Geschäftsidee -eigene BoD Buchhandlung- was hält Ihr davon?

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


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MiTu68
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Onlineshop hilft m.E. nicht weiter

von MiTu68 (31.07.2009, 15:14)
Es gibt bereits einen Onlineshop bei BoD.
Ich fürchte, er wird nicht so häufig besucht.
Obwohl ich mir vorstellen kann, daß zumindest fast jeder interessierte Neuautor erstmal ein paar BoD - Bücher kauft, um sich ein Bild davon zu machen. War zumindest bei mir so.

Einen weiteren Shop gibt es auf dieser Seite.
Der aber unglücherweise erstmal allgemeine Bestseller vorschlägt.
Hier bestünde m.E. zunächst Änderungsbedarf.

Ein eigener Shop ist mit vertretbaren Kosten machbar.
Aber wie bekommt man hier einen akzeptablen Traffic?
Aus eigener Erfahrung mit meiner Internetseite weiß ich,
daß das verdammt schwer ist.
Google adwords ist nicht die Lösung.
Hat in meinem Hauptberuf nicht wirklich viel Traffic gebracht, weil die entscheidenden Suchbegriffe sehr teuer waren.

Deshalb die Idee mit dem Präsenzbuchhandel, um die Laufkundschaft anzusprechen. Die wir zur Zeit nicht haben, weil die Buchhändler unsere Bücher zum Teil sogar auf Kommission nicht wollen. Ohne einen Blick auf den Klappentext oder gar hinein zu riskieren. :cry:
Habe ich angeboten. Es blieb beim Nein.

Die Idee BoD mit ins Boot zu nehmen finde ich gut. Früher oder später hätte man das sowieso machen müssen. Ich werde da mal vorfühlen. Allerdings nicht online. Ganz altmodisch per Brief an die Marketingabteilung. Wer schreibt, der bleibt.

Grüße
Michael
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lyd
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Re: Ja, genug! + zwei Fragen

von lyd (31.07.2009, 15:20)
MiTu68 hat geschrieben:
Eine technische und eine nichttechnissche Frage hätte ich noch:
a) Was braucht man, um Bücher über libri zu bestellen? Reicht Internet + Paßwort. Wenn ja, bekommt jeder Interesierte ein Paßwort?
b) Hat jemand von Euch schon Buchhandelserfahrung?

Mit Buchhandelserfahrung kann ich leider nicht dienen, aber alle Infos dazu kannst du über die Buchhändler-Seite von Libri anfordern:

http://home.libri.de/index.php?id=63&L=0

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lyd
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Re: Ja, genug! + zwei Fragen

von lyd (31.07.2009, 15:33)
Nitram hat geschrieben:
So richtig interessant wird es ja, wenn man es flächendeckend in allen größeren Städten machen könnte (vielleicht als Franchise?)


DAS wäre natürlich der Oberknaller! Unsere Bücher zum Beispiel in allen 14.000 Starbucks-Cafés? Das wär doch mal was! thumbbup :lol:

Okay, okay, ich komme ja schon wieder zurück zur Realität ...

@ Michael: Mal bei BoD vorzufühlen halte ich für sinnvoll. Ich bin sehr gespannt, wie die Idee dort aufgenommen wird!

HuWes
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Re: Warum keine Onlinebuchhandlung?

von HuWes (31.07.2009, 15:41)
MiTu68 hat geschrieben:
@Hubert
BoD hat auf der Seite bereits einen Buchshop. Dort sind ausschließlich BoD Titel zu finden. Nur mit den Besuchern scheint es zu happern. :(


Genau die gleiche Frage muss man sich auch für einen Präsenzbuchhandel stellen. Buchhandlungen gibt es in jedem größeren Ort (und die leiden nicht unbeträchtlich unter den Online-Konkurrenten wie Amazon). Welchen Anreiz hat die Laufkundschaft, in eine Buchhandlung für On-Demand-Bücher zu gehen, wo es weder "Harry Potter" noch den neuesten Dan Brown noch einen Dumont-Reiseführer gibt?

MiTu68 hat geschrieben:
Angenommen wir machen eine Seite, sei es bei Ebay oder unter einer eigenen Domäne. Wie bekommen wir dann Traffic dorthin? Über google adwords? Nach meinen beruflichen Erfahrungen teuer und nicht besonders effektiv.


Wenn, dann kann so eine Seite nur unter eigener Flagge laufen. Der Traffic dorthin läuft vornehmlich über Mundpropaganda, und dafür wären die On-Demand-Autoren einzuspannen in Form eines Schneeballsystems.

Aber auch hier die gleiche Frage an dich bezüglich der Präsenzbuchhandlung: Wie willst du täglich 300 Kunden in deinen Laden locken, damit etwa ein Drittel davon jeden Tag ein Buch kauft? Werbung ist auch hier teuer.

MiTu68 hat geschrieben:
Es GIBT auch schon einen Buchshop auf dieser Seite. Nur bietet er nicht nur BoD, sondern alle Bücher an.


Das ist richtig, aber dieser Buchshop ist "nur" Beiwerk eines Forums und von der Gestaltung her nicht geschäftsoptimiert.

MiTu68 hat geschrieben:
Hier sollten wir uns überlegen, wie ein potenzieller Kunde von uns vorgeht.
a) Er ruft Amazon, Libri oder anderen Shop auf, geht in eine Buchhandlung und besorgt sich die Bücher, die er haben will.
(Bestseller, Schulbücher, Sachbuch, das er gerade mal braucht etc.)
b) Dann stöbert er noch ein wenig rum, kauft evtl. noch etwas, bezahlt und geht wieder.


Genau das sind K.O.-Kriterien für eine Präsenzbuchhandlung, die ausschließlich On-Demand-Bücher anbietet. Die Bücher, für die Amazon, Libri, buecher.de usw. Werbung machen, gibt es in einem On-Demand-Buchladen nicht. Also wird dieser Kunde gar nicht erst das Geschäft betreten. Was soll ihn also locken?

MiTu68 hat geschrieben:
Onlinehändler werden uns den Gefallen nicht tun, weil sie an den Bestellern am meisten verdienen und der Platz auf dem Bildschirm beschränkt ist.
Und die Präsenzbuchhändler wollen unsere Bücher z.T. nicht mal in Kommission...


Genau deshalb mein Vorschlag mit einem On-Demand-Bookstore - und zwar völlig losgelöst von BoD oder sonst einem anderen On-Demand-Anbieter. Und auch losgelöst von irgendeinem Forum oder einer Autorenseite. Eben ein echter Online-Buchladen, aber nur mit On-Demand-Buchprodukten bestückt.

Die Ideen, die hier bislang diskutiert wurden, sind alle sehr schön, aber sie sind auch enorm personal- und zeitintensiv - und kosten damit entsprechend. Hier wird über die Einbindung in Cafés, Weinhandlungen, Friseurläden gesprochen. Sogar schon über bundesweites Franchising. Wer soll denn die vielen Läden personell besetzen? Ein-Euro-Kräfte? Und sind alle Läden auch in der Lage, das notwendige Personal (zzgl. Raumkosten) zu finanzieren? Wenn nur jeder Dritte ein Buch kauft, dann hätte der Friseurladen am Tag 300 Kunden - ist das realistisch?

Und wenn nur 20 solcher Läden tatsächlich eröffnet werden, dann müsste jeder Laden nach dem vorliegenden Konzept eine kostenlose Erstausstattung an On-Demand-Büchern bekommen. Welcher Autor ist dazu willens?

Ich will die sich verbreitetende Euphorie keinesfalls stoppen, aber ein Kaufmann - und genau das ist der Inhaber eines solchen On-Demands-Buchladen - muss mit vernünftigen Zahlen rechnen. Und die habe ich bisher nur ein einziges Mal hier gelesen. Und das bei einem geplanten Einsatz von 100.000 Euro, die sich unter Umständen sehr schnell in Luft auflösen könnten.

Also Businessplan:
Kostenrechnung
Nutzenrechnung
Alleinstellungsmerkmal
Werbemaßnahmen
Personalbedarf
Konkurrenzsituation

Kollegiale Grüße
Hubert

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Susanne Hottendorff
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Re:

von Susanne Hottendorff (31.07.2009, 16:00)
Hat hier niemand im Shop einen Kontakt, Bekannten, der vielleicht ein Café oder einen sonstigen adäquaten Laden besitz? Man könnte doch dort eine Umfrage starten? Auch beim Bäcker um die Ecke, dort wo man schon immer Brötchen kauft, Kaffe trinkt oder die Haare schneiden lässt?
Fragen, was will der Kunde? Könnte er sich so etwas vorstellen?

Thorsten Boose

Re: Ja, genug! + zwei Fragen

von Thorsten Boose (31.07.2009, 16:32)
lyd hat geschrieben:
Nitram hat geschrieben:
So richtig interessant wird es ja, wenn man es flächendeckend in allen größeren Städten machen könnte (vielleicht als Franchise?)


DAS wäre natürlich der Oberknaller! Unsere Bücher zum Beispiel in allen 14.000 Starbucks-Cafés? Das wär doch mal was! thumbbup :lol:


Siehe hier. :wink:

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MiTu68
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Re:

von MiTu68 (31.07.2009, 16:38)
Genau die gleiche Frage muss man sich auch für einen Präsenzbuchhandel stellen. Buchhandlungen gibt es in jedem größeren Ort (und die leiden nicht unbeträchtlich unter den Online-Konkurrenten wie Amazon). Welchen Anreiz hat die Laufkundschaft, in eine Buchhandlung für On-Demand-Bücher zu gehen, wo es weder "Harry Potter" noch den neuesten Dan Brown noch einen Dumont-Reiseführer gibt?

Ich habe bereits im ersten Post geschrieben, daß in so einem Buchladen jedes Buch aus dem VLB bestellbar sein müsste. Als Zugeständnis an die Realitäten des Marktes müssten Bestseller wohl auch vorrätig gehalten werden.
Wenn, dann kann so eine Seite nur unter eigener Flagge laufen. Der Traffic dorthin läuft vornehmlich über Mundpropaganda, und dafür wären die On-Demand-Autoren einzuspannen in Form eines Schneeballsystems.

Bitte nicht böse sein, aber ich überlege schon seit Jahren wie das Phänomen Mundpropaganda für sich zu nutzen wäre. Bisher ohne großen Erfolg. Also müsste in irgendeiner Form (kostenpflichtig) geworben werden. Meine persönliche Meinung ist, daß die Leute bzgl. der Werbung im Internet noch mehr abgestumpft sind als bzgl. der offline - Werbung.

Und wenn nur 20 solcher Läden tatsächlich eröffnet werden, dann müsste jeder Laden nach dem vorliegenden Konzept eine kostenlose Erstausstattung an On-Demand-Büchern bekommen. Welcher Autor ist dazu willens?


20 x EK X ein oder zwei Bücher macht m.E. 200,- € - 400 € Ich denke, es werden sich Interessenten finden. Machen wir uns nichts vor. Wenn BoD an so einem Konzept Interesse zeigen sollte, dann wird m.E. das ganze mehr kosten. Die nehmen schon für das große Messepaket mehr...
Und lt. den Einträgen im Forum bezahlen die Autoren das auch.
Weil die Eitelkeit, in mehr Buchregalen zu stehen sie dazu treibt.
Da schließe ich mich ausdrücklich nicht aus.

Seien wir doch mal ehrlich. Unter ökonomischen Geschichtspunkten ist als BoD - Autor der Break - even erst erreicht, wenn mindestens und das sehe ich wirklich als unterste Grenze an, 200 Bücher verkauft
werden. Also ca. 500,- € UMSATZ erreicht werden. Sonst legt man IMMER drauf. 39,- Euro Mastering, 120,- Euro Datenhaltung für fünf Jahre. Toner für Probedrucke, Papier, etwas Eigenmarketing, Strom, und, und und... Und selbst dann hat man NIX verdient. Und umsonst gearbeitet. Stundenlohn 0,- €

BoD + Onlinebuchhändler dagegen haben sehr wohl verdient... Die Welt ist ungerecht. Herr Kerkeling wandert 800 Kilometer und verkauft drei Millionen Bücher. Ich wandere über 2400 Kilometer und verkaufe über hundert Bücher. Was kann man tun? Bekanntheitsgrad erhöhen. Das war auch die grundsätzliche Überlegung bei einem offline Buchladen. Natürlich sollte der Laden nicht Geld verbrennen, sondern nach Möglichkeit profitabel arbeiten. Die Hauptzielsetzung war auch woanders "reinzukommen" Wenn die großen Ketten BoD - Ecken einrichten würden (oder die Starbucks Cafés?) und dort sagen wir mal 500 Bücher aufbauen, dann wäre den interessierten Autoren sehr geholfen. Ich werde auch diesen Marketingvorschlag BoD unterbreiten.
Sind dann schon zwei für den "Letter of Hope"...

Onlineshop kann man immer noch machen. Auch wenn ich da skeptisch bin.

Der entscheidene Unterschied zwischen offline + online ist für mich:
Bei einem Onlineshop haben wir erstmal keinen Traffic. Bei einem Offlineshop kommt ein gewisser Traffic durch die Laufkundschaft.

Traummodus ein?
Jeder der drin war erzählt dem anderen. "Da hat ein neuer Laden aufgemacht. Habe ich Kaffee getrunken und in völlig unbekannten Büchern geblättert. Zwei habe ich gleich mitgenommen..."
Traummodus aus?

Obwohl ich in der EDV/Organisation tätig bin glaube ich nicht, daß sich der Markt gerade im Buchbereich so wandeln wird, daß Onlineverkauf der Hauptvertriebsweg werden wird.

Grüße
Michael
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Susanne Hottendorff
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Re:

von Susanne Hottendorff (31.07.2009, 17:12)
MiTu68 hat geschrieben:

Obwohl ich in der EDV/Organisation tätig bin glaube ich nicht, daß sich der Markt gerade im Buchbereich so wandeln wird, daß Onlineverkauf der Hauptvertriebsweg werden wird.

Grüße
Michael


Ich sehe es genauso. Ein Buch in Händen zu halten, darin zu blättern, es zu riechen und zu fühlen, dass wird ein ebook niemals ersetzen können.

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MiTu68
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Starbucks

von MiTu68 (31.07.2009, 17:47)
DAS wäre natürlich der Oberknaller! Unsere Bücher zum Beispiel in allen 14.000 Starbucks-Cafés? Das wär doch mal was!

Man kann die Idee Starbucks unterbreiten.
Ich habe da keine Berührungsängste. Man sollte aber zunächst denke
ich mal, die Antwort von BoD abwarten. Vielleicht haben die schon was vor und wir = die Kunden wissen es (noch) nicht.
Wenn sich Starbucks stattdessen überlegt, die Spiegel - Bestseller auszulegen,dann haben wir natürlich mit Zitronen gehandelt...

Ich werde am WE einen Brief an BoD aufsetzen und die beiden
ersten Ideen vorstellen. Natürlich dabei erwähnen, daß bei ganz vielen
Autoren hier der Schuh drückt.

Die Ideen wären dann:
a) BoD - Buchladen (Buchläden)
b) Push-Strategie Franchise bzw. etablierte Buchhandlungen.

Irgendwann einmal werde ich auch eine Antwort bekommen und
dann können wir weiter schauen.
Ist dann für Euch so OK?
Möchte natürlich vermeiden, daß es nachher heißt: "Das haben wir ganz
anders gemeint / verstanden."

Liebe Grüße
Michael
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Ursula Prem (Moderator)

Noch einige Ideen zu diesem sehr interessanten Thread ...

von Ursula Prem (Moderator) (31.07.2009, 18:15)
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

dies ist ein wirklich interessanter und wichtiger Thread! Auch ich habe mal vor einiger Zeit mit der Idee gespielt, wie es wäre, wenn es spezielle BoD-Buchläden gäbe.
Dabei gibt es meines Erachtens einige Dinge zu bedenken:
1.) Ein eigener Buchladen benötigt ein großes Sortiment. Mit einzelnen Buchexemplaren einiger engagierter Autoren ist es da nicht getan.
2.) Eine B- oder gar C-Lage dürfte zu wenig Laufkundschaft bringen, als dass auch nur die Ladenmiete wieder hereingeholt werden könnte, ganz zu schweigen von einem langfristigen Verdienst für alle beteiligten Autoren, sowie den Betreiber. Eine A-Lage wiederum hat sehr hohe Mietpreise.
3.) Der Laden benötigt einen Betreiber. Jemanden, der bereit ist, unter Umständen in Vorleistung zu gehen, (Ladenausstattung? Miete?), und sein berufliches Schicksal an einen Buchladen zu knüpfen, in welchem die aktuellen Bestseller und damit Umsatzbringer nicht im Angebot sind.
4.) Nehmen wir mal an, all diese Probleme könnten geklärt werden. Und es wären +/- 1000 Buchtitel vorrätig und im Angebot. Dann ist es immer noch fraglich, mit wie vielen verkauften Exemplare der einzelne Autor rechnen könnte. Denn, wohlgemerkt: Das Angebot erreicht ja nur die Kunden einer einzigen Stadt!!!

Darauf aufbauend, ist mir eine ganz andere Idee gekommen, die ich aus Zeitmangel leider nicht weiter verfolgt habe.
Wie wäre es z.B., (und so weit war der Thread ja bereits gediehen), eine Vertriebsgemeinschaft mehrerer Autoren zu gründen. Jeder Beteiligte legt eine kleinere, vorher festzulegende Summe ein, vielleicht 50 €. Wir würden dann bei einer Kartonagenfabrik eine gewisse Anzahl von größeren Warenaufstellern bestellen, auf denen jeweils vielleicht 12 Buchtitel repräsentativ angeboten werden könnten. Der Aufsteller könnte auch bedruckt sein, z.B. mit dem BoD-Logo (nach Absprache), oder, falls auch Nicht-BoD-Autoren sich beteiligen möchten: Mit einem noch zu erstellenden Logo der Autorenvertriebsgemeinschaft.

Und dann macht jeder auf Vertreter. Jeder klappert in seinem Umfeld Läden ab, die für den Buchvertrieb in Frage kämen. Denkbar wären hier z.B. die Betreiber bisheriger Quelle-Shops, die bald händeringend nach einem neuen Warenangebot suchen werden, wenn die Entwicklung so weiter geht, wie sie sich jetzt abzeichnet.
Auch möglich: Krankenhauskioske, Schwimmbadkioske, kleine Zeitungsläden, Bahnhofsbuchhandlungen, einfach jeder Laden, in welchem reger Kundenverkehr herrscht.
Diese erhalten ein fertig gepacktes Buchsortiment reingestellt, auf Kommissionsbasis. Einmal monatlich müsste jeder Beteiligte seine Vertriebspartner aufsuchen und eventuell nachliefern.
Vorteil dieser Methode im Vergleich zum eigenen Laden:
1.) Die Investitionskosten halten sich in Grenzen. Denn der Laden besteht ja bereits.
2.) Große geographische Streuung, da wir alle ja auf sämtliche Ecken und Enden Deutschlands verteilt sind.
3.) Niemand macht sein berufliches Schicksal vom reinen Verkauf der On-Demand-Bücher abhängig, da dies alles ja neben dem eigentlichen Geschäft mitliefe.

So weit meine (im Detail noch unausgegorenen) Ideen dazu. Vielleicht fällt ja dem einen oder anderen noch etwas dazu ein.
Übrigens: Wir hätten auch die Möglichkeit, etliche hundert BoD-Buchläden zu gründen, wenn wir das wollen. Im Internet. Über die Partnerprogramme von Amazon zum Beispiel. Jeder, der eine Homepage betreibt, kann sich leicht dazu anmelden. Mein BoD-Buchladen besteht bereits länger, und ab und an "verirrt" sich auch mal ein Kunde dorthin. Noch nicht sehr viele, aber immerhin.
Mein BoD-Buchladen sieht so aus: http://www.prembuch.de/Buchshop.htm.
Wenn jemand möchte, dass ich sein/ihr Buch in das "Sortiment" mit aufnehmen soll: Bitte einfach den Link zur betreffenden Amazon-Seite in diesen Thread posten. Ich stell es dann ein.
Na, wer hat (als Soforthilfe) Lust, selbst einen On-Demand-Shop einzurichten? Technische Tipps hierfür könnt Ihr gerne von mir bekommen.

LG,

Ursula

P.S.: Hier gibt's Infos zum Amazon-Partnerprogramm:
https://partnernet.amazon.de/?%5Fencoding=UTF8&assoc%5Fss%5Fref=https%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fgp%2Fcss%2Fhomepage

Thesken

Re:

von Thesken (31.07.2009, 21:41)
Das mit den Kartonagen zum Aufstellen ist wirklich eine gute Idee, Hut ab, Ursula! thumbbup

Daran würde ich mich u. U. auch beteiligen. Natürlich müsste ich vorher abklären, wo ich eine oder mehrere aufstellen könnte, bevor ich investiere, und die Summe müsste feststehen. Aber daran könnte man weiterplanen ...

Liebe Grüße,
Theresa

Ursula Prem (Moderator)

Re:

von Ursula Prem (Moderator) (31.07.2009, 23:09)
Thesken hat geschrieben:
Das mit den Kartonagen zum Aufstellen ist wirklich eine gute Idee, Hut ab, Ursula! thumbbup

Daran würde ich mich u. U. auch beteiligen. Natürlich müsste ich vorher abklären, wo ich eine oder mehrere aufstellen könnte, bevor ich investiere, und die Summe müsste feststehen. Aber daran könnte man weiterplanen ...

Liebe Grüße,
Theresa


Nun, zuerst einmal müssten wir einen klaren Plan der Vorgehensweise aufstellen und sehen, ob überhaupt genügend Autoren Interesse haben, sich aktiv daran zu beteiligen. Ganz einfach wäre es nicht, denn wir müssten beispielsweise sehen, wie wir uns die Bücher gegenseitig ohne allzu große Portokosten zukommen lassen könnten.
Schon einmal habe ich eine etwas anders geartete Sache aufziehen wollen. Zuerst wollten sehr viele mitmachen, doch es endete in einem heillosen Streit, was wirklich sehr schade war.
Mal sehen, wie der Thread sich weiter entwickelt ...

LG, Ursula

P.S.: Übrigens betreibe ich außer dem BoD-Shop noch andere, ganz anders geartete Themenshops. Sollten Deine Bücher thematisch irgendwie dazu passen, nehme ich sie natürlich gerne auf, auch wenn sie nicht von BoD sind!
Hier gibt es eine Übersicht der verschiedenen Shops:
http://www.newsandbuy.de/newsandbuy-themenshops.htm

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MiTu68
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Re:

von MiTu68 (01.08.2009, 09:15)
Hallo Ursula,

a) die Idee finde ich auch gut. Sie schließt ja die andere sich mit BoD in Verbindung zu setzen ja nicht aus, da man ja insgesamt bekannter werden will. Sind aber 12 Bücher nicht zu wenig? Ich habe alleine schon zwei. Dann wären es nur sechs Autoren. Soweit ich das überblickt habe, haben sich an der Diskussion bereits einige mehr beteiligt.

b) Du kannst meine Bücher gerne in Deinen Shop aufnehmen.

http://www.amazon.de/100-L%C3%A4nder-nebenbei-Familie-besichtigt/dp/3837020894/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1249110421&sr=8-1

http://www.amazon.de/G%C3%B6teborg-%C3%BCber-Flensburg-nach-Genua/dp/3833492759/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1249110561&sr=1-1

c) Wie generierst Du Traffic zu Deinem Shop? Über Anzeigen, Gegenlinks oder ist es Top-Secret?

LG Michael
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Ursula Prem (Moderator)

Re:

von Ursula Prem (Moderator) (01.08.2009, 09:38)
MiTu68 hat geschrieben:
Hallo Ursula,

a) die Idee finde ich auch gut. Sie schließt ja die andere sich mit BoD in Verbindung zu setzen ja nicht aus, da man ja insgesamt bekannter werden will. Sind aber 12 Bücher nicht zu wenig? Ich habe alleine schon zwei. Dann wären es nur sechs Autoren. Soweit ich das überblickt habe, haben sich an der Diskussion bereits einige mehr beteiligt.

b) Du kannst meine Bücher gerne in Deinen Shop aufnehmen.

http://www.amazon.de/100-L%C3%A4nder-nebenbei-Familie-besichtigt/dp/3837020894/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1249110421&sr=8-1

http://www.amazon.de/G%C3%B6teborg-%C3%BCber-Flensburg-nach-Genua/dp/3833492759/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1249110561&sr=1-1

c) Wie generierst Du Traffic zu Deinem Shop? Über Anzeigen, Gegenlinks oder ist es Top-Secret?

LG Michael


Hallo Michael,

nun, der Aufsteller sollte natürlich nicht zu groß sein. Sonst scheiden gerade die kleinen Ladenbetreiber, die für uns interessant sein könnten, von vorne herein wegen Platzmangels aus.
Möglich wäre es z.B., jeweils eine zum betreffenden Laden passende Auswahl zu treffen. Nicht jedes Buch muss ja überall vertreten sein. Oder der Ladenbetreiber entscheidet mittels einer ihm vorgelegten Liste selbst, welche Bücher er in seinen Sortiment haben möchte. Er kennt ja seine Kunden am besten.
Den Webshop habe ich bisher nicht groß beworben, sondern ein paar Links auf einige meiner gut besuchten Websites gesetzt. Phasenweise packe ich den Link auch unter sämtliche von mir versandten Mails.
Anzeigen lohnen sich in diesem Fall nicht, da die Kosten hierfür schnell die Gewinnmargen auffressen würden. Hab ich alles bei anderen Projekten schon ausprobiert. Da war das Verhältnis schnell 100 € Werbeeinsatz zu 10 € Einnahmen. :- (
Als gute Methode für den BoD-Shop hat sich bei mir die Übersichtsseite all meiner Shops bewährt, die ich hin und wieder über Twitter verbreite.
Außerdem habe ich eine Verlinkung auf den Shop in die Beschreibung meines Beitrags zum BoD-VideoAward direkt auf YouTube integriert. Das bringt einige Besucher! Schau mal hier:
http://www.youtube.com/watch?v=XKWcSe3043I. Der Link steht rechts in der Informationsleiste.

LG,
Ursula

P.S.: Deine Bücher nehme ich gerne heute noch in den Shop auf.

Ursula Prem (Moderator)

Re:

von Ursula Prem (Moderator) (01.08.2009, 09:46)
MiTu68 hat geschrieben:
Du kannst meine Bücher gerne in Deinen Shop aufnehmen.


So! Ist erledigt! Du findest Deine Bücher jetzt auf den Seiten 2 (unten) und 3 (oben) in meinem BoD-Shop: http://www.prembuch.de/Buchshop.htm

LG, Ursula

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