Schriftart, Schriftgröße und Seitengröße für ein Buch?

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hawepe
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Re:

von hawepe (10.07.2009, 08:04)
Hallo Andreas,

Andreas T. hat geschrieben:
Ich finde Times New Roman in 11 pt in Ordnung; habe selbst alle meine Bücher in dieser Schrift gesetzt. Ich finde Times sehr gut lesbar und auch absolut nicht unüblich für Romane.


Wenn du geschrieben hättest, für book on demand veröffentlichte Romane, würde ich dir zustimmen. Okay, es gibt natürlich auch immer mehr Kleinverlage, die sich keine Fachkräfte leisten wollen oder können, sondern in denen der gute Wille ausreichen muss.

DIN A 5 ist für Taschenbücher wirklich ein fürchterliches Format. Fehlt nur noch reinweißes 80 g Papier und das Buch lässt sich von einer Copyshop-Produktion nicht mehr unterscheiden!


Oder von einer Book-on-Demand-Veröffentlichung.

Beste Grüße,

Heinz.

Andreas T.
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Re:

von Andreas T. (10.07.2009, 08:49)
Goodbye!
Zuletzt geändert von Andreas T. am 28.07.2009, 16:16, insgesamt 1-mal geändert.

AFV

Re:

von AFV (10.07.2009, 09:50)
Dann fang schon mal an dich zu wundern...

Schardt Verlag Oldenburg, Engelsdorf Leipzig, S. Fischer Verlag, mvg Verlag, Eichborn, Bertelsmann, Wagner, Meyers Lexikonverlag, Droste Verlag, Kontrast Verlag, usw. Übrigens von allen genannten, habe ich hier die Bücher stehen, in diesem Format.
Was nicht bedeutet, dass diese nur in diesem Format drucken, sondern eben auch 19 x 12 oder andere Formate. Und, 19 x 12 ist sicherlich das beliebteste Format, aber DIN A5 wird auch genutzt.
Es gibt auch erhebliche Unterschiede bei Taschenbüchern, fängt beim Umschlag an und hört beim Papier auf, aber das nur mal so am Rande.

book: Gruß

Jens

Andreas T.
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Re:

von Andreas T. (10.07.2009, 09:52)
Goodbye!
Zuletzt geändert von Andreas T. am 28.07.2009, 16:16, insgesamt 1-mal geändert.

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Aengus
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Re:

von Aengus (10.07.2009, 09:59)
Ich persönlich habe Times New Roman für meine Romane verwendet und wüßte nicht was dagegen spricht. Übersichtlich und angenehm fürs Auge.
Schriftgröße ist bei mir 11.
Die Buchgröße 17x22 cm. Klar unüblich für ein Taschenbuch. Aber es läuft ja auch unter Paperback und da sind größere Formate keinesfalls unüblich. Außerdem könnte ich mein Romane bei einer Länge von über 300 Seiten, wohlgemerkt bei Buchgröße 17x 22 cm sonst gar nicht verkaufen. Jede kleinere Größe würde die Romane auf über 400 Seiten treiben und somit unattraktiv in der Preisgestaltung machen.

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Kris. K.
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Re:

von Kris. K. (10.07.2009, 10:01)
Wie sieht es mit Book Antiqua in Schriftgröße 12 aus?
Ist diese Schrift bei der Einreichung eines Manuskriptes üblich? Oder besser sollte ich sagen; Wird etwas in dieser Schrift angenommen? Sie ähnelt ja sehr Times new Roman ist doch etwas runder und meiner meinung nach angenehm zu lesen. book:

Markus

Re:

von Markus (10.07.2009, 10:09)
Andreas T. hat geschrieben:
Okay, ich wundere mich! blink3

Gruss
Andreas


Und ich wundere mich, dass Du Dich wunderst. :wink:

Ich sehe nicht ein, was es gegen das Format A5 zu sagen gibt.

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Aengus
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Re:

von Aengus (10.07.2009, 10:15)
@Markus

Ich bin auch zu Beginn davon ausgegangen, dass es am vorteilhaftesten ist ein gewohntes Format zu wählen und Bücher in A5 sind wirklich eher selten. Ebenso wie das Format welches ich am Ende nahm. 17x22 cm.
Aber bei BoD läuft eben alles etwas anders. Man nimmt ein Format aus unterschiedlichen Gründen. Ich wählte es, weil es die Länge meiner Romane am besten umsetzen konnte und mir bei der Preisgestaltung wenigstens einen minimalen Spielraum ließ.
Inzwischen finde ich das Format absolut angenehm.
Wenn du A5 bevorzugst, dann bleib dabei. Es gibt immer irgendjemanden der anderer Meinung ist. Natürlich stehen meine Bücher nun aus meinem Regal heraus, weil sie einfach größer ausfallen als der Rest der normalen Taschenbücher. Aber sie bekommen eben eine extra Ecke.

Markus

Re:

von Markus (10.07.2009, 10:35)
Aengus hat geschrieben:
@Markus

Ich bin auch zu Beginn davon ausgegangen, dass es am vorteilhaftesten ist ein gewohntes Format zu wählen und Bücher in A5 sind wirklich eher selten. Ebenso wie das Format welches ich am Ende nahm. 17x22 cm.
Aber bei BoD läuft eben alles etwas anders. Man nimmt ein Format aus unterschiedlichen Gründen. Ich wählte es, weil es die Länge meiner Romane am besten umsetzen konnte und mir bei der Preisgestaltung wenigstens einen minimalen Spielraum ließ.
Inzwischen finde ich das Format absolut angenehm.
Wenn du A5 bevorzugst, dann bleib dabei. Es gibt immer irgendjemanden der anderer Meinung ist. Natürlich stehen meine Bücher nun aus meinem Regal heraus, weil sie einfach größer ausfallen als der Rest der normalen Taschenbücher. Aber sie bekommen eben eine extra Ecke.


Es ist nicht so, dass ich A5 bevorzuge. Es kommt darauf an, für was.
Und in meinen Bücherregalen stehen Bücher mit so viel unterschiedlichen Formaten, die kann man kaum zählen.

Ebenso verhält es sich übrigens mit Schriften. Es gibt (meines Wissens) keine Norm und so vielfältig das Leben ist, so breit gefächert ist auch die Aufmachung von Büchern.

Und das ist gut so.

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Mochi-kun
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Re:

von Mochi-kun (10.07.2009, 16:29)
Ich mich mich dann mal wieder ein ;D

Habe mein Buch jetzt abgeändert und zwar wie folgt:

Schriftgröße: 11
Schriftart: Times New Roman (Ich kämpfe noch mit mir, ob ich Calibri benutze)
Höhe: 18,5 cm
Breite: 11,5 cm
Seitenränder:
Oben: 1 cm
Unten: 2 cm
rechts und links: 1,25 cm

Die Seiten...nyo wie soll ichs erklären xD...meiner Meinung nach auch angenehmer zu lesen etc.

Ich habe gerad gelesen, dass ein sehr beliebtes Format 12*19 ist, also nah an meinem ran. Ist mein Format so in Ordnung oder sollte ich auf 12*19 umschalten, wenn ich es auch bei Verlagen versuchen möchte?

M-F Hakket
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Re:

von M-F Hakket (10.07.2009, 16:55)
Hi Mochi,
den Verlagen ist es erstmal egal, in welchem Format du das anlegst. Die machen es dann so, wie sie wollen. Angenommen, du wärst bei mir, würde ich Times rausschmeißen, Palatino 10p nehmen, und entweder 12x18 oder 13x19cm als Format. Der Verlag möchte ja ein gewisses Erscheinungsbild beibehalten.

Wenn du nicht extrem unter Zeitdruck stehst, empfehle ich dir mal den Ratgeber von Hawepe ("Buchsatz für Autoren"). Allein das umfangreiche Kapitel über Schriften - warum, wofür, was und ob überhaupt oder nicht, könnte zu einem gewissen Aha-Effekt führen. (Und vergiss Times :twisted: )

Was deine Angaben für die Seitenränder angeht: Ich weiß nicht, ob du es gemacht hast, aber schalte das grundsätzlich auf "gegenüber liegende Seiten". Rein optisch sollte der Effekt entstehen, dass am äußeren Rand mehr Freiraum ist, als im Bund (innen). Rein optisch deshalb, weil es auch auf die Bindung ankommt. Ich richte die Bücher so ein, dass im Bund von der reinen Zahl her mehr Platz ist als am äußeren Rand. Durch die recht "straffe" Bindung sieht es dann beim Buch selber aber wieder so aus, als ob innen weniger Platz ist als außen.
Ich musst da auch lange hin und her probieren.
Dass du unten recht viel Platz im Vergleich zum Rest hast, ist okay. Schau dir mal einen menschlichen Daumen an. cheezygrin Normalerweise halten die Leser das Buch mit dem Daumen fest und meistens ist der Daumen dann unten in der Mitte oder am Rand außen. Daher die etwas andere Enteilung der Ränder.

Gerade was das Erscheinungsbild eines Buches angeht, sollte man nichts überstürzen.

Gruß
Hakket

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Mochi-kun
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Re:

von Mochi-kun (10.07.2009, 17:10)
Danke dir.

Kannst du mir zufällig sagen, wie ich das Format in OpenOffice auf "gegeüberliegende Seiten" ändern kann?

Warum findet ihr Times eigentlich so unmöglich? Ich muss gestehen, dass ich noch nicht genau einschätzen kann, welche Schriftart ich benutzen möchte, da meine Pratonen seit neuem leer sind und ich mir die Seiten in verscihedenen Schriftarten mal ausdrucken muss, aber vom Blick auf den PC her ist Times ja noch in Ordnung, finde ich zumindest :/

M-F Hakket
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Re:

von M-F Hakket (10.07.2009, 17:21)
Open Office? blink3
Hmmm, ich vermute, das wirst du da machen können, wo du auch die Seitenränder einstellen kannst. Bin da aber überfragt - Hawepe weiß das. cheezygrin

Times .... wenn du schon selber sagst: "... ja noch in Ordnung ...", warum dann nicht eine bessere nehmen? Auf dem Monitor kann eine Schrift "ganz gut" aussehen, im Druck vielleicht auch, aber andere Schriften sehen halt besser aus. Es kommt ggf. auch ein bisschen darauf an, welches Genre du mit deinem Buch bedienst. Für Fantasy bietet sich ein etwas "verspielterer" Schrifttyp eher an, ein eher sachlicher für Thriller. Ein Ratgeber darf wieder einen ganz anderen Schrifttyp haben.
Auch hier wieder: Schau dir Romane an. Oftmals steht im Impressum drin, welcher Schrifttyp benutzt wurde.

(Kommt vielleicht etwas spät, ich hab mal ein Bild mit drangehängt, das so in etwa das Erscheinungsbild meiner Bücher zeigt.)

Gruß
Hakket
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Mochi-kun
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Re:

von Mochi-kun (10.07.2009, 17:26)
Stimmt, darauf sollte man sich schon beziehen.

Also mein Buch wird ein Fantasy Buch, dass in naher Zukunft (ca. 50 Jahre später) spielt. Die Welt hat sich nicht wirklich verändert. Außerdem versuche ich sehr emotional auf die Hauptcharakter einzugehen.

Was würde sich da so als Schriftart empfehlen?

idebe
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Re:

von idebe (10.07.2009, 17:31)
Hallo Mochi-kun,

Mochi-kun hat geschrieben:
Kannst du mir zufällig sagen, wie ich das Format in OpenOffice auf "gegeüberliegende Seiten" ändern kann?

ich kenne Word nicht, vermute aber, dass du das suchst, was in OpenOffice das "gespiegelte Seitenlayout" genannt wird.
Zu erreichen unter: Format -> Seite -> Registerkarte Seite; dort Seitenlayout "Gepiegelt" einstellen.

Viele Grüße
Ina

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