Wer nicht wirbt, der stirbt!

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


Thesken

Re:

von Thesken (10.06.2009, 17:33)
ICh denke auch, wenn unbekannte Autoren (oder auch schon nicht mehr ganz so unbekannte) umsonst lesen, warum sollten die Veranstalter dann "teure" Autoren buchen, wenn sie ein kostenloses Programm bekommen. Bei dieser Frage geht es gar nicht so sehr um die Zuhörer, denn auch Lesungen, für die ein Autor ein Honorar bekommt, können ohne Eintritt sein. Aber jeder Autor, der umsonst liest, nimmt dadurch mitunter einem anderen Autor, der ein Honorar verlangt, seinen Auftritt weg. Und es soll ja Autoren geben, für die das Ganze mehr als nur ein nettes Hobby ist ... dozey:

Grundsätzlich muss ich dazu sagen, mir ist schon öfter empfohlen worden (von älteren = erfahreren Menschen, die NICHTS über die Branche wissen), Übersetzungen zu Dumpingpreisen anzunehmen, um überhaupt Kunden zu bekommen. (Ist ja beinahe das gleiche Prinzip.) Das mache ich aber nicht, aus zwei einfachen Gründen:
1) mache ich damit den Markt kaputt, da es immer schwieriger werden wird, anständige Honorare zu bekommen
2) Was bringen mir solche Kunden? Von denen werde ich auch nach dem x-ten Auftrag keine besseren Preise bekommen, also warum sollte ich von vornherein Aufträge annehmen, von denen ich nicht leben kann?

Ich muss dazu sagen: Bei meinen bisherigen Kunden gab es nie Probleme mit meinen geforderten Preisen und ich habe auch schon Folgeaufträge und Weiterempfehlungen bekommen. Und ich komme bei den Aufträgen auf ein Stundenlohn, von dem ich leben könnte, wenn ich genügend Aufträge bekomme ...

Liebe Grüße,
Theresa

Gerhard
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Re:

von Gerhard (10.06.2009, 18:05)
Ich habe mit irgendwelchen Absagen auch kein Problem. So etwas kratzt schon lange nicht mehr an meinem Selbstbewußtsein und ich bin mir auch klar, dass ich ohne Honorarforderung die Preise auf dem Markt kaputt mache. Außerdem habe ich absolut nichts gegen ein Honorar.

Aber mein Problem ist, was man auf diese Logik des Buchhändlers antworten soll:

Buchhändler: Oh, doch das ist zuviel. Schließlich machen Sie für Ihr Buch in meinem Haus Werbung. Und ich kann nicht so ganz verstehen, dass ich als Buchhändler und Veranstalter für Ihre Werbung in meinem Haus auch noch etwas bezahlen soll. Ich stelle Ihnen unsere Räume für Ihre Werbung zur Verfügung und soll dafür auch noch was zahlen? ...... aber bei uns soll es ja um Ihr BoD-Buch über die Realität gehen und da sind Sie noch ein völlig unbekannter Autor.


Denn, irgendwo, tief im Innern von mir, finde ich, dass auch er irgendwo Recht hat. Es ist Werbung des Autors und für das Buch des Autors, und für jede Werbung muss man eigentlich bezahlen? dozey:
Herzliche Grüße
Gerhard

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hawepe
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Re:

von hawepe (10.06.2009, 18:15)
Hallo Gerhard,

Gerhard hat geschrieben:
So kann es also auch gehen, wenn man das Wort Honorar in den Mund nimmt.


Logisch kann einem das passieren. Immerhin gibt es nicht wenige Autoren, die für einen Händedruck lesen. Warum sollte ein Buchhändler nicht versuchen, das für sich auszunutzen?

Dass eine Lesung Geld kostet, ist unbestritten. Aber eine Lesung bringt auch Geld. Warum sollten nicht beide, Buchhändler und Autor, davon etwas haben? Umgekehrt macht der Autor auch Werbung für den Buchhändler. Wenn zu einer Lesung ein Autor eingeladen wird, ist das selten wohltätigen Gefühlen des Buchhändlers geschuldet.

Beste Grüße,

Heinz.

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hawepe
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Re:

von hawepe (10.06.2009, 18:18)
Hallo Gerhard,

Gerhard hat geschrieben:
Aber mein Problem ist, was man auf diese Logik des Buchhändlers antworten soll:


Dass der Buchhändler auch etwas davon hat. Er versucht nämlich, mit deiner Person Besucher in seinen Laden zu holen, um ihnen Bücher zu verkaufen.

Beste Grüße,

Heinz.

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Judith
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Re:

von Judith (10.06.2009, 22:35)
Theresa und Heinz, genau so ist es.

Für mich wird es in nächster Zeit vermutlich auch schwer, Lesungen in Buchhandlungen zu bekommen. Entweder man liest extrem billig (oder umsonst, aber da weitere ich mich) oder man ist bekannt und ein Zugpferd. Daran muss ich aber noch arbeiten. :wink:

Grüßle,
Judith
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T. Brandes
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Re:

von T. Brandes (10.06.2009, 23:14)
Ich verstehe das. Buchhändler verdienen Geld damit, wenn das Buch, was man dort liest, verkauft wird.

Allerdings ist es so, dass in den meisten Buchhandlungen nur sehr wenig Platz für Zuhörer ist, wenn man nicht gerade in einer riesigen Thalia-Buchhandlung oder einer ähnlich groß angelegten POS-Location unterwegs ist. - In den Buchhandlungen, in denen ich bisher gelesen habe, war mit gutem Willen bei 20 Leuten Schluss. Und dann war das auch schon sardinengleich.

20 Leute - davon kaufen dann im glücklichsten Fall 10 Leute das Buch. Bei der Marge, die ein Buchhändler für das Buch bekommt, kann man sich ja denken, wie hoch ein Honorar für den Autor ausfallen kann ohne dass der Buchhändler draufzahlt und Lesungen von unbekannten Autoren unter "Image-Werbung für den Buchladen" verbucht.

Die meisten Locations, in denen ich lese, werden gar keine Bücher verkauft. D. h. natürlich doch... aber nur von mir.

Wenn mir eine Veranstaltung wie z. B. die Nordcon in Hamburg oder eine Kneipe, ein Schlossmuseum, eine Convention, usw. usw. eine Lesung anbieten, dann ist das für diese Leute mit keinerlei monetärem Primär-Einkommen verbunden. Für mich aber schon.

Auf meiner Prämierenlesung neulich habe ich z. B. selbstverständlich kostenlos gelesen. Schließlich habe ich zu einer "Veröffentlichungsparty" eingeladen.
Und stellt Euch vor: ich habe sogar den handgeschüttelten Holunderblüten-Schaumwein, den die Gäste getrunken haben, bezahlt.

Auf der Lesung konnte ich siebzehn Bücher verkaufen, was nicht übermässig viel ist, aber verglichen mit Autoren, die einen "richtigen" Verlag haben und hauptberuflich schreiben (auch, wenn sie damit nicht reich werden), ist das schon ordentlich.

Jedes verkaufte Buch bedeutet einen Leser als potentiellen Multiplikator.

Mein "Job" in diesem Spiel ist das Buch zu schreiben. Und dafür will ich bezahlt werden. Vorlesen gehört nicht zu der kreativen Arbeit, und darum will ich dafür auch kein Geld haben.

Jedenfalls nicht, wenn es sich dabei um meine eigenen Werke handelt und ich damit für Absatz sorgen kann.

Was irgendein Schriftsteller-Verband dazu sagt, ist mir herzlich egal. "Preise" mache ich damit auch nicht kaputt, denn ich will für meine Arbeit bezahlt werden, nicht für die Promotion meiner eigenen Ware.

Unsere Ware heißt Buch und nicht Lesung. Vielleicht sollte man sich das öfters vor Augen halten.
Vorteil der Schlauheit: man kann sich dumm stellen.

Gerhard
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Re:

von Gerhard (11.06.2009, 00:34)
Hallo Heinz,

hawepe hat geschrieben:
Hallo Gerhard,

Gerhard hat geschrieben:
Aber mein Problem ist, was man auf diese Logik des Buchhändlers antworten soll:


Dass der Buchhändler auch etwas davon hat. Er versucht nämlich, mit deiner Person Besucher in seinen Laden zu holen, um ihnen Bücher zu verkaufen.


Ich spiele dann mal den Advocatus Diaboli: Ich als Buchhändler würde auf dein Argument antworten: "Da haben Sie recht, aber dafür stelle ich Ihnen den Raum zu Verfügung, werde mich um Stühle und Werbung für die Lesung kümmern und danach, wenn Sie weg sind, auch wieder alles aufräumen. Da könnten Sie doch auch etwas entgegen kommen, denn Sie stellen ja IHR Buch vor. Was glauben Sie, was Sie an Miete zahlen müssten, wenn Sie für Ihre Werbung einen solchen Raum mieten müssten."

Wie gesagt, ich bin einem Honorar nicht abgeneigt. Ich verdiene gerne Geld. Aber bei solchen Argumenten bin ich dann meist recht hilflos.

@T.Brandes:

... denn ich will für meine Arbeit bezahlt werden, nicht für die Promotion meiner eigenen Ware.


Das ist das, was mir dann bei solchen Gesprächen auch durch den Kopf geht.

dozey:
Herzliche Grüße

Gerhard



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hwg
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Re:

von hwg (11.06.2009, 06:22)
Interessante Diskussion!

Also, kurz meine "Erinnerungen". Als vor x-Jahrzehnten mein erstes Büchlein in einem Kleinverlag erschien, erhielt ich von einem Wiener Literaturverein die Einladung, gegen Honorar in der Landesbibliothek von Graz gemeinsam mit einer Debütantin vorzulesen. Klar sagte ich sofort zu.
Obwohl zu damaligem Zeitpunkt wir beide völlig unbekannt waren, kamen über 100 Leute zur Veranstaltung - und auch das Presseecho war durchaus positiv.

In der Folge regnete es Einladungen von Buchhandlungen, Geldinstituten, Kulturorganisationen und Vereinen, ohne dass ich selber diesbezüglich irgendwie "vorgearbeitet" hätte. Im Laufe der Zeit kamen auch von Schulen Einladungen. Die Bezahlung von Honorar bedurfte keinerlei Debatten, offenbar war den Einladenden die "Tarfifgestaltung" bekannt.

Auf Grund des soeben erschienenen Büchleins sind ebenfalls bereits mehrere Einladungen zu Leseabenden erfolgt. Eine findet demnächst in der Stadtbuchhandlung Liezen statt, eine andere im Juli in einem Künstleratelier in Treglwang.

Mir kommt es überhaupt nicht vor, als würden derartige Veranstaltungen schwer zu "managen" sein - oder habe ich einfach nur Glück?

Bei mir bedarf es auch keinerlei "großer" Vorbereitungen. Sich mitten ins Publikum gesetzt, etwas über die eigene Schreiberei und das Entstehen des Buches geplaudert, nur kurze Sequenzen daraus vorgelesen - und die Zuhörer laufen nicht davon. :lol:

Am liebsten lese ich ohnehin in einem Café oder Wirtshaus (Extrazimmer) vor. Das Thronen auf einer Bühne vor exakt aufgereihten (vollbesezten angle: ) Stühlen vermeide ich eher. Das "letzte Wort" hat aber dann doch der Veranstalter - und dieser "beugt" sich meistens meiner Ansicht.

Zum Gratis-Lesen: Das muss wohl jeder Autor für sich entscheiden. In meinem Bekanntenkreis gibt es vor allem schreibende Damen, die sich kostenlos den Zuhörern stellen. Diese bestehen dann aber meistens aus "Kolleginnen", denen die Usancen in diesem "Geschäft" offensichtlich (noch) unbekannt sind. Ich besuche diese Veranstaltungen aber irgendwie ganz gerne - schließlich bin ich als Journalist auch an einer entsprechenden Berichterstattung über die Autorinnen interessiert. Eine "Konkurrenz" stellen sie für mich als Autor jedenfalls nicht dar.

Nun wünsche ich jeder Kollegin und jedem Kollegen, der sich vorlesend der Öffentlichkeit stellt, den erhofften Erfolg - mit oder ohne Honorar :D !

AFV

Re:

von AFV (11.06.2009, 07:35)
Judith hat geschrieben:
Theresa und Heinz, genau so ist es.

Für mich wird es in nächster Zeit vermutlich auch schwer, Lesungen in Buchhandlungen zu bekommen. Entweder man liest extrem billig (oder umsonst, aber da weitere ich mich) oder man ist bekannt und ein Zugpferd. Daran muss ich aber noch arbeiten. :wink:

Grüßle,
Judith


Hallo Judith,

Nichts anderes wollte ich mit meinem Einwand sagen. Du kannst natürlich deine Honorare so gestalten wie es dir vorschwebt, allerdings bedenke halt die eventuellen Konsequenzen, eben auch mal abgelehnt zu werden.

Niemand wird dazu gezwungen, sich an die Angaben oder Empfehlungen des Deutschen Schriftstellerverbandes zu halten. Jeder Autor ist auf sich allein gestellt, und muss sehen wie er "überlebt". So läuft es in der Wirtschaft auch, und nennt man Verdrängungswettbewerb, wie mir jetzt
eine Verlegerlegende schrieb, wenn auch zu einem anderen Thema, bezogen auf gute und bessere Manuskripte.

Hier im Forum stehen sich Autoren gegenüber, und versuchen oder machen ein auf kollegial, aber auch nur so lange bis wieder irgendwo Neid auftaucht. Komischweise überall zu beobachten.
Ansonsten stehen Autoren so ziemlich allein da und müssen sehen, wie sie ihr Werk der Leserschaft schmackhaft machen. Und gerade für BoD Autoren, oder anderen die ähnlich verlegen, ist es schwerer als für die, die von ihrem Verlag unterstützt werden.

book: Literarischen Gruß

Jens

hwg
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Re:

von hwg (11.06.2009, 08:18)
Guten Morgen Jens!

Also, Neid ist mir ohnehin fremd (Eigenlob... :wink: ). Doch die Herausgabe eines Buches (egal auf welche Art) ist Arbeit, die einigermaßen vernünftig entlohnt werden sollte.

Zwar sind in der "freien Wirtschaft" unterschiedliche Unterbietungen von Preisen üblich, doch letztlich kann ein Kunde im Supermarkt den Preis einer bestimmten Ware auch nicht "herunterhandeln". Was es wiegt, das kostet es.

Ein Buch - und daraus folgernde Aktionen wie Lesungen
- sind im Grunde genommen auch "Ware". Weshalb sollte dann gerade diese unter Wert verkauft werden?

Mag sein, dass bei Geschäftseröffnungen etwas verschenkt wird. Auf Dauer kann von "Verschenken" kein Unternehmen existieren. Und ein Autor ist ja nichts anderes als eine Art Unternehmer, besonders BoD-Autoren und Eigenverleger.

Vielleicht überdenken doch einige Kolleginnen und Kollegen in unserem Pool ihre diesbezügliche Handlungsweise.

Mit steirischem Gruß!
Hans

holz

Re:

von holz (11.06.2009, 08:22)
Mein "Job" in diesem Spiel ist das Buch zu schreiben. Und dafür will ich bezahlt werden. Vorlesen gehört nicht zu der kreativen Arbeit, und darum will ich dafür auch kein Geld haben.



jeder kann es halten, wie er mag.

wer mit dem schreiben seinen lebensunterhalt verdient, sollte sich diese ansicht nicht zu eigen machen.
lesungen sind teil des geschäftes und eine leistung, die entsprechend honoriert werden muss.
die empfehlung des VS (verband deutscher schriftsteller) für professionelle schreiber (250 euro für lesung mit anschließender diskussion) ergibt bei 2-3 stunden nicht gerade eine üppigen stundensatz, eingedenk der tatsache, dass der freiberufler immer auch seine betriebs- und sonstigen nebenkosten einspielen muss.
(schließt natürlich honorarfreie lesungen zwecks spende, unterstützung usw. nicht aus).

die einbindung des VS in die gewerkschaft verdi zeigt im übrigen auch die eigentliche soziale und existenzsichernde ziel- und aufgabensetzung des verbandes.
VG Wort, KSK (künstlersozialkasse), Normverträge etc. sind resultate dessen engagements.

zu honoraren allgemein (Honorarkalkulation für Anfänger):
http://www.ratgeber-freie.de/frame_seit ... 8#07020001

für übersetzer (mit infos zur vergütung):
http://www.literaturuebersetzer.de/

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hawepe
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Re:

von hawepe (11.06.2009, 08:26)
Hallo Hans,

hwg (Moderator) hat geschrieben:
Und ein Autor ist ja nichts anderes als eine Art Unternehmer, besonders BoD-Autoren und Eigenverleger.


Nein. Ich kenne keinen Unternehmerverband, in dem es so an Solidarität mangelt wie unter den Autoren. Natürlich herrscht zwischen Unternehmen ein harter Konkurrenzkampf, aber deshalb wirbt doch kein Unternehmer dafür, dass unternehmerische Leistungen bitte kostenlos erbracht werden sollen. Autoren sind dagegen sogar noch stolz darauf, wenn sie draufzahlen sollen :twisted:

Beste Grüße,

Heinz.

AFV

Re:

von AFV (11.06.2009, 08:38)
hwg (Moderator) hat geschrieben:

Zwar sind in der "freien Wirtschaft" unterschiedliche Unterbietungen von Preisen üblich, doch letztlich kann ein Kunde im Supermarkt den Preis einer bestimmten Ware auch nicht "herunterhandeln". Was es wiegt, das kostet es.

Mit steirischem Gruß!
Hans


Hallo Hans,

Er kann aber woanders hingehen, wo die Ware billiger zu bekommen ist.

Und wie holz schon geschrieben hat, "jeder kann es halten wie er mag".

book: Literarischen Gruß

Jens

hwg
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Re:

von hwg (11.06.2009, 08:46)
Guten Morgen Heinz!

Nun ja, teilweise stimme ich mit Deiner Ansicht überein. Andererseits gibt es bei uns Autorenklubs, deren Mitglieder einander helfen, auch hinsichtlich der Vermittlung von honorierten Lesungen.

Ich bin ja nur noch beim Europa-Literaturkreis Kapfenberg Mitglied, in dem Profis und nebenberufliche Schreiber gleichberechtigt zusammenwirken. Der Steirische Schriftstellerbund, wo ich seinerzeit jüngstes Mitglied war, hat sich schon vor Jahrzehnten aufgelöst. Von der deutschen IGdA habe ich mich schon vor vielen Jahren nach vereinsinternen Streitigkeiten in der Führung getrennt.

Die Gewerkschaft Kunst, Medien und freie Berufe sowie die davon getrennte Journalistengewerkschaft und die IG österr. Autoren, bei denen ich seit jeher Mitglied bin, befassen sich ja nicht mit literarischen "Qualitäten", sondern sind ausschließlich wichtige Berufsverbände.

Vielleicht sollten sich etliche Pool-Mitglieder um einen Betritt in einen Berufsverband bemühen, damit sie bessere Einblicke in die damit verbundenen Möglichkeiten, die Autoren- und Verlagsszene ausführlicher kennenzulernen, bekommen.

Bei uns ist jedenfalls eine derartige Mitgliedschaft in jedem Fall vorteilhaft.

Gruß Hans

AFV

Re:

von AFV (11.06.2009, 09:00)
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, werden die sogenannten "Bezahlautoren" nicht aufgenommen.

Warum? die Verbände haben eben andere Ansichten, was Veröffentlichungen betrifft, typisch deutsch halt.

book: Literarischen Gruß

Jens

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