Das 3. Kapitel aus meinem Leben auf dem Strich

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Lisa_Sonnenblume
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Re: Oh Ihr Süßen....

von Lisa_Sonnenblume (19.06.2009, 00:30)
Kyra Anderson hat geschrieben:
Erstmal an Kris,
vielen Dank für Deine Antwort!!!
Ich werde alles mal überarbeiten!
In vielen Sachen hast Du Recht!

An Kris und Lisa,

Was ich mit dem Text erreichen wollte?!?
Ähm, gar nichts!
Denn:
Es ist nur das dritte Kapitel aus meinem Leben auf dem Strich! Im ersten Teil habe ich alles erklärt!
Doch wurde mir hier, ich glaube von Dir Lisa, doch nahe gelegt, nicht zuviel Text zu veröffentlichen!

Ich kann auch gern mit dem ersten Teil anfangen ;-)


... nein nein, ich war das nicht. Ich will nicht petzen, es war aber Kris cheezygrin
LG,

Lisa

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Kris. K.
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Re:

von Kris. K. (19.06.2009, 00:42)
Ahhh wie herrlich, das uns Lisa immer wieder aufklärt- dozey: ja ich habe einmal zu einem anderen Beitrag gesagt, das man auch nach und nach Textausschnitte einstellen kann- in dem Fall damals war der Ursprungstext über 3 Seiten lang und untereinander immerwieder so teilbar, das man das machen konnte. Er hat weder im Stil noch in der Aufmachen besonders viel mit dem hier zu tun.- Also Lisa informiere dich bevor du Leute an den Pranger stellst book: - man kann nicht jeden text und jeden Kommentar in einen topf werfen.

Und wie ich mich erinnere warst du damals einer Meinung mit mir was das teilen von (auch teilbaren) texten angeht dozey:

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Lisa_Sonnenblume
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Re:

von Lisa_Sonnenblume (19.06.2009, 01:04)
Kris. K. hat geschrieben:
Ahhh wie herrlich, das uns Lisa immer wieder aufklärt- dozey:


Kein Problem mein Schatz, mache ich immer wieder gerne love1
LG,



Lisa

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Kyra Anderson
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überarbeitet

von Kyra Anderson (19.06.2009, 19:03)
Vielleicht hat ja jemand Lust, das Ganze nochmal zu lesen ;-) Würde mich freuen.
Aber denkt bitte daran, dass es sich um das 3. Kapitel vom Strich handelt, also mittendrin angefangen. Ich sagte ja schon, dass manche Erklärungen zum Kobern, Wirtschafter oder ob es um einen Puff oder Stundenhotel geht, alles in Kapitel 1 erklärt wurde. :wink:

Also dann, wag ich es nochmal:

Die andere Seite

Eines Abends kamen zwei potentielle Freier auf eine Kollegin und mich zu. Sie gingen bereitwillig mit, es war fast schon zu einfach. Normalerweise lassen sich die Männer gern lange überreden und versuchen den Preis zu drücken. Egal, Hauptsache wir witterten ein Geschäft! Es fing mit der normalen Masche an: Gummi, Wichsen, Handarbeit eben, wie immer. Dann das Kobern. Als es darum ging, mehr Geld für mehr Leistung zu bekommen, reagierte mein Freier aggressiv, wurde laut, stand auf und pöbelte mich an. Auf übelste Art und Weise! Ich stand hilflos vor ihm, zu nichts anderem in der Lage, als ihn einfach anzuspucken.

Da schlug er zu. Wenn jemand meint, „Sternchen sehen“ sei Zeichentrick, so ist das weit gefehlt! Ich bekam seinen Siegelring, der seine rechte Hand schmückte, mit voller Wucht auf die Stirn geknallt. WABOOM. Meine Stirn schwoll so schnell an, dass sie sofort aufplatzte. Ich versuchte ihn zu treten, kam aber nicht an ihn heran. Er aber schaffte es, mir einen Tritt in den Unterleib zu verpassen. Ich konnte nichts tun, war wie gelähmt. Unser Wirtschafter konnte mir nicht helfen. Er war grad damit beschäftigt, den Kollegen meines Freiers, der genauso auf die andere Frau losgegangen war, mit dem Baseballschläger die Treppe hinunter zu jagen. Also war ich auf mich allein gestellt. Irgendwie gelangte ich zur Tür und brachte mich in Sicherheit.

Der Albtraum war vorbei. Ich erinnere, dass einer der Puff-Chefs kam und mich erst mal in den Arm nahm, ganz entgegen seiner sonst eher schroffen Art. Einer der Jungs rief einen Krankenwagen und die Polizei. Mit Blaulicht wurde ich ins Altonaer Krankenhaus gebracht. Nach kurzer Wartezeit, wurde ich untersucht. In einer Kabine, wie man sie aus Amerikanischen Filmen kennt, getrennt vom Nachbarn durch einen Vorhang. Bei mir war soweit alles in Ordnung. Doch am nächsten Tag ging ich, auf Anraten der Ärzte, noch zu meinem Hausarzt. Natürlich habe ich ihm eine andere Geschichte aufgetischt. Ich erzählte ihm von einer Schlägerei auf dem Kiez, wo mich einer der Typen zusammen geschlagen hat. Es folgte Ultraschall und einige Untersuchungen, doch alles sah gut aus. Wirklich alles gut? Auch in meiner Seele? Dazu später mehr.....

Ich blieb danach einige Tage zu Hause. So wie ich aussah hätte es eh nichts gebracht, zur Arbeit zu gehen. Meine Stirn schmückte eine riesige Beule, die in allen Farben schillerte und von einem diagonal aufgeplatzten Riss verziert war. Mit einem der Jungs bin ich zur Kripo gefahren um Anzeige zu erstatten. Der Kriminalbeamte war freundlich und verständnisvoll, machte uns aber keine große Hoffnung auf eine Strafverfolgung. Es stellte sich nämlich heraus, dass mein Freier ein hohes Tier bei der Bundeswehr war.... Er kam schuldfrei davon! Na, ist doch klar, einer Hure kann man doch bewusst und geplant auf die Fresse hauen! Da kann man getrost mal seine Aggressionen ablassen. Eine Hure ist doch nichts wert!

@Kris, die Geschichte mit meiner Stirn, die anschwoll und dann aufplatzte (wie eine Tomate) war tatsächlich so, ich war dabei :cry: cheezygrin
Zuletzt geändert von Kyra Anderson am 19.06.2009, 21:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Lisa_Sonnenblume
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Re: überarbeitet

von Lisa_Sonnenblume (19.06.2009, 19:41)
Kyra Anderson hat geschrieben:
Vielleicht hat ja jemand Lust, das Ganze nochmal zu lesen ;-) Würde mich freuen.
Aber denkt bitte daran, dass es sich um das 3. Kapitel vom Strich handelt, also mittendrin angefangen. Ich sagte ja schon, dass manche Erklärungen zum Kobern, Wirtschafter oder ob es um einen Puff oder Stundenhotel geht, alles in Kapitel 1 erklärt wurde. :wink:

Also dann, wag ich es nochmal:

Die andere Seite

Eines Abends kamen zwei potentielle Freier auf eine Kollegin und mich zu. Sie gingen bereitwillig mit, es war fast schon zu einfach. Normalerweise lassen sich die Männer gern lange überreden und versuchen den Preis zu drücken. Egal, Hauptsache wir witterten ein Geschäft! Es fing mit der normalen Masche an: Gummi, Wichsen, Handarbeit eben, wie immer. Dann das Kobern. Als es darum ging, mehr Geld für mehr Leistung zu bekommen, reagierte mein Freier aggressiv, wurde laut, stand auf und pöbelte mich an. Auf übelste Art und Weise! Ich stand hilflos vor ihm, zu nichts anderem in der Lage, als ihn einfach anzuspucken.

Da schlug er zu. Wenn jemand meint, „Sternchen sehen“ sei Zeichentrick, so ist das weit gefehlt! Ich bekam seinen Siegelring, der seine rechte Hand schmückte, mit voller Wucht auf die Stirn geknallt. WABOOM. Meine Stirn schwoll so schnell an, dass sie in sekundenschnelle aufplatzte. Ich versuchte ihn zu treten, kam aber nicht an ihn heran. Er aber schaffte es, mir einen Tritt in den Unterleib zu verpassen. Ich konnte nichts tun, war wie gelähmt. Unser Wirtschafter konnte mir nicht helfen. Er war grad damit beschäftigt, den Kollegen meines Freiers, der genauso auf die andere Frau losgegangen war, mit dem Baseballschläger die Treppe hinunter zu jagen. Also war ich auf mich allein gestellt. Irgendwie gelangte ich zur Tür und brachte mich in Sicherheit.

Der Albtraum war vorbei. Ich erinnere, dass einer der Puff-Chefs kam und mich erst mal in den Arm nahm, ganz entgegen seiner sonst eher schroffen Art. Einer der Jungs rief einen Krankenwagen und die Polizei. Mit Blaulicht wurde ich ins Altonaer Krankenhaus gebracht. Nach kurzer Wartezeit, wurde ich untersucht. In einer Kabine, wie man sie aus Amerikanischen Filmen kennt, getrennt vom Nachbarn durch einen Vorhang. Bei mir war soweit alles in Ordnung. Doch am nächsten Tag ging ich, auf Anraten der Ärzte, noch zu meinem Hausarzt. Natürlich habe ich ihm eine andere Geschichte aufgetischt. Ich erzählte ihm von einer Schlägerei auf dem Kiez, wo mich einer der Typen zusammen geschlagen hat. Es folgte Ultraschall und einige Untersuchungen, doch alles sah gut aus. Wirklich alles gut? Auch in meiner Seele? Dazu später mehr.....

Ich blieb danach einige Tage zu Hause. So wie ich aussah hätte es eh nichts gebracht, zur Arbeit zu gehen. Meine Stirn schmückte eine riesige Beule, die in allen Farben schillerte und von einem diagonal aufgeplatzten Riss verziert war. Mit einem der Jungs bin ich zur Kripo gefahren um Anzeige zu erstatten. Der Kriminalbeamte war freundlich und verständnisvoll, machte uns aber keine große Hoffnung auf eine Strafverfolgung. Es stellte sich nämlich heraus, dass mein Freier ein hohes Tier bei der Bundeswehr war.... Er kam schuldfrei davon! Na, ist doch klar, einer Hure kann man doch bewusst und geplant auf die Fresse hauen! Da kann man getrost mal seine Aggressionen ablassen. Eine Hure ist doch nichts wert!

@Kris, die Geschichte mit meiner Stirn, die anschwoll und dann aufplatzte (wie eine Tomate) war tatsächlich so, ich war dabei :cry: cheezygrin


Hallo Kyra,

WABOOM sorry, das geht nicht. Findet man nur in Comics. Die Protagonistin zeigt keine Emotionen, sie schildert nur, was ihr passiert ist. War das deine Absicht? Dann ist es dir gelungen. Aber ich frage mich, was der Leser für diese arme Frau empfinden soll. Über die Story sag ich mal jetzt gar nichts, da ich bis jetzt nur den Text oben gelesen habe.
Viele wollen Kritik haben, aber was soll man "Kritisieren"? Die Story, die Logik der Story, die Protas?
LG,



Lisa

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Kyra Anderson
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@Lisa

von Kyra Anderson (19.06.2009, 19:47)
Also das Waboom oder so was ähnliches, sagt Julia Roberts in Pretty Woman auch cheezygrin und, ja, ich würde das gerne so lassen ;-)

Was man kritisieren soll..hmmm... das was vorher z.B. von Judith oder auch Sylvia gesagt wurde: Zu zerstückelt, lieblos etc... Oder die Kritik von Kris, die sich die Mühe gemacht hat, mir alles hinzuschreiben, wo sie Fehler gefunden hat.

Wenn Dir nix einfällt, is doch ok! :?

Was der Leser emfinden soll? Na, das is doch jedem Leser selbst überlassen. Ob er Mitleid hat oder einfach nur Hass auf den Freier hat oder ihm meine Wenigkeit einfach egal ist.

LG
Kyra
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Kris. K.
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Re:

von Kris. K. (19.06.2009, 20:42)
Also ich persönlich finde den text jetzt um klassen besser- er ist fliesender aber immer noch so gefühllos wie es wohl beabsichtigt war. ich persönlich habe gegen das wabomm nichts- natürlich ist es comic aber es deutet eine kindliche naivität an die sich die prostituierte in ihrem viel zu unkindlichen Leben einfach aufgebaut hat- als Schutzmechanismus sozusagen.
Eines Abends kamen zwei potentielle Freier auf eine Kollegin und mich zu. Sie gingen bereitwillig mit, es war fast schon zu einfach. Normalerweise lassen sich die Männer gern lange überreden und versuchen den Preis zu drücken. Egal, Hauptsache wir witterten ein Geschäft! Es fing mit der normalen Masche an:-- diese Sache ist endlich verständlich geworden, sehr gut. thumbbup


Irgendwie gelangte ich zur Tür und brachte mich in Sicherheit. .....
....Der Albtraum war vorbei-- diese Sache ist mir immernoch zu plötzlich aber ich will ja jetzt keine wunder ewarten- es soll ein kurzer Ausschnitt sein und hier wohl auch bleiben- auf alle Fälle ist die ganze Sache jetzt im vergleich zu vorher zucker- niocht perfekt aber viel besser- würde sagen (wenn ich so kindlich sein darf cheezygrin ) von Note 4 auf 2+.

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Kyra Anderson
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@Kris

von Kyra Anderson (19.06.2009, 20:49)
Vielen Dank! Ich freu mich sehr über Deine Antwort!
Das einiges zusammenhaltlos erscheint, liegt hoffentlich wirklich daran, dass es eben mittendrin ist ;-)

Du wirst lachen, das mit dem: Der Albtraum ist vorbei ...gefällt mir auch noch nicht! :-) Ich bleib dran!

@all
Außerdem habe ich, Dank Euer Kritik, das Kapitel noch verlängert und ausführlicher beschrieben. Was nach dieser Situation war.

Auf jeden Fall habt Ihr mir sehr geholfen!
Danke! thumbbup
Gewalt beginnt da, wo Wissen aufhört.

Weasel

Re:

von Weasel (19.06.2009, 21:04)
Meine Stirn schwoll so schnell an, dass sie in sekundenschnelle aufplatzte.


Wieder eine Wiederholung angle:

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Kyra Anderson
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Re:

von Kyra Anderson (19.06.2009, 21:07)
Weasel hat geschrieben:
Meine Stirn schwoll so schnell an, dass sie in sekundenschnelle aufplatzte.


Wieder eine Wiederholung angle:


Wo wiederholt sich da was????
Gewalt beginnt da, wo Wissen aufhört.

Weasel

Re:

von Weasel (19.06.2009, 21:09)
schnell und sekundenschnell

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Kyra Anderson
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Ha....

von Kyra Anderson (19.06.2009, 21:11)
Weasel hat geschrieben:
schnell und sekundenschnell


Stimmt!
Hast Recht! Mal schauen, ich werde es ändern!
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@Weasel

von Kyra Anderson (19.06.2009, 21:19)
Meine Stirn schwoll so schnell an, dass sie sofort aufplatzte.


Besser? :-)
Gewalt beginnt da, wo Wissen aufhört.

Weasel

Re:

von Weasel (19.06.2009, 21:22)
besser thumbbup

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Kris. K.
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Re:

von Kris. K. (19.06.2009, 21:22)
Jop- besser smart2

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