BOD, Dienstleisterverlag und Selbstverlag im Vergleich

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Judith
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Re:

von Judith (23.07.2009, 15:11)
TipEx, das ist mir bisher erst ein Mal passiert. Dann habe ich es wenige Minuten später wieder versucht und diesmal einen anderen - freundlicheren und kompetenteren - Mitarbeiter dran.

Grüßle,
Judith
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Mick Baxter
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Re:

von Mick Baxter (01.08.2009, 05:01)
Ankh hat geschrieben:
Mick Baxter hat geschrieben:
augustina hat geschrieben:
Der Vorteil hierbei ist die relativ hohe Gewinnspanne - sofern du mit einer regionalen Druckerei arbeitest, dass du alles selber in der Hand hast und vielleicht mal zum Kleinverlag übergehen kannst.

Hohe Gewinnspanne nützt ja nur was, wenn wirklich Gewinn erzielt wird. Und das ist bei herkömmlicher Buchproduktion erst bei etwa 500 verkauften Exemplaren der Fall.


500? Auf welchen Annahmen und Zahlen basiert diese Einschätzung?

Es geht um herkömmlich Buchproduktion. Die ist eben erst ab etwa 500 Exemplaren sinnvoll (darunter gibt es günstigere Herstellungsverfahren). Und je nach veranschlagter Gewinnspanne und Vertrieb sind die druckkosten erst ab 50–100% verkaufter Auflage drin. Und ein wirklicher (also nennenswerter) Gewinn (37,76 € gilt nicht) ist es dann eben erst bei "ausverkauft" (und meist auch dann nicht). Und als Arbeitszeit ist da kaum das Verlegen eingerechnet, das Schreiben bleibt da völlig außen vor.

augustina
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Selbst- oder Kleinverlag gründen

von augustina (02.08.2009, 18:40)
Hallo, mutige Schreiberlinge!

Ich melde mich noch mal zu dem Thema. Seit März 09 hat sich einiges getan. Ich bin ins kalte Wasser gesprungen und habe einen Verlag gegründet. Nachdem ich meinen Eheroman mit BoD herausgegeben habe, der so dahin läppert, aber sich wacker am Leben hält, habe ich die schlaue Idee eines irgendwo mal getroffenen schlauen Menschen aufgegriffen und mir gesagt: Fang klein an! Und zwar in der Region. Entweder man schreibt ein Buch, das die Leute in der Region lesen möchten oder man ist in der Region wer, das die Leute von einem was lesen möchten. Also schreibe ich ein Büchlein, das die Leute hier (hochwahrscheinlich) lesen möchten und verlege es selbst.

Da gibt's nun zwei Möglichkeiten, wenn man das geistige Gut nicht nur vor der Haustür vertreiben will: Entweder, man macht von der Produktion über Bestellannahme bis zu Auslieferung und Inkasso alles selbst - hallo! wer kann das schon im Nebengeschäft, ich nicht - und hat vermittels hiesiger Druckerei einen guten Gewinn. Oder man landet bei BoD.

Ich habe alles durchgecheckt, bevor ich zum Gewerbeamt gegangen bin. Die hiesigen Druckereien haben nämlich einen "Haken". Der Druck ist preiswert. Rechnet man aber die Serviceleistungen hinzu, wie Lagerhaltung, Auslieferung, Rechnungsbeilegung u.ä., was man nicht selber machen will, schmälert das den vermeintlichen super Gewinn beträchtlich. Und da ist noch nicht mal der Buchhandelsanschluss dabei, den BoD mit Umbreit bietet. Als Mini- oder gar Selbstverlag kommt man da sowieso nicht rein. Die Auslieferer lachen sich ins Knie, wenn man nachfragt. Ich hab's ehrlich mit meinem Konzept versucht.

Was lehrt uns das? Wenn man alle Details hinterfragt ist BoD unangefochtene Spitze! Habe mal anders geredet, muss mich aber revidieren.

Eine Einschränkung gibt es allerdings bei der Arbeit mit BoD: Die Bücher in PB müssen unter 300 Seiten sein, um zumindest 2 EUR Gewinn einzustreichen. Also ist man gut beraten, kleinere Bücher zu schreiben mit vernünftigem Kundenpreis und einem Gewinn um 2 EUR pro Buch. Und damit es eine runde Sache wird, immer fleißig werben, wie und wo auch immer.

Im September starte ich die kleine regionale Reihe für Dresdenbesucher und solche, die es werden wollen. Und damit der SinneVerlag kein Eigenverlag wird, habe ich meine Fühler bereits ausgestreckt nach Autoren, die Novellen schreiben können. Bedingung: mit "Psycho-Touch".

:D Schaun wir mal, was daraus wird ...

augustina
"Die Regenmantelfrau ... von der Verdrängung einer unbändigen Leidenschaft"

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augustina
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Re:

von augustina (02.08.2009, 18:50)
Nachtrag zum eben Geschriebenen: Die Bücher sollten unter 200 Seiten sein! Nicht 300 Seiten. Da wird der Preis zu hoch bei BoD!

Das wars für heute. Mal sehen, ob meine Technik das angrollende Gewitter heil übersteht. :roll:

Schönen Abend allerseits!

augustina
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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (03.08.2009, 13:47)
Schön, dich mal wieder hier zu lesen Augustina und Glückwunsch zu deinen erfolgreichen Aktivitäten
LG
haifischfrau
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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