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Buchblock, Cover, Print on Demand, E-Book-Konvertierung: Euer Forum rund um die Bucherstellung.


hwg
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Re:

von hwg (07.05.2007, 14:46)
Da für mich die ganzen Programmbezeichnungen "chinesisch" klingen und ich mich auch nie zu einem Technikfreak entwickelt werde, lasse ich so Angelegenheiten wie Satz, Schriftgrade, Layout und dergleichen den Druckern bzw. Verlagen über. Hat bis jetzt bestens geklappt.

Für Veröffentlichungen berappe ich ohnehin nichts :lol: . Und jede Zeitschrift und jeder Verlag hat sowieso ihren individuellen "Stil". So komme ich mit dem einfachen Word-System gut aus.

Allerdings bewundere ich schon so manche Eigenverlagsproduktion, wenn sie professionellen Ansprüchen gerecht wird. Leute, die so etwas zustande bringen, müssen Genies sein - gut schreiben, das Buch selber produzieren und dann noch erfolgreich an die Leser bringen zu können, dürfte nicht jedem, der sich zu dies allem aufrafft, gelingen. Mir sicher
n i c h t , obwohl ich keinen Minderwertigkeitskomplex habe... :D

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andihaller
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Re:

von andihaller (07.05.2007, 15:19)
@Heinz

ich hatte eine ältere (legale) version gekauft und damit auf eine neuere version upgedatet. indesign ist auch relativ schnell erlernbar im gegensatz zu qxpress.
meine erste bücher habe ich noch mit word oder puplisher gemacht, da kann ich die erfahrung von ChrisK nur bestätigen. ausserdem haben die druckereien bei diesen dateien nur mit dem kopf geschüttelt :?

gruß andi
Meine persönliche Linkempfehlung: http://www.hint-horoz.de

Andreas T.
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Re:

von Andreas T. (07.05.2007, 16:35)
Goodbye!
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hwg
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Re:

von hwg (07.05.2007, 17:30)
Den PC samt Windows-System und Internet-Funkanschluss habe ich geschenkt bekommen, damit ich die Redaktionen endlich "fortschrittlich" beliefern kann.

Alles ist bereits vorprogrammiert gewesen, so dass ich nur die für mich erforderlichen Bedienungsvarianten habe "studieren" müssen. Manches, so wie das Scannen und Bearbeiten von Bildern, wird mir noch längere Zeit geheimnisvoll erscheinen.

Der edle Spender und andere befreundete "Sich-gut-Auskenner" sind oft im Ausland und daher schwer zu erreichen, wenn etwas gar nicht klappen will. So "kämpfe" ich hin und wieder mit der "Materie", komme aber nicht gar nicht so schlecht zurecht damit.

Da mich niemand deswegen lobt, klopfe ich mir manchmal selber an die momentan etwas von Husten geplagte Brust. Vielleicht sollte ich weniger rauchen... :lol: Der "blaue Dunst" ist jedoch konzentrations- und phantasiefördernd.

Andreas T.
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Re:

von Andreas T. (07.05.2007, 18:55)
Goodbye!
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hwg
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Re:

von hwg (07.05.2007, 20:27)
Interessant ist ja, dass gerade ehemalige Nikotingenießer sich oft zu den militantesten Rauchergegnern "entwickeln" und das Wort Toleranz gegenüber Tabakliebhabern als nicht mehr existent betrachten.

Das Zelebrieren von Genuss jeder Art sehe ich als Teil eines Kulturbewusstseins, gewachsen aus traditionsreicher Lebensart. Und eine Steigerung der Konzentrationsfähigkeit während des Rauchens wird sogar von Medizinern und anderen Wissenschaftern nach umfangreich durchgeführten, nicht von der Tabakindustrie finanzierten Studien bestätigt.

Die mit dem Rauchen verbundenen Gesundheitsgefährdungen sind wohl jedem aufgeklärten Zeitgenossen klar. Trotzdem bleibe ich bei der Feststellung: Gesund gestorben ist auch tot. Und glücklicherweise weiß niemand von uns, wann und wie wir die Reise ins für mich Ungewisse antreten werden.

Werter Andreas, verstehe diese Zeilen nicht als Angriff - es sind, von Deinem artikulierten Zweifel animiert, bloß Rechtfertigungsversuche eines Zigarettenliebhabers, der sehr wohl zwischen Genuss und Sucht zu unterscheiden vermag, wobei die Grenzen je nach individueller Veranlagung ja durchaus fließend sind.

Für mich erfreulich: In diesem netten Forum darf geraucht werden! :lol:

Andreas T.
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Re:

von Andreas T. (07.05.2007, 21:39)
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hawepe
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Re:

von hawepe (07.05.2007, 22:22)
Hallo,

Andreas T. hat geschrieben:
Ihr scheint alle Windows-Nutzer zu sein, oder?


Windows? Was is'n dat ;-)

Okay, manchmal komme ich nicht drumherum, aber normalerweise arbeite ich unter Linux, weil Zeit Geld ist.

Beste Gruesse,

Heinz.

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hawepe
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Re:

von hawepe (07.05.2007, 22:24)
Hallo,

andihaller hat geschrieben:
@Heinz

ich hatte eine ältere (legale) version gekauft und damit auf eine neuere version upgedatet.


War auch nur als allgemeiner Hinweis gedacht, weil es leider immer wieder dieses Problem gibt. Wenn es immer so waere, haette ebay wohl laengst ein ernstes Problem bekommen.

Beste Gruesse,

Heinz.

Linguist
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Registererstellung

von Linguist (08.05.2007, 08:13)
Guten Morgen allerseits,

Im Zusammenhang mit der Textverarbeitungsfrage stellt sich mir im Moment das Problem, welches Textverarbeitungsprogramm am besten folgende Problematik lösen könnte:

1. Möglichst einfach zu automatisierende Erstellung von Stichwort-, Fußnoten-, Autoren-, Sach-, und Inhaltsverzeichnissen.

2. Außerdem sollte es eine Umwandlungsfunktion für/in pdf-files ermöglichen (da der BoD solche ja voraussetzt).

Mein Buch hat ca. 700 Seiten mit mehr als 400 Fußnoten und einem Stichwortkatalog von ca. 2000 Einträgen und MS Word scheint mir nicht die geeignetste Lösung zu sein.

Hat hier jemand Erfahrungen, vielleicht auch mit Programmen wie Framemaker, das ja für solche Aufgaben eher geeignet sein soll?

Andreas T.
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Re:

von Andreas T. (08.05.2007, 08:24)
Goodbye!
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Andreas T.
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Re: Registererstellung

von Andreas T. (08.05.2007, 08:28)
Goodbye!
Zuletzt geändert von Andreas T. am 28.07.2009, 15:06, insgesamt 1-mal geändert.

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hawepe
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Re: Registererstellung

von hawepe (08.05.2007, 09:19)
Hallo,

Linguist hat geschrieben:
Mein Buch hat ca. 700 Seiten mit mehr als 400 Fußnoten und einem Stichwortkatalog von ca. 2000 Einträgen und MS Word scheint mir nicht die geeignetste Lösung zu sein.


D.h. du hast das Buch bereits im PC eingetippt? Oder in welcher Form liegt es sonst vor? Davon haengt schliesslich auch die Weiterverarbeitung ab.

Hat hier jemand Erfahrungen, vielleicht auch mit Programmen wie Framemaker, das ja für solche Aufgaben eher geeignet sein soll?


Wenn du dich ohnehin in ein neues Programm einarbeiten musst, warum probierst du dann nicht LaTeX. Von der TexLive ist die Installation wirklich leicht bzw. du kann es sogar erst einmal von der DVD laufen lassen.

Das kostet dich erst einmal nur den Download oder die DVD.

Ansonsten soll OpenOffice wesentlich stabiler als MS Word laufen. In der aktuellen Version 2.x hat Sun sich zudem erklaertermassen Muehe gegeben, eine voellige Kopie von MS Office einschliesslich diverser Bugs (manche nennen sie auch Features) zu schaffen, so dass du nicht umlernen musst.

Beste Gruesse,

Heinz.

Linguist
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Re:

von Linguist (08.05.2007, 10:25)
D.h. du hast das Buch bereits im PC eingetippt? Oder in welcher Form liegt es sonst vor? Davon haengt schliesslich auch die Weiterverarbeitung ab.


Es liegt fast fertig als Word.doc-Datei vor. Neben einigen Kleinigkeiten im Text selber geht es jetzt praktisch an die Layout-Arbeiten inkl. Erstellung der diversen Verzeichnisse und Endregister.


Wenn du dich ohnehin in ein neues Programm einarbeiten musst, warum probierst du dann nicht LaTeX.


Das ist ja der Grund meiner Anfrage. Selbstverständlich kann ich LaTex oder Papyrus oder XYZ ausprobieren, aber genau dieses Ausprobieren, was sich wohl am besten eignen könnte, wollte ich mit meiner Frage umgehen. Das Ausprobieren neuer Programme ist sehr zeitintensiv, will man sich wirklich ein faires Bild vom jeweiligen Programm verschaffen (vor allem in Bezug auf meine Problematik).

Wenn andererseits Anwender dieselbe oder eine ähnlich Problematik gehabt hätten (oder haben sollten), wäre es natürlich einfacher für mich, wenn ich deren Erfahrungen nicht im einzelnen selber machen müsste, sondern sie mir beispielsweise raten könnten:

"Du, ich habe das und jenes Programm selber ausprobiert. Das sind die jeweiligen Stärken, das die Schwächen usw."
Nach so einer Hilfe hatte ich eigentlich gesucht.

Trotzdem, ganz herzlichen Dank für die bisherigen Anregungen... :D

Ich hab mir mal die Demo-Version von Papyrus heruntergeladen (um dann allerdings genau diese zeitaufwendige Problematik festzustellen, dass ich da wahrscheinlich Stunden, wenn nicht Tage, brauche, um festzustellen, wie das alles funktioniert etc. und dabei ist die Frage noch nicht gelöst, ob es vielleicht ein besseres/einfacheres Programm für meine Zwecke gäbe... :? ).

Aber vielleicht hat ja noch jemand eine Idee... :wink:

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hawepe
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Re:

von hawepe (08.05.2007, 10:53)
Hallo,

Linguist hat geschrieben:
Es liegt fast fertig als Word.doc-Datei vor.


Dann wuerde ich bei Word bleiben bzw. bestenfalls mal OpenOffice versuchen.

Bei dem Umfang deines Buches musst du davon ausgehen, dass der Import in einem anderen Programm nur teilweise wie erhofft funktioniert und du dementsprechend viel nacharbeiten musst.

Fliesstext geht, aber besonders Abbildungen und Tabellen bereiten eigentlich immer Probleme.

Neben einigen Kleinigkeiten im Text selber geht es jetzt praktisch an die Layout-Arbeiten inkl. Erstellung der diversen Verzeichnisse und Endregister.


Die Überschriften lassen sich doch,wenn du sie per Formatvorlage als solche ausgezeichnet hast, problemlos ins Inhaltsverzeichnis uebernehmen.

Die Markierungen für das oder die Stichwortverzeichnisse hast du doch hoffentlich bereits beim Schreiben vorgenommen. Automatisch geht das nicht, wenn sie nicht nur eine nette Attrappe sein sollen.

Selbstverständlich kann ich LaTex oder Papyrus oder XYZ ausprobieren, aber genau dieses Ausprobieren, was sich wohl am besten eignen könnte, wollte ich mit meiner Frage umgehen.


Dass ich LaTeX fuer sehr gut geeignet halte, habe ich ja schon geschrieben. Ich habe damit inzwischen vier Buecher und etliche Broschueren geschrieben, bin also offensichtlich sehr zufrieden.

Was mir gefaellt, sind die ausgewogene Typographie, die bereits von Hause aus erzielt wird. Dass sich Aenderungen ohne grossen Aufwand vornehmen lassen, dass auch sehr viele Fussnoten und Index-Eintraege keine Probleme bereiten, dass es einen optischen Randausgleich gibt (fuer mich ein K.o.-Kriterium), um einige der wichtigsten Punkte zu nennen.

Aber wie gesagt, ein nahezu fertiges Manuskript wuerde ich vermutlich eher mit Word zu Ende bringen, auch wenn ich meinen Bulgarien-Reisefuehrer vor Urzeiten mit Word angefangen und erst spaeter in LaTeX fertiggestellt habe. Das war aber auch mehr sportlicher Ehrgeiz, der mich gepackt hatte.

Beste Gruesse,

Heinz.

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