Das glückliche Taschenbuch - Warum Wünschen kein Märchen ist

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MBTNeuss
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Re:

von MBTNeuss (20.04.2009, 13:30)
Zu köstlich, die Ansicht von Dozen. :lol:
Deswegen gehe ich noch mal genauer drauf ein.

Zitat:
Marge netto 4,82 Euro. Mein Buch mit 204 Seiten verkaufe ich für 12,90 Euro. Ich denke an die Käufer und da sind eine Marge von 4,82 Euro nicht angebracht.


Selber schuld, wenn Du Deine Arbeit für so einen Hohn hergibst. Ziemlich niedriger Wert, den Du Deiner Arbeit beimisst.

Zitat:
Egal, ob du mit anderen teilen musst oder nicht. So viel bekommst du bei keinem anderen Verlag.


Ja und? Bei BOD schon. Was für ein Argument. Was interessieren mich andere Verlage?

Zitat:
Aber nun gut, wenn du Glück hast und dein Buch zu solchem Wucherpreis gekauft wird, hast du ja Glück und zum Glück kennen nicht alle Käufer den BoD-Preiskalkulator. Sonst würden doch einige Bücher weniger verkauft.


Ach, glaubst Du? Also mich interessiert nicht, was ein Autor an einem Buch verdient, wenn mich der Titel interessiert. Und ich denke mal,
die meisten anderen Menschen auch nicht. Im Übrigen gehen zur Zeit zwischen 4-7 Bücher pro Tag. Scheint also nicht jeden zu stören, dass wir eine "Wuchermarge" kassieren. :lol:

Zitat:
Bei mir steht immer der Kunde im Vordergrund. So günstig wie möglich für ein gutes Buch.


Holla, wir verbessern die Welt. Der Kunde ist König. Wobei es noch nicht mal Deine Kunden sind, sondern die Kunden von BOD. Und die verdienen damit Geld. Oh, habe ich Dich jetzt aus der Fassung gebracht? Aber es ist wahr, BOD verdient damit Geld. Und das nicht zu knapp.

Zitat:
Und meine Marge ist immer noch hoch genug. Ich versuche halt, die Waage zu halten in allem. Tut mir Leid, aber eine Marge von über 4 Euro käme für mich nie und nimmer in Frage. Meine Meinung ist und bleibt.


Du sagst da was Richtiges: Für Dich!
Legst Du die moralischen Normen der Gesellschaft fest? So hört sich Deine Maulerei jedenfalls an. Im Grunde düftest Du nie ein Buch veröffentlichen, denn was glaubst Du, was BOD für eine Marge an Deinem Buch hat? Oder meinst Du, die tun das, damit der Menschheit geholfen wird? Wohl kaum. BOD hat weit höhere Margen, als überhaupt ein Autor hier. Also gehen die mit Deiner Meinung "so günstig wie möglich" wohl auch nicht einher. Die wollen nämlich Geld verdienen, und keine Wohlfahrt betreiben. Eine böse Welt, was?

Ich werde das Gefühl nicht los, Du schaust Dir öfter mal an, was andere Autoren für Margen an ihren Büchern verdienen. Und dann ärgerst Du Dich schwarz, weil sie Deiner Meinung nach zu hoch sind. Kostet das nicht Mengen an Energie, die Du besser nutzen könntest? Solltest Dich mal fragen, warum Dich das so stört. Da steckt doch was anderes dahinter, oder?

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Sylvia B.
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Re:

von Sylvia B. (20.04.2009, 14:08)
jetzt verstehe ich auch den titel von eurem buch
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Conny
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Re:

von Conny (20.04.2009, 14:45)
Sylvia, ich mag deinen Humor! cheezygrin

Aber nichts desto trotz schließe ich mich den Wünschen der anderen User an und wünsche euch viel Glück!
Es scheint ja wirklich gut anzulaufen.

LG, Conny angle:
"Ein Text ist nicht dann vollkommen, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann."
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LOFI

Re:

von LOFI (20.04.2009, 14:46)
Hi,

ich denke man sollte grundsätzlich jedem selbst überlassen, welche Marge er berechnet und vor allem meint, den Lesern zumuten zu können. Sachbücher sind in der Regel oft teurer als Belletristikwerke. Klar, steckt jeder viel Arbeit in sein Buch, egal ob Sach- oder Schönliteratur. Ob ein Buch dann gekauft wird, liegt nicht zuletzt am Endpreis. Normale dicke Taschenbücher für teilweise weit unter 10 Euro kann BOD preislich nicht schlagen.
je mehr Seiten ein Buch hat, desto schwieriger die Margenzumutung für den Kunden bei BOD.

Ich werde für meinen neuen Roman (260 Seiten, wenn es dabei bleibt) wahrscheinlich wieder 14 Euro 80 verlangen mit einer Marge von 80, 90 Cent oder so. Und selbst dieser von mir so niedrig wie möglich gehaltene Endpreis ist kaum Konkurrenzfähig. Hier fände ich es persönlich gegenüber dem Leser einfach eine Zumutung, eine Marge von 4 Euro draufzulegen. Bei Sachbüchern wie gesagt, steckt ja oft mehr Arbeit dahinter, und da ist eine solch höhere Marge eher mal angesagt. Muss man selbst wissen, ob der Kunde dann noch bereit ist, das zu zahlen.

Aber Rose verkauft ihre Arbeit bestimmt nicht unter Wert, denn sie will sie ja der Leserschaft attraktiv machen. Und in diesem Falle ist ein niedriger Preis auch eine Werbemaßnahme. Und wenn darüber mehr Kunden das Buch kaufen, als bei einem gesalzeneren Preis, ist doch auch was erreicht.
Das Prinzip "Wat nix koss' dat is och nix". Funktioniert auf dem Büchermarkt so, glaube ich, nicht.

VG
Lofi

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Sylvia B.
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Re:

von Sylvia B. (20.04.2009, 15:23)
Sylvia, ich mag deinen Humor!


ja wenn das so ist, dann setze ich noch einen drauf. wenn ich das richtig hochrechne, dann ist das pro Autorennase im monat zwischen 240,- und 420,- €. also dürfte sich das ungefähr bei hurtzIV einpendeln.
gönnt ihnen doch den spaß.
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büchernarr

Re:

von büchernarr (20.04.2009, 15:27)
Hallo,
wenn jemand mit seinem Werk Geld verdienen kann, so soll er es gerne tun.
Wenn jemand mit sienm Werk kein Geld verdienen WILL, so hat er meine Genehmigung dafür.
Grüße
Bernd

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Klärus
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Re:

von Klärus (20.04.2009, 15:40)
jetzt mal ernst, kann mich jemand aufklären, was eine Marge ist?
Mein BOD-Verlag hat den Preis bestimmt. 9,30 Euro kostet der Druck für ein Buch mit 213 Seiten und 15,50 kostet es beim Verkauf. Preisbindung. Wenn ich es selbst verkaufe, habe ich den Rest vom Druckpreis. Wenn nicht, so 10 %.
Und MTB Neuss, das Thema deines Buches ist natürlich interessant und wichtig und richtig und es ist ein Thema, welches im Gesamtkomplex von spiritueller Bewusstseinsbildung sein sollte, welche natürlich immer mehr naturwissenschaftlich belegt werden kann.
Warum regst du dich eigentlich so auf über die individuelle Meinungsfreiheit der Anderen? Im Pool menschelt es wie woanders auch. cheezygrin
E i g e n t l i c h bin ich ganz anders - ich komme nur selten dazu
www.rolandstickel.de
http://www.youtube.com/watch?v=tkdlE9TdugA
http://www.pinnwand4u.de/klaerus/

büchernarr

Re:

von büchernarr (20.04.2009, 15:43)
Hallo Klärus,
Marge ist dein Gewinnanteil beim Verkauf des Buches. Wieso meinst du eigentlich, dass MTB sich aufregt über andere Meinungen?
Grüße
Bernd

Marko
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Re:

von Marko (30.04.2009, 18:59)
also, ich finde diese margen diskussion unsinnig. man sollte sein wissen, da es es ich ja um ein fachbuch handelt, nicht unter wert verkaufen.

ich bin mir noch nicht schlüssig, was ich für mein fachbuch nehmen soll, welches in den nächsten zwei wochen fertig ist. da steckt 20 jahre erfahrung drin, viele tipps und tricks aus der praxis etc...

also was ist dem leser mein wissen wert?

ich persönlich gebe für fachbücher auch gerne 50 euro und mehr aus!

für einen roman, der mich unterhalten soll, von einem unbekannten autor, bin ich dagegen eher bereit nicht mehr als 10 euro auszugeben.

das ist leider so..
Der Allround DJ - Das Praxis Handbuch
ISBN 978-3-8370-9801-3
www.djtwix.de/ www.markoholtwick.wordpress.com

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