Schon Bücher von BoD erhalten?

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MeierJ
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Re:

von MeierJ (11.01.2008, 11:53)
Hallo,

also ein sorgfältigerer Vergleich für 200 Seiten, Softcover

Menge_______BoD Preis____Shaker Preis

10_________13,00_________7,85
50__________8,40_________7,06
100_________6,80_________6,35

Und damit ist Shaker günstiger, insbesondere bei kleinen Mengen. Bei BoD zahle ich dann noch 1,99- pro Monat und wenn ich eine perönliche Beratung benötige oder mit zur Buchmesse möchte, wird es richtig teuer.

Gruß, MeierJ thumbbup
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SandraR
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Re:

von SandraR (11.01.2008, 12:29)
Ich frage mich lieber MeierJ, was Du wirklich bezweckst? Bei Shaker arbeitest Du garantiert nicht, den was Du versuchst zu betreiben ist Antiwerbung vom feinsten.
Warum schreibst Du in diesem Forum, wenn Du so garnichts gutes an BOD Noderstett siehst?
Nur um Dir Deine eigene Meinung argumentativ auszugestalten?
Du hast doch mal gemeint, du seiest dann mal weg :lol:
Tschuessi!
http://russland-buecher.ru und http://twitter.com/russlandbuecher und bei Facebook, XING und Brainguide Sandra Ravioli

MeierJ
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Re:

von MeierJ (11.01.2008, 12:49)
Sandra, meine Teilnahme im Forum dient ausschließlich dazu mich zu informieren, andere zu informieren und mich auszutauschen. Ich bin schon der Meinung dabei objektiv zu sein. In nehme schon an die Mehrzahl der Teilnehmer interessieren Fakten, Informationen und Transparenz. Und die Fakten sind nunmal wie sie sind. Ich habe gegen kein Unternehmen etwas, an Werbung bin ich auch nicht interessiert, sondern habe nur Vergleiche anderer Teilnehmer (einmal mit einem kleinen Übertragungsfehler) kommentiert.
Also lass uns sachlich mit den Themen umgehen und objektiv diskutieren.

Gruß, MeierJ :?
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matthiasgerschwitz

Re:

von matthiasgerschwitz (11.01.2008, 12:58)
Judith hat geschrieben:
Matthias, MeierJ ist vermutlich Unternehmensberater der Firma Shaker Media. Doch hat sich schon oft gezeigt, dass wir auf derartige sture, einseitige, platte und gar verfälschende Antworten eher ablehnend reagieren, deshalb tut er "seiner" Firma mit seinen Postings hier sicher keinen Gefallen!

Judith - Unternehmensberater ist er ja, was man daran merkt, dass er nicht konkret wird, nicht auf Fragen antwortet und immer dieselbe Litanei postet. Oder - wie Volker Pispers (einer meiner Lieblingskabarettisten) mal sagte: "Unternehmensberater sind wie Eunuchen - sie wissen, wie man etwas macht, ohne es je selbst ausprobiert zu haben." Mehr muss man dazu wohl wirklich nicht sagen...

Druschba!
Matthias

julia07
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Re:

von julia07 (11.01.2008, 13:04)
Komisch, dass "man" erst jetzt darauf kommt :wink:

Mein Tipp:
Lest Euch doch mal aufmerksam alle seine Beiträge durch! book:
(geht ja ganz bequem, wenn man im Profil auf "alle beiträge" klickt)
Nach dieser erbaulichen Lektüre kommen vielleicht noch andere als ich auf die Idee, seine Kommentare einfach zu ignorieren. Warum soll man so jemandem auch noch eine Plattform bieten?
Dieser Tipp kommt übrigens aus dem Projektmanagement zum Thema "Störenfriede und Quertreiber". cheezygrin

Julia
Zuletzt geändert von julia07 am 11.01.2008, 13:12, insgesamt 1-mal geändert.

matthiasgerschwitz

Re:

von matthiasgerschwitz (11.01.2008, 13:08)
julia07 hat geschrieben:
Projektmanagement zum Thema "Störenfriede und Quertreiber".

Wo kann man sich zu entsprechenden Seminaren anmelden? cheezygrin cheezygrin cheezygrin

Matthias

julia07
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Re:

von julia07 (11.01.2008, 13:13)
bei mir, denn ich bin Qualitätsmanagementberaterin cheezygrin

matthiasgerschwitz

Re:

von matthiasgerschwitz (11.01.2008, 13:15)
... ich eile - ich fliege ... ich weiß sogar, wo die Autobahnabfahrt nach Memmingen ist ... cheezygrin

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chiquitita
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Re:

von chiquitita (11.01.2008, 14:22)
matthiasgerschwitz hat geschrieben:
Volker Pispers (einer meiner Lieblingskabarettisten)

thumbbup thumbbup
meiner auch, Matthias!

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chiquitita
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Re:

von chiquitita (11.01.2008, 14:24)
matthiasgerschwitz hat geschrieben:
... ich eile - ich fliege ... ich weiß sogar, wo die Autobahnabfahrt nach Memmingen ist ... cheezygrin

Matthias, dann fährst Du bitte noch 3-5 Ausfahrten weiter bis Illertissen (bzw. von Norden kommend 3 - 5 Ausfahrten früher) und kommst bei mir auf einen Kaffee vorbei :D
Gruß Uschi

dbs

Re:

von dbs (11.01.2008, 15:16)
Hi!

Habe mich gerade durch diese Trööt gearbeitet und möchte nun auch meinen Senf dazu loswerden.

Mich interessiert bei der ganzen Kalkulation, die hier betrieben wird, vor allem eines: Was muss ich als Autor am Ende unterm Strich bezahlen. Und - was alle Betriebswirtschaftler freuen dürfte - wie sieht mein "Break Even" aus? Im Klartext: Wie viele Bücher muss ich verkaufen, um das investierte Kapital wieder heraus zu bekommen?

Ich habe drei Anbieter nebeneinander gestellt und komme dabei auf recht interessante Ergebnisse.

Es geht um ein Buch, 200 Seiten, s/w, Format A5, Softcover.
Eigenbedarf 30 Stück, Vertrieb über den Buchhandel zum Laden-VK von 12 Euro (alle Preise brutto).

BoD nimmt 39 Euro fürs Mastering-Paket, die 30 Exemplare kosten 8,99 Euro pro Stück, dazu kommen ca. 2 Euro pro Monat für die Datenbevorratung.

Shaker nimmt 35 Euro für die ISBN, das einzelne Buch kostet 8,40 Euro. Datenbevorratung wird nicht berechnet.

Engelsdorf hat einen Basispreis von 99,95 Euro, das Buch kostet 7,20 Euro/Exemlar. Keine Kosten für die Datenbevorratung.

Für BoD ergibt das einen Kostenbetrag von 332,70 Euro (inkl. ein Jahr Datenbevorratung). Autorenmarge: 1,04 Euro

Für Shaker errechnen sich Ausgaben von 287,00 Euro. Das Autorenhonorar liegt bei 0,46 Euro.

Bei Engelsdorfer komme ich auf 315,95 Euro. Dort werden 0,60 Euro Autorenvergütung gezahlt.

Shaker ist am günstigsten, dann folgt Engelsdorfer, Schlusslicht ist BoD.

Bei der Berechnung des "Break Even" ergibt sich aber ein ganz anderes Bild.

Von dem Buch bei BoD müssen 320 Stück über den Buchhandel verkauft werden, bis das Geld wieder eingespielt ist. Bei Engelsdorfer sind es 527 Stück, bei Shaker sogar 624 Stück. Im Break Even bewähren sich die niedrigen Kosten von Shaker also nicht.


Ohne Bücher für den Eigenbedarf finanziert sich die Buchproduktion bei BoD nach 153 Stück, bei Shaker nach 77 Stück, bei Engelsdorfer gar nicht , da hier eine Pflichtabnahme besteht.



Bleibt die Frage des Eigenvertriebes. Um hier einen Break Even zu erreichen, wird man mehr als die 30 Stück bestellen müssen. Da die Buchpreisbindung greift, darf der Autor seine Bücher ebenfalls nur für 12 Euro abgeben.

Beim Eigenverkauf ergibt sich der Gewinn ausschließlich aus der Differenz von Verkaufspreis minus Einkaufspreis. Daher sind hier die Einkaufspreisstaffeln ausschlaggebend.

BoD nimmt ab 100 Exemplare 7,28 Euro, ab 200 Exemplare 6,21 Euro.

Shaker berechnet ab 100 Stück 6,79 Euro, ab 200 Stück 6,12 Euro

Engelsdorfer kennt nur den linearen Preis von 7,20 Euro.

Die Ausgaben für bestellte 100 BoD-Bücher sind nach Verkauf von 66 Stück eingespielt (Ausgaben 791 Euro, Einnahmen 792 Euro).

Bei Shaker benötigt der Autor 60 selbstverkaufte Exemplare (Ausgabe 714 Euro, Einnahme 720 Euro).

Beim Engelsdorfer Verlag müssen 69 Stück verkauft werden (Ausgabe 819,95 Euro, Einnahme 828 Euro).


Je nach Vertriebsabsicht ergeben sich also ganz unterschiedliche Konstellationen.


Und dann geistert da ja noch Lulu durch die Hallen.
Ein Einzel-Exemplar mit 200 Seiten kostet dort 6,85 Euro. Aber da gibt es dieses ungeklärte Problem der Vertriebsanbindung an den deutschen Buchmarkt.

Nun möge sich jeder das herauspicken, das ihm am meisten zusagt.

Grüße
Siegfried

Jasmin

Re:

von Jasmin (11.01.2008, 15:22)
Shaker Media ist sicherlich eine gute Alternative, aber ...

- es gibt dort nicht die Möglichkeit, seinen endgültigen Druck und das Cover in der Vorschau anzuschauen.
- der Coverdesigner enthält lediglich Cover für wissenschaftliche Themen.
- trifft man für die Coverauswahl eine Farbauswahl, wird diese nicht farblich dargestellt, sondern lediglich mit "blau" bestätigt, so dass es dem Betrachter überbleibt, sich das ganz "in Fantasie vorzustellen".
- Schau ich mir die Bücher bei amazon an, so sind sie dort nur über den Marketplace von Shaker-Media bestellbar. Das schreckt den "normalen" Käufer schon mal ab. Für viele Leute ist es nachwievor ein Abenteuer im Internet zu bestellen und Amazon ist für diese Leute "sicher", der Marketplace ist jedoch etwas, wovor viele (zu Recht) zurückschrecken.
- Ein Musterbuch ist nicht bestellbar.
- Wie es mit den Lieferzeiten ausschaut, darüber wird sich ausgeschwiegen.

Alles in allem halte ich Shaker Media für den fortgeschrittenen User als gute Möglichkeit. Da wird alles noch "per Hand" gemacht und man schätzt den persönlichen Kontakt - das muss wohl auch so sein, zu viele Fragen bleiben auf der Webseite offen, die man sich wohl oder übel selbst beim Verlag erfragen muss. Wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es den belletristischen Bereich erst seit Ende letzten Jahres. Bleibt abzuwarten, ob das alles auch noch persönlich gehandhabt wird, wenn die Autorenanzahl dort zunimmt. Werden auch die von einer Autorenwelle überrollt, wie es bei BoD der Fall war, kann ein telefonischer/per Mail Kundensupport schnell zur Falle werden - sowohl für den Anbieter als auch für den Kunden. Was bei BoD eine Schwäche ist - viel muss man selbst machen -, ist aber gleichzeitig auch eine Stärke, ist man doch unabhängig von einem Support. BoD hat sicherlich einige Nachteile (heute schrieb mich jemand vom Kundenservice an und sagte, Ende Januar solle es mit den Lieferschwierigkeiten zu Ende sein), aber meines Erachtens ist die gut bedienbare Oberfläche des Accounts ein großer Vorteil, in dem ich als User vieles selbst erledigen kann. Bei Shaker fühle ich mich ausgeliefert und bin von dem Kundensupport per Mail oder Telefon abhängig, zu wenig wird erklärt, zu wenig wird bildlich dargestellt. Zum Beispiel werde ich als Laie im Laufe des Buchprozesses nach der Veredelung meines Layouts gefragt. Die Veredelung des Schutzumschlags? Des Buchdeckels? Was ist hier gemeint? Die Profis wissen da Bescheid, aber der Laie sucht spätestens hier das Weite.

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hawepe
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Re:

von hawepe (11.01.2008, 16:29)
Hallo Siegfried,

dbs (Moderator) hat geschrieben:
Nun möge sich jeder das herauspicken, das ihm am meisten zusagt.


Das ist es, es gibt nicht DEN besten Anbieter, das haengt von vielen Faktoren ab. Man muss selbst wissen wissen, was man braucht, und dann selbst rechnen und vergleichen, um SEINEN "Verlag" zu finden.

Beste Gruesse,

Heinz.

Melissa
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Re:

von Melissa (11.01.2008, 16:37)
[vom Verfasser entfernt]
Zuletzt geändert von Melissa am 18.07.2015, 20:37, insgesamt 1-mal geändert.

josef123456
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Registriert: 09.01.2008, 07:38

unangemessene Lieferfristen

von josef123456 (11.01.2008, 17:42)
Hallo, ich melde mich das erste Mal zu Wort und werde BoD zuerst mal positiv erwähnen. Obwohl es Schwierigkeiten gab, konnte alles fair geregelt werden. Mein Kommentar zu den Lieferzeiten jedoch ist:

§ 8 Lieferfristen hin oder her, Fakt ist: BoD liefert "unangemessen" - zur Zeit.
Eine Amazon Lieferzeit von 3-6 Wochen ist einfach tödlich für den Verkauf und nichts weniger. Auf deutsch, das kauft niemand. Wodurch diese Lieferzeit zustandekommt, ist nicht von primären Interesse für mich, obwohl ich durchaus Verständnis habe für Engpässe wie Weihnachtszeit und technisch bedingten Umstellungsschwierigkeiten.
Die Geschichte, dass BoD da unschuldig wie ein Opferlämmchen sei, halte ich für ein Märchen, dass man auf Dauer einer vernetzten Gemeinschaft nicht erzählen kann. Auch wenn man einen Billigflug bucht, darf kein Tragflügel abbrechen.
Entwickelt sich das zu einem Dauerzustand, dann geht der Krug solange zum Brunnen, bis er bricht, denn es fördert die Konkurrenz.
Ich fände es sehr schade, einfach weil ich BoD mag.

liebe Grüße Josi

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