Umfrage: Wie viele Bücher verkauft ihr im Jahr?

Euer Forum für Diskussionen zum Thema Self-Publishing und Buchveröffentlichung.


Wie viele Bücher verkauft ihr durchschnittl. pro Jahr u. pro Titel?

Umfrage endete am 19.07.2009, 00:19

Weniger als 10
7
18%
ca. 10 - 50
4
10%
ca. 50 - 100
5
13%
ca. 100 - 200
5
13%
zwischen 200 und 500
2
5%
zwischen 500 und 1000
7
18%
mehr als 1000
1
3%
mehr als 2000
8
21%
 
Abstimmungen insgesamt: 39

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Conny
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Re:

von Conny (14.04.2009, 23:10)
Hi Lisa!
Hat denn der Artikel in der BOD Zeitschrift etwas gebracht? Das wollte ich dich die ganze Zeit schon fragen.

LG, Conny
"Ein Text ist nicht dann vollkommen, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann."
Antoine de Saint- Exupéry

www.kundenkoller.over-blog.de

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Lisa_Sonnenblume
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Re:

von Lisa_Sonnenblume (14.04.2009, 23:17)
Hi Conny,

es war kein Artikel, mein Buch war als Empfehlung in der Sachbuchsparte :) Glaube nicht, dass es was gebracht hat ... und auch nicht die 49 € für die BoD-Novitäten Ausgabe.
LG,

Lisa

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fasanthiola
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Re:

von fasanthiola (16.04.2009, 23:03)
mein buch "Keine Zeit für Drachen" ist seit mitte februar 09 erhältlich.
ich habe seither 112 stück verkauft. kann also noch nicht wirklich mitreden.
und wenn man freunde, verwandte und presse abzieht, dann sind es vielleicht 70 "echte" kunden.
allerdings habe ich noch nicht viel werbung gemacht. erst allmählich habe ich den mut, mich an die presse zu wenden.

wie war bei euch der anfang? habt ihr es an den verkaufszahlen gemerkt, wenn ein artikel in einer zeitung stand?
Die Cyriakusglocke - Fasanthiola 5
Aliceas Lied - Fasanthiola 4
Dem Ruf der Drachen folgen! - Fasanthiola 3
Die Felsenstadt Semal Rethis - Fasanthiola 2
Keine Zeit für Drachen - Fasanthiola 1

www.fasanthiola.de

creativegirl
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Re:

von creativegirl (19.04.2009, 14:47)
Hallo ihr,
leider - wie schon so oft hier bemängelt - macht der buchhandel nicht mit, was eine sehr gute verkaufsquelle wäre, denn wo gehen die leute zuerst hin? in die buchhandlung.

aber damit müssen wir bod-autoren wohl auf ewig leben und zufriedengeben, es sei denn, es macht klopf klopf eines tages an der tür von einem mehr oder weniger großen verlag, der aufmerksam geworden ist. träumen wird man davon wohl noch dürfen, und bis dahin - weiterschreiben!


das muss nicht sein, schaut mal auf http://www.tredition.de dort kann man seine Werke auch "on dermand" verkaufen, aber sie sind dann auch in jeder Buchhandlung und auf Amazon erhältlich. Das kostet nix (außer man will Extraleistungen wie z.B. professionelle Werbung als "Qualitätspaket" was man dazubuchen kann). Da bin ich auch, habe aber bisher nur Ebooks reingestellt, an meinem ersten "richtigen" Buch arbeite ich gerade noch, deshalb kann ich natürlich nichts über Verkaufszahlen sagen.

Viel Erfolg weiterhin beim Bücher verkaufen

wünscht creativegirl

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skipteuse
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Re:

von skipteuse (19.04.2009, 19:15)
fasanthiola hat geschrieben:
mein buch "Keine Zeit für Drachen" ist seit mitte februar 09 erhältlich.
ich habe seither 112 stück verkauft.


Wow, toll, so gute Verkaufszahlen hatte ich am anfang bei keinem meiner bücher - erstmal allmählich hat es sich gesteigert...
Presse hatte ich auch ein wenig, hat aber fast nix gebracht - verkaufstechnisch ... ;-)
Sieht jetzt schon etwas anders aus - zumindest bei den COLUMBO-Büchern :)

Good luck wünscht Barbara

Hanna
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Re: Umfrage: Wie viele Bücher verkauft ihr im Jahr?

von Hanna (05.05.2009, 08:18)
PS: Wenn ihr mehrere Bücher veröffentlicht habt, dürft ihr natürlich die Verkaufszahlen des persönlichen Bestsellers anklicken.

Hallo Tom
Was erhoffst du dir von diesen Zahlen?

Die Verträge von Novum sind klar abgefasst. Man hat die Möglichkeit auszusteigen, bevor man bezahlt. Sich hinterher die Haare zu raufen bringt nichts.

Novumbücher verkaufen sich allgemein schlecht. Meine Recherchen unter N-Autoren haben das gezeigt. Die Bücher sind zu teuer (hat man mir in mehr als einer Buchhandlung erklärt), obschon sie eigentlich (von der Aufmachung her) nicht schlecht gemacht sind. Der Verlags-Ausstoss pro Jahr zu gross (Geldscheffelei ?), um sich wirklich um die einzelnen Autoren kümmern zu können. Die Buchhändler ziehen die Bremse an, wenn der Name Novum fällt.
Von da her gesehen ist es ein Spiel mit der Hoffnung.

Novum sollte sich vielleicht nicht Verlag, sondern "Buchersteller gegen Bezahlung" nennen. Dann könnte niemand etwas dagegen sagen. Und die Autoren hätten nicht das trügerische Gefühl, bei einem Verlag untergekommen zu sein. Vielleicht liest Novum diesen Beitrag und kann sich darüber Gedanken machen. Denn immerhin stellt sich Novum den Diskussionen und befasst sich mit unseren Argumenten, was man nicht von allen DKZlern sagen kann.
Herzliche Grüsse
Hanna
www.hanna-steinegger.ch

Tom
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Registriert: 08.01.2009, 01:30

Re: Umfrage: Wie viele Bücher verkauft ihr im Jahr?

von Tom (05.05.2009, 09:12)
Hanna hat geschrieben:
Was erhoffst du dir von diesen Zahlen?

Wie von Beginn an ganz klar und deutlich gesagt: Ich erhoffe mir davon lediglich die Befriedigung meiner hemmungslosen Neugier. cheezygrin Mehr nicht.

Hanna hat geschrieben:
Die Verträge von Novum sind klar abgefasst. Man hat die Möglichkeit auszusteigen, bevor man bezahlt. Sich hinterher die Haare zu raufen bringt nichts. Novumbücher verkaufen sich allgemein schlecht. Meine Recherchen unter N-Autoren haben das gezeigt. Die Bücher sind zu teuer (hat man mir in mehr als einer Buchhandlung erklärt), obschon sie eigentlich (von der Aufmachung her) nicht schlecht gemacht sind. Der Verlags-Ausstoss pro Jahr zu gross (Geldscheffelei ?), um sich wirklich um die einzelnen Autoren kümmern zu können. Die Buchhändler ziehen die Bremse an, wenn der Name Novum fällt.

STOPP! Wie kommst du darauf, dass es hier um Novum geht? :shock:: Davon war nie die Rede! Ich habe absolut nichts mit Novum zu tun und will auch nie etwas mit Novum zu tun haben! Davon möchte ich mich in aller Deutlichkeit distanzieren! (Die Gründe hatte ich in diesem Thread schon angesprochen: http://www.autorenpool.info/novum-eco-t ... html#81646 )

Soweit ich das verstanden habe, tummeln sich hier im Pool hauptsächlich Autoren, die BoD, Shaker, Lulu, epubli, Tredition usw. nutzen, also Print on Demand, nicht DKZV. (Ausnahmen bestätigen die Regel :wink: ) Diese Umfrage hier richtet sich also in erster Linie an Autoren, die bei Print on Demand Verlagen veröffentlicht haben, nicht bei DKZV.

Da ich bisher noch gar kein Buch veröffentlicht habe und immer noch überlege, ob ich es überhaupt veröffentlichen will, fand ich es einfach mal interessant zu erfahren, wie eure Erfahrungen sind. Reine Neugier eben, daraus habe ich auch keinen Hehl gemacht. (Siehe Eingangsposting dieses Threads.)

Zur Eklärung: Ich persönlich unterscheide zwischen DKZV und Dienstleistern. Dienstleister sind für mich solche, die Dienste leisten und schon vorab ganz klar offenlegen, was diese Dienste kosten. (Beispiel: BoD, Shaker, epubli, Lulu, Tredition und einige andere.)

DKZV sind nach meiner persönlichen Defifinition solche, die mit markigen Sprüchen locken, den Autor animieren das Manuskript einzusenden, und dann erst über die (meist unverhältnismäßig hohen) Kosten aufklären. Die unverhältnismäßig hohen Kosten werden dann aber ganz schnell noch schön geredet, indem man dem Autor Honig um den Bart schmiert, sein tolles Werk in höchsten Tönen lobt und ihm allerbeste Verkaufschancen in Aussicht stellt.
Neid ist eine häßliche, aber zumindest sehr aufrichtige Art der Anerkennung.

Viele Grüße vom Tom

Hanna
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Re:

von Hanna (05.05.2009, 11:16)
micha-el hat Folgendes geschrieben:
...ob man nun solche Verlage wie Novum-Veralg mag oder nicht, sei mal dahin gestellt. Fairerweise sollte man aber erwähnen, das die "Buchhandelsfreude" sich auch bei anderen kleineren und Bod Verlagen arg in Grenzen hält.



Das ist schon richtig. Der Unterschied: BoD legt die Kosten, die auf den Autor zukommen, von vorn herein ganz klar offen. Der Novum "Verlag" wirbt mit Sprüchen wie: "Ein Herz für Autoren", "Manuskripte herzlich willkommen" und einem Foto von einer sehr eindrucksvollen Villa als Verlagshaus. (Man klicke mal auf den Menüpunkt "Verlag" und staune!) Infos darüber, wieviel der "Verlag" vom Autor für die Veröffentlichung verlangt, oder einen Kostenkalkulator sucht man leider vergeblich. Auf den ersten Blick finde ich auf der Website gar keinen Hinweis darauf, dass die Autoren zur Kasse gebeten werden. Nach meinen Informationen (ohne Gewähr) erfährt der Autor erst das er bezahlen soll, NACHDEM er sein Manuskript eingereicht hat. Auf mich macht das keinen besonders seriösen Eindruck.

Abgesehen davon würde ich auch nicht einsehen, dem Novum "Verlag" die tolle Villa zu finanzieren, wenn ich bei BoD für 39,- Euro veröffentlichen kann und die volle Marge erhalte, ohne sie mit einem Novum "Verlag", "Novum Eco", oder wie auch immer man sich dort sonst noch nennt, teilen zu müssen.


Darauf ist meine Antwort ausgerichtet.
Herzliche Grüsse

Hanna

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Judith
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Re:

von Judith (05.05.2009, 11:56)
Tom, an die 8 Leute mit über 2000 verkauften Exemplaren für ein Buch solltest du aber nicht glauben und dich der Hoffnung hingeben, dass das bei on Demand-Veröffentlichungen relativ üblich sei. Da will uns jemand einen Bären aufbinden.

Grüßle,
Judith
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Hanna
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Re:

von Hanna (05.05.2009, 12:00)
Judith hat geschrieben:
Tom, an die 8 Leute mit über 2000 verkauften Exemplaren für ein Buch solltest du aber nicht glauben und dich der Hoffnung hingeben, dass das bei on Demand-Veröffentlichungen relativ üblich sei. Da will uns jemand einen Bären aufbinden.

das glaube ich auch!
Herzliche Grüsse

Hanna

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Tom
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Re:

von Tom (05.05.2009, 23:41)
Judith hat geschrieben:
Tom, an die 8 Leute mit über 2000 verkauften Exemplaren für ein Buch solltest du aber nicht glauben und dich der Hoffnung hingeben, dass das bei on Demand-Veröffentlichungen relativ üblich sei. Da will uns jemand einen Bären aufbinden.


Das macht natürlich wenig Sinn. Was hat man davon bei einer solchen Umfrage zu lügen? :roll: Ich dachte eigentlich, in diesem Forum hielten sich hauptsächlich erwachsene Menschen auf. dozey:


@ Hanna: Du wirfst hier zwei ganz verschiedene Threads zu völlig verschiedenen Themen durcheinander. Lass das bitte, davon wird mir ganz schwindlig. cheezygrin Nochmal: Diese Umfrage hat nichts mit Novum zu tun und ich auch nicht.
Neid ist eine häßliche, aber zumindest sehr aufrichtige Art der Anerkennung.



Viele Grüße vom Tom

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hawepe
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Re:

von hawepe (06.05.2009, 10:13)
Hallo Tom,

Tom hat geschrieben:
Was hat man davon bei einer solchen Umfrage zu lügen?


Wenn ich mir anschaue, wie oft hier Fragen bestenfalls überflogen werden - anders sind viele Antworten nicht nachzuvollziehen - gehe ich davon aus, dass z.B. Auflagen einfach addiert oder vertraglich vereinbarte Auflagen aus DKZV angegeben wurden :-(

Beste Grüße,

Heinz.

Tom
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Re:

von Tom (11.05.2009, 01:26)
Hallo Heinz,

ja, das wäre natürlich eine Erklärung. Danke dafür, darauf wäre ich nicht gekommen. Trotzdem sehr schade, denn ich hätte es eigentlich sehr interessant gefunden. Aber wenn hier wirklich versprochene Auflagen von DKZV oder erhoffte Aulagen angegeben werden sollten, dann ist das Umfrageergebnis natürlich wenig aufschlussreich. dozey: Schade.
Neid ist eine häßliche, aber zumindest sehr aufrichtige Art der Anerkennung.



Viele Grüße vom Tom

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hawepe
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Re:

von hawepe (11.05.2009, 08:08)
Hallo Tom,

Tom hat geschrieben:
Aber wenn hier wirklich versprochene Auflagen von DKZV oder erhoffte Aulagen angegeben werden sollten, dann ist das Umfrageergebnis natürlich wenig aufschlussreich. dozey: Schade.


Umfragen zu starten, die ein realistisches Ergebnis garantieren, ist eine Wissenschaft. In Fragebögen ist es z.B. üblich, Teilaspekte der entscheidenden Fragen umformuliert ein zweites Mal zu erfragen. Wer bei den Antworten schummelt, merkt meistens nicht, dass seine Antwort zu A nicht zur Antwort zu K und zu R passt.

Beste Grüße,

Heinz.

Traum88
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Re:

von Traum88 (11.05.2009, 16:55)
Tom hat geschrieben:
Das macht natürlich wenig Sinn. Was hat man davon bei einer solchen Umfrage zu lügen?


Wieso lügen? Lügen setzen Absicht voraus. Wenn man, wie hawepe andeutete die Frage ungeschickt*1 stellt, dann kann man keine klaren Antworten erwarten.

In der Marktforschung geht man davon aus, dass der Marktforscher den Durchschnitt ermittelt und nicht der Befragte. Das Risiko ist zu groß, dass der Befragte den Durchschnitt nicht richtig ermitteln kann. Er kann sich verschätzen, die Frage auf den Zeitraum falsch verstehen usw. Frag doch zum Spaß mal Leute wie schnell sie eine bekannte Strecke mit dem Auto fahren! Die meisten geben keine Durchschnittszeit an sondern abgerundete Kürzestmöglichzeiten.

Die Frage hätte also zumindest in dieser Art sein müssen: Wieviele Bücher habt ihr in den letzten 3 Monaten pro Titel verkauft? Wenn man den Durchschnitt aller Antworten nimmt, dann kann man daraus eine Aussage über den Durchschnitt der teilnehmenden Autoren machen.

*1 Ungeschick setzt keine Dummheit voraus sondern in der Regel nur Unerfahrenheit.

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