Songtext im Roman erlaubt?

Verträge, Rechte und Pflichten: Was man als Autor beachten sollte.


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Valerie J. Long
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Re:

von Valerie J. Long (08.01.2009, 15:04)
Hallo Hanna,
lass dir deswegen keine grauen Haare wachsen, aber wer die Verantwortung dafür trägt, dass alle nötigen Urheberrechte geklärt sind, sollte aus dem Autorenvertrag hervorgehen.
Gruß Valerie

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Tabiro Malex
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Re:

von Tabiro Malex (08.01.2009, 15:20)
Stephen King wurde hier schon genannt. Er verwendet Auszüge aus Songtexten häufig - insbesondere vor dem Beginn eines neuen Kapitels.
Zum Einholen rechtlicher Klärungen wird sein Management offene Türen einrennen...
Bei seiner Auflagenstärke konnte es durchaus auch so sein, dass er untertänigst von Interpreten gebeten wird, mal aus ihren Songs zu zitieren!


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Unglaublich, wie schnell du die neue Rechtschreibreform angewendet, hasst.

Hanna
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Re:

von Hanna (08.01.2009, 15:35)
Bei seiner Auflagenstärke konnte es durchaus auch so sein, dass er untertänigst von Interpreten gebeten wird, mal aus ihren Songs zu zitieren!


cheezygrin So weit bin ich leider noch nicht!
L.G. Hanna

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Aston Martini
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Re:

von Aston Martini (08.01.2009, 22:31)
Aston Martini hat geschrieben:
Wie gestaltet es sich denn mit bekannten Unternehmensnamen? Ist es rechtlich einwandfrei, diese als Schauplätze einer Handlung zu nennen (z.B. Szene im McDonald's) und noch interessanter: Darf die Romanfigur ihre Meinung über ein Unternehmen oder eine bekannte Person (z.B. Dieter Bohlen) äußern bzw. diese "durch den Kakao ziehen"?


Obwohl ich die Suchfunktion mit diversen Begriffen bemüht habe, konnte ich dazu leider nichts finden. Also wenn noch jemand etwas dazu sagen könnte - ich würde mich freuen!

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Judith
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Re:

von Judith (08.01.2009, 23:29)
Das darfst du normalerweise. Bei mir geht auch die Protagonistin in meinem aktuellen Mädchenbuch-Manuskript bei Benetton einkaufen und die Freundin kauft sich eine CD von Beyonce. Das mit dem Bohlen habe ich mal vorsichtshalber anders gelöst (obwohl eine Person im Buch sich schon mal äußern dürfte):

Auf dem Bildschirm erzählt mir eine Frau, welches Haftmittel ich für meine dritten Zähne nehmen soll. Das interessiert mich zwar nicht brennend, aber immerhin spricht jemand mit mir. Im anderen Programm lässt sich ein Möchtegern-Schlager-Sternchen von einem arroganten Fuzzi zur Schnecke machen. Das muss ich mir nicht antun.

Grüßle,
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Tabiro Malex
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Re:

von Tabiro Malex (08.01.2009, 23:57)
Hallo Judith!

Das darfst du normalerweise. Bei mir geht auch die Protagonistin in meinem aktuellen Mädchenbuch-Manuskript bei Benetton einkaufen und die Freundin kauft sich eine CD von Beyonce. ...


Das ist aber schon noch etwas anderes, als Auszüge eines Songtextes zu verwenden. (Da du niemanden direkt angesprochen hast, weiß ich aber nicht sicher, ob du dich auf die Ausgangsfrage dieses Threads bezogen hast.)

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Judith
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Re:

von Judith (09.01.2009, 00:24)
Tabiro, ich habe mich auf das Posting direkt über meinem bezogen, das mit McDonald's.

Grüßle,
Judith
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Poet
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Schwierig.

von Poet (09.01.2009, 00:26)
Das ist wirklich eine schwierige Angelegenheit, bei der jeder Einzelfall am besten von einem Fachmann (Juristen) begutachten werden sollte.
Grob kann man sagen, dass bei Zitaten von Texten zwischen dem Zitieren einzelner Sätze oder Absätze und dem Zitieren ganzer Werke (z.B. kompletter Gedichte oder eben kompletter Songtexte) unterschieden wird. Letzteres ist ohne das Einverständnis des Urhebers nur in wissenschaftlichen Werken möglich - und auch da nur unter Einschränkungen (kurz gesagt: die wiss. Arbeit muss sich mit dem zitierten Werk beschäftigen).
Die erstgenannten kleineren Zitate sind soz. "häufiger" erlaubt; auch bei nicht-wissenschaftlichen Werken. Allerdings müssen sie, wenn ich es richtig verstanden habe, einen erkennbaren Stellenwert im Text haben. Wenn Du also z.B. völlig ohne Zusammenhang immer zwischen zwei Absätze irgendeine thematisch völlig unpassende Liedzeile abdruckst, könntest Du m.E. Ärger bekommen.
Aber ein mit dem Inhalt eines Kapitels verknüpftes Motto über dem Kapitel oder ein in die Handlung eingebundenes kleines Zitat (beispielsweise, dass ein Protagonist Deines Textes ein Lied im Radio mitträllert und Du die Passage abdruckst) ist erlaubt, auch OHNE Einverständniserklärung. WICHTIG: das Zitat muss als Zitat erkennbar sein! Also am besten hervorgehoben im Text und mit möglichst genauer Quellenangabe in der Fußnote o.ä., damit deutlich wird, dass es nicht Deine eigene Leistung ist. Aber wo (bei welchem Umfang z.B.) da die Grenzen sind - schwierig zu sagen.

Ob der genannte Mr. King ein gutes Beispiel ist, weiß ich nicht, weil sich m.W. das amerik. Copyright vom deutschen Urheberrecht unterscheidet.

Ganz gute Übersichten findest Du hier:
http://www.lehrer-online.de/dyn/bin/385 ... trecht.pdf
und hier:
http://user.cs.tu-berlin.de/~uzadow/recht/urheber.html
Zuletzt geändert von Poet am 09.01.2009, 00:49, insgesamt 1-mal geändert.

Poet
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Re: Songtext im Roman erlaubt?

von Poet (09.01.2009, 00:39)
hawepe hat geschrieben:
Aston Martini hat geschrieben:
Wäre nämlich echt ärgerlich wenn nicht, da es sich um eine Schlüsselszene in der Geschichte handelt.

D.h. du versuchst aus der Bekanntheit dieser Gruppe und des Songs Kapital zu schlagen.

Ich bin kein Jurist, aber ich glaube, in den meisten Fällen wird man das nicht so deuten. Kapital schlagen tut man als BoD-Autor, dessen Werke nicht im Buchhandel ausliegen und in denen somit niemand blättern kann, ja höchstens dann, wenn man z.B. das Foto eines Stars auf das Cover bringt und jenes dann bei den Internethändlern sichtbar ist. Aber so eine Verwendung eines Fotos wäre eh verboten.
Wenn in einem z.B. 300-seitigen Werk an einer Stelle zwei Sätze aus einem Lied (mit Quellenangabe!!) vorkommen, die der Leser vor dem Kauf noch nichtmal sehen kann, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das ein Gericht als "Kapital schlagen" einordnen würde. M.E. fällt das (unter den von mir im Posting hiervor genannten Voraussetzungen) unter die erlaubten Zitate.
Aber ich kann da keine Garantie geben, ich vermute das nur.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (09.01.2009, 01:27)
Valerie J. Long hat geschrieben:
Ich vermute, niemand kann einen Autor belangen, weil in seinem Text steht: "Die Jukebox spielte gerade 'YMCA'." Oder so etwas wie:
Während die Gespräche wie vom Blitz getroffen verstummten, brüllte Brian Johnsons Stimme aus der Jukebox „Thunder!“



Ich denke mal, es geht mehr um die Benutzung von Songtexten durch die Romanfiguren, etwa in diesem Stil:

Kalle und Freddie waren abgefüllt wie die Nattern, als sie um drei Uhr morgens durch die Innenstadt Kölns wankten, jeweils mit einem Arm beim Kumpel untergehakt, in der freien Hand eine Flasche Bier, und aus vollem Hals gröhlten: »It's fun - to stay - at the Y M C A ... It's fun - to stay - at the Y M C A ...«


Diese eine Zeile dürfte unter die erlaubte Menge eines Zitates fallen. Ganze Strophen würde ich nicht in den Text aufnehmen.

LG
Siegfried

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hawepe
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Re: Songtext im Roman erlaubt?

von hawepe (09.01.2009, 09:22)
Hallo Poet,

Poet hat geschrieben:
hawepe hat geschrieben:
D.h. du versuchst aus der Bekanntheit dieser Gruppe und des Songs Kapital zu schlagen.

Ich bin kein Jurist, aber ich glaube, in den meisten Fällen wird man das nicht so deuten. Kapital schlagen tut man als BoD-Autor, dessen Werke nicht im Buchhandel ausliegen und in denen somit niemand blättern kann, ja höchstens dann, wenn man z.B. das Foto eines Stars auf das Cover bringt und jenes dann bei den Internethändlern sichtbar ist.


Lies statt "Kapital schlagen" einfach "Vorteil ziehen".

Natürlich kannst du auf dieser Überlegung keine juristische Argumentation aufbauen. Aber wenn du jedesmal einen Rechtsanwalt befragen willst, wird das Schreiben ein sehr teures Hobby werden.

Deshalb raten selbst Anwälte dazu, sich einfach mal zu überlegen, warum sie z.B. einen fremden Text verwenden wollen. Weil man sein eigenes Werk aufwerten möchte, weil einem keine eigenen, genauso guten Zeilen einfallen, weil ...?

Und sie raten auch, sich die Antwort nur selbst zu geben, weil man sich selbst gegenüber meistens ehrlicher ist als gegenüber anderen Menschen.

Die Frage materieller Gewinn oder nicht spielt übrigens in diesem Zusammenhang nur eine völlig untergeordnete Rolle.

Beste Grüße,

Heinz.

Poet
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Re: Songtext im Roman erlaubt?

von Poet (09.01.2009, 14:17)
hawepe hat geschrieben:
Hallo Poet,
Lies statt "Kapital schlagen" einfach "Vorteil ziehen".

Hatte ich. Ändert nichts an meinen Ausführungen.
hawepe hat geschrieben:
Natürlich kannst du auf dieser Überlegung keine juristische Argumentation aufbauen. Aber wenn du jedesmal einen Rechtsanwalt befragen willst, wird das Schreiben ein sehr teures Hobby werden.

Man kann sich ja mit einem anfreunden...
hawepe hat geschrieben:
Deshalb raten selbst Anwälte dazu, sich einfach mal zu überlegen, warum sie z.B. einen fremden Text verwenden wollen. Weil man sein eigenes Werk aufwerten möchte, weil einem keine eigenen, genauso guten Zeilen einfallen, weil ...?
Und sie raten auch, sich die Antwort nur selbst zu geben, weil man sich selbst gegenüber meistens ehrlicher ist als gegenüber anderen Menschen.

Das ist ja selbstverständlich. Wenn aber ein Protagonist in einem Roman einen Teil eines bekannten Liedes singt, wird der Autor das kaum so gewählt haben, weil ihm "keine eigenen, genauso guten Zeilen einfallen". Sowas hat dann doch meist vernünftigere Gründe - aber auch die sind eben nicht alle erlaubt. Vielleicht müssten wir hier auch einfach mehr über die konkrete Stelle wissen. Also: wie und in welchem Kontext wird das genannte Lied angeführt?
hawepe hat geschrieben:
Die Frage materieller Gewinn oder nicht spielt übrigens in diesem Zusammenhang nur eine völlig untergeordnete Rolle.

Ja, denke ich auch, wobei ich skeptisch bin, ob ein Gericht einen BoD-Autoren, der 50 Exemplare verkauft hat, genauso hart für ein "falsch gesetztes Zitat" bestrafen würde, wie jemanden, der bereits als Bestsellerautor anerkannt ist und damit dann Millionen macht (etwas übertrieben...).

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Aston Martini
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Re:

von Aston Martini (09.01.2009, 15:30)
Siegfried hat geschrieben:
Ich denke mal, es geht mehr um die Benutzung von Songtexten durch die Romanfiguren, etwa in diesem Stil:

Kalle und Freddie waren abgefüllt wie die Nattern, als sie um drei Uhr morgens durch die Innenstadt Kölns wankten, jeweils mit einem Arm beim Kumpel untergehakt, in der freien Hand eine Flasche Bier, und aus vollem Hals gröhlten: »It's fun - to stay - at the Y M C A ... It's fun - to stay - at the Y M C A ...«


Diese eine Zeile dürfte unter die erlaubte Menge eines Zitates fallen. Ganze Strophen würde ich nicht in den Text aufnehmen.


Das Zitat trifft es schon ganz gut: Es handelt sich um eine Szene, in der einer der Protagonisten den Song singt. Um die Stimmung rüberzubringen, hatte ich jeweils die Form "Eigener Text - Teil des Songs - Eigener Text usw." gewählt.
Um auf Nummer sicher zu gehen, habe ich mich jetzt allerdings von dieser Form getrennt und erwähne lediglich den Songtitel und beschreibe den Auftritt dann ausführlicher mit eigenen Worten.

Thema "Dieter Bohlen": Mein Hauptcharakter ist eine Art Hobbyphilosoph, der sich gerne über populäre Gesellschaftsthemen auslässt (Klingelton Werbung, Dieter Bohlen etc.). Meiner Meinung nach müsste es in der künstlerischen Freiheit liegen, das ein oder andere Witzchen auf Kosten z.B. öffentlicher Personen zu machen zu dürfen, wovon aber nichts unter die Gürtellinie geht. Komiker, Satiriker etc. machen ja auch nichts anderes.

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chris_master
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Re:

von chris_master (12.01.2009, 17:38)
Also ich denke auch, dass man vereinzelte Textstellen kopieren kann. Michael Crichton hat in Timeline sogar eine ganz tolle Methode genutzt um das Urheberrecht nicht zu verletzten. Der Auszug ist leider in Englisch.


"Rhyming is timing," the old man said. And then he began to sing loudly, almost shouting to the tune of the old John Denver song:
"Quondam phone, makes me roam,
to the place I belong,
old Black Rocky, country byway,
quondam phone, it's on roam.
"
"Oh boy," Baker said.
"Sir," Liz said again, "can you tell me your name?"
"Niobium may cause opprobrium. Hairy singularities don't permit parities."
Baker sighed. "Honey, this guy is nuts."
"A nut by any other name would smell like feet."
But his wife wouldn't give up. "Sir? Do you know your name?"
"Call Gordon," the man said, shouting now. "Call Gordon, call Stanley. Keep in the family."
"But, sir-"
"Liz," Baker said, "leave him alone. Let him settle down, okay? We still have a long drive."
Bellowing, the old man sang: "To the place I belong, old black magic, it's so tragic, country foam, makes me groan." And immediately, he started to sing it again.

Ich habe die entsprechenden Textstellen mal rot markiert. Und zwar hab ich mal nachgeschaut, und es gibt kein Lied von John Denver, was einen solchen Songtext hat. Beim genauer hinschauen, bin ich dann darauf gestoßen, dass es doch sehr viel Ähnlichkeit mit dem John Denver Song "Country Roads" hat, dessen Refrain ich hier jetzt einfach mal zitieren werde.

"Country roads, take me home
To the place, I be-long
West virginia, mountain momma
Take me home, country roads

I hear her voice, in the mornin hours she calls to me
The radio reminds me of my home far a-way
And drivin down the road I get a feeling
That I should have been home yesterday, yesterday"


Also zwei Dinge dazu:
Einerseits kann man, auch wenn es unglaublich ist, wenn man sich das Orginal-Lied anhört auch einfach mal die Worte von Michael Crichton in den Song einsetzen und man staune - es funktioniert.
Andererseits muss ich ganz ehrlich sagen, dass diese Variante genauso gefährlich ist - denn aus dem Grund, dass Michael Crichtons "Song" im Endeffekt auf den orginalen Song schließen lässt, und sich der Urheber auch irgendwo in den Hintern getreten fühlen könnte. Denn eine Umtextung eines Orginals ist auch so eine Urheberfrage. Ich bin mir sicher, dass ich keine Firma mit dem Namen "Merzedes Benc" gründen darf, dessen Logo ein Stern mit fünf Knubbeln in einem Kreis darstellt - Produkt der Firma sind Kästen mit 4 Rädern unten dran...

Aber ich muss auch ganz ehrlich noch eine persönliche Wertung zu so etwas abgeben. Warum zum Teufel sollte man solche Dinge nicht in Büchern benutzen dürfen. Denn wenn es um geschützte Sachen ginge, dann müsste man bald neue Automarken, neue Getränkemarken in Büchern etc. erfinden nur weil diese Namen rechtlich geschützt sind... Ist doch eigentlich schon krass, dass man rechtlich vorgehen kann, nur weil in einem Buch der Satz: "Boah, diese Coca Cola schmeckt einfach abscheulich." vorkommt. Wo kommen wir denn da hin?

Mal schauen wann der erste Mensch auf die Idee kommt sich den Buchstaben "A" urheberrechtlich zu schützen ... *hust*

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Aston Martini
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Re:

von Aston Martini (12.01.2009, 21:29)
Auch wenn Urheberrecht, Markenschutz etc. eine lobenswerte Bestimmung haben, ist es m.M.n. damit inzwischen zu weit gekommen.

Ich merke es gerade selber bei der Suche nach einem Pseudonym, wie schwierig es ist, einen aussagekräftigen Namen zu finden, von dem sich niemand auf den Schlips getreten fühlen dürfte.
So ist z.B. Tabaso eine Pflanze und ein mexikanisches Bundesland - um aber den Chilisaucen-Hersteller nicht zu "provozieren" sollte ich diesen Begriff wohl besser nicht in meinem Pseudonym führen, was ich ursprünglich als "Nachnamen" angedacht hatte.

Leider wird ja heute gegen jeden Mist geklagt. So glaube ich ja nicht, dass sich die Pop-Band "Die Allianz" in irgendeiner Weise negativ auf die Versicherung ausgewirkt hat, dennoch bekam diese vor Gericht Recht, so dass sich die Band von da an "Band ohne Namen" nannte smart2

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