Wer nicht wirbt, der stirbt!

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (26.05.2009, 12:32)
JMertens hat geschrieben:
Wie sieht das eigentlich rechtlich aus mit z. B. einem selbst erstellten Wikipedia-Eintrag?


Du kannst in Wikipedia reinstellen, was du willst. Irgendwann wird der Beitrag von einem Kontrollgremium überprüft und kann dann u. U. wegen "mangelnder Relevanz" gelöscht werden. Deshalb gibt es ganz oben bei jedem Wikipedia-Artikel den Kartenreiter "Diskussion".

Ansonsten empfehle ich, sich mit der Selbstdefinition von Wikipedia zu befassen ("Was ist Wikipedia" bzw. "Was ist Wikipedia nicht"):

http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia: ... _nicht_ist

LG
Siegfried
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Markus

Re:

von Markus (26.05.2009, 13:17)
Richymuc hat geschrieben:
Bei mir gehen die Gewinne ja an das Kinderheim weiter, ein Grund mehr für mich, mit der Werbung anzubiedern und Leute mit mails nerven.
Meine Verkaufsstatistik sagt, ich bin auf dem richtigen Weg, es geht nach oben.
Besten Gruß vom Richard


Wie jetzt, wirst Du Dir selbst untreu und hast Deine Meinung geändert?
Oder vergisst Du sooo schnell? cheezygrin

Hier, original von Dir:

Hallo Amber,

Wo ist hier ein anbiedern?
Bei Werbung läuft es immer so, dass man bei einem Produkt in Vorleistung gehen muss.

Richymuc
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Re:

von Richymuc (26.05.2009, 14:02)
Ach Markus ...

natürlich vergesse ich nie.

Der Satz war zufällig sarkastisch gewählt. cheezygrin

Werbung ist für mich grundsätzlich nicht "anbiedern" sondern informieren.

Anbiedern wäre, wenn ich jemanden nachlaufe und bettle, dass er meinen Flyer nimmt.

Gruß Richard
www.richymuc.de
Der Satirische Kreuzfahrt-Flüsterer ISBN 978-3-8370-9816-7
Feindschaftsbuch ISBN 978-3-8370-9803-7
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NEU: http://www.youtube.com/watch?v=t25CNmrKaZ4

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JMertens
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Re:

von JMertens (26.05.2009, 14:06)
Danke Dir, Siegfried thumbbup

In einer weiterführenden Seite der von Dir Verlinkten steht sogar genau der Fall (ich hoffe, das Zitat ist erlaubt):

http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Eigendarstellung

Ein besonderer Fall des Interessenkonflikts ist die Eigendarstellung. Manchmal geraten Unternehmen, Firmen, Künstler, Schriftsteller oder andere Personen, die ihrer Ansicht nach einen Anspruch auf Aufnahme in diese Enzyklopädie hätten, in Versuchung, einen Artikel über sich selbst, ihr Unternehmen oder ihre Werke zu schreiben.

Unser Ratschlag: Tun Sie es nicht. Es ist sehr schwer, die Bedeutung und enzyklopädische Relevanz der eigenen Person bzw. der eigenen Unternehmung objektiv einzuschätzen. Es ist besser zu warten, bis jemand anderes den Artikel schreibt.


Man darf es also, der Schuss könnte aber nach hinten losgehen.

Markus

Re:

von Markus (26.05.2009, 14:16)
Richymuc hat geschrieben:
Ach Markus ...

natürlich vergesse ich nie.

Der Satz war zufällig sarkastisch gewählt. cheezygrin




Aha, na dann! thumbbup


Werbung ist für mich grundsätzlich nicht "anbiedern" sondern informieren.

Anbiedern wäre, wenn ich jemanden nachlaufe und bettle, dass er meinen Flyer nimmt.

Gruß Richard


Also, grundsätzlich kannst Du das ja dann auch nicht sagen.
Oder, ist es Dir denn noch nie passiert, dann Dir eben genau jemand nachgelaufen ist, und einen Flyer angeboten hat???

Also, mir hier schon öfters. Oder die Leute, die Umfragen machen, und einem wirklich manchmal sogar etwas nachlaufen.
Oder die Scientologen. Und und...

Und die machen ja auch alle Werbung, im Grunde genommen. Nur ist das eben für mich -wie für Dich auch- anbiedernd.

Also KANN Werbung auch anbiedernd sein. Muss aber nicht und wird es wohl in den meisten Fällen auch nicht sein.

Hmm, überlege mir gerade, ob ich Dir am Morgen vor Deiner Türe stehen sollte, und Dir einen AIDA-Flyer anbieten soll .... läufst Du weg, renne ich hinterher cheezygrin

Richymuc
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Re:

von Richymuc (26.05.2009, 17:06)
@ cheezygrin

Kann es zufällig sein, dass in der Schweiz ein paar Erbsenzähler wohnen? cheezygrin

Wenn es meinen Lebensunterhalt dienen würde, dann würde ich mich auch anbiedern. Das machen tausende von Leuten in Callcentern und müssen davon leben.
Sie leben davon, dass sie Leute am Telefon etwas andrehen oder verkaufen..
Da nenne ich anbiedern. Die Menschen im Callcenter würden wahrscheinlich auch gerne etwas anderes machen.

Klar würde ich mich auch "anbiedern, aufdrängen, lächerlich machen, mit dem Buch durch die U-Bahn rennen" wenn ich davon leben müsste.

Noch ist es nicht soweit, aber wer weiß, vielleicht ändert es sich ja einmal. Man kann ja nie wissen was noch alles kommt.

Nix für ungut
Gruß Richard
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Der Satirische Kreuzfahrt-Flüsterer ISBN 978-3-8370-9816-7

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Das erotische Freundschaftsbuch ISBN 978-3-8391-0037-0

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Ursula Prem (Moderator)

Re:

von Ursula Prem (Moderator) (26.05.2009, 17:28)
Richymuc hat geschrieben:
Klar würde ich mich auch "anbiedern, aufdrängen, lächerlich machen, mit dem Buch durch die U-Bahn rennen" wenn ich davon leben müsste.

Noch ist es nicht soweit, aber wer weiß, vielleicht ändert es sich ja einmal. Man kann ja nie wissen was noch alles kommt.

Nix für ungut
Gruß Richard


thumbbup Hallo Richymuc,
Deinen Ausführungen ist kaum etwas hinzuzufügen. thumbbup

Markus

Re:

von Markus (26.05.2009, 19:46)
Richymuc hat geschrieben:

Klar würde ich mich auch "anbiedern, aufdrängen, lächerlich machen, mit dem Buch durch die U-Bahn rennen" wenn ich davon leben müsste.

Noch ist es nicht soweit, aber wer weiß, vielleicht ändert es sich ja einmal. Man kann ja nie wissen was noch alles kommt.

Nix für ungut
Gruß Richard


Eben, genau. Und deshalb bin ich gegen pauschale Urteile, die man einfach so salopp dahersagt. Findet man dann heraus, dass es doch nicht stimmt, dann kann man ja immer noch sagen "ach, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern."

Das geht natürlich auch, ich habe nicht immer, aber oft etwas dagegen, gegen eine ungenaue Sprache oder Pauschalisierungen. Aber klar, ich weiss, das sehen andere nicht so, trotzdem muss ich diese ja nicht grad in eine Schublade stecken.

Wenn Du das Erbenzählen nennst, bitteschön, ich habe kein Problem damit, obwohl da auch schon wieder ein negativer Ton mitschwingt ... wir hier sind ja in letzter Zeit gewohnt, dass man auf uns draufhaut :wink:

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (26.05.2009, 19:59)
Ohne Werbung läuft nun mal nichts. Von Ideen, die einem behagen kann man lernen und sie übernehmen, wer das nicht möchte, muss es ja nicht tun.
Die Nachfrage muss man mobilisieren, von allein kommt sie nicht.

Ich habe 3000 Flyer von meinem Buch "Klänge..." drucken lassen und bisher zum größten Teil verteilt. In Kürze kommt ein Flyer zum entsprechenden Hörbuch. Ich habe alle möglichen Interessenten (Verbände, Gruppen) angemailt und ihnen die Pressemitteilung geschickt. Ich veranstalte Lesungen und werde demnächst auch die Bibliotheken aufsuchen. Dass mein Buch gut (und in dieser Form einzigartig) ist, weiß ich selber - nur müssen es die potentiellen Leser und Käufer erstmal erfahren!

Gruß
Haifischfrau

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Re:

von Richymuc (27.05.2009, 15:35)
Haifischfrau hat geschrieben:
Ohne Werbung läuft nun mal nichts. Dass mein Buch gut (und in dieser Form einzigartig) ist, weiß ich selber - nur müssen es die potentiellen Leser und Käufer erstmal erfahren!
Gruß
Haifischfrau


Genau meine Worte,

wir müssen unsere zukünftigen Käufer informieren, dass es uns gibt! cheezygrin
Woher sollten Sie es denn wissen, wenn nicht durch uns?
Also werden sie durch unsere Werbung erfahren dass es uns gibt.
Und wir machen alle glücklich!
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Madison
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Re:

von Madison (27.05.2009, 16:18)
Ich muss ganz ehrlich schreiben, dass ich zum vielen werben zu faul bin! VIEL ZU ANSTRENGEND und meist kriegt man eh keine Reaktion!

Das Buchgeschäft ist echt härter, als ich gedacht hab :wink:

Naja ich hab mittlerweile nen anderen Weg eingeschlagen und bin ganz glücklich damit!
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chiquitita
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noch 'ne Idee

von chiquitita (27.05.2009, 18:18)
Richard,
gerade ist mir noch eingefallen, dass ich auf jeden Brief oder jede Sendung generell, ob Kuvert oder Paket einen selbstgefertigten Aufkleber pappe (klebe). Die Sendungen gehen doch durch etliche Hände. Ist auch kostenlose Werbung.
Gruß Uschi
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büchernarr

Re:

von büchernarr (27.05.2009, 18:39)
Deine Idee, Ursula, finde ich richtig gut. Nachahmungen erlaubt?
Grüße
Bernd

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JMertens
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Re: noch 'ne Idee

von JMertens (27.05.2009, 18:58)
chiquitita hat geschrieben:
Die Sendungen gehen doch durch etliche Hände

Ich glaube zwar, dass die Sendungen eher durch etliche Maschinen gehen als durch klassische menschliche Hände, aber die Idee ist wirklich gut - weshalb ich mir ebenfalls erlaube, sie zu klauen :twisted:

Marko
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Re:

von Marko (27.05.2009, 19:23)
ich persönlich habe eine kleine page eingerichtet und verschenke das ebook bis 1. juni und hab es entsprechend per pressemitteilung kund getan.

einen großen artikel habe ich schon verbuchen können. laut liste sehe ich welche pressemitarbeiter sich mein buch als rezensierungsexemplar haben kommen lassen.

ich habe bisher über 100 freie exemplare als ebook verschickt und innerhalb von 2 tagen 11 bücher als verkauft in der liste stehen.

ferner bewege ich mich in foren, die zum thema passen:-))

die genannten werbeaktionen finde ich jetzt nicht so schlimm.

vielleicht mal auch ans telefon hängen und entsprechende firmen anrufen, die produkte zum thema anbieten. vielleicht kann man die überreden einige exemplare zu kaufen als werbegeschenke für ihre kunden.
Der Allround DJ - Das Praxis Handbuch
ISBN 978-3-8370-9801-3
www.djtwix.de/ www.markoholtwick.wordpress.com

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