No Go: Haustiere töten

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Lisa_Sonnenblume
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Re:

von Lisa_Sonnenblume (20.06.2009, 23:31)
Moskito hat geschrieben:
Lisa_Sonnenblume hat geschrieben:
Das, was im Koran steht gilt für Muslime!!!


Vielleicht erinnerst du dich:

Eine dänische Zeitung veröffentlicht ein paar Karikaturen über Mohammed - die Folge: dänische Botschaften werden gestürmt, dänische Unternehmen im arabischen Raum boykottiert, von dänischen Politikern die Bestrafung der verantwortlichen Zeitungsredakteure gefordert. Als andere europäische Zeitungen die Karikaturen nachzudrucken beabsichtigen, wird politischer Druck auf sie ausgeübt. Journalisten befürchten eine Einschränkung der Pressefreiheit in Europa aus religiösen Gründen. Der Erzbischof von Canterbury fordert zur Befriedung der Muslime in Großbritannien die Einführung der Scharia als paralleles Rechtssystem.

Ich denke nicht, dass es nur Muslime angeht.

mfG
Moskito


Stimmt, ein Punkt für dich Moskito. Aber als ein Typ hier in Deutschland vorgeschlagen hat, in deutschen Schulen sollten Kinder türkisch lernen, ist auch nichts daraus geworden, oder? Nur weil wir Europäer ziemlich tolerant sind, sollte man das nicht mit Gleichgültigkeit verwechseln, oder Angst, oder gar Feigheit ... die Regierungen mögen Druck ausgeübt haben, am Ende entscheidet das Volk, wie weit es gehen darf cool5
LG,

Lisa

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Heiner
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Re:

von Heiner (20.06.2009, 23:41)
Hallo,

ich musste leider einen Beitrag löschen...

Grüße

Heiner

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JMertens
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Re:

von JMertens (20.06.2009, 23:53)
Ist ja einiges dazu gekommen. Eine solche Lawine wollte ich eigentlich nicht lostreten, und ich habe jetzt auch nicht die ganzen Beiträge bis zum Ende mehr gelesen. Daher bitte ich um Nachsicht, wenn etwas von dem Folgenden schon gepostet wurde.

@Moskito: Mach mal bitte halblang! Wie Du vielleicht bei aufmerksamem Lesen gemerkt hast, breche ich doch sogar eine Lanze für den Islam.

Vielleicht bist Du wirklich einer von den von mir beschriebenen Fanatikern, vielleicht nicht - kann ich nicht beurteilen anhand von ein paar Postings. Dieser Thread begann allerdings mit dem Thema "Gewalt", und darauf waren meine Aussagen eigentlich gestützt, nicht auf die von Dir speziell angegebenen Punkte. Und da steht eindeutig im Koran, dass der Mann seine Frau zu lieben und zu ehren hat, oder willst Du das etwa abstreiten? Mohammed, der doch eine Vorbildfunktion darstellen sollte, hat seine Frauen stets geachtet und sehr gut behandelt. Zeige mir also eine einzige Stelle im Koran, aus der hervorgeht, dass der Mann das Recht hat, seine Frau zu unterdrücken und zu schlagen. Denn genau das ist der Punkt: Die Frau hat viele Verpflichtungen, darf sich dafür aber auf die Liebe und die Sanftmütigkeit ihres Mannes verlassen. Dies ist der oft beschriebene "Goldene Käfig", und ich kenne eine Menge muslimische Frauen, die diese Form von Ehe einer hier im Westen üblichen Beziehung vorziehen, weil es für sie eine Sicherheit bedeutet (die natürlich nur dann gegeben ist, wenn der Mann sich ebenfalls an seine Verpflichtung hält).

Zudem sind einige Deiner Interpretationen ganz offensichtlich falsch und auch völlig aus dem Zusammenhang gerissen (was im Islam gar nicht gern gesehen wird, aber das weißt Du ja sicher cheezygrin ). Ansonsten gäbe es hier hunderte von Moslems, die sich komplett irren, und nur Du liegst richtig. Klingt etwas verschroben, nicht wahr? :wink:

Ich habe mir seinerzeit die Mühe gemacht, die komplette Bibel, den kompletten Koran und einen großen Querschnitt des Talmud zu lesen. Währenddessen habe ich laufend mit Vertretern der jeweiligen Religionen diskutiert, sogar mit sehr strengen Schiiten und Sunniten. Es steckt also schon was hinter meinen Aussagen, da sei Dir mal sicher.

Bei Dir habe ich dagegen eher den Eindruck, dass es für Dich in Wahrheit keine Beleidigung des Korans, sondern eine Beleidigung Deines Egos darstellt, wenn Dir einer klar machen will, dass Frauen zu respektieren sind. Aber das will ich Dir jetzt mal nicht verbindlich unterstellen.

Denke einfach mal drüber nach und baue dabei ein paar Aggressionen ab. Ich grüße Dich im Frieden.

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Sylvia B.
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Re:

von Sylvia B. (21.06.2009, 00:15)
Wenn das möglich sein soll, dann muss jeder Mensch sich mit jeder Religion befassen können, und er muss die Möglichkeit besitzen, frei seine Religion zu wählen. Beides ist im Islam Irtidad (in Europa Apostasie genannt: Abfall vom Glauben) und damit ein todeswürdiges Verbrechen

Sure 4 an-nisa, 89
Sie wünschen, daß ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so daß ihr alle gleich werdet. Nehmt euch daher keine Beschützer von ihnen, solange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Und wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet

Freie Wahl des eigenen Glaubens und Akzeptanz anderer Religionen ist ein schönes Wunschbild, stimmt aber mit der Grundkonzeption des Islam nicht überein. Es liegt nun ganz an dir, ob du den Islam deshalb kritisierst und dich damit zum Feind des Islam erklärst.


wenn Du kein Islamist bist, moskito, was bist Du dann, Du hast zu allem die passende Sure, wie JMertens auch feststellte und wie mir auch aufgefallen ist, aus dem Zusammenhang gerissen.
Und wie schnell Du das alles eingestellt hast, also ich musste gerade erst blättern. Nun sollte man sich nicht die Rosinen aus dem Kuchen picken, aber nur die radikalen Aussagen aus einem Werk, dass beim dritten Kalifen, Othman um 653 seine endgültige Gestalt annahm, zu verwenden, ist meines Erachtens kein fairer Umgang.
was ist los mit dir?
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Moskito
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Re:

von Moskito (21.06.2009, 01:00)
JMertens hat geschrieben:
@Moskito: Mach mal bitte halblang! Wie Du vielleicht bei aufmerksamem Lesen gemerkt hast, breche ich doch sogar eine Lanze für den Islam.


Ja, leider.

JMertens hat geschrieben:
Vielleicht bist Du wirklich einer von den von mir beschriebenen Fanatikern, vielleicht nicht - kann ich nicht beurteilen anhand von ein paar Postings. Dieser Thread begann allerdings mit dem Thema "Gewalt", und darauf waren meine Aussagen eigentlich gestützt, nicht auf die von Dir speziell angegebenen Punkte. Und da steht eindeutig im Koran, dass der Mann seine Frau zu lieben und zu ehren hat, oder willst Du das etwa abstreiten?


Nein, warum sollte ich?

JMertens hat geschrieben:
Mohammed, der doch eine Vorbildfunktion darstellen sollte, hat seine Frauen stets geachtet und sehr gut behandelt.


Sagt dir der Name "Esma" etwas? Das war eine Frau aus Mohammeds Umfel, die ihn für seine Unterdrückung Andersdenkender kritisierte. Mohammed fragte öffentlich, wer ihn von dieser Frau befreien möge, woraufhin Esma ermordet wurde und Mohammed den Mörder als guten Untertan lobte, der Allah und dem Propheten dient.

Vor Mohammed durften Frauen Handel treiben (Mohammeds erste Frau war eine erfolgreiche Händlerin); nach Mohammeds Sieg im Krieg gegen Mekka wurde den Frauen entsprechende Tätigkeiten strikt untersagt.

JMertens hat geschrieben:
Zeige mir also eine einzige Stelle im Koran, aus der hervorgeht, dass der Mann das Recht hat, seine Frau zu unterdrücken und zu schlagen.


Sure 4 an-nisa, 34
Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede. Wahrlich, Allah ist Erhaben und Groß.

JMertens hat geschrieben:
Zudem sind einige Deiner Interpretationen ganz offensichtlich falsch


Ich habe nur zitiert, nicht interpretiert.

JMertens hat geschrieben:
und auch völlig aus dem Zusammenhang gerissen (was im Islam gar nicht gern gesehen wird, aber das weißt Du ja sicher cheezygrin ).


Erkläre mir die genannten Zitate im Zusammenhang.

JMertens hat geschrieben:
Ansonsten gäbe es hier hunderte von Moslems, die sich komplett irren, und nur Du liegst richtig. Klingt etwas verschroben, nicht wahr? :wink:


Ich liege nicht richtig. Ich zitiere den Quran. Sonst nichts.

mfG
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Re:

von Moskito (21.06.2009, 01:42)
sylviab hat geschrieben:
was ist los mit dir?


Nichts.
Ich halte den Islam für eine Ideologie in Verkleidung einer Religion. Diese Ideologie gewinnt an Einfluss und gefährdet - aus meiner ganze persönlichen Sicht - eine Reihe von Errungenschaften, für die die europäische Bevölkerung in den letzten Jahrhunderten geblutet hat. Es wäre höchst bedauerlich, wenn solche Dinge wie etwa das Recht auf Kritik oder die freie Meinungsäußerung zu religiösen Grundsatzfragen verboten würden, nur weil man einer Glaubensrichtung solche Problemfälle nicht zumuten will.

Die natürliche erste Reaktion auf meine Haltung ist, dass so etwas hier in Europa nicht vorkommt, undenkbar ist oder von der Bevölkerung Widerstand erfährt. Dem ist aber nicht so.

Ganz zu Beginn dieser Diskussion ging es um die Frage, ob Tieren in Filmen Gewalt angetan werden darf. Ich nehme diese Frage nochmals auf und stelle sie zur Diskussion:

Es gibt in Lebensmittelmärkten und bei Schnellrestaurantketten eine verstärktes Angebot von "Halal-Fleisch". Dieses Fleisch gilt als "halal", also als zulässig, wenn das Tier auf bestimmte Art und Weise geschlachtet wurde, in diesem Falle wird dem Tier ohne Betäubung und bei vollem Bewusstsein, soweit es so etwas bei Tieren gibt, die Kehle durchgeschnitten und das Tier stirbt durch Ausblutung.

Da die Nachfrage nach "Halal-Fleisch" deutlich anwächst, entwickelt sich ein Markt, und erste Unternehmen bieten entsprechende Produkte an. Das westfälische Wurstunternehmen Damhus gehört zu den Vorreitern, der Geflügel-Produzent Wiesenhof betreibt Halal-Schlachtung, und in Hamburg besteht ein "Europäisches Halal-Institut". Wie in von Muslimen geführten Schlachtereien mit den Tieren umgegangen wird, kann man nur raten. Schätzungen der Bundestierärztekammer belaufen sich auf etwa 500.000 Schafe, denen entgegen den gesetzlichen Vorschriften einfach die Kehle durchgeschnitten wird. Der Markt ist aber bereitet, und so wird das Tierschutzgesetz auf dem Altar des Profits und der angeblichen religiösen Toleranz geopfert.

Wie das in Realität aussieht, kann man sich hier anschauen:
http://www.arbeitskreis-tierschutz.de/S ... echten.htm
(auf den Link "Schächtvideo" klicken)

Wenn hier im Forum eine Diskussion darüber entbrennt, ob Tieren im Film fiktive Gewalt angetan werden kann, wie stehen die Diskussionsteilnehmer dann zu solchen Fragen, ob das Töten von Tieren nach islamischem Ritus in Europa zugelassen werden darf? Vermutlich werden jetzt die meisten hier Mitlesenden zurückzucken, denn über etwas Fiktives lässt es sich vorzüglich streiten. Wenn man aber in der Realität Position beziehen muss, bekommen viele schnell weiche Knie.

Das Thema "Halal-Fleisch" ist nur eines von vielen, wo sich die europäische Gesellschaft religiösen Bedingungen unterwirft, und das mit zunehmender Tendenz. Dies löst bei mir Unbehaglichkeiten aus. Religiös beherrschte Gesellschaften gleich welcher Konfession auch immer waren noch nie von Vorteil für die Menschen. Wir haben gerade mit knapper Not einen christlichen Fundamentalisten namens George W. Bush überstanden. Wie sieht die Gesellschaft der Zukunft aus, wenn weitaus radikalere Strömungen religiösen Charakters an die Macht kommen, oder uns so stark unter Druck setzen, dass wir nachgeben und Dinge wie Meinungsfreiheit oder auch Tierschutz einfach opfern?

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JMertens
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Re:

von JMertens (21.06.2009, 03:30)
Moskito hat geschrieben:
Sagt dir der Name "Esma" etwas? Das war eine Frau aus Mohammeds Umfel, die ihn für seine Unterdrückung Andersdenkender kritisierte. Mohammed fragte öffentlich, wer ihn von dieser Frau befreien möge, woraufhin Esma ermordet wurde und Mohammed den Mörder als guten Untertan lobte, der Allah und dem Propheten dient.


Ich hoffe, Du weißt auch, zu welchem Zweck diese Geschichte immer wieder verbreitet wird. Sie geht einher mit angeblicher Sexbesessenheit des Propheten und Kinderschänderei. Hast Du Dir vielleicht mal Gedanken darüber gemacht, dass solche Geschichten auch gern in die Welt gesetzt werden, um Öl ins Feuer der Kontroversen zu gießen? Ich behaupte nicht, dass Mohammed ein Engel war, aber die Indizien, die derartige Vorwürfe belegen sollen, sind sehr schwammig.

Moskito hat geschrieben:
Sure 4 an-nisa, 34
Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede. Wahrlich, Allah ist Erhaben und Groß.


Meine Versionen klingen da weniger hart, und vor allem geht es hier um eindeutige Sachen und nicht um Gewalt zum Selbstzweck oder der Erniedrigung willen (was aber natürlich trotzdem keine Gewalt gutheißt).

Moskito hat geschrieben:
Erkläre mir die genannten Zitate im Zusammenhang.


Sex
Das von Dir genannte Zitat folgt direkt auf die Aufforderung, Sex während der Monatsblutung zu meiden und meint die "Wiederfreigabe" danach.

Scheidung
Da sehe ich keinen Unterschied zu außerreligiösen altmodischen Vorstellungen.

Qualität der Zeugenaussage
Es ist offensichtlich, dass dies mit dem Patriarchat zusammenhängt, und zwar dergestalt, dass Frauen am Treiben der Männer nur geringfügig teilhaben, weshalb die Zeugenaussage einer Frau in diesem Fall eher zu Fehldeutungen neigt. Das ist zwar für unsere Verhältnisse in der Tat etwas daneben, war aber zu jener Zeit (und auch heute noch in manchen dörflichen Gegenden) durchaus gängig.

Frauen sollen sich verhüllen
Punkt für Dich (obwohl die angegebene Sure nicht stimmt), jedoch verhalten sich viele islamische Völker dann abtrünnig. In der Türkei ist inzwischen selbst das Kopftuch äußerst verpönt.

Erlaubte Polygamie
Diese Stelle bezieht sich nicht etwa auf die Verpflichtung zu mehreren Frauen. Es geht eher um weniger Frauen. Obwohl dem Araber bis zu vier Frauen gestattet waren, hatten viele von ihnen zehn bis zwölf Frauen. Dadurch fürchtete Mohammed (bzw. der Erzengel Gabriel) eine Zerrüttung des Haussegens. Der Harem ist aber keine Erscheinung des Islams, sondern es gab ihn schon vorher. Und insbesondere bei Hippie-Kommunen ist er ja auch heute sehr beliebt cheezygrin Und was ist an Polygamie als solcher jetzt frauenfeindlich?

Frauen erben nur halb soviel wie ein Mann
Hier habe ich nichts zu bemerken, da ich diese Stelle auch immer angesprochen habe. Dabei habe ich festgestellt, dass dieses "Gesetz" von den meisten (mir bekannten) Islamisten ebenso verurteilt und nicht befolgt wird.

Moskito hat geschrieben:
Ich liege nicht richtig. Ich zitiere den Quran. Sonst nichts.


Du zitierst ihn aber mit einer bestimmten Absicht. Und ich bin offenbar nicht der Einzige hier, der anfangs gedacht hat, Du sprichst als fanatischer Islamist. Aufgrund Deiner energischen Art hast Du Dich leider selbst in die Nesseln gesetzt, vor denen Du andere mit Händen und Füßen warnen willst.

Ich betone nochmals: Der Umgang mit dem Gesetz des Islam liegt beim Menschen, nicht an der Religion selbst. Alle Fehltritte, die begangen werden, finden ihre Entsprechung auch im Christentum und im Judaismus. Man kann jetzt hergehen und sagen, es liege am religiösen Wahn an sich, losgelöst seiner Richtung. Dann wird es aber immer noch genug Machos geben, die auch ohne Religion ihre Frauen unterdrücken. Und genau damit sind wir wieder beim von mir ursprünglich angegebenen kulturellen Phänomen (oder sagen wir besser: sozialpsychologischen Phänomen).

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (21.06.2009, 08:33)
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WER IST MOSKITO?

Moskito hat weder eine Website noch ein Profil!

Ist Moskito ein Schläfer?

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CM87
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Re:

von CM87 (21.06.2009, 10:09)
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WER IST MOSKITO?

Moskito hat weder eine Website noch ein Profil!

Ist Moskito ein Schläfer?

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Sylvia B.
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Re:

von Sylvia B. (21.06.2009, 12:40)
Moskito hat Folgendes geschrieben:
Ich liege nicht richtig. Ich zitiere den Quran. Sonst nichts.

JMertens hat geantwortet:
Du zitierst ihn aber mit einer bestimmten Absicht. Und ich bin offenbar nicht der Einzige hier, der anfangs gedacht hat, Du sprichst als fanatischer Islamist. Aufgrund Deiner energischen Art hast Du Dich leider selbst in die Nesseln gesetzt, vor denen Du andere mit Händen und Füßen warnen willst.

Ich betone nochmals: Der Umgang mit dem Gesetz des Islam liegt beim Menschen, nicht an der Religion selbst.
Alle Fehltritte, die begangen werden, finden ihre Entsprechung auch im Christentum und im Judaismus. Man kann jetzt hergehen und sagen, es liege am religiösen Wahn an sich, losgelöst seiner Richtung. Dann wird es aber immer noch genug Machos geben, die auch ohne Religion ihre Frauen unterdrücken. Und genau damit sind wir wieder beim von mir ursprünglich angegebenen kulturellen Phänomen (oder sagen wir besser: sozialpsychologischen Phänomen).


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Sylvia B.
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Re:

von Sylvia B. (21.06.2009, 13:12)
Thomas Becks hat geschrieben:
BILD
am Sonntag


WER IST MOSKITO?

Moskito hat weder eine Website noch ein Profil!

Ist Moskito ein Schläfer?

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oder ein Maulwurf?
...weiter auf Seite 12?
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Klaus D. Klimke

Re:

von Klaus D. Klimke (21.06.2009, 13:44)
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pin plind, nix seh'n kann
tu mi lei

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JMertens
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Re:

von JMertens (21.06.2009, 13:57)
Thomas Becks hat geschrieben:
Ist Moskito ein Schläfer?


Dann redet er aber ganz schön viel im Schlaf. Offensichtlich ein somnambuler Doppelagent cheezygrin

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Eisbär
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Re:

von Eisbär (21.06.2009, 14:06)
JMertens hat geschrieben:
Ich betone nochmals: Der Umgang mit dem Gesetz des Islam liegt beim Menschen, nicht an der Religion selbst. Alle Fehltritte, die begangen werden, finden ihre Entsprechung auch im Christentum und im Judaismus. Man kann jetzt hergehen und sagen, es liege am religiösen Wahn an sich, losgelöst seiner Richtung. Dann wird es aber immer noch genug Machos geben, die auch ohne Religion ihre Frauen unterdrücken. Und genau damit sind wir wieder beim von mir ursprünglich angegebenen kulturellen Phänomen (oder sagen wir besser: sozialpsychologischen Phänomen).


Nichts für ungut, aber das halte ich für eine ziemlich naive Betrachtungsweise. Schaut man sich die islamische Welt einmal genauer an, findet man fast ohne Ausnahme totalitäre Unrechtsstaaten vor, in denen geradezu mittelalterliche Zustände herrschen. Selbst in der angeblich fortschrittlichen Türkei unter Führerschaft des mehrfach verurteilten Volksverhetzters und Islamisten Erdogan sind 2/3 aller Frauen zwangsverheiratet. Die Überlebenden der einst bestialisch abgeschlachteten Armenier werden seit einigen Jahren wegen ihres »Unglaubens« wieder verfolgt und gelten, wie der Koran gebietet, als niedere Art von Mensch. Man lässt sie ihre Sprache unter Androhung von Prügeln nicht sprechen, diskriminiert sie von staatlicher Ebene aus und versucht mit juristischen Tricks, das letzte verbliebe Kloster auf türkischen Boden dichtzumachen. Auf der anderen Seite sind es die Erdogan unterstellte türkische Religionsbehörde und ihr Ableger Ditib, die sich in Deutschland für den Bau der meisten Moscheen verantwortlich zeigen. Alles mit türkischem Geld und Personal. Die Prediger werden anschließend aus der Türkei eingeflogen und alle paar Jahre ausgetauscht, damit kein Fetzen Deutsch in den Zentren der Integrationsverweigerung gesprochen, ja kein Prediger vom unreinen Westen korrumpiert und letztlich sichergestellt wird, dass der Iman das »Richtige« predigt. Noch schlimmer ist der islamistische und vom Verfassungsschutz beobachtete Verein Milli Görüs, der immerhin rund 10 Prozent der Moscheen betreut und in Deutschland rund 50.000 Anhänger hat. Mili Gürüs gilt als demokratiefeindliche Vereinigung, welche die menschenfeindliche Scharia einzuführen wünscht, um einen Gottesstaat zu errichten.
Bei so viel politisch gewollter Ignoranz muss man sich dann nicht mehr wundern, dass über 70 Prozent der Türken keinen Beruf erlernen und 30 Prozent nicht einmal den billigsten Schulabschluss besitzen, unter Lehrern mehr und mehr die Respektlosigkeit, mangelnde Deutschkenntnis und Bildungsresistenz junger Muslime beklagt wird, 70-80 Prozent - abhängig vom Bundesland - aller Intensivtäter aus dem islamischen Kulturkreis stammen und ein Ghetto nach dem anderen aus dem Boden schießt, in denen mitunter Anarchie und Chaos herrschen.

Wie auch immer, hier wurde versucht, die Mittelalterlichkeit des Islam damit zu legitimisieren, in dem man auf die Vergangenheit des Christems hinwies. Kann man gerne machen. Dadurch werden die koranisch diktierten Verbrechen und Skurrilitäten im Heute aber auch nicht besser. Fakt ist, dass der Islam, wie er vorwiegend in der islamischen Welt und verstärkt auch in Europa praktiziert wird, unserem Werteverständnis diametral entgegengesetzt ist. Wer die Islamideologie in europäischen Breitengraden unhinterfragt ihr eigenes Süppchen kochen lässt, hilft aktiv mit, unser hart erkämpftes Wertesystem Stück für Stück zu zersetzen. Aber wenigstens kann man dann von sich behaupten, tolerant gewesen zu sein, wenn man als alter Mensch aus dem Fenster der bis dahin islamischen Mehrheitsbevölkerung zusieht, wie sie Homosexuelle unter Allahu Akbar-Rufen an Baukränen erhängt.

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JMertens
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Re:

von JMertens (21.06.2009, 14:53)
Alle von Dir genannten Punkte kann ich nur unterstreichen. Aber all das deckt sich doch mit der von mir wiedergegebenen Ansicht.

Eisbär hat geschrieben:
Fakt ist, dass der Islam, wie er vorwiegend in der islamischen Welt und verstärkt auch in Europa praktiziert wird, unserem Werteverständnis diametral entgegengesetzt ist.


Dieser Satz drückt doch genau das aus, was ich weiter vorne geschrieben habe. Nicht der ISLAM ist die Wurzel des Übels, sondern wie er von MENSCHEN PRAKTIZIERT wird. Das ist die Essenz all dessen, was ich von Anfang an hier sage.

Menschenrechtsverletzungen, Unterdrückung von Frauen, Diskriminierung von Minderheiten etc. verurteile ich zutiefst. Aber es ist ein gewagtes Unterfangen, hieraus das Bild des typischen Islamisten entwickeln zu wollen. Dies wird m. E. aber bewusst propagiert, weil seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion ein "bedeutendes" Feindbild in Fortfall kam und ein neues gebraucht wurde. Man darf dabei nämlich nicht vergessen, dass es auch genug nichtislamische Staaten gibt, die für Menschenrechtsverletzungen bekannt sind. Aber irgendwie wird immer nur der Islam herausgepickt.

Ein gutes Beispiel, wie ein solches Klischeebild entsteht, war der skandinavische "Rockerkrieg" in den 90er Jahren. Da das falsche Bild eines Rockers seit den 50er Jahren immer unterschwellig vorhanden war, wurde anhand der fast täglichen Bilder die Vorstellung eines "typischen Rockers" vermittelt, der grundsätzlich in illegale Geschäfte verwickelt ist und sich mit rivalisierenden Banden und Clubs Straßenschlachten auf Leben und Tod liefert. Doch selbst, wenn hier hunderte von Menschen Pate standen, so handelte es sich letztendlich doch nur um gerade mal zwei Clubs ("Hells Angels" und "Banditos") von unzähligen weiteren, die größtenteils friedlich und ohne Ärger nebeneinander existierten und sich auf ihre eigentliche Basis, nämlich Rockmusik und Motorräder, konzentrierten.

Solche Bilder entstehen eben dadurch, weil die Medien nur stets die spektakulären Nachrichten bringen. Es verhält sich ähnlich wie die Meldungen von Flugzeugabstürzen. Sie können noch so gehäuft auftreten - letztendlich stehen sie zahlenmäßig in keiner Relation zu den Flugzeugen, die unbeschadet ihr Ziel erreichen. Bekommt es aber durch die Nachrichten darüber jemand mit der Angst zu tun, so sitzt er eben diesem Fehler auf und meidet den ganzen Strand aufgrund einer einzigen scharfen Muschel.

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