Wieviel Fehler sind euch DANACH aufgefallen?

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Kyra Anderson
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oh mein Gott, Hakket

von Kyra Anderson (15.06.2009, 19:38)
Ich hoffe nur, der Clown hat wenigstens geschmeckt :wink:

Ich hab kein Wort verstanden...Duden hol.... book:

LG
Kyra
Gewalt beginnt da, wo Wissen aufhört.

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fasanthiola
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Re:

von fasanthiola (15.06.2009, 20:22)
[quote="Haifischfrau"]Fehler waren bei mir auch noch drin - trotz Lektorats! Interessanterweise habe ich einige Fehler beim Einlesen des Hörbuchs gefunden, da habe ich automatisch die richtigen Worte gesprochen, obwohl sie falsch im Buch standen

geht mir genauso. blöderweise bei lesungen, wenn ich nun wirklich nicht zum rotstift greifen kann.
deshalb ist mein tipp: vor der endkorrektur den text nochmal laut lesen. ich weiß, bei dicken büchern ist das fast unmöglich. aber es hilft wirklich.
ursula
Die Cyriakusglocke - Fasanthiola 5
Aliceas Lied - Fasanthiola 4
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Die Felsenstadt Semal Rethis - Fasanthiola 2
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Claire
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Re:

von Claire (15.06.2009, 20:57)
Mit jedem Buch und jeder Kurzgeschichte werden es weniger, aber ganz vermeiden lässt sich das wohl nicht. Ganz fehlerfreie Bücher habe ich aber auch noch nicht entdeckt. Manchmal ist eben der Wurm drin ...
LG Claudia
Jede Katze ist ein kleiner Druide! Sie leben im Hier und Jetzt. Wir sollten uns ein Beispiel daran nehmen! Wir müssen ja nicht unbedingt schnurren.

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Bücherwurm
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Re:

von Bücherwurm (15.06.2009, 21:14)
Mein erstes Buch, Hunger auf Leben, war dermaßen von Fehlern übersäht, dass ich eine zweite Auflage machen musste. Das waren in 2001 insgesamt über 1000 DM.
Ich hatte einen ganz einfachen Fehler gemacht, der sich schlimm auswirkte. Weitgehend unerfahren in der Textverarbeitung schrieb ich mit
Trennstrichen und dachte, beim Umformatieren auf Buchblock ginge das schon in Ordnug. Weil ich das Buch vor der entgültigen Formatierung fünf Mal korrigiert hatte, dachte ich, es kann so gedruckt werden.
Als dann mein Buch kam, wimmelte es darin von Trennstrichen mitten im Text.
Heute schreibe ich mit Duden Korrektor, der mir während des Schreibens die meisten Fehler gleich anzeigt. Trotzdem sind in meinem Kinderbuch noch ein paar Fehler. Waisenhaus, größtenteils richtig geschrieben und dann Weisenhaus. Peinlich!
Momentan schreibe ich das dritte Buch. Schaun wir mal.
Titel bei BoD:
Hunger auf Leben - Ein Mädchen kämpft gegen den Krebs
Anna und das Traumland
Kinderbuch

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Cornelia
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Re:

von Cornelia (16.06.2009, 20:10)
Hallo,

da ich meinen Rechtschreib- und Grammatikkünsten, vor allem was die neuen Regeln angeht, nicht so viel zugetraut habe, habe ich mein Buch vor Veröffentlichung von einem 'Profi' korregieren lassen.

Bei meinen Seitenzahlen waren die Kosten dafür überschaubar und das war es mir wert. So habe ich zahlreiche Fehler (auch Flüchtigkeits- und einfache Tippfehler vermieden).

Nun ist mein Buch zwar nicht zu 100% fehlerfrei (ganz wenige habe ich nach dem Lesen des gedruckten Buches noch gefunden, z.B. doppelt '..' oder einmal ein 'ganz hoch hoben' statt 'oben').
In einem Satz, den ich nach der Korrektur ergänzt habe, habe ich leider auch direkt wieder einen Fehler eingebaut.

Das hat mich geärgert, aber es ist okay.

Viele Grüße
Cornelia

T. Brandes
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Re:

von T. Brandes (17.06.2009, 16:10)
Auch in meinen Büchern sind ne Menge Fehler zu finden.

Leider nicht unbedingt echte Rechtschreibfehler, sondern so richtige "Deppen-Copy-and-Paste-Verschlimmbesser"-Fehler.

Da, wo man noch mit der Mikrofeile an den Formulierungen herumgefeilt hat, ausgerechnet DA steht dann plötzlich ein Wort, das da nicht mehr stehen sollte.

*grumpf*
Vorteil der Schlauheit: man kann sich dumm stellen.

WalterJoergLangbein

Re:

von WalterJoergLangbein (19.06.2009, 11:56)
hawepe hat geschrieben:
Hallo Barbara,

skipteuse hat geschrieben:
Leider finden sich auch in meinen Büchern einige Fehler


Wirkliche Fehlerfreiheit gibt es nicht. Selbst wenn man meint, dass alle gefunden wurden, irgendwo verstecken sich doch noch welche. Ich bin mir sicher: Auch wenn mir schon länger keine Fehler mehr im Autoren-Ratgeber gemeldet wurden, es gibt mir Sicherheit noch weitere.

Die Frage ist nur immer, ob sich die Fehler häufen oder es nur ganz vereinzelte gibt. Wir haben hier ja auch schon über Bücher diskutiert, in denen mehr fehlerhafte als fehlerfreie Sätze waren :twisted:

Beste Grüße,

Heinz.


Lieber Heinz!

Das ist meiner Meinung nach unmöglich.... Fehler in Deinen Büchern? Das kann doch nicht sein! Nur jemand, der selbst vollkommen fehlerfrei ist, kann anderen selbst kleinste Fehler so um die Ohren hauen.. wie Du das gelegentlich so gekonnt tust!

Beste Grüße

Walter

LOFI

Re:

von LOFI (19.06.2009, 23:20)
Es gibt schon die absolute Fehlerfreiheit in Texten, nur wer will die schon für sich in Anspruch nehmen. Es kommt doch einfach auf die Zumutbarkeit an, und die kann in der Tat sehr subjektiv in der Wahrnehmung verankert sein. Was den einen kaum auffällt, ist den anderen ein unerträglicher Dorn im Auge. Die Leser, die mit dem Autorendasein wenig zutun haben, stören sich im Regelfall weniger an einzelnen oder manchmal auch vermehrt auftretenden Fehlern, während die Autoren, die sich tagtäglich damit befassen, oft dafür ein ganz anderes Auge entwickeln.

VG
Lofi

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fasanthiola
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Re:

von fasanthiola (21.06.2009, 19:53)
mein größter fehler war: die schriftgröße. ich hatte mein buch in a4 fertig gestellt und dann auf a5 formatiert. außerdem die schrift von arial auf garamond verändert.

wenn man in word eine seite von a4 auf a5 verkleinert, wird die schrift wie eine grafik behandelt und mit verkleinert. um 1.41 punkt. zudem ist garamond pro eine kleine schrift. d.h. 11. ist eben mal 10.5. das alles steht natürlich nirgendwo in den anleitungen bei bod. ich war verzweifelt.

kein großes problem, dachte ich schließlich. wozu gibt es brillen. doch die menschen, v.a. die leser eines fantasybuches sind schriftgrößen wie für leseanfänger gewöhnt. sie nehmen mein buch in die hand und legen es wieder hin mit dem kommentar: das kann ich nicht lesen. die schrift ist so klein.

ich hatte mir ausdrucke gemacht, hatte schon gemerkt, dass es etwas klein rüberkommt, doch irgendwie hatte ich gehofft, es liege an meinem drucker und bei bod käme alles richtig. weit gefehlt. ich war im zeitdruck, von daher konnte ich nichts mehr ändern, v.a. auch deswegen, weil ich diesen tchibo - gutschein hatte und auf 352 seiten beschränkt war.

ich werde das buch sicher in eine zweite auflage schicken, aber blöderweise habe ich gleich 250 stück geordert. ich kann doch nicht ein paar tausend euro in die tonne treten?

lieber gruß
ursula
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Richard Norden
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Re:

von Richard Norden (21.06.2009, 20:21)
Bei meinem ersten Roman "Die Verschwörer von Styngard" ist mir erst als ich das fertige Buch in den Händen hatte aufgefallen, dass ich durch das Justieren des Buchblocks und die forcierten Seitenumbrüche am Kapitelende an zwei Stellen mitten im Buch weiße Seiten hatte, da hier das Kapitel ohnehin mit der letzten Zeile der Seite endet.

Ärgerlich, aber aus Schaden wird man klug. :(
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Speedy
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Re:

von Speedy (22.06.2009, 13:02)
In meinem Lieblingsbuch befindet sich als Bildunterschrift ein falsch geschriebener Name, der allerding bisher niemanden außer mir selbst aufgefallen ist. Sicher enthält das Buch noch weitere Fehler, doch wann immer ich es in Händen halte, muss ich an genau diesen einen Fehler denken und es verursacht mir fast körperliche Schmerzen.

Maya

Re:

von Maya (22.06.2009, 13:10)
Hallo zusammen!

Bei mir heißt es leider auch immer: Wenn schon Fehler, dann die von der peinlichen Sorte. :oops:
Scheißgerät statt Schweißgerät
umrammte statt umrahmte
und so weiter...
:oops:
Oder, ich sehe ganz genau, dass ich mich am Ende des Satzes für eine andere Formulierung entschieden habe, aber irgendwie der Anfang immer noch gleich ist.

Weil ich am Bildschirm prinzipiell nie Fehler finde, bin ich schon vor einer Weile dazu übergegangen, das komplette Manuskript auzudrucken und dann Korrektur zu lesen.
Mache das meistens in der Bahn und habe schon dem einen oder anderen Sitznachbar von mir ganz kostenlos spannende Lektüre geliefert. cheezygrin

Seither halten sich die Fehler in Grenzen - Gott sei Dank.

Grüße
Maya

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Judith
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Re:

von Judith (22.06.2009, 13:20)
Hallo Maya,

ich drucke mein Manuskript immer mindestens 3 x aus, weil ich so besser korrigieren kann. Und dann am Ende noch in einem anderen Format, da mache ich dann ein Pseudo-Buch A5 gebunden, das ich so auch an Testleser weitergebe. Da finde ich dann nochmal Fehler, nur weil es anders aussieht.

Grüßle,
Judith
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Hypewriter
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Re:

von Hypewriter (22.06.2009, 13:45)
Vielleicht wäre mal ganz interessant zu erfahren, wie ihr das generell mit den Korrekturen haltet, denn ich bin da eigentlich auch wesentlich großzügiger mit Druckerpapier.

Ich korrigiere mein Manuskript während des Entstehens ständig - immer die Seiten der letzten Sitzung, bevor ich weiterschreibe, was mir auch hilft, wieder in den Text zu kommen.

1. Nach Fertigstellung korrigiere ich das ganze Script beim Formatieren am Bildschirm.

2. Der erste Ausdruck geht dann zunächst an zwei bis drei Testleser, die sich um Orthografie, Grammatik und kleinere sprachliche Schwächen kümmern.

3. Danach lese ich das komplette Script, korrigiere selbst und überprüfe die Korrekturen der Testleser.

4. Nachdem ich die Korrekturen eingearbeitet habe, gibt es einen neuen Ausdruck, der an meine "Priovatlektöse" geht. (erst jetzt, denn ihre Zeit ist mir zu wichtig, als dass ich sie mit Schlampigkeitsfehlern behelligen will) sowie an zwei oder drei andere "fremde" Testleser.

5. Danach lese ich das komplette Script ein weiteres Mal, füge selbst noch Korrekturen, erfülle die Wünsche der Lektöse und überprüfe wiederum die Korrekturen der Testleser.

6. Danach drucke ich das Skript ein weiteres Mal aus, lese es ein weiteres Mal und abhängig von der Zahl der Fehler, die ich jetzt noch finde,

7. wiederhole ich bei Bedarf diesen Prozess.

Zwischen meinen Korrekturläufen liegen mindestens zwei, oft vier Wochen.

Für meine Testleser und mich mache ich dabei auch Ausdrucke, die das Buch so zeigen, wie es später aussieht (zwei TB-Seiten nebeneinander auf eine A4-Seite, in der Mitte nach hinten gefaltet und in ein A5-Ringbuch abgelocht. Dauert eine halbe Stunde und wird von jedem Testleser begrüßt)

Vielleicht macht das deutlich, warum ich meine Bücher NACH dem Druck nicht mehr lesen mag.

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Ruth
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Re:

von Ruth (22.06.2009, 15:04)
Also ich hatte bei meinem ersten Roman eher mehr so Grammatik- und Stilfehler als Kommata und Rechtschreibung. Und ich habe an einer Stelle eine U-Bahn-Station genannt, wo die Protagonisten aussteigt, aber es gar keine Haltestelle gibt. Na ja, das könnte dann wohl auch unter künstlerische Freiheit fallen, wie mir gesagt wurde, und denjenigen, die es nicht wissen, fällt es auch nicht auf.

Ach ja, jetzt ist mir doch noch ein Fehler aufgefallen: Schnurrbart, ich hatte Schnurbart gefallen und musste mir danach eine endlose Tirade anhören, dass das Wort nicht von Schnur kommt ....
Meine Bücher bei BoD:

- Herzklopfen und Sachertorte
- Wenn du jetzt gehst

www.ruthelisabethmeisner.de

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