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Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


schreibsauf

Re:

von schreibsauf (02.07.2009, 10:19)
Das Betteln um Einträge ist peinlich und trägt nicht gerade dazu bei, als zukünftiger Autor ernst genommen zu werden.

Generell halte ich Gästebücher auf Webseiten für entbehrlich (nur Halde für Lobhudeleien und Spam).

Ein klares und leicht erreichbares Kontaktformular ist auf einer Autorenseite weitaus angebrachter.

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Seshmosis
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Re:

von Seshmosis (02.07.2009, 10:32)
Wes Geist der Initiator dieses Threads ist, zeigt schon die Überschrift:
Sieben Mal schreit er um Hilfe.
Und warum? Welche Not ist so groß, das Forum so um Hilfe anzuflehen?
Geht es um Leben und Tod? Droht sein Projekt, Autor zu werden zu scheitern? Nein.
Er lechzt nach Lobhudeleien im Gästebuch auf seinen kaum lesbaren Webseiten.
Na toll, wenn der Junge sonst keine Sorgen hat, geht es ihm anscheinend verdammt gut.

Albern.

LG Gerd

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JMertens
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Re:

von JMertens (02.07.2009, 11:57)
Ich habe mir jetzt mal die Mühe gemacht, die HP mal eingehender anzusehen. Die Frage, die sich mir jetzt in erster Linie stellt, ist:

WAS sollen die Gäste denn überhaupt bewerten?

Es befinden sich gerade mal drei "Gedichte" auf der Seite. Von diesen drei Gedichten ist tatsächlich sogar eines in Schriftform vorhanden - ein schmucker Neunzeiler, den Du sogar großzügig für die Zukunft als pdf anbietest. Die Fehler darin wirst Du wahrscheinlich als dichterische Freiheit interpretieren. Gut, akzeptiere ich.

Die anderen beiden Gedichte sind als Sounddateien hinterlegt. Beim Anklicken eines der Links stürzte mir augenblicklich der Browser ab. Ich musste mir daher erst die Dateien auf die Festplatte ziehen, um sie anhören zu können.

Erwartungsvoll lauschte ich den Dingen, die da kamen. Mit dem Spongeplopp-Reim kann ich nun gar nichts anfangen. Das andere beginnt mit einer großartigen Ansage, und dann folgt - ich zitiere mal:

"Glut knistert aus dem Ofen, Holz hineingeworfen."

Hallo? cheezygrin

Deine ganze HP stellt Deine Person als "Schriftsteller aus Leidenschaft" vor. Neben Deiner Lebensgeschichte brüstest Du Dich mit anderen Personen, die Du kennst und gibst vor, öffentlich zu lesen. Die Qualität Deines Schaffens lässt sich dagegen, wenn man als Grundlage für sein Urteil nur Deine Seite zur Verfügung hat, leider nur negativ beurteilen. Wenn Du Dich als Schriftsteller vorstellen willst, solltest Du vielleicht mal darüber nachdenken, längere Leseproben zur Verfügung zu stellen.

Außerdem wäre es von Vorteil, eventuelle Tondateien noch zusätzlich als Text dort zu hinterlassen. Schließlich bezeichnest Du Dich ja als Schriftsteller und nicht als Souffleur.

Dann weiß ich nicht, was ich von diesem Satz halten soll:

"Laden Sie sich doch als pdf herunter"

Da ich strikt etwas dagegen habe, zu einem pdf-Dokument umgewandelt zu werden, werde ich das nicht tun 8)

Fehler macht Jeder mal, aber das sind regelrechte Stolperfehler, die Du so schnell wie möglich ausbessern solltest.

Generell würde ich sagen, dass es hier nicht nur um den allgemeinen jugendlichen Überschwang geht. Es scheint mir mehr der Fall gegeben zu sein, dass Du von allen Seiten der Bekannt- und Verwandtschaft mit Lob nur so gespickt wurdest. Wesentlich an Deinem Werdegang sind aber in erster Linie Kritiken fremder Leute. Und dafür reicht einfach die Menge an "verwertbarem" Material nicht, um zu einem positiven Urteil zu kommen. Wenn Du in einem Lokal, das mit einem Riesenspektakel für sich wirbt, die Küche bewerten willst und als Basis für Dein Urteil nur eine schlecht geschälte Kartoffel vorgesetzt bekommst, wie würde da Deine Meinung über die Küche aussehen? :?

Klaus D. Klimke

Re:

von Klaus D. Klimke (02.07.2009, 12:27)
Heiler auf der Bühne:
"Nun mein Sohn, was kann ich für dich tun?"
"Ich möchte "einmal in meinem Leben" ohne Krücken gehen können."
"Geh' hinter den Vorhang, und warte dort."
"Und du, mein Sohn, was kann ich für dich tun?"
"Ich möchte "einman in mein neben" einen knaren natz zprechen können."
"Auch du, geh hinter den Vorhang."
"Nummer Eins, werfen sie die Krücken weg! Nummer Zwei, sprechen sie einen klaren Satz!"
"Nummen eintzh itzh genade umgefannen!"

Ein alter Witz, ich weiß.
Liebe Kollegen, eure Bemühungen in allen Ehren. Aber bei dieser Beratungsresistenz, die unser Forenmitglied ja nun nicht das erste Mal an den Tag legt, bleibt einem nur der Mund offen stehen.
Ich möchte nur "einmal in meinem Leben" so viele Klicks bekommen, wie dieser Fred (Thread) hier.
Gruß von
Klaus

Nitram
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Re:

von Nitram (02.07.2009, 12:27)
Ruth hat geschrieben:
Jeder Schriftsteller braucht Bestätigung, natürlich will man wissen, gefällt es dem Leser, was ich schreibe? Wenn nicht, warum? Aber ich würde mich nie erdreisten, den Leuten, die sich ins Gästebuch eintragen sollen, noch den Text vorzugeben. Dann kann er sich ja gleich in anderen Foren und Bücherseiten registrieren und sich selbst hochlobend Rezis schreiben ... .

Ich habe von "Anton" ebenfalls einen Eintrag in mein Gästebuch erhalten.
Kein Kommentar. cheezygrin
Nitram
Tu felix Austria - die andere Seite der Alpenrepublik - zweite Auflage
ISBN 978-3-8391-0512-2
HP: www.robert-brettschneider.com
Video: http://www.youtube.com/user/RobertBrettschneider

M-F Hakket
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Re:

von M-F Hakket (02.07.2009, 12:28)
JMertens hat geschrieben:
"Laden Sie sich doch als pdf herunter"

Da ich strikt etwas dagegen habe, zu einem pdf-Dokument umgewandelt zu werden, werde ich das nicht tun 8)



cheezygrin Ich schmeiß mich weg. cheezygrin

Nein, im Ernst.
Wir hatten das so ähnlich wohl schon mal.
Ich finde die Seite ansprechend. Auf jeden Fall besser als irgendwelche lustig-bunt-vollgeklatschten Webseiten mit desorientiert wirkenden, offensichtlich LSD geschädigten Blinkeengeln, die bei einem nach kurzer Zeit des Gefühl auslösen, dass irgendwas im Tee war, was da nicht reingehörte.

Antons eindeutig vorhandene Arroganz ist aber auch nicht so verkehrt. Ein bisschen auf den Putz hauen sollte man schon. Ein verhuschtes Eichhörnchen wird halt schnall mal überfahren, weil man es einfach nicht wahrnimmt ("Nanu? War das jetzt was?"). Im Gegensatz zu einem laut kläffenden Köter, der vielleicht in Wahrheit gar keine Zähne hat.

Ja, Antons Auftreten ist schon gut. cheezygrin Jetzt sollte er sich daran machen, Substanz aufzubauen. Oder anders gesagt: Kläffen kann er schon, jetzt fehlen ihm noch die Zähne.

Bleib also nicht stehen, Anton. Mach weiter, werde besser, entwickle dich weiter, nimm die Anregungen auf, die man die bietet, denk drüber nach ... dann wird das schon.
Lobhudelei bringt dich nicht weiter (auch und vor allem kein volles Gästebuch, um deren Einträge du bittest. Du bist so selbstbewusst ... oder bist du es vielleicht gar nicht? Was sind Einträge wert, die nicht aus wirklichen freien Stücken gemacht wurden?), weil du dann den Eindruck bekommst, dass du schon am Ziel bist. Das bist du aber nicht. Und wenn du dich mit Dingen wie dem Schreiben auseinandersetzt, lebst du von Kommunikation. Und die wird nur besser, wenn du auch tatsächlich kommunizierst, diskutierst und ggf. auch über Meinungen von anderen nachdenkst.

Gruß
Hakket

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JMertens
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Re:

von JMertens (02.07.2009, 14:41)
@Hakket: An Deinen Ausführungen ist natürlich was Wahres dran. Ich wünsche ihm sogar, dass er weiterkommt.

Jerry Lee Lewis hat auch immer auf die Sahne gehauen, obwohl er eine (meiner Meinung nach) furchtbare Stimme hatte. Doch er hatte wenigstens Songs vorzuweisen.

Bei Anton als Schriftsteller ist es jedoch so, dass er auf die Sahne haut und zumindest auf seiner Seite so gut wie nichts zu finden ist. Und das, was wirklich dort verankert ist, steckt auch noch voller Fehler oder technischer Schwierigkeiten.

Natürlich ist "schlechte Publicity" auch oft sehr gute Werbung - die aber nur dann funktionieren kann, wenn anschließend auch etwas da ist, was man an den Mann bringen kann.

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