ihm macht weil sie es muss und in Wahrheit gar nicht an ihm und seinem Leben interessiert ist.

>Oft träume ich von der Wand, wie ich Löcher hinein schlage, damit man dahinter das Leben sieht. Manchmal sind es echt spannende Dinge, an anderen Tagen wache ich schweißgebadet auf.<


Verstehe ich auch wieder als Versuch, aus dieser Welt auszubrechen. Dass er es träumt (ob jetzt tatsächlich im Schlaf oder als Tagträumerei ist unwichtig) zeigt, wie sehr ihn das Thema beschäftigt, der zweite Teil ließe sich vielleicht dahingehend interpretieren, dass ihm diese andere Welt, die er erklimmen könnte, trotz aller Vorzüge oft Angst macht. Angst vor dem Unbekannten vielleicht. Angst, dem allen nicht gewachsen zu sein.

Ich mache hier Schluss.
Ich habe nur ein paar Eindrücke geschildert. Ist vielleicht auch alles Blödsinn! :D Der Text gefällt mir eigentlich sehr, thumbbup aber ich wage mich noch nicht daran, zu diesem selbst etwas zu sagen. Also zum Aufbau und den einzelnen Formulierungen.

Vielleicht kommt noch was. Mal schauen.

Viele Grüße,
Christian

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