Glaubwürdigkeitsproblem mit meinem Roman

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dagon
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Re:

von dagon (20.03.2009, 09:39)
Naja, das mit der geladenen Waffe muss nicht unbedingt sein, ich kenn auch einige Sportschützen die durchaus im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen handeln (Waffen einschließen etc), aber bei jemandem derart kaputten wie dem Vater in deiner Geschichte ist es natürlich schon denkbar...und wenn die Waffe entsichert ist, ist es auch für das Kind ein leichtes. Den Rückstoß musst du nicht unbedingt sooo dramatisch gestalten, bei vielen modernen Waffen ist das nicht mehr so wild.

Klaus D. Klimke

Re:

von Klaus D. Klimke (20.03.2009, 10:11)
Ich schrieb:
Ein eigentlich recht perverses Thema, gerade in der heutigen Zeit ...

Als Perversion, (lat. perversio „die Verdrehung, die Umkehrung“) bezeichnet eine stark bis sehr stark den vorherrschenden Moralvorstellungen, häufig im Bereich des Trieb- und Sexualverhaltens, entgegenwirkende Tat. Heute wird es als Schimpfwort für befremdendes Verhalten benutzt. (Wikipedia)

Susann schrieb:
Ich weiß, dass die Frage, gerade nachdem was in Winnenden passiert ist, nicht gerade angebracht ist. Und es tut mir leid, wenn sich jemand dadurch verletzt fühlt. Aber ich denke nicht, dass es etwas mit Perversion zu tun hat. Pervers ist das, was ich jeden Tag in den Zeitungen lese! Jeden Tag erschießt ein Vater "Nur" aus Eifersucht oder Verlustangst seine gesamte Familie. Jeden Tag neue Vergewaltigungen und Menschenschändungen. Was soll ich denn jetzt tun? So etwas gar nicht mehr schreiben? Oder meine Zweifel für mich behalten? Es gibt Autoren, die wesentlich schlimmere Dinge schreiben, z.B. "Der Kinderficker" und dafür noch geehrt werden! Es ist nicht fair dieses Thema jetzt pervers zu nennen.
Liebe Grüße

Susann

Doch, doch! Susann, schreib' weiter. Diese Frage von dir war und ist angebracht, und besonders im Heute. Dieses Thema kann gar nicht oft genug angesprochen werden. Vielleicht hätte ich das in meinem Kom noch anmerken sollen. Die Menschen sind hart geworden. Scheinbar bedarf es ebensolcher Härte, um ihnen dies vor Augen zu führen.

Gruß von
Klaus

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (20.03.2009, 10:15)
dagon hat geschrieben:
Naja, das mit der geladenen Waffe muss nicht unbedingt sein, ich kenn auch einige Sportschützen die durchaus im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen handeln (Waffen einschließen etc), aber bei jemandem derart kaputten wie dem Vater in deiner Geschichte ist es natürlich schon denkbar...


Ob es denkbar ist, das war nicht die Ausgangsfrage. Es ging um Glaubwürdigkeit innerhalb der erzählten Geschichte. Wenn also eine Schusswaffe in der Schublade liegt, dazu noch geladen, entsichert und schussbereit, dann muss das in der Geschichte entsprechend angelegt sein. Ansonsten hat die Waffe in der Szene nichts weiter als eine "deus ex machina"-Funktion: Die Waffe ist da, weil sie am Ende der Szene benötigt wird. Genau so etwas macht die erzählte Handlung unglaubwürdig.

dagon hat geschrieben:
und wenn die Waffe entsichert ist, ist es auch für das Kind ein leichtes. Den Rückstoß musst du nicht unbedingt sooo dramatisch gestalten, bei vielen modernen Waffen ist das nicht mehr so wild.


Das hängt sehr stark von gewählten Waffentyp ab. Eine Tokarew und eine .357 Magnum sind mir beim Testschießen fast aus der Hand geflogen (ich weiß noch sehr genau, wie die Schießaufsicht plötzlich flach auf der Erde neben mir lag cheezygrin ), und eine 9-Millimeter ist ein ziemliche hartes Gerät (nicht ohne Grund hat es bei der Einführung der 9-mm-Walther-P99 bei der Polizei massiv Beschwerden gegeben, man könne damit kaum kontrolliert auf Ziele in einem Abstand von mehr als 25 m schießen).

Frage an die Autorin:
Was für eine Schusswaffe wird denn benutzt?
Und woher hat der Vater diese Waffe?
Und nochmal die Frage: Kann ein Sechsjähriger mit einem Finger eine Kraft von 2000 g ausüben?

LG
Siegfried
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susannda
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Re:

von susannda (20.03.2009, 10:17)
Lieber Klaus!

Es sollte kein Angriff sein. Versteh mich bitte nicht falsch... Es ist ir einfach wichtig diese Frage zu klären und keinen Unfug zu schreiben. Von Unfug haben wir bereits geng in den Bestsellerlisten stehen...

Also...

LG

Susann

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Re:

von susannda (20.03.2009, 10:25)
Das mit der Frage, ob der Junge die Waffe abfeuern hätte können muss man vielleicht auch mal aus einer psychologischen Sichtweise sehen. Welche Kräfte kann jemand in Paniksituationen entwickeln?

Es ist schwer diesen Abschnitt zu erklären, wenn man nicht die ganze Geschihte ins Netz stellen will... ;) Deshalb verstehe ich eure Fragen.

Dann stell ich die Frage mal anderherum. Welche Waffen, die "Leicht" abzufeuern war, gab es denn 1969. Hippizeit. Drogen Alkohol. Vielleicht eine Zeit, in der man noch einfacher an Waffen kam, als heute. Und selbst heute könnte man eine Waffe bekommen, wenn man es nur wollte.

Ein weiteres Problem ist, dass ich den Ich-Erzähler gewählt habe. Der Junge kann nicht wissen, was das für eine Waffe ist. Deshalb erledigt sich die Frage eventuell schon wieder nach dem Waffentyp.

Woher könnte der Vater sie bekommen haben? Vielleicht, weil er ein Geheimnis hatte, dass sich später noch aufklärt? Keine Angst, war kein "Geheimagent" :D

Im Zusammenhang ergibt die Geschichte einen Sinn und ist nachvollziehbar. Es geht mir um die Wahrscheinlichkeit, dass ein Junge so eine Waffe betägigen kann. Obwohl, es sind ja in der heutigen Zeit schon so viele unglaubliche Dinge geschehen, da verwundert einen doch kaum noch etwas...

Mmhhh....

LG

Susann

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (20.03.2009, 12:10)
Hallo, Susannda!

susannda hat geschrieben:
Das mit der Frage, ob der Junge die Waffe abfeuern hätte können muss man vielleicht auch mal aus einer psychologischen Sichtweise sehen. Welche Kräfte kann jemand in Paniksituationen entwickeln?


Worauf ich hinaus wollte, ist der Umstand, dass die (Re-)Aktion des Jungen begründet sein muss. Wenn der Junge sein ganzes Leben lang tagtäglich miterleben muss, wie seine Mutter und seine Schwestern vom Vater geschlagen werden (genau das habe ich der Zeile entnommen "Dieser Vater schlägt und traktiert die Familie jahrelang"), dann ist ein weiterer Ausbruch von Gewalt für mich kein hinreichender Grund, dass der Junge ausgerechnet jetzt gegen seinen Vater vorgeht.

Der zweite Punkt ist das Festhalten am Erschießen. Wenn die Tötung des Vaters durch einen Sechsjährigen per Schusswaffe so viel Probleme bezüglich der Glaubwürdigkeit macht, dann gibt es nur zwei Folgerungen daraus:
Entweder ...
... muss für den Schuss massiv Begründungsmaterial hinzugefügt werden, durch die alle offenen Fragen gelöst werden (woher kommt die Schusswaffe? Warum lag sie geladen und entsichert in Griffweite des Jungen? Wieso kann ein Sechsjährige eine entsprechend schwere und starke Waffe auf seinen Vater abfeuern?)
oder ...
... die Art und Weise, wie der Vater ums Leben kommt, wird geändert, also keine Schießerei, keine Waffe, keine Probleme mit der Handhabung der Waffe.

Ich habe meine Eindrücke zur Glaubwürdigkeit der Handlungsweise des Jungen geschildert. Wenn ein Sechsjähriger ständig die Gewalt an seiner Mutter und seinen Schwestern miterlebt, glaube ich nicht, dass er ganz plötzlich eine Entscheidung fällt, den Verursacher der Gewalt zu beseitigen. Um zu diesem Schritt zu kommen, muss deutlich mehr passieren - oder das Ganze bekommt den Charakter eines Unfalls.

Ob ein Sechsjähriger eine Schusswaffe bedienen kann - von der Logik her und von der Physis -, dazu habe ich weiter oben was geschrieben.

Letztlich liegt es allein an dir, wie du die Szene gestaltest. Einen Tipp in Richtung "Kreativitäts-Technik" zur Lösung solcher Probleme habe ich auch genannt. Ich bin damit raus aus der Diskussion.

LG
Siegfried
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Markus

Re:

von Markus (20.03.2009, 12:26)
susannda hat geschrieben:
Im Zusammenhang ergibt die Geschichte einen Sinn und ist nachvollziehbar. Es geht mir um die Wahrscheinlichkeit, dass ein Junge so eine Waffe betägigen kann. Obwohl, es sind ja in der heutigen Zeit schon so viele unglaubliche Dinge geschehen, da verwundert einen doch kaum noch etwas...
Susann


Also, meine Meinung ist klar, dass das ganz gut gehen kann. Mich würde so etwas in der Geschichte nicht verwundern, für mich wäre es glaubwürdig, je nach Waffe müssen es ja nicht 2000g sein, welches das Kind aufwenden muss, dann kommen ja noch genau so Dinge wie Panik, unglaubliche Kräfte dazu, die Du angetönt hast.

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Cornelia
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Re:

von Cornelia (21.03.2009, 02:32)
Hallo,

habe bei google nach kurzer Suche folgende Beiträge gefunden.

Hier haben es Kinder geschafft, eine Waffe zu benutzen

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/ ... 17,2645472

http://www.jiggle.de/vb/aktuelles-weltg ... ester.html

Waren die ersten Beispiele Unfälle, wird unter Fall 1 im nächsten Beispiel (oje, ich war auf der BILD-Seite) die Tat eines 4jährigen beschrieben, der auf seinen Babysitter geschossen hat.

http://www.bild.de/BILD/news/vermischte ... itter.html

Schaut man sich alleine diese drei Meldungen an, erscheint mir deine Geschichte nicht mehr unglaubwürdig.

Viele Grüße
Cornelia

Molari
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Re:

von Molari (21.03.2009, 03:03)
Der Rückstoß ansich ist vielleicht nicht so problematisch, nur muss man definitiv betrachten das es einen Schreckmoment für das Kind darstellt, ich hab schon genug Männer und Frauen gesehen die bei ihrer ersten Schussabgabe die Waffe verreisen, nicht weil sie so schwach sind, sondern weil sie durch den lauten Knall und das Ruckeln in der Hand überrascht werden. Das sollte mindestens dargestellt werden. Die reine Schussabgabe mechanisch betrachtet stellt wohl selbst für ein Kind kein Problem dar, sofern man nun nicht gerade das größte Kaliber wählt und die Waffe bereits fertig geladen, aber besser noch bereits entsichert ist. Da man dem Kind sonst irgendwie eine Menge Fachwissen andichten müsste.

Die Psychische Seite ist auch zu betrachten, wie Siegfried schon schrieb ist wohl ein Kind das an ein permanent hohes Maß an Gewalt gewöhnt ist, weniger prädestiniert dafür sich gegen diesen Akt zur Wehr zu setzen, es kennt es einfach nicht anders warum also das bekannte Muster durchbrechen? Anders ein Kind das nur sporadisch mit Gewalt kontakt hat und diese eher aus der Ferne wahrnimmt z.b. nur hört wie die Mutter geschlagen wird ect. für diese Art von Kind sollte es wohl eher "normal" sein ein für es beängstigendes Muster zu durchbrechen und sich dagegen zur Wehr zu setzen.
Verstehen ist ein dreischneidiges Schwert.

susannda
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Re:

von susannda (21.03.2009, 21:56)
Die Geschichte ist ja noch nicht ausgeklügelt... Kann man alles berücksichtigen... Vielen Dank schon mal! Und auch danke für die Suche im Internet.

Werde jetzt für eine Weile Offline sein, habe Viren Trojaner Würmer auf dem PC! Konnte meine Daten gerade noch so retten!

Also, bis in 2-3 Tagen dann mal!

Liebe Grüße

Susann

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Fanagusin
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Re:

von Fanagusin (21.03.2009, 22:07)
Ich frage mich was für schäden das Kind bzw die Mutter davon trägt. Selbst wenn man davon aus geht das s ein unfall war ist dies ein Geschenis das prägend ist.

Meiner meinung nach muss man so ein Kind zum Arzt bringen.
Überflogen: Einzelne beiträge gelesen.

Gelesen: Die erste Seite un die Letzte seite gelesen

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kerstin
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Re:

von kerstin (27.03.2009, 20:45)
aus eigener kinderfahrung, weiß ich wozu ein kind im stande ist und wieviel bewusst es über seine "taten" schon sein kann. aber auch effekthandlungen können "unglaubliche" taten veranlassen. meist sind es kinder, die gewissen schwierigen lebensverhältnissen/greultaten schon sehr früh - vielleicht seit geburt an oder vielleicht sogar schon im mutterleib - ausgesetzt sind/waren.

solche kinder können lange unauffällig sein, zu tickenden zeitbomben heranwachsen, manche bleiben immer unauffällig ihr lebenlang, wieder andere entwickeln sehr früh und schnell ein nach aussen gekehrtes aggressionspotential oder einen unglaublichen starken gerechtigkeitssinn, den sie aus-leben (müssen) und der sie zu aktionen und taten veranlaßt, die man eher erwachsenen zutrauen würde.

von daher halte ich persönlich die besagte szene im roman auch nicht für unglaubwürdig. sicher gibt es menschen, die sich so etwas gar nicht vorstellen können (oder nicht wollen?) und werden sich unter umständen an dieser romanszene aufhängen. aber es gibt immer menschen, die sich (gerne) an unglaublichen dingen aufhängen. doch.......zumindest bis zu DIESER romanszene haben sie dann schon mal gelesen! ;-)

ich würde sagen: nur mut für diesen roman!

lg
kerstin

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Silvia Kirschner
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Re:

von Silvia Kirschner (28.03.2009, 00:41)
liebe susann,

ich denke auch, dass es keinesfalls unglaubwürdig ist, die sache mit dem sohn-vater-erschießen. ich hab unter anderem eine tochter, die grad 6 ist. nicht, dass ich ihr sowas zutraun würde, aber generell kann man mit sicherheit sagen, dass ein 6jähriges kind sowas schaffen kann.
nochdazu wo dein junge sehr mit gewalt konfrontiert ist.
man könnte ja zum beispiel schreiben, dass er die waffe eigentlich nur als drohgebärde (vom spielen und so) gegen den vater richtet und schon geht sie auch los - vielleicht eher unbeabsichtigt und nicht mit dem vorhaben, den vater wirklich damit verletzen zu wollen/können... ??

ich wünsch dir auch weiterhin viele ideen für dieses buch - echt starkes thema. gerade zu diesen zeiten.

würd mich sehr interessieren, wie du diese sache löst! vielleicht stellst du ja mal wieder was davon hier ein!

alles liebe und viel erfolg und mut,
deine silvia

susannda
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Re:

von susannda (01.04.2009, 21:07)
Vielen Dank für eure Gedanken. War lange nicht online, da mein PC von mehreren Viren zerfressen wurde... Prima, Story weg, aber ein neuer Anfang bringt vielleicht mehr Klarheit. Vielleicht ist es besser nochmal von vorne anzufangen. Jetzt kann ich eure Meinungen besser mit einbeziehen.

Aber von solchen Dingen lasse ich mich nicht unterkriegen. Ich hab immer noch Lust den Roman zu schreiben (auch nach diesem Schock) und werde es noch einmal tun...

Liebe Grüße

Suse

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