Rezensionen... Pressearbeit... mir fehlen Ideen...

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


Nitram
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Re:

von Nitram (08.07.2009, 09:23)
medizynicus hat geschrieben:
Deswegen bleibe ich anonym.

Vollkommen klar und verständlich, würde ich auch machen an deiner Stelle.
Aber:
Warum hast du ein Pseudonym genommen, das sofort als solches erkennbar ist?
Wenn du "Michael Mayerhofer" gewählt hättest, könnte das ja auch dein echter Name sein, weiß ja keiner.
Gruß
Nitram
Tu felix Austria - die andere Seite der Alpenrepublik - zweite Auflage
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Birgit Fabich
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Re:

von Birgit Fabich (08.07.2009, 09:27)
ich würde die Pressearbeit jemandem übertragen,
der die Artikel dann der örtlichen und überörtlichen Presse vorstellt
Zuletzt geändert von Birgit Fabich am 29.07.2009, 11:22, insgesamt 1-mal geändert.
Mimi und der große Brand
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lyd
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Re:

von lyd (08.07.2009, 10:32)
Hallo Medizynicus,

deine Gründe, warum du unter Pseudonym schreibst und anonym bleiben willst, sind absolut verständlich.

Ich denke in diesem Fall wäre es wirklich besser, wenn du dir eine PR-Agentur suchst, die sich um die Pressarbeit kümmert. Das kostet zwar leider ein paar Euro, aber es könnte in diesem Fall durchaus Interesse wecken, wenn das Thema so brisant ist, dass der Autor anonym bleiben will. Eine gute PR-Agentur könnte das geschickt umsetzen.

Auf einem Infotag der IHK habe ich kürzlich zwei Damen kennengelernt, die eine kleine PR-Agentur betreiben. Selbst habe ich sie noch nicht in Anspruch genommen, aber sie machten auf mich einen sehr pfiffigen & engagierten Eindruck und haben es sich (nach eigener Aussage) zum Ziel gesetzt, ihre Kunden möglichst individuell zu betreuen. Du findest sie im Netz unter www.herz-seele.de

Wie gesagt, eigene Erfahrungen habe ich mit der Agentur nicht, und ich habe auch keine Ahnung was so etwas kostet. Aber fragen kostet ja bekanntlich nichts. :wink:

Eine andere Möglichkeit wäre es natürlich eine Person aus deinem Bekanntenkreis mit der Aufgabe zu betrauen - allerdings ist da natürlich die Gefahr größer, dass letztendlich doch wieder Rückschlüsse auf deine Person möglich sind. Eine PR-Agentur wäre, (falls bezahlbar), wahrscheinlich die bessere Alternative.

Darüber hinaus könntest du zusätzlich natürlich auch in einschlägigen Foren, sowie auf www.twitter.com, www.buchvorstellung.net usw. auf dein Buch hinweisen.

Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinen Büchern! thumbbup

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medizynicus
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Re:

von medizynicus (08.07.2009, 17:38)
Hallo, vielen Dank für die vielen Antworten!
Also, was das Buch betrifft:
Es ist kein Roman, sondern eher eine Anekdoten- bzw Kurzgeschichtensammlung, wobei die Geschichten allerdings alle in einem klaren Zusammenhang stehen, aber der Gesamt-Spannungsbogen ist eher mäßig.
Bisherige PR läuft hauptsächlich über mein Blog und Rezensionen von anderen Bloggern - also "hobbymäßig". Dementsprechend sind auch die Verkaufszahlen.
Ich habe durchaus positives Feedback aus dem etablierten Literaturbetrieb bekommen, mit diesem Buch will keiner mehr etwas zu tun haben, da es durch die BoD-Veröffentlichung quasi "verbrannt" ist.
Es ist keine Enthüllungsgeschichte - es ist eine - das wage ich mal zu behaupten - gut geschriebene Schilderung des Stationsalltags, mit gelegentlichen satirischen Überzeichnungen.
Eine PR-Agentur wäre vielleicht wirklich keine schlechte Idee... in welchem Rahmen würden sich denn die Kosten bewegen?
Und welche Marketing-Maßnahmen "ziehen" denn am ehesten?
Meine Zielgruppe sind hauptsächlich Leute, die im Gesundheitsbetrieb arbeiten, also Ärzte, Schwestern, Rettungsdienstler usw. - und von denen gibts im Deutschen Sprachraum bekanntlich eine Menge....

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Aston Skovgaard
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Re:

von Aston Skovgaard (08.07.2009, 17:49)
Hallo Medi !

Ganz ernst gemeinter Rat. Kümmere dich fast "fürsorglich" um die Schwestern. Dann hast du einen guten Start. thumbbup

In Schwesternwohnheimen ist es oft langweilig. Da kann ein Buch
ein idealer Zeitvertreib sein.

Und vielleicht auch lehrreich!

Gruß

Aston

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skipteuse
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Re:

von skipteuse (08.07.2009, 17:54)
Na, auf jeden Fall würd ich Fachblättern, die auch einen "Unterhaltungsteil" oder ä. haben, Rezensionsexemplar ezukommen lassen. Außerem gabs hier mal eine Idee bzgl. Wartezimmer-Lektüre; vielleicht kann man das in di eBibliotheken oder irgendwie vorstellen bei den med. Bildungszentren/ Unis /Unizeitung (ein ehemaliger Student unserer Fakultät ..) ...
Die Anonymität erschwert natürlich einiges. ... Und wie sieht es mit Gewinnspielen oder ähnlichem aus? Vieleich thätten satrirische Lit.zeitschriften Interesse, Auszüge zu veröffentlichen?

Flyer, Lesezeichen, Werbe-"Arztrezepte" ... ;-) Lass mal die Ideen sprudeln. (Ich habe z.B. unseren Kurzgeschichtenband "Rote Zitrone") einem Zitronenbauern geschickt, der doch tatsächlich auch eine Event- udn Kulturhalle betreibt ... ;-) Alles ist möglich, viel Arbeit wartet auf dich ;-)

Gruß, Babs zwinker::

Nitram
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Re:

von Nitram (09.07.2009, 21:21)
medizynicus hat geschrieben:
Ich habe durchaus positives Feedback aus dem etablierten Literaturbetrieb bekommen, mit diesem Buch will keiner mehr etwas zu tun haben, da es durch die BoD-Veröffentlichung quasi "verbrannt" ist.

Kannst du das etwas konkretisieren?
Ich finde es nicht in Ordnung, dass BoD oft als "Verlag zweiter Klasse" bezeichnet wird.
Obwohl das Qualitätsmanagement seitens BoD zugegebenermassen ausbaufähig wäre...
Aber die Idee, die BoD vertritt, finde ich gut!
Und darauf kommt es doch an, oder? :D
Gruß
Nitram
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julia07
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Re:

von julia07 (10.07.2009, 21:20)
Nitram hat geschrieben:
Ich finde es nicht in Ordnung, dass BoD oft als "Verlag zweiter Klasse" bezeichnet wird.

Da BoD (Norderstedt) überhaupt kein Verlag ist, wird das dort niemanden interessieren ob sie als erste oder zweite Klasse Kohle machen :wink:

Obwohl das Qualitätsmanagement seitens BoD zugegebenermassen ausbaufähig wäre...

Was sich im Falle von BoD Norderstedt aber nicht auf den Inhalt der Bücher beziehen kann, denn für den ist jeder Autor selbst verantwortlich. Was die tatsächliche Dienstleistung aber angeht, gebe ich Dir Recht. Hier hat es schon mächtig geklemmt und das war dann auch mehr als unprofessionell. Zurzeit kann ich jedenfalls aber nicht klagen - kurze Lieferzeiten und keine Reklamationen.

LG,
Julia

borgwin2
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Re:

von borgwin2 (10.07.2009, 22:36)
medizynicus hat geschrieben:
Hallo, vielen Dank für die vielen Antworten!
Also, was das Buch betrifft:
Es ist kein Roman, sondern eher eine Anekdoten- bzw Kurzgeschichtensammlung, wobei die Geschichten allerdings alle in einem klaren Zusammenhang stehen, aber der Gesamt-Spannungsbogen ist eher mäßig.
Bisherige PR läuft hauptsächlich über mein Blog und Rezensionen von anderen Bloggern - also "hobbymäßig". Dementsprechend sind auch die Verkaufszahlen.
Ich habe durchaus positives Feedback aus dem etablierten Literaturbetrieb bekommen, mit diesem Buch will keiner mehr etwas zu tun haben, da es durch die BoD-Veröffentlichung quasi "verbrannt" ist.
Es ist keine Enthüllungsgeschichte - es ist eine - das wage ich mal zu behaupten - gut geschriebene Schilderung des Stationsalltags, mit gelegentlichen satirischen Überzeichnungen.
Eine PR-Agentur wäre vielleicht wirklich keine schlechte Idee... in welchem Rahmen würden sich denn die Kosten bewegen?
Und welche Marketing-Maßnahmen "ziehen" denn am ehesten?
Meine Zielgruppe sind hauptsächlich Leute, die im Gesundheitsbetrieb arbeiten, also Ärzte, Schwestern, Rettungsdienstler usw. - und von denen gibts im Deutschen Sprachraum bekanntlich eine Menge....


Dann versteh´ ich nicht ganz, warum Du anonym bleiben willst ...
Ansonsten hätte ich Dir das geraten, was schon weiter oben gesagt wurde. Du gibst an, dass der Inhalt so brisant ist, dass Du anonym bleiben musst. Es gibt ja auch genügend kritikwürdige Dinge im Gesundheitssystem, die viele Leute auch so sehen.
Nun -bei dieser Sachlage- kannst Du immernoch dasselbe sagen, aber leicht ironisierend. Aber es fehlt natürlich ein wenig die reale Brisanz.
Da es aber viele Gesundheitsberufe betrifft, könntest Du natürlich überlegen, ein paar Kleinanzeigen in Fachzeitschriften zu schalten.
Einen Versuch wäre es wert.

autoranton
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Registriert: 22.02.2009, 17:01

Re:

von autoranton (10.07.2009, 23:00)
Hakket (Moderator) hat geschrieben:

Du willst eine Rezi im "Spiegel"? Dann nimm 10000€ in die Hand.

Du glaubst, dass Rezis in großen Zeitungen eine Meinung eines Journalisten widerspiegelt?

Du als "kleiner, unbekannter" Autor klopfst beim "Stern" an. "Hallo!", sagts du, "ich hab ein tolles Buch geschrieben!"
"Aha!", sagte der "Stern". "Schalten Sie mal bei uns eine Werbeanzeige für 100000€, dann finden wir auch alles toll, was Sie schreiben."



Kriegt man echt für 10000 € eine Rezi im Spiegel bzw. Stern?
Wie geil.
- Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens. -
Johann Paul Friedrich Richter

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