Anderes Layout bei Reimporten aus England??

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Bea_Wagner
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Re:

von Bea_Wagner (30.03.2009, 23:32)
@ Ursula

Ich habe in den sauren Apfel gebissen und mein Buch bei den uK marketplace Anbietern bestellt.

Bevor ich weitere Schritte unternehme, will ich wissen, was von der BoD Aussage "geringfügig" zu halten ist bzw. ob eher meine über eine Druckerei erhaltenen Informationen "Murcks" zutreffen. Das wird natürlich auch von Buch zu Buch je nach Layout varieren ...

Erst wenn ich die Bücher in der Hand habe, kann ich entscheiden, was weiter geschehen soll. Aber ich werde hier im Forum weiter darüber berichten.

Grundsätzlich allerdings geht es mir ähnlich:

Ich habe BoD vor allem deshalb als Verlag ausgesucht, um mein Buch selbst vermarkten zu können.


und ich bin stinksauer.

Schönen Abend
Bea

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hawepe
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Re:

von hawepe (30.03.2009, 23:53)
Hallo Ursula,

fasanthiola hat geschrieben:
Wir passen Ihr Buch für Sie an den anglo-amerikanischen Standard an. Format und Ausstattung können sich daher geringfügig von der deutschen Version unterscheiden. Farbe im Buchblock wird in Graustufen umgewandelt.


Ist es mutig oder dreist, Murks zum amerikanischen Standard zu erklären?

Auf gut deutsch sagt doch Amazon:

- Die Autoren sind sowieso zu blöd, einen vernünftigen Buchblock zu erstellen, also dürfen rumpfuschen, soviel wir wollen. Schriften werden deshalb nach Belieben skaliert, Satzspiegel nach Gutdünken verändert, Farbbilder ohne Sinn und Verstand in Grautöne umgewandelt.

- Die Amerikaner sind so dumm, denen können wir alles unterjubeln. Die merken sowieso nicht, was wir denen liefern.

Nein danke, unter einem kompetenten Geschäftspartner verstehe ich doch etwas anderes.

Beste Grüße,

Heinz.

Ursula Prem (Moderator)

Erst mal sehen, was wirklich Sache ist

von Ursula Prem (Moderator) (31.03.2009, 07:13)
So wie ich das sehe, könnte sich diese Sache noch zu einem enormen Vorteil für BoD-Autoren entwickeln. Gerade habe ich auf der BoD-Website folgendes Angebot gefunden:
https://www.bod.de/erweiterte-marketingservices.html
Diese Möglichkeit lässt mich bereits darüber nachdenken, meine Bücher auch in Englisch übersetzen zu lassen.
Gegen neue Absatzwege ist meines Erachtens prinzipiell nichts einzuwenden, so lange
a) die Qualität vertretbar und
b) die Zahlung des Autorenhonorars sichergestellt ist.

Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand in Übersee sich die Mühe machen sollte, ein komplett neues Layout zu erstellen, das noch dazu schlechter ist als das Vorliegende. Welchen Vorteil sollte ihm diese kontraproduktive Zusatzarbeit bringen?
Auf jeden Fall sollten wir zuerst einmal sehen, wie die Dinge tatsächlich liegen, und ob sich ein scheinbares Ärgernis nicht noch als großes Glück entpuppt.
Klar!, werden jetzt einige sagen. Was sollte sie als "BoD-Botschafterin" auch anderes schreiben?
Ich habe mich jedoch deshalb zu dieser Tätigkeit entschlossen, weil ich mit BoD wirklich sehr zufrieden bin und von denen noch nie Murks geliefert bekommen habe. Dass dies ausgerechnet in diesem Fall anders sein sollte, kann ich mir nur schwer vorstellen.

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hawepe
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Re: Erst mal sehen, was wirklich Sache ist

von hawepe (31.03.2009, 07:43)
Hallo,

Ursula Prem (Moderator) hat geschrieben:
So wie ich das sehe, könnte sich diese Sache noch zu einem enormen Vorteil für BoD-Autoren entwickeln.


Ich dachte eigentlich, die Zeiten, da die Genossen da oben am besten wussten, was dem Volke gut tut, seien vorüber. Niemand wird vermutlich etwas dagegen haben, wenn BoD ihnen Angebote unterbreitet, aber sie heimlich durch die Hintertür aufgedrückt zu bekommen ...

Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand in Übersee sich die Mühe machen sollte, ein komplett neues Layout zu erstellen, das noch dazu schlechter ist als das Vorliegende. Welchen Vorteil sollte ihm diese kontraproduktive Zusatzarbeit bringen?


Sie erstellen eben kein neues Layout. Es wird einfach knallhart skaliert. Und die Bilder werden ohne Rücksicht auf Verlust automatisiert in Grautöne umgewandelt. Der Arbeitsaufwand dürfte im Sekunden- bis Minutenbereich liegen.

Klar!, werden jetzt einige sagen. Was sollte sie als "BoD-Botschafterin" auch anderes schreiben?


Ist es denn anders? Ich könnte jedenfalls schlecht Botschafter eines Unternehmens sein, dessen Geschäftspraktiken ich nicht bedingungslos teile. Aufgabe eines jeden Botschafters ist es nun einmal, den Menschen eine bestimmte Politik schmackhaft zu machen.

Beste Grüße,

Heinz.

Bea_Wagner
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Re:

von Bea_Wagner (31.03.2009, 08:21)
Zitat:
Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand in Übersee sich die Mühe machen sollte, ein komplett neues Layout zu erstellen, das noch dazu schlechter ist als das Vorliegende. Welchen Vorteil sollte ihm diese kontraproduktive Zusatzarbeit bringen?


Sie erstellen eben kein neues Layout. Es wird einfach knallhart skaliert. Und die Bilder werden ohne Rücksicht auf Verlust automatisiert in Grautöne umgewandelt. Der Arbeitsaufwand dürfte im Sekunden- bis Minutenbereich liegen.


Entweder wird skaliert und das ganze Layout wird Murks (Ich weiß jetzt endlich, wie es richtig geschrieben wird :D ), weil es eben - wenigstens bei den Profis - auf den Punkt genau erstellt wurde. Wenn dann wie bei meinem Buch aus 280 plötzlich 284 Seiten werden, kann etwas nicht mehr stimmen!!!

Möglichkeit 2: Die PDF "auflösen" und neu gestalten. Doch das wäre ein Arbeitsaufwand von ca. 15 Minuten, haben wir gerade gestoppt, wird mit Sicherheit nicht gemacht.

Ich gehe also von skalieren aus.

Nun steht in meinem gerade erschienen Krimi vorne drin: Umschlaggestaltung und Layout: Halbert Mediendesign (beim ersten Buch hatten wir das schlicht vergessen)

Tja, soll ich jetzt darauf warten, dass ich wegen Geschäftsschädigung verklagt werde? Weil ich behaupte, diesen Mist mit den zusätzlichen Seiten und der zwangsläufigen Verzerrung habe Halbert Mediendesign verbockt?
Oder besitzt BoD wenigstens den Anstand, solche Vermerke vorher zu entfernen???

Und ich habe es bei meiner Vorstellung letzten Herbst mal kurz erwähnt: Ich habe einen direkten Draht zum Digitaldruck mit der iGen3 und der Indigo ... und kenne fast alles, was in diesem Bereich möglich ist und was nicht und werde einfach nur sauer, wenn mir jemand etwas vom Pferd erzählen will ...

Bea

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fasanthiola
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Re:

von fasanthiola (31.03.2009, 14:25)
habt ihr diese mail auch bekommen?

Sehr geehrte Frau Dittmer,

Sie haben bereits Ihr Buch „Keine Zeit für Drachen“ bei BoD veröffentlicht und profitieren somit vom flächendeckenden Vertrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Wir freuen uns, Ihnen mitzuteilen, dass wir Ihr Buch demnächst auch im englischsprachigen Raum (USA, Kanada und Großbritannien) vertreiben können. Im Rahmen einer einmaligen Aktion listen wir Ihren Titel „Keine Zeit für Drachen“ im englischsprachigen Buchhandel – und zwar kostenlos und ohne zusätzlichen Aufwand für Sie. Wir passen Ihr Buch automatisch an angloamerikanische Standards hinsichtlich Format und Ausstattung an und errechnen den Ladenpreis Ihres Titels in der jeweiligen Fremdwährung. Die darin enthaltene Auslandsautorenmarge wird bei Markteintritt des Titels dauerhaft festgelegt, indem die im Buchvertrag festgelegte Euro-Autorenmarge zum EZB-Referenzkurs in Dollar bzw. Pfund umgerechnet wird. Die Ausschüttung der Auslandsautorenmarge erfolgt wie üblich in Euro zum Quartalsende.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

ich werde mal nachfragen, ob man dieses angebot auch ablehnen kann, oder ob man durch den autorenvertrag dazu gezwungen ist, diese neuerung einfach hinzunehmen.
gruß
ursula
Die Cyriakusglocke - Fasanthiola 5
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Dem Ruf der Drachen folgen! - Fasanthiola 3
Die Felsenstadt Semal Rethis - Fasanthiola 2
Keine Zeit für Drachen - Fasanthiola 1

www.fasanthiola.de

Ursula Prem (Moderator)

Ja, dieses Angebot können Sie auch ablehnen

von Ursula Prem (Moderator) (31.03.2009, 16:07)
Aufgrund der Diskussion der letzten Tage in diesem Thread habe ich BoD mitgeteilt, dass zu dieser Thematik Klärungsbedarf besteht.
Wie Sie sehen können, wurde umgehend reagiert. Alle Autoren, deren Bücher bereits für den Vertrieb in Übersee aufbereitet wurden, haben die Mail bekommen, welche fasanthiola in ihrem Beitrag zitiert.
In einem längeren Telefonat, welches ich heute mit einer BoD-Mitarbeiterin über dieses Thema führte, erklärte sie mir, dass BoD seinen bisherigen Autoren mit diesem Extra-Service (der für künftige Veröffentlichungen 9,90 € kosten wird und optional zubuchbar ist), eine kostenlose Zusatzleistung bieten möchte. Laut der Info die ich heute bekommen habe, wird es wohl auch möglich gemacht, diesen Service abzulehnen (bzw. ihn für künftige Publikationen einfach nicht mitzubuchen).
Meiner Ansicht nach können Sie getrost davon ausgehen, dass Sie nicht über den Tisch gezogen werden.
Ich hoffe, dass ich Ihnen/Euch allen mit dieser Info weiterhelfen konnte. Wenn ich Weiteres erfahre, werde ich mich wieder melden.
So! Und jetzt gehe ich los und begebe mich auf die Suche nach einem guten Englisch-Übersetzer. Bei all den neuen Möglichkeiten fällt mir so vieles ein, was man damit anfangen könnte! :-)

Grüße, Ursula Prem

Markus

Re: Ja, dieses Angebot können Sie auch ablehnen

von Markus (31.03.2009, 17:47)
Ursula Prem (Moderator) hat geschrieben:
Meiner Ansicht nach können Sie getrost davon ausgehen, dass Sie nicht über den Tisch gezogen werden.
Ich hoffe, dass ich Ihnen/Euch allen mit dieser Info weiterhelfen konnte. Wenn ich Weiteres erfahre, werde ich mich wieder melden.
Grüße, Ursula Prem


Jetzt verstehe ich, weshalb BoD Dich als Botschafterin wollten! cheezygrin

Bea_Wagner
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Re: Ja, dieses Angebot können Sie auch ablehnen

von Bea_Wagner (01.04.2009, 07:03)
Ursula Prem (Moderator) hat geschrieben:
Wie Sie sehen können, wurde umgehend reagiert. Alle Autoren, deren Bücher bereits für den Vertrieb in Übersee aufbereitet wurden, haben die Mail bekommen, welche fasanthiola in ihrem Beitrag zitiert.


Okay, amazon USA hat mein Buch auf Lager, zwei Marketplace Verkäufer bieten es als "englische" Neuware an, die Seitenzahl hat sich mysteriös vermehrt ... aber eine Mail von BoD habe ich bisher nicht bekommen :(

Gruß
Bea

Arachne
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Re:

von Arachne (01.04.2009, 18:39)
Wenn ich mein Buch in englischer Übersetzung im anglo-amerikanischen Raum veröffentlichen lassen wollte, wäre das sicher ein nettes Angebot.

Aber hier geht es ja um Bücher in deutscher Sprache. Wenn ich ein englisches Buch im englischen "Format" (und das ist bei Taschenbüchern immer mies) in Deutschland lesen kann, warum kann das ein Engländer nicht im deutschen "Format"?

Der Punkt ist: welcher Engländer/ Amerikaner/ Kanadier liest Bücher in deutscher Sprache? Das ist mir (und ich bin öfter in England) noch nicht vorgekommen! Und wenn sind es sicher so wenige Kunden, daß man die Bücher locker aus Deutschland importieren könnte.

Der einzige Grund für eine Umformatierung kann sein, daß die englischen Druckmaschinen mit den DIN-Papierformaten etc. nicht zurechtkommen. Aber gedruckt wird m.E. einzig und allein (s.o.) in England in deutscher Sprache, weil's billiger ist bzw. man reimportieren kann.

Wenn der Autor den Preis festgelegt hat auf der Grundlage, daß zahlreiche Farbabbildungen vorkommen, deshalb z.B. gestrichenes, teueres Papier gewählt wurde u.ä., kann die Druckerei natürlich viel sparen, wenn stattdessen in Graustufen gedruckt wird und dann wahrscheinlich auf Normalpapier (was in England auch meist sehr grobporig ist), ohne daß sich die Autorenmarge verändert.

Als Beispiel: wenn ich eine Hauseindeckung mit roten Tonziegeln bestellt habe und der Dachdecker liefert blau-engobierte Betonschindeln, dann würde ich mir das sicher nicht gefallen lassen.

Nochmal betont: ich bin keine Kundin von BoD, sondern von Shaker, deshalb sind das theoretische Überlegungen, aber ich wäre stocksauer, wenn von meinen 18 Farbseiten keine mehr vorhanden wären. Ich muß sagen, ich bin unter diesen Umständen heilfroh, daß ich nicht bei BoD bin und werde es in Zukunft auf jeden Fall vermeiden.


Sigrid

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Siegfried
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Re: Ja, dieses Angebot können Sie auch ablehnen

von Siegfried (01.04.2009, 19:17)
Bea_Wagner hat geschrieben:
Okay, amazon USA hat mein Buch auf Lager, zwei Marketplace Verkäufer bieten es als "englische" Neuware an, die Seitenzahl hat sich mysteriös vermehrt ... aber eine Mail von BoD habe ich bisher nicht bekommen :(


Verändert sich tatsächlich die Seitenzahl?
Dann müsste es ja in der veränderten Version von Schusterjungen und Hurenkindern nur so wimmeln ... :shock::

LG
Siegfried
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Bea_Wagner
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Re:

von Bea_Wagner (01.04.2009, 19:43)
Verändert sich tatsächlich die Seitenzahl?


Aus den 280 Seiten wurden 284, wenigstens laut Beschreibung. Ich habe das Buch ja zwar bestellt, ist aber noch nicht da.

Die vier zusätzlichen Seiten würden aber ungefähr dem kleineren Format entsprechen.

Dann müsste es ja in der veränderten Version von Schusterjungen und Hurenkindern nur so wimmeln ... shocked eyes


Wie gesagt, ich muss abwarten. Ich hoffe sehr, dass es nicht der Fall sein wird. Aber ich befürchte es ...

Gruß
Bea

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fasanthiola
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Re:

von fasanthiola (01.04.2009, 20:18)
@ bea
ich wollte mein buch auch bestellen, lasse es aber nun erst einmal bleiben, bis ich dein statement lesen kann.

ich bin inzwischen sehr zwiegespalten. die eine seite sagt: was solls?
die andere will es nicht einfach so hinnehmen, dass ohne unsere absegnung bücher für den internationalen markt "aufbereitet" werden.

ich fände es weniger schlimm, wenn mein buch nur in england oder amerika zu kaufen wäre. ich denke, die vielen auswanderer oder einheimischen, die mal in deutschland gelebt haben, freuen sich, deutsche bücher zu einem für sie annehmbaren preis kaufen zu können.

mich ärgert, dass die bücher zb bei amazon zum dumping-preis angeboten werden dürfen, und ich mein buch zum alten preis nicht mehr verkaufen kann, aber der buchpreisbindung unterliege.
als autor bei bod muß man nunmal selbst für die vermarktung sorgen, und so wird es einem verdammt schwer gemacht.

gruß
ursula
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Badrianos
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Re: Ja, dieses Angebot können Sie auch ablehnen

von Badrianos (01.04.2009, 20:20)
Ursula Prem (Moderator) hat geschrieben:
In einem längeren Telefonat, welches ich heute mit einer BoD-Mitarbeiterin über dieses Thema führte, erklärte sie mir, dass BoD seinen bisherigen Autoren mit diesem Extra-Service (der für künftige Veröffentlichungen 9,90 € kosten wird und optional zubuchbar ist), eine kostenlose Zusatzleistung bieten möchte. Laut der Info die ich heute bekommen habe, wird es wohl auch möglich gemacht, diesen Service abzulehnen (bzw. ihn für künftige Publikationen einfach nicht mitzubuchen).


Hallo Frau Botschafterin,

auch ich habe ein solches UK-Problem.

Habe mein erstes Buch mit der Zusatzoption US/UK für zusätzlich 9,90 gebucht (da ich in Übersee Freunde habe und dachte, wenn ich denen von meinem Buch erzähle...)

Nachdem ich mein erstes Exemplar in Händen hatte kam der Schock. Hatte etwas falsch verbessert, was ich weder am Bildschirm, noch auf einem Ausdruck gesehen habe. :(
Habe also nochmals korrigiert und eine kleine Veränderung vorgenommen und sofort eine zweite Auflage in Auftrag gegeben. Zu einem leicht höheren Preis.

Ich weiß, hätte ich auf das Forum gehört und zuerst ein Fun-Book bestellt, wäre dies alles nicht so tragisch gekommen...
Aber ich musste eben schlauer sein, als die Forumsautoren mit Erfahrung. Ich dachte halt, wenn alles okay ist, dann lass ich die Auflage und wenn nicht, behandele ich die erste Auflage wie ein Fun-Book. Zu kurz gedacht von mir!

Denn jetzt gibt es zwar meine zweite Auflage, aber darüber hinaus wird auf Amazon weiterhin die erste Auflage angeboten. Und jetzt kommt der Hammer: Nicht nur diese ominösen UK-Händler bieten meine fehlerhafte erste Auflage weiter an, sondern auch Amazon selbst und zwar zu 90Cent unter dem Preis der zweiten Auflage.

Wie kann das sein?

http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss_b?__mk ... journalist

Ich dachte, wenn ich eine neue ISBN und einen neuen Preis mache, dann ist die alte Auflage vom Markt. Aber jetzt steht diese fehlerhafte Auflage in Konkurrenz zu meiner aktuellen Auflage.

Zwei E-Mails an BoD konnten bis jetzt die 1.Auflage auch nicht von Amazon verschwinden lassen.

Können Sie mir helfen Frau Botschafterin?

Gruß

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hawepe
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Re: Ja, dieses Angebot können Sie auch ablehnen

von hawepe (01.04.2009, 21:52)
Hallo Badrianos,

Badrianos hat geschrieben:
Denn jetzt gibt es zwar meine zweite Auflage, aber darüber hinaus wird auf Amazon weiterhin die erste Auflage angeboten.


Du hast vermutlich keine zweite Auflage gestartet, sondern ein neues Projekt angelegt.

Und jetzt kommt der Hammer: Nicht nur diese ominösen UK-Händler bieten meine fehlerhafte erste Auflage weiter an, sondern auch Amazon selbst und zwar zu 90Cent unter dem Preis der zweiten Auflage.


Du hast für die 1. und 2. Auflage unterschiedliche Preise festgelegt und zu diesen werden deine Bücher auch angeboten. An diese Preise bist du 18 Monate gebunden.

Wie kann das sein?


Amazon und BoD haben genau das gemacht, was du in Auftrag gegeben hast.

Ich dachte, wenn ich eine neue ISBN und einen neuen Preis mache, dann ist die alte Auflage vom Markt. Aber jetzt steht diese fehlerhafte Auflage in Konkurrenz zu meiner aktuellen Auflage.


Woher soll BoD wissen, dass dein erstes Buch vom Markt verschwinden sol, wenn du für das zweite Buch ein neues Projekt beginnst?

Beste Grüße,

Heinz.

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